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Nach der Umgründung des "Reichsverbandes der Deutschen Fischerei" 1949 in den "Deutschen Fischerei-Verband e.V." trat der sechste Präsident an die Spitze des Verbandes. Es war Geheimrat Prof. Dr. phil., Dr. med. vet. h.c., Dr. Ing. h.c. und Dr. med. h.c. Reinhard Demoll. 

Er wurde 1882 in Kenzingen in Baden geboren. Nach dem Studium der Naturwissenschaften war er an verschiedenen Universitäten tätig, bis er 1917 einen Ruf als Professor für Zoologie und Fischkunde der Universität München erhielt. Aus der Fülle seiner Arbeiten seien die Teichdüngungen, Stoffwechseluntersuchungen bei Süßwasserfischen und Produktionsberechnungen genannt. 

"Durch sein immer vorhandenes Verständnis für alle Sparten der Fischerei hat gerade er als Präsident zu dem erfolgreichen Wiederaufbau des Deutschen Fischerei-Verbandes beigetragen, so dass Berufsfischerei, Sportfischerei, Fischereiwissenschaft und Fischereiverwaltung im Deutschen Fischerei-Verband eng miteinander und in bester Kameradschaft zusammen arbeiten", heißt es in einem Nachruf bei seinem Tode 1960.  => deutscher-fischerei-verband.de/html/body_prasidenten.html  

 

 

Im Schatten der Technik - Beiträge zur Situation des Menschen in der modernen Zeit

Herausgegeben von Reinhard Demoll - Bechtle-Verlag 1960, 329 Seiten 

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Der durch seine Forschungen und Publikationen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Zoologe Reinhard Demoll setzte sich mit diesem Buch die Aufgabe, eine Reihe der wichtigsten Probleme, mit denen das technische Zeitalter uns konfrontiert, zu untersuchen. 

Der im Mai 1960 verstorbene Herausgeber übertrug die Darstellung der Einzelfragen jeweils den berufenen Wissenschaftlern der einzelnen Disziplinen, die auf Grund Ihres Ranges und ihrer Kenntnis allein In der Lage sind, gültig zu urteilen. Dadurch vermeidet diese Publikation jede Pseudowissenschaftlichkeit und beschränkt sich auf strenge Sachlichkeit, welche durch die erregende Aktualität des Stoffes fesselt. 

Die Themenkreise des Werkes sind die veränderte Welt des Kindes, des jungen Menschen und des Erwachsenen mit seinen modernen Problemen um Arbeit und Familie. Die Darstellung untersucht die Situation, welche sich aus der Zusammenballung großer Menschenmassen ergibt, um sich dann den Auswirkungen der technischen Zivilisation auf die ärztliche Wissenschaft und spätere Generationen zuzuwenden. 

Die Beeinflussung auf Bildende Kunst und Musik durch das technisierte Denken und der Politik durch dessen Schöpfungen gelten weitere Beiträge, die der Essay „Der Mahnruf der Technik" des Schweizer Philosophen Hans Zbinden abrundet, ein Beitrag, der zwischen optimistischen Zukunftsprognosen und pessimistischer Resignation die rechte Mitte hält. 

 

 

          

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