#49

Sucht und Abhängigkeit 

in Deutschland und anderswo

"Games" - digitale Spiele - am PC und Smartphone - online, "übers Internet", Kriegsspiele, Schießspiele, Geldspiele

"Einarmige Banditen" (früher) - Geldspielautomaten in Kneipen und 'Spielhöllen'

Jungen spielen mehr, Mädchen spielen weniger und benutzen mehr die "soziale Medien".

"Cybermobbing", "Hate Speech", "Fake News"

Drogen, illegale und offizielle (Medikamente)

Medikamente: Opiod-Krise, Schmerztabletten und Mißbrauch, problematischer Konsum

Heroin, Kokain, Cannabis. Crystal, Ketamin, 'Designerdrogen' (aus dem Reagenzglas)

Und die "Klassiker": Alk, Nik  -- "Juul", neuartige, kleinere, schickere  eZigarette mit mehr Nikotin -- und auch "Koff" wird zum Problem durch "Energydrinks" und Pillen aus den Supermarkt (bis 100 mg in Deutschland, noch mit Blocker; eine Tasse Kaffe soll 40 mg haben).

detopia-2019:

Wie schlimm ist es? Insgesamt gesehen? Oder alles nur temporär? Verschwindet alles wieder? Wie gut oder schlecht wird es den Menschen 2040 gehen?

Drogen und Sucht erscheinen mir nicht förderlich, um sich mit Politik und Gesellschaft zu befassen. Dazu muss man/frau Bücher und Zeitungen lesen, ja studieren, sich eigene Gedanke machen und unter Freunden und dann öffentlich diskutieren.

Ich weiß als Normalbürger in einer Kleinstadt nicht wie schlimm es insgesamt ist. Und den Leuten muss natürlich geholfen werden, auch mit Hilfe zur Selbsthilfe und mit "niedrigsschwelligen Angeboten".

Aber wenn ich mir alles vom Prinzip und systemisch vergegenwärtige, dann ist der Kampf/Krieg gegen die Drogen verloren. Dazu gibt es übergenug wirklich kluge Bücher, auch kurze. 

Ich will aber nicht einen auf Pessimismus machen. Nein, das will ich nicht. Es gibt schon seit Jahrzehnten die Medien, die einem die ganzen Weltprobleme um die Ohren hauen. Ich erinnere mich an einen (BRD-) Bildband, den ich als 17jähriger, also ca. 1976 durchblätterte, mit allen schlechten Nachrichten aus der Welt, also eine Art "Ein Planet wird geplündert", nur mit 'tollen Fotos'. Das war ein Schock. Das war furchtbar. Und dennoch 'bereisen' viele Deutsche 'die Welt'. Ich kenne viele. Wo die überall schon waren. Die haben schon 39 Länder 'bereist'. Das ist deren Hobby (sagen sie).

Wie kann es denn da so schlimm sein?

Man müsste es genauer untersuchen, wie es prozentual so ist. Aber es gibt heute kaum ein "Untersuchungsorgan" mehr. Alles wird medial-populistisch angezweifelt. Und deswegen klärt uns die Klimazerstörung auf -- über den 'Willen der Welt', irgendein Problem ursächlich-präzise und damit dauerhaft anzugehen. (Ich kann diesen Willen nur selten sehen.) 

 

Es gibt sehr viele gute Dokumentarfilme; über vielerlei Aspekte. Ein ruhiger, gründlicher, epischer Dokumentarfilm über Opiod-Heroin bei jungen Menschen im ländlichen Mittelstand an der Ostküste ist:

Heroin: Cape Cod, USA      

 

 2015 von  wikipedia  Steven Okazaki   *1952 in L.A.

Designerdrogen 1990 Gifte, Sucht, Szene

 

#50 

Die Privatbesitzideologie

(detopiatext, pdf)

 

 

#51

Radiostreit    1988 in Österreich um die korrekte Weltuntergangsberechnung.

Gut, dass es die Schweiz und Österreich gibt. Dort sind Medien erschienen und gesendet, die erst später, viel später, gar nicht oder nie in der BuRepD ankamen.

Vielleicht liegt es nur daran, dass die Propheten in einem anderen Land besser gehört werden. Vielleicht gibt es umgekehrt genauso viele Beispiele. 

Erweitert kann man daran denken, dass wir dem Deutschtum in Prag so viel verdanken: Kafka, Werfel, usw.

Hans Joachim Rieseberg ist ein eingewanderter Berliner aus Dortmund und er schrieb zwo bedeutsame Bücher - 1988 und 1992.

 detopia:  Rieseberg     Kreibich

 

#52

DER GULAG

Herling       Schalamow       Solschnizyn       Applebaum        Dostojewski  

 

 

#53

Philosophischer Wochenkommentar (zur KW6/2019)

Kommentar zum Ende des INF-Vertrags / Wie geht Politik im Angesicht der Auslöschung? / Von Andreas Urs Sommer

 

 

#54

Das bestgeschriebenste und bislang 'detopischste' Buch über Zukunftswege ist Marko Ferstens selbstgeschriebener dritter Teil seine Bandes von 2002:

Wege ö. zur Zeitenwende von Marko Ferst

 

 

#55

Lenin

Trotzki konnte m. E. sehr gut schreiben. Und er war auch ein großer Redner. Er konnte sogar ordentlich auf deutsch Vorträge halten.

Insofern ist es sogar ein Glück, dass Stalin in kaltstellte und ausbootete. Trotzki hat nun nicht mehr viel zu tun und die Muße, uns schöne Werke zu hinterlassen.

Wie wäre es mal mit einem Exkurs in Lenins Kindheit? Wie wurde er zu dem, was er dann später ward?

Trotzki war auch ein großer Fan von Sigmund Freud. Und auch von spezieller Literatur (wie G. Herling uns in seinem Tagebuch mitteilt). 

Dadurch interessiert ihn besonders, was auch uns heute interessiert, nämlich, wie es in Leneins Kopf aussah. 

Der junge Lenin - eine psychologisch angehauchte Biografie von Leo Trotzki 

 

 

 

 

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