Christoph Lauterburg

Fünf nach Zwölf

Der globale Crash und

die Zukunft des Lebens

 

1998 im Campus-Verlag 

Fünf nach Zwölf   (1998)   Der globale Crash und die Zukunft des Lebens  ( F n Z )    

   Lauterburg.Start

1998   *1937

309 (315) Seiten 

 

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Inhalt

 

Vorwort  (5-8) 

 

 

Einleitung: Warum wir
auf einen Crash
zusteuern
  (15)

 

 

 

 

Literatur-
empfehlungen
 (310) 

 

 

Teil 1  Das Erbe des Neandertalers (27-62)

1. Die Zeit vor unserer Zeit (27)  2. Die Nische der Hominiden (32)  3. Die Urhorde (39) 

4. Der Umbruch: Ackerbau und Viehzucht (47)  5. Die Massen­gesell­schaft (55)  

Teil 2  Zeitbombe Umwelt (65-109)

6. Teufelskreis der Armut (65)  7. Schleuderwirtschaft der Überflußgesell­schaft (73) 

8. Völkerwanderung (82)   9 Die bedrohte Art (87)   10 Biologischer Holocaust (97) 

Teil 3  Zeitbombe Gesellschaft   (113-175)

11. Leben in Megalopolis (113)  12. Spirale der Gewalt (121)  13. Das organisierte Verbrechen (134) 

14. Krise der Wirtschaft (144)  15. Konkurs des Staates (161) 

Teil 4   Fata Morgana — oder die Fähigkeit zu glauben   (179-221)   

16.  Weil nicht sein kann, was nicht sein darf (179)  17. Der Mensch — ein irrationales Wesen (190)

18. Gesetze des Lebens (197)  19. Die Überlistung des Verstandes (203)

20. Diktatur des Bildschirms (210)  21. Kopf im Sand (216) 

Teil 5   Chaos — oder die Unfähigkeit zu steuern  (225-260)  

22. Die Welt — ein vernetztes System (225)  23. Der sogenannte Kippeffekt (235) 

24. Ordnende und zersetzende Kräfte (240) 25. Die Falle der westlichen Wertvorstellungen (248)   

26 Die Ohnmacht übergeordneter Institutionen (255)

Teil 6   Szenarium Crash   (263-309)  

27. Count-down (263)  28. Flächenbrand (278)  Szenario 29. Rette sich, wer kann! (287) 

30. Die Zeit, die uns bleibt  (294)  Die 5 Phasen der Erkenntnis

31. Weine nicht, blauer Planet (302) 

 

 

Dank an Mitwirkende:  

 

Martin Altmeyer, Karin Beiküfner, Dr. Effi Böhlke, Klaus Christen, Dr. Christine Daeppen, Dr. Klaus Doppler, Dr. Antoine Gubser, Dr. Klaus Hinst, Waltraud Liduch, Hugo Scheidegger, Karsten Trebesch .... haben die Entstehung dieses Buches begleitet. Ich danke ihnen – für die Arbeit, die sie sich mit mir gemacht haben, für die fruchtbaren Gespräche, für die vielen wertvollen Hinweise und Anregungen. 

 

Ch. Lauterburg, Seite 315

(d-2018:) 

Die Rede in diesem Buch ist offen und ehrlich - und verdammt hart. Daher soll der Leser alt genug sein, damit er sich nicht überlaste. Das ist gewissermaßen das letzte Buch der Welt von Bedeutung, auch wenn in den zwanzig Jahren seitdem durchaus noch gute ('ehrliche') Bücher hinzugekommen sind. Aber nach meinem Gustus wurden die Weltprobleme in ihren Zusammenhängen und ihrem Schwerpunkt auf dem Kulturverfall ("Sozio-Crash") danach noch nicht 'volksbesser' 'rübergebracht'. (Für ein tiefes Verstehen der Megakrise muss man natürlich noch weiteres lesen.)

Ferst-2002 liest sich auch sehr schön, also 'volkseinfach genug' und er widmet der Umwelt einen größeren Raum als Lauterburg, insbesondere dem Weltklima. Letzteres war Mitte der 90er noch nicht groß in den Massenmedien. Und L. als 'alter Bestsellerautor' wollte den Leser nicht mit zu viel 'Unerhörtem' herausfordern.

Der Autor hat im Buch eine kleine Evolutions­geschichte eingebaut (wie auch Löbsack 1983), einen Abriß der Vergangen­heit - Leben und Mensch, auf nur 60 Seiten. Das "Buchklima" lehnt sich an Taylor-1970 und Löbsack-1983 an. Aber Lauterburg-1998 hat die Sache weiterentwickelt und m. E. zur Vollendung gebracht. Wie ordnet sich Gruhl-1992 in diese Reihe ein? 'Der 92er Gruhl' ist mehr ökophilosophisch, gesund moralistisch, es wird Nietzsche zitiert. Taylor, Löbsack und Lauterburg sind 'mehr pragmatisch', praxisbezogen. Und es ist richtig, was L. über sein Buch schreibt: Die weltweite organisierte Kriminalität ist durchaus ein bedeutender Zukunftsfaktor. - Eine große Leistung aus der Schweiz!

2013 kam dann Emmott mit einer weiteren Verkürzung und Verdichtung. 2017 dann wieder Fuller mit einer Fortschreibung und einer leichten Verbesserung hinsichtlich 'Volksnähe'. Ditfurth 1989 wurde zwar 2013 neu aufgelegt, aber nicht Ditfurth 1985 (aber das gibt es ja noch massenweise gebraucht, weil es ein Bestseller war).

 

 

 

 

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