Verweile doch

Es war so schön

 

 

- Die Gleichbesitzgesellschaftsordnung Detopia 

- eine Gesellschaftsordnung zum Liebhaben für Industriegesellschaften

- Friede, Freunde und Eierkuchen für jeden,  Naturschutz inclusive

 

detopia.de  (https)

Auszeit bis 2019

Der Alltag geht nunmal vor

 

Der Weg in ein langes Leben führt uns in den Höchstbesitz von 1000 Quadratmetern pro Person.

 

Eine Detopia-Partei liegt ideenmäßig noch in weiter Volks-Ferne. Aber schon heute gibt es eine Partei mit modernen demokratischen Prinzipien. Dort kann man lernen: sich in eine Partei einbringen, einlasssen, sich organisieren, die innerparteiliche therapeutische Demokratie einüben (und fordern), Werbung und Wahlkampf betreiben, ohne dass es einen aufreibt. Und nicht zuletzt: Lustige Partei-"Tage" organisieren (und genießen). Schon in der alten Sozialdemokratie wurde nach der Rücknahme der Verbotsgesetze zuerst die Festausschüsse aktiviert (also die Party vorbereitet).

 

"Die wahren Sozialdemokraten"  => die enkeltaugliche  Hanfpartei.org     Interview 2018 mit dem Parteichef 

 

 

 

 

Es wird momentan wieder viel diskutiert. Über Kapitalismus. Über Umwelt, Klima, Kohle, Atomkraft bzw. Atomkernenergie. Manche wollen "Dirigismus" ("Kluger Kapitalismus"). Manche sagen "Alles nur Marktversagen." Manche sagen: "Der lange Aufschwung beginnt jetzt." und "Die guten Jahre vor uns."

Ich sage: Alles eine Frage der Zeiträume, der Ziele, der Werte, der Weltanschauung, des Menschenbildes. Und: Ich halte mich aus allem raus. Ich habe mein Zeug gesagt/gesendet.

Detopia.de wird jedes Jahr eine angemessene Zeit 'online gehen' und 'seine Botschaft senden', die lautet: Populäre bzw. volksverständliche Wissenschaft seit 1945.

Die schwammige Rechtslage ist ein Grund für zeitweises Senden. Ein anderer Grund lautet: Auch ich will nicht ständig mit ganzen Realität konfrontiert werden und brauche Erholung. Ein weiterer Grund: Der optimistisch-hoffnungsfrohe-utopische Teil meiner Botschaft hat in 15 Jahren Dauersendebetrieb keinen "Fan" gefunden. Das gibt zu denken.

Ich verkürze die zentrale detopische These hier soweit, dass sie durchaus auch falsch verstanden werden kann:

 

Der (einzige?) Weg für eine dauerhafte menschliche Existenz führt in den Höchstbesitz von 1000 Quadratmetern pro Person.

 

Dazu Kommentare: 

- "einzige": Ich habe als Durchschnittsintelligenter mit überdurchschnittlichem (30jährigem) Zeitaufwand alles, was populärwissenschaftlich verfügbar ist, durchgesehen und mir zu Gemüte geführt. Daraus folgt, dass das deutsche Volk weniger Rettungspläne kennt als ich. Ich habe also nur die Informationsmöglichkeiten benutzt, die auch das Volk (die Mehrheit) hat. (Also keine Fachkongresse, etc.) Und ich gehe wie selbstverständlich davon aus, dass der Aufbruch in eine lange Zukunft vom Volk getragen werden muss. (Also keine Glücksdiktatur gegen den Willen des Volkes bzw. andersherum: Der Zukunftsweg wird freudig-freiwillig beschritten.) Und so kann ich zu Protokoll geben: "Alles, was ihr (Volk) diskutiert, funktioniert nicht (lange)." Demzufolge ist der detopische Weg der einzige bislang bekannte, also der einzige.

 - "Existenz": Ich habe "auf der Erde" weggelassen, weil unnötig. Menschen können das All nicht (sinnvoll) 'besiedeln'. Das ist der Glaube an Wunder wie im deutschen Volksmärchen.

- "dauerhaft": Seien wir bescheiden und nehmen uns das Jahr 3000 in guter Gesundheit vor. Aus heutiger Sicht bezeichne ich das als 'dauerhaft'. Ich gehe wie selbstverständlich davon aus, dass nur zufriedene Menschen die Erde pflegen. ("Nur glücklich werden wir überleben." Bahro 1987) Also wird im Jahr 3000 alles in bester Ordnung sein und menschheit kann danach solange leben, wie der Kosmos es zuläßt (theoretisch eine Milliarde Jahre).

- Höchstbesitz: Hier fehlt noch das richtige Wort. 'Höchstbesitz' hat schon was Falsches und Schlechtes. So, als ob das natürliche Anrecht auf Besitzvermehrung beschnitten wird. "Einheitsbesitz" wäre hier besser, aber nur wenn es ein einheitliches Sprachgefühl gäbe. Jede erwachsene Person hat das (verfassungsmäßige) Grundrecht auf 1000 qm Boden für Wohnen, Gartenbau und Lagerung seines Besitzes. Eine Familie (oder Freunde) kann natürlich seine Grundstücke nebeneinander haben. (Es muss also in der Mehrzahl zu heute gar nichts getrennt werden.) Aus Einheitsbesitz folgt sinngemäß (das ist der Vorteil des Wortes), dass auch die Bezahlung für Arbeit einheitlich ist. Auch für den Kanzler, Präsidenten, Direktor, usw. also für alle. (Auf seinem Grundstück darf jeder lagern, was er will, also auch Golfbarren. Ein bisl Ungleichheit muss sein.) Gleichbesitz geht auch zur Not.

- Soweit zu meiner These (bzw. Behauptung). Daraus entstehen Fragen, von denen ich einige nenne:

  1. Würde das alles helfen?
  2. Wären die Menschen gesund?
  3. Wären die Menschen glücklich?
  4. Würde der internationale Kapitalismus es zulassen, wenn ein Land ausschert?
  5. Würde die 'einheimische Bourgoisie' das zulassen?
  6. Würde ein rohstoffarmes Land nicht in absolute Armut versinken?
  7. Ist volkswirtschaftliche Selbstversorgung bei den heutigen Bedürfnissen überhaupt möglich?
  8. Können ohne Weltmarkt die notwendigen Devisen beschafft werden? 
    (Zum Beispiel für die Schmerzspritze beim Zahnarzt).
  9. Kann der alte Teil des Volkes überzeigt werden?
  10. Kann der junge Teil des Volkes überzeugt werden?
  11. Können die 'Leistungsträger' ('Best Ager') überzeugt werden?
  12. Kann man überhaupt jemand von dieser absoluten Utopie überzeugen? 
    (Und hier stimmt das Wort Utopie, wie es in der Volksbreite verwendet wird.)
  13. Wie ist der Zusammenhang zwischen Detopia und anderen Utopien? 
  14. Wurde hier alles 'neu erfunden' oder ist es eine Weiterentwicklung der klassischen Utopien? 
    (Morus, Campanella, Werfel)
  15. Wie ist der Zusammenhang zu den modernen Utopien? (Callenbach, Le Guin, ...)
  16. Wie ist der Zusammenhang zur politischen Ökologie seit 1945? 
    (Amery, Gruhl, Bahro, ...)
  17. Kann der christliche Teil des Volkes überzeugt werden?
  18. Kann der rechte Teil des Volkes überzeugt werden?
  19. Kann der linke Teil des Volkes überzeugt werden?
  20. Kann überhaupt 'überzeugt werden' (komisches Wort) - wo es doch gar keinen 'Kanal' dafür gibt, keinen 'Überzeugungskanal'?
    (Aus der 'Zenrale' für politische Bildung hörte man bislang wenig über Detopia. Und beim Durchzappen von TV und Internet ist das Thema Bessere Gesellschaftsordnung dünn besiedelt. Etwas besser sieht es bei Büchern aus; allerdings sollten wir uns über deren 'Reichweite' nichts vormachen, also keine Illusionen darüber hegen und pflegen.) 
  21. Oder muss das Volk 'von selbst drauf kommen' und 'sich selbst überzeugen'?
  22. Wann soll das alles anfangen?
  23. Ist es nicht 'schon zu spät'?
  24. Muss dem Volk gesagt werden, dass es nun anfangen soll, sich selbst zu überzeugen?

 

Jeder muss an morgen denken      Büchlein 1991 von Peter Scheiner

 

 

Über das Tagesgeschehen informiere mich seit Jahren zu 90% aus zwei Quellen (mehr schaffe ich nicht):

telepolis.de   heise.de/tp    wikipedia  Telepolis 

dradio.de  deutschlandradio.de     wikipedia  Deutschlandradio 

Außerdem:  

Bildungszentrale der Bundesrepublik  =>   BpB.de   ( wikipedia   Bundeszentrale_für_politische_Bildung  )

Praktische Öko-Philosophie aus Österreich =>  Brennstoff.com  ( wikipedia  Brennstoff )

 

Praktische Öko-Philosophie aus Vorpommern => Oya-online.de  ( wikipedia  Oya )

 

 

Telepolis 

heise.de/tp/buch/telepolis_buch_3186124.html  "Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise" (von Rötzer und Konicz)

heise.de/tp/features/Kapitalismus-als-Sozialismus-4190304.html  Kapitalismus ist der neue Sozialismus.

heise.de/tp/features/Die-Eine-Menschheit  "Im nachfolgenden Beitrag geht es jedoch nicht nur darum, an die internationalistische Identität und Praxis zu erinnern. Zur Sprache kommen soll nichts weniger als der Weg einer visionären Linken, die den im politischen Kasperletheater verdrängten zivilisatorischen Ernstfall wirksam zu vermitteln versucht und radikal Partei ergreift für die Gattung Mensch. Die von mir im Schlussteil eingebrachte Losung lautet: Aufstehen für eine glückliche Jugend des homo sapiens." 

 

 

Es gibt noch viele ähnliche Artikel aus letzter Zeit ("kapitalismuskritische") und es spricht nichts dagegen, etliche hier zu verlinken. Ich plädiere jedoch für Bücher. Ein Artikel ist von der Länge her begrenzt und kann nur begrenzte Wucht entwickeln. Wenn er zudem online auf dem Bildschirm gelesen wird, dann verschwindet er schnell wieder aus dem Gedächtnis und sogar aus der Erinnerung. 

 

 

Ein absolut volksverständliches, ja: massentaugliches Buch zur Gesamtlage der Welt, einschließlich der Trends und Megatrends, ergo der kurzen und der langen Zukunft, wurde 2018 zwanzig Jahre alt. Der Autor ist zwar kein hauptberuflicher politischer Ökologe. Aber er ist als Buchautor renommiert und kein Unbekannter und kann einen Dauer-Bestseller auf dem Management-Gebiet vorweisen. Hinzu kommt: er hat das Buch quasi nicht alleine geschrieben; er hatte viele Berater und Lektoren. Und: Das Buch ist in einem seriösen Wissenschaftsverlag erschienen ( wikipedia  Campus-Verlag ). Der Autor ist selbst Unternehmer und sein Buch hat eigentlich nichts von 'linker Kapitalismuskritik', aber es kommt - nach meinem Dafürhalten - zum selben Ergebnis. Das Buch wurde auf deutsch geschrieben; somit gibt es keine Übersetzungsunsicherheiten.

Dieses Buch nimmt die Argumentationsweise früherer Bücher bzw. Autoren auf: von Theo Löbsack, von Heinz Haber, von Hoimar von Ditfurth, von Herbert Gruhl, von Rattray Taylor.

Die Weltsicht und das Menschenbild dieses Buches (und ähnlicher) habe ich auch. Gut, dass ich es gefunden habe. Es war Zufall im Spiel. Denn es gibt viele Bücher mit der Thematik "Grenzen des Wachstums". Und über dieses gibt es auch heute noch wenig ausführliche Rezensionen; in großen Tageszeitungen wohl gar keine. Bei Amazon hat es nur eine kurze Leserrezension und man bekommt es dort für 94 Cent. Jedenfalls habe ich es gefunden und freue mich noch heute darüber. Es widmet sich stark dem Sozio-Crash, denn die Menschen müssten ja den Öko-Crash verhindern (wollen). Es lobt Fuller 1993 und Ditfurth 1985. Und es stellt fest, dass sich trotz solcher Aufklärungsbücher und vieler anderer Aktivitäten wenig und prinzipiell nichts geändert hat (manche Dinge wurde besser, andere schlimmer). So ein Buch läßt sich kaum in ein anderes Medium 'übersetzen'. Dokumentarfilme, Radiofeatures, Spezial-Zeitschriften sind auch nützlich und bringen ihre eigene "Chemie" mit. Aber ein solides Autorenbuch ("Monographie") mit 300 Seiten ersetzen sie nicht.

Die Realität 2018: Neun von zehn Menschen in den westlichen Industrieländern sorgen und kümmern sich nicht um die großen Weltprobleme. Und wenn ein Problem nicht erkannt wird, kann es auch keine Lösung geben. Das ist die menschliche Realität und ich schließe mich Löbsack und Lauterburg an: Hier sind keine Vorwürfe zu adressieren. keine Schuld zuzuweisen, keine Anklage vorzubringen. Es ist einfach so. Und schon immer. Nicht erst seit 2000 Jahren. 

Man möchte das Buch mit etlichen anderen vergleichen, denn es eignet sich zum 'Referenzbuch'. Das ist eine Aufgabe für einen neuartigen Typ von Literaturwissenschaftler. Damit könnte man in die mittlerweile große Anzahl von Umwelt- und Untergangswarnbüchern mehr Ordnung und vielleicht auch ein System hineinbringen. 

Jedenfalls: Bis jetzt ist es noch nicht richtig losgegangen mit der Weltrettung. Und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, dann spötteln sie über mich. Zwar nicht mehr so viel, wie vor 20 Jahren, aber immer noch so viel, dass ich schlußfolgere, dass es noch mal 20 Jahre dauert, ehe sie sich kümmern und handeln. (Also die Hanfpartei wählen würden oder wenigstens die Grünen.)

Marko Ferst sein Ökobuch von 2002 ist auch noch nicht richtig hochgekommen. Man weiß nicht mehr, was man noch tun soll. Stephen Emmott hat es vor fünf Jahren nochmal mit einem sehr einfachen Buch, Vorträgen und einem Theaterstück versucht. Mike Davis hat vor zehn Jahren einen hervorragenden Vortrag an der Universität München gehalten. Hans Schellnhuber hat vor drei Jahren sein Opus Magnum veröffentlicht. Das alles kommt hinzu zu dem bereits Vorhandenen. Und geschieht was in der Realität, was Anlaß zur Hoffnung gäbe? Ja, es gibt was, aber es gibt auch was, was Anlaß zur Resignation gibt. Zum Beispiel: Der ehemals progressive Papst setzt Schwangerschaftsunterbrechung mit Auftragsmord gleich. Und er spricht den "Pillen-Paul" heilig. Und das bei bald acht Milliarden Menschen. Bei täglich 200.000 Menschen mehr. Und nicht zu vergessen: Ein unbefleckter Mann gibt sich die Macht über Frauen in Notlagen. Das ist alles nicht mehr zu verstehen. Da ist eher noch Don Trump zu verstehen mit seinen "good Deals for America". 

Wir wir es auch drehen und wenden: Wir müssen uns 'präventiv' mit dem möglichen Ende abfinden. (Und mit dem Leid, das wir vor unserem Ende durchleben werden.)

Manche Leute bereiten sich vor. Das kennen wir von früher: "Zivilschutz" und privater Atomschutz. Das kann man machen. Aber viel bzw. lange hilft es nicht. Man muss Nahrung anbauen, man braucht Trinkwasser und auch starke Männer (Helden?) brauchen ein Zivil- bzw. Privatleben. Besser wäre, man würde die Kollapse unterlaufen und die Gesellschaft rechtzeitig umstellen und trainieren. Aber all das haben andere schon ausgeforscht und beschrieben. Mit "Detopia" habe ich es nur auf die theoretische Spitze getrieben.

 

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Weitere moderne Telepolis-Artikel:

 

Solide Analysekritik von Tom Kon - Ich kann Tom K. gut leiden. Manchmal schreibt er mir zu exaltiert. Meistens schreibt er gut. Den Inhalt finde ich sowieso immer wichtig, meistens auch richtig. 

heise.de/tp/buch/telepolis_buch_4164167.html  Faschismus im 21. Jahrhundert. Skizzen der drohenden Barbarei Buch 2018 von T. Konicz (*1973)

heise.de/tp/features/Papst-vs-Bannon-4196208.html    Über den Machtkampf in der katholischen Kirche.

Hier schreibt er Wasser auf meine Mühlen. Meine Schlussfolgerungen legt er mir zwar nicht nahe, aber ich ziehe sie trotzdem: Die Denkblockaden der tausend mächtigen (einflussreichen) Männer 'der Welt'. Immer mal wieder kommen tolerante Männer in 'Führungspositionen' (Papst Franziskus, Gorbatschow, Kennedy, ...). Sie repräsentieren den (geistigen und emotionalen) Fortschritt der Menschheit. (Frauen spielen weltgeschichtlich noch keine Rolle.) Und man hofft und glaubt.... auf mehr. Aber: 'Die Reaktion'  (oder gar 'die Konterrevolution', 'Roll-back') läßt nie lange auf sich warten. Und an dem 'aktuellen katholischen Beispiel' sehen wir wieder, dass wir alle Erlösungshoffnungen fahren lassen müssen. ("Es rettet uns kein höh'res Wesen...") Denn: Der Papst wird nun in Machtkämpfe verstrickt.... UND er hat seine eigentlichen Aufgaben noch nicht mal angefangen. (1. Zölibat abschaffen. 2. Kinderverhütung vollständig freigeben. ja: unterstützen.)

 

Lars Jaeger - ein neuer Spitzenautor bei Telepolis

heise.de/tp/autoren/?autor=Lars%20Jaeger  

heise.de/tp/features/Technologische-Allmachtphantasien-4164885.html  Von Lars Jaeger 2018 - Über KI, Kosmos, usw.

heise.de/tp/features/Ausloeschung-ganzer-Spezies-4182513.html  Von Lars Jaeger 2018 - Über neue Methoden in der Gentechnik 

 

Karl Kollmann - immer eine sichere Bank (für Lesevergnügen)

heise.de/tp/autoren/?autor=Karl%20Kollmann   

heise.de/tp/features/Keine-Rettung-mehr-3363287.html  (2014, "Wir sollten damit aufhören, uns immer noch Hoffnungen zu machen, was Auswege aus und Lösungen für die multiplen Krisen unserer Gesellschaften und unseres Planeten anlangt.")

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Wenn man ein ökopolitisches Referenzbuch haben will, dann muss es gründlich 'kritisiert' sein; man braucht eine fundierte "Zur Kritik von ...". Wie man Ökobücher miteinander vergleicht, zum Beispiel so:

Prof. Dreyhaupt -- Frühe 'Umweltwarner' ab 1913  

 

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Detopia ist Verstandesyoga. Detopia dient dazu, den allgemeinen Menschenverstand weiterzuentwickeln. - - - 

- - - Falls das geht. Falls das möglich ist. Vielleicht ist die Gehirnkapazität auch schon voll ausgeschöpft - des (deutschen) Mehrheitsmenschen bzw. Durchschnittsmenschens. (Es macht manchmal diesen Anschein. Theo Löbsack, der berühmte und begabte Wissenschaftsjournalist, hat mehrere Bücher von 1974 bis 1989 darüber geschrieben, dass 'unsere' Gehirnentwicklung von 100.000 Jahren stehengeblieben ist.) 

Jedenfalls wäre 'Verstandesyoga' unsere (einzige, wie ich glaube) Chance, FALLS wir den 1.1.2100 überhaupt erleben WOLLEN.

Und die 'Gleichmachergesellschaft' dient 'eigentlich nur' bzw. hauptsächlich dazu, den Boden für dieses 'Wachstum' (der Vernunft) zu bereiten.

Eine andere Chance haben wir - nach meiner Kenntnis der Weltlage - nicht.

Darüberhinaus jedoch können wir uns das Ende angenehm gestalten oder genauer ausgedrückt: angenehmer als wenn wir gar nichts tun würden.

Das alles können wir mit einer Detopiapartei erreichen; wobei hier mehr als je früher der Weg das Ziel ist.

Eine Detopiapartei ist also 'alles drei': Survivalpartei, Weltrettungspartei, Endepartei.

Survival? 

Hunderprozentig genau wissen 'wir' nicht und weiß niemand, wie es am 1.1.2100 auf Erden aussieht. Das kommt darauf an, 'was der Mensch alles noch anrichtet', welche Untaten er noch 'vollbringt'. Natürlich sind in diesem Zusammenhang zuallererst die Staaten und Machthaber genannt (zu letzteren gehört auch die internationale organisierte Kriminalität; wobei schon heute bei einigen offiziellen Staatenlenkern die Zuordnung schwer fällt). Aber natürlich gehört auch der normale industrielle Mensch mit seinem Anspruch auf jährliche Weltreisen und Kreuzfahrten dazu.

Es muss also nicht zum ABC-Weltkrieg kommen. Es kann auch 'sachter' 'abgehen' - mit 'ganz normalen Katastrophen' (nur öfter; nur länger; nur heftiger). In diesem Falle ist ein Land gut beraten, welche die Autarkie vorbereitet hat - - - bzw. Autarkie "kann". - Detopia "kann" Autarkie bzw. das deutsche Volk kann wirtschaftlich autark leben ohne zu leiden - mit der Gesellschaftsordnung Detopia. Daher ist Detopia auch eine 'Survivalgesellschaftsordnung'.

Und schließlich läßt sich Detopia auch als "Postkollapsgesellschaft" (Johannes Heimrath) gebrauchen.

Ob Detopia "enkeltauglich" ist, vermag ich heute nicht zu sagen. "Enkeltauglich" ist ein guter Begriff. Er gefällt mir. Aber er bringt nichts großartig Neues. Er ist eine Modernisierung und Konkretisierung von "Nachkommen" und "zukünftige Generationen". Man könnte auch sagen: "Das deutsche Volk der Zukunft". Allerdings würden sich die Rassen in ferner Zukunft ohnehin vermischen, wenn sie soweit kämen.... (aber das tun sie nicht).

Man kann auch nicht immer nur an die Enkel denken, denn: Für ein vollständiges Leben wollen unsere Enkel ja auch Kinder haben und Eltern werden und sein. "Die Enkel sollen es einmal besser haben!"(?)

 

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WER WIRD die Arche bauen?

Professor Mike Davis  Wer wird die  Arche bauen?  

Das Gebot zur Utopie im Zeitalter der Katastrophen 

Seine Rede am 8.12.2008 an der Universität München

Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang 

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Geld regiert die Welt. Aber auch das Denken des Menschen. 

Des ganz normalen, oben und unten, in Deutschland und anderswo, überall. Das ist keine moralische Wertung.

Vernunft soll die Welt regieren. Das ist der Hauptgrund für Detopia und das Hauptanliegen von Detopia. 

Detopia ist nur ein Merkwort (bzw. ein Fremdwort, ein Fachbegriff, ein Kürzel) für eine vernunftbegabte Gesellschaftsordnung.

Detopia kann nicht morgen früh um sechs auf der ganzen Welt anfangen bzw. ausprobiert werden. Das ist utopisch. (Der Glaube daran, die Hoffnung darauf.) Da schließe ich mich der Einschätzung des Lesers an.

Ein Land, ein Volk muss Detopia wollen.

Falls es Deutschland wäre, würde man in tausend Jahren salopp sagen: "Mit deutschen Wesen war die Welt genesen." (Und auch Witze würde man über uns reißen, denn Kritiker und Spötter wird es immer geben.)

Geld: alles ist darauf ausgerichtet. Oben und unten. Freiwillig oder zwangsweise. Jeder muss Geld wichtig nehmen. Auch ich. Auch du.

Weltpolitisch jedoch hat das Geld abgewirtschaftet und es hat die Welt abgewirtschaftet. Mit Geld haben wir keine Zukunft. Mit Geld ist alles aus.

In welchen Zeiträumen? 

Gibt es andere Meinungen dazu?

Mit den Zeiträumen lehne ich mich heute mal nicht aus dem Fenster. Es ist immer das gleiche - was ich seit 15 Jahren hier predige. Nie hat sich was verändert. Das Ende ist heute noch genauso nah wie 2001.* Es steht als Tagesdatum an vielen Stellen dieser Webseite (die momentan offline ist). (* als ich ein erstes Buch abgeschrieben und hier 'geraubtdruckt' habe: Das Ende von G. Fuller.)

Andere Meinungen wird es immer geben. Insbesondere von Leuten, die selber nicht betroffen sind, sei es 'aus Altersgründen', sei es 'aus Geldgründen'.

Aber es gibt auch Standpunkte über eine 'offene Zukunft', die ich nicht einfach wegwische.

Wir können nicht völlig ausschließen, dass die Technik (Gen, Nano, KI, usw.) zu Produkten führt, deren positiven Wirkungen die negativen übersteigt. 

Ich spreche auch nicht (mehr?) vom Weltuntergang. "Weltuntergang" habe ich immer so definiert, dass nach dem Tod des letzten Menschen es deshalb keine Welt mehr gibt, weil niemand weiß, dass es die Welt gibt.

Nach den Erkenntnissen dieses Jahrzehntes ist es möglich, dass es noch lange "Welt" gibt. Die heutigen Milliardäre bereiten "Hochsicherheitsinseln" vor, in denen eine Weiterexistenz für sie möglich ist, also umzäunte grüne Oasen innerhalb einer wüstenartigen Welt. Hm.

Allerdings funktioniert das nur solange, wie der Strom fließt. Das mag ein Jahrhundert funktionieren. Und dann geht auch mal ein Bauteil kaputt. Auch von einem 3D-Drucker. Auch von der 'künstlichen' Intelligenz.

Aber darum geht es mir gar nicht.

Wir sind heute das Produkt der letzten 2000 Jahre (und länger natürlich). Nichts, was uns täglich umgibt, ist denkbar ohne Moral. Damit meine ich Ehrenhaftigkeit und Rechtschaffenheit. - Wir bemerken das, wenn es etwas nicht klappt, falsch läuft oder es gar einen Skandal gibt. Wir merken dann, dass nur mit Gesetzen und Geldbezahlung alleine, der Laden nicht läuft. Und umsomehr ist es auch weltweit und in der Zukunft, über die wir hier reden, auch wenn sie nur wenige Jahrzehnte entfernt ist und fast schon als 'erweiterte Gegenwart' bezeichnet werden kann, weil sie mit Sicherheit eintrifft.

Kurz: Eine menschliche Gesellschaft ohne Willen zum Rechtsstaat, Gerechtigkeit, Humanismus, Solidarität, Moral, Ethik --- ist eine völlig andere Welt, über die sich keinerlei Aussage treffen läßt. Vielleicht wird es dort individuelle Freundschaft geben, vielleicht auch fröhliche Kinder. In diesem Falle gebe ich dieser Welt eine gewisse Lebensdauer. Aber als 'Welt' können wir sie uns nicht vorstellen, weil unsere Vorstellungskraft von den vergangenen 2000 Jahren geprägt ist - und damit von 'Moral', also vom Glauben an das Gute (im Menschen und in Gott und in der Natur). 

Es kann also irgendwie passieren, dass eine nennenswerte Anzahl von Menschen das nächste Jahrhundert erreicht. Es wird aber nicht die Menschheit sein, die wir aus den letzten 2000 Jahren kennen. Und wir können keinerlei Aussage darüber treffen. Es kann sein, dass sie sich Gewalt antun, wo sie sich sehen. Es kann sein, dass sie aufgrund fehlender Natur in Depressionen versinken. Vielleicht 'arrangieren' sie sich auch. Jedenfalls wird es anders sein als in den zahllosen postapokalyptischen und dystopischen Hollywood-Actionfilmen, in denen der positive Held in der alten Moral aufgezogen wurde.)

Soweit dazu, dass eine Zukunft prinzipiell vorstellbar ist (Sloterdijk 2011: "Hybridplanet") bzw. genauer ausgedrückt: eine gewisse Zukunft ist noch nicht gänzlich auszuschließen.

Aber eine wirklich gute und garantiert gute Zukunft kommt nur, wenn die Menschen Detopia wollen - genauer ausgedrückt: wöllten bzw. wollen würden.

Aber das ist utopisch (das Wollen). Und wer nicht will, der hat schon. Wollen kann man nicht erzwingen.

Im Prinzip können wir weitere Diskussionen zu einer modernen Gleichbesitzgesellschaftsordnung unterlassen. Letztendlich fühlen wir alle, dass wir nicht freiwillig von unserem Besitz, Geld, Luxus, Komfort, Wohlstand lassen können. Selbst die "Transferleistungsempfänger" und Rentner sind objektiv 'am Kapitalismus interessiert'. 

So wird es denn zum unweigerlichen und unvermeidlichen Clash und Crash der Zivilisationen kommen - und des internationalen Minimal-Rechtsstaates, den wir durchaus noch haben. Danach bleibt dann kein Auge trocken, wenn die industriellen Altlasten durchrosten (also die Umweltzerstörung voll 'zurückschlägt'.)

Das alles ist traurig und wir möchten das 'gar nicht wissen'. Und das kann gut sein - für die individuelle Psyche. Aber 'das Spiel drehen' geht so natürlich nicht. "Wir haben den Sinn für das gemeinschaftliche Handeln verloren." - formulierte Stephen Emmott, meines Erachtens sehr treffend. Die (heutigen) Mega-Umwelt-Probleme aus denen noch größere Zukunftsprobleme entstehen werden, können nicht durch Einzelinitiativen gelöst werden. 

http://www.intellectures.de/2013/11/15/interview-stephen-emmott/ 

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Werden die Milliardäre den Weltuntergang überleben?

Ist es dadurch gar kein echter Weltuntergang?

Sondern nur eine Art Sintflut? Wie in der Bibel, also eine Art Reinigung; in der einige Menschen neu anfangen dürfen? (rechtschaffende?, gottesfürchtige? gute?)

Gar eine Art 'Säuberung' wie unter Stalin?

Weltraumfahrerei als Kapitalanlage  Artikel im Oktober 2018 bei Telepolis

 

Es wird sicher zeitliche Unterschiede geben. Und die moderne Pharma-Medizin kann heute schon Tabletten bereitstellen, womit man schmerzfrei einschläft. - In der Summe (1+1 zusammenzählen) wird die Verschmutzung, Vergiftung, Verseuchung der Umwelt (Biosphäre) ein normales Leben (Kindheit, Jugend, Verlieben, Liebe, Beruf, Heirat, Kinderkriegen, usw.) unmöglich machen. Glück, Menschenwürde, Selbstachtung, usw, wird es nicht mehr geben. - Allenfalls für eine Weile das, was in zigtausend (dystopischen und postapokalyptischen) Zukunftsromanen und -filmen angedacht wird - und wenn man diese insgesamt betrachtet, dann - so scheint mir - auch weitläufig ausgeleuchtet wird. Aber machen wir uns nichts vor: In den Actionfilmen taucht der unabdingabare Alltag (auch für Helden und Superhelden!) oft gar nicht auf: Die Mühen der täglichen Trinkwasserbeschaffung, Notdurftverichtung, Einschlafenkönnen, Zahnarzttermine, usw..

Aber ich bin kein Rechthaber! Mag sein, dass am 1.1.2150 ein Enkel eines heutigen Milliardärs sagt: "Alles richtig gemacht!" ("... meine Vorfahren getan haben.") - Gerade heute: Mit jeder neuen Menschenheitsmilliarde sprießen auch neue Ideen und Grundeinstellungen hervor, von denen ich nichtmal geträumt habe als Kind. Und diese neuen Weltanschauungen kommen zu den vorhandenen hinzu. - Kürzlich las ich in einer älteren Büso-Schrift, dass Aldous Huxley seine Warnutopie 1932 als Handlungsanleitung gedacht und verfasst hat. (Es wird dann noch eine Quellenangabe dazu gemacht; aber meistens verweisen diese Leute auf ihre Kumpels.) Ich würde das nicht weiter ernstnehmen, wenn nicht ganz normale Büso-Mitglieder sich mir gegenüber ereifert hätten: "Der ist an allem schuld!" Und folgte ein Name einer Person, die mir heilig ist bzw. für mich eine Autorität darstellt. (Schopenhauer, Russell, sogar der längst verstorbene R. Malthus) - Und ähnlich auch in anderen Zusammenhängen. ("Schluss mit der Märchenstunde aus Potsdam.")

Ich denke, alles ist reichhaltig dokumentiert. Das eine und das andere. (Einstieg: Wikipedia: Verschwörungstheorie und Fake News) In der Summe bleibt es wie die Geschichte in den letzten 3000 Jahren ablief: Die Kriegerpsyche entwickelt sich unter Stress stärker als die Friedenspsyche. Und dann nutzen die 'Bösen' ihren 'moralischen' Vorteil: ihre Skrupellosigkeit. - Das letzte (menschheits­geschicht­liche) Wort jedoch werden die Erbschäden und die Inzucht sprechen. Auch die Genmedizin wird den Menschendarm nicht dazu zwingen können, Plastik zu verdauen.

Ich bin mal gespannt, ob wenigstens 1 Milliardär von selbst auf seine Zukunft kommt.

 

Ein U-Boot kann man sich heute so herrichten, dass man ein Jahr unter Wasser aushält, wenn man als Zivilist die Nerven behält. Und auf diese Idee werden die Milliardäre kommen. Insofern wird es zeitliche Unterschiede geben. Der 'Weltuntergang' wird also nicht für alle gleichzeitig erfolgen. Aber darum rede ich nicht. Detopia redet von einer guten zivilisatorischen und vor allem sehr langen Zukunft. Das sind nicht nur zwei unterschiedliche Schuhe, sondern unterschiedliche Welten. -- Nebenbei: Überlebenstechnisch besteht aber ein 'himmelweiter' Unterschied zwischen 300 Meter unter dem Ozean in vielfach funktionsgeprüften U-Booten und dem Kosmos: Strahlung, fehlende Schwerkraft (Krankheit), notwendige Vollversorgung durch die Erde, instabile Psyche, enger 'Lebens'raum. Einige Probleme können sicher mit künstlicher Intelligenz gekoppelt an 3D-Drucker behoben werden. Aber diese ganze Thematik hat dann nichts mehr mit einer fröhlichen, unbeschwerten, ja: kindgerechten Menschheit zu tun. Um letztere sorgt sich detopia.

 

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Genauer: Gleichbesitz-Gesellschaftsordnung Detopia

Anstriche zu Detopia

Stichpunkte zu Detopia

Gibt es sonst noch was zu sagen?

 

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Ich will noch den letzten Satz von Sloterdijk, Peter (2011, Raumschiff) nachtragen:

"Es könnte dies nur geschehen dank der Intellektuellen Integrität all derer, die heute die Verantwortung für ihr positives Wissen und ihre dunklen Prognosen übernehmen."

Hm. Hm. Hm.

Darf ich nun meine dunklen Prognosen dem Netz übergeben?

Aber ohne Spaß: Es ist schwer, ohne Gemeinschaft, für den Fortbestand der Menschheit zu kämpfen, wenn drumherum alle Leute was anderes machen, scheinbar. (Ich wohne in einer Kleinstadt.)

Wenn man sich allein das fernsehprogramm zur 'prime time' (beste sendezeit) einschließlich  der reklame (selbstverständlich!) anguckt bzw. vergegenwärtigt (ist ja immer da sgleiche).

das kann nicht ohne wirkung bleiben. niemals!

und hinzu kommt ja noch zehnmal mehr: bildzeitung, kommerzradio, prominentenklatsch, ...

und so muss ich denn bei meiner meinung bleiben: aufklärung von oben ist nur manchmal möglich (wie am anfang des volksinternetes ab 2000)

jetzt hat die 'bewusstseinsindustrie' (enzensberger 1964, prof. hamm 2007) wieder 'alles unter kontrolle'.

daher muss er von innen kommen - der wille zum leben.

daher zum abschluss ein anderer satz von sloterdijk (drei seiten vorher):

"... davon auszugehen, daß die menschen in den reichen nationen ihren wohlstand und seine technischen prämissen für eroberungen halten, die sie nicht mehr aus der hand geben. sie werden überzeugt bleiben, es sei aufgabe der evolution, durch stetiges wachstum den materiellen wohlstand und die expressiven privilegien zu globalisieren, die sie selbst genießen. sie werden sich weigern, sich mit einer zukunft anzufreunden, die auf schrumpfung und zurückhaltung gründet." 

 

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Ich bin kein Kulturpessimist, aber ich frage mich, mit wem wir die Welt retten wollen und wer dabei mitmacht, wenn der Medienindustrie 'durchdreht'? Warum schreit hier keiner "Lügenpresse"?

Über Nacktdating-TV im November 2018 im Spiegel:  http://www.spiegel.de/kultur/tv/adam-sucht-eva-bei-rtl-die-blanke-verzweiflung-a-1236653.html 

Wir müssen davon ausgehen, dass das Medienkapital uns die nächsten 80 Jahre in den Weltuntergang 'begleitet'. Aber vielleicht gibt es eines Tage keine 'Stoffe' mehr. Wer weiß.

 

"Mag sein, daß der Medientropf dieses Mal die meisten ohne klare und andächtige Momente hinüberdämmern läßt."

(Horstmann, 1991, S. 16)

Eben sah ich Mad Max Fury (2015; Sonntag, 4.11.2018, Pro7, 20:15) mit Reklame für Jochen-Schweitzer-Erlebnisse. Ist okay. Wir brauchen mal wieder einen deutschen Neil Postman, der uns ein aktuelles Buch schreibt wie damals Wir amüsieren uns zu Tode (1985). 

Ich möchte den entsprechenden Gedanken bei Chris Lauterburg 1998 (z.B. in seinem Bildschirmkapitel) durchaus noch andere Aspekte hinzufügen. Aber vielleicht sollte man sich das auch verkneifen, denn schließlich gibt seit Ulrike Meinhoff* solcherlei fundierte und leicht nachvollziehbare Kritik, ja: Abscheu.

(* Vor ihrer RAF-Zeit schrieb sie kluge Aufsätze über Medienpolitik.)

Also:

Die Möglichkeit der freiwilligen Umkehr in eine friedliche Gesellschaft können wir - in Übereinstimmung mit verschiedenen Autoren, die durchaus verschiedene Aspekte in den Mittelpunkt rücken - wohl aus mehreren Gründen ausschließen, wobei mich zuerst die psychisch-seelischen interessieren.

So bleibt der "Hybridplanet" nach Sloterdijk 2011 (Raumschiff), also der Weg nach vorn, der aber auch nicht von alleine ins Gute führt (wie er im letzten Satz aussagt).

Auf jeden Fall wird es heftig kriseln und wohl auch krachen. Inwieweit im 22. Jahrhundert Glück und Menschenwürde und für wieviel Menschen 'produziert' wird, läßt sich aufgrund der voluminösen Versprechungen der Gen- und anderer Techniker nicht prognostizieren. (Diese kann ich nicht einfach wegwischen und übergehen, auch weil der momentan Hype um Künstliche Intelligenz und 3D-Drucker sich zu einem neuen Erlösungsglauben auswächst.)

Verbleiben wir irgendwie so. 

Jeder (Normalbürger) kann nur seine private Meinung über die Zukunft haben, letztendlich. Es wurde uns zwar von der Umwelt- und Wirtschafts-Wissenschaft bewiesen, dass uns schlimme Zeiten bevorstehen, aber das beunruhigt uns nur kurz. Auf der anderen Seite gibt es Heilsversprechen und Weltverschwörungstheorien, also die Beschuldigung, dass die Wissenschaft falsch spricht. Der Beweis ist somit ungültig.

Verbleiben wir irgendwie so.

Tun wir gar nichts. Ergeben wir uns. Warten wir ab. Alles zu seiner Zeit. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Morgen ist auch noch ein Tag.

Die Stürme mit 300 km/h werden kommen.

Die Stürme mit 400 km/h werden kommen. Aber wir werden dann nicht mehr da sein. 

 

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Emmott      Gruhl     Horstmann    Lauterburg   

Ferst      Flechtheim      Fuller 

 

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Eigentlich ist der Weltuntergang 'eine beschlossene Sache', finde ich. Auch dann, wenn ich sämtliche denkbaren positiven Entwicklungen mit maximaler Wahrscheinlichkeit ansetze.

Ob Weltuntergang oder nicht, ist immer eine Frage (ich sagte es schon), was wir wollen bzw. was werden soll

Soll die Menscheit ("Wollen wir?") einfach nur 'rumexistieren'? Genauer: Wären wir voll zufrieden, wenn wir wüssten, dass im Jahre 3000 noch eine Million Menschen 'da sind'? Irgendwie. (Unter der Erde; in Höhlen und Bunkern; genährt von irgendwas; ohne Kultur, ohne Zivilisation, ohne Rechtsstaat, ohne Volksherrschaft; wahrscheinlich meist die Nachkommen heutiger Milliardäre.)

Sicher: Die bisherigen 3000 Jahre (gut erforschten Menschheitslebens) waren kein Zuckerschlecken. Die Zahl der um ihr Leben Betrogenen übersteigt die Zahl der mit ihrem Leben Zufriedenen.

(Hier ist das Schwarzbuch der Weltgeschichte von Dollinger seit 45 Jahren unersetzlicher Bildungskanon. Damit einen die Lektüre nicht überwältigt, soll man mit einem einzelnen 'wirklichen Lebensbericht' ergänzen, weil sich damit leichter mitfühlen und trauern läßt. Da bieten sich viele an. Soldatenberichte, Sklavenberichte, Frauenberichte. Letzteres etwa von "Niemandmensch".)

Insgeheim glaube ich jedoch, dass der ABC-Weltkrieg in diesem Jahrhundert 'auf der Tagesordnung steht'. Die weltweiten (gegenwärtigen, 2018) Entwicklungen lassen diesen 'Ausgang der Geschichte' als den Wahrscheinlichsten erscheinen.

Wie gesagt: Was danach dann 'noch stattfindet' scheint mir 'kaum der Rede wert', weil es 'keine Bücher mehr gibt' (kurz gesagt). Märchenerzählen (Geschichten, Sagen, Mythen) war in der Geschichte der Menschheit zwar 'der erste Bildungsweg', aber er wird nicht ausreichen, um: 1. nicht wieder 'Dasselbe zu tun' und 2. die Erde aufzuräumen und die Natur zu regenerieren.

Demokratie war in gewisser Weise ein Irrweg, weil sie nicht mit dem Imperativ verknüpft war, dass die 'Demokratieteilnehmer' sich maximaler Bildung bemächtigen müssen und dass diese Bildung ('abgefragte') Voraussetzung für den 'Marktzugang' ist. (Mit 'Bildung' ist natürlich am wenigsten die naturwissenschaftliche gemeint. ja, mehr noch: Mit 'Bildung' ist eben Bildung gemeint, also nicht nur Wissensanhäufung, sondern Menschenbildung, Herzensbildung, also 'Veredelung', 'Aufstieg der Menschheit', also eine - niemand kann das folgende Wort leiden: - Veränderung (des Menschen), dauerhaft, im Inneren, immer wieder neu 'erkämpft' (weil solange nicht die Erbanlagen helfen), 'Das neue Denken' von Buddha bis Gorbatschow.... ernstnehmend.)

Kurz - in den Worten von Emmott: "Der Sinn für gemeinsames Handeln."

"Weltuntergang" ist nur ein Wort. Genau oder ähnlich wie "Liebe ist nur ein Wort". In der allgemeinen Sprachschluderei wird sowieso alles vermischt. Man kann warten auf "Liber Weltuntergang" oder "Weltuntergang ist wie Liebe." Und fundamentalistische Sekten haben sowieso ihr eigenes 'Weltbild' und erwarten, dass alles  wieder schön und neu von vorn beginnt.

Spengler formulierte 1917 'zeitgemäß': "Der Untergangd es Abendlandes", obwohl er in seinem Vorwort eindeutig schreibt: "Der Titel, seit 1912 feststehend, bezeichnet in strengster Wortbedeutung und im Hinblick auf den Untergang der Antike eine welt­historische Phase vom Umfang mehrerer Jahrhunderte, in deren Anfang wir gegenwärtig stehen."

Für viele Menschen ist die Welt schon längst untergangen, nämlich für die, die nicht leben durften. Zum Beispiel: Am 10.11.18 kam auf Phoenix eine herausragende 'Doku' über 'früher'. Wunderbar. Neuartig. Es scheint fast so, als ob Guido Knopp hier nicht mitgemischt hat :-))

https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/das-jahrhundert-der-kinder-14-a-107963.html

Wenig 'sprechende Köpfe', aber die, die sprechen, sagen Wesentliches. Nur Originalaufnahmen, keine Nachstellungen in Pseudosketchen. - Der 'Aufmacher' sind zwar die Kinder, aber das ist nur der Gesprächsfaden. Es werden auch alle hauptsächlichen politischen bzw. politikwirksamen Großereignisse besprochen von 1890 (Bismarck Entmachtung) bis 1933.

Um das 'Problem mit dem Untergang' zu 'umschiffen', sucht der 'kluge Endzeittheoretiker' nach Wortersatz und wird fündig mit: Kollaps, Crash, das Ende und natürlich 'der Klassiker': Die Apokalypse.

Statt Weltuntergang kann man auch sagen: Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. (Es geht also nur die momentane Welt unter - und eine andere 'taucht auf'.) Aber ich bin nunmal nicht dieser Meinung, sondern: Die neue (Menschen-) Welt (ab 2100) ist etwas prinzipiell anderes (als jemals früher), weil ihr das Humanum fehlt (also der Wille zum Humanismus, zur 'Menschlichkeit': Leben und leben lassen.).

Ich will mich damit nicht beschäftigen - weil ich es nicht kann. Denn: Laut Horstmann können wir uns Menschenleere und Wüstenplanet vorstellen. - Aber wir können nicht die - eventuelle! - 'Umwertung aller Werte' gefühlt vorwegnehmen, wie zum Beispiel, dass Menschenfleisch zur 'Grundproteinquelle' wird. - 'Das wäre zuviel für mich'. Das können Science-Fiction-Autoren besser - und deren Franchising in Hollywoods Blockbusterindustrie.

"Blockbuster" ist übrigens kein schönes Wort. Letzten Endes und an seinem Anfang steht es für das Sprengen und Niederbrennen aller deutschen Großstädte im WK2. Das Wort sollte eigentlich aus Gefühlsgründen einheitlich benutzt werden.   wikipedia.org/wiki/Blockbuster 

Zwangsläufigkeit und Geschwindigkeit / Kapitalismus und Menschenwille

Ich betrachte also den gegenwärtigen Weg als zwangsläufig, weil er letztendlich vom Menschenwillen getragen wird, und zwar von den ca. eine Milliarde, 'denen es gut geht', die Nutznießer sind, die 'die Macht haben'. Diese Menschen 'lieben es', wenn 'ihr Geld für sie arbeitet'. Sie lieben also den Kapitalismus gegenwärtiger Ausprägung.

Außerdem müssen wir feststellen, dass es zwar Menschen gibt von außerordentlicher Herzensgüte, die wahrhaft großes für ihre kleinen und großen Gemeinschaften geleistet haben. Salopp sozusagen: Altruismus pur.

Mit aller Unerbittlichkeit müssen wir aber auch feststellen, dass der Mann (meist) nur wenig die Zivilisation 'mag'. Hinzu kommt das Phänomen, das ich für mich mit einem Kürzel bezeichne: "Während die Guten die Bösen nur durch Worte und gute Taten überzeugen wollen, dass es einen Kompromiß oder sogar einen Konsens geben kann, einen gemeinsamen Vorteil, ja: eine "Win-Win-Sitaution"....... bringen die Bösen bringen die Guten einfach um." 

So ist das. So war das immer.

Natürlich und selbstverständlich: Die 'Bösen' empfinden sich nicht als 'böse'. Auch sie wollen gut sein. Mephisto ist ein Beispiel. Und die Stiefmutter von Schneewittchen. Aber auch vom Kaiser (W2) und von Hitler sind solchen Aussprüche bekannt. Und von vielen gegenwärtigen Weltakteuren erst recht - aber auch deshalb, weil sie ständig Interviews geben, in denen sie immer mal was sagen, was 'weitergetragen' wird. Und niemals vergessen, dass selbst Erich Mielke sich großartigen Menschenfreund sah. Und von Stalin wissen wir es auch ("Ach Kinder, was wollt ihr nur ohne mich machen? Ihr werdet eure Feinde nicht erkennen.").

Ich schließe mich dem an, was Christoph Lauterburg zweimal schrieb, sinngemäß: "Als Weltmeister der Anpassung müsste der Mensch eigentlich in der Lage sein, sein Überleben zu sichern."

Eigentlich müsste er es können. Eigentlich. Hoffnung scheint noch da zu sein bei mir, denn sonst würde ich hier schweigen (detopia.de wäre also 'reinweiß'). - Einige Autoren fordern auch das Aushalten. (Bahro: Bleibt mir der Erde treu. Jonas: Fatalismus wäre Todsünde. Sloterdijk: "Es könnte dies nur geschehen dank der Intellektuellen Integrität all derer, die heute die Verantwortung für ihr positives Wissen und ihre dunklen Prognosen übernehmen.", und andere.)

"Das bevorstehende Schicksal, das uns droht, das wir uns selber bereiten würden, wenn wir die Erde weiter schlecht verwalten, wie wir es im Augenblick tun, dieses Unglück werden wir nur um so sicherer machen, als je unausweichlicher wir es ansehen.  Ich warne daher vor der inneren Gefahr des Fatalismus, die fast so groß ist wie die äußere Gefahr, die ohnehin durch unsere Schuld besteht.  Fatalismus - d.h. das Schicksal für unausweichlich zu halten, nicht wendbar, ist selbsterfüllend und wird das gewiß zustande bringen, was eben der Rat der Verzweiflung als unabwendbar ansieht. Ich möchte Ihnen daher als alter Mann, der oft erfahren hat, daß das Wort ohnmächtig ist, zurufen: Oh, glauben Sie nicht, glaubt nicht daran, daß Dinge unausweichlich sind, und laßt Euch nicht verführen vom Rate angeblich objektiver Notwendigkeit, der wir hilflos gegenüberstünden. Haltet daran fest, daß wie man denkt, was man denkt, was man sagt und wie man in der wechselseitigen Kommunikation Ideen verbreitet, einen Unterschied ausmacht im Gang der Dinge.  Erfolg ist nicht garantiert; aber sicher ist, daß die Anstrengung unterlassen, die Bemühung aufgeben, ganz bestimmt das Unheil werden läßt, das wir voraussehen können und dessen Voraussehen es ja doch verhindern soll.  Verzeihen Sie mir, daß ich in dieser mahnenden Weise - nicht nur an Sie, sondern auch noch an mich selbst gerichtet - Ihnen predige." (Hans Jonas, 1992, Berlin, Rede)

 

 

Die Apokalypse erscheint.

Sie scheint unausweichlich.

In diesem Jahrhundert.

Aber sie ist okay.

Wenn sie vorbei ist, dann ist menschliche Leidensfähigkeit Vergangenheit.

Darum war sie O.K.

Das Leid fand ein Ende auf Erden.

Ich hätte es auch gern anders gehabt (...und einiges dafür getan, seit Ostzeiten, vor 1990).

 

Nach Lauterburg dürfen wir uns für später eine blühende Natur vorstellen, kraftstrotzendes Leben auf dem Planeten. (Egal, was der Mensch noch verseucht und vergiftet und ausrottet: die Natur wird Antworten und Auswege finden.) Das kann trösten. Das hilft beim Trauern. Wir müssen die "Vermondung" (nach dem 33jährigen Horstmann 1983) nicht zu Ende denken. Die ganzen Kunststoffe (einschließlich ABC) werden natürlich erstmal ein Problem sein, aber zumindestens die Flora sollte damit zurechtkommen. Dann wird die Erde eben ein Pflanzenplanet, ein 'Planet der Pflanzen' (ohne höhere Tiere). Was soll schlecht daran sein?

 

Die Dornenkrone der Schöpfung, also der (westliche) Mensch (meist Mann), trägt keine Schuld. Sie konnte nicht anders. Der Aberglaube scheint irgendwie in den Genen, die für die Gehirnentwicklung zuständig sind, verschlüsselt zu sein. Der Verstand konnte sich nicht befreien und nicht befreit werden (von außen durch Aufklärung, Informationen, Argumente, Worte). Er blieb ein ewiger Gefangener des tierischen Stammhirnes.

 

Löbsack 

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Von wegen Angst

Medienprodukte bereiten mir mehr Angst als die Realität. Es gibt sogar defätistische Fernsehserien bzw. Mehrteiler. Und das alles flimmert nicht in der Nacht oder spätabends über die Bildschirme der Völker. Ja, es flimmert nicht einmal, sondern es kommt 'hochauflösend' daher.

Es gibt eine aktuelle Serie in England, wo ein Asteroid unweigerlich in einigen Monaten die Erde trifft (mit garantierter Todesfolge) und die Regierung das geheimhält - aus Angst vor Unordnung. Die Hauptrolle ist ein Kommissarin der Polizei (gespielt von einem dünnen Fotomodell, dass aber sehr gut kämpfen kann), die aber von einem Geheimdienst gejagt wird und einen gewalttätigen Sohn hat. Den Filmtitel kann ich im Moment nicht finden, aber es gibt eine Seite bei Wikipedia, die ich las. -- Kürzlich sah ich auch kurz in einen ähnlichen Film aus England (aus den sechziger Jahren), wo ein Reporter die Hauptrolle spielt. Dort kam die Bedrohung irgendwie von der Atomtechnik. Aber wohl auch mit 'alles ist aus'. Und auch dort wollte die Regierung nichts sagen. 

wikipedia  Der_Tag,_an_dem_die_Erde_Feuer_fing 

Ähnliche Motive gibt es ja auch in "2012" von Emmerich. Die Medienmacher wollen sich also gar nichts anderes mehr vorstellen. Das alleine gibt schon zu denken. Und dann natürlich, dass die Medien auch bilden, volksbilden. "2012" ist wirklich 'pseudoliberal'. Ich sehe die Katastrophenbilder am Anfang (Computertrick) auch gerne an. Auch gerne zu Weihnachten. Man gewöhnt sich daran mit den Jahren. - Aber: Ein Merkmal dieses Filmes ist seine ideologische Aussage darüber, wie mit den Bürgern umgegangen wird, einschließlich und gar hauptsächlich meine ich den "Schmalz" (so nannten wir früher die unsäglich primitiven Schlagerschnulzen).

Darüber könnte man endlos schreiben. Immer wieder neue Beispiele anführen. Das würde nie aufhören.

Aber ich denke, mittlerweile ist nur noch wichtig, dass die Medien allein durch ihre physische Präsenz die Köpfe vernebeln. Und das gilt wahrscheinlich auch für 'gute Medien'. (Und vielleicht sogar für meine, diese Webseite.)

Es gibt sogar zuviel gute Bücher (ökopolitische Sachbücher). (Durch die schiere Masse hat jeder was anderes gelesen und man findet keinen, mit dem man diskutieren kann.)

 

Aber ich will nicht in Details gehen. Verschiedene normale (also seriöse) Schriftsteller haben auch kleine Zukunftsgeschichten geschrieben. Sie alle beschreiben auch die Rolle der übergeordneten Propaganda, die immer Hoffnung machen will, egal ob Klimakatastrophe, Ozonloch, Atomkriege. 

"Mag sein, daß der Medientropf dieses Mal die meisten ohne klare und andächtige Momente hinüberdämmern läßt."

 

Es gibt ja ein unerschöpfliches Reservoir an Romanen mit SF und fantasy. Dort wird alles Denkbare durchgespielt - schamlos. Wir sehen das dann, wenn diese Romane verfilmt werden. 

Nun ist die KI in aller Munde. Und die 'Algorithmen'. Vorher war es der '3D-Drucker'. Danach kommt dann "Mars One". Früher war es mal "Terraforming".

Und immer wieder Fußball. Auch dann, wenn viele 'Mannschaften' schon asiatischen und arabischen "Investoren" gehören. Oder Redbull oder Aktiengesellschaften. 

Und das alles wird mit Bedeutung aufgepumpt, als hätten wir keine anderen Probleme.

"Mag sein, daß der Medientropf dieses Mal die meisten ohne klare und andächtige Momente hinüberdämmern läßt."

 

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Das Ende der Welt, wie wir sie kannten  (Vorwort in PDF)

von Welzer, Leggewie, 288 Seiten, Fischerverlag 2011.

 

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Detopia will sich möglichst wenig in die Zeitgeistdiskussion einmischen. Sie lenkt vom Prinzip ab, vom Wesentlichen. 

Andererseits kann aber tatsächlich Wesentliches neu entstehen; es kann etwas Neues in die Welt kommen, was es vorher noch nicht gab. Außerdem habe ich persönlich auch Vorlieben und Steckenpferde. Eine davon ist die Zukunftsliteratur; und ihre Ableger. In den 'Spiel'filmen, meist aus Hollywood, erscheinen die Motive, Topois und Thematiken ebenfalls. Eine davon ist die Prothese. Wenn man dann immer weitere Körperteile und Organe durch Maschinenteile ersetzt, dann stellt sich irgendwann die Frage: "Ist das noch ein Mensch?"

Filme mit 'Kunstmenschen' (keine Roboter) gibt seit 1979 oder früher. 1979 wird in Alien 1 der Cyborg im Originalton als "It's a robot" bezeichnet, aber das nur nebenbei. Kürzlich las ich einen SF-Roman von der 1968 (aus der DDR von Krupkat) und einen von 1972 (aus den USA von Haldeman). Da war das auch (Neben-) Thema. 

Worauf will ich hinaus? Im folgenden Artikel gibt es eine 'Fotostrecke' mit Kurztext über den Stand der Prothesentechnik. Hier ist also etwas real. Und ein großer Nutzen für 'Betroffene'. Blinde können wieder sehen. Lahme wieder laufen. Kunstherzen funktionieren. Was will man dagegen sagen? -- Auch diese Technik dient letztendlich nicht dem 'Wohle der Menschheit' (dem moralischen Aufstieg, der Fortentwicklung, dem guten Überleben). Den Vorab-Beweis bleibe ich heute schuldig. Man lese selbst und forme sich seine (ihre) Meinung.

heise.de/tp/features/Der-erweiterte-Koerper-4203497.html   Von Dominik Irtenkauf am 11.11.18 

 

Erinnern wir noch an die frühen SF-Filme. Manche sagen: Naiv und idealistisch. Ich sage heute: noch nicht überfrachtet durch "Thriller", also durch irgendwelche Bösen, die alles durcheinanderbringen. In Alien-1 kam das Böse ja hauptsächlich von der Erde in Gestalt der 'Konzerninteressen', die den Abwehrkampf gegen das Alienmonster verhinderte. 

wikipedia.org/wiki/Der_schweigende_Stern  (1960)

wikipedia.org/wiki/Planet_der_Stürme  (1962)

wikipedia.org/wiki/Science-Fiction-Filme_der_1960er_Jahre 

wikipedia.org/wiki/Science-Fiction-Film 

 

 

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Die AfD und die Apokalypse

Der Leser erwartet vielleicht: "Die AfD und die weltweiten ähnlichen Organisationen führen schneller zum Ende und machen es sicherer, weil unbeirrt direkter." Dem ist nicht so. Einerseits beschleunigt die AfD etc. (Büso, LaRouche) durch die Leugnung der Klimakatastrophe bzw. umgekehrt durch Anpreisung der hemmungslosen/grenzenlosen Privatwirtschaft (Pseudo-Liberalismus). Andererseits: Diese "Trump'sche Ideologie" hat ja auch was 'bioregionalistisches" bzw. 'antiglobalisierendes'. - Ich habe natürlich Angst vor einer rechtspopulistischen Diktatur wie in den USA. Vor allen Dingen, weil ich einige solche Leute persönlich kenne und die sind eher 'Primitivlinge', denen ich Staatsgeschäfte nicht zutraue. - Andererseits habe ich auch langjährige Bekannte, die ich immer ihr gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein geschätzt habe, und die heute Kreisrat für die AfD sind. 

Jedenfalls ist die AfD kein Feindbild für mich, obwohl natürlich zu erwarten ist, dass 'der rechte Mob' sich um 'ihren parlamentarischen Arm' herum 'organisiert'. Insofern bin ich 'Anti-AfD'. - Aber all das gehört nicht zum detopischen Thema, jedenfalls solange nicht, bis eine detopische Bewegung entsteht, die eventuell durch die AfD-Bewegung verspottet wird. Eine detopische Volksbewegung ist jedoch nirgendwo zu sehen. Und weniger noch: Wir wissen noch nicht einmal, ob die Samen/die Keime dafür im Boden liegen (also im kollektiven Unbewussten vorhanden sind). 

Klimamäßig ist es momentan für mich auch nicht zu entscheiden, ob nicht vielleicht doch die allermodernste Atomkerntechnik als 'alternative Energiequelle' diskutiert werden soll - als 'Alternative' zu den Klimaszenarien. 

Zur Erinnerung: Die gräulichsten (nicht von grau sondern von Grauen; früher: greulich) 'Szenarien' kommen nicht vom IPCC. Auch nicht von einfachen Diplom-Ingenieuren, wie mir. Sondern von unabhängigen Forschern, allerdings mit geringen Wahrscheinlichkeiten behaftet. (umgangssprachlich: 'Wenn alles ganz dumm läuft.') Aber ich bin nunmal so, dass auch das Schlimmsten mitbedacht werden muss (das resultiert aus meiner Lebenserfahrung). Kurz, verkürzt, 'holzschnitzartig': plus 10 Grad bis zum 1.1.2100 sind möglich. (Auch der wöchentliche Lottospieler 'rechnet' mit geringen Wahrscheinlichkeiten.) Große Landsäugetiere (über 10 Kilogramm) kann es dann nicht mehr geben. (Das Tagesdatum ist eine Marotte von mir, wegen solider Anschaulichkeit.)

Eine Quelle: Rahmstorf 2004 im Fernsehen nach Minute 21  und als Audio mp3

Zweite Quelle: (Schellnhuber)

Szenario RCP8.5 - Worst-Case (2014, 2016) -  (danach googeln, auch deutsche Seiten; ansonsten Translator benutzen.)

Die Klimawissenschaftler halten sich numehr mit Angaben zur Temperaturerhöhung zurück. Sie geben heute lieber und eher den Strahlungsdruck bzw. Strahlungsantrieb an. 

"Neue Szenarien für den 5. IPCC-Sachstandsbericht"

"RCP-Szenarien für den 5. IPCC-Sachstandsbericht Für den 5. Sachstandsbericht des IPCC, der 2013/14 erschienen ist, wurden sogenannte „Repräsentative Konzentrationspfade“ (Representative Concentration Pathways - RCPs) entwickelt, die die früheren SRES-Szenarien ersetzen.[1] Diese neuen Szenarien wurden nicht vom IPCC, sondern von frei arbeitenden Wissenschaftlern erarbeitet und stützen sich auf Ergebnisse der wissenschaftlichen Literatur. Das Ergebnis sind vier Szenarien mit den in Tab. 1 gezeigten Strahlungsantrieben 1850-2100 und Treibhausgaskonzentrationen im Jahr 2100 gegenüber den vorindustriellen Werten von 1850. Außerdem wurden ergänzende Szenarien bis 2300 entwickelt, die als Extended Concentration Pathways (ECPs) bezeichnet werden."

"Daher werden diese neuen Szenarien auch nach der Änderung des Strahlungsantriebs bis 2100 gegenüber dem vorindustriellen Antrieb benannt. RCP6.0 steht z.B. für einen Strahlungsantrieb von 6,0 W/m2 im Jahre 2100 im Vergleich zu 1850. Die nach dem Strahlungsantrieb jeweils berechneten sozio-ökonomischen Szenarien berücksichtigen die Bevölkerungszunahme, das Bruttosozialprodukt, den Energieverbrauch u.a. Faktoren. So wird eine Zunahme der Weltbevölkerung auf 12 Milliarden Menschen bis 2100 das Szenario RCP8.5 wahrscheinlich machen, und der Primärenergieverbrauch müsste dreimal so hoch wie heute sein."

bildungsserver.de/klimawandel/index.php/RCP-Szenarien 

 

Die Erdmitteltemperatur (globale Durchschnittstemperatur) beträgt heute ungefähr 15 Grad. (Vielleicht auch schon 17 Grad).

co2online.de/glossar/de/default/definition/erdmiteltemperatur 

Zwei Dinge sind wichtig: Für Säugetiere sieht regional die Sache anders aus und es kommt auch auf das Wasser an (Luftfeuchtigkeit und Trinkwasser). - Und zweitens: Für die 'Eigenverstärkung' sieht es regional auch anders aus, etwa taut der Permafrostboden in der Tiefe, weil es dort eben 'über Null' ist. Ich will damit aussagen, dass die ganze Zahlenmeierei nur Anhaltspunkte sind. Es können noch ganz andere (negative) Effekte auftreten, und zwar in Kombination, wobei die örtliche Lufttemperatur nur als Katalysator wirkt. Etwa kann es dazu kommen, dass das Weltmeer mehr Treibhausgase abgibt als es aufnimmt.

 

Georg Monbiot     Jonathan Weiner   Anton Guha

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Nebenbei was Praktisches:  gewaltenteilung.de - Eine solide Seite an Bürgerinnen und Nichtjuristinnen gerichtet.

 

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Nur Probleme und keine Lösungen. 

Wir können nichts machen. Wir können nichts tun.

Wir hatten viele gute Leute, die was für uns getan haben und denen wir viel verdanken.

Kennedy, Gorbatschow, die (bürgerliche) Reformbewegung und die Arbeiterselbsthilfe ab 1900, ...

Nun haben wir alle wichtigen Freiheiten in Deutschland. Aber wir können sie nicht nutzen. Die Probleme sind zu groß. Die Bürger wollen nicht richtig mitziehen. Denn nun geht es um Gesundschrumpfung und die ist neu, und unbekannt.

Und ich gebe zu: Die Dimension der Gesundschrumpfung löst eine gewisse Verzagtheit aus.

In den letzten 200 Jahren liefen viele Dinge sehr schlecht, aber auch viele Dinge gut. Man fragt sich, was hätte werden können.

Immer richtig ist aber: Sich seinem Schicksal stellen und es annehmen (und es beeinflussen, wenn es geht).

Nach allem, was ich glaube zu wissen, haben wir keine sehr gute und keine sehr lange Zukunft vor uns.

Wenn wir es menscheitsgeschichtlich betrachten.

Im Kleineren ist zu vermuten: Der Sozio-Crash (in Europa) kommt noch vor dem Öko-Crash. Wir werden also noch genügend Strom haben (und Geld), aber wir werden uns nicht mehr auf die Straße trauen.

Sicherlich kann es durch tatkräftige Politik mit Augenmaß hier auch erfreuliche Entwicklungen geben. Es muss also nicht sein, dass es an jedem Tag, den Gott werden ließ, nur schlechte Nachrichten gab. 

Ich erneuere die Unschuldsvermutung für den normalen deutschen Bürger. Er musste in den letzten 300 Jahren viel aushalten. Oft überlebte er es nicht. Außerdem wurde auf ihn herabgeblickt. Er war minderwertig - und fühlte sich auch so. Das wirkt nach. 

Nun geht's ihm einigermaßen gut (psychisch). Er wäre materiell auch mit weniger zufrieden, aber was er einmal hat, will er behalten. Das ist menschlich. Allzumenschlich. 

Außerdem gibt viel Armut in Deutschland. Und in den USA noch viel mehr. Und dann haben die noch Opioidkrise und Waldbrände.   wikipedia  Opioidkrise 

Jedenfalls nimmt das Volk nicht an der Volksherrschaft teil. So kann also noch nicht mal das Problem des sozialen Crash angepackt werden. Zwar wird vom Bürger Mündigkeit gefordert, aber die Entwicklung dorthin braucht Aufgaben und Vertrauen und Freunde und Bildung. Und Bildung. Also ziemlich viel was nicht da ist.

Vor 30 Jahren hat olle TAYLOR schon die Zerbröselung der (englischen) Gesellschaft beschrieben und Verzögerungsvorschläge gemacht. Zukunftsbewältigung 

1979 dann auch in Deutschland: Die Kulturkatastrophe - Der Autor war der Chef des deutschen Taschenbuchverlages.

Und so weiter uns so fort.

Kluge Gedanken. Gute Taten.

Sehr viel hat sich seitdem verbessert. Wir dürfen dankbar sein.

Bahro     Ferst     Amery 

 

Über die Vergänglichkeit von Umweltsachbüchern

 

Klassiker der Ökoliteratur 

 

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Aufgeben oder 'weiterkämpfen'?

Dazu müsste man eigentlich noch was schreiben. Und sei es bloß kurz. Die Texte der Autoren zitierend versammeln und kurz den eigenen (momentanen) Standpunkt hinzufügen. Aber das ufert vielleicht aus. (Falls ich mich dem unterziehe.) Jonas sagt was dazu. Horstmann. Max Albert. Bahro natürlich. Und andere. -- Ich bin der Meinung, es wurde nicht sehr viel, sondern alles versucht. Seit den ersten Warnungen. 1969 sprach der Generalsekretär der UNO (vor der UNO, las ich) die allseits bekannte 'letzte Warnung' deutlich aus. Die 'Bevölkerungsbombe' ist seit den 30er Jahren weltbekannt (Hungersnöte durch regionale Überbevölkerung.) Die Vernichtungsmittel für Massen seit dem ersten Weltkrieg. Die Bodenerosion seit den Vierzigern (drei grandiose populärwissenschaftliche Bücher). Hinzu kommen ältere Warnschriften über die 'Kulturkatastrophe'. (Nietzsche, Schopenhauer, Freud, Soziologen, andere). "Grenzen des Wachstums": 1972. "Global 2000": 1980. -- Welches Fazit soll man denn ziehen? Das nun gerade morgen die Erleuchtung über die Massen kommt? Und ich stelle immer mehr die Frage: warum? wozu? -- Sicher: um das Leid (und den Schmerz!) des Aussterbens zu verhindern. Das wird weh tun. Wenn 'Abermilliarden' ungewollt sterben. 'Aber' (wenn ein ABER gedacht werden darf): Danach hat alles Leid ein ewiges Ende. Ist das denn nicht.... schön? --- Nun wurde Horstmann seit 1983 (auch 1990 noch) vorgeworfen, er würde diesen Zustand aktiv fördern wollen. Und mir kann man jetzt dasselbe 'nachsagen'. Aber mein Gott, das ist doch Quatsch. Wenn ich auch nur in der Nähe der 'Schalthebeln der Macht' sitzen würde, dann würde ich was ganz anderes tun, als den Menschen die Selbstauslöschung zu empfehlen. (Ich würde immer wieder auf sie einreden, das Leben zu wählen. Aber ich würde sie nicht zwingen, das Leben (Nichtaussterben) zu wählen; und zwar, weil das nicht geht, weil das nicht funktionieren würde, weil Überleben nur mit 'neuem Denken' erreicht werden kann, und Denken muss man wollen. Und das gilt für jede Person, für jedes Individuum.)

Soweit zu "Bleibt mir der Erde treu!"

PS.
Natürlich lese ich auch die aktuellen Friedensnachrichten. Aber die liegen eben auch 'am System'. Wenn Deutschland in der NATO ist und die NATO sich nach Osten ausdehnt, dann kommt es zwangsläufig zur selben wechselseitigen Angstpsychose wie 1980, die Hoimar von Ditfurth 1985 so hervorragend beschrieben hat. Aus diesem Karusell könnte ein detopisches Land sehr schnell 'aussteigen'. Es macht jetzt keinen Sinn, wenn ich als Stubenhocker meine Senf zur aktuellen Weltlage hinzufüge. Wozu gibt es "Think-Tanks"? Aber ich erinnere wenigstens an 2002, nämlich an Rozsaks Analysebuch (Alarmstufe) zu den Plänen einiger USA-Verbände zur Weltherrschaft. #

Ditfurth (Hoimar) 

Roszak (Theo)

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1910    1920    1930    1940    1950    1960

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2000    2005    2010    2015

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heise   Gefahr-eines-Krieges-mit-Russland-und-China  17.11.2018, von Jochen Mitschka 

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PS 2

Sollen wir für die Ungeborenen kämpfen, damit sie leben können? Aber was ist mit den verflossenen Generationen? Und zwar den Menschen, die nicht oder nicht richtig leben durften? All jene kennen den Weltuntergang; für sie fand er schon statt. - Warum soll es so wichtig sein, dass wenigstens ein Teil der Menschheit überlebt? Damit er die Fackel der Zivilisation in die Zukunft tragen kann? In ein besseres Morgen?

Ich glaube, dass der Anteil der leidenden Menscheit seit Zivilisationsbeginn hoch war. Zu hoch. Zu viel Blutzoll. Im Schwarzbuch von Dollinger was lesen. Oder was über Sklaven, Kolonialismus, Hexenverbrennungen, Frauenunterdrückung - und Kriege.

Ich will darauf hinaus, dass viele den Weltuntergang schon erlebt haben (und nicht überlebt).. Und daraus will ich irgendwie folgern (aber es ist mir noch nicht gelungen), dass der weitere Weltuntergang nicht verhindert werden muss.

(Zur Erinnerung: Das Wort 'Weltuntergang' benutze ich, wenn - relativ gesehen - für eine/einen die Welt untergeht; sie/er quasi stirbt. Die Erde wird natürlich nicht 'untergehen'. Die Natur auf der Erde wird sich 'erholen' und sich wieder ausdehnen. Es sei denn, der 'Stadtplanet' hat schon erdgeschichtliche Technik geschaffen; aber das weiß ich noch nicht. Manche vermuten es. Andere Geowissenschaftler meinen, dass in tausend Jahren die Spuren der ehemaligen Menschenbesiedelung kaum mehr zu sehen sind, etwa Jacob (Klaus)

 

Eben habe ich bisl Interstellar gekuckt. Auf'm ZDF ohne Reklame. Vorher war ich bei klack.de und dort war eine Reklame für Geldanlage für Doofe, pro Woche 3000 Eu plus für jeden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Interstellar  (USA, 2014)

Bei löst sowas* immer den obigen Reflex aus: "Aufgeben oder Weitermachen?" 

* Es gibt ja noch mehr solcher 'Endzeit-Mystery", verharmlosend als "Scienc-Fiction" bezeichnet. Wir bräuchten nun echt mal einen deutschen Neil Postman, damit der Quatsch** mal ein Ende hat.

** Ich empfinde den "Quatsch" als "Psychoterror".

Ich will aber keinen Pessimismus verbreiten, sondern nur sagen: Erklär' mir mal einer, wie aus solchem Input was Gutes für die Biosphäre entstehen soll. 

Die Berufs- und Zweck-Optimisten glauben vermutlich: "Alles nur Unterhaltung. Nimmt sowieso keiner ernst."

 

"Wir haben den Sinn für gemeinsames Handeln verloren." (Emmott 2013)

"Die Gedanken sind frei, ..." ???  Das glaube ich nicht. Ich glaube: Falls es uns am 1.1.2100 noch gutgehen soll, dann müssen wir detopisch denken (also Schrumpfung, Autarkie, Small is beautiful, usw.) Die freien Gedanken mögen sich bitte auf das Problem des (humanistischen) Überlebens konzentrieren und dieses lösen. Das wäre nett!! Danach dürfen sie wieder frei umherschwirren (meinetwegen auch zu anderen Planeten).

Aber: Die (Kommerz-) Medien und die Marketing-Gesellschaftsordnung spricht mit "Alles-nach-Marktgesetzen"  dagegen. Es spricht eigentlich alles dagegen (das irgendwas Weltvernünftiges geschehen wird.)

Zu so einem Abschluss (dieser Webseite) werde ich sicher einmal hinfinden müssen. Und das bedeutet dann: Es ist zwar nicht bewiesen, "dass nichts mehr geht". Aber es ist bewiesen, dass ein Planet mit 8 bis 12 Milliarden Menschen ohne Natur kein echter Ort der Freude mehr sein kann. (Sondern eher ein Psychiatrie-Planet).

 

Levermann (Anders, Prof., Ozeane, 2010)

Dollinger 

 

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Umwelt- und Umweltschutzfernsehen (ZDF) seit dem 16.10.2011 mit globalen Bezug und Kritik 
=>  zdf.de/dokumentation/planet-e      ( wikipedia  Planet_e

 

 

https://detopia.de  

emailkontakt: 

detopia (Klammeraffe) detopia.de

Unsere Filosofen

 

Es gibt:

Und viele andere Filosofen im weiten Sinne, also Zeiterklärer oder ThinkTanks. Wir müssten klug sein  - eigentlich, zumal wir ja auch all das auch an Universitäten lehren, also ständig besten Nachwuchs fördern. Zumal einige Filosofen der Weltgeschichte gedankliche Abstraktionsleistungen vollbrachten, die mit Universumsendeforschern oder Quantenteilchenerklärern vergleichbar sind.

Wie prägt Sprache das gesellschaftliche Klima?

Und was veranlasst immer mehr Menschen zu verbalen Attacken gegen Minderheiten?

Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch bricht eine Lanze für politisch korrekte Sprache.

deutschlandfunk.de/sprachkritik-2-4-moral-statt-hasstiraden

Sprach-Kritik - Moral statt Hasstiraden

 

Wir müssten eigentlich klug sein. Warum? Weil zehntausend Jahre lang nachgedacht wurde. Und weil man ebenfalls darüber nachdachte, allen Gemeindegliedern die Klugheit schmackhaft zu machen, attraktiv; sie zur Bildung zu verführen. Und vielleicht sind wir ja auch schon klug genug.

"In der Tat, der Verfall der auf Druck­erzeugnissen beruhenden Kultur und der Siegeszug der Mattscheibe lassen uns in einer Bilderflut ertrinken, die uns von Minute zu Minute dümmer werden läßt. Zum einen, weil das Bilderrauschen in unserem Gedächtnis strukturierte Informationen nicht hinterläßt. Zum anderen, weil sich die Darstellung komplexer Zusammenhänge dem Medium Fernsehen grundsätzlich entzieht." (Prolog) - "Wenn jemand nach einem wirklichen Teufelskreis suchen sollte, hier ist er." (Kap. 13)  - Christian von Ditfurth im Buch 1995.

 

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Naja.

Eines Tages werde ich schweigen.

Einen ganzen Tag lang.

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Schuld als Gegenstand des Amüsements  

Das Potential an Infamie ist gleichbleibend. Sie schlummert in jedem und kann aktiviert werden. Mit Zahl und Reichweite der Medien wächst ihr Einfluß; besonders auf das naive Gemüt. In den Krisen halten sich nur wenige davon frei. Die <Entlarvung> eines Menschen, der Achtung genoß, in der moralischen Welt ein Grund zur Trauer, wird hier zum Schauspiel und Genuß. Die infame Schadenfreude, die sich einst dem <gefallenen Mädchen> gegenüber austobte, findet immer ihr Objekt. (Ernst Jünger) 

Für gewöhnlich vergessen wir — sei es nun aus Gleichgültigkeit oder aus Bequemlichkeit —, daß unsere Realität einschließlich ihres DDR-Erbes bereits durch den Fleischwolf der Medien gegangen ist. Die mediale Hackfleisch-Realität aber entfaltet in ihrem elektronischen Bildersammelsurium vor aller Augen eine künstliche Welt, die jeden Blick und noch das letzte Bewußtsein auf sich zieht. Das heißt nichts anderes, als daß die meisten Reaktionen des moralischen Gewissens und die kollektive Empörung über die nach der neunund­achtziger Wende in Szene gesetzten Enthüllungen — in ihrem Kern wahrscheinlich mediale Effekte sind. 

Rolf Henrich im Buch 1996 

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"Ziel war in diesem Kontext ... der Kampf gegen den internationalen Kommunismus. Die Geheimdienste fanden keine Anhaltspunkte, dass der Kommunismus versuchte, nach Südamerika zu gelangen. Doch wir sollten uns dabei stets vor Augen halten, dass das stillschweigende Verständnis von "Kommunismus" alles betraf, was die Armen dazu verleiten könnte, "die Reichen auszuplündern", wie die Administration von Präsident Eisenhower, allen voran sein Minister John Foster Dulles, regelmäßig beschwor."
heise.de/tp/features/Kampf-oder-Untergang-4224233.html 

Im Interview mit Noam Chomsky zu seinem Buch Kampf oder Untergang

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Ich muss noch daran erinnern, dass wir in der Sterbephase leiden werden. Weltweit. Die Schwachen und Schutzlosen zuerst. Ich muss das noch aussprechen dürfen, in der Absicht, damit wenigstens Milderungsinitiativen zu motivieren. 

Hier etwas Konkretes zur Abschaulichkeit: 

deutschlandfunkkultur.de/menschenrechte-im-libanon-wo-hausangestellte-wie-sklaven.2165.de.html?dram:article_id=433536  

dradio.de/file/dradio/2018/11/19/folter_in_russischen_haftanstalten_dlf_20181119_1238_ee164f29.mp3  (Audio, 6 min)

heise.de/tp/features/UN-Migrationspakt-verwaltet-weltweite-Ungleichheit-4224403.html 

heise.de/tp/features/Gasfunde-im-oestlichen-Mittelmeerraum-Wohlstandstraeume-mit-Konfliktpotential-4220776.html 

heise.de/tp/features/Varoufakis-ueber-finanzpolitisches-Waterboarding-Militarisierung-und-Bernie-Sanders-4222586.html  (mit Video in deutsch)

 

 

Und ja: Ich kenne auch die optimistischen Darstellungen unserer Erfolge in Büchern. Jetzt gibt es gerade wieder ein Neues:

 

deutschlandfunk.de/steven-pinker-aufklaerung-jetzt  mit Audio 

"Pinker hat in der Tat sehr viele ermunternde Daten zusammengetragen. In 15 Kapiteln von Gesundheit über Wohlstand, Sicherheit und Demokratie bis hin zu Lebensqualität und Glück zählt er penibel auf, was sich für den Menschen verbessert hat: Die Lebenserwartung liegt heute im weltweiten Durchschnitt bei 71 Jahren – im Vergleich zu 30 Jahren im 18. Jahrhundert. Die Arbeitszeit ist gesunken, die Zahl der Demokratien gestiegen, Krankheiten, die vor nicht langer Zeit noch Millionen Todesopfer forderten, sind mit Medikamenten und Impfstoffen eingedämmt oder ausgerottet worden."

 

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Heinz Haber - Professor für Astrophysik, Kosmosforscher (medizinisches Überleben im Weltraum), Kollege von W. v. Braun, drei Jahre Filmemacher bei Walt Disney ("Unser Freund: das Atom"), Deutschlands erster Wissenschaftsjournalist, Freund von Robert Jungk, Gründern und Herausgeber von BILD DER WISSENSCHAFT, Klimakatastrophenwarner, Bevölkerungsbombenwarner.

 

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arte.tv/de/videos/078200-000-A/klimafluch-und-klimaflucht/    Regie : Thomas Aders    Land : Deutschland    Jahr : 2018    Herkunft : SWR

 

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"Wir stehen vor einem beispiellosen globalen Notfall. 

Die Regierung hat es versäumt, uns zu schützen. 

Um zu überleben, braucht es alles, was wir haben."

https://Rebellion.Earth 

"Derweil geht es auch britischen Klimaschützern viel zu langsam mit dem Klimaschutz. Die Londoner Zeitung Guardian berichtet von einer Massenaktion in der Themse-Metropole.

Extinction Rebellion: Ziviler Ungehorsam in Großbritannien Fünf der wichtigsten Brücken über den Fluss wurden von Demonstranten blockiert, die sich zum Teil angekettet, zum Teil aber auch nur untergehakt hatten. Organisiert sei das ganze von einer neuen Gruppe worden, die sich Extinction Rebellion nennt. Diese habe 6,000 Teilnehmer gezählt. Die Polizei habe, so der Guardian, 85 von ihnen meist wegen Behinderung des Verkehrs festgenommen.

Die Aktion sei Teil einer neuen Kampagne zivilen Ungehorsams. Der "Gesellschaftsvertrag" sei gebrochen worden, erklärte nach Angaben der Zeitung Gail Bradbrook, der zu den Organisatoren gehörte. 

Bradbrook: Daher ist es nicht nur unser Recht sondern auch unsere Pflicht uns über die Untätigkeit und abscheuliche Pflichtverletzung unsere Regierung hinwegzusetzen und zu rebellieren, um das Leben selbst zu verteidigen.

Unter den Blockierern war auch Jenny Jones, die im Londoner Oberhaus sitzt und den britischen Grünen angehört: "Wir sind an einem Punkt, an dem wir dabei sind unsere Lebenserhaltungssysteme zu zerstören, wenn wir nicht anfangen zu handeln, und zwar schnell zu handeln."

In einem Manifest werfen sie der Regierung vor, dass Prinzip des vorsorgenden Handelns zu missachten, in dem sie die Tatsache ignoriere, dass es auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen kein unendliches Wachstum geben könne. Stattdessen hänge sie einem neoliberalem Fundamentalismus an und lasse zu, dass immer mehr Treibhausgase ausgestoßen werden.

Die Wissenschaft ist klar, die Fakten sind unbestreitbar und es ist unverschämt von uns, die schreckliche Last der von uns angerichteten, nie zuvor dagewesenen Katastrophe unseren Kindern und Enkeln aufzuladen. 200 Arten sterben jeden Tag aus. Wir sind in der Mitte des sechsten großen Artensterbens(, das die Erde bisher erlebt hat). Die Menschen können nicht weiter straffrei die Gesetze der Natur und er Wissenschaft verletzen. Wenn wir so weitermachen sieht die Zukunft unserer Art sehr düster aus.

Unterschrieben wurde die Erklärung von 94 zum Teil hochrangigen Akademikern unterschiedlicher Fachrichtungen. Einige von ihnen arbeiten auch in einer weltweiten Kooperation von Wissenschaftlern, die bereits seit Anfang der 1990er Jahre vor den aufziehenden schweren Umweltkrisen warnt. Zu den zentralen Forderungen der Gruppe gehört, dass die britischen Treibhausgasemissionen bis 2025 auf Null heruntergefahren sein müssen."

heise.de/tp/features/Die-Pflicht-zu-rebellieren-4228887.html 

 

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Berufs-Optimist: "Alles geht/wird gut/besser - von alleine /durch Gott/ /durch die Natur/ /durch die unsichtbare Hand des Marktes/ /durch den Trickle-down-Effekt/ /durch Win-Win-Situationen/ /durch die Lotto-Fee/."

Zweck-Optimist: "Laß' mal die anderen machen."

Schwarzseherei, Schwarzmalerei - ein "Geschäftsfeld" (Profilsucht, Profilneurose, Narzismus) ?

 

Es ist alles nicht so einfach. Es ist nicht einfach auf den Punkt zu bringen. Schon in der Vor-Antike gab es die Diskussion um den richtigen Weg und seit der Antike ist uns ausreichend darüber überliefert.

"Die Flammenzeichen an der Wand", die "Propheten" seit Jesaja II. 

Schwächt die Beschäftigung mit der Stärke des Gegners die eigene Kampfbereitschaft? Gar: "Defätismus", "Wehrkraftzersetzung"? Ist es nicht besser sich gegenseitig zu versichern: "Der (Feind) kann nichts!"?

Das Für und Wieder der Ökowarnerei samt "Apokalypsedrohung" wird auch schon seit 50 Jahren abgewogen und disputiert.

Ja, natürlich braucht man Glaube, Liebe, Hoffnung, Zuversicht, Optimismus, "Ich schaffe das.", wenn mensch konkret sich zu irgendwas aufraffen und das in Angriff nehmen will, um es in den Griff zu bekommen und was 'in die Reihe zu bekommen'.

Aber seine Maßnahmen (Lösungen) müssen auch adäquat sein zur Aufgabe. Natürlich kann man im Weinberg des Herren täglich was rumschaufeln, bis der Berg schließlich aufreißt und die Maus gebiert.

Und dann merkt man, dass man sich zuwenig vorgenommen hat. Man hätte sich mehr vornehmen sollen. 

Jedenfalls wüßte ich heute nicht, wie man es umgehen kann, das Ziel des gegenwärtigen Weges (Weltwirtschaftsweges) auszusprechen (ich schreibe hier ja nur; andere haben mehr Mut und 'reden drüber'.).

Das Ziel des heutigen Weges ist Apokalypse. 

Zeit? Das ist egal! Selbst, wenn sie erst in tausend Jahren käme, so sind dennoch auch wir dafür verantwortlich. 

Falls sie aber früher 'kommt', dann sind nur wir dafür verantwortlich. (Weil die Bevölkerung später keine 'Handlungsoptionen' mehr hat.... 'keine Wahl'.)

Und 'verantwortlich' meint: was dagegen tun. Und 'dagegen' bedeutet: Etwas für eine bessere Zukunft tun. Und letzteres bedeutet auch, dass immer nur Symptombehandlung und Krisenmanagement einmal nicht mehr wirkt, nicht mehr 'hilft'. Einmal muss 'die Krise' grundsätzlich gelöst, zumindestens so behandelt werden. 

Und laut Emmott und Davis sind wir an diesem Punkt angelangt.

Und wir sind deshalb dort angelangt, angelandet, weil wir schon so unendlich oft versagt haben. 

Und daher hilft heute nur noch der schwerste Weg: die ideale Gesellschaftsordnung. 

Diese müssen wir uns ausdenken. Ich bin schon fertig damit - und kann nun ausruhen. Und du hast die Arbeit noch vor dir.

Was ist "ideal"?

Eine Diktatur ist es nicht! Andererseits ist die individuelle und kollektive Psyche wankelhaft, nur in konkreten Dingen 'standhaft' (wie eine deutsche Eiche... bevor sie starb).

Letztendlich muß es Phasen geben, Übergangsphasen, auch wegen noch unbekannter Krisen.

Letztendlich aber ist Volksherrschaft das Ideal, denn nur wenn man was 'bestimmen kann', 'was zu sagen hat', dann ist und fühlt man sich wichtig, nötig-gebraucht, und kann sich dann auch unterordnen, Autoritäten anerkennen.

Letztendlich entscheidet die humanistische Allgemeinbildung. Die muss man 'fordern und fördern' -- aber auch das muss durch das Volk geschehen. 

Das führt dann in 'eine Art Konsens' in einen 'größten gemeinsamen Nenner'. 

Ich glaube daran, dass dieser Weg möglich ist. Prinzipiell.

Wenn man sich aber heute die Sturheit der Besserwisserei anschaut und deren 'Macht' (auf der Straße, im Fußballstadion, in der Rockerkneipe, im Internet, 'auf der internationalen Bühne', usw.), dann weiß ich, das die Zukunft kurz ist. (Denn diese Leute haben ja ein anderes Ziel.)

Und diese 'Sturheit' ist ja letztendlich etwas, was im Gehirn organisch, physisch verankert ist. Man vermutet, dass die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber wilden Tieren, aber auch Stammesgenossen, zu den wesentlichen Elementen der Menschwerdung gehörte; also jemand Anderem 'seinen Willen aufzwingen' - Menschen, Tiere, Natur.

Man kann nur eins tun: Mit voller Brachialgewalt, 'brutalstmöglichst', die Wahrheit aussprechen, wozu heute gehört: die Wahrheit der anderen zu widerlegen; natürlich muss man auf Kränkungen nicht nur verzichten, nicht nur vermeiden, sondern als Erstes das Verbindende und Gemeinsame feststellen und herausstellen. 

Das wurde aber auch schon getan, vielleicht nur insgesamt gesehen, also verteilt auf zu lange Zeit, unterschiedliche Orte, verschiedene Personen. Daher muss sich ein kollektiver Jesus bilden, die sich gegenseitig Kraft geben und helfen, aber genug Kraft übrig behalten, um nach außen in die Gesellschaft zu wirken und sich 'Gehör zu verschaffen', wie etwa oben die britische "Extinction Rebellion".

Das ist der prinzipielle Weg, der gangbar ist, aber nicht zum Ziel führen kann, weil wir 'schon' 'zu tief' in den 'ökologischen Miesen' stecken, weil die vergrabenen Altlasten bereits ausgasen, weil wir die Frau nicht befreit haben, weil nicht mehr nur Millionen sondern Milliarden eine 'neue Heimat' beanspruchen und sich nun erkämpfen, weil dumpfer Aberglaube in die US-Regierung drängt, weil Computer 'nicht mehr wegzudenken sind'.

Kurz: Weil nur noch ein Wunder uns helfen kann...... zur Vernunft zu kommen.

(Dieses Wunder könnte eine Katastrophenkonstellation sein, die keinen anderen gedanklichen Ausweg mehr zuläßt. Aber ich will mir keine ausdenken, sonst wäre ich ein 'Katastrophentheoretiker', der dann für alle 'fehlgeleiteten Katastrophen' verantwortlich gemacht würde. Sie müsste so beschaffen sein, dass die Botschaft lautet: Einigkeit macht stark .... im Zurückweichen.)

 

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Ich habe gestern alte Texte von mir durchgesehen. Sie sind verzichtbar, weil viel alter (langweiliger) Zeitgeist entfernt werden müsste. 

 

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https://www.klima-kohle-demo.de   am 1.12.18 in Berlin und Köln

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"Da wurden [Stromsperren] für Deutschland in diesem Winter vorhergesagt, weil acht Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. Doch genau das droht nun in Frankreich, wo die unsicheren Meiler weiter am Netz sind. 

In einigen Regionen haben die Stromanbieter und Netzbetreiber bereits die höchste Warnstufe ausgerufen und fordern die Bevölkerung auf, möglichst viel Strom zu sparen. 

Polizisten gehen in diesen Regionen durch die Straßen und bitten Ladenbesitzer, die Beleuchtung der Schaufenster abzuschalten. Auf die typische Beleuchtung von Kirchen und Rathäusern wird derzeit oft verzichtet.

Sogar die französische Umweltministerin hat im Radio die Bevölkerung dazu aufgerufen, Strom zu sparen. Doch nicht die Umwelt will die Konservative schützen. Sie will einen großen peinlichen Stromausfall verhindern, um zu verdecken, dass die Energiepolitik in einem Land, das theoretisch bis zu 80% des Stroms über Atommeiler produzieren kann, in die Sackgasse geführt hat.

Da man in Frankreich gern auf den Atomstrom setzt, heizen viele Menschen auch mit Strom. Wärmedämmung und Doppelglasfenster sind im Süden nicht sonderlich verbreitet. Wie schon 2009 kommt es auch regelmäßig in bestimmten Regionen zu Stromausfällen. Damals musste sogar, was den stolzen Franzosen besonders peinlich war, wegen einer Kältewelle sogar die Beleuchtung des Eifelturms abgeschaltet werden. 

In diesen Tagen nun verbrät das Land, in dem etwa 15 Millionen weniger Menschen als in Deutschland leben, etwa doppelt so viel Strom wie die deutschen Nachbarn. Am späten Dienstag lag der Rekord schon bei mehr als 100.500 Megawatt."

 

https://www.heise.de/tp/news/Atomstromland-Frankreich-braucht-deutschen-Strom-1990914.html 

 

 

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