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* 1946 in USA

detopia-2018: Mike Davis: Wer wird die Arche bauen? in PDF 

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Vorsetzer beim Telepolisartikel 2008

Original:  heise.de /tp / /29/29329/1.html 

Der Urbanist und gesellschaftskritische Soziologe Mike Davis, der am Department of History (1) an der University of California in Irvine lehrt, erhielt am vergangenen Montag den ersten "Kulturpreis", der von der Münchener Universitätsgesellschaft (2) ausgelobt wird.

Laudator war der ehemalige deutsche Umweltminister und Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Klaus Töpfer.

Mit dem Preis, der mit 25.000 Euro dotiert ist, sollen herausragende Persönlichkeiten aus den Bereichen Literatur, Kunst oder Geisteswissenschaften ausgezeichnet werden, die die öffentliche Diskussion angestoßen und die wissenschaftliche Forschung beeinflusst haben.

Dieser erste Preis ist thematisch verbunden mit der Ringvorlesung der Ludwig-Maximilians-Universität München über Die Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt: zur Urbanisierung und Globalisierung der Lebenswelt im 21. Jahrhundert (3).

Die Jury (Mitglieder: Barbara Vinken, Michael Bordt, Klaus Benesch, Chris Dercon, Hans van Ess, Hubertus Kohle, Florian Rötzer, Wolfgang Strassl) entschied sich für Mike Davis als einen der derzeit weltweit anregendsten, vielseitigsten, engagiertesten und auch provokativsten Urbanisten, der immer wieder neue Perspektiven erschlossen und Debatten ausgelöst hat (Dr. Wolfgang Strassl, Vorsitzender der Münchener Universitätsgesellschaft und Mitglied der Jury, in seiner Rede zur Preisverleihung zum erstmals verliehenen Kulturpreis).

Davis wurde auch deswegen geehrt, wie Klaus Töpfer betonte, weil er einen weltoffenen, die Disziplinen kreativ überschreitenden Intellektuellen darstellt, der nicht nur als Gelehrter, sondern auch als Schriftsteller arbeitet und sich als politisch engagierter Aktivist versteht.

Er hat vor dem Studium der Ökonomie mehrere Jahre als Lastwagenfahrer und in einem Schlachthof gearbeitet, was seine Sicht auf die Welt geprägt hat. Sein erstes Buch "Phönix im Sturzflug" (Prisoners of the American Dream) beschäftigte sich mit den amerikanischen Arbeitern.

Mit seinem Buch "City of Quartz" über die Stadtgeschichte und Zukunftsaussichten von Los Angeles wurde er weltweit bekannt ( Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles (4)).

Daran schloss das Buch "Die Ökologie der Angst" an, in dem Davis die ökologischen Probleme einer vom Kapital bestimmten Stadt wie Los Angeles thematisierte ( Los Angeles - 138 Mal zerstört (5)).

Auf die globalen Probleme des urbanen Zeitalters, in das wir eingetreten sind, machte er auf eindringliche Weise in "Der Planet der Slums" aufmerksam ( Ground Zero der Menschheit 6)). Er widmete sich überdies "Der Geschichte der Autobombe", die den modernen, urbanen Terrorismus prägte und prägt, analysierte die besonders die Städte bedrohende "Vogelgrippe; Zur gesellschaftlichen Produktion von Epidemien" und versuchte in "Die Geburt der Dritten Welt" zu zeigen, wie im Zeitalter des Kolonialismus bereits klimabedingte Hungerkatastrophen und Epidemien mit systematisch praktizierter Ausbeutung die armen Entwicklungsländer geschaffen wurden.

Die futuristische Visionen des modernen Finanzkapitalismus analysierte Davis in "Angst und Geld in Dubai".

Der hier veröffentlichte Text ist die Rede, die Mike Davis am Montag an der LMU gehalten hat. In ihr macht er deutlich, wie Klima-, Sozial-, Wirtschafts- und Stadtpolitik einandergreifen und dasses höchste Zeit wird, aus einem umfassenden Verständnis der komplexen Situation heraus und mit einer neuen utopischen Zielrichtung zu handeln. #

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