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Vorspiel zum Finale

Signifying nothing

 

Dem Lehrer
Michel de Montaigne,
Bürgermeister

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Fragte man Biologen, was den Sinn des Lebens ausmacht, lautete ihre Antwort: Leben zu reproduzieren. Ein beinahe mechanischer Sinn, ein Minimalsinn. 

Ein schlichter Sinn, der in evolutionär normalen Zeiten genügen mag. Wir aber, am Ende dieses Jahrtausends, leben in perversen Zeiten. Die expansive Spezies Mensch hat die Erde längst überbevölkert. 

Die Über-Reproduktion sichert das Überleben nicht, sondern zerstört es. Längst haben wir die Erde in eine durch­chemisierte Plantage verwandelt. Alle anderen Spezies haben wir zurückgedrängt. In atemberaubendem Tempo vernichten wir die Artenvielfalt, was im Endeffekt alle gewachsenen, natürlichen Kreisläufe unterbindet und zum Aussterben aller Spezies führen wird. 

Wenn also evolutionäre Prinzipien sich umkehren und die Dominanz einer Spezies zum raschen Ableben aller führt, drängt sich die Hinterfragung des Sinns überhaupt auf.

Das Versagen des evolutionären Sinnprinzips — Reproduktion und Ernährung zum Zwecke des Überlebens — fordert das metaphysische Wesen, das wir auch sind, heraus. 

Der Umstand, daß sogar der biologische Minimalsinn fragwürdig geworden ist, veranlaßt mich, darüber nach­zudenken, ob es denn statt dessen einen metaphysischen oder theologischen Maximalsinn gibt und ob uns dieser irgendwie von Nutzen sein kann. 

Vielleicht wird uns die Einsicht in unsere Fehler helfen, den Sinn neu zu definieren und damit die ökologisch sich abzeichnende Katastrophe angemessen zu begreifen.

Mit philosophischen Platitüden darf man sich dabei nicht abspeisen lassen. Sie geben Erklärungen nur vor: die Faulheit des Geistes, die Dummheit der Spezies Mensch, die ewige Indolenz der gesetzten Leute, die Unaufgeklärtheit der Massen, die Zungenschwere angesichts des irdischen Unrechts, die Naivität der Gläubigen, die Engstirnigkeit der Kleinbürger, der Opportunismus der Aufsteiger, die Machtverliebtheit der Politiker, die zerstörerische Funktionsmanie der Technokraten.

Man lasse die feine, edle, so distanzierte Aufgeklärtheit beiseite, die, stets kopfschüttelnd, zu einem scheinbar wohlbegründeten Pessimismus gelangt, schopen­hauergleich und selbstgerecht.

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Aus der Platitüde der Dummheit der Spezies läßt sich nur die fruchtlose philosophische Platitüde selbst gewinnen. Die Aufklärungs­philosophie, welche sich der milden Verteufelung unserer Gattung hingab, schlägt um in seichten Pessi­mismus. Um diesen soll es hier nicht gehen. Man nehme weder die Pose des späten Aufklärers noch die des Misanthropen ein. 

Der Mensch, heißt es, sei ein Bösewicht und ein Langweiler dazu, wenn es um das Gute geht, sei Ratte und Skorpion in einem, ein Folterknecht dem Mitmenschen. Keine Spezies verfahre so mörderisch mit der eigenen Art wie der Mensch. Homo homini lupus. Wie recht hatte Hobbes. Kurz: Machen wir uns nicht die Haltung des Verbitterten zu eigen, dem nichts einfällt außer: der Mensch, das Untier.

 

Schlüpfen wir ebensowenig in die elegante Rolle des Blasierten. Man hat vieles gesehen, man ist weit gereist, man hat Abenteuer erlebt, man hat geliebt, man war verheiratet, man kennt das Leben zur Genüge. Und zu welchem Behuf? Alles schon dagewesen, man ist postmodern, alles bekannt, alles sinnlos, l'ennui läßt grüßen. Man gähnt, man greift langsam und mit schlaffer Hand zum nächsten Espresso.

*d-2005:
homo homini lupus: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. – Die Urform dieses geflügelten Wortes stammt jedoch aus der Eselskomödie von Plautus; war also nicht "tierisch" ernst gemeint. Thomas Hobbes leitet aus dieser Einsicht die Notwendigkeit eines durch die Vernunft gebotenen Staatsvertrages ab. (in ›Leviathan‹, 1651) 

"der Mensch, das Untier" bezieht sich wohl auf das gleichnamige Buch von Ulrich Horstmann 1983

Ennui: Langeweile; Verdruß, Überdruß

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Weder die Pose des selbstgerechten, enttäuschten Aufklärers noch die Pose des Verbitterten, noch die Pose des Blasierten nützen dem Menschen, der unter dem Damokles-Schwert lebt. 
Posen perpetuieren nur ihr eigenes Vorurteil. 
Posen, Projektionen und Vorurteile, die nur Trauer gebären, nützen niemandem. Sie lähmen jeden.

 

Geht man in der Geistesgeschichte ein wenig zurück, entsinnt man sich vieler Sinnantworten. 

Da wäre zu Beginn der Neuzeit Leibniz. Seine göttliche Ordnung nannte er prästabiliert*; eine sinn­reiche, gottgewollte Universalordnung, in der jede Monade ihren wohldurchdachten, recht­mäßigen Platz beanspruchen durfte. Am Ende der Neuzeit setzt unser Zeitgenosse Cioran die kartesische Hypothese des genius malignus als obersten und alleinigen Gott ein. »Das Leben — dieser Kitsch der Materie.« Brutaler und zynischer läßt sich der Gegensatz zum Leibniz'schen Sinnschema nicht ausdrücken. 

Leibniz konstruiert am Beginn einer Entwick­lung ein Sinn­maximum, Cioran würgt an ihrem Ende ein Sinndefizit aus sich heraus. Leibniz schuf auf paradigmatische Weise einen vollkommenen, stimmigen Sinn, Cioran verspottete ihn. Leibniz und Cioran bilden die beiden Extreme im Spektrum der Sinnantworten. Leibniz impliziert, alles besitze Sinn, Cioran schreibt, nichts sei sinnvoll. 

Dazwischen liegen unendlich viele mögliche Antworten, von denen ich nur einige wenige aufgreife.

*(d-2005:) prästabilieren: vorher bestimmen, festsetzen <lat>; prästabilierte Harmonie: die von Gott im Voraus festgelegte harmonische Ordnung der Welt, besonders der Parallelismus von Leib und Seele (bei Leibniz) (aus: Fremdwörterbuch, Leipzig, 1986) -- Meine Eselsbrücke: prä-stabilisieren.

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Man kann den theosophischen Spuren von Leibniz folgen und dessen Ordnungs­konstrukt überhöhen: eine Reaktion auf die Haltlosigkeit, die uns umherschleudert, eine Reaktion auf die soziale Zerstäubung der Menschen, eine Reaktion auf die ökologische Zerstörung, die offenbar geworden ist. Man remythisiert. Man erschafft Sinn, indem man uralten Wein in neue Schläuche gießt. Man entdeckt die Wahrheit im Altväterlichen, Autoritären, Sicheren. Im Osten läßt man sich vom Islam refanatisieren. Im Westen kapituliert man vor dem Christentum. 

Man wird ein unausrottbar fröhlicher Christ mit rotglühenden Wangen, kurzen Haaren und schlichten Kleidern als Ausdruck eines schlichten Gemüts – und alles wird sauber. Der wiedergeborene Christ als Werbeträger für eine saubere Zukunft mit einem Christus, der sich nur in blütenweißes, chemisch vollgereinigtes Leinen kleidet. Die Sauberkeit, der Besen gegen den Schmutz der Skepsis. Wie Nietzsche schreibt: Man wurde wieder ein Kind. Aber wer würde die Kinder um ihre Ahnungs­losigkeit nicht beneiden?

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Wem das Uralte gar zu dumm-reaktionär, zu dogmatisch oder zu ausgehöhlt ist von den unzähligen Verbrechen, die die Weltreligionen im Namen Gottes begangen haben, der sucht in der Ferne. Die Naturwissenschaften werden umgekehrt. Ihr manifestes Versagen stiftet den Verstand dazu an, das Heil in der Umkehrung der Durchtechnisierung zu suchen. Man schließt sich der modischen New-Age-Mystik an und übersieht dabei die Unwieder­bringbarkeit mystischer Erfahrung. Längst ist sie uns abhanden gekommen. 

Zeitgenössische Sehnsuchts­sprünge in den Mutterkuchen zurück beweisen lediglich ihre Künstlichkeit. Man ergibt sich, scheinbar kritisch auswählend, in Wahrheit voller Gefühlsnebel, dem hoffnungs­frohen Potpourri aus natura naturans, Böhme, Psi-Kräften, Naturheilverfahren, Tierliebe, Zen leichtgemacht, vagen kosmischen Kreisläufen, Gaia-Gesängen, Wiedergeburt, Naturkost, Wollsocken und Leder­sandalen, Akupunktur, Hexengebräu, weißer Magie. Und stets sind die Inder oder Indianer dabei, bevorzugt die Hopi, Schamanen aller Couleurs, laßt uns Frucht­bar­keits­tänze wagen!

 

In unseren Wahlmöglichkeiten sind wir wunderbar frei. Da der Sinn zur absoluten Disposition steht, kann man die New-Age-Mystik ebensogut verschmähen. Die Mystik hat den Nachteil, allzu mystisch zu sein und gleich den Weltreligionen vom Glauben oder Nichtglauben abzuhängen.

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Aber die Vernunft! Die gute alte, europäische Vernunft, um wieviel klarer ist sie, folgerichtiger, kritischer und, dank Kant, selbstkritischer als die ideologie­gesättigten Religionen.

Wie der letzte Spätaufklärer Habermas erstrebt man um der ökologischen und menschlichen Rettung willen einen vernünftigen, kompetenten Dialog inmitten unvernünftiger Geschehnisse. Der Vernunftmensch weiß, daß von den drei Ideen Kants, Gott, Freiheit und Unsterblichkeit, die Gottesidee und die Idee der seelischen Unsterblichkeit jenseits des menschlichen Erfahrungs­bereichs liegen. 

Allein die Freiheit ist der Erfahrung zugänglich. Um sie zu konkretisieren, wird stets das letzte große Sinnreservoir, die Geschichte, angebohrt. Mit der hohl gewordenen Fortschrittstheorie des 18. Jahrhunderts setzt man sich kritisch auseinander. Man verweist voller Abscheu auf Auschwitz, man verweist auf den Gulag, man diskutiert die chemie­durchtränkte Welt und die beispiellosen Völkermorde an Urvölkern. Man versucht, diese düsteren menschlichen Taten mit dem Begriff einer irgendwie gearteten, vernünftigen Freiheit in Einklang zu bringen.

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Als Resultat entsteht die Kakophonie eines Voltaire in seinem Essai sur les maeurs et l'esprit des nations. Die Geschichte sei »un ramas de crimes«, ein Haufen von Verbrechen. Und doch: »Enfin les hommes s'eclairent un peu«, wie Voltaire schreibt, als überstrahle die kurze Sekunde eines mehr oder weniger anständigen Parlamentarismus die Jahrtausende der Finsternis.

 

Die Geschichte erweist sich als ein weites Feld, als ein gefährliches Pflaster. Man werfe die großen Sinn­entwürfe über Bord. Man suche einen näherliegenden Sinn. Man drücke den Sinn in einfachen Ist-Prädikationen aus: Sinn ist... die Selbstentfaltung des Lebens; das Glück (wessen?); die innere Ruhe; die Ataraxie; die Verantwortung; das Leben zu fördern; das Leben hervor­zubringen; das Leben der anderen, das Leben der Angehörigen, das eigene Leben zu erhalten; Ziele zu erreichen; Sozialstatus zu gewinnen; ein Haus zu besitzen; viel zu reisen; viel Geld zusammen­zuraffen.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Je diesseitiger sie wird, desto erbärmlicher. Die Auflistung beginnt seicht-philosophisch und endet bei den Ellbogenstößen des Opportunisten. Dieser hat immerhin den gewinn­bringenden Schluß aus dem universalen Sinnmangel gezogen. Rette ich nichts und erreiche ich nicht alles, dann gelingt mir wenigstens etwas.

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Dieses Etwas macht in bescheidenem Rahmen tatsächlich Sinn. Rein subjektiv bestimmt, wird es nur aberwitzig bei der Gegen­überstellung mit einer ernst­zunehmenden Moral. Um sie bemüht man sich jedoch nicht. Man hat sich ihrer entledigt. Man hat etwas anderes gewählt.

Die Krux des Sinns liegt in seiner Beliebigkeit. Der evolutionäre Minimalsinn — die Reproduktion zur Erhaltung des Lebens — hat seine Gültigkeit verloren. Unsere Versuche, Sinn neu zu definieren, scheinen gescheitert. Eine objektive, intersubjektive Sinnantwort erweist sich als unmöglich, weil sie als meta­physische Sinnsetzung unsere kleine Erfahrung bei weitem transzendiert. Die vielfältigen meta­physischen Sinnschöpfungen und die armselige Sinnschenkung des Opportunisten haben eines gemeinsam: Sie sind vollkommen beliebig.

Umgekehrt läßt sich nicht folgern, das Universum sei sinnlos. Wenn die Sinnwahl beliebig ist, bedeutet das lediglich die Subjektivität der Sinnsetzung. Und das wiederum impliziert, daß Sinn, auf das Universum übertragen, nichts anderes ist als Projektion eines subjektiven Sinns in ein vermeintlich Objektives. Das Universum ist weder sinnvoll noch sinnlos. Aus der mikro­kosmischen Sinnsetzung geht die makrokosmische nicht hervor.

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Umgekehrt entsteht aus der makrokosmischen Sinneutralität nicht die mikrokosmische. Von der Neutralität des Kosmos und des Lebens ausgehend, läßt sich das Wehgeschrei der Bitternis nicht erheben. Das Geschrei gründet in der Enttäuschung, nicht in der durchaus akzeptablen Univer­sal­neutralität.

Die Sinnsuche könnte Anlaß zum Nihilismus geben, denn sie setzt fälschlicherweise voraus, es müsse ein Gesamtsinn existieren. Doch nichts ist a priori notwendig. Der Nihilismus folgt aus der selbstgesetzten Prämisse. Die akzeptierte Neutralität des Universums und des Lebens jedoch erwartet nichts und bekommt nichts: full of sound and fury, signifying nothing. Die akzeptierte Neutralität wird nicht gewertet. Das Universum ist und ist nur. Diese seine einfachste Bestimmung drückt, im Gegensatz zur Annahme Hegels, nicht seine leerste, sondern seine reichste Bestimmung aus. Denn durch die Neutralität des Seins erübrigt sich jede Metaphysik, jede Religion, erübrigen sich Projektionen, enttäuschte Hoffnung und Verbitterung.

Der Dezisionismus* aller Sinnsetzungen hat diese entlarvt. Sie sind beliebig, frei wählbar, unbegründet. Im Prinzip Akzeptanz hingegen nehme ich das Seiende an, ohne zu werten und ohne etwas zu erwarten, ja, ohne zu hoffen. 

*(d-2010:)  wikipedia  Dezisionismus  Entscheidungen können nie objektiv sein.

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Das Seiende verweist auf nichts, kennt keine Symbole oder Naturchiffren, die wir doch selbst geschaffen haben. Warum sollte das Wertneutrale wertend verweisen?

Aus der Seinsneutralität folgen nicht notwendigerweise Enttäuschung, Verbitterung, Nihilismus, Hoffnungs­losigkeit, Absurdität. Aus der Unglaub­würdigkeit aller universalen Ordnungsschemata folgt kein Absturz in die Bodenlosigkeit. Es folgt überhaupt nichts. Die projizierten Sinndefizite haben im universalen Kontext des Organischen und Anorganischen keine Berechtigung. The idiocy is in the beholder. Wer projiziert, erntet giftige Früchte. Les fleurs du mal sind — wir.

Kant hat bewiesen, daß die drei großen Ideen — Gott, Freiheit und Unsterblichkeit — eines Beweises ermangeln, da sie unseren Erfahrungs­horizont überschreiten. Gott, Freiheit und Unsterblichkeit können auch als Ausdruck von Sinnantworten gelesen werden. Sie stehen stellvertretend für alle anderen Sinn­antworten: für die Religionen, für die neuen Mystiken, für die historisch bedingte Freiheit, für die Vernunft. Die kleine Kröte der Alltagserfahrung bläht sich auf zur Idee – und zerplatzt. 

Natürlich liegt es in der psychisch-metaphysischen Konstitution des Menschen, zu hoffen und zu erwarten, dynamische Wesen die wir Sapientes nun einmal sind. 

Doch über den universalen Sinn des Lebens, über ein objektiv existentes, extraterrestrisches Schöpferungetüm und dessen sinnvolle Ordnung kann nichts ausgesagt werden.

Die Sinneutralität steht nackt da. Der biologische Minimalsinn hat sich selbst entwertet. Die Beliebigkeit der kleinen menschlichen Sinnantworten, Geschenke an das Selbst, und des metaphysischen Maximalsinns hat sich entlarvt. Die helfende Sinnschenkung, von uns enträtselt, auf daß wir die ökologisch sich abzeichnende Katastrophe besser begreifen und ihr vielleicht entgegen­wirken können, bleibt aus. Keine Orientierung, kein Halt, keine Antwort, keine Hilfe im Angesicht der ökologischen Endzeit. Ein wirklich aufgeklärter Weg aus dem selbstgeschaffenen Dilemma rückt nirgends in Sichtweite. 

Das Universum ist, wie es ist; und der Homo sapiens tritt kurz auf und dann wieder ab, and then is heard no more.

Den Menschen trieb es dazu, seine kleine Sinngravur in das Weltgeschehen einzuritzen. Er brachte jedoch nichts zustande als eine vergiftete Furche.

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detopia: 

Life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing. - Shakespeare, Macbeth
Das Leben ist ein Märchen, erzählt von einem Narren, voller Klang und Wut, das nichts bedeutet.

And then is heard no more
Und dann hörte man nie wieder was davon

 

 

detopia.de  

Dr. Gregory Fuller -- Das Ende - Von der heiteren Hoffnungslosigkeit ... -- 1993/1996/2017