Hoimar von Ditfurth

So laßt uns denn ein
Apfelbäumchen pflanzen
Es ist soweit

1985 by Rasch und Röhring Verlag  

1988 by Droemersche Verlagsanstalt Knaur 

Vollständige Taschenbuchausgabe 1988 
ISBN 3-426-03852-8 

Audio 1985 

So laßt uns denn ein Apfel-Bäumchen pflanzen - Es ist soweit  -- von Hoimar von Ditfurth (1985)  -  

    Ditfurth Start

1985   (1921-1989)   

367 (432) Seiten 

191 wichtige Anmerkungen auf 60 Seiten

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hoimar-von-ditfurth.de/apfel.html  Buch bei Boente 

[detopia-2016: Ordner  Mehr Cover   2005 Heinz Boente Rückblick  Haber.1973   Löbsack.1974   Horstmann.1983   Bahro.1987  Rieseberg.1992  Gruhl.1992   Fuller.1993  Lauterburg.1998   General.Butler.1999 ]

 

 

Mit freundlicher Duldung von Christian von Ditfurth für Detopia 

 dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=ditfurth+apfelbäumchen     Joffe / Zeit / 1982 / Schell :   http://www.zeit.de/1982/28/schells-schreckschuss  

»Ein erschreckendes Buch. Ein Memento, das gerade wegen seiner über weite Strecken dominierenden Nüchternheit und Objektivität dem Leser Angst einflößt, und ebendies ist Ditfurths Ziel.«    Der Spiegel 

 

Inhalt

 

 

Einleitung: Endzeit ?  (7)

 

 

Ergänzungen und 
Literaturhinweise
  (368) 

 

Anmerk2 (383) 

 

 

Personen- und 
Stichwortverzeichnis
  
(429)   

 

 

 

 

 

Teil 1   Die Apokalyptischen Reiter

1. Der Krieg

E=mc2  (20) Der Zugang zum atomaren Feuer (25)  Kernwaffen: Wie man Materie zur Explosion bringt (33)  Eine Atom­explosion in Zeitlupe (40)

»Die Überlebenden werden die Toten beneiden« (45)  Die Büchse der Pandora (51) 

Die Nacht danach (57) 

Stiefkind der Strategen: Die »biologische« Kriegführung (67)  Nervengase: Die lautlose Vernichtung (72) 

2. Der Zusammenbruch der Biosphäre  

Wetterleuchten (88)

Eine Wüste neuer Art (97) Der Abschied vom Wald (113) 

Biologische Pyrrhussiege (129)  Das ökologische »Fliegenfänger-Syndrom« (140)  

Die Wurzel allen Übels (151)  

Zwischenbilanz und Überleitung (159) 

 

Teil 2   Ursachen, Auswege und Tabus  

 

3. Von der Haltbarkeit des Friedens  (164) 

Der NATO-Doppelbeschluß als sicherheitspolitisches Lehrstück (164)  Die falsche Parallele: München 1938 (168) 

Der Mythos von der »russischen Überrüstung« (175)  
Das Grundmuster einer Phobie
(191) Auf dem Kurs in den »führbaren Atomkrieg« (201) 

Wege aus der Gefahr (214) 

4. Ökologische Überlebensbedingungen  (226)  

Die Antwort der Ökonomen (226)  Rezept und Realität (240)  Bremsweg: Ein Jahrhundert (248) 

Wieviel kann die Erde tragen? (257) 
Wen die Götter vernichten wollen... (266)   

Zwischenbilanz und Überleitung (279) 

 

Teil 3   Conditio Humana  

5. Freiheit und Verantwortung  (286) 

Erfahrungen mit dem Doppelgänger (289)  

Scheuklappen unserer Welterkenntnis (298) 

Angeborene Barrieren  (312) 

Ein asketischer Aspekt unserer Todesangst (325) 

Gehirn, Bewußtsein und Jenseits­perspektive (342)  

Das Ende der Geschichte  (»Die Moral«) (361) 

 

 

Leseberichte bei Amazon

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Was man über die Welt und das Leben wissen muss     Von Marita Ducesa 2014 

"Es steht nicht gut um uns" - so beginnt die Einleitung. HvD weist nach (präzise, faktenreich, wissenschaftlich), dass die zwei größten Bedrohungen der Menschheit (1988!) im atomaren Waffen- und Müllhaufen und in der Vernichtung der Biosphäre bestehen. Und ist es heute (2014) besser geworden? NEIN, schlechter! Deswegen widmet er den zweiten Teil des Buches den Auswegen und Überlebenschancen. So es welche gibt ... 

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Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung - Von Ameliecheyenne am 30. Juli 2015

Ich hatte das Buch schon einmal und es ist mir abhanden gekommen, und jetzt ist es mir wieder über den Weg gelaufen. Sofort habe ich es bestellt. Die verschiedenen Thematiken, die von Ditfurth aufwarf (im Jahre 1985), sind heute aktueller denn je. Ich finde, Hoimar v. Ditfurth ist ein begabter Autor, er bringt das auf den Punkt wie kaum einer. Eigentlich traurig, dass sich so wenig geändert hat. Grausam, was die Menschheit so alles herstellt und macht. Die vielen Stoffe, lebensgefährlich und überhaupt nicht nötig. Da könnte man sich schämen für die Menschheit, die doch die Krone der Schöpfung sein soll.

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Damals wie heute aktuell... Von Schneider am 26. Mai 2013

Dieses Buch hat mich begeistert. Gebraucht gekauft aufgrund der Amazon Bewertungen (versteckt in anderen Buchrezensionen) habe ich das Buch verschlungen. Nach dem extremen, plakativen Vorwort spaltet sich das Buch in zwei große Themengebiete: - die atomare Bedrohnug in der Welt und das Risiko eines atomaren Weltkrieges - die Belastung der Umwelt durch den Menschen und seine Lebensweise.

Ersteres hat zum Glück seine Präsenz größtenteils verloren (das Buch ist ja von 1985 !!), wird aber ironischer Weise durch Fukushima indirekt wieder aufgrgriffen. Die Belastung unserer Umwelt und die daraus resultierenden Folgen stellt Herr v.Ditfurth sehr eindrucksvoll und plastisch dar. Teilweise etwas überzogen und apokalyptisch, aber genau das macht es aus, was mich an diesem Buch berührt. Er spricht die Gefühle des Lesers an und reitet solange darauf herum bis einen das Verlangen treibt nun endlich selbst etwas in die Hand zu nehmen und einen kleinen Beitrag zum Schutze der Umwelt zu leisten.

Erschreckend finde ich, daß die Themen der 80er Jahre heute noch genauso präsent sind und einige seiner Berechungen für die Zukunft (zum Glück nicht alle !) auch so eingetreten sind.

Um das recht umfangreiche Buch bis zum Ende durchhalten zu können, muß man sich allerdings auf die kompliziert verschachtelten, teilweise sehr langen Sätze und den philosophischen Ausflug am Ende des Buches einlassen.

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Inhaltlich noch immer topp aktuell  -  Von Kasimir am 27. März 2013

Vor über 20 Jahren habe ich das Buch das erste Mal gelesen. Es ist nun ein absoluter Klassiker aber trotzdem noch topp-aktuell. Viele seiner Gedanken regen zum Nachdenken an, aber er hatte die Weisheit eines ausgezeichneten Journalisten (ich weiß, er war Arzt und kein Journalist) der dem Leser nicht eine Meinung aufzwingt, nicht alles und jeden in gut und böse aufteilt, sondern dem Leser genug Raum lässt, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Ein großartiges Buch, das leider seit einigen Jahren vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich ist.

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Ein wertvolles Buch  -  Von Frau Christel Großmann am 10. Februar 2013

Das Buch der Bücher. Es ist mein Dauerbegleiter. Es liegt am Bett und ich habe viele gute Informationen daraus bekommen

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"Wir haben nur die Wahl, durch Vernunft zu lernen oder durch Katastrophen belehrt zu werden." 

Von Raumzeitreisender am 2. Juni 2018

 

Hoimar von Ditfurth (HvD), Professor für Psychiatrie und Neurologie, wurde besonders durch seine Tätigkeiten als Wissenschaftsjournalist, TV-Moderator und Sachbuchautor über naturwissenschaftliche Themen bekannt. Sein Gesamtwerk umfasst Schriften über Naturwissenschaften, Philosophie, Politik, Ethik und Ökologie. Er entwickelte sich im Laufe der Jahre vom Aufklärer hin zum Mahner.

Im vorliegenden Buch beschreibt HvD die Gefahren der atomaren Hochrüstung und der massiven Umweltzerstörung sowie die Unfähigkeit der Gesellschaft, das eigene menschliche Verhalten als Ursache der Bedrohung zu erkennen und einen Kurswechsel einzuleiten. Hunderttausende von Arten sterben aus (Faunenschnitt) und es besteht die Gefahr, dass die Menschheit dazugehören könnte.

Verstehen lässt sich diese Entwicklung – wenn überhaupt – nur im Rahmen der Evolution. Das globale Gleichgewicht ist gestört, da der Mensch zu erfolgreich geworden ist. Die gleichen Prinzipien, die über Jahrhunderttausende das Überleben gesichert haben, führen nunmehr in die Krise. Unbegrenztes Wachstum einer Population kann es bei endlichen Ressourcen nicht geben.

HvD gliedert sein Buch in drei Teile. Der Situationsbeschreibung im ersten Teil folgt eine Ursachenanalyse. Dabei ist es unerheblich, dass der NATO-Doppelbeschluss Geschichte ist; er dient als Lehrstück für das zeitlose – letztlich psychologisch erklärbare - Verhalten der Menschheit, welches zur Überrüstung führt. Die eigene (gefühlte) Angst wird anders wahrgenommen als die Angst der anderen, von der ich lediglich weiß.

Im dritten Teil thematisiert HvD die Natur des Menschen. Er macht deutlich, dass wir unsere Freiheit überschätzen und steckt den Rahmen unserer (evolutionären) Erkenntnismöglichkeiten ab. Analog zur Spannung zwischen biologisch programmierter Sterblichkeit und menschlicher Todesfurcht, gibt es eine Spannung zwischen rationaler Aufklärung und Sinnsuche, die HvDs Leben bestimmt hat.

 

HvD: Die Sterne leuchten, auch wenn wir sie nicht sehen.
Essay: Die universale Krise (1948), S. 35

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Teils von der Zeit überholt, aber dennoch mit Gewinn zulesen  -  Von Andreas Huhn am 25. März 2015

Diese Analyse ist zum einen zutiefst pessimistisch, weil sie aus der psychologischen Verfasstheit des Menschen heraus ableitet, warum er die Probleme von Kriegsgefahr und Zerstörung der Biosphäre nicht lösen kann und wahrscheinlich auch nicht wird lösen können (zumindest was die Gefahren eines Atomkriegs betrifft, war die Prognose falsch). Interessant ist, wie Ditfurth nachweist, dass der Einzelne trotz dieser Lage ein glückliches Leben führen kann.

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Was man über die Welt und das Leben wissen muss - Von Euriva am 15. März 2014

"Es steht nicht gut um uns" - so beginnt die Einleitung. HvD weist nach (präzise, faktenreich, wissenschaftlich), dass die zwei größten Bedrohungen der Menschheit (1988!) im atomaren Waffen- und Müllhaufen und in der Vernichtung der Biosphäre bestehen. Und ist es heute (2014) besser geworden? NEIN, schlechter! Deswegen widmet er den zweiten Teil des Buches den Auswegen und Überlebenschancen. So es welche gibt ...

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Der große Mahner!   Von S.A.W. am 23. Mai 2016

Selbst ein Großer, der mit Bestsellern viel Geld verdiente, wurde Ditfurth zum großen Mahner, der der wissenschaftsgläubigen Menschheit den Spiegel vorhielt. Dass wir alles machen können, heißt noch lange nicht, dass wir alles machen sollen! Wir können das Atom spalten, aber wie werden wir die Atombomben wieder los? Wir haben den medizinischen Fortschritt, aber was machen wir mit der Überbevölkerung? Wir können alles produzieren, aber wie retten wir den Planeten vor der Umweltzerstörung? Heute bräuchten wir einen neuen Hoimar von Ditfurth, denn die Gentechnik sorgt für die nächste Narretei. Wir können das Genom zur Explosion bringen wie vor 100 Jahren das Atom. Aber wie werden wir dann die Folgen wieder los, die in unzähligen Zombie-Filmen prognostiziert werden? 

Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Wasser und Eis: Alpen-Klima-Krimi"

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Sicher gut und richtig Von David G Pam 3. Mai 2017
Leider hat mir das Buch aber (mit) die Unbeschwertheit meiner Jugend verdorben, da ich es so mit ca. 18 in die Hände bekommen habe, und es zu einer Art Religion (des Untergangs) für mich wurde...

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Es steht nicht gut um uns. Von F. M. Kutz am 26. März 2011

Ein fast vergessenes Buch, das aufgrund der Naturkatastrophe in Japan, wieder aktuell ist. Ein sehr gutes Buch in dem der autor den Istzustand einer Gesellschaft zu seiner Zeit mit düstren Prognosen beschreibt. Mit diesem Buch steigt Hoimer von Ditfurth zu den großen philosophischen Denkern auf.

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