Die nächste Onlinezeit

mit detopia.de ist

im November.

 

Mein Lösungsansatz für die Öko(pax)krise: 

 

Der Aufbau meiner Texte dazu:

  1. Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, die Nachkommen, das Volk, das Land (naja: wohl auch für Europa und die Weltmenschheit).

  2. Die Untersuchung der gewollten Zukunft "der Anderen" (Kapitalismus, Liberalismus, Survivalismus, Konservatismus)

  3. Die Untersuchung der vorgeschlagenen Zukunftwege "der Ähnlichen" (Bahro, Ferst, Blubb, Harich, weitere)

  4. Die Begründung (Herleitung) der detopischen Gesellschaftsordnung ("besser als / schlechter als", "Unterschiede zu ...")

  5. Der Weg hin zu detopischen Zuständen.

  6. Die Beschreibung der detopischen Gesellschaftsordnung

  7. Trost der Philosophie, wenn es zu keiner detopischen Gesellschaftsordnung kommt

 

 

 

Na dann: bis im November

 

detopia loves to entertain you

 

Tausend Texte für Deutschland

 

Asyl für obdachlose Bücher

 

Sammelstelle für verlorene Utopien

 

Die bescheidene und bescheidgebende Welterklärungsseite 

 

 

 

 

Das detopische Weltgefühl ähnelt vielem - zum Beispiel dem von Richard Buckminster Fuller. 

Darüber sendete der DLF 2009 und jetzt ein kurzweilig-informatives Hörstück:

deutschlandfunkkultur.de/nachrichten-vom-raumschiff-erde-buckminster-fuller-visionaer  

... in nur fünfzig Minuten (!)

 

 

 

 

 

Der ideale arbeitende Mensch von heute gleicht Belastungen im Job mit Selbstoptimierung, Yoga oder Steigerung der eigenen Resilienz einfach aus. Die Soziologin Stefanie Graefe bezweifelt, dass diese Rechnung aufgeht.    POLITISCHES FEUILLETON  ----  Beitrag vom 26.07.2019

 

 

 

 

 

Wie die freie Gesellschaft gelingen kann   ----  Archivgespräch mit Herbert Marcuse 

 deutschlandfunkkultur.de/archivgespraech-mit-herbert-marcuse-wie-die-freie 

 

 

 

 

Klimakatastrophe und Überbevölkerung Stop making babies! Ein Kommentar von Andrea Roedig

 deutschlandfunkkultur.de/klimakatastrophe-und-ueberbevoelkerung-stop-making-babies

 

 

 

 

 

 

Wie schaut es momentan in unserer Volksseele aus?

Wird es morgen anders (werden)?

Und: Hat die Stimmung (in der Seele des deutschen Volkes) etwas mit der realen Zukunft zu tun?

Fragen. Antworten. Fragen.

ZEITFRAGEN - Beitrag vom 25.07.2019 - Einsamkeit - Wenn das soziale Netz reißt - Von Susanne Billig und Petra Geist

(Wiederholung von 2016)

 

 

 

 

 

 

 

Sie bringen die Wissenschaft voran und ihre Autorinnen und Autoren in Ämter und Würden. Gilt das für Dissertationen wirklich noch? Martin Tschechne, selbst seit 30 Jahren „Dr.“, bezweifelt das – und schlägt vor, die Zeit sinnvoller zu nutzen.

deutschlandfunkkultur.de/doktortitel-als-anachronismus-promoviert-nicht

 

 

 

 

 

Bei den Vorwahlen der US-Demokraten entscheidet sich die Verlaufsform des kommenden sozioökologischen Krisenschubs. Kann der vom alten, neoliberalen Establishment kontrollierte Parteiapparat der Demokraten die sich immer deutlicher abzeichnende Linkswende in den USA nochmals torpedieren? Dies ist die zentrale Frage des gegenwärtigen Vorwahlkampfes der US-Demokraten, der inzwischen mit den ersten großen Diskussionsrunden in die heiße Phase eingetreten ist.

 heise.de/tp/features/USA-Demokratischer-Sozialismus-oder-rechte-Barbarei  (Konicz)

 

 

 

 

 

LESART | Beitrag vom 06.08.2019
De Castro und Danowski: „In welcher Welt leben?“ Es geht um alles, es geht um das Ende Von Hans von Trotha
Ein Versuch über die Angst vor dem Ende – so der Untertitel des Sachbuches. Das Essay von Eduardo Viveiros de Castro und Deborah Danowski beschäftigt sich mit dem Ende der Erde. Die Autoren erläutern, welche Ideen dazu heute existieren. Und gehen einen weiten Weg, um etwas Optimismus ausfindig zu machen.
deutschlandfunkkultur.de/de-castro-und-danowski-in-welcher-welt-leben           google.com/search?q=castro+danowski+welt

 

 

 

 

 

 

 

detopia 2019 august

kürzlich sah ich einen film. im fernsehen. 20 uhr fünfzehn. 'auf vox'   wikipedia  A_World_Beyond  2015 mit georg clooney (das ist 1 holliwudschtar.)

und ich denke nun, dass die existenz dieser filme den lauf der zukunft festklopfen.

bei diesem konkreten film ist das einerseits etwas schwerer zu begründen, andererseits ist die botschaft des filmes pikant und gerade auf das zielt, was ich beweisen will.

man weiß nicht, wie solche filme wirken, auch langfristig, auch auf verschiedene altergruppen und volksgruppen. 2015 vielleicht anders als bei der x-ten wiederholung 2020. (weil man dann durch andere oder ähnliche filme abgestumpft ist.)

 ich gehe daher von der vereinfachten annahme aus, dass sie "1 zu 1" wirken. dass also die klare aussage (der deutschen sync.) zu einhundert prozent geglaubt und für wahr gehalten wird.

hinzu kommt hier, dass der hauptdarsteller clooney im realen leben als umweltschützer auftritt. er ist also glaubwürdiger als ein 'unpolitischer'.

meine these lautet also: solange das deutsche volk sich nicht gegen solche filme wehrt, begreift es nicht, in welcher lage es steckt.

in gewisser weise sind solche filme noch giftiger als die tägliche bildzeitung der letzten 60 jahre.

auch den film noah (russel crowe) am sonntag auf p7 muss ich aus selben anlass kritisieren, ja: verdammen.

wir benötigen einen deutschen neil postman zum quadrat, der ALLE medien begutachtet (auch "Gala" und "Ottokatalog").

und das resümee gebe ich jetzt schon vor:

das allerwichtigste - noch vor klimaschutz, energiewende und pipapo - ist, dass das deutsche volk aufsteht und dafür demonstriert (also: "kämpft"), dass jedes jahr einen monat alle medien abgeschaltet werden, auch das internet.

damit es mal zur ruhe kommt.

damit es mal über alles nachdenken kann.

 

 

das ist natürlich nicht zu erwarten. daher prophezeie ich: es läuft immer alles so weiter wie bisher.

mal zum guten, mal zum schlechten hin ....?

nein! denn es läuft seit hundert jahren alles zum schlechten.

und es wird weiter laufen wie bisher

kurzzeitige (die nur kurz wirken) und kleine korrekturmassnahmen verbinden sich mit neuen ideen bei den medien für 'marktnischen' (also irgendwie was noch dümmeres zu produzieren).

unter 'medien' verstehe ich hier hauptsächlich die trashmedien, allen voran das 'privatfernsehen', also das kapitalgesteuerte.

 

es wird alles so weiterlaufen wie bisher.

die klimajugenddemos kann ich nicht beurteilen (obwohl es sie mittlerweile auch in meiner kleinstadt gibt; aber ich war noch nicht dabei.)

aus theoretischen überlegungen heraus, muss ich sie mit den sozialen innovations-versuchen der letzten 50 jahre vergleichen.

bzw. mit anderen protestbewegungen in anderen ländern; zB. gegen waffen in usa.

aber ich will hier nur sagen, dass die klimademos wichtig für das klima sind (werden könnten), aber nicht für die gesamtzukunft (der deutschen, der europäer, der jugend).

 

denn:

die totale marketing-, reklame- und mediengesellschaft,

in die wir zunehmend hineingeraten,

(und an der keine einzelner wirklich schuld ist, sondern die kapitalideologie)

schafft brei im kopf, in allen köpfen und gehirnen und nervensystem und seelen.

man sieht das an verschwörungstheorien, sekten, fake news und "ich kümmere mich nur noch um mich", also 'narzissmus', 'abenteuerlust' bei 'gekauften erlebnissen'.

 

aber das nur in kürze.

(ich muss meinen frust auch mal 'rauslassen' = abreagieren. jetzt gehts mir besser.)

 

über die zukunft ist nichts weiter zu sagen.

sie wird immer so weitergehen.

wie die vergangenheit.

(die jüngere).

 

und die war nicht gut:

wk1, wk2, kalter krieg, vietnamkrieg, atombombe, kriegskommunismus

 

es hülfe nur

die kleine/gleiche obergrenze für privateigentum

ich bin für tausend quadratmeter

aber man kann sich auch was anderes ausdenken

 

 

das muss gesagt werden

zumindestens

manchmal

 


 

 

 

Painkillers
Die Opiatkrise in den USA

Feature, vom 17.08.2019, 18:05 Uhr, 54 min, Von Lorenz Rollhäuser

deutschlandfunkkultur.de/die-opiatkrise-in-den-usa-painkillers.3682.de.html?dram:article_id=446964

 

 

 

Gesellschaftsdebatte
Vom Verschwinden der Öffentlichkeit

Die alte Öffentlichkeit hat sich aufgelöst. Mit all ihren Fehlern und Schwächen. Heute zersplittert die Öffentlichkeit in Einzelmeinungen, beklagt Eva Menasse. Sie vermisst die Öffentlichkeit der Massenmedien vor der Digitalisierung.

deutschlandfunk.de/gesellschaftsdebatte-vom-verschwinden-der-oeffentlichkeit.1184.de.html?dram:article_id=453426

Vor einiger Zeit las ich ein Interview mit einem Klimaforscher, das den Titel trug, „Für Pessimismus ist es zu spät“. Sprachlich betrachtet ist das ein großartiger Satz, weil in diesen sechs Wörtern noch viel mehr steckt als in vergleichbaren anderen guten Sätzen. „Pessimismus“ ist hier das einzige gehaltvolle, scharf konturierte Wort, während die anderen fünf nur Stammzellen der Sprache sind, kleine Wörter mit verschiedensten Einsatzmöglichkeiten. Aber in dieser Kombination drücken sie so vieles gleichzeitig aus: den Ernst der Lage wie die Notwendigkeit, ja Dringlichkeit des Handelns. Und sie transportieren, das ist vielleicht das Wichtigste, sogar ein Gran Humor. Er steckt in der deutlich mitschwingenden Aussage, dass man sich Pessimismus auch leisten können muss. Wem das Dach über dem Kopf brennt, der sitzt üblicherweise nicht auf dem weichen Sofa und jammert. Tut er es doch, wird er zur komischen Figur, aber im dramatisch-existenziellen Sinn: der Jammerlappen im Inferno.

 

 

60 Minuten Gespräch über den "Waffenwandel" zur "Autonomie" -- "Killerrobots"

  ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/08/18/deutschlandfunknova_killer.mp3

 

 


 

detopia 2019:

 

Wir müssen einsehen, dass die Privateigentumsgesellschaftsordnung (die gegenwärtig weltweit vorherrscht und alles beherrscht) einerseits aus dem Geldmotiv heraus immer mehr Schlechtes als Gutes "produziert".

 

Und andererseits immer die sittliche Kraft des Menschen weiter schwächen wird.

 

Das obige Audio zum "Waffenwandel" illustriert das meines Erachtens - von der nüchternen Waffenautonomie her gesehen.

 

 

Eigentlich können wir langfristig und endgültig nichts mehr machen. Mich ärgert bloß der sittliche Verfall der Menschheit. Wir sollten versuchen, auch im selbstinszenierten Untergang unsere Würde bewahren zu wollen.

Aber das werden wir nicht schaffen mit Selbstbeweihräucherungen, Ausreden und Zweckrechtfertigungen.

Letztendlich haben wir keine Schuld an allem. Es musste so kommen.

Um 1900 sah vieles optmistisch aus. Die Weltgrenzen waren einigermaßen stabil und anerkannt.

Reformbewegungen waren "im Aufschwung" und "im Kommen" und "im Wachstum".

Jedoch: 

"We blew it."

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=lQWvCntonxE