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Wie tun? 

Wie denn nun?

 

 

 

Wie oder was kann jemand tun - für eine gute Zukunft?  

Weil es bei detopia.de so viele 'schwarze' Aussagen gibt, wird es vom Publizierer verlangt, auch (mal was) "Positives" zu sagen, "was Weißes"; möglichst Auswege mit Lösungen, auf denen man eine schwarze Zukunft weiträumig umfahren könnte und in der weißen 'sanft landet'. Frühe sagten wir auch 'lichte Zukunft'. "Hell" war ebenfalls gebräuchlich.

Das tun wir hier nochmal. Der Leser wird oft denken: Das gehört weiter nach unten, das ist ein Unterpunkt von dem, das ist momentan unwichtig, usw. Man kann alles noch solider aufschreiben, weil Detopia nicht kompliziert ist. Aber aus heutiger Sicht - noch Jahre vor der Stunde Null - komme ich ständig mit den Zeitebenen durcheinander. Ich bräuchte korrekterweise ein Futur 3. Oder ich würde es rückblickend aus dem Jahr 3000 aufschreiben: Dann hätte ich wenigstens ein ordentliches Plusquamperfekt.

 

  1. Geld: Das Anfangsgeld (immerhin für die Weltrettung ;-) muss von den Teilnehmern kommen. Mitgliedsbeiträge. Kredit, rückzahlbar bei Einnahmen.

  2. Geld 2: Später Spenden, "Crowdfunding", "Sponsoren" - Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass ein Millionär "Gutes tun will und darüber reden." (Sowas gab es schon.)

  3. Geld 3: Später Parteienfinanzierung durch Wahlkampfkostenrückerstattung.

  4. Geld 4: Und falls es jemals einen Abgeordneten der Detopiapartei in Land- oder Bundestag geben sollte, dann gibt der bestimmt was ab.

  5. Geld 5: Einnahmen aus Wirtschaftstätigkeit. "T-Shirt- und Base-Cape-Verkauf".

  6. Verein 1: Ja, man muss einen Verein gründen. Später eine politische Partei.

  7. Leute 1: Natürlich braucht man erstmal Aktivisten. 100 wären gut. Wenn man nicht solange warten will, dann weniger.

  8. Leute 2: Die könnten sich über diese Webseite treffen. Ich kenn mich sonst wenig aus im aktuellen Internet.

  9. Leute 3: "Wir-Gefühl": Ist nötig, also: Kanutouren, Klettertouren, Partys, usw.

  10. Leute 4: Es geht natürlich um mehr als das Wirgefühl. Schließlich muss man wie im Betrieb die Stärken und Fähigkeiten und Beliebtheiten der Teilnehmer kennen. Also eher: "Gruppenbildung".

  11. Leute 5: Natürlich kann das mit den Leuten noch Jahre dauern.

  12. Leute 6: Ich mache natürlich nicht mit, bei allem.

  13. Leute 7: Man sollte das Rederecht auf Versammlungen auf 49 Jahre begrenzen. (Ältere wissen immer zu sehr alles besser und denken automatisch an ihre Rente. Aber sie können wählen (gewählt werden?) und mitarbeiten. Aber: Es ist noch fraglich, wie wichtig "49" ist. Der Grund ist: Ich habe in meinem Leben auf unendlich vielen Versammlungen von vielerlei Vereinen, auch politischen, teilgenommen. Und ich habe immer ein geordnetes Versammlungswesen gewünscht. Also richtig mit Tagesordnung, damit ich mich vorbereiten kann und an die sich gehalten wird und an eine versprochenes Endzeit, die eingehalten wird. Detopische Versammlungen dürfen nicht zum Horror werden. Man sollte eher kleine Kunstwerke anstreben. Mit 5 min Monty Python in der Mitte zur Entkrampfung, oder dem Lied "Brüder zur Sonne zur Freiheit", oder einem Sketch, oder 10 min Yoga.

  14. Leute 8: Ich denke, Detopia ist so "abgedreht", dass vorerst nur Enthisiasten angezogen werden, und Karrieristen oder welche, die "eine politische Heimat" suchen, abgeschreckt werden.

  15. Verein 3: Wenn man dann eine stabile "Truppe" beisammen hat, dann macht man los. Mit Flyer in Briefkasten. (Das ist leichter, als Infotische in Fussgängerzonen oder die "Zeugen-Jehova-Methode")

  16. Verein 4: Dann eben "Versammlungen". Hier geht es erstmal hauptsächlich um das Studium, angeleitet durch die Webseite. Vorerst kann man an meine Detopiaseite denken; später soll der Verein eine schönere machen.

  17. Es geht also zuerst um "Volkshochschule", also Bildung, also Wissen.

  18. Dann um Ortsgruppen - oder um Teilnehmer, Mitarbeiter, Vereinsmitglieder.

  19. Buch: Dann muss auch ein Detopiabuch geschreiben und gedruckt werden, BoD. Als Vorbild kann Ferstens Plädoyer (2002) dienen. Das kann "Grundbuch 1" sein. Und dann sollen Autoren gesucht und herangebildet werden, die notwendigen guten Texte für Webseite und Buch erarbeiten.

  20. Wenn dan eines tages die Vorraussetzungen erfüllt sind, dann kann man den Verein zur Partei machen und zu Landtagswahl anmelden.

  21. Ob Kommunalwahl sinnvoll ist, kommt auf die Leute an, die wir anziehen; ob das mehr "Praktiker" sind, denen vor Ort-Tun wichtig ist. 

  22. Wahlziel ist es eigentlich nur (aus der Sicht 2016): 3% (bei Bundestagswahl und Landtagen). - Dann hat man Einnahmen, und kann präsent bleiben. Dann wird man mit seiner Idee von der Bevölkerung auch ernster genommen, wenn man immer auf dem Wahlzettel steht. (Obwohl es natürlich auch schon Spaßparteien gab und gibt.)

  23. Mehr muss man nicht tun. Dann kennen einen auch die Journalisten (oder man kennt selbst einen), und sie müssen entscheiden, ob sie was berichten über die detopischen Utopie. Natürlich kann die Detopiapartei das immer wieder in "Offenen Briefen" vom Staat - zusätzlich - fordern. Auch von der "Bundeszentrale für politische Bildung". Aber die anfänglichen Aktivisten müssen es nicht übertreiben. Die Aufgabe muss irgendann erfüllt sein. Und von heute aus gesehen, ist es ein wahrhaftig titanische Aufgabe, nämlich allen Ernstes für Gleichbesitz und vorläufige materielle Armut einzutreten. Man wird sicher in den ersten Jahren von allen verspottet, und das muss man erstmal aushalten können. Deswegen sind "Klassenfahrten" auch wichtig, um sich "wiederaufzubauen".

  24. Man muss suchen, wie man an der Apokalypsekeule vorbei kommt - und sie selten 'zur Hand' nehmen muss. Sonst hat man ja gleich wieder "Lust am Untergang". - Ich denke, deshalb hat sich seit 1979 (Gründung Grüne Partei) auch noch kein detopischer Zweig entwickelt. -- Das wird die größte ideologische Herausforderung werden. Kann man an die Leute rankommen, ohne ständig auf "die Schrift an der Wand" zu zeigen und mit der anderen Hand auf das Bild vom Paradies unter der Decke zu zeigen. (Also so, wie christliche Sekten das machen, etwa die Zeugen.)

  25. Man kann sagen: Detopia ist der natürliche Weg zum natürlichen menschlichen Fortschritt?

  26. Und vorher wichtig: Kann sich die Aktivistengruppe stabil aufbauen ?? Wie gesagt: Ich hatte seit 1990 reichlich Kontakt in die Kommuneszene und verschiedene Weltverbesserungsszenen (Trotzkisten, Anarchisten, Survivalisten, Greenpeace, Amnesty, Psychoszenen, Meditationsdinger, Esoteriksubkulturen, u.v.m.) Mir kommt es heute zuvor, als wäre dort keiner zu finden, um bei Detopia mitzumachen. Es ist ja auch verständlich: Man soll den (normalen) Leute sagen, was sie nicht hören wollen. (Verzicht, etc.) Denn das muss ja tun, um erstmal Teilnehmer zu finden. Man kann nicht nur in die Subkulturen reingehen, und versuchen, leute "abzuwerben". Man muss auch "frische Leute" "abholen". Und man kann auch nicht alles über "das Internet" machen. Also dort Leute finden. (Am Anfang ja, denn da geht es nicht anders.)

  27. Einmal braucht man tausend Detopier, die eine Wanderung (Fahrrad?) von München auf Berlin machen, womit sie dem Volk beweisen, dass sie an detopia glauben bzw. es ernst damit meinen, und "dran bleiben werden".

  28. Wie gesagt: Das heutige detopische Ziel ist bescheiden: 2030: 3% bei einer Bundestagswahl für die Detopiapartei.

  29. Name 1: Wenn mal die Detopiapartei gegründet würde, kann sie auch anders heißen. Etwa: Gleichbesitzpartei; also durchaus "populistischer" und "anfassbarer".

  30. Wenn wir das gegenwärtige Ziel erreicht haben, dann erreichen wir das gesamte Volk hinsichtlich dessen, dass wir die mutigen Köpfe erreichen (diese WISSEN also von uns). Und um die geht es erstmal. Und wenn DIE dann zusammenkommen und eine Versammlung machen, dann sollen DIE rausknobeln, ob man sich eine größeres Ziel vornehmen kann.

  31. Es ist also HEUTE die Kunst, etwas mit 100% Kraft anzustreben, was nur 3% Prozent des Zieles ist. Hilfreich-motivierend kann wirken, dass die gegenwärtigen Detopier womöglich lustige und tatkräftige Menschen sind, die sich gegenseitig im Alltag helfen - und im Falle des "Menschheitssurvival" hier erstklassige Gruppenleute sind für die "Flucht in die Berge".

  32. Das soll hier kein vollständiges Briefing mit Checkliste werden, sondern nur zeigen, dass ich mir was ganz Normales vorstelle. Ich sag' immer: "Wie die anderen auch.", und meine damit die früheren NGOs, APOs, Kleinparteien, usw. in der BR-Demokratie. (Auf eine besondere Weise fasziniert mich schon seit Jahrzehnten die Organisationsform der Zeugen Jehovas. Das kommt sicher aus DDR-Zeiten. Also, dass die Zeugen einfach an der Wohnungstür klingelten und völlig unbeeindruckt - von meiner Ablehnung und der des Staates - ihr eigenes Zeug rumagitierten; und manchmal rhetorisch nicht mal schlecht.)
    Nur eben, dass man "den Ball flach hält", also sich nur das Ziel setzt: "Aufruf zum Sozialismus" bzw. - umgekehrt - wenigstens "Volksablehnung von Detopia": Die Deutschen könnten auch sagen: "Wir wollen Detopia nie.". Aber für diese Aussage müssen sie vorher wissen, wie und warum detopia ist. Und dazu müssen sie "detopia studieren". Man kann also kein "Propaganda für detopia" machen und keine "Reklame für detopia". Sondern die Aufgabe ist: Dem Volk zu sagen: "Detopia ist sehr wichtig für dich. Du musst dich eigenaktiv darum bemühen, detopia zu lernen." - Dazu ist die Detopiapartei nötig. (Nicht, um schon Detopia zu errichten; oder um im Bundestag Vorbereitungen zu Detopia zu unternehmen.) Es gibt sonst keinen anderen Weg, um zum Volk durchzudringen, also "angehört zu werden". Möglicherweise muss man sich nach dem "Erreichen des 3%-Zieles" das "5%-Ziel" vornehmen, wenn man bei 3% (mehrmals bei Wahlen) immer noch "von den Medien totgeschwiegen wird". Dann kann man im Bundestag als Fraktion etwas mehr (Druck) machen, um gehört zu werden. (angehört, wahrgenommen). Aber das sollen die Detopianer erst dann beraten, wenn sie das 3%-Ziel feiern. Ist Detopia wirklich und tatsächlich beim deutschen Volk "angekommen" (als realer Weg in die Zukunft)? 

  33. Das 3,33%-Ziel bis 2033 ist natürlich auch utopisch. Der Vorteil aber wäre, dass man für sich eine rote Linie einzieht, und an ihr sieht: "Es geht nicht." Man kann sich dann einer Weltuntergangssekte anschließen, die sicher auch in Deutschland aus den Boden schießen werden; die aber eben die Seele beruhigen (vermutlich). - Oder mit anderen Worten: Wenn ich hier einen "Aufruf zu Detopia" loslasse, dann übernehme ich auch Verantwortung dafür. Ich will mir deine Seele ja nicht lebenslang krallen, wie die Zeugen oder die Scientologen, oder die Marxisten (früher). Sondern nur ein Teil deiner Seele (oder Zeit udn Kraft) für eine gewisse Gesamtzeit.
    Einige Ökosophen forderten ja von uns, nie aufzugeben und "der Erde treu zu bleiben", z.B.: Robert Jungk, Rudolf Bahro, Carl Amery, Hans Jonas. -- Ich nahm und nehme das zwar ernst und wörtlich, aber das ist natürlich auch ein Eingriff in mich. Ich soll mit etwas lebenslang beschäftigt werden, wovon alle 12 Mieter in meinem Haus jegliches Gespräch, also jegliches Wissen darüber verweigern; als Beispiel für vermutlich 99% der Bundesbürger. - Da mache ich nicht mit. Einmal muss wirklich Schluss sein. Einmal braucht jeder 100% seiner Kraft für "Survivaltraining" und "um in die Berge zu rennen." (Ich jetzt persönlich nicht, weil mir das egal ist). 
    Also kurz: Der Aufruf zum Durchhalten und Weitermachen gilt meinetwegen für alle Zeit und alle Zeiten. Es ist tatsächlich so, dass Carl Amery immer recht behalten wird, dass wir uns die Zeiten nicht vorstellen können, "die da kommen", und das etwas, was uns heute aussichtslos erscheint (auch nur einen Einzelnen Hausbewohner in meinem Haus zu überzeugen), dann schwupp-die-wupp "Konsens" ist: "Habe ich doch schon immer gesagt." - sagt dann wieder jeder.
    Aber ich diskutiere schon 4 Jahrzehnte mit den Leute rum (über Öko, Frieden und "System") und will mich eines Tages vom Idealismus des Jugendlichen verabschieden - und "meine Ruhe haben". 
    Der "Konziliare Prozess" ist auch eingeschlafen. 1983 (siehe Wikipedia) hat man ihn begonnen als gemeinsamen Lernweg der christlichen Kirchen zur "Bewahrung der Schöpfung". Für mich entscheidend hier ist, dass die Kardinäle, einschl. Päpste, seitdem nichts gelernt haben, und zwar hinsichtlich der unbestrittenen Hauptfrage; nämlich dem Aufruf an die Katholiken der Welt zur Zwei-Kind-Ehe; was natürlich die Heiligsprechung aller Verhütungsmittel eingeschließt. - Ich will damit vor Augen führen, dass Detopia "Überzeugungsarbeit leisten muss" gegen ganz starres Unbewusstes, und damit will ich im Detopier die Gedanken verankern, damit er leichter "aufgeben kann, ein Revolutionär zu sein", wenn "es ihn überfordert". - Diese Seite "Wie tun?" muss zwingend schließen mit: "End of Detopie" - "for me". (Die "Neue-Ohne-Mich-Bewegung").

  34. Der "Rechtsruck" in den USA wirkt anti-idealistisch, antiutopisch, demotivierend, resignierend. Einmal muss man aufgeben dürfen - oder die Hauptlast an die jungen/jüngeren Leute übergeben.

  35. Ein gutes Ziel ist auch, wenn einem die politische Detopiapartei (als Fahrzeug für die Medien) zu groß ist, sich vorzunehmen: Ab der 5. Klasse soll es zwei Schulstunden pro Schuljahr über Detopia geben. Das kann man auch mit einem normalen Verein angehen.

 

 

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