Volker Kempf

Herbert Gruhl - Pionier der Umweltsoziologie 

Im Spannungsfeld von wissenschaftlicher
Erkenntnis und politischer Realität

Ares-Verlag

Volker Kempf => Herbert Gruhl - Pionier der Umweltsoziologie Im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Realität  (2008)  -  

     Gruhl.Start

2008    

348 Seiten   

Google.Buch   Yahoo.Buch 

Amazon Buch   herbert-gruhl.de 

detopia: (Ordner

 

Volker Kempf 

 

 

... liefert eine Gesamtdarstellung der geistigen Entwicklung Herbert Gruhls von ihren biographischen Anfängen an über seinen Klassiker Ein Planet wird geplündert bis hin zu seinem Spätwerk Himmelfahrt ins Nichts

Herbert Gruhl erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur als Vordenker für umweltsoziologisch bedeutsame Fragen, sondern auch als ein Mann mit antitotalitärer Grundhaltung in einem totalitären Zeitalter.

"Kempf ist mit der Schilderung der Parteienlandschaft im Umbruch am Beispiel eines Politikers und konsequenten Querdenkers mit einer <stürmischen Ungeduld> — so Gruhl über sich selbst — gelungen, ein kritisches Zeitportrait zu zeichnen; jeweils gestützt auf zeitgeschichtliche und soziologische Untersuchungen, die in ernst zu nehmenden sozialwissenschaftlichen Kreisen unumstritten sind." 
(Aus dem Nachwort von Dr. Ute Scheuch)

Der Autor, Volker Kempf, ist Vorsitzender der — wissenschaftlich orientierten — Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. 


Umfassende Biographie    2012    Von Volkmar Weiss  TOP 1000 REZENSENT 

Die Verlagsgruppe Stocker/Ares veröffentlicht auch Hochschulschriften mit wissenschaftlichem Anspruch, und das Buch von Kempf wird in jedem Punkt diesen Anforderungen gerecht. Auf 1. die Einleitung folgen die Kapitel 2. Der junge Herbert Gruhl; Wissenschaftliche und politische Wegmarken, 3. Der Pionier der Umweltsoziologie, 4. Umweltsoziologie nach Herbert Gruhl und 5. Schlußüberlegungen. Der Anhang enthält neben dem Literaturverzeichnis und einem Personenregister Abbildungen und Tabellen sowie eine Übersicht der Lebensdaten Herbert Gruhls, gefolgt von einem Nachwort von Ute Scheuch über Gruhls Weg von der CDU zu den Grünen.

Gruhl war ein Bauernsohn aus einem Dorf bei Bautzen in der Lausitz. Bis 1950 war er an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin immatrikuliert, ehe er an die Freie Universität im Westteil der Stadt überwechselte. Er kannte somit Kommunismus und Stalinismus aus eigener Erfahrung, was zum Teil sein heftiges Widerstreben gegen das Eindringen der K-Gruppen in die Partei der Grünen erklärt und seinen konsequenten Austritt. Sein Lebenslauf, die Entwicklung seiner wissenschaftlichen und politischen Ansichten und die Entstehung seiner Bücher werden ausführlich dargestellt, wobei sich der Verfasser als Vorsitzender der Herbert-Gruhl-Gesellschaft nicht nur auf den Nachlaß Gruhls stützen kann, sondern auch Literatur aller Art und andere archivalische Quellen herangezogen hat.

Das Buch ist eine reife Leistung, an der niemand vorbeigehen kann, der sich nicht nur mit der Gründungsgeschichte und den Gründungswirren der Grünen und der ÖDP befassen will, sondern auch mit der Umweltbewegung insgesamt. 

  ^^^^