Dirk C. Fleck

Bücher:

1993  GO! Die Ökodiktatur     GO-2006! 

1997 Die ignorierte Katastrophe: Plädoyer für Ökodiktatur 

2008 Tahiti-Projekt  

2011 Maeva / Südsee-Virus 

2012 Die vierte Macht - Die Spitzenjournalisten  

2015 Feuer am Fluss  

1993 Go

2006 Go  -

Wikipedia.Autor  *1943 in Hamburg 

DNB Fleck 

Google.Autor    Amazon.Autor 

dirk-c-fleck.de Home mit Videos und Büchern

Fleck bei Youtube 

 

detopia:

F.htm   Utopiebuch    Umweltbuch 

Marko Ferst   U.Guin   R.Bahro   R.Kreibich 

2005 Equilibrismus - Öko-Konzepte  (Freystedt/Bihl)

 

 

 2008  Tahiti Projekt - 

 

    

 

 

detopia war mit Dirk C. Fleck und Marko Ferst im Kontakt.

Wiesengespräch im Sommer  2018, 50 min, mp3 mit "eingeschenkt.tv

 

youtube Wiesengespräch 2018  Ruhiges Wiesengespräch mit Vogelzwitschern und kluger Frau über Öko, Auswege und Utopie (50') von eingeschenkt.tv 

 

Briefwechsel mit Rudolf Bahro 

 

Audio:

1994 Talkshow 2gegen2 mit Fleck und Kreibich 14 min. Pro7 Sendung "2 gegen 2" diskutiert Dirk C. Fleck mit Prof. Dr. Rolf Kreibich und den beiden Moderatoren Sven Doppke und Joachim Beck. Ausgestrahlt wurde die Sendung 1994. Hier das Audio. Das Video über fleck.de oder Youtube.

youtube 1994 Pro7 "2gegen2" 

 

2008 Dirk Fleck auf Leipz. Buchmesse Audio

2008 Ich habe mich überschätzt!  Video

2008 Eric Bihl: So geht es nicht!  Video

2015 Ökokrise in den Medien SWR zum Buch 4. Macht 7 min mp3

 

 

 


detopia-2019-Juni:

Das Wiesengespräch mit junger Frau habe ich heute kennengelernt und es gefällt mir gut! Das Sprechen über die Ökolage finde ich wichtig. Es wird meist nur geschrieben, meist nur in Büchern und meist lese ich das nur. Aber: ich kann über die Ökokrise weder was hören noch darüber normal sprechen (in meiner Kleinstadt). Bestimmte konsequente Überlegungen fand ich nur in Büchern. Und wenn das in die Massenmedien kam, dann irgendwie verändert, plakativ, als Sensation. Da gibt es beschämende Beispiele aus Spiegel und Bildzeitung.

Daher gefiel mir, als ich vor einigen Jahren erfuhr, das Prof. Demoll schon 1958 vor 1000 Konferenzteilnehmern 'Klartext sprach', also die Ohren erreichen wollte und nicht darauf vertraute, dass wichtige Sätze auf den hinteren Seiten seines Buches 'unvergessen bleiben'. 

Oder so ausgedrückt: Radikale Aufrufe bzw. Warnungen in Büchern (die nur einige lesen und auch das nur einmal) können sich nicht gegen die Unterhaltungsindustrie (die genau das Entgegengesetzte erzählt und das mehrmals täglich und das wiederum an 365 Tagen im Jahr, und das nun schon seit 50 Jahren) behaupten, geschweigen denn: durchsetzen.

Das wollte ich nur sagen. Daran wollte ich erinnern. Daher finde ich das Wiesenvideo so neu und so erfrischend anders! 

Dank olle Dirk und Frau Julia Szarvasy von eingeschenkt.tv

 


Von Marko Ferst  (1994)

Öko-Diktatur als Prognose: 
Vom menschlichen Abgrund nach der "Epoche des großen Irrtums"   umweltdebatte.de    Google Rez   Rezension bei Amazon   
Neues Deutschland 6.5.1994 

Dieser Roman formuliert eine hochpolitisch-dramatische Warnung, ist ein, wie ich meine, gelungener Versuch, in einer Variante zu zeigen, in welche gesellschaftlichen Verhältnisse wir treiben dürften, wenn wir unsere konsumfixierten Lebensansprüche samt wirtschaftlicher Irrationalität nicht grundlegend ändern und eine radikale ökologische Wende einleiten.

Die Romansituation ist so, daß verheerende Schäden durch die industrielle Naturzerstörung bereits eingetreten sind und ohne Krisenmanagement die Lage nicht mehr zu meistern ist. Ein ungewählter Öko-Rat aus grünen Alternativ-Politikern putschte sich an die Macht, enteignete Konzernherren, legte die meisten Betriebe still, unterband jeglichen Konsumtrip und manövrierte sich durch ein System kleinlicher Restriktionen der Bevölkerung gegenüber immer mehr in eine handlungspolitische Sackgasse. 

Durch jeweils kurze miteinander verwobene Episodengeschichten erhält der Leser Einblick in viele unterschiedliche Lebensbereiche, vom Altenheim über Meditationskommunen bis hin zu einem Stadtlager oder dem Informationsministerium. Die Bundeswehr auch für innere Einsätze zu ordern, was uns etwa der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag Herr Schäuble offerierte, ist in der deutschen Öko-Diktatur dann gang und gäbe. Die Soldaten werden in ihrem Verhalten manipuliert, so daß Ökosünder für sie Freiwild sind.

In der <Wochenpost Nr.49 1993> warf der von den Grünen zur SPD gewendete Rezensent Udo Knapp Fleck vor, er wolle mit seinem Buch die Errichtung einer solchen Öko-Diktatur fördern und leite damit fundamentalistischen Ökologen und Kommunisten Wasser auf ihre Mühlen. 

Diese Behauptung ist absurd, die ideologische Verklemmung unübersehbar. Völlig rätselhaft bleibt bei dieser Sichtweise, warum die Frau des Informationsministers am Ende des Buches aus dem gesteckten Rahmen der staatlichen Berichterstattung, für die sie zuständig ist, ausbricht und versucht, eine radikale Innovation in der verkrusteten Politik vom Zaune zu brechen, um mehr Freiraum für den einzelnen Menschen zu gewährleisten, trotz der widrigen ökologischen Umstände.

Daß vor dem Putsch der Ökorataktivisten eine faschistische Liga regiert, läßt diesen zwingend erscheinen, jedoch ist mir ungenügend belegt, wie in Deutschland diese Liga an die Macht gekommen sein soll, zumal die Betriebsblindheit der staatstragenden Parteien ausreichend sein dürfte, um in die Spuren von Flecks Szenario zu geraten.

All jenen Menschen, die sich heute für alternative Politik interessieren oder solche selbst gestalten wollen, sei die Lektüre dieses Romans wärmstens ans Herz gelegt. Um die dort beschriebenen Konflikte wird man früher oder später keinen Bogen mehr machen können.  # 

 


GO! ist eine positive Utopie     Von Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen 

 

Ich stimme den beiden vorhandenen Rezensionen zu. Ich kannte schon die Erstauflage von 1993. Die fand ich schon phänomenal. Aber die Auflage 2006 ist eigentlich ein ganz neues Buch; und ein noch besseres. Und zwar wird es durch den Anhang vollendens aus der Science-Fiction-Ecke herausgeholt. Denn er meint es im Ernst, der Autor. Und nicht nur aus der SF-Ecke aus meinem Regal muß ich es herausziehen, sondern ich darf es auch nicht neben Orwell, Samjatin und Huxley bei den "Anti-Utopien" einstellen. Sondern es gehört neben Morus und Platon. Es ist nämlich eine positive, wünschenswerte Utopie. Das habe ich jetzt begriffen.

Und die Realität? In selbige versucht der Autor tatsächlich einzugreifen. Das ist sehr verdienstvoll. Das ist wunderbar, daß er sich auch als politisches Wesen versteht - und sich nicht weise im Sessel zurücklehnt. (Wie andere "Großschriftsteller"... die sich höchstens mal auf Nebenkriegsschauplätzen blicken lassen.) 

Dirk C. Fleck hat mich überzeugt! Ich bin bereit eine "Ökodiktatur-Partei" bei der nächsten Bundestagswahl zu wählen. Das ist nicht nur das kleinere Übel, sondern es läßt die Hoffnung auf eine weise, gute, milde, reiche Gesellschaft in ferner Zukunft offen; denn GO! ist - natürlich! - kein Totalitarismus, wie der Leninismus und Hitlerismus usw, sondern einfach eine EHRLICHE Diktatur, die wir SELBST WÄHLEN, damit wir von unserem  Suchtstoff loskommen - ähnlich dem trockenen Alkoholiker. 

In der Realität müssten dann sicher alle Register gezogen werden, damit kein Eigenleben, -wille der "Diktatoren" sich entwickelt (die es als Person gar nicht geben muß). Aber da ich sehe ich kein Problem. (Jedenfalls nicht DIE Probleme, die es bei Hitler und Honecker gab; also mit der Wahlmanipulation und "Wandlitz" und "Geschlossenen Läden".)

Dieses Buch ist ein Weltneuheit. Ich weiß zwar nicht, ob es ähnliche Bücher aus anderen Ländern gibt. In Deutschland jedenfalls nicht. Allen schonungslosen Zukunftsautoren fällt kein Gegenmittel mehr ein. Und tatsächlich: Als letztes Gegenmittel bleibt nur das GegenGIFT. Nämlich nach der "Sofort-Schluß-Methode", wie beim Rauchen, Trinken und anderen Drogen. (Ersatzstoffe können die Entzugserscheinungen mildern, wie bei den Junkies das Methadon, oder Nikotinkaugummi bei den Rauchern.) 

In der Realität müßte aber wohl die Masse selbst ein "Führerkollektiv" wählen, damit dieser ihr dann die "Qual der Wahl" abnimmt.... unter der wir Menschen ja so leiden. Naja, nun müssen wir mal sehen, ob sich Flecks Plädoyer in den nächsten Jahren "rumspricht" - oder im häßlichen Neudeutsch: durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Eine andere Möglichkeit der Verbreitung gibt es ja nicht. Obwohl es ja die Aufgabe des Bundestages ist, nach (neuen) Wegen aus der Krise zu suchen (und nicht die Aufgabe der 'kleinen Leute')   ### 

 

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