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Gibt es sonst noch was zu sagen?

 

 

 

Auf dem jetzigen Weg gehen wir in die Menschleere, wobei Zeitraum und (konkrete) Endumstände (noch) nicht festliegen. Mag sein, dass ich richtig 'berechne' mit dem 1.1.2100 nach einem ungehemmten Krieg, der die Umwelt dann endgültig versaut. Ebenfalls können auch die Szenarien der amerikanischen Blockbuster 'in Erfüllung gehen', die, die jeden Abend aus dem Fernseher in unser Wohnzimmer spritzen.

Der Krieg könnte um 2080 ausbrechen, wegen dem ständig zunehmenden Irrsinn oben und unten. Wobei das Wort Krieg den Vorgängen und Ereignissen nicht mehr angemessen sein wird. Schon heute spricht man ja von einem "a-symmetrischen Krieg", "Weltbürgerkrieg", "Klimakrieg", "Krieg jeder gegen jeden", usw. Diese neuen Wörter zeigen schon, dass sich die 'Gesichter der Kriege' wandeln. Letztendlich ist 'der Krieg' nur der Einsatz aller verfügbaren Waffen 'bis zur letzten Patrone' - eingeschlossen die indirekte Waffen, wie der Beschuss von technischer Infrastruktur. Man mag weiteres nennen, um keine schlechte Ideen zu verbreiten, aber an die angezündeten Ölquellen in Kuweit und Irak erinnert sich noch jeder. Und im Actionfilm wird seit Jahrzehnten auch schon jede mögliche Schweinerei dargestellt.

Jedoch können auch mildere Szenarien sich realisieren, sei es, weil der Zufall in diese Richtung 'will' oder sei es, weil heutige schwache Ströme noch anschwellen und die Menschheit in ihre Richtung mittragen. Dann fummeln oder wursteln sich ein bis 100 Millionen mehrere Jahrhunderte dahin. (Lovelock schrieb: "Eine Milliarde in Polnähe") Am Ende werden wohl 'die Gene aufgeben', d.h. das menschliche Immunsystem, die Erbschwächen bzw. Gendefekte. Heute merken wir letztere durch die weltweite Paarung noch nicht.

Der Wille für das Verlassen des jetzigen schlechten Weges und das Begehen eines guten Weges ist nicht vorhanden oder aber er ist für mich unsichtbar. Das kann sich natürlich ändern. Der Wille zur guten Zivilisation kann 'hochkommen', entstehen. Das ist nicht ausgeschlossen. Die Vorform, das Meckern über die da oben, ist schon da. Aber ich will nicht scherzen, dafür ist die Sache zu ernst.

Schließlich gibt es noch andere theoretische Wege, meist Wege des reinen Glaubens. Da gibt es Sekten, die glauben an "Entrückung" (in eine Parallelwelt?) oder dass Gott die ganze Umwelt mit einem Fingerschnipsen wieder heil macht (Jehovaszeugen bzw. Bibelforscher). Dann ist da noch die ökooptimistische Fraktion um M. Horx, D. Maxeiner und M. Miersch. ("Warum ich nicht an die Klimakatastrophe glaube." - "Das Waldsterben war ein Mythos." - "Öko-Optimismus" - "Zukunfts-manifest".) und die generellen Abstreiter jeglicher Klimakrise ("Klimaskeptiker"), die mit der AfD jetzt ein politisches Fahrzeug benutzen.

Und mehr! Und zwar so eine Masse, dass festgestellt werden kann, dass dies insgesamt der Hauptstrom bzw. der Mainstream ist, oder in Zahlen von mir geschätzt: 90% der Weltmenschen glauben an ewiges Leben auf Erden und explizit nicht an ein heute absehbares und schmähliches Zivilisatios-Ende aufgrund der Ökopax-Situation.

Die 'postapokalyptischen' Actionthriller seit 1981 (Klapperschlange mit Kurt Russell) und 1984 (Terminator 1), von denen es nicht nur hunderte, sondern mittlerweile tausende gibt, haben das 'Umweltmahnwesen' neutralisiert; aber hier wirken noch weitere Faktoren in diese Richtung der Überforderung und der scheinbaren Gleichgültigkeit (Reklameoverkill, Politikskandale).

 wikipedia Klapperschlange       wikipedia  Terminator 

Man kann natürlich immer was tun, aber man muss auch sehen, dass die Machtverhältnisse sich jährlich nach 'oben' verschieben. (Heute sagt man: Superreichtum, früher: Großkapital und noch früher: Das Kapital, also der Megareichtum, würde man heute sagen.) Hinzu kommt, dass die Probleme sich 'munter' weiter auftürmen, so dass der neue Weg wöchentlich steiniger wird. (Spezialfall: Die sich selbst verstärkende Klimakatastrophe, ganz ohne weiteres menschliches Dazutun.) Hinzu kommt, dass der Brei in unseren Köpfen monatlich klebriger wird. (Neil Postman: "Wir amüsieren uns zu Tode!")

Hinzu kommt, dass die Alten und Kranken durch ihre schiere Masse jährlich schwerer werden - und damit der 'Hauptstrom Status Quo'. (Die Schwachen haben selbstverständlich Recht auf Hilfe. Um die geht es nicht, sondern: Heute wollen auch noch 80jährige auf hohe Berge steigen, um 'ihren Lebensabend zu genießen' und das mit mehreren Fernreisen und Kreuzfahrten pro Jahr. Das bedeutet, dass sie sich für die gegenwärtige Weltwirtschaft 'stark machen', damit die Rente stimmt - oder eben die Rendite aus der 'privaten Altersvorsorge', welche aus der 'gewinnbringenden Geldaanlage' bezahlt wird. Bsp.: Der US-Rentenfonds ist einer der größten 'Kapitaleigner'.)

Aber das ist alles schon bekannt, seit 1947: Anton Metternich: Die Wüste droht. 1948: William Vogt: Road to Survival. 1948: Fairfield Osborn: Der geplünderte Planet bzw. Unsere ausgeplünderte Erde. Eventuell schon seit 1913: Ludwig Klages: Mensch und Erde. 1945: H. G. Wells: Der Geist am Ende seiner Möglichkeiten.

 

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