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1500   Detopia  -  Das frühe Ökobuch - das freie Utopiebuch  

 

 

1516  Thomas Morus - Utopia   #  Über den besten Zustand des Staates  #  Audio.2007  #   Autor im Vorwort: 
 "Fast schäme ich mich, vortrefflicher Peter Aegidibus, daß ich Dir das Büchlein über das utopianische Staatswesen erst beinahe nach einem Jahre schicke, das Du gewiß schon nach einem halben Jahre erwartet hast; da Du ja wußtest, daß ich bei diesem Werke der Erfindung überhoben war, über die Anordnung des Stoffs nicht nachzudenken und einfach nur zu berichten brauchte, was ich mit Dir zusammen von Raphael Hythloday erzählen gehört hatte."

1550  Étienne de La Boëtie - Von der freiwilligen Knecht­schaft des Menschen  #  Übersetzt von Gustav Landauer  #  Autor am Anfang: 
 "Für dieses Mal will ich nur untersuchen, ob es möglich sei und wie es sein könne, daß so viele Menschen, so viele Dörfer, so viele Städte, so viele Nationen sich manches Mal einen einzigen Tyrannen gefallen lassen, der weiter keine Gewalt hat, als die, welche man ihm gibt; der nur soviel Macht hat, ihnen zu schaden, wie sie aushalten wollen; der ihnen gar kein Übel antun könnte, wenn sie es nicht lieber dulden als sich ihm widersetzen möchten."

 

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Erweiterung:

 

 

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Kleines detopisches Vorwort:

Eine Vollständigkeit aller Bücher über Umwelt und Zukunft, strebe ich bei Detopia nicht an. Dies tat ich bei Utopie1 in den Jahren 2000 bis 2015; aber es war schwer, die Büchermasse fürs Netz zu bewältigen. Und so hoffe ich, dass im nächsten Jahrzehnt sich wenigstens die Ökopaxbücherproduktion an die Grenzen des Wachstums hält. 

Ich bin weiterhin der Meinung, dass alle Ökobücher barrierefrei im Internet lesbar sein sollen, falls die Zukunftsweiche auf "positiv" gestellt werden soll.

Weiterhin ist meine Meinung, dass das gute Ökobuch, also hauptsächlich das Autorenbuch, die Diskussionsgrundlage für alles ist. Daher muss jeder einige davon kennen. (Dieser unscheinbare Satz hat es in sich. Er verlangt von jedem deutschen Einwohner ab 20 Jahre, dass dies sein Hauptfreizeitbeschäftigung sein soll.)

"Das gute Ökobuch" ist immer auch ein "Psychobuch". Das ist heute klarer als gestern. Im Zeitalter von: "Öko-Optimismus", "Klima-Skeptik", "Fake-News", "gefühlte Wahrheit", "Hass-Trolle", "Die Hoffnung stirbt zuletzt.", "Es geht eh alles den Bach runter.", "Kriege hat es immer gegeben.", "Am besten, man denkt gar nicht darüber nach.", "Was glaubst du denn, wer uns hilft.", "Die haben alle Geld."

Es ist also kein Ausweg denkbar, wenn jeder eine andere Meinung über die Richtung hat; denn wohin soll man fliehen? Und Argumente (dafür und dagegen) spielen heute offensichtlich keine Rolle mehr, Tag für Tag weniger. Da kann nichts werden. Daher muss das Psychobuch wieder auf die Spitze des Ökobuchstapels gelegt werden. 

Aber keine Angst: Wir sind heute weiter als früher. "Psycho" ist einfacher geworden. Das ES und das ÜBER-ICH, die Übertragung und Gegenübertragung sind was für die Fachleute, ebenso die Psychiatrieklassifizierungen. Heute sucht man "Kränkungen", "Burn-out", "Mobbing", "Drogensucht" im Internet und guckt sich bei youtube einen Vortrag/"Doku" dazu an. Das ist ein besserer Anfang als früher. Bei sich anfangen. Was will ich von der Welt? Bin ich (überhaupt) interessiert daran, dass es "meinen Kindern einmal besser gehen soll", dass sie "den chinesischen Traum leben", also kurz, dass sie überhaupt so alt werden wie ihre Eltern?

Und als zweiter Groß-Schritt kann dann die Lösung der Frage versucht werden: Woran liegt es bloß, dass die Zeugen Jehovas so selbstbewusst von sich überzeugt sind? (Für die Jehovas kann man alle anderen Weltanschauungssekten einsetzen.) Und letztendlich kommt man dann immer wieder auf "ich", also auf seine eigene Besserwisserei, Rechthaberei, sein Kleinbürgertum, sein Spießertum, seine "Massentauglichkeit", also sein Verstecken hinter der Masse, hinter "allen anderen" ("Ein Einzelner kann sowieso nichts tun.")

"Wird mir noch Zeit für neue Arbeiten geschenkt, so auch für die Vervollkommnung von früheren. Wo nicht, so habe ich doch in hinreichend klaren, wenn auch kurzen Zügen auf den bevorstehenden Ausgang des Kampfes zwischen Gut und Böse hingewiesen, und ich lasse die kleine Arbeit hinausgehen mit dem dankbaren Gefühl einer erfüllten Pflicht." (Solowjow, 1900) Wobei "Gut" und "Böse" heute beide zuerst im aktuellen Menschen sich befinden, und "das Böse" ist seine Überheblichkeit (resultierend aus Kränkungen in  seiner Kindheit), und "das Gute" ist die Scham darüber, die Erkenntnis, das er heute jedoch selbst schuldig wird, also seine heutige "Moral" und sein heutiges "ökologisches Gewissen".

Detopia soll es bis 2.2.22 geben; falls ich nur selten von den Rechtseignern 'eine reingewürgt bekomme'. Die Vollständigkeit der Buchtexte wurde zu Vorwörtern verkürzt. Nun gefällt mir das aber selber! Pro Jahr kommen ja 1 Million neue Bücher zu den bereits vorhandenen hinzu; zwar weltweit (nicht alles wird sofort ins Deutsche übersetzt) und es sind auch nicht alles Ökopaxsachbücher, aber immerhin. Heutzutage muss ein gewissenhafter Buchchronist auch die anderen Medien durchgucken, denn es kann nicht sein, dass er dem deutschen Volke dicke Pflichtlektüre verschreibt, während aber der selbe Inhalt in er 45-Minuten-'Doku' 'rüberkommt'. (oder in einer Spiegel-Nachrichten-Geschichte, oder in einem pädagogischen 'Game'.) Also das geht nicht. Auch gute Audios gehören dazu - zum guten Buch.

Wir können also momentan sagen: "Es ist alles erledigt!" - Was? Detopia sendet und sendet und das ist gut so. Audios sind dabei. Fotos geht nicht, weil ich mit deretwegen öfteren Rechtsmobbing bekam als mit Texten. Die detopische Botschaft kommt klar rüber, beispielsweise bei Löbsack-1989, Lauterburg-1998, Kreibich-2000, Davis-2008.

Detopia(de) hat eine Art Wandzeitung (Detopia.Gästebuch), wo die - eventuellen - 'Rettungskräfte' den persönlichen Kontakt zueinander 'anbahnen' können. Es ist also 'alles in Butter' - "....und so lasse ich diese kleine Arbeit hinausgehen mit dem dankbaren Gefühl einer erfüllten Pflicht."

(am 10.2.17)

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 Webmaster:  Ulf.Turlach @ detopia.de