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Nachgrübeln über eine friedliche Ordnung in der Gesellschaft 

Über eine gelingende und gelungene  ...

Gedanken über eine vorbildliche Gesellschaftsordnung / VGO

Wie schafft man eine nachhaltige Gesellschaftsordnung?  Eine 'bestandskräftige'?

Warum muss diese 'neu' sein?

Ist eine 'Andere' Gesellschaftsordnung überhaupt möglich? Wenigstens denkbar? 

"Was haben die kommenden und nachfolgenden Generationen denn schon für mich getan?"

Die Schaffung einer Alternativen Gesellschaftsordnung durch einen Vertrag zwischen den Bürgern - dem bekannten 'Gesellschaftsvertrag' 

Regenbogen? Ökopax?  

Oder doch lieber/besser vom Typ  'Erdogan-Putin-Trump-Orban-Kaczinski-Chavez......'? 

Vom Erfinden unter Zeitdruck einer Genügend Guten Gesellschaftsordnung (GGGO)

Die radikale Verschwörung zur ökonomischen Gleichheit

Wegen der Nummerierung kommt diese Seite auf Mobil verquetscht.

Das Volk sollte wenigstens über Detopia darüber bescheid wissen (und warum es nötig ist)

 

A

  1. "...Das alles sind Maßnahmen, die eine 2-Grad-Welt erträglich machen können. Sollte es zu 4 Grad kommen, haben wir unsere Probleme nicht mehr im Griff. Die Vier-Grad-Welt ist keine angenehme. Die Ressourcenknappheit in dieser Welt wird dann für alle fassbar. Und diejenigen, die über die knappen Vorräte verfügen, werden leben wie in einer Trutzburg. Ich persönlich stelle mir das vor wie bei Isabelle Allende <Das Geisterhaus>. 
    Es gab da eine Welt vor der Revolution, so beschreibt das der Roman. Und dann ist diese Welt plötzlich weg. So wird es auch beim 4-Grad-Szenarium sein: Alles, worauf wir jetzt stolz sind, alles das, was unsere Selbstvergewisserung ausmacht, unsere Freiheit, unsere Autonomie, unsere Demokratie, unsere Offenheit, alles das wird dann mit einem Mal weg sein." (2009, Levermann)

  2. "In der Zwischenzeit rasen wir, sehr viel schneller als wir uns vorzustellen wagen, auf den verhängnisvollen Zeitpunkt zu, der um das Jahr 2030 oder auch früher eintreten dürfte und an dem das Zusammenspiel von Klimaveränderungen, Öl- und Wasserverknappung und weiteren 1,5 Milliarden Menschen auf dem Planeten negative Synergien erzeugen wird, die jenseits unserer Vorstellungs­kraft liegen dürften." (2008, Davis)

  3. Beide Zitate sind zwar unangenehm, verströmen aber noch eine gewisse Milde; eine abstandswahrende Rücksichtnahme auf den unbekannten Leser.

  4. "Ich glaube, dass die Menschheit mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit die nächsten hundert Jahre überleben wird. Dies klingt optimistischer, als es wirklich ist." (2006, H.J. Schellnhuber im Zeit-Interview)

  5. "Wenn wir jedoch nicht genug unternehmen, um den Zustand der Erde zu stabilisieren, und die Durchschnittstemperatur um 3 bis 4 Grad Celsius ansteigt, dann wird – nach Aussage von ernst zu nehmenden Forschungseinrichtungen – Leben nicht länger möglich sein. Einige Menschen werden in bestimmten Regionen, sozusagen Oasen oder rettenden Häfen, überleben, doch die übrige Erde wird verwüstet und von Leichen bedeckt sein." (2010, Boff, Einleitung)

  6. Die obigen Zitate wirken noch leicht literarisch, zumindestens haben sie ihre Schockwirkung auf mich eingebüsst.

  7. "Die auf der Schattenseite des technisch-industriellen Fortschritts meßbaren Belastungspotentiale lassen keinen anderen Schluß zu, als daß wir bei einem Fort­schreiten auf dem Pfad der gigantischen Energie-, Rohstoff- und vor allem der Schadstoffströme in weniger als 80 Jahren unsere natürlichen Lebens- und Produktions­grundlagen zerstört haben werden. Wir haben am IZT Berlin die wichtigsten Weltentwicklungsprognosen und Simulations­modelle der führenden Zukunfts­forschungs­institute ausgewertet und festgestellt, daß sie in einer zentralen Aussage gut übereinstimmen: Wenn es zu keiner durchgreifenden Umsteuerung kommt, dann liegt die Selbstzerstörung der Menschheit in diesem Jahrhundert bei einer Wahrscheinlichkeit von über 90 %." (2000, R. Kreibich, Rede am Bodensee)

  8. Aufgrund dieser vermuteten Zukunft - nahen Zukunft, kann man sagen - gebe ich Lösungen den Vorzug, welche radikal, überzogen, extrem, ökodiktatorisch, utopisch wirken - beim Lesen.

  9. "Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Senator (in USA) frivol und roh fragen durfte: <Was hat die Nachwelt schon für mich getan?> - Wir zeugen die Nachkommen, wir schaffen die <Nachwelt>, in der sie zu leben haben." (1948, Vogt, Schlusskapitel)

  10. "Wenn wir in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts so weitermachen wie bisher, wird – meiner Über­zeugung nach – der Zusammen­bruch der Zivilisation aufgrund des Klima­wandels unausweichlich." (2005, Flannery, S.238)

  11. Das ist ja eine Übersetzung. Deswegen kann ich meine Interpretation nicht unbedingt dem Autor Flannery zuschieben. Hier kann man nicht reininterpretieren, wann. Es kann auch in Jahrhunderten sein. Die nächste Aussage sagt auch kein Datum:

  12. "Es ist offensichtlich, daß der Mensch mit dieser Verfassung keine hundert Jahre mehr überleben wird." (1977, Bahro im Nachwort 1990)

  13. "Als Gruhl gefragt wurde, wie viel Zeit er unserer Erde bei seiner Prognose noch gebe, sagte er, wenn es hoch komme, seien es 100 Jahre." (1992 bei der öffentlichen Buchvorstellung von 'Himmelfahrt ins Nichts'. Ohrenzeugenbericht von A. Baring. Gedruckt in seinem Buch 'Wunschwelten' von 1997.)

  14. "Was noch besorgniserregender ist: Schon heute liegt zwingendes Beweismaterial auf dem Tisch, dem zufolge ganze globale Ökosysteme nicht nur kippen können, sondern sich diesem Punkt bereits nähern." (2013, Emmott, S.156)

  15. Probleme werden durch die Menschheit erst gelöst werden, wenn sie auftreten? (Niemand kümmert sich um ungelegte Eier.)

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B:

  1. Eine bessere Zukunft (als die jetzige) kann mit einer Vorbildlichen Gesellschaftsordnung (VGO) oder einer GGGO erreicht werden.

  2. Diese müssen die Menschen (Bürger) wollen.

  3. Und in einer Demokratie wählen ("herbeiwählen").

  4. Also freiwillig diese GO "sich geben". 

  5. Die Gestaltung der VGO (Ausgestaltung, Aufrechterhaltung, Verteidigung, Weiterentwicklung) bedarf der Initiative und der Aktivität.

  6. Für die Machtverhältnisse sind die Besitzverhältnisse wichtig.

  7. Daher bin ich für Gleichbesitz von 1000 Quadratmetern. Der Privatbesitz ist darauf begrenzt, was man dort unterbringen kann.

  8. Dann muss nur das Problem mit der Motivation bzw. Antrieb zur Arbeit gelöst werden.

  9. Wenn die "irgendwie" erreicht würde, dann kann man alle Prozesse in der Gesellschaft zufriedenstellend organisieren.

  10. Man kann es so machen: Wer acht Stunden in einem Betrieb arbeitet, bekommt den Gleichheits- bzw. Einheitslohn von 1000 Mark (detopische Mark, Inlandswährung zwecks bequehmen Güteraustausch. Mit der Preisgestaltung muss man es natürlich besser machen als in der DDR. Aber in Detopia ist der Mensch zu einem Drittel Selbstversorger, so dass der Druck, alles kaufen zu müssen, weniger hoch ist als jetzt in der BRD.).

  11. Die Frage nach Quantität und Qualität der Arbeit?

  12. Diese Frage kann so geklärt werden, dass man die Quantität hinnimmt, wie sie der Bürger kann oder will (falls sie den Betriebsablauf nicht stört).

  13. Bei schlechter Qualität muss er sich eine andere Arbeit suchen, die seiner momentanen Qualität entspricht.

  14. Natürlich gibt es auch Schulungen und Volksbildung (und wenn gewünscht: auch Motivationstraining).

  15. Die Arbeitsproduktivität ist in der VGO nicht so wichtig. Natürlich muss irgendwas (und genügend) "hinten rauskommen". Aber das ist eine Frage der Arbeitsorganisation. Letztendlich gibt es ja auch das Druckmittel Geld, so wie jetzt.

  16. Eine VGO ist immer eine Massen-, Volks- und Bürgerbewegung. Und wenn das ganze deutsche Volk wirklich nachdenkt (die da oben und die da unten), dann müssen auch die Ideen kommen und die Innovationen produziert werden, wie man in der VGO die Leute dazu kriegt, dass sie die anfallenden Arbeiten erledigen. Ich habe dazu komplexe Ideen, die ich auch seit 10 Jahren hier mitgeteilt hatte (momentan nicht). Es ist sicherlich kein einfaches Problem. Aber durch die begrenzte Möglichkeit, in der VGO Geschäfte zu machen, ist viel Tätigkeitsdrang brachliegend, der eigentlich nur in Arbeit abgeleitet werden kann. Darauf setze ich zuerst. Auf der anderen Seite geht es auch mit und in der VGO um das schlichte Überleben im 21. Jahrhundert inmitten der ganzen Weltkatastrophen. Und das sollte auch ein Antrieb für Aktivität, Initiative und gute Arbeit - und auch viel Bildung - sein.

  17. Die VGO wird durch eine Volksverfassungsabstimmung (Gesellschaftsvertrag) geschaffen. Sowohl die Wahlbeteiligung als auch die Zustimmung sollten 90 % betragen.

  18. Auch für Minister, Kanzler und Präsident soll es nur den Einheitslohn und keine Privilegien geben.

  19. Ausnahmen vom Einheitslohn muss es geben, wenn z.B. kein einheimischer Spezialist zu finden ist für eine unaufschiebbare Sache (etwa, um ein Atomkraftwerk ordnungsgemäß runterzufahren und zu zerlegen.)

  20. Es geht zuerst darum, zu fantasieren, dass (ob, wie) eine VGO mit tausend Quadratmetern (für jeden) als ökonomische Basis funktioniert und die Hauptfunktionen eines Staates erfüllen kann. (Verteidigung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Verkehr, Strom, Chirurgie, Schmerzmittel, Zahnarzt, Grundernährung, Dach, Heizung, Volkskultur). Dazu braucht man sicherlich ein Minimum an Devisen.

  21. Damit es keinen Streit gibt, und auch, weil es eigentlich normal und humanitär ist, dürfen alle Leute mit ihrer beweglichen Habe ausreisen, wann immer sie wollen; das gilt auch am Anfang für alle Millionäre und Milliardäre; aber das sind ja höchstens 20% (siehe oben).

  22. Sicher wird es internationalen (ökonomischen) Streit geben, wenn ein Land "sein eigenes Ding" machen will. Da kann man die Notbremse ziehen, in dem das Land autark lebt, was natürlich für Deutschland - von heute aus gesehen - unübersehbar ist. Es kann sein, dass mensch hier wie in einem sehr armen Dritte-Welt-Land leben würde. Aber ich glaube irgendwie nicht daran; ich meine, es wäre ein Lebensstandard wie 1955 dauerhaft möglich. Damit müssten die Menschen zufrieden sein; wobei das Leben von Jahrhundert zu Jahrhundert leichter würde.

  23. Also kein 3D-HD-Internet-Smart-TV mehr? Also werden wir 'die Menschen' nie 'überzeugen' können? Ich habe unten geschrieben, was man wie tun kann. Weiter muss man nicht denken.

  24. Ich habe auf detopia-de Zukunftsbücher einiger Arten durchleuchtet. Meist überwiegen die negativen Trends den positiven, bis hin zum bittersten aller Schlüsse: Am 1.1.2100 wird kein letzter Mensch mehr dasein. Die Masse Mensch (Milliarden) und die Zivilisation (Rechtsstaat, Polizei und Medizinwesen) gehen schon vorher verloren. So lautet in einigen Büchern die 'Hauptwahrscheinlichkeit' und diese ist somit als 'Hauptwahrheit' anzusehen, von der wir solange auszugehen haben, bis etwas optimistisch-hoffnungsfrohes entsteht.

  25. Allerdingsfalls meinen einige, es müsse ein Wunder geschehen bzw. nur ein wirkliches Wunder könne helfen. Die Friedenssehnsucht müsste alle Völker 'überfallen'.

  26. Nebenwahrscheinlichkeiten (bzw. andere Szenarien) gibt es auch. Aber ohne ein Wunder enden auch diese anderen Szenarien - nur später - ohne happy-end.

  27. Jedenfalls wird nichts so sein, wie in den prä- und postapokalyptischen 'Science-Fiction'-Blockbustern visualisiert. Diese Filme brauchen und haben immer einen guten Helden, damit die Handlung eine Spannung hat und 'Aufmerksamkeit erregt'. Diese positiven Helden (wie in den Filmen) gab und gibt es aber in der Realität nie. Davon abgesehen: Die lebenswichtigen Dinge spielen in den Filmen keine Hauptrolle (Essen, Trinken, Heizung, Medizin).

  28. Daher gibt es für mich nur zwei Fragen: Könnte eine VGO in Deutschland die Probleme mildern bzw. positiv beeinflussen? Und: Kann man sich heute auf etwas einigen, wie man in der VGO die Leute, das Volk, die Massen, und auch die Intelligenz, die Ingenieure, die Politiker, zum ausreichenden (quantitativ und qualitativ) Arbeiten/Tätigsein motiviert?

  29. Überzeugungsarbeit? Die Leute müssen sich letztendlich 'selbst überzeugen'. Man kann sie nur dazu anregen, dazu aufrufen und die entsprechenden Hilfsmittel dafür bereitsstellen. 

  30. Aus der bisherigen Geschichte bzw. aus der Auswertung der Vergangenheit ergibt sich, dass ungefähr 15 % eines jeden Volkes (aller Zeiten) dazu befähigt sind, "frei zu denken". Bezüglich einer VGO auf Gleichbesitzbasis jedoch ist anzunehmen, dass nur 1,5 % an ihr gerne teilnehmen würde, wenn man sofort und leicht in sie eintreten könnte. Aber dort sind wir ja nicht, sondern erst da, dass die Leute sich heute dafür engangieren ("kämpfen") müssen, müssten, wollen. Um irgend-einen Anhaltspunkt zu haben, teilen wir 1,5 wieder durch zehn. Dann gäbe es 0,15 % (also immerhin einer auf tausend), die in irgendeiner Weise was für die Zukunft in der VGO tun würden. 

  31. Aber wie an die rankommen und sie fragen? Dazu bräuchte man die Massenmedien. (Oder die personalisierten Datensätze der Datenhändler.) Über Bücher und Internet geht das nicht (mehr). Als Google nach Deutschland kam im Jahr 2002 war ich dort beim Suchwort "Utopie" auf Platz eins. Das ist vorbei. (Und es hat auch nichts gebracht, weil kaum einer "Utopie" suchte.) Also müssen wir die 0,15 % nochmal durch 10 teilen, weil wir nicht flächendeckend jeden fragen können, 'ob er bei uns mitmachen will'.

  32. Also so ungefähr schätze ich das Potenzial und damit 'die ökologische Chance' ein. Und dann ist dann noch die Frage, ob sie überhaupt zusätzlich was machen können. Es kann ja auch sein, dass sie durch den ganzen Entdemokratisierungsprozess in der BRD mutlos geworden sind. 

  33. Aber gut und egal: Unten noch die Checkliste "Wie tun?". Und dann müssen wir abwarten, was passiert. Niemand kann bis auf den Seelengrund des Volkes blicken. Es ist durchaus möglich, dass nach der nächsten oder übernächsten Katastrophe das Volk auf den Stammtisch haut und sagt: "So geht es nicht weiter!". Und sich dann ernsthaft mit seiner Zukunft beschäftigt und dem Vogel-Strauß-Reflex abschwört. (Selbstverständlich ist der Volksreflex zu autoritären Lösungen hin größer als zu freiheitlichen und vorbildlichen. Das war schon immer so. Neu aber ist vielleicht, dass für die Wetterkatastrophen kein Außenfeind verantwortlich gemacht werden kann.)

  34. In Detopia sind die Bürger demokratischer. Warum? Weil sie politischer sind. Warum? Weil es ohne Kapitalismus auch die jetzige Unterhaltungs- und Reklameindustrie nicht geben kann. Dadurch wird Politik relativ interessanter. Ein Zugewinn für die Demokratie.

C:  Wie tun?   

 

  1. Unter der Annahme, dass eines Tages einhundert Bürger zusammenkommen, die Deutschland weiterentwickeln wollen, habe ich die üblichen Schritte aufgeschrieben; um zu zeigen, dass kein Trick Abkürzung, Wunder, Siebenmeilenstiefel vorhanden ist, sondern alles ist ganz normal, eigentlich wie bei den anderen auch - von Greenpeace über Gewerkschaften bis zur AfD. 

  2. Geld 1: Das Anfangsgeld muss von den Teilnehmern kommen. Mitgliedsbeiträge. Kredit, rückzahlbar bei Einnahmen.

  3. Geld 2: Später Spenden, "Crowdfunding", "Sponsoren" - Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass ein Millionär "Gutes tun will und darüber reden." (Sowas gab es schon.)

  4. Geld 3: Später Parteienfinanzierung durch Wahlkampfkostenrückerstattung.

  5. Geld 4: Und falls es jemals einen Abgeordneten der Detopiapartei in Land- oder Bundestag geben sollte, dann gibt der bestimmt was ab.

  6. Geld 5: Einnahmen aus Wirtschaftstätigkeit. "T-Shirt- und Base-Cape-Verkauf".

  7. Verein 1: Ja, man muss einen Verein gründen. Später eine politische Partei.

  8. Leute 1: Natürlich braucht man erstmal Aktivisten. 100 wären gut. Wenn man nicht solange warten will, dann weniger.

  9. Leute 2: Die könnten sich über diese Webseite treffen. Ich kenn mich sonst wenig aus im aktuellen Internet.

  10. Leute 3: "Wir-Gefühl": Ist nötig, also: Kanutouren, Klettertouren, Partys, usw.

  11. Leute 4: Es geht natürlich um mehr als das Wirgefühl. Schließlich muss man wie im Betrieb die Stärken und Fähigkeiten und Beliebtheiten der Teilnehmer kennen. Also eher: "Gruppenbildung".

  12. Leute 5: Natürlich kann das mit den Leuten noch Jahre dauern.

  13. Leute 6: Ich selbst mache nicht mehr mit beim detopischen Verein. Nach einigen Jahrzehnten mit Gesprächen über Öko- und Zukunftspolitik wird man kraftlos, wenn man im Wesentlichen Widerspruch, Achselzucken und Kopfschütteln "erntet". Das laugt einen aus. Selbstverständlich habe ich auch viele Gleichgesinnte und Gleichdenkende gefunden, gerade seit 'Internetzeiten', sonst hätte ich das in einer Kleinstadt gar nicht unbeschadet durchhalten können. Aber auf einen Gleichdenkenden kommen 10000 "Andersdenkende", also "Normaldenkende"; wir kennen sie alle: die Normalverbraucher, die tiefgläubig glauben, dass Ökozeug wäre eine Modeerscheinung der Lehrer, "Intellektuellen" und Alt-68er für deren linke Ideen. - Meine Zukunftsbeitrag ist, diese Webseite bis 2030 aufrechtzuerhalten.

  14. Leute 7: Man sollte das Rederecht auf Versammlungen auf 49 Jahre begrenzen. (Ältere wissen immer zu sehr alles besser und denken automatisch an ihre Rente. Aber sie können mitwählen und mitarbeiten. Aber: Es ist noch fraglich, wie wichtig "49" ist. Der Grund ist: Ich habe in meinem Leben auf unendlich vielen Versammlungen von vielerlei Vereinen, auch politischen, teilgenommen. Und ich habe immer ein geordnetes Versammlungswesen gewünscht. Also richtig mit Tagesordnung, damit ich mich vorbereiten kann und an die sich gehalten wird und an eine versprochenes Endzeit, die eingehalten wird. Detopische Versammlungen dürfen nicht zum Horror werden. Man sollte eher kleine Kunstwerke anstreben. Mit 5 min Monty Python in der Mitte zur Entkrampfung, oder dem Lied "Brüder zur Sonne zur Freiheit", oder einem Sketch, oder 10 min Yoga.

  15. Leute 8: Ich denke, Detopia ist so "abgedreht", dass vorerst nur Enthisiasten angezogen werden, und Karrieristen oder welche, die "eine politische Heimat" suchen, abgeschreckt werden.

  16. Verein 3: Wenn man dann eine stabile "Truppe" beisammen hat, dann macht man los. Mit Flyer in Briefkasten. (Das ist leichter, als Infotische in Fussgängerzonen oder die "Zeugen-Jehova-Methode")

  17. Verein 4: Dann eben "Versammlungen". Hier geht es erstmal hauptsächlich um das Studium, angeleitet durch die Webseite. Vorerst kann man an meine Detopiaseite denken; später soll der Verein eine schönere machen.

  18. Es geht also zuerst um "Volkshochschule", also Bildung, also Wissen.

  19. Dann um Ortsgruppen - oder um Teilnehmer, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder.

  20. Buch: Dann muss auch ein Detopiabuch geschreiben und gedruckt werden, BoD. Als Vorbild kann Ferstens Plädoyer (2002) dienen. Das kann "Grundbuch 1" sein. Und dann sollen Autoren gesucht und herangebildet werden, die notwendigen guten Texte für Webseite und Buch erarbeiten.

  21. Wenn dan eines tages die Vorraussetzungen erfüllt sind, dann kann man den Verein zur Partei machen und zu Landtagswahl anmelden.

  22. Ob Kommunalwahl sinnvoll ist, kommt auf die Leute an, die wir anziehen; ob das mehr "Praktiker" sind, denen vor Ort-Tun wichtig ist. 

  23. Wahlziel ist es eigentlich nur (aus der Sicht 2016): 3% (bei Bundestagswahl und Landtagen). - Dann hat man Einnahmen, und kann präsent bleiben. Dann wird man mit seiner Idee von der Bevölkerung auch ernster genommen, wenn man immer auf dem Wahlzettel steht. (Obwohl es natürlich auch schon Spaßparteien gab und gibt.)

  24. Mehr muss man nicht tun. Dann kennen einen auch die Journalisten, und sie müssen entscheiden, ob sie was berichten über die detopischen Utopie. Natürlich kann die Detopiapartei das immer wieder in "Offenen Briefen" vom Staat - zusätzlich - fordern. Auch von der "Bundeszentrale für politische Bildung". Aber die anfänglichen Aktivisten müssen es nicht übertreiben. Die Aufgabe muss irgendann erfüllt sein. Und von heute aus gesehen, ist es ein wahrhaftig titanische Aufgabe, nämlich allen Ernstes für Gleichbesitz und vorläufige materielle Armut einzutreten. Man wird sicher in den ersten Jahren von allen verspottet, und das muss man erstmal aushalten können. Deswegen sind "Klassenfahrten" auch wichtig, um sich "wiederaufzubauen".

  25. Man muss suchen, wie man an der Apokalypsekeule vorbei kommt - und sie selten 'zur Hand' nehmen muss. Sonst hat man ja gleich wieder "Lust am Untergang". - Ich denke, deshalb hat sich seit 1979 (Gründung Grüne Partei) auch noch kein detopischer Zweig entwickelt. -- Das wird die größte ideologische Herausforderung werden. Kann man an die Leute rankommen, ohne ständig auf "die Schrift an der Wand" zu zeigen und mit der anderen Hand auf das Bild vom Paradies unter der Decke zu zeigen. (Also so, wie christliche Sekten das machen, etwa die Zeugen.)

  26. Man kann sagen: Detopia ist der natürliche Weg zum natürlichen menschlichen Fortschritt?

  27. Und vorher wichtig: Kann sich die Aktivistengruppe stabil aufbauen ?? Wie gesagt: Ich hatte seit 1990 reichlich Kontakt in die Kommuneszene und verschiedene Weltverbesserungsszenen (Trotzkisten, Anarchisten, Survivalisten, Greenpeace, Amnesty, Psychoszenen, Meditationsdinger, Esoteriksubkulturen, u.v.m.) Mir kommt es heute zuvor, als wäre dort keiner zu finden, um bei Detopia mitzumachen. Es ist ja auch verständlich: Man soll den (normalen) Leute sagen, was sie nicht hören wollen. (Verzicht, etc.) Denn das muss ja tun, um erstmal Teilnehmer zu finden. Man kann nicht nur in die Subkulturen reingehen, und versuchen, leute "abzuwerben". Man muss auch "frische Leute" "abholen". Und man kann auch nicht alles über "das Internet" machen. Also dort Leute finden. (Am Anfang ja, denn da geht es nicht anders.)

  28. Einmal braucht man tausend Detopier, die eine Wanderung (Fahrrad?) von München auf Berlin machen, womit sie dem Volk beweisen, dass sie an detopia glauben bzw. es ernst damit meinen, und "dran bleiben werden".

  29. Wie gesagt: Das heutige detopische Ziel ist bescheiden: 2030: 3% bei einer Bundestagswahl für die Detopiapartei.

  30. Name 1: Wenn mal die Detopiapartei gegründet würde, kann sie auch anders heißen. Etwa: Gleichbesitzpartei; also durchaus "populistischer" und "anfassbarer".

  31. Wenn wir das gegenwärtige Ziel erreicht haben, dann erreichen wir das gesamte Volk hinsichtlich dessen, dass wir die mutigen Köpfe erreichen (diese WISSEN also von uns). Und um die geht es erstmal. Und wenn DIE dann zusammenkommen und eine Versammlung machen, dann sollen DIE rausknobeln, ob man sich eine größeres Ziel vornehmen kann.

  32. Es ist also HEUTE die Kunst, etwas mit 100% Kraft anzustreben, was nur 3% Prozent des Zieles ist. Hilfreich-motivierend kann wirken, dass die gegenwärtigen Detopier womöglich lustige und tatkräftige Menschen sind, die sich gegenseitig im Alltag helfen - und im Falle des "Menschheitssurvival" hier erstklassige Gruppenleute sind für die "Flucht in die Berge".

  33. Das soll hier kein vollständiges Briefing mit Checkliste werden, sondern nur zeigen, dass ich mir was ganz Normales vorstelle. Ich sag' immer: "Wie die anderen auch.", und meine damit die früheren NGOs, APOs, Kleinparteien, usw. in der BR-Demokratie. (Auf eine besondere Weise fasziniert mich schon seit Jahrzehnten die Organisationsform der Zeugen Jehovas. Das kommt sicher aus DDR-Zeiten. Also, dass die Zeugen einfach an der Wohnungstür klingelten und völlig unbeeindruckt - von meiner Ablehnung und der des Staates - ihr eigenes Zeug rumagitierten; und manchmal rhetorisch nicht mal schlecht.)
    Nur eben, dass man "den Ball flach hält", also sich nur das Ziel setzt: "Aufruf zum Sozialismus" bzw. - umgekehrt - wenigstens "Volksablehnung von Detopia": Die Deutschen könnten auch sagen: "Wir wollen Detopia nie.". Aber für diese Aussage müssen sie vorher wissen, wie und warum detopia ist. Und dazu müssen sie "detopia studieren". Man kann also kein "Propaganda für detopia" machen und keine "Reklame für detopia". Sondern die Aufgabe ist: Dem Volk zu sagen: "Detopia ist sehr wichtig für dich. Du musst dich eigenaktiv darum bemühen, detopia zu lernen." - Dazu ist die Detopiapartei nötig. (Nicht, um schon Detopia zu errichten; oder um im Bundestag Vorbereitungen zu Detopia zu unternehmen.) Es gibt sonst keinen anderen Weg, um zum Volk durchzudringen, also "angehört zu werden". Möglicherweise muss man sich nach dem "Erreichen des 3%-Zieles" das "5%-Ziel" vornehmen, wenn man bei 3% (mehrmals bei Wahlen) immer noch "von den Medien totgeschwiegen wird". Dann kann man im Bundestag als Fraktion etwas mehr (Druck) machen, um gehört zu werden. (angehört, wahrgenommen). Aber das sollen die Detopianer erst dann beraten, wenn sie das 3%-Ziel feiern. Ist Detopia wirklich und tatsächlich beim deutschen Volk "angekommen" (als realer Weg in die Zukunft)? 

  34. Das 3,33%-Ziel bis 2033 ist natürlich auch utopisch. Der Vorteil aber wäre, dass man für sich eine rote Linie einzieht, und an ihr sieht: "Es geht nicht." Man kann sich dann einer Weltuntergangssekte anschließen, die sicher auch in Deutschland aus den Boden schießen werden; die aber eben die Seele beruhigen (vermutlich). - Oder mit anderen Worten: Wenn ich hier einen "Aufruf zu Detopia" loslasse, dann übernehme ich auch Verantwortung dafür. Ich will mir deine Seele ja nicht lebenslang krallen, wie die Zeugen oder die Scientologen, oder die Marxisten (früher). Sondern nur ein Teil deiner Seele (oder Zeit udn Kraft) für eine gewisse Gesamtzeit.
    Einige Ökosophen forderten ja von uns, nie aufzugeben und "der Erde treu zu bleiben", z.B.: Robert Jungk, Rudolf Bahro, Carl Amery, Hans Jonas. -- Ich nahm und nehme das zwar ernst und wörtlich, aber das ist natürlich auch ein Eingriff in mich. Ich soll mit etwas lebenslang beschäftigt werden, wovon alle 12 Mieter in meinem Haus jegliches Gespräch, also jegliches Wissen darüber verweigern; als Beispiel für vermutlich 99% der Bundesbürger. - Da mache ich nicht mit. Einmal muss wirklich Schluss sein. Einmal braucht jeder 100% seiner Kraft für "Survivaltraining" und "um in die Berge zu rennen." (Ich jetzt persönlich renne nicht mit.). 
    Also kurz: Der Aufruf zum Durchhalten und Weitermachen gilt meinetwegen für alle Zeit und alle Zeiten. Es ist tatsächlich so, dass Carl Amery immer recht behalten wird, dass wir uns die Zeiten nicht vorstellen können, "die da kommen", und das etwas, was uns heute aussichtslos erscheint (auch nur einen Einzelnen Hausbewohner in meinem Haus zu überzeugen), dann schwupp-die-wupp "Konsens" ist: "Habe ich doch schon immer gesagt." - sagt dann wieder jeder.
    Aber ich diskutiere schon 4 Jahrzehnte mit den Leuten rum (über Öko, Frieden und "System") und muss mich eines Tages vom Idealismus des altgewordenen Jugendlichen verabschieden - um "meine Ruhe zu haben". 
    Der "Konziliare Prozess" ist auch eingeschlafen. 1983 (siehe Wikipedia) hat man ihn begonnen als gemeinsamen Lernweg der christlichen Kirchen zur "Bewahrung der Schöpfung". Für mich entscheidend hier ist, dass die Kardinäle, einschl. Päpste, seitdem nichts gelernt haben, und zwar hinsichtlich der unbestrittenen Hauptfrage; nämlich dem Aufruf an die Katholiken der Welt zur Zwei-Kind-Ehe; was natürlich die Heiligsprechung aller Verhütungsmittel eingeschließt. - Ich will damit vor Augen führen, dass Detopia "Überzeugungsarbeit leisten muss" gegen ganz starres Unbewusstes, und damit will ich im Detopier die Gedanken verankern, damit er leichter "aufgeben kann, ein Revolutionär zu sein", wenn "es ihn überfordert". - Diese Seite "Wie tun?" muss zwingend schließen mit: "End of Detopie" - "for me". (Die "Neue-Ohne-Mich-Bewegung").

  35. Der "Rechtsruck" in den USA wirkt anti-idealistisch, antiutopisch, demotivierend, resignierend. Einmal muss man aufgeben dürfen - oder die Hauptlast an die jungen/jüngeren Leute übergeben.

  36. Ein gutes Ziel ist auch, wenn einem die politische Detopiapartei (als Fahrzeug für die Medien) zu groß ist, sich vorzunehmen: Ab der 5. Klasse soll es zwei Schulstunden pro Schuljahr über Detopia geben. Das kann man auch mit einem normalen Verein angehen.

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D:  Über die VGO, Detopia und den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts"

  1. Zur Begrifflichkeit <Die Vorbildliche Gesellschaftsordnung>: Sie ist "nur" eine neue und nachhaltige, eine andere und zukunftsfähige, eine bessere und humane. Sie kann eigentlich "irgendwie" sein. Hauptsache vorbildlich. Das Volk muss sie sich ausdenken und konstruieren. Und da ich auch Volk bin, habe ich auch nachgedacht. Mein Ergebnis nenne ich Detopia. Detopia ist vorbildlich und vortrefflich. Mit Detopia kommen wir ins Jahr 3000. Mit Detopia sind alle Leute zufrieden, also alle Bürger sind glücklich in Detopia, denn nur glücklich kann mensch ökologisch sein.

  2. Der Sinn von Detopia ist, dass alle Bürger am Staat teilnehmen. Detopia ist also super-demokratisch. Daher das mit dem Gleichbesitz. Dann erledigen sich viele Auswüchse der Marktgesellschaft von alleine.

  3. Insbesondere betrachte ich die Reklameindustrie als Zersetzungsindustrie und Bewusstseinsindustrie.

  4. Viele Verschwörungstheorien würden sich auflösen - ohne Geldgeber und Geldgewinner daran.

  5. Mir geht es also darum, dass der (Volks-) Geist wieder bzw. erstmals klar wird. Dann können wir Politik machen. Weltpolitik. Ökopolitik. Zukunftspolitik. Auch Innenpolitik.

  6. Auch vielerlei Pseudo-Events fallen ohne Kapital in sich zusammen - auf ein erträgliches Maß.

  7. "Wir amüsieren uns zu Tode" von Neil Postman bleibt aktuell, auch wenn schon 30 Jahre alt und aus Amerika. Das Prinzip hat bis jetzt Bestand und heißt jetzt: "We love to entertain you!"

  8. "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" sagt man in Lateinamerika zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung, als jene, die seit 100 Jahren dort erlebt wird; einschließlich der ständigen Eingriffe und Angriffe durch die USA.

  9. Survivalsozialismus?

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E:  Warum Buch? Und warum Buch auf Webseite?

F: "It's Time To Act!

  1. Das sagte Tony Blair einmal am Rednerpult. Es ging ihm um das Klima. Siehe BBC-Doku 2008 

  2. Irgendjemand muss handeln - müsste handeln wollen.

  3. Aber es müsste ein Handeln sein, dass auch im Jahr 3000 noch als 'richtig' eingeschätzt werden würde. 

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  1. Das Klugwerden des Volkes, also jedes Einzelnen, ist wichtig und wird gefördert, ja: gefordert; weil es anders nicht geht. 

  2. Im Moment aber muss vom Volk anerkannt werden, dass seine Klugheit nicht ausreicht, um die Lage zu begreifen.

  3. Das Volk muss (am Anfang der VGO) Frauen und Männer suchen und finden, denen es vertraut - und denen die Macht geben; natürlich mit vielerlei Kontroll- und Abwahlmöglichkeiten.

  4. Anders geht es nicht. Ich habe mich 2016 auch mit vielerlei 'Prolls aus der geistigen Unterschicht' unterhalten: Ich kann mir theoretisch vorstellen, dass diese Detopia vom Prinzip her begreifen und auch sagen: "Ich mach mit.", wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen; aber: Man kann nicht von Anfang an "Konsensdemokratie" oder "Basisdemokratie" machen. Dazu fehlt zuviel am geistigen Horizont. Nicht viel besser sieht es im "Mittelstand" aus. Hier funktioniert die Logik zwar besser. Aber der Noch-Besitz wirkt hier als Erkenntnissperre. (Vgl. H.v. Ditfurths Kurzbericht 1989 darüber).

  5. Jedenfalls: Egal, wieviel Geld einer heute auf dem Konto hat, und ob wir ihn zum Mittelstand oder Unterstand zählen wollen: Heute haben nur 5% der Deutschen die geistige Reife, um sofort als 'detopische Politiker' zu agieren. Also vorläufig muss diese geistige 'Elite' führen und entscheiden und 'die Macht ausüben'. Und das Volk muss das einsehen und selbst so wollen. Und bei Abwahl, um ungenügende Leute wieder zu entfernen, kann man mehr Demokratie als heute 'einbauen'. 

  6. Aber nochmal: Die Menschen sind nicht gleich und nicht gleich klug und nicht gleich reif. (Und das liegt nicht an ihnen selbst, sondern an der jahrhundertelangen 'Unterdrückung'.) Und man kann es ihnen auch beweisen - bzw. umgekehrt kann man Demokratieschulen machen, mit Prüfung und Zeugnis. -- Aber zum Beginn und am Anfang der VGO muss das Volk bereit sein, "sich auch mal was sagen zu lassen". Und nicht immer nur überheblich alles besser zu wissen. Sondern auch mal drüber nachdenken. - So sehe ich das. Natürlich muss alles so einfach wie möglich ausgedrückt werden. Hier soll es viele Möglichkeiten zum Protestieren geben.

  7. Nochmal: Das ist alles Fiktion! Aber es musste gesagt werden. 

  8. Das Volk ist immer so klug wie nötig, damit es unmittelbar überlebt. Aber wenn wir das Jahr 2100 oder gar das Jahr 3000 anvisieren, dann brauchen wir einen längeren Atem.

  9. Nochmal: Die Hauptaufgabe einer vorbildlichen Gesellschaftsordnung ist, dass in zwei Generation 90% des Volkes zur geistigen Elite gehören.

  10. Taylor 1972 finde ich am besten zu Detopia passend. 

  11. Harich 1975 empfiehlt - zwar  auch - die "radikale Verschwörung zur Gleicheit". 

  12. Aber Detopia glaubt nicht an die "kommunistische Partei" als Überflieger und gerechten Mangelverteiler. Detopia glaubt an die Erz- und Ur-Demokratie, die tatsächliche Volksdemokratie (wozu das Volk klugwerden wollen muss!). Detopia glaubt an "das große Ziel" (z.B. deutsches Kinderlachen im Jahre 3000; oder italienisches; also Glück und Zufriedenheit für alle). Dieses Ziel ist einzig durch Demokratie zu erreichen, also durch "Mitbestimmung". Nur, wenn der Mensch äußerlich teilnimmt, kann er auch innerlich an allem teilnehmen. (Das ist ja allseits bekannt und auch ein Prinzip des Kapitalismus als 'freies Unternehmertum'.)

  13. Für das detopische Ziel 3000 braucht jeder Mensch einen gesicherten Lebensplatz. Andernfalls kann er sich nicht ökologisch-friedlich (ökopaxlich) verhalten und an der Gesellschaft teilnehmen bzw. ein 'Gemeindemitglied sein'. Letzteres - ich muss es oft wiederholen dürfen - ist unabdingbar nötig und setzt voraus, dass er tatsächlich Einflußnahme hat (also Machtausübung; also Herrrschaft) und das setzt aber voraus, dass 'er klug genug ist' - und dass wiederum wird durch 'Prüfungen' in Erfahrung gebraucht. 

  14. Ja, einmal - im Jahr 9000 - ist mein vieles Drumherumreden nicht nötig. Dann braucht es viel weniger Grundgesetze, geschriebene Verfassungen und Gesellschaftsverträge. Zum einen sind ja dann viele Sachen verinnerlicht, also selbstverständlich, als natürlich empfunden. Zum anderen sind viele Sachen äußerlich nicht möglich, gar nicht möglich, unmöglich. Mir fällt jetzt kein kurzes Beispiel ein. Und ich muss auch mal zum Abschluss kommen.

 

 

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Manchmal überlege ich, ob ich nicht meine sämtlichen Texte seit 2001 einstellen soll. Es wiederholt sich zwar vieles; auch viele Stilblüten*. Aber es ist auch noch Brauchbares dabei. Und: Speziell die Beschreibungen von Detopia kann ich heute nicht mehr so idealistisch-frisch darniederschreiben. (* Zum einen ohne Übung, ja: ohne Vorerfahrung im Texteverfassen; noch mit Resten des Pennälers, der sich an seinen eigenen Formulierungen betrinkt. Zum anderen: Frischer Computerbesitzer; vorher nur mit Schreibmaschine etwas 'reingehackt', und nach zwei A4-Seiten ermüdet.)

 

 

 

 

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