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Klimawandel: Leugner schwimmen in Geld      Wolfgang Pomrehn 07.01.2014 

Studie über die Finanzierung US-amerikanischer Lobbyorganisationen spricht von einem wohlorganisierten und bestens finanzierten dichtem Netz von Meinungsmachern gegen Klimaschutz

heise.de/tp/news/Klimawandel-Leugner-schwimmen-in-Geld 

Bis zu einer knappen Milliarde US-Dollar steckten konservative Milliardäre und Konzerne zwischen 2003 und 2010 in den USA in die sogenannte denial industry (Leugner-Industrie). So bezeichnen Umweltschützer und andere jenseits des Atlantiks jenes Netzwerk aus Lobbyorganistionen und pseudo-akademischen Instituten, das viel Schweiß und Mühe darauf verwendet, die Wissenschaft zu diskreditieren und die Öffentlichkeit in Sachen Klimawandel in die Irre zu führen. Die genannte Summe hat der Umweltsoziologe Robert Brulle ermittelt, der seine Ergenisse kürzlich im Fachjournal Climate Change veröffentlicht hat. 118 Organisationen und deren Finanzen wurden dafür von ihm unter die Lupe genommen.

Heraus kam dabei auch, dass die Spenden zunehmend anonymisiert werden. Die Hauptfinanziers dessen, was der Autor die climate change counter movement nennt, sind nicht mehr große Konzerne, sondern Milliardäre wie die Koch-Brüder und andere, die ihre Gelder über verschlungene Stiftungs-Kanäle verteilen. In dem untersuchten Zeitraum zwischen 2003 und 2010 flossen 91 US-amerikanischen Organisationen, die in der Vergangenheit durch die Verbreitung von Falschinformationen, Verunglimpfung von Wissenschaftlern und der Verunsicherung der Öffentlichkeit in Sachen Ursachen und Folgen des Klimawandels aufgefallen sind, über 900 Millionen US-Dollar (über 660 Millionen Euro nach derzeitigem Kurs) zu.

Eine Reihe der in den ergänzenden Materialen aufgezählten Organisationen sind allerdings Interessenverbände. Daher ist wohl davon auszugehen, dass deren Einnahmen in de erwähnten Zeitraum nicht ausschließlich dem Lobbying gegen Klimaschutzmaßnahmen dienten. Die genannte Summe ist also eher eine Höchstgrenze.

Davon abgesehen ist ein wichtiges Ergebnis, dass mit 558 Millionen US-Dollar (409 Millionen Euro) fast zwei Drittel der Budgets dieser Organisationen von konservativen Stiftungen gestellt wird. Der Autor kommt anhand der Geldflüsse und der Analyse gemeinsamer Aktivitäten zu dem Schluss, dass Organisationen und Stiftungen durch ein enges Netz miteinander verbunden sind und ihn wohl orchestrierten Kampagnen agieren. Brulle: Es handelt sich nicht um eine bloße Gruppe von einigen übelmeinenden Individuen. Vielmehr geht es um ein großangelegtes politisches Unternehmen.

Geld verstärkt manche Stimmen, macht sie lauter als andere, gibt ihnen sozusagen ein Megaphone auf dem Marktplatz. Mächtige Spender unterstützen die Kampagne, die die wissenschaftliche Erkenntnisse über die globale Erwärmung leugnet und Zweifel über Ursachen und Auswirkungen dieser massiven globalen Bedrohung sät. Das wenigste ist, dass die amerikanischen Wähler darüber informiert werden, wer die Hintermänner sind.

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Antwort von Stefan Rahmstorf auf die Replik von Bartsch, Ederer, Horx, Lotter, Maxeiner, Reichholf und Weimer

auch in der FAZ vom 5.9.2007   Original   pik-potsdam.de/~stefan/klimahysterie_antwort.html  

 

Meinen Appell, mit sachlich korrekten und ehrlichen Argumenten zu arbeiten, haben Bartsch und seine Mitstreiter mit persönlichen und polemischen Angriffen beantwortet. Leider sind auch hier die Fakten wieder falsch.

Die Autoren behaupten, ich beschwöre "die Gefahr einer Eiszeit, die Europa als Folge des Ausbleibens des Golfstromes schon bald bevorstehen soll", und ich sei auf dem Auge der Mediendramatisierungen blind. 

Sie schreiben über mich: "Er führt, das hat er in der Wochenzeitung Die Zeit stolz zu Protokoll gegeben, eine "schwarze Liste" von Journalisten, die sich nicht seiner Meinung unterordnen, sondern ihren Beruf ernst nehmen: eigenständig recherchieren."

Mein betreffendes Zitat aus Die Zeit ("Das ungeliebte Weder-noch" vom 10.2.2005) lautet wie folgt:

"So wie viele Kollegen habe auch ich etliche Kämpfe mit Zeitungsredaktionen gegen deren Hang zur Dramatisierung des Klimawandels ausgefochten. Manchmal gelingt es, eine Richtigstellung zu erreichen oder einen Leserbrief zu platzieren; öfters erreicht man gar nichts und kann nur auf der eigenen Internetseite etwas klarstellen. Ich habe dort seit vielen Jahren eine Liste klassischer "Medienirrtümer" zu meinem Fachgebiet, die ich jedem Journalisten vor einem Interview zur Pflichtlektüre gebe. Damit kann man Übertreibungen ("Der Golfstrom reißt ab") zwar nicht immer verhindern; zumindest weiß ich aber dann, dass es kein Missverständnis sondern Absicht war. Solche Journalisten kommen auf meine schwarze Liste."

Die Metapher der "schwarzen Liste" bezog sich also auf Journalisten, die den Klimawandel dramatisieren und wider besseren Wissens den Mythos einer drohenden Eiszeit verbreiten, dem ich immer wieder entgegengetreten bin — unter anderem in dem Artikel "Die Eiszeit kommt! — und andere Medienirrtümer", der seit 1999 an prominenter Stelle auf meiner Homepage platziert ist. 

Besser als durch diese Tatsachenverdrehung konnten Bartsch und Kollegen wohl kaum demonstrieren, wie berechtigt meine Kritik an ihren Methoden war. Die verwendeten Begriffe ("Untergangsterror", "Dschihad", "fanatische Verfolgung Andersdenkender", "Endsieg", "bizarres Geltungsbedürfnis") als Antwort darauf, dass ich nüchtern auf eine Reihe faktischer Fehler hingewiesen habe, belegen sehr schön die These meines Artikels, dass die Rhetorik der "Klimaskeptiker" immer schriller wird, seit ihnen die Sachargumente ausgegangen sind.

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