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Erneutes Nachgrübeln über eine friedliche Gesellschaftsordnung

Wann ist eine Gesellschaftsordnung vorbildlich - und wann vortrefflich?

 

 

Wie schafft man eine nachhaltige Gesellschaftsordnung, eine 'bestandskräftige'? Warum muss diese 'neu' sein? Oder sollte sie 'alt' sein?

Ist eine 'andere' Gesellschaftsordnung - überhaupt - möglich, wenigstens denkbar? 

"Was haben die kommenden und nachfolgenden Generationen denn schon für mich getan?"

Die Schaffung einer alternativen Gesellschaftsordnung durch einen Vertrag zwischen den Bürgern - dem bzw. einem 'Gesellschaftsvertrag' 

Regenbogen? Ökopax?   Oder doch lieber/besser vom Typ  'Erdogan-Putin-Trump-Orban-Kaczinski-Chavez......'? 

Vom Erfinden unter Zeitdruck einer Genügend Guten Gesellschaftsordnung (GGGO)

Die radikale Verschwörung zur ökonomischen Gleichheit

Das Volk sollte wenigstens über Detopia bescheid wissen, und warum es nötig ist.

 

A: Zuerst brauchen wir Gründe für eine neue GO, denn falls sie unnötig ist, können wir sie uns 'sparen' (und machen somit ein 'echtes Schnäppchen', indem wir nichts tun.) Warum ist die gegenwärtige Gesellschaftsordnung nicht auf der Höhe der Zeit? Warum sind die Aufgaben andere als im 'mainstream' diskutiert? Das Wort Kapitalismus genügt mir nicht mehr, denn wir haben Rechtsstaat, Vertreterdemokratie und mehr gute Sachen - im politischen System. Ein neues Wort muss entwickelt werden. Bis dahin nenne ich die herrschende deutsche Gesellschaftsordnung: System.BRD.2000 

 

  1. "...Das alles sind Maßnahmen, die eine 2-Grad-Welt erträglich machen können. Sollte es zu 4 Grad kommen, haben wir unsere Probleme nicht mehr im Griff. Die Vier-Grad-Welt ist keine angenehme. Die Ressourcenknappheit in dieser Welt wird dann für alle fassbar. Und diejenigen, die über die knappen Vorräte verfügen, werden leben wie in einer Trutzburg. Ich persönlich stelle mir das vor wie bei Isabelle Allende <Das Geisterhaus>. Es gab da eine Welt vor der Revolution, so beschreibt das der Roman. Und dann ist diese Welt plötzlich weg. So wird es auch beim 4-Grad-Szenarium sein: Alles, worauf wir jetzt stolz sind, alles das, was unsere Selbstvergewisserung ausmacht, unsere Freiheit, unsere Autonomie, unsere Demokratie, unsere Offenheit, alles das wird dann mit einem Mal weg sein." (2009, Levermann)

  2. "In der Zwischenzeit rasen wir, sehr viel schneller als wir uns vorzustellen wagen, auf den verhängnisvollen Zeitpunkt zu, der um das Jahr 2030 oder auch früher eintreten dürfte und an dem das Zusammenspiel von Klimaveränderungen, Öl- und Wasserverknappung und weiteren 1,5 Milliarden Menschen auf dem Planeten negative Synergien erzeugen wird, die jenseits unserer Vorstellungs­kraft liegen dürften." (2008, Davis)

  3. Beide Zitate sind zwar unangenehm, verströmen aber noch eine gewisse Milde; eine abstandswahrende Rücksichtnahme auf den unbekannten Leser.

  4. "Ich glaube, dass die Menschheit mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit die nächsten hundert Jahre überleben wird. Dies klingt optimistischer, als es wirklich ist." (2006, H.J. Schellnhuber im Zeit-Interview)

  5. "Wenn wir jedoch nicht genug unternehmen, um den Zustand der Erde zu stabilisieren, und die Durchschnittstemperatur um 3 bis 4 Grad Celsius ansteigt, dann wird – nach Aussage von ernst zu nehmenden Forschungseinrichtungen – Leben nicht länger möglich sein. Einige Menschen werden in bestimmten Regionen, sozusagen Oasen oder rettenden Häfen, überleben, doch die übrige Erde wird verwüstet und von Leichen bedeckt sein." (2010, Boff, Einleitung)

  6. Die obigen Zitate wirken noch leicht literarisch, zumindestens haben sie ihre Schockwirkung auf mich eingebüsst.

  7. "Die auf der Schattenseite des technisch-industriellen Fortschritts meßbaren Belastungspotentiale lassen keinen anderen Schluß zu, als daß wir bei einem Fort­schreiten auf dem Pfad der gigantischen Energie-, Rohstoff- und vor allem der Schadstoffströme in weniger als 80 Jahren unsere natürlichen Lebens- und Produktions­grundlagen zerstört haben werden. Wir haben am IZT Berlin die wichtigsten Weltentwicklungsprognosen und Simulations­modelle der führenden Zukunfts­forschungs­institute ausgewertet und festgestellt, daß sie in einer zentralen Aussage gut übereinstimmen: Wenn es zu keiner durchgreifenden Umsteuerung kommt, dann liegt die Selbstzerstörung der Menschheit in diesem Jahrhundert bei einer Wahrscheinlichkeit von über 90 %." (2000, R. Kreibich, Rede am Bodensee)

  8. Aufgrund dieser vermuteten Zukunft - nahen Zukunft, kann man sagen - gebe ich Lösungen den Vorzug, welche radikal, überzogen, extrem, ökodiktatorisch, utopisch wirken, während des erstens Lesens.

  9. "Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Senator (in USA) frivol und roh fragen durfte: <Was hat die Nachwelt schon für mich getan?> - Wir zeugen die Nachkommen, wir schaffen die <Nachwelt>, in der sie zu leben haben." (1948, Vogt, Schlusskapitel)

  10. "Wenn wir in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts so weitermachen wie bisher, wird – meiner Über­zeugung nach – der Zusammen­bruch der Zivilisation aufgrund des Klima­wandels unausweichlich." (2005, Flannery, S.238)

  11. Das ist ja eine Übersetzung. Deswegen kann ich meine Interpretation nicht unbedingt dem Autor Flannery zuschieben. Hier kann man nicht reininterpretieren, wann. Es kann auch in Jahrhunderten sein. Die nächste Aussage sagt auch kein Datum:

  12. "Es ist offensichtlich, daß der Mensch mit dieser Verfassung keine hundert Jahre mehr überleben wird." (1977, Bahro im Nachwort 1990)

  13. "Als Gruhl gefragt wurde, wie viel Zeit er unserer Erde bei seiner Prognose noch gebe, sagte er, wenn es hoch komme, seien es 100 Jahre." (1992 bei der öffentlichen Buchvorstellung von 'Himmelfahrt ins Nichts'. Ohrenzeugenbericht von A. Baring. Gedruckt in seinem Buch 'Wunschwelten' von 1997.)

  14. "Was noch besorgniserregender ist: Schon heute liegt zwingendes Beweismaterial auf dem Tisch, dem zufolge ganze globale Ökosysteme nicht nur kippen können, sondern sich diesem Punkt bereits nähern." (2013, Emmott, S.156)

  15. "Probleme werden durch die Menschheit erst dann gelöst (werden), wenn sie auftreten (werden). Niemand kümmert sich (gern) um ungelegte Eier." sagen sinngemäß die 'Ökooptimisten'.

  16. "Was ist an der Katastrophe der »Bevölkerungsexplosion« eigentlich so überraschendes, wo wir doch von Plato über Malthus bis zu Sir Julian Huxley bis zum Überdruß gewarnt worden sind, die menschliche Gattung würde nicht bereit sein, ihren Umfang mit Vorsicht und Selbstbeherrschung zu regulieren?" 1973, G. Urban in der Einl. 

  17. "Ein Wort nur noch – es markiert aber auch schon den Übergang vom Rück- zum Vorausblick –, ein Wort also zur Informations-, euphemistisch auch »Wissensgesellschaft« genannt, die, schon früh sich ankündigend in Film, Funk und Fernsehen, uns mit mächtiger Schubkraft ins neue Jahrtausend hinein beschleunigen soll." (Klaus Podak, 2000, Vorwort)

  18. Mit diesen beiden Zitaten deute ich an (es ist aber noch nicht gelungen), dass nicht erst seit heute die Frage steht, 'was denn noch zu sagen sei', wo doch schon vor fünf Jahrzehnten ein anderer die selbe Frage in den Raum stellte. Speziell will ich auf die Individuenzahl hinaus, also die 'Menschheit als Zahl'. Schon Jahre und Jahrzehnte vor den Grenzen des Wachstums (1972) wurde 'das Problem' volksverständlich und 'papstverständlich' an das Volk (durch Sachbücher) und die Weltoberhäupter (durch wissenschaftliche Expertisen) herangetragen - ihnen also vorgelegt, und zwar unmissverständlich.

  19. "Professor Meadows, 1972 haben Sie vorhergesagt, dass wegen Bevölkerungs­wachs­tum, Umweltbelastung und Energieverschwendung spätestens 2100 ein Zusammen­bruch der Zivilisation bevorsteht. Bleiben Sie dabei? -- Meadows: Was wir damals veröffentlicht haben, waren mögliche Szenarien für die Zukunft – die meisten endeten aber ohne einen Kollaps in einem nachhaltigen Gleich­gewicht, vorausgesetzt, wir beschränken das Wachstum. – Doch seitdem hat die Wahrscheinlichkeit abgenommen, ein Gleichgewicht zu er­reichen. Die Inanspruch­nahme des Planeten etwa durch Ölverbrauch und Bevölkerungs­wachstum ist über ein nachhaltiges Niveau geklettert. Ein Kollaps ist heute wahr­schein­licher als damals und wird wohl noch früher geschehen." (Zeitung <Die Welt> 2008)

  20. "Und selbst der volle exterministische Zusammenprall mit dem gesamten Arsenal der Interkontinentalraketen in der nördlichen Hemisphäre müßte nicht notwendig die Lebensgrundlage aller Säugetiere zerstören, es sei denn, die Ozonschicht der Erde sei irreparabel durchlöchert. Zerstört würde die nördliche Zivilisation, deren wirtschaftliche und soziale Systeme des Lebensunterhalts. Seuchen und Hungersnöte würden dann über die Überlebenden hereinbrechen, die großen Städte wären den Ratten und ihren genetischen Mutations­formen überlassen. Die Menschen würden sich in nicht-verseuchte Landstriche verstreuen und versuchen, eine Subsistenzwirtschaft des Mangels zu erfinden, und in sich zur gleichen Zeit das schwere Erbe genetischer Schäden tragen. Es gäbe Banditentum, befestigte Bauernhöfe, befestigte Klöster, befestigte Kommunen und ein Aufblühen der merkwürdigsten Kulte. Und irgendwann könnte es wieder zu kleinen Stadtstaaten kommen, die sich allmählich zu neuem Handel und zu neuen Kriegen vorarbeiten." (1980, Thompson) 

  21. "Wie hoch ist die Chance, dass die westliche Zivilisation dieses Jahrhundert übersteht? 50:50?  (Paul Ehrlich:) So um die zehn Prozent. Ich hatte darüber eine Auseinandersetzung mit einem Kollegen, der mir vorwarf, ich sei zu optimistisch. Ich arbeite hart daran, dass es elf Prozent werden. – Wir sind auf dem falschen Kurs, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass wir ihn ändern." (2011, Paul Ehrlich - Süddeutsche, Interview)

  22. "Der Mensch hat die Fähigkeit, vorauszublicken und vorzusorgen, verloren. Er wird am Ende die Erde zerstören." Albert Schweitzer, zit. im Buch 'Der stumme Frühling' (C.H.Beck, 1981) auf Seite 2.

     

  23. "Man kann heute durchaus den Eindruck bekommen, daß die Welt bereit ist, mit wehenden Fahnen zur Hölle zu fahren, und das wird sie wahrscheinlich auch tun." (1968, Taylor, s245)

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Ausweg: 

Die radikale Verschwörung zur ökonomischen Gleichheit.

Für mehr geistig-seelischen Gleichmut aller Demokratiebürger. 

Nur mit Politikinteresse der gesamten Bevölkerung kann Großes bewegt werden.

Politikinteresse kann nur mit Mitbestimmung erreicht werden.

Mitbestimmung kann nur mit (ungefährer) ökonomischer Gleichheit ereicht werden.

Gibt es noch andere Wege oder Auswege oder Rettungswege? Ja, aber keine, die das Volk ins Jahr 3000 bringen.

 

 

B:

  1. Eine bessere Zukunft (als die jetzige) kann mit einer Vorbildlichen Gesellschaftsordnung (VGO) oder einer GGGO erreicht werden.

  2. Diese müssen die Menschen (Bürger) wollen.

  3. Und in einer Demokratie wählen ("herbeiwählen").

  4. Also freiwillig diese GO "sich geben". 

  5. Die Gestaltung der VGO (Ausgestaltung, Aufrechterhaltung, Verteidigung, Weiterentwicklung) bedarf der Initiative und der Aktivität.

  6. Für die Machtverhältnisse sind die Besitzverhältnisse wichtig.

  7. Daher bin ich für Gleichbesitz von 1000 Quadratmetern. Der Privatbesitz ist darauf begrenzt, was man dort unterbringen kann.

  8. Dann muss nur das Problem mit der Motivation bzw. Antrieb zur Arbeit gelöst werden.

  9. Wenn die "irgendwie" erreicht würde, dann kann man alle Prozesse in der Gesellschaft zufriedenstellend organisieren.

  10. Man kann es so machen: Wer acht Stunden in einem Betrieb arbeitet, bekommt den Gleichheits- bzw. Einheitslohn von 1000 Mark (detopische Mark, Inlandswährung zwecks bequehmen Güteraustausch. Mit der Preisgestaltung muss man es natürlich besser machen als in der DDR. Aber in Detopia ist der Mensch zu einem Drittel Selbstversorger, so dass der Druck, alles kaufen zu müssen, weniger hoch ist als jetzt in der BRD.).

  11. Die Frage nach Quantität und Qualität der Arbeit?

  12. Diese Frage kann so geklärt werden, dass man die Quantität hinnimmt, wie sie der Bürger kann oder will (falls sie den Betriebsablauf nicht stört).

  13. Bei schlechter Qualität muss er sich eine andere Arbeit suchen, die seiner momentanen Qualität entspricht.

  14. Natürlich gibt es auch Schulungen und Volksbildung (und wenn gewünscht: auch Motivationstraining).

  15. Die Arbeitsproduktivität ist in der VGO nicht so wichtig. Natürlich muss irgendwas (und genügend) "hinten rauskommen". Aber das ist eine Frage der Arbeitsorganisation. Letztendlich gibt es ja auch das Druckmittel Geld, so wie jetzt.

  16. Eine VGO ist immer eine Massen-, Volks- und Bürgerbewegung. Und wenn das ganze deutsche Volk wirklich nachdenkt (die da oben und die da unten), dann müssen auch die Ideen kommen und die Innovationen produziert werden, wie man in der VGO die Leute dazu kriegt, dass sie die anfallenden Arbeiten erledigen. Ich habe dazu komplexe Ideen, die ich auch seit 10 Jahren hier mitgeteilt hatte (momentan nicht). Es ist sicherlich kein einfaches Problem. Aber durch die begrenzte Möglichkeit, in der VGO Geschäfte zu machen, ist viel Tätigkeitsdrang brachliegend, der eigentlich nur in Arbeit abgeleitet werden kann. Darauf setze ich zuerst. Auf der anderen Seite geht es auch mit und in der VGO um das schlichte Überleben im 21. Jahrhundert inmitten der ganzen Weltkatastrophen. Und das sollte auch ein Antrieb für Aktivität, Initiative und gute Arbeit - und auch viel Bildung - sein.

  17. Die VGO wird durch eine Volksverfassungsabstimmung (Gesellschaftsvertrag) geschaffen. Sowohl die Wahlbeteiligung als auch die Zustimmung sollten 90 % betragen.

  18. Auch für Minister, Kanzler und Präsident soll es nur den Einheitslohn und keine Privilegien geben.

  19. Ausnahmen vom Einheitslohn muss es geben, wenn z.B. kein einheimischer Spezialist zu finden ist für eine unaufschiebbare Sache (etwa, um ein Atomkraftwerk ordnungsgemäß runterzufahren und zu zerlegen.)

  20. Es geht zuerst darum, zu fantasieren, dass (ob, wie) eine VGO mit tausend Quadratmetern (für jeden) als ökonomische Basis funktioniert und die Hauptfunktionen eines Staates erfüllen kann. (Verteidigung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Verkehr, Strom, Chirurgie, Schmerzmittel, Zahnarzt, Grundernährung, Dach, Heizung, Volkskultur). Dazu braucht man sicherlich ein Minimum an Devisen.

  21. Damit es keinen Streit gibt, und auch, weil es eigentlich normal und humanitär ist, dürfen alle Leute mit ihrer beweglichen Habe ausreisen, wann immer sie wollen; das gilt auch am Anfang für alle Millionäre und Milliardäre; aber das sind ja höchstens 20% (siehe oben).

  22. Sicher wird es internationalen (ökonomischen) Streit geben, wenn ein Land "sein eigenes Ding" machen will. Da kann man die Notbremse ziehen, in dem das Land autark lebt, was natürlich für Deutschland - von heute aus gesehen - unübersehbar ist. Es kann sein, dass mensch hier wie in einem sehr armen Dritte-Welt-Land leben würde. Aber ich glaube irgendwie nicht daran; ich meine, es wäre ein Lebensstandard wie 1955 dauerhaft möglich. Damit müssten die Menschen zufrieden sein; wobei das Leben von Jahrhundert zu Jahrhundert leichter würde.

  23. Also kein 3D-HD-Internet-Smart-TV mehr? Also werden wir 'die Menschen' nie 'überzeugen' können? Ich habe unten geschrieben, was man wie tun kann. Weiter muss man nicht denken.

  24. Ich habe auf detopia-de Zukunftsbücher einiger Arten durchleuchtet. Meist überwiegen die negativen Trends den positiven, bis hin zum bittersten aller Schlüsse: Am 1.1.2100 wird kein letzter Mensch mehr dasein. Die Masse Mensch (Milliarden) und die Zivilisation (Rechtsstaat, Polizei und Medizinwesen) gehen schon vorher verloren. So lautet in einigen Büchern die 'Hauptwahrscheinlichkeit' und diese ist somit als 'Hauptwahrheit' anzusehen, von der wir solange auszugehen haben, bis etwas optimistisch-hoffnungsfrohes entsteht.

  25. Allerdingsfalls meinen einige, es müsse ein Wunder geschehen bzw. nur ein wirkliches Wunder könne helfen. Die Friedenssehnsucht müsste alle Völker 'überfallen'.

  26. Nebenwahrscheinlichkeiten (bzw. andere Szenarien) gibt es auch. Aber ohne ein Wunder enden auch diese anderen Szenarien - nur später - ohne happy-end.

  27. Jedenfalls wird nichts so sein, wie in den prä- und postapokalyptischen 'Science-Fiction'-Blockbustern visualisiert. Diese Filme brauchen und haben immer einen guten Helden, damit die Handlung eine Spannung hat und 'Aufmerksamkeit erregt'. Diese positiven Helden (wie in den Filmen) gab und gibt es aber in der Realität nie. Davon abgesehen: Die lebenswichtigen Dinge spielen in den Filmen keine Hauptrolle (Essen, Trinken, Heizung, Medizin).

  28. Daher gibt es für mich nur zwei Fragen: Könnte eine VGO in Deutschland die Probleme mildern bzw. positiv beeinflussen? Und: Kann man sich heute auf etwas einigen, wie man in der VGO die Leute, das Volk, die Massen, und auch die Intelligenz, die Ingenieure, die Politiker, zum ausreichenden (quantitativ und qualitativ) Arbeiten/Tätigsein motiviert?

  29. Überzeugungsarbeit? Die Leute müssen sich letztendlich 'selbst überzeugen'. Man kann sie nur dazu anregen, dazu aufrufen und die entsprechenden Hilfsmittel dafür bereitsstellen. 

  30. Aus der bisherigen Geschichte bzw. aus der Auswertung der Vergangenheit ergibt sich, dass ungefähr 15 % eines jeden Volkes (aller Zeiten) dazu befähigt sind, "frei zu denken". Bezüglich einer VGO auf Gleichbesitzbasis jedoch ist anzunehmen, dass nur 1,5 % an ihr gerne teilnehmen würde, wenn man sofort und leicht in sie eintreten könnte. Aber dort sind wir ja nicht, sondern erst da, dass die Leute sich heute dafür engangieren ("kämpfen") müssen, müssten, wollen. Um irgend-einen Anhaltspunkt zu haben, teilen wir 1,5 wieder durch zehn. Dann gäbe es 0,15 % (also immerhin einer auf tausend), die in irgendeiner Weise was für die Zukunft in der VGO tun würden. 

  31. Aber wie an die rankommen und sie fragen? Dazu bräuchte man die Massenmedien. (Oder die personalisierten Datensätze der Datenhändler.) Über Bücher und Internet geht das nicht (mehr). Als Google nach Deutschland kam im Jahr 2002 war ich dort beim Suchwort "Utopie" auf Platz eins. Das ist vorbei. (Und es hat auch nichts gebracht, weil kaum einer "Utopie" suchte.) Also müssen wir die 0,15 % nochmal durch 10 teilen, weil wir nicht flächendeckend jeden fragen können, 'ob er bei uns mitmachen will'.

  32. Also so ungefähr schätze ich das Potenzial und damit 'die ökologische Chance' ein. Und dann ist dann noch die Frage, ob sie überhaupt zusätzlich was machen können. Es kann ja auch sein, dass sie durch den ganzen Entdemokratisierungsprozess in der BRD mutlos geworden sind. 

  33. Aber gut und egal: Unten noch die Checkliste "Wie tun?". Und dann müssen wir abwarten, was passiert. Niemand kann bis auf den Seelengrund des Volkes blicken. Es ist durchaus möglich, dass nach der nächsten oder übernächsten Katastrophe das Volk auf den Stammtisch haut und sagt: "So geht es nicht weiter!". Und sich dann ernsthaft mit seiner Zukunft beschäftigt und dem Vogel-Strauß-Reflex abschwört. (Selbstverständlich ist der Volksreflex zu autoritären Lösungen hin größer als zu freiheitlichen und vorbildlichen. Das war schon immer so. Neu aber ist vielleicht, dass für die Wetterkatastrophen kein Außenfeind verantwortlich gemacht werden kann.)

  34. In Detopia sind die Bürger demokratischer. Warum? Weil sie politischer sind. Warum? Weil es ohne Kapitalismus auch die jetzige Unterhaltungs- und Reklameindustrie nicht geben kann. Dadurch wird Politik relativ interessanter. Ein Zugewinn für die Demokratie.

C:  Wie tun?   

 

  1. Unter der Annahme, dass eines Tages einhundert Bürger zusammenkommen, die Deutschland weiterentwickeln wollen, habe ich die üblichen Schritte aufgeschrieben; um zu zeigen, dass kein Trick Abkürzung, Wunder, Siebenmeilenstiefel vorhanden ist, sondern alles ist ganz normal, eigentlich wie bei den anderen auch - von Greenpeace über Gewerkschaften bis zur AfD. 

  2. Geld 1: Das Anfangsgeld muss von den Teilnehmern kommen. Mitgliedsbeiträge. Kredit, rückzahlbar bei Einnahmen.

  3. Geld 2: Später Spenden, "Crowdfunding", "Sponsoren" - Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass ein Millionär "Gutes tun will und darüber reden." (Sowas gab es schon.)

  4. Geld 3: Später Parteienfinanzierung durch Wahlkampfkostenrückerstattung.

  5. Geld 4: Und falls es jemals einen Abgeordneten der Detopiapartei in Land- oder Bundestag geben sollte, dann gibt der bestimmt was ab.

  6. Geld 5: Einnahmen aus Wirtschaftstätigkeit. "T-Shirt- und Base-Cape-Verkauf".

  7. Verein 1: Ja, man muss einen Verein gründen. Später eine politische Partei.

  8. Leute 1: Natürlich braucht man erstmal Aktivisten. 100 wären gut. Wenn man nicht solange warten will, dann weniger.

  9. Leute 2: Die könnten sich über diese Webseite treffen. Ich kenn mich sonst wenig aus im aktuellen Internet.

  10. Leute 3: "Wir-Gefühl": Ist nötig, also: Kanutouren, Klettertouren, Partys, usw.

  11. Leute 4: Es geht natürlich um mehr als das Wirgefühl. Schließlich muss man wie im Betrieb die Stärken und Fähigkeiten und Beliebtheiten der Teilnehmer kennen. Also eher: "Gruppenbildung".

  12. Leute 5: Natürlich kann das mit den Leuten noch Jahre dauern.

  13. Leute 6: Ich selbst mache nicht mehr mit beim detopischen Verein. Nach einigen Jahrzehnten mit Gesprächen über Öko- und Zukunftspolitik wird man kraftlos, wenn man im Wesentlichen Widerspruch, Achselzucken und Kopfschütteln "erntet". Das laugt einen aus. Selbstverständlich habe ich auch viele Gleichgesinnte und Gleichdenkende gefunden, gerade seit 'Internetzeiten', sonst hätte ich das in einer Kleinstadt gar nicht unbeschadet durchhalten können. Aber auf einen Gleichdenkenden kommen 10000 "Andersdenkende", also "Normaldenkende"; wir kennen sie alle: die Normalverbraucher, die tiefgläubig glauben, dass Ökozeug wäre eine Modeerscheinung der Lehrer, "Intellektuellen" und Alt-68er für deren linke Ideen. - Meine Zukunftsbeitrag ist, diese Webseite bis 2030 aufrechtzuerhalten.

  14. Leute 7: Man sollte das Rederecht auf Versammlungen auf 49 Jahre begrenzen. (Ältere wissen immer zu sehr alles besser und denken automatisch an ihre Rente. Aber sie können mitwählen und mitarbeiten. Aber: Es ist noch fraglich, wie wichtig "49" ist. Der Grund ist: Ich habe in meinem Leben auf unendlich vielen Versammlungen von vielerlei Vereinen, auch politischen, teilgenommen. Und ich habe immer ein geordnetes Versammlungswesen gewünscht. Also richtig mit Tagesordnung, damit ich mich vorbereiten kann und an die sich gehalten wird und an eine versprochenes Endzeit, die eingehalten wird. Detopische Versammlungen dürfen nicht zum Horror werden. Man sollte eher kleine Kunstwerke anstreben. Mit 5 min Monty Python in der Mitte zur Entkrampfung, oder dem Lied "Brüder zur Sonne zur Freiheit", oder einem Sketch, oder 10 min Yoga.

  15. Leute 8: Ich denke, Detopia ist so "abgedreht", dass vorerst nur Enthisiasten angezogen werden, und Karrieristen oder welche, die "eine politische Heimat" suchen, abgeschreckt werden.

  16. Verein 3: Wenn man dann eine stabile "Truppe" beisammen hat, dann macht man los. Mit Flyer in Briefkasten. (Das ist leichter, als Infotische in Fussgängerzonen oder die "Zeugen-Jehova-Methode")

  17. Verein 4: Dann eben "Versammlungen". Hier geht es erstmal hauptsächlich um das Studium, angeleitet durch die Webseite. Vorerst kann man an meine Detopiaseite denken; später soll der Verein eine schönere machen.

  18. Es geht also zuerst um "Volkshochschule", also Bildung, also Wissen.

  19. Dann um Ortsgruppen - oder um Teilnehmer, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder.

  20. Buch: Dann muss auch ein Detopiabuch geschreiben und gedruckt werden, BoD. Als Vorbild kann Ferstens Plädoyer (2002) dienen. Das kann "Grundbuch 1" sein. Und dann sollen Autoren gesucht und herangebildet werden, die notwendigen guten Texte für Webseite und Buch erarbeiten.

  21. Wenn dan eines tages die Vorraussetzungen erfüllt sind, dann kann man den Verein zur Partei machen und zu Landtagswahl anmelden.

  22. Ob Kommunalwahl sinnvoll ist, kommt auf die Leute an, die wir anziehen; ob das mehr "Praktiker" sind, denen vor Ort-Tun wichtig ist. 

  23. Wahlziel ist es eigentlich nur (aus der Sicht 2016): 3% (bei Bundestagswahl und Landtagen). - Dann hat man Einnahmen, und kann präsent bleiben. Dann wird man mit seiner Idee von der Bevölkerung auch ernster genommen, wenn man immer auf dem Wahlzettel steht. (Obwohl es natürlich auch schon Spaßparteien gab und gibt.)

  24. Mehr muss man nicht tun. Dann kennen einen auch die Journalisten, und sie müssen entscheiden, ob sie was berichten über die detopischen Utopie. Natürlich kann die Detopiapartei das immer wieder in "Offenen Briefen" vom Staat - zusätzlich - fordern. Auch von der "Bundeszentrale für politische Bildung". Aber die anfänglichen Aktivisten müssen es nicht übertreiben. Die Aufgabe muss irgendann erfüllt sein. Und von heute aus gesehen, ist es ein wahrhaftig titanische Aufgabe, nämlich allen Ernstes für Gleichbesitz und vorläufige materielle Armut einzutreten. Man wird sicher in den ersten Jahren von allen verspottet, und das muss man erstmal aushalten können. Deswegen sind "Klassenfahrten" auch wichtig, um sich "wiederaufzubauen".

  25. Man muss suchen, wie man an der Apokalypsekeule vorbei kommt - und sie selten 'zur Hand' nehmen muss. Sonst hat man ja gleich wieder "Lust am Untergang". - Ich denke, deshalb hat sich seit 1979 (Gründung Grüne Partei) auch noch kein detopischer Zweig entwickelt. -- Das wird die größte ideologische Herausforderung werden. Kann man an die Leute rankommen, ohne ständig auf "die Schrift an der Wand" zu zeigen und mit der anderen Hand auf das Bild vom Paradies unter der Decke zu zeigen. (Also so, wie christliche Sekten das machen, etwa die Zeugen.)

  26. Man kann sagen: Detopia ist der natürliche Weg zum natürlichen menschlichen Fortschritt?

  27. Und vorher wichtig: Kann sich die Aktivistengruppe stabil aufbauen ?? Wie gesagt: Ich hatte seit 1990 reichlich Kontakt in die Kommuneszene und verschiedene Weltverbesserungsszenen (Trotzkisten, Anarchisten, Survivalisten, Greenpeace, Amnesty, Psychoszenen, Meditationsdinger, Esoteriksubkulturen, u.v.m.) Mir kommt es heute zuvor, als wäre dort keiner zu finden, um bei Detopia mitzumachen. Es ist ja auch verständlich: Man soll den (normalen) Leute sagen, was sie nicht hören wollen. (Verzicht, etc.) Denn das muss ja tun, um erstmal Teilnehmer zu finden. Man kann nicht nur in die Subkulturen reingehen, und versuchen, leute "abzuwerben". Man muss auch "frische Leute" "abholen". Und man kann auch nicht alles über "das Internet" machen. Also dort Leute finden. (Am Anfang ja, denn da geht es nicht anders.)

  28. Einmal braucht man tausend Detopier, die eine Wanderung (Fahrrad?) von München auf Berlin machen, womit sie dem Volk beweisen, dass sie an detopia glauben bzw. es ernst damit meinen, und "dran bleiben werden".

  29. Wie gesagt: Das heutige detopische Ziel ist bescheiden: 2030: 3% bei einer Bundestagswahl für die Detopiapartei.

  30. Name 1: Wenn mal die Detopiapartei gegründet würde, kann sie auch anders heißen. Etwa: Gleichbesitzpartei; also durchaus "populistischer" und "anfassbarer".

  31. Wenn wir das gegenwärtige Ziel erreicht haben, dann erreichen wir das gesamte Volk hinsichtlich dessen, dass wir die mutigen Köpfe erreichen (diese WISSEN also von uns). Und um die geht es erstmal. Und wenn DIE dann zusammenkommen und eine Versammlung machen, dann sollen DIE rausknobeln, ob man sich eine größeres Ziel vornehmen kann.

  32. Es ist also HEUTE die Kunst, etwas mit 100% Kraft anzustreben, was nur 3% Prozent des Zieles ist. Hilfreich-motivierend kann wirken, dass die gegenwärtigen Detopier womöglich lustige und tatkräftige Menschen sind, die sich gegenseitig im Alltag helfen - und im Falle des "Menschheitssurvival" hier erstklassige Gruppenleute sind für die "Flucht in die Berge".

  33. Das soll hier kein vollständiges Briefing mit Checkliste werden, sondern nur zeigen, dass ich mir was ganz Normales vorstelle. Ich sag' immer: "Wie die anderen auch.", und meine damit die früheren NGOs, APOs, Kleinparteien, usw. in der BR-Demokratie. (Auf eine besondere Weise fasziniert mich schon seit Jahrzehnten die Organisationsform der Zeugen Jehovas. Das kommt sicher aus DDR-Zeiten. Also, dass die Zeugen einfach an der Wohnungstür klingelten und völlig unbeeindruckt - von meiner Ablehnung und der des Staates - ihr eigenes Zeug rumagitierten; und manchmal rhetorisch nicht mal schlecht.)
    Nur eben, dass man "den Ball flach hält", also sich nur das Ziel setzt: "Aufruf zum Sozialismus" bzw. - umgekehrt - wenigstens "Volksablehnung von Detopia": Die Deutschen könnten auch sagen: "Wir wollen Detopia nie.". Aber für diese Aussage müssen sie vorher wissen, wie und warum detopia ist. Und dazu müssen sie "detopia studieren". Man kann also kein "Propaganda für detopia" machen und keine "Reklame für detopia". Sondern die Aufgabe ist: Dem Volk zu sagen: "Detopia ist sehr wichtig für dich. Du musst dich eigenaktiv darum bemühen, detopia zu lernen." - Dazu ist die Detopiapartei nötig. (Nicht, um schon Detopia zu errichten; oder um im Bundestag Vorbereitungen zu Detopia zu unternehmen.) Es gibt sonst keinen anderen Weg, um zum Volk durchzudringen, also "angehört zu werden". Möglicherweise muss man sich nach dem "Erreichen des 3%-Zieles" das "5%-Ziel" vornehmen, wenn man bei 3% (mehrmals bei Wahlen) immer noch "von den Medien totgeschwiegen wird". Dann kann man im Bundestag als Fraktion etwas mehr (Druck) machen, um gehört zu werden. (angehört, wahrgenommen). Aber das sollen die Detopianer erst dann beraten, wenn sie das 3%-Ziel feiern. Ist Detopia wirklich und tatsächlich beim deutschen Volk "angekommen" (als realer Weg in die Zukunft)? 

  34. Das 3,33%-Ziel bis 2033 ist natürlich auch utopisch. Der Vorteil aber wäre, dass man für sich eine rote Linie einzieht, und an ihr sieht: "Es geht nicht." Man kann sich dann einer Weltuntergangssekte anschließen, die sicher auch in Deutschland aus den Boden schießen werden; die aber eben die Seele beruhigen (vermutlich). - Oder mit anderen Worten: Wenn ich hier einen "Aufruf zu Detopia" loslasse, dann übernehme ich auch Verantwortung dafür. Ich will mir deine Seele ja nicht lebenslang krallen, wie die Zeugen oder die Scientologen, oder die Marxisten (früher). Sondern nur ein Teil deiner Seele (oder Zeit udn Kraft) für eine gewisse Gesamtzeit.
    Einige Ökosophen forderten ja von uns, nie aufzugeben und "der Erde treu zu bleiben", z.B.: Robert Jungk, Rudolf Bahro, Carl Amery, Hans Jonas. -- Ich nahm und nehme das zwar ernst und wörtlich, aber das ist natürlich auch ein Eingriff in mich. Ich soll mit etwas lebenslang beschäftigt werden, wovon alle 12 Mieter in meinem Haus jegliches Gespräch, also jegliches Wissen darüber verweigern; als Beispiel für vermutlich 99% der Bundesbürger. - Da mache ich nicht mit. Einmal muss wirklich Schluss sein. Einmal braucht jeder 100% seiner Kraft für "Survivaltraining" und "um in die Berge zu rennen." (Ich jetzt persönlich renne nicht mit.). 
    Also kurz: Der Aufruf zum Durchhalten und Weitermachen gilt meinetwegen für alle Zeit und alle Zeiten. Es ist tatsächlich so, dass Carl Amery immer recht behalten wird, dass wir uns die Zeiten nicht vorstellen können, "die da kommen", und das etwas, was uns heute aussichtslos erscheint (auch nur einen Einzelnen Hausbewohner in meinem Haus zu überzeugen), dann schwupp-die-wupp "Konsens" ist: "Habe ich doch schon immer gesagt." - sagt dann wieder jeder.
    Aber ich diskutiere schon 4 Jahrzehnte mit den Leuten rum (über Öko, Frieden und "System") und muss mich eines Tages vom Idealismus des altgewordenen Jugendlichen verabschieden - um "meine Ruhe zu haben". 
    Der "Konziliare Prozess" ist auch eingeschlafen. 1983 (siehe Wikipedia) hat man ihn begonnen als gemeinsamen Lernweg der christlichen Kirchen zur "Bewahrung der Schöpfung". Für mich entscheidend hier ist, dass die Kardinäle, einschl. Päpste, seitdem nichts gelernt haben, und zwar hinsichtlich der unbestrittenen Hauptfrage; nämlich dem Aufruf an die Katholiken der Welt zur Zwei-Kind-Ehe; was natürlich die Heiligsprechung aller Verhütungsmittel eingeschließt. - Ich will damit vor Augen führen, dass Detopia "Überzeugungsarbeit leisten muss" gegen ganz starres Unbewusstes, und damit will ich im Detopier die Gedanken verankern, damit er leichter "aufgeben kann, ein Revolutionär zu sein", wenn "es ihn überfordert". - Diese Seite "Wie tun?" muss zwingend schließen mit: "End of Detopie" - "for me". (Die "Neue-Ohne-Mich-Bewegung").

  35. Der "Rechtsruck" in den USA wirkt anti-idealistisch, antiutopisch, demotivierend, resignierend. Einmal muss man aufgeben dürfen - oder die Hauptlast an die jungen/jüngeren Leute übergeben.

  36. Ein gutes Ziel ist auch, wenn einem die politische Detopiapartei (als Fahrzeug für die Medien) zu groß ist, sich vorzunehmen: Ab der 5. Klasse soll es zwei Schulstunden pro Schuljahr über Detopia geben. Das kann man auch mit einem normalen Verein angehen.

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D:  Über die VGO, Detopia und den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts"

  1. Zur Begrifflichkeit <Die Vorbildliche Gesellschaftsordnung>: Sie ist "nur" eine neue und nachhaltige, eine andere und zukunftsfähige, eine bessere und humane. Sie kann eigentlich "irgendwie" sein. Hauptsache vorbildlich. Das Volk muss sie sich ausdenken und konstruieren. Und da ich auch Volk bin, habe ich auch nachgedacht. Mein Ergebnis nenne ich Detopia. Detopia ist vorbildlich und vortrefflich. Mit Detopia kommen wir ins Jahr 3000. Mit Detopia sind alle Leute zufrieden, also alle Bürger sind glücklich in Detopia, denn nur glücklich kann mensch ökologisch sein.

  2. Der Sinn von Detopia ist, dass alle Bürger am Staat teilnehmen. Detopia ist also super-demokratisch. Daher das mit dem Gleichbesitz. Dann erledigen sich viele Auswüchse der Marktgesellschaft von alleine.

  3. Insbesondere betrachte ich die Reklameindustrie als Zersetzungsindustrie und Bewusstseinsindustrie.

  4. Viele Verschwörungstheorien würden sich auflösen - ohne Geldgeber und Geldgewinner daran.

  5. Mir geht es also darum, dass der (Volks-) Geist wieder bzw. erstmals klar wird. Dann können wir Politik machen. Weltpolitik. Ökopolitik. Zukunftspolitik. Auch Innenpolitik.

  6. Auch vielerlei Pseudo-Events fallen ohne Kapital in sich zusammen - auf ein erträgliches Maß.

  7. "Wir amüsieren uns zu Tode" von Neil Postman bleibt aktuell, auch wenn schon 30 Jahre alt und aus Amerika. Das Prinzip hat bis jetzt Bestand und heißt jetzt: "We love to entertain you!"

  8. "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" sagt man in Lateinamerika zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung, als jene, die seit 100 Jahren dort erlebt wird; einschließlich der ständigen Eingriffe und Angriffe durch die USA.

  9. Survivalsozialismus?

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E:  Warum Buch? Und warum Buch auf Webseite?

F: "It's Time To Act!

  1. Das sagte Tony Blair einmal am Rednerpult. Es ging ihm um das Klima. Siehe BBC-Doku 2008 

  2. Irgendjemand muss handeln - müsste handeln wollen.

  3. Aber es müsste ein Handeln sein, dass auch im Jahr 3000 noch als 'richtig' eingeschätzt werden würde. 

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  1. Das Klugwerden des Volkes, also jedes Einzelnen, ist wichtig und wird gefördert, ja: gefordert; weil es anders nicht geht. 

  2. Im Moment aber muss vom Volk anerkannt werden, dass seine Klugheit nicht ausreicht, um die Lage zu begreifen.

  3. Das Volk muss (am Anfang der VGO) Frauen und Männer suchen und finden, denen es vertraut - und denen die Macht geben; natürlich mit vielerlei Kontroll- und Abwahlmöglichkeiten.

  4. Anders geht es nicht. Ich habe mich 2016 auch mit vielerlei 'Prolls aus der geistigen Unterschicht' unterhalten: Ich kann mir theoretisch vorstellen, dass diese Detopia vom Prinzip her begreifen und auch sagen: "Ich mach mit.", wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen; aber: Man kann nicht von Anfang an "Konsensdemokratie" oder "Basisdemokratie" machen. Dazu fehlt zuviel am geistigen Horizont. Nicht viel besser sieht es im "Mittelstand" aus. Hier funktioniert die Logik zwar besser. Aber der Noch-Besitz wirkt hier als Erkenntnissperre. (Vgl. H.v. Ditfurths Kurzbericht 1989 darüber).

  5. Jedenfalls: Egal, wieviel Geld einer heute auf dem Konto hat, und ob wir ihn zum Mittelstand oder Unterstand zählen wollen: Heute haben nur 5% der Deutschen die geistige Reife, um sofort als 'detopische Politiker' zu agieren. Also vorläufig muss diese geistige 'Elite' führen und entscheiden und 'die Macht ausüben'. Und das Volk muss das einsehen und selbst so wollen. Und bei Abwahl, um ungenügende Leute wieder zu entfernen, kann man mehr Demokratie als heute 'einbauen'. 

  6. Aber nochmal: Die Menschen sind nicht gleich und nicht gleich klug und nicht gleich reif. (Und das liegt nicht an ihnen selbst, sondern an der jahrhundertelangen 'Unterdrückung'.) Und man kann es ihnen auch beweisen - bzw. umgekehrt kann man Demokratieschulen machen, mit Prüfung und Zeugnis. -- Aber zum Beginn und am Anfang der VGO muss das Volk bereit sein, "sich auch mal was sagen zu lassen". Und nicht immer nur überheblich alles besser zu wissen. Sondern auch mal drüber nachdenken. - So sehe ich das. Natürlich muss alles so einfach wie möglich ausgedrückt werden. Hier soll es viele Möglichkeiten zum Protestieren geben.

  7. Nochmal: Das ist alles Fiktion! Aber es musste gesagt werden. 

  8. Das Volk ist immer so klug wie nötig, damit es unmittelbar überlebt. Aber wenn wir das Jahr 2100 oder gar das Jahr 3000 anvisieren, dann brauchen wir einen längeren Atem.

  9. Nochmal: Die Hauptaufgabe einer vorbildlichen Gesellschaftsordnung ist, dass in zwei Generation 90% des Volkes zur geistigen Elite gehören.

  10. Taylor 1972 finde ich am besten zu Detopia passend. 

  11. Harich 1975 empfiehlt - zwar  auch - die "radikale Verschwörung zur Gleicheit". 

  12. Aber Detopia glaubt nicht an die "kommunistische Partei" als Überflieger und gerechten Mangelverteiler. Detopia glaubt an die Erz- und Ur-Demokratie, die tatsächliche Volksdemokratie (wozu das Volk klugwerden wollen muss!). Detopia glaubt an "das große Ziel" (z.B. deutsches Kinderlachen im Jahre 3000; oder italienisches; also Glück und Zufriedenheit für alle). Dieses Ziel ist einzig durch Demokratie zu erreichen, also durch "Mitbestimmung". Nur, wenn der Mensch äußerlich teilnimmt, kann er auch innerlich an allem teilnehmen. (Das ist ja allseits bekannt und auch ein Prinzip des Kapitalismus als 'freies Unternehmertum'.)

  13. Für das detopische Ziel 3000 braucht jeder Mensch einen gesicherten Lebensplatz. Andernfalls kann er sich nicht ökologisch-friedlich (ökopaxlich) verhalten und an der Gesellschaft teilnehmen bzw. ein 'Gemeindemitglied sein'. Letzteres - ich muss es oft wiederholen dürfen - ist unabdingbar nötig und setzt voraus, dass er tatsächlich Einflußnahme hat (also Machtausübung; also Herrrschaft) und das setzt aber voraus, dass 'er klug genug ist' - und dass wiederum wird durch 'Prüfungen' in Erfahrung gebraucht. 

  14. Ja, einmal - im Jahr 9000 - ist mein vieles Drumherumreden nicht nötig. Dann braucht es viel weniger Grundgesetze, geschriebene Verfassungen und Gesellschaftsverträge. Zum einen sind ja dann viele Sachen verinnerlicht, also selbstverständlich, als natürlich empfunden. Zum anderen sind viele Sachen äußerlich nicht möglich, gar nicht möglich, unmöglich. Mir fällt jetzt kein kurzes Beispiel ein. Und ich muss auch mal zum Abschluss kommen.

 

 

 

 

 

 

 

2017: 

Nur Notizen, Stichworte:

2 Probleme. 

1. "Es zuviele gute Intellektuelle auf der Welt, die zuviele gute Sachbücher schreiben."

2. "Wir dringen nicht durch."

 

Zu 1.:

"Zuviele" ist hier nur polemisch gemeint; um einen Ansatzpunkt zu haben. 

Und: Außer den guten gibt noch die anderen und die schlechten. (1b) Auch diese "produzieren" ... "am laufenden Band". Auch diese musste ich lesen. Um sie zu widerlegen (oder zu bestätigen, was manchmal auch vorkommt). Schließlich behaupten einige 1b "Nullproblemo", und dann würde ich mir ja ganz umsonst Sorgen machen. Aber um 1b geht es erstmal nicht.

Ich wage hier die These, dass allein wegen der guten Bücherschreiber .... alles verloren ist. Horstmann meinte ja, dass die apokalp. Literatur den Untergang bis verzögert hat. (Aber die Wirksamkeit von Schmerzmitteln ist bekanntlich begrenzt.) Und als nächsten Schuldigen suchen wir uns die friedliebenden Autoren aus. 

 

 

Zu 2.:

Das ist ja meine Lieblingsthese seit Jahren. Sie lautet: Es ist alles sinnlos, schon deshalb sinnlos, weil - ohne dass wir einen direkt Schuldigen ausmachen können - "man dem Volk gar nichts mehr sagen kann." Die Kanäle sind verstopft. Und dann kann auch keine Volksdiskussion entstehen. Und es können keine Auswege gefunden werden. Denn diese Auswege haben ja nur was mit Willen zu tun (gemeinsamen Zielen) und nicht mit "Mittelerde" (also die Entdeckung von bisher Unbekanntem).

Auch hier gibt es ein b, ein 2b:

Meine These: Selbst wenn "man mich 1 Monat auf das deutsche Volk einreden ließe", dann würde nur Nachdenklichkeit und ein weiter erhöhtes "Umweltbewusstsein" entstehen. Mit anderen Worten: Es würde gar nichts 'passieren'. "Passiert ist gar nichts!" (Buch 1985 von Weinzierl.)

 Anders ausgedrückt: Der heutige Mensch ist schonumgewandelt, in seiner Tiefenpsyche - bzw. 'er war schon immer umgewandelt', er war also nie anders. (Das ist auch möglich.)

Also: Der Mensch ist unfähig "neu zu denken". (frei nach Gorbatschow). Der Mensch kann nicht anders, "als seine Gene ihm vorschreiben" (frei Löbsack). 

Oder primitiv ausgedrückt: Der heutige deutsche Otto Normalverbraucher kann nur egoistisch-kurzfristig-massenwohlständerisch und an die Rente denken. Er kann nicht "anders" denken. Also letztlich: fühlen, denn aus dem Fühlen entstehen die Gedanken und Taten.

 

Also kurz:

Alles ist aus zwei Gründen unverrückbar, unabänderbar.

 

Es ist nur noch die "Chance" (?), dass auf diesem vorgezeichneten Weg, dem prästabilierten, ein gutes Ziel erreicht wird. Also etwa wie Horx und Miersch behaupten: 'Der Höhepunkt der Weltbevölkerung ist bald erreicht. Die Demographen sehen schon mit Sorge dem Abstieg entgegen.' usw.

Ich kenne klardenkende Menschen, die mir ins Gesicht sagen: "Der Dichtestress auf der Erde ist psychologisch notwendig, damit die Menschheit die Motivation bekommt, das Weltall zu besiedeln, denn das ist ihre 'Bestimmung'." Und das kann man sogar nachlesen, etwa in einem Sachbuch von 1990 (Schauerhammer, Sackgasse Ökostaat.)

 

Aber solche Phantasien sind für mich nichts, denn für mich 'zählt nur das Leid', also der Schmerzpegel, das Leidniveau der Menschheit. Und das ist jetzt schon hoch. 

Es ergibt für mich keinen Sinn, über eine "Festungswelt" nachzudenken, denn darauf läuft ja alles hinaus. Denn: Auch eine Festungswelt kann nur einieg Jahrzehnte existieren. Einerseits ist auch sie auf gesunde Luft von oben angewiesen und Regen, damit die Kartoffeln wachsen. Andererseits:  Alle Grenzen benötigen Hilfsmittel: Mauern müssen gepflegt werden; sie benötigen auch Wachtürme mit Soldaten, usw. Und all das funktioniert letztendlich nur, wenn die Schutzsoldaten oder Schutzmännern 'bezahlt' werden ... können, also auch ernährt. Und sie müssen auch motiviert sein, ihr Leben zu geben... für die da oben. - Und das alles wird nicht sein.  (Ja, in postapokalyptischen Hollywood-Blockbustern am Freitag, präsentiert von Warsteiner des Wodkas reiner Seele, geht das alles.) 

 

So, wie es heute "Schlepper" gibt und "Piraten am Horn", so wird auch bei jeden elektrisch geladenen Zaun mal der Strom ausfallen. Oder die chinesische Mauer bröckeln. 

 

Kurz: 

Die 'Festungswelt' gibt es zwar in den Plänen der militärischen 'Think Tanks' in WashingtonDiCi, bei den 17 Geheimdiensten der USA, die sich auch gegenseitig bespitzeln. 

Und sie mag solange Bestand haben, solange die Kornkammer der USA nicht ausgetrocknet ist und die Schutzsoldaten ihre Verpflegung bekommen. Vielleicht helfen auch neuartige, noch unbekannte Psychodrogen, um die Emotionen eines Menschen dauerhaft zu steuern, oder ähnliches bis hin zum Clon, zur Chimäre und zum Cyborg.

 

Letztendlich wird auch diese Phase der 'Menschheitsentwicklung' 2099 vorbei sein. Und ich sage wie die Leute früher: "Lieber tot als rot.", nur anders: Eine vollständig betontechnische Welt mit Psychodrogen mühsam stabilisiert benötigt und verdient meine Hilfe nicht. So viel Freiheit muss sein dürfen. 

 

Und ich bin hier im Einklang mit Mose (aus den Filmen) und mit Christus (selbst gelesen, in verschiedenen Übersetzungen ins Deutsche). Und daher müssen mir die aktuellen christlichen Kirchen zustimmen. Das kann nicht der Sinn der Schöpfung sein - und er ist es nicht.

 

Und das bedeutet eben, dass der jetzige Weg in die jetzige Zukunft unchristlich ist (und auch, übrigens, unrechtsstaatlich, also auch: grundgesetzwidrig). 

 

 

Zum Schluss zurück zum Abschluss der Ausgangsthese:

 

Neben den Gründen, die wir mit den bekannten Stichworten 'Grenzen des Wachstums', 'Club of Rome', 'Global2000', 'Klimakatastrophe' 'akkupunktieren', gibt noch 2 weitere Gründe für die seriöse Voraussage des Weltunterganges für Gehirnzweibeiner. 

a) auch der deutsche Durchschnittsmensch ist aus - unbekannten genetischen - Gründen unfähig, sich mit seinen mittelfristigen Überlebensbedingungen zu befassen.

b) polemisch-provokativ formuliert: Der gegenwärtige Totalitarismus der Marketinggesellschaft verhindert die Volksdiskussion und die Volksweiterentwicklung durch Volksbildung wirkungsvoller und vollständiger als der Totalitarismus im Hochstalinismus und in Nordkorea. 

c) Der deutsche Mensch wurde umgebildet ("umerzogen") wie einst der "Homo sowjeticus" - genauso unfähig zum Denken eigener Gedanken.

 

Das sind also 3 (verschiedene, unterscheidbare) 'Untergründe' (zum 'menschlichen Grund':)

 

Hinzu kommt 'die Bücherproduktion der Guten'. - Hier vermag ich noch nicht tiefer einzudringen, weder bei den Ursachen noch bei der Bewertung. Hier müssen wir die Beobachtungsergebnisse akzeptieren. Ich habe fast 30 Jahre gebraucht, um alle Ökobücher zu kennen. (sie suchen, erfahren, beschaffen, studieren, zurückschicken, einscannen, usw.)

Man kann einwenden: "Vertraue doch auf aktuelle Autoren, dass sie die älteren Bücher, Vorgänger, Vorbilder, kennen, verarbeiten, einarbeiten, usw.!"

Das habe ich auch gedacht. Aber es stimmt leider nicht. Es gibt 50 Jahre alte Kapitel, die sind wichtiger als ein heutiger 'Bericht an den Club of Rome.'

 

Jedenfalls: Wir ständen besser da (im Volkssurvivalwissen, Rettungswissen, Auswegwissen), wenn wir - besser heute noch als morgen - von jedem Autor nur 1 Buch für den Kanon (Jahr-3000-Kanon) akzeptieren würden. Welches Buch? diskutieren, ähnlich wie bei wikipedia, und am Ende abstimmen oder DAS LOS. Besser noch: BEIDES. Also: keine einfach Mehrheit, sondern eine Zweidrittel. Und falls diese nicht erreicht wird, dann DAS LOS, die Münze entscheidet, KopfoderZahl. 

Beispiel: Welches von SIEBEN Gruhlbüchern?

Welches Bahrobuch? Welches Janovbuch? Welches Amerybuch? 

usw.

(Kleiner Scherz: Ich weiß natürlich schon welches jeweils. Und falls ich mich mit meiner Meinung nicht durchsetzen kann, dann seid ihr doof und die ganze Sache ist gescheitert. Ich trete aus, ich spalte mich ab,. und gründe U-Detopia, unabhängig, die wahre Rettungspartei. Wie gesagt, ein Scherz, aber so läuft ja meistens seit dem antiken Rom mit seiner Demokratie.)

 

 

Es gibt also die objektiven Gründen und die subjektiven, wobei die subjektiven auch objektiv sind, ja mehr noch: Der Betonkopf, der Starrsinn ist fester noch als die äußere Welt. MIR ist eher vorstellbar, den Weltleuten die Megastädte auszureden, als ihren Glauben an einen starken Einzelführer und möglichst viele Volkskinder (vereinfacht ausgedrückt) und ihr 'freistehendes Einfamilienhaus' als Krönung der 'eigenen 4 Wände'. Humor 2017: In China deutet sich ein kleiner 'Paradigmenwechsel' an: 'E-Mobilität' wird 'in'. Na, immerhin. Noch weiß man nicht, ob die eigentlichen Leitbilder der Privatkraftfahrzeugsliebe sich auch verändern (etwa: Beschleunigung, Autorennen, Parkplatz vor dem Haus, unter dem Haus, eigene Garage, jeden Schritt mit dem Auto fahren, usw.) Aber immerhin. Einige Merkmale des Autounwesens entfallen: Eine 'neue' 'Autokultur' entsteht, oder auch nur eine: modifizierte Autosubkultur. Wir werden sehen. Es bleibt spannend.

 

(Schriftartwechsel gegen die Orientierungslosigkeit)

 

Zwei 'aktuelle' Bücher zum Thema:

Weinzierl 1991: Hier resümiert er in einem Kapitel die Bemühungen zur Begrenzung der Menschen, und zwar seit 1963 (!), also 'genügend früh'.

Löbsack 1990: 15 Jahre nach 'Versuch und Illtum', wo er die 'Gehirn-These' erstmals breit aufstellte: "Was aus der Urzeit noch in uns steckt!"

 

 

Es hat alles keinen Sinn mehr.

Es ist zu spät.

Wir hatten, nach Horstmann am 1.1.1989, auch nie eine (andere) Chance.

(Hm. Kann ich nichts zu sagen. Dazu bin ich zu klein. Lauterburg 1998 glaubt das auch. Klar ist, dass die Bösen immer die Guten umbringen, und dass das Gute schwerer nachwächst als das Böse und das Normale. Die Bösen haben weniger Skrupel, oder gar keine. Die Guten versuchen zu reden und zu überzeugen. Und vorzmachen. Vorbild zu sein. Ein Beispiel zu geben. Eben: "gut zu sein". Im Volksmärchen 'siegt am Ende das Gute', aber in der Realität.... nie, oder selten, oder manchmal.)

 

Es bleibt spannend auf Erden nach dem Menschen (nach meiner Rechnung ab 1.1.2100). Die Evolution geht weiter (nach Lauterburg 1998). Allerdings nicht mehr 4 Milliarden Jahre, sondern nur noch eine. (nach Schellnhuber 2015).

 

Kommen einst grüne Mondmännchen und trauern um uns? 

Nein! 

Die Entfernungen gelten nicht nur für uns, sondern auch 'für die'.

(Bis heute ist der Stand des Technikmenschen so, dass er nach einem halben Jahr raumfahrt krank ist, hauptsächlich wegen Schwerelosigkeit und Strahlung.)

 

Funkkontakt? Wir brauchen tausend Jahre, um die Sprache zu lernen bei der holprigen Kommunikation. Erst dann können wir etwas Sinnvolles, Hilfreiches erfahren. Falls die klüger sind als wir; die Wahrscheinlichkeit dafür ist 'nur' fifty-fifty.

 

Das einzige 'Spirituelle', was wir noch tun können, ist, auf dem Mond und in der Antarktis unsere Bücher zu vergraben.

 

Erneute Denkzivilisation auf Erden, diesmal vielleicht 'aus Delphinen'? (Nachdem die Natur sich wieder repariert hat.)

Hm. Theoretisch möglich. Ich kann aber im Moment keine spirituelle Bedeutung fühlen. Ich fühle eher, dass da kein Bezug 'zu uns' sein wird. Nach heutigen Prognosen (Jacob 1998) wird es in 10.000 Jahren schon schwer werden, Spuren von uns zu deuten. Und in 100.000 Jahren werden selbst die Spuren sehr 'verwischt' sein. "Keine Spuren im Sand mehr." - Und wenn dann in 1 Mio Jahren der erste 'Delphinhistoriker' auf der 'Bildfläche' erscheint, dann braucht er schon eine sehr starke Lupe (und muss auf dem Atlantikgrund nach Schwermetallen suchen).

Kurz: Sie werden 'uns nicht fühlen'. Sie werden/würden uns als fremde feindliche Macht fühlen. 'Beziehungslos'. 

 

 

95% der deutschen Bevölkerung begreifen nicht, dass sowohl die Zivilisation als auch ihr heutiger täglicher Wohlstand auf den - höchstens - 5% von 'Intellektuellen' beruht. Also, anders ausgedrückt, auf einer 'Elite' (verfemtes Wort). Und in Tat und Wahrheit ist es doch so: "Wenn 3 Künstler zusammenstehen, dann kann man nur noch mit dem Maschinengewehr reinhalten." (Konrad Naumann zu DDR-Zeiten.) Das glaubt das Volk. Das Volk glaubt, wenn es 'arbeiten geht', dann 'trägt es zur Wertschöpfung bei' und 'hat sein Geld verdient'. Dem ist nicht so. Und in Zukunft noch weniger (Roboter bzw. intelleigente Maschinen bzw. künstliche Intelligenz). In der Vergangenheit vielleicht - ja (in bäuerlichem-kleinstädtischen Umfeld).

 

Also kurz: Die Intellektuellenfeindlichkeit des Volkes. Jüngeres Beispiel: "Die Grünen bestehen nur aus Lehrer und Beamten."

 

Aber gut. Richten wir nicht nachhinein. Die einzige theoretische Möglichkeit, die mir einfällt, ist die, dass in der Vergangenheit die Parole ausgegeben worden wäre: "Alle müssen klug werden.", aber schon vor den "Volkshochschulen" der Arbeiterbewegung und vor der Lebensreformbewegung ab 1880.

Das hätte schon ab 1700 passieren können. Goethe hätte das schon in seinen Faust aufnehmen können und Rousseau in Candide. wikipedia.org/wiki/Candide_oder_der_Optimismus 

 

Nur mit genügendem 'Vorwissen' 'kann volk' sich ganz demokratisch selbst regieren. Mit der heutigen Ottonormalverbrauchersteuerzahlermentalität..... nicht.

 

Nun jedoch ist alles 'gegessen'. Manche glauben es immer noch nicht. Oder wollen es nicht wahrhaben. Maxeiner 1996: "Unbewiesen, ob alle Steine des Menschheitsspieles eingesammelt sind..." (sinngemäß). 

Hoffnung und Optimismus wird allenthalben verlangt. Als ob nicht gerade die uns in die heutige Lage gebracht haben. Und mit ihr machen wir genau das selbe weiter. H.& O. sind Narkotika gegen Einbruch der Tatsachen ins Bewusstsein. Aber: Im Gegensatz zu 1987: Nunmehr ist es egal, denn ich kann nicht sehen, dass auch ein sofortiger spontaner Weltbewusstseinswandel Grundsätzliches verbesern würde. Aber immerhin: Verlängern würde er die weitere Lebenszeit, ebenso wie ein Volksbewusstseinswandel die des eigenen Volkes. 

 

Der Kreis soll geschlossen werden.

Wir haben nicht mehr genug Zeit, um die die Dinge 'richtig' zu machen. Wir müssten die Volkssachbuchkultur 'entwickeln'. Das Buch müsste an die oberste Stelle aller 'neuen und alten Medien'. Danach die Rede, der mündliche Vortrag (verbreitet durch Elektronik, also ein medialer Zwitter.). Danach die 'tägliche Volkshochschule' (mit echten Lehrern für Fragen).

 

Die ach so guten Weltproblemlösungsbücher seit 1947 (Metternich) haben insgesamt - nach 'Abzug aller Unkosten' - nur gebracht, dass wir heute noch leben. (Immerhin!) Jedoch hat sich 'das Böse' unbeeindruckt davon auch vermehrt. Die Bücher blieben ungelesen - von den Bösen. 'Böse lesen keine Bücher.' (Honecker soll auch keine gelesen haben: "Honecker liest nicht.") E. P. Thompson 1980 kreidet das den orthodoxen britschen Marxisten an. ("Die zunehmend genauere Literatur über Waffensysteme, Militarismus und Friedensforschung bleibt ungelesen.") Und Atom-General Butler 1999:  "Im gleichen Atemzug sage ich Ihnen aber auch, dass ich während fast meines ganzen Lebens, auf jeden Fall während meiner Jahre als Uniformträger, nicht ein einziges Mal von Nichtregierungsorganisationen gehört hatte." (Und jetzt bin ich wohl selbst eine!?)." 

 

So ungefähr ist die Lage. Bücher (gute, wahre, richtige, volksverständliche, journalistische) gibt es zwar zuhauf wie Sand am Meer seit 70 Jahren. Aber das, was ich dort lese, ist nicht sofort 'anerkanntes Weltwissen'. Weniger noch: Durch eine gezielte - und nichtmal teure - Studie ließe sich finden, inwieweit überhaupt die Grundaussagen der 100 besten Ökobücher im Geist von Volk und Elite wiedefinden lassen. Die Umfrage beginnt beim Autorennamen und Buchttitel: "Was sagt Ihnen der Name Carl Amery?" (1 gültige Antwort: Autor zu Umweltthemen; auch gut: Katholik; oder: Bayer; eventuell: Hat ein SF-Buch geschreiben.) 

 

Ich kenne gleichaltrige Ostdeutsche, die antworten auf meine Frage: "Kennst du Hans-Joachim Maaz, Rudolf Bahro, Rolf Henrich?" ehrlich mit: "Nie gehört!". (Und diese 3 Autoren aus der DDR waren sehr oft 'in den Medien'.)

 

Allein diese eine Beobachtung, die jederzeit 'life' wiederholt werden kann, zeigt (mir): Die Wirksamkeit der detopischen Bücher, die hinter mir im Regal stehen und mit denen ich mich seit 3 Jahrzehnten täglich beschäftige, darf ich nicht überschätzen, falls 95% der Deutschen noch nicht mal von der Existenz des Autors eine Ahnung haben. 

Insofern 'hasse' ich jeden Schlagersänger und Berufssportler. Weil sie sich vorher 'ins Bewusstsein drängen' und stecken bleiben. Und auch jeden, der ein überflüssiges Buch schreibt, ob ein gutes oder ein schlechtes, ob ein falsches oder ein richtiges. Wenn man bei Amazon "Nichtraucher" eingibt, dann erscheinen viele Dutzend Titel. Soviel Wissen zum Rauchenaufhören gibt es aber gar nicht. Aber jeder Verlag sucht einen Autor (oder umgekehrt), um am "Geschäftsfeld Nichtrauchen" teilzuhaben. Mit dem Ergebnis, dass die 3 wirklich erstklassigen und vollständigen und modernen Bücher 'untergehen' (und viele Raucher weiterrauchen müssen).

 

Und so ist es auch mit allem anderen. Jeder kann ein Buch schreiben heute. Und es tun auch viele. Man will gegensteuern mit dem "Kanon". Aber die Diskussion verläuft im Sande. "Und man hörte nie wieder was davon."

Aber klar: Bei aller anderen Medienproduktion ist es auch so. Und es ist nur ein kleiner Gedankenschritt dahin, dass der altehrwürdige Verlag kleinbeigeben muss. ("Wachsen oder weichen.")

Wir brauchen uns hier nicht gesondert aufzuregen. Ich wüsste auch theoretisch nicht, wie man es zeitgemäß ändern könnte. (Nur 'radikal': 1mal im Jahr alle Medien für einen Monat verbieten, damit der Volksgeist "zu sich selbst kommt". Er hat ja seine DVDs zu Hause; die kann er dann gucken.)

 

 

Also:

70 Jahre Ökobuch - und nichts passiert.

"Ökobuch-Spuren im Geist?" Wenig. Kaum. Jedenfalls: "Überschätzt." Oder umgekehrt: "Läßt sich kaum unterschätzen."

 

Ein anderes schönes Beispiel ist, dass umwerfende Utopiebuch Berneri 1949 bis heute nicht in einem großen Verlag herausgekommen ist, sondern immer noch bei Karin Kramer baumelt, und auch dort erst 1982 kam.

Ich denke, daran können wir unser Problem auch festmachen. Utopien will keiner. Nichtmal als Buch. (Darf nichtmal ungelesen im Buchregal stehen.) Reden darf man auch nicht über Utopien. Ich selbst finde schon seit Jahren keinen Gesprächspartner mehr, mit dem ich einfach "spinnen" kann. Nichtmal, wenn ich ihm ein gutes Bier ausgebe. 

Aber: Eine Utopie in reinem Wortsinne ist das einziges, was noch (beim Ziel: Jahr 3000, also langfristig oder 'nachhaltig') hülfe....... glaube ich.... setze ich höflicherweise dazu, um dir armen Leser nicht deine Hoffnung wegzunehmen.

So ist die Lage.

Das ist die Lage.

Die psychische Lage.

Die Volkslage in seinem Geiste.

(Und nie wieder hörte man etwas von ihm.)

 

 

 

Also:

"Wir sollten beunruhigt sein!" schrieb Horst Hiller in seinem gequälten Planeten 1994. Das Buch und der Autor selber sind sehr erhaben über die typische Anmache eines - gedachten - Antiökologen. (Letzterer behauptete im ARD-Talkshow-Fernsehen, dass Keelings Kurve nicht stimmen könne, weil dieser "das Monopol hat" (auf die Messung) . ( Nur zur Info:  Charles Keeling  Keeling-Kurve ) Die Videoaufnahme habe ich noch und sie ist wohl auch bei youtube. Es war Maischberger. Und Rahmstorf war auch dabei.)

"Wir sollten aber sehr beunruhigt sein.", schreibt Hiller am Schluss vom Vorwort.  Günter_Ederer , *1941, der erwähnte Anti-Monopolist, sagte noch nichts zu H.Hiller, denn Hiller ist unbekannt "in den Medien", und Ederer schreibt "auf der Achse_des_Guten ". 

"Wir sollten wirklich sehr beunruhigt sein." schreibt Hiller im Schlusswort. Er steigert das nochmal 

Was will ich damit sagen?

Hiller 1994 und Emmott 2013 sind Wissenschaftler. Und zwar welche, die kein Geld mit ihren Untersuchungen der Zukunft verdienen, wie Ederer behauptet. Und Ederer kann Keeling "das Monopol" (auf die Messung von CO2-Molekülen in der Luft) jeden tag wegnehmen und selber seine Messungen durchführen.

Ich will sagen: Wir sollten eigentlich Angst haben!

Ja ich weiß: BuKa Schmidt verlangte 1982 von seinen Sozialdemokraten, gegen ihre Angst vorzugehen. Aber wir sollten wirklich Angst haben.

Denn es betrifft jetzt nicht mehr nur unsere Kinder, sondern auch schon uns.

Warum? Wegen der Beschleunigung.

Wir leben vom Kapital. (der Erde). Und wir denken: "Gut, aber es ist ja noch genug (Kapital) da. Mich betrifft es ja nicht." (Zur Not könnte man hier den altbekannten antichristlichen Ausspruch hinzusetzen: Nach mir die Sinflut.)

Dem ist nicht so.

Die Weltbevölkerung nimmt immer noch um "1 Bundesrepubublik" pro Jahr zu. Ganze 13 Jahre benötigt sie für 1 Milliarde - nicht die Bundesrepublik, sondern 'die Menschheit'. Die Menschheit - wie stolz das ..... klang.

 

Jedoch können wir fast sagen: "Das ist unser kleineres Problem. Das sind 49% unseres Problems." Warum? Weil 'das Schlimmere' ist, dass die tägliche Umwandlung von Biomasse in Müll bzw. Abfall schneller steigt, als die Menschenanzahl. Und hier braucht noch lange nicht moralisiert werden, mit: "Das Anspruchverhaltendenken wächst. Die Menschen müssen bescheiden werden, langsamer, entschleunigen, etc." Nein! "Der Müllberg" wächst so schnell, weil alle Hemmungen nicht mehr da sind. Heute ist überviel "freies Kapital" da, welches Profit sucht. ("Mein Geld arbeitet für mich.") Das ist bekannt. Heute aber ist zusätzlich der Planet mit Infastruktur ausgerüstet, die 1990 so noch nicht da war, und die es erlaubt, in Malaysia oder Dubai das Höchsthaus der Welt zu bauen (oder zu wollen). Entsprechend Weltraumfahrt, Atomtechnik, Militärtechnik, alles andere.

Es wurde ist alles enthemmt seit 1990. Damals "fiel die Mauer" - und die letzten Hemmungen, z.B. für die Zementwirtschaft und für die Asphaltwirtschaft und für alle anderen Wirtschaften. 

 

Das muss man sich klarmachen. 

China ist mit seinem Wirtschaftswachstum ein allseits bekanntes Beispiel. Dubai mit seinem Kilometerhochhaus. Mein Leser kann sich seine eigenen Veranschaulichungen 'zusammengooglen'. Wir wär's mit "Militärtechnikwachstum'? Auch gut: Die Flugzeugvermehrung. (Personen, Fracht, Militär). Auch bei der Autoexplosion (auf 1 Milliarde) wird - letztendlich - Erdboden in Autowracks verwandelt, auch bei 'eMobilität'. 

Indien baut Flugzeugträger und Mondraketen. Saudi-Arabien hat bald mehr Leopardpanzer als Deutschland.

 

Also:

Unabhängig von den kritisierten materiellen Ansprüchen der Erdbewohner gibt es auch eine Art Selbstvermehrung von toten Gegenständen. Das ist neu. Früher musste "1 Unternehmer" sich noch anstrengen, um ein Produkt zu produzieren. Heute bewegt er mit der Maus tonnenschwere Dinge "um die Welt". Und daher sollten wir beunruhigt sein und Angst haben. Und was tun. Wir müssen nicht aber wir sollten.

Allerdings:

Es hilft nur Detopia (also eine genügend gute Gesellschaftsordnung). Und die zu wollen - dazu sind wir zu schwach.

Und daher muss der gewissenhafte Chronist sich von Hiller abwenden und neu mit Fuller sagen: Es ist zu spät.

Und es geschieht ja nun wirklich überhaupt nichts, was das Unheil langfristig stoppen könnte. Ich wiederhole: Überhaupt nichts. Gar nichts.

Was meine ich damit, und was nicht?

Natürlich haben die Guten Grünen viel 'bewegt'. Ohne die Ostermärsche gegen den "Atomtod" könnte ich das heute nicht aufschreiben. wiki/Ostermarsch . Richtig. Und all die guten Autoren haben mit ihren Büchern und Reden auch DAS ENDE ..... verzögert. Und auch die Filme, auch die aus Hollywood . The_Day_After . Und alle anderen Kulturprojekte. Dennoch: Es gab nichts, um die GANZE RICHTUNG zu ändern. Sicher: Es gab SO VIELES. Aber letztendlich nichts.... blieb davon. Also nichts.

Ich könnte ganz viel Gutes hier aufschreiben, was alles geschah an Initiativen für eine dauerhaft friedliche Welt. 

Letztendlich 1 Punkt nie erreicht. (Und nur selten überhaupt versucht.)

Dem Volk zu sagen, dass es nur mit 1 Gleichbesitzgesellschaft seine Probleme lösen kann.

 

Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Von welcher Seite wird das Ei RICHTIG aufgemacht?

Nämlich: Gustav Laudauer, unser großer Geistesführer, tat es ja sagen..... und wurde vom Volk geknechtet und ermordet, und zwar sehr unschön, bestialisch, muss man sagen, also eher gefoltert zu Tode, wie ein Hexer.

So ist die Lage.

 

Also müssen wir sagen: 

"Alles richtig gemacht!"

Und: "Wir haben drüber geredet - wenigstens."

Wir haben es versucht - aber es ging nicht.

Basta.

How.

Amen.

 

Jedenfalls ist heute viel zuwenig davon da, um einen Neuanfang auszurufen. Ich tue zwar dennoch (und rufe zu Detopia auf, wie Landauer 1911 zum Sozialismus). Aber das große Ziel (Das Jahr 3000) kann nicht mehr erreicht werden. Wir können jedoch noch viel schaffen, bei der freundlichen Abmilderung. Des Crashs. Der Katastrophe. Des Unterganges. Des Endes. Die weiteren Wörter sind dem Leser bekannt.

Dieses Ziel sollte nicht geringgeschätzt werden.

Um 2030 dürfte es soweit sein. Was? Na, dass das tägliche Leben so unangenehm ist, dass die Idee aufsteigt: "Hätte ich doch bloß schon früher was gemacht." (So, wie bei der persönlichen - 'der 'eigenen' - Gesundheit.)

 

 

Es ist schade, dass wir zuwenig Angst haben.

 

Die Volksaufmerksamkeit ist zersplittert.

Wir dringen nicht durch.

Volk hört uns nicht.

 

 

Es kann aber auch sein, dass alles okay ist (grüner Bereich und so). Nämlich: Das Volk hat uns gehört (schließlich rufen wir ja schon 150 Jahre, seit der Paulskirche). 

Und das Volk hat uns schon oft genug geantwortet - und wir hörten nicht. (Begriffen es nicht. Wollten es nicht wahrhaben.)

Nämlich: "Lass mich in Ruhe mit deinen anstrengenden Nachrichten. Ich will davon nicht hören. Ich will nichts tun können, damit ich meine Ruhe habe."

 

 

 

Zur Utopiefrage - "geht gar nicht"

 

9 von 10 Deutschen würden heute detopia ablehnen. Das Hauptargument würde lauten: "Hatten wir schon." bzw. "Jede Utopie führt zwangsläufig in Totalitarismus und in die Diktatur einer besserwisserischen Minderheit, samt Umerziehung des Volkes mit Geheimdiensten und Gedankenpolizei, wie im Sowjetstaate seit 1917." - "Sogar die freiwilligen Nachahmer entwickelten sich dahin; die Satellitenstaaten, der Ost-Block, sowieso."

 

Natürlich müssen hier alle Argumente solange besprochen werden, bis nun wirklich alles gesagt ist. Kein Argument darf abgekanzelt werden, denn Ursachen reichen lange zurück. Die Traumatisierungen werden über viele Generationen 'durchgereicht', also quasi vererbt.

 

Ich kenne hier viele Argumente und manchmal möchte ich gern mein ganzes Wissen jemandem ausbreiten. Heute - und hier -, also hier und heute will ich DAS EINE Argument sagen, das Hauptargument. 

 

Wenn einmal 9 von 10 Deutschen die detopische Verfassung wählen, dann ist es ganz genau ihre Verantwortung, in diese Verfassung soviel Demokratie hineinzuschreiben, wie nötig und wie möglich; bis hin zum Recht auf Volkserhebung, Volksbewaffnung, Volkswahl, Verfassungsgericht, Abwahl der Führung, Rückkehr zum Kapitalismus, undsoweiterundsofort. 

 

Das Volk muss einsehen, dass 1937 nicht 2017 ist. 2017 ist anders als 1937 (Jahr und Beginn des "Großen Terrors" im Sowjetstaate.) Und dieser Illtum trifft auch auf den Dauerbeschuss mit apokalyptischen Hollywood-Phantasie-Filmen zu. ("Ihr Blockbuster am Sonntagabend - präsentiert von Radeberger - I love to entertain you.")

 

1937 gab es einen (eingebildeten) Menschenmangel für all die Großprojekte und die "Elektrifizierung des ganzen Landes". Heute kann "China" 'die ganze Welt' mit Industrieprodukten versorgen. Milliarden Menschen werden 'eigentlich nicht gebraucht'. 1937 fing die Massenreklamepropaganda gerade erst an (Mikrofon, Verstärker, Lautsprecher, Funkübertragung, Tonaufzeichnung, Film), also Hören und Sehen. Alles Schrift-Gedruckte war vorher noch kein Massenmedium, wenn wir von Zigarettensammelbildern und den ersten Groß-Postern (Plakaten) im Farbdruck ab 1910 absehen. 

HEUTE jedoch ist Lage vollkommen und grundsätzlich anders. Unser Gehirn wird Tag für Tag 'zugemüllt' - mit visiuell und audionell. Und mit 'Lügen und Hass', usw.

 

Natürlich bleibt das Volk irgendwie auch immer gleich (alle Völker, immer und überall, und zwar ohne Ausnahme). Es sehnt sich, wie früher, nach einem 'starken Führer', der alles weiß und alles richtig macht. Die 'volksgewählten Diktatoren' von heute zeigen das. 

Dennoch: 

Ich will nicht dafür verantwortlich sein, dass wir einen immerwährenden weltweiten Hochstalinismus (+ Mao + Kim Ill Sung + Ceauscescu) bekommen, oder die/eine 'Super-Dystopie' reale Wirklichkeit wird. (Man kann die berühmten und die weniger bekannten Dystopien 'in EINE' zusammendenken, also: WIR + Schöne Neue Welt + 1984 = ???)

 

Daher (dagegen) muss man sich absichern, Vorsorge treffen, vorbeugen, Notausgänge kennzeichnen.

 

Aber:

Detopia ist ja schon 'der letzte Rettungsweg'. Das Volk muss also andererseits 'alles richtig machen'.....wollen

 

Ja, anders geht es nicht. Es ging niemals anders. Das Volk 'muss wollen'. 

 

Nun kann man einwenden: "Na, bisher, ging es ja auch recht und schlecht. So schlimm war es ja gar nicht."

Aber dieses Argument überzeugte mich noch nie. Ich reiche dir das "Schwarzbuch der Weltgeschichte" in die Hand. Und das wird bald der Normal- und Dauerzustand. Und dann redest du andersherum.

 

Und jetzt sind wir beim Problem. 

Wir können heute - trotz aller und bester Massenmedien - dem Volk nicht sagen, dass es 'wollen muss'.

"Wir dringen nicht durch."

Aber wir bekommen von Gott einen Trost gespendet: Selbst wenn wir dem Volk das verbindlich sagen könnten, dann würde das Volk uns antworten: "Ich muss gar nichts, nur sterben muss ich."

 

Oder normal ausgedrückt:

Ich glaube nicht an die Belehrbarkeit des Volkes. Prinzipiell ja, wenn ich 100 Jahre Zeit hätte. Aber nicht konkret 2017 mit den "verschmutzten Antennen" (Bahro). 

Oder anders: In der DDR gab es den Schulbegriff: "Allgemein gebildete Persönlichkeit". Vielleicht gab es vor 1917 (Oktoberrevolution) schon einen guten Begriff dafür, denn es gab damals schon die "Reformbewegung" und "Volkshochschulen" und "Volksleihbüchereien" und auch echte "Volkshäuser".

Nebenbei bemerkt: Der BILD-Konzern hat großen Schaden angerichtet, in dem er das Wort "Volk" 'vermarktete', mit: Volks-PC, Volks-Bibel, usw. Er (Konzern) nannte es selber "Unsere Volksprodukte" (Kai Diekmann).

Kurz: Ab 1850 HÄTTE die 'Hauptaufgabe' ('Schwerpunkt') in Deutschland sein müssen: Die allgemeine Volksbildung. Die beiden Voraussetzungen waren gegeben: Druckmaschinen und Papierproduktion. 

 

Hinterher ist man immer schlauer.

 

Heute können wir nicht mehr viel tun. Nur beten. Nur hoffen. Und arbeiten. Wofür?

Seien wir mal ehrlich: Es ist kein Ziel zu sehen. Hier in Zwickau gibt es einen Verein, der Hilfskräfte vermittelt. Er nennt sich: "Gemeinsam Ziele erreichen." Aber nicht: "Gemeinsame Ziele erreichen."

Es gibt kein "gemeinsames Ziel" mehr. Aber das bräuchten wir für den Zusammenhalt. Ich meine insbesondere die friedliche Zukunft des Menschengeschlechtes (oder des eigenen Volkes). Oder seiner eigenen Nachkommen.

"Jeder denkt nur an sich selbst." höre ich oft. Manchmal wird noch auf früher verwiesen, wo alles besser war. 

Jedenfalls ist die Religion futsch. Und der Humanismus inspiriert einen nicht so. Gott und Christus waren schon irgendwie was Schönes. Aber die Kirche wurde von normalen Menschen ausgestaltet - 2000 Jahre lang. da konnte nicht viel übrigbleiben. (Ab 1880 hätte sie begreifen können: Bevölkerungsvermehrung/'Familienplanung' und Volksbildung.) 

 

Es fehlt uns ein inspirierendes gemeinsames und emotionales Ziel, um "Die großen Zukunftsaufgaben" raumgreifend anzupacken. 

("Jeder denkt doch nur noch an seine Rente." - höre ich oft. Und ich widerspreche nur noch selten.)

 

Aber vielleicht war es nie anders, auch nicht 'früher'. 

Dann wären wir verloren.

Verloren in der Unendlichkeit.

Im Nichts.

In den kommenden Jahrzehnten

... "ist es soweit".

 

 

Wir müssen auch bitte sehen, dass jetzt die Dummheit weltweit nach der Macht greift. Theodore Roszak hat das vor 15 Jahren in seinem Buch 2003 vorausgesagt und nun geschieht es. Und Neil Postman sagte es (etwas schwächer, dünner und moderater) seit seinem ersten Buch 1983. 

Hier ein weiteres aktuelles Beispiel aus der USA-Regierung:  heise  Armut-ist-eine-Geisteshaltung-3725509.html  

Und ich kann nicht sehen, dass die Dummheit an der Macht jemals für kluge Argumente ihre Ohren aufspannen wird. 'Alternativ' könnte das Volk klugzuwerdenbeschließen. Aber das ist bisher in der Menschheitsgeschichte auch noch nie passiert und dafür gibt es in der Volksprache sogar ein Wort: Dieser Glaube, diese Hoffnung ist Utopie.

Wie gesagt: ich rede vom gesamten Volk, von einer Volksbewegung, größer und tiefer als die Bewegung, die Hitler dem Volk verpast hat. Und sowieso weiter und größer als die 'Arbeiterbewegung'.

(Natürlich kamen einzelne Wissensdurstige und Bildungshungrige immer aus dem tiefen Volk und dem armen.)

 

 

 

 

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Webmaster:   detopai @ detopia.de  

Manchmal will ich sämtliche Texte zu Detopia seit 2001 hier preisgeben. Es wiederholt sich zwar vieles - auch die Stilblüten -, aber es ist auch noch Brauchbares dabei. Speziell die Erläuterung der detopischen Gesellschaftsordnung kann ich heute nicht mehr so idealistisch niederlegen.