Christian v. Ditfurth 

Wachstums­wahn

Wie wir uns selbst vernichten 

 

 

1995 im Lamuv Verlag Göttingen

C. v. Ditfurth und detopia standen im Kontakt

Wachstumswahn - Wie wir uns selbst vernichten  (1995)  Von Christian von Ditfurth   - 

1995  (*1953)  315 (355) Seiten 

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Inhalt         Für Evi

 

Anmerkungen (317)  Dank (355)

 

Umschlagbild: Gerhard Steidl unter Verwendung von Jonathan Borofskys Installation »Man walking on the sky« (1991/92) auf der Kasseler documenta


(d-2006:) 

Außerordentliche Gesamtschau mit 'Fakten, Fakten, Fakten'. Aufregend finde ich, daß CvD die (eine) Grundfrage seines Vaters (HvD in 'Apfelbaum') weiter bearbeitet und aufklärt. Nämlich die Frage: "Was ist denn nun wahr?" - und zwar aus den Argumenten her aufgerollt (jedermann zugänglich) und nicht 'psychoanalytisch' bzw. ideologisch. 


 

Dank: Meine Frau hat einen riesigen Datenberg erfaßt und das Manuskript kritisch gegengelesen. Ohne diese Hilfe wäre das Buch nicht erschienen. 

Mein Freund Peter hat sich nicht entmutigen lassen, obwohl ich meine Schreib-Kraft dem Manuskript widmen mußte. 

Dr. Christian Wenner von der Kölner Anwaltskanzlei Lüer & Görg hat in der abenteuerlichen Vorgeschichte des Buches in der ihm eigenen Brillanz und Konsequenz dafür gesorgt, daß ich überhaupt zum Schreiben gekommen bin. 

Leonore Frester und Karl-Klaus Rabe haben mich nach einer Irrfahrt im Lamuv-Verlag freundschaftlich aufgenommen und das Buch nach allen Maßstäben des Verlagshandwerks perfekt betreut. 

Teil 1  Wahrnehmung  (9) 

1 Wahr ist nur das Bild  (9)

2 Die Welt im Kopf  (26) 

 

Teil 2  Wachstum  (39) 

1 Die zweifelhaften Vorteile steter Steigerung  (39)

2 Wachstumshilfe  (69)   

3 Berufsentwicklungsdiplomaten  (97)    

4 Die Internationale der Mildtätigkeit  (122) 

5 Neue Varianten der Entwicklungsidee  (135)

 

Teil 3  Weltbevölkerung  (149) 

1 Wachstum der Menschenzahl  (149)   

2 Grenzen des Bevölkerungswachstums: Krankheiten (176)

3 Grenzen des Bevölkerungs­wachstums: Hunger  (193)

4 Rezepte gegen den Hunger  (206) 

 

Teil 4  Weltschulden  (231) 

1 Die Zwillinge von Bretton Woods  (231)

2 Schulden beim blauen Planeten  (263)

 

Teil 5  Weltpolitik  (291)  

1 Das Scheitern der Politik  (291)

2 Der drohende Krieg  (301)

Rücktext:

Wahn heißt Wirklichkeitsverlust. Unsere Wahrnehmung ist geprägt durch unser eigenes ideolog­isches Raster. Wir nehmen uns als Vorbild für die anderen, zwingen dem Rest der Welt unsere Regeln auf.

Wirtschaftswachstum in all seinen Facetten ist der zentrale Maßstab unserer Existenz. Der Drang zum Mehr verbindet sich mit der wissenschaftlich-technischen Revolution zum gefährlichsten Sprengsatz der Erdgeschichte. Wirtschafts­wachstum erzeugt Not, Entwicklungs­politik führt zu Unterentwicklung, Nahrungs­mittelhilfe steht am Anfang des Massen­hungers. Die vielbeschworene Völker­gemeinschaft hat versagt: In den Vereinten Nationen einigen sich die Reichen der reichen Länder mit den Reichen der armen Länder, beide Profiteure der wachstums­orientierten Weltwirtschaft.

Die Ökobilanz dieses Planeten ist verheerend. Denn die Grenzen des Wachstums sind längst über­schritten. Es stellt sich die Frage, wie lange unser politisches System dem zunehmenden Druck noch standhalten kann. Es wird zu neuen Völker­wanderungen kommen, aus ökonomischen und ökologischen Gründen. Gewalt und Terror nehmen zu. Soziale Ungerecht­igkeiten, knapper werdende Ressourcen, Hunger ... werden den Nord-Süd-Konflikt verschärfen. Krieg ist programmiert. Statt die Ursachen zu bekämpfen, bereitet sich der Norden auf diese Gefahren militärisch vor.

Gestützt auf eine umfassende Auswertung fachwissen­schaftlicher Forschungs­ergebnisse, enthüllt der Autor in diesem fesselnd geschriebenen Buch das Wahnbild einer Zivilisation, die sich selbst vernichtet. Und die davon überzeugt ist, im Vernichtungs­mittel den Schlüssel zum Ausweg zu besitzen.

 

 

 

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