Verweile doch

Es war so schön

mit Detopia

 

Die Gleichbesitzgesellschaftsordnung Detopia 

=> eine Gesellschaftsordnung zum Liebhaben (für Industriegesellschaften)

=> Friede, Freunde und Eierkuchen für jeden (Naturschutz inclusive) 

 

detopia.de 

Auszeit bis 2019

Der Alltag geht vor!

 

Eine Detopia-Partei liegt ideenmäßig noch in weiter Volks-Ferne. Aber schon heute gibt es eine Partei mit modernen demokratischen Prinzipien. Dort kann man lernen: sich in eine Partei einbringen, einlasssen, sich organisieren, die innerparteiliche therapeutische Demokratie einüben (und fordern), Werbung und Wahlkampf betreiben, ohne dass es einen aufreibt. Und nicht zuletzt: Lustige Partei-"Tage" organisieren (und genießen). Schon in der alten Sozialdemokratie wurde nach der Rücknahme der Verbotsgesetze zuerst die Festausschüsse aktiviert (also die Party vorbereitet).

 

 

Interview mit dem Parteichef bei Telepolis  =>  heise.de  Neugruendung-Hanfpartei-die-wahren-Sozialdemokraten  

 

Parteiprogramm der "Wahren Sozialdemokraten"  => die enkeltaugliche  Hanfpartei.org 

 

 

Praktische Öko-Philosophie aus Österreich  Brennstoff.com  -  wikipedia  Brennstoff  

 

Praktische Öko-Philosophie aus Vorpommern  Oya-online.de  -  wikipedia  Oya 

 

 

 

 

 

Es wird momentan wieder viel gestritten. Über Kapitalismus. Über Umwelt, Klima, Kohle. Über das Atom, die Kraft aus dem Atomkern, die Atomkernenergie.

Manche wollen "Dirigismus" ("Kluger Kapitalismus"). Manche sagen "Alles nur Marktversagen." Manche sagen: "Der lange Aufschwung beginnt jetzt." und "Die guten Jahre vor uns."

Ich sage: Alles eine Frage der Zeiträume, der Ziele, der Werte, der Weltanschauung, des Menschenbildes.

Ich halte mich aus allem raus. Ich habe mein Zeug gesagt (gesendet).

Ich werde pro Jahr immer ein angemessene Zeit mit detopia.de online gehen; mit 'meinen' Büchern: populäre (volksverständliche) Wissenschaft seit 1945. 

Die schwammige Rechtslage ist ein Grund für zeitweises Senden. Ein anderer Grund lautet: Auch ich will nicht ständig mit ganzen Realität konfrontiert werden und brauche Erholung. Ein weiterer Grund: Der optimistisch-hoffnungsfrohe-utopische Teil meiner Botschaft hat in 15 Jahren Dauersendebetrieb keinen "Fan" gefunden. Das gibt zu denken.

Eines Tages wird die "detopische Dauerwerbesendung" fertig sein (als richtig solides pdf mit Kapiteln).

Ich verkürze die zentrale detopische These hier soweit, dass sie durchaus falsch verstanden werden kann:

Der einzige Weg für eine dauerhafte menschliche Existenz ist der Höchstbesitz von 1000 qm pro Person.

Dazu Kommentare: 

- "einzige": Ich habe als Durchschnittsintelligenter mit überdurchschnittlichem (30jährigem) Zeitaufwand alles, was populärwissenschaftlich verfügbar ist, durchgesehen und mir zu Gemüte geführt. Daraus folgt, dass das deutsche Volk weniger Rettungspläne kennt als ich. Ich habe also nur die Informationsmöglichkeiten benutzt, die auch das Volk (die Mehrheit) hat. (Also keine Fachkongresse, etc.) Und ich gehe wie selbstverständlich davon aus, dass der Aufbruch in eine lange Zukunft vom Volk getragen werden muss. (Also keine Glücksdiktatur gegen den Willen des Volkes bzw. andersherum: Der Zukunftsweg wird freudig-freiwillig beschritten.) Und so kann ich zu Protokoll geben: "Alles, was ihr (Volk) diskutiert, funktioniert nicht (lange)." Demzufolge ist der detopische Weg der einzige bislang bekannte, also der einzige.

 - "Existenz": Ich habe "auf der Erde" weggelassen, weil unnötig. Menschen können das All nicht (sinnvoll) 'besiedeln'. Das ist der Glaube an Wunder wie im deutschen Volksmärchen.

- "dauerhaft": Seien wir bescheiden und nehmen uns das Jahr 3000 in guter Gesundheit vor. Aus heutiger Sicht bezeichne ich das als 'dauerhaft'. Ich gehe wie selbstverständlich davon aus, dass nur zufriedene Menschen die Erde pflegen. ("Nur glücklich werden wir überleben." Bahro 1987) Also wird im Jahr 3000 alles in bester Ordnung sein und menschheit kann danach solange leben, wie der Kosmos es zuläßt (theoretisch eine Milliarde Jahre).

- Höchstbesitz: Hier fehlt noch das richtige Wort. 'Höchstbesitz' hat schon was Falsches und Schlechtes. So, als ob das natürliche Anrecht auf Besitzvermehrung beschnitten wird. "Einheitsbesitz" wäre hier besser, aber nur wenn es ein einheitliches Sprachgefühl gäbe. Jede erwachsene Person hat das (verfassungsmäßige) Grundrecht auf 1000 qm Boden für Wohnen, Gartenbau und Lagerung seines Besitzes. Eine Familie (oder Freunde) kann natürlich seine Grundstücke nebeneinander haben. (Es muss also in der Mehrzahl zu heute gar nichts getrennt werden.) Aus Einheitsbesitz folgt sinngemäß (das ist der Vorteil des Wortes), dass auch die Bezahlung für Arbeit einheitlich ist. Auch für den Kanzler, Präsidenten, Direktor, usw. also für alle. (Auf seinem Grundstück darf jeder lagern, was er will, also auch Golfbarren. Ein bisl Ungleichheit muss sein.) Gleichbesitz geht auch zur Not.

- Soweit zu meiner These (bzw. Behauptung). Daraus entstehen Fragen, von denen ich einige nenne:

  1. Würde das alles helfen?
  2. Wären die Menschen gesund?
  3. Wären die Menschen glücklich?
  4. Würde der internationale Kapitalismus es zulassen, wenn ein Land ausschert?
  5. Würde die 'einheimische Bourgoisie' das zulassen?
  6. Würde ein rohstoffarmes Land nicht in absolute Armut versinken?
  7. Ist volkswirtschaftliche Selbstversorgung bei den heutigen Bedürfnissen überhaupt möglich?
  8. Können ohne Weltmarkt die notwendigen Devisen beschafft werden? 
    (Zum Beispiel für die Schmerzspritze beim Zahnarzt).
  9. Kann der alte Teil des Volkes überzeigt werden?
  10. Kann der junge Teil des Volkes überzeugt werden?
  11. Können die 'Leistungsträger' ('Best Ager') überzeugt werden?
  12. Kann man überhaupt jemand von dieser absoluten Utopie überzeugen? 
    (Und hier stimmt das Wort Utopie, wie es in der Volksbreite verwendet wird.)
  13. Wie ist der Zusammenhang zwischen Detopia und anderen Utopien? 
  14. Wurde hier alles 'neu erfunden' oder ist es eine Weiterentwicklung der klassischen Utopien? 
    (Morus, Campanella, Werfel)
  15. Wie ist der Zusammenhang zu den modernen Utopien? (Callenbach, Le Guin, ...)
  16. Wie ist der Zusammenhang zur politischen Ökologie seit 1945? 
    (Amery, Gruhl, Bahro, ...)
  17. Kann der christliche Teil des Volkes überzeugt werden?
  18. Kann der rechte Teil des Volkes überzeugt werden?
  19. Kann der linke Teil des Volkes überzeugt werden?
  20. Kann überhaupt 'überzeugt werden' (komisches Wort) - wo es doch gar keinen 'Kanal' dafür gibt, keinen 'Überzeugungskanal'?
    (Aus der 'Zenrale' für politische Bildung hörte man bislang wenig über Detopia. Und beim Durchzappen von TV und Internet ist das Thema Bessere Gesellschaftsordnung dünn besiedelt. Etwas besser sieht es bei Büchern aus; allerdings sollten wir uns über deren 'Reichweite' nichts vormachen, also keine Illusionen darüber hegen und pflegen.) 
  21. Oder muss das Volk 'von selbst drauf kommen' und 'sich selbst überzeugen'?
  22. Wann soll das alles anfangen?
  23. Ist es nicht längst ('schon') 'zu spät'?
  24. Muss dem Volk gesagt werden, dass es nun anfangen soll, sich selbst zu überzeugen?

 

 

Über das Tagesgeschehen informiere mich seit Jahren zu 90% aus zwei Quellen (mehr schaffe ich gar nicht):

telepolis.de   heise.de/tp    wikipedia.org/wiki/Telepolis 

dradio.de  deutschlandradio.de     wikipedia.org/wiki/Deutschlandradio 

Außerdem: 

wikipedia   Bundeszentrale_für_politische_Bildung      BpB.de    

 

Beispiel:

Rötzer-Konicz-Buch "Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise"
heise.de/tp/buch/telepolis_buch_3186124.html
 

Kapitalismus ist der neue Sozialismus: 
heise.de/tp/features/Kapitalismus-als-Sozialismus-4190304.html  

"Im nachfolgenden Beitrag geht es jedoch nicht nur darum, an die internationalistische Identität und Praxis zu erinnern. Zur Sprache kommen soll nichts weniger als der Weg einer visionären Linken, die den im politischen Kasperletheater verdrängten zivilisatorischen Ernstfall wirksam zu vermitteln versucht und radikal Partei ergreift für die Gattung Mensch. Die von mir im Schlussteil eingebrachte Losung lautet: Aufstehen für eine glückliche Jugend des homo sapiens."
https://www.heise.de/tp/features/Die-Eine-Menschheit-4190450.html?seite=all

 

 

Es gibt noch viele ähnliche Artikel aus letzter Zeit ("kapitalismuskritische") und es spricht nichts dagegen, etliche hier zu verlinken. Ich bin jedoch ein Fan von Büchern. Ein Artikel ist von der Länge her begrenzt und kann nur begrenzte Wucht entwickeln. Wenn er zudem online auf dem Bildschirm gelesen wird, dann verschwindet er noch schneller wieder aus der Erinnerung. 

 

 

Ein absolut volksverständliches, ja: massentaugliches Buch zur Gesamtlage der Welt, einschließlich der Trends und Megatrends, ergo der kurzen und der langen Zukunft, wurde 2018 zwanzig Jahre alt. Der Autor ist zwar kein hauptberuflicher politischer Ökologe. Aber er ist als Buchautor renommiert und kein Unbekannter und kann einen Dauer-Bestseller auf dem Management-Gebiet vorweisen. Hinzu kommt: er hat das Buch quasi nicht alleine geschrieben; er hatte viele Berater und Lektoren. Und: Das Buch ist in einem seriösen Wissenschaftsverlag erschienen ( wikipedia  Campus-Verlag ). Der Autor ist selbst Unternehmer und sein Buch hat eigentlich nichts von 'linker Kapitalismuskritik', aber es kommt - nach meinem Dafürhalten - zum selben Ergebnis. Das Buch wurde auf deutsch geschrieben; somit gibt es keine Übersetzungsunsicherheiten.

Dieses Buch nimmt die Argumentationsweise früherer Bücher bzw. Autoren auf: von Theo Löbsack, von Heinz Haber, von Hoimar von Ditfurth, von Herbert Gruhl, von Rattray Taylor.

Die Weltsicht und das Menschenbild dieses Buches (und ähnlicher) habe ich auch. Gut, dass ich es gefunden habe. Es war Zufall im Spiel. Denn es gibt viele Bücher mit der Thematik "Grenzen des Wachstums". Und über dieses gibt es auch heute noch wenig ausführliche Rezensionen; in großen Tageszeitungen wohl gar keine. Bei Amazon hat es nur eine kurze Leserrezension und man bekommt es dort für 94 Cent. Jedenfalls habe ich es gefunden und freue mich noch heute darüber. Es widmet sich stark dem Sozio-Crash, denn die Menschen müssten ja den Öko-Crash verhindern (wollen). Es lobt Fuller 1993 und Ditfurth 1985. Und es stellt fest, dass sich trotz solcher Aufklärungsbücher und vieler anderer Aktivitäten wenig und prinzipiell nichts geändert hat (manche Dinge wurde besser, andere schlimmer). So ein Buch läßt sich kaum in ein anderes Medium 'übersetzen'. Dokumentarfilme, Radiofeatures, Spezial-Zeitschriften sind auch nützlich und bringen ihre eigene "Chemie" mit. Aber ein solides Autorenbuch ("Monographie") mit 300 Seiten ersetzen sie nicht.

Die Realität 2018: Neun von zehn Menschen in den westlichen Industrieländern sorgen und kümmern sich nicht um die großen Weltprobleme. Und wenn ein Problem nicht erkannt wird, kann es auch keine Lösung geben. Das ist die menschliche Realität und ich schließe mich Löbsack und Lauterburg an: Hier sind keine Vorwürfe zu adressieren. keine Schuld zuzuweisen, keine Anklage vorzubringen. Es ist einfach so. Und schon immer. Nicht erst seit 2000 Jahren. 

Man möchte das Buch mit etlichen anderen vergleichen, es eignet sich zum 'Referenzbuch'. Das ist eine Aufgabe für einen neuartigen Typ von Literaturwissenschaftler. Damit könnte man in die mittlerweile große Anzahl von Umwelt- und Untergangswarnbüchern mehr Ordnung und System reinbringen. 

Jedenfalls: Bis jetzt ist es noch nicht richtig losgegangen mit der Weltrettung. Und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, dann spötteln sie über mich. Zwar nicht mehr so viel, wie vor 20 Jahren, aber immer noch so viel, dass ich schlußfolgere, dass es noch mal 20 Jahre dauert, ehe sie sich kümmern und handeln. (Also die Hanfpartei wählen würden oder wenigstens die Grünen.)

Marko Ferst sein Ökobuch von 2002 ist auch noch nicht richtig hochgekommen. Man weiß nicht mehr, was man noch tun soll. Stephen Emmott hat es vor fünf Jahren nochmal mit einem sehr einfachen Buch, Vorträgen und einem Theaterstück versucht. Mike Davis hat vor zehn Jahren einen hervorragenden Vortrag an der Universität München gehalten. Hans Schellnhuber hat vor drei Jahren sein Opus Magnum veröffentlicht. Das alles kommt hinzu zu dem bereits Vorhandenen. Und geschieht was in der Realität, was Anlaß zur Hoffnung gäbe? Ja, es gibt was, aber es gibt auch was, was Anlaß zur Resignation gibt. Zum Beispiel: Der ehemals progressive Papst setzt Schwangerschaftsunterbrechung mit Auftragsmord gleich. Und er spricht den "Pillen-Paul" heilig. Und das bei bald acht Milliarden Menschen. Bei täglich 200.000 Menschen mehr. Und nicht zu vergessen: Ein unbefleckter Mann gibt sich die Macht über Frauen in Notlagen. Das ist alles nicht mehr zu verstehen. Da ist eher noch Don Trump zu verstehen mit seinen "good Deals for America". 

Wir wir es auch drehen und wenden: Wir müssen uns 'präventiv' mit dem möglichen Ende abfinden. (Und mit dem Leid, das wir vor unserem Ende durchleben werden.)

Manche Leute bereiten sich vor. Das kennen wir von früher: "Zivilschutz" und privater Atomschutz. Das kann man machen. Aber viel bzw. lange hilft es nicht. Man muss Nahrung anbauen, man braucht Trinkwasser und auch starke Männer (Helden?) brauchen ein Zivil- bzw. Privatleben. Besser wäre, man würde die Kollapse unterlaufen und die Gesellschaft rechtzeitig umstellen und trainieren. Aber all das haben andere schon ausgeforscht und beschrieben. Mit "Detopia" habe ich es nur auf die theoretische Spitze getrieben. 

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