Detopia - Eine neue und die nächste Gesellschaftsordnung? Die Neugestaltung der Gesellschaft

Detopia

Die einfache Gesellschaftsordnung

Über eine gedanklich-mögliche
Neugestaltung

  • "Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen." (Karl Valentin)

  • Audio 2021 über die Meinungsinflation, 4min.

  • Umweltbücher und utopische Schriften für Öko (-nomie und -logie) und Opti (-mismus)

  • Die nächste Gesellschaftsordnung muss das Volk sich selbst ausdenken, weil es sonst die Milliardäre tun werden.

  • Ein Denk-Beitrag zur Volksdiskussion: Die Tausend­quadrat­meter-Gleich­besitz-Gesell­schafts­ord­nung mit Rechtsstaat und  Demokratie, mit Freiheit und Gerechtigkeit

        

    

2021 => 100 Jahre Leonhard  =>  100 Jahre Sacharow  => 100 Jahre Stanislaw Lem  => 100 Jahre Ditfurth (15.10.) => 100 Jahre Gruhl (22.10.)

2022   =>  100 Jahre Mitrochin (3.3.)  =>  100 Jahre Amery (9.4.)   2023 =>  100 Jahre Löbsack

    

    

Autoren


 

Zeittafel und pdf


Kleine Themenseiten: 

Amerikabuch    Aufmerksamkeit   

Bevölkerungsbuch   Demokratiebuch

Inflationsheilige   Hartz-Buch   Sprachkritik  

Militär-Technik     Kultur-Alltag  Milliardärsbuch

Themenseiten

Umweltbuch    Ökobuch  

Klimabuch     Bahrobuch

Planeten-Filme  

Anti-Öko-Besserwisser  


Kommunismus    Pankowbuch 

Stalinbuch     Gulagbuch 

Asche-Fahne-NVA 


Biografie/Geschichte    Psychobuch 

Utopiebuch      Utopiestart 


Sterbejahr-Autoren    Sterbejahr-Künstler 

Bing detopia     Goog detopia 

Web Links    The blog of detopia  

 

 

Was aber ist Detopia?

Eine gute, saubere, sichere, vernunftgesteuerte, gewollte, langlebige Gesellschaftsordnung für Deutschland suchen (ausdenken, konstruieren) und finden (sich darauf einigen) und realisieren (auch teilweise und regional, wenn "keine Zeit"). Das Luftschloß sich ausdenken - es in die Wüste 'herunterladen' - dort herumlaufen - und es rufen und predigen - nicht nur das Ziel verkünden, auch den Weg dorthin, nämlich 90% bei Volksabstimmung - das alles ist Detopia.

 

 

Organisatorisches: 

  • www.detopia.de  =  https://detopia.de 

  • Aktuelle Online-Zeit:  Januar bis Oktober 2021 (Reformationstag)

  • Nächste Online-Zeit: ab 2.2.22

  • Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

  • ePost: detopia + posteo + de 

  • Bei rechtemäßigen Einwänden bitte mir einen Bescheid geben.

Über das Emailschreiben

  • Man kann mir schreiben, man muss es aber nicht tun.

  • Emails kann ich besser verstehen, wenn ein Zusammenhang zu detopia genannt wird.

  • Hilfreich für das Verständnis und eine Beantwortung ist außerdem eine biografische Angabe (Wohnregion, berufliches Milieu, Sozialisierung).

Technisches  

  • Selbsthilfe bei leeren Links: über ein anderes Register probieren.

  • Gegen die Über-Zeilenlänge auf Breit-Monitoren hilft "Browser-Fenster verengen".

  • Klein-Monitore dagegen kann man quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

  • Schriftvergrößerung geht immer und überall mit: STRG + Mausrad.

  • Am Anfang war das Mitmach-Internet - ab 1999 kam es in Schwung. Heute ist das Internet im Besitz der Medien-Industrie. Die Rechtslage ist nun "kapital-normal" und ich kann detopia nicht (mehr) "bürger-normal" betreiben.

  • Im Internet ist es nun oft grell-bunt-wacklig. Da kann detopia mit Graufarbe auftrumpfen.

  • Bei detopischer Sendepause funkt nur diese Startseite noch. Die tiefen Links führen dann zur weißen Seite: "Not Found".

  • Man muss nicht jeden Alt-Text kennen. Gute neuere Sachbuchautoren fassen ihre Vorbilder zusammen.

  • Leider werden immer neue Umwelt-Bücher publiziert (auch aus kapitalistischen Gründen). Die schiere Masse senkt die Aufnahmefähigkeit der Massen (und meine auch).

Schlagzeilen von gestern

  • Asyl für obdachlose Bücher

  • Die Klassiker der Ökoliteratur

  • Sammelstelle für verlorene Utopien

  • Tausend Texte für Deutschland!

  • Das deutsche Volk im Spiegel seiner Bücher 

  • Online auf Sendung seit dem 1. April 2000 - meist unter utopie1.de

 

 

 

 

Einige detopische Bücher

 

 

 

 

 

Der detopische Lösungsansatz für die Krisen der Gegenwart

 

  • Eine frei konstruierte - ergo künstliche - Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme 'maßgeschneidert' - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleich­besitz­gesell­schafts­ordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volks­verfassungs­abstimmung.

  • Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopax­autoren mit hinein. Andererseits sind detopische Utopien nichts Neues und am Biertisch und auf Partys werden sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert (zumindestens im ersten Jahrzehnt nach 1989, als ich noch viel redend rumgelaufen bin.)

  • Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, seine Nachkommen, das Volk, das Land.

  • Die Begründung, Grundlagen, Zweck und Ziel einer detopischen Gesellschaftsordnung

  • Der Weg hin zu den detopischen Zuständen.

  • Die verständliche Beschreibung und Veranschaulichung einer detopischen Gesellschaftsordnung.

  • Der Trost der Philosophie, falls es zu einer detopischen Gesellschafts-Innovation nicht kommt

  • Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  • Das allgemeinverständliche (Sach-) Buch bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess, um "sich selber zu überzeugen".

  • Seitdem hat die Quantität zugenommen. Wirkung war durchaus vorhanden. Der große Durchbruch/Aufbruch blieb jedoch aus.

  • Es ist auch eine ausgefeilte Gegenpropaganda entstanden, wissenschaftlich gesteuert durch Meinungsmacherinstitute (Public-Relation-Denkfabriken) und Reklameindustrielle; vorbereitet und flankiert durch die Unterhaltungs- und Zerstreuungsindustrie. Diese Gegenpropaganda ("einfache und schnelle Lösungen") scheint dauerhaft zu wirken - in Verbindung mit den realen Notlagen.

  • Der Angriff auf die (Kapital-) Demokratie-Systeme in den USA und anderswo zeigen die Richtung der Reise der Demokratie an. (Und dabei bevorzugen die kapitalistischen Wahlsysteme ohnehin den Status quo des Weiter-so.)

  • Das alles läßt den Schluss zu, dass die Welt immer verrückter wird. Die Dominanz der privat-kommerziellen Massenmedien (samt Reklame) wird den Glauben an feste humanistische und zivilisatorische Werte weiter untergraben. Das alles führt nicht zwingend zu einem Verbrechensplaneten, aber doch zu einem permanenten Abstieg.

 

 

 

 

Ohne den Heiligen Geist

wird's wohl nicht gehen.

 

Daher ein Bild davon,

das der Leser nicht erwartet.

  • Ich werte es als ein Symptom der Krankheit, dass selten etwas wie Detopia propagiert wurde und wird. Es gibt zwar nichtkapitalistische Konzepte, aber sie verheddern sie sich schlussendlich in der Eigentumsfrage.

  • Detopia will maximale Volkswohlfahrt durch maximale Demokratie samt maximaler Freiheit. Letztere bedeutet in der Praxis und muss das bedeuten: "Wenn Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen das zu sagen, was sie nicht hören wollen.", also maximale Bildungsanstrengungen, solange, bis die Überlebensgrundausbildung erreicht ist (dann kann man ruhiger treten).

  • Detopia ist in einem Punkte mehr wie das (ideale) Christentum und weniger wie (idealer) Kommunismus: Detopia "will" "ewiges Leben des Volkes". Den Bürgern eines detopischen Landes ist es wichtig, das nicht nur ihre Kinder und Enkel gut existieren, sondern auch deren und deren usw. Eine Kurzform zur Anschaulichkeit: "Deutsches Kinderlachen auf deutschem Boden im Jahre 3000". Soweit und so konkret denken die Bürger von Detopia. Und daraus folgt, dass "ein guter Staat" aufgebaut werden muss. Einige Grundprinzipien liegen heute auf der Hand, so dass darüber nicht mehr diskutiert werden kann: Sauberes Trinkwasser, frische Luft, Reisemöglichkeiten, Internet, genügend Freiheit, erträgliches Arbeiten, Renten- und Krankenversorgung, innere und äußere Sicherheit, Stabilität. - Andere Grundprinzipien sind jedoch neu - oder, wo seit langem bekannt, so doch "volksunbekannt"; jedesfalls "tut das Volk so", als höre es zum ersten Mal davon (auch, wenn ich ihm nachweise, dass schon vor 2000 Jahren darüber geredet und geschrieben wurde.)

  • Ein detopischer Gesellschaftsplan erscheint als der gedanklich-reale Weg in eine lange und gute Zukunft.

  • Auf der anderen Seite ist der "gedanklich-reale Weg" gegenwärtig noch ganz unreal. Der normale (deutsche) Mensch kennt ihn nicht einmal. Deswegen wissen wir auch nicht, wie sehr er dagegen ist.

  • Man kann da nur eines tun: Nachholen, was in der Kindheit, der Familie, der Schule, der Christenlehre den Bürgern nicht nahe-gebracht wurde: das urtümliche Grundwissen um Detopia.

  • Für Organisation der Öffentlichkeitsarbeit wäre eine politische Partei nützlich. Aber das hat nur Sinn, wenn "ohne Stress". Das bedeutet: Es muss eine Mindestanzahl von fähigen Leuten vorhanden sein, damit sich die ehrenamtliche Arbeit genügend verteilt. Bescheidener geht es auch: "Infoclub Detopia e.V", also ein einfacher Infoverein.

  • Wir müssen jetzt auf echtes deutsches Heldentum warten. Darunter verstehe ich: Normale Leute knapsen sich Zeit ab von ihrem Alltagsleben - für die Predigt und Propaganda über Detopia. Das ist heutiges Heldentum, denn die Alltagssorgen werden immer größer (nach Corona ist vor Corona) und eigentlich hat man für alles Zusätzliche keine Zeit, keine Kraft, keine Energie. Außerdem wird man als Spinner betrachtet (so, wie die Umweltschützer vor 30 Jahren). Und sowas kann eben nur ein Held aushalten - und vorwärtsgehen. Es wird solche Helden geben; es fragt sich nur, wieviele es sein werden - und wann.

  • Wir wissen aus den letzten 50 Jahren der Propagierung der politischen Ökologie, dass manche Denkschritte nicht gegangen werden; auch nicht im privaten Gespräch oder im Rahmen einer Party mit lockernder Musik und geistigen Getränken. 

  • Mehrere Buchwerke über Detopia sind nötig: was kurzes, was langes, was mit Bildern, was für Kinder, was für Ältere, was für Politiker, was Erzählendes, usw.

 

 

 

 

Die grauen Blöcke werden in den "blog of detopia" verschoben, wenn ich hier den Platz brauche.

 

 

 

 

8

1.10.21

Dankbar bin ich all den Erschaffern des jetzigen Internets, zu dem soviel mehr gehört als nur die Kabel und die Software.

Ich konnte zwei Jahrzehnte "mein Ding machen". Das tat mir gut.

Das war gerade noch richtig, gerade noch rechzeitig, den numehr gibt es neue Entwicklungen ("Fortschritte"), die solche Buchseiten (Aufklärungsseiten, Gesellschaftsseiten) wie detopia wirkungslos machen.

Die KI und die Weltraumfahrt begeistern die Menschen. Auch die Leugnung von Corona, Klima und Holocaust. "Meinungsvielfalt" nennt man das dann.

Die Bewusstseinsindustrie wird immer wirkmächtiger, so mein Eindruck. Das hängt damit zusammen, dass das Volkshirn nach 70 Jahren Bildzeitungslügen, 60 Jahren James-Bond-Lügen ("Blockbuster"), perfektionierter industrieller Reklame ("Werbung") aufgeweicht und "neu sortiert" wurde. Es wirken noch andere Faktoren mit hinein. Ich will nicht alle nennen.

Wir können uns jetzt in Ruhe dem Schicksal ergeben. Was noch zu tun wäre, habe ich ja hier geschrieben (was für detopia tun). Mehr wüsste ich nicht.

Man mag mir die neueren sozialen und Protestbewegungen entgegenhalten. Etwa FfF, E-Rebbellion, Attac, Occupy, Greenpeace, Anti-AKW, Anti-Kohle, Pazifismus, Völkerfreundschaft, UNO-Umwelträte- und Konferenzen, usw.

Ich antworte: Das ist alles sehr ehrenwert, sehr erfreulich und auch wirksam - aber eben nicht generell und nicht grundsätzlich und nicht dauerhaft, langfristig. Oder pessimistisch ausgedrückt: Die Kräfte der Beharrung (oben, ganz oben, in der Mitte und unten) sind groß, größer, am größten - und "die Kräfte der Struktur" (also z.B. die Eigentumsrechte, Verträge, usw.)

Wir sehen ebenfalls "Kräfte" am Werk, die irgendwas wollen, was wir noch nicht (genau) wissen. Aber sie werden "lauter". Ich meine die Kräfte der Hetze, des Hasses und der Spaltung, gewaltbereite und extremistische Kräfte. Und populistische. Man hat noch zuwenig Worte dafür. Man sieht auch noch nicht richtig durch. Aber die Klarheit wird kommen.

Was wollen die Trumpisten in den USA? (Und es gibt sie auch in Deutschland).

Die (militanten) Gegner der Schwangerschaftsverhütung? ("Pro life")

Es wird ein Sammelsurium sein - auch weil keiner mehr Theoriearbeit macht ("die Bibel genügt"), sondern nur konkrete Schuldige sucht.

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Auch ich finde, dass vieles schlecht und falsch lief und läuft.

Aber wenn jetzt völlig neue Fronten eröffnet werden (z.B. durch Coronagegner), "dann komme ich nicht mehr mit".

Das ist mir dann "zu hoch". Da muss ich "aussteigen" (aus "der Diskussion")

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Dass die Endzeit angebrochen ist, ist seit 50 Jahren bekannt, wenn wir Löbsacks Buch von 1974  als Markstein hernehmen.

Und das "vorrömische Kulte" ausbrechen werden, war eigentlich auch zu erwarten. (Verschiedene Historiker weisen darauf hin, das in der Endzeit Roms alle früheren Religionen und Kulte wieder modern und "neu ausprobiert" wurden.)

Und wir sehen das hierzulande an den "amazing" ganzen esoterischen Heilsversprechen seit Jahrzehnten ("Wassermannzeitalter"), wobei da auch Gutes dabei ist. Und um die Verwirrung komplett zu machen: Der allzu frühe Tod von Rudolf Bahro hing vielleicht auch damit zusammen, dass er zuerst "auf Alternativmedizin schwor" und - zu spät - die "Schulmedizin in Anspruch nahm".

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Ich will hier darüber schreiben, dass auch "die Endzeit" (oder die Drohungen damit, wie die Ökooptimisten behaupten), dass also die heutige Gesamt-Situation ( 8 Mrd. Erdeinwohner, Atom, Hochrüstung, Klima, Trinkwassermangel, usw), die Leute nicht "von selbst zur Vernunft bringt". Stattdessen "produzieren" sie neue und immer noch mehr neue "Heilsideen" - oder graben diese aus ihren Schubladen aus.

Da können wir dann "nichts mehr machen" ("wir dringen nicht durch") und pflichten nunmehr denen bei, die uns auf diesen Weg (der Erkenntnis) geführt und begleitet haben - und denen wir nun dankbar dafür sind,  dass sie mutig waren, um mit ihren Erkenntnissen "an die Öffentlichkeit zu gehen" - Löbsack, Lauterburg, Fuller, Ditfurth, Horstmann, Fleck, Gruhl. Es gibt noch andere. Und ich danke deren Verlegern und anderen Helfern! So konnten mich diese Bücher erreichen.

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Wunder? Ich kenne kein geschichtlich-historisches Ereignis, was der Wunder-Göße entspricht, welches heute geschehen müsste. Es müsste ja ein "Massenwunder" sein - in Köpfen von Tausenden (besser: Millionen). Ein einzelner "Gorbatschow" würde nicht viel nützen - und würde in der Demokratie sofort abgewählt werden. Man kann "ein Wunder" natürlich nie ganz ausschließen, wenn man glaubt, "es müsste theoretisch kommen". Aber: Nichts spricht dafür und so vieles spricht dagegen. Somit können wir es in einer rationalen Zukunftsprognose nicht berücksichtigen.

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Hoffnung? Ohne Hoffnung kann der Mensch höchstens schlecht leben. Insofern scheint die "Hoffnungsfähigkeit" ein (genetisches) Erbe aus der Urzeit zu sein. Und die Hoffnungsfähigkeit hat Menschen aussichtslose Situationen überstehen lassen. Danach "lebten sie neu auf". Dafür gibt es viele Beispiele. Ebenso gibt es Beispiele dafür, dass ganze Völker "umsonst gehofft hatten" ("die Hoffnung hat sich nicht erfüllt").

Heute sehe ich die menschliche Hoffnungsfähigkeit - gesellschaftlich - als Übel. Sie verhindert klares Nachdenken und Handeln. Wer soll es denn wie "schon richten"?

Mag sein (und ich wünsche es auch für mich und meine Nachkommen), dass Deutschland mit seiner wirtschaftsdemokratischen Stärke "mit am längsten durchhält".

Vielleicht brauchen wir uns für die nächsten 30 Jahre gar keine Sorgen machen. Vielleicht. Niemand kann die Zukunft genau kennen. Es kann immer besser oder schlechter laufen. In den nächsten zehn Jahren sollten in D noch alle Löcher gestopft werden können. Zwar durch Schulden, aber immerhin.

Danach geht dann die Penunse aus, um Großprojekte zu stemmen. Und "Großprojekte" sind auch Renten, Pflege, Medizin, Demokratie, Rechsstaat, Beamte, Katastrophenschutz, Verbrechensbekämpfung, usw.

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Es ist einfach so, dass die Welt geradeaus geht. Die ökologische Chance der 70er Jahre wurde nicht genutzt, konnte nicht genutzt werden bzw. wurde "von ganz oben" abgewürgt. (neoliberale Wende: Reagan, Thatcher, Kohl).

Heute sind die Aufgaben - nach meiner Schätzung - zehnmal so groß. Sie übersteigen - vermutlich - die menschlichen Fähigkeiten... - ... was aber kein Hinderungsgrund wäre, um dennoch den richtigen (ökologischen, detopischen, humanistischen) Weg zu gehen, denn dann würde man nicht im Dreck sterben, sondern im sauberen Bett, also mit Würde (was man nicht gering schätzen sollte).

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9

3.10.21  - Bisl Weltraumklatsch

Angestellte der Weltraumfirma von Amazon-Jeff Bezos beschreiben die dort herrschende Atmosphäre mit drastischen Worten.

Die Raumkapsel sei nicht sicher.

heise   Zum-Glueck-bisher-nichts-passiert-Interne-Kritik-an-Raumfahrtfirma-Blue-Origin

 


6.10.

bisl was verschoben in den blog of detopia, weil es hier zu viel wurde.

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bisl roszak-2003 gelesen  => "Großes Kino"

das erklärt das heutige amerika-US gut. in den anderen neueren amerikabüchern steht auch viel über die historie der machtverteilung seit 1800 "drinne". doch roszaks europakapitel setzt genau auf meinem vorissen auf, so dass mir bei seinem gedrängten abriß der große überblick erhalten blieb. (und das wollen wir ja schließlich alle beim studieren: eine erkenntnis, die wir in den alltag mitnehmen können.) - außerdem ist roszak mir durch seine "vorbücher" schon gut bekannt. - "man kann ihm was glauben." - "er hat mein vertrauen erworben."

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hab bisl wahlplakate von den grünen abgehängt. bin zwar kein mitglied, aber "die grüne jugend" fehlt nach den wahlen beim bereinigen. (kostet dann geld, wenn die stadt/ordnungsamt das macht.)

habe dabei auch paar raffinierte aufkleber gesehen, die vermutlich der dritte weg und die afd raufklebten. die aufkleberei geht in die richtung wie:

Also: die botschaften der aufkleber sind angedeutet/mehrdeutig. man erkennt nicht, worum es geht. es bleibt nur verunsicherung und zweifel an allem zurück.

so arbeitet die anti-demokratie-reklame heute.

man muss aber auch an die "fußsoldaten" und "überzeugungstäter" denken, die das aufkleben.

manchmal war es raffiniert. und manchmal schien mir, dass die gar nicht wissen, was sie aufkleben (hauptsache, sie kleben was).

z.b. habe ich auch ein afd-plakat gesehen, das einen anti-grün aufkleber hatte, aber so, dass das afd-plakat verunstaltet war.

naja. lassen wir das. roszak lesen. sich freuen. es scheint eine höhere macht im deutschen volke zu wirken, die keine logik mehr anerkennt.... also praktisch die heutige reklame-logik, nämlich nur die emotionen ansprechen wollen. (und das geht nur mit un-logik und bald nur noch mit anti-logik.)

fußnote: kaczynski hat so eine mittlere ideologie. er würde als mathematiker nicht corona und klima leugnen. aber er ist gegen sozialstaat und starken staat und tiefen staat und linken staat und zuviel staat und technologischen staat. zu einigen us-problemen und weltproblemen äußert er sich in seinem manifest gar nicht (und schreibt das auch selbst zuanfang).

warum immer wieder kaczynski auf detopia? erstmal: ich habe ihn noch nicht ganz begriffen. aber ich kann nicht an ihm vorbei, weil er seine ganze persönliche existenz für seine botschaft in die waagschale geworfen. insofern steht er für mich auf einer stufe mit sablin  palach brüsewitz usw. (ich setze bei "waagschale" voraus, dass ihm klar war, dass man lebenslang nach ihm suchen würde und er nie ein normales leben führen könnte; zumal er finanziell eher arm war, also auch nicht um die welt fliehen könnte, wie andere.)

aber was ich von kaczynski begriffen habe, hilft mir dabei, dass andere einigermaßen zu erahnen (wo ich mich absolut nicht reinversetzen kann; reichsbürger, querdenker, qanon, büsoLarouche, scientology,usw ). von kaczynski habe ich wenigstens einen text, aus dem seine tiefe aufklärungsabsicht spricht.

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letztendlich ist das "ganze trump-afd-zeug" (mit seinen ablegern und vorläufern) für mich nur der hinweis, dass das zivilisatorisch-humanistische ende nah ist.

denn: die alle haben nur konzepte für eine minderheit auf kosten der mehrheit. mit der ganzheitlichen sanierung der weltlage (bzw. landeslage: usa, deutschland) befassen sie sich niemals. (und gucken einen doof an, wenn man danach fragt.)

ich kann nur immer wieder das selbe sagen: es muss seit 1920 irgendwas in den gehirnen passiert sein. und zwar an der programmierung (also der verschaltung der neuronen). das ist einerseits nicht geheimnisvoll. (geld regiert die welt; und auch den armen mann; wessen brot ich esse, dessen lied singe ich.) andererseits: wir brauchen uns nur mal zu vergegenwärtigen, wenn wir eine spitze des eisberges gesehen haben. (da kann jeder für sich nachdenken, sei es bei zeugenjehovas, den scientology, querdenker, coronadiktaturablehner, klimadiktaturablehner, "ich-fühle-mich-wie-sophie-scholl-ich-bin-seit-einem-halben-jahr-im-widerstand", - je nachdem, wo er ein "tiefes selbsterlebtes beispiel" hat.).

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es ist natürlich auch alles* eine folge davon, dass alles knapp wird - zumindestens knapper (als vorher).

  • (*alles: die "Explosion" der "Produktion" von neuen totalitären Ideologien.

jeden tag 250.000 menschen mehr (quasi "netto"; die todesfälle wurden schon abgezogen)...... das bringt die völker (und den einzelnen) in bedrängnis. jeden tag. gestern, heute, morgen. ohne auszeit, urlaub, pause.... "ohne ende".

als folge wird der einzelne immer unwichtiger, bedeutungsloser, austauschbarer, ersetzbarer. auch in einem ganz spirituellen sinn. - aber dazu ist der mensch nicht gemacht. das kann er nun wirklich nicht. zumindestens der mann nicht. der aufstieg (und ausstieg) aus dem tierreich setzte zwingend voraus, dass ein ich-bewusstsein (selbst-wert-gefühl) entwickelt wurde und gefördert und kultiviert wurde. ("auf mich kommt es an. ich muss jetzt mut haben. den bären zu bekämpfen. an das feuer heranzugehen. den langen marsch ins winterlager durchzustehen. usw.)

genauso bedeutend bei der "unwichtigkeit" ist das konkrete soziale umfeld. "arbeitslosigkeit", "heimatlosigkeit", "sprachlosigkeit".

der industrialismus zerstört ja auch "gerne" (oft, immer) landschaften (natürliche) - und erschafft neue (künstliche; stadtlandschaften; wohnschluchten, armenhäuser; kanäle und "flussbegradigungen").

und wenn es immer weniger wird, woran ich mich AUSSEN orientieren kann, dann MUSS ich INNEN meine "heimat" suchen.

  • insbesondere, wenn "alles so schnell geht".

das ist der "humus" (samt kunstdünger) für abgedrehte ideologien aller art.

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aber das nur am rande. nur zur abrundung all des unverständlichen, was auf uns einstürmt. ich hab' jetzt no zeit, um dass mit buchzitaten zu belegen. und außerdem freue ich mich auf den reformationstag. das mache ich nämlich auch eine reform. da schalte ich detopia aus.


7.10.21

Über den 72. Jahrestag der DDR schreibe ich natürlich nichts, nur dass es sich - selbstverständlich - nicht um eine reformierte DDR handeln würde, sondern um eine "neu erfundene" (eine Verfassungstext lag ja schon vor). Sowas geht natürlich nicht, wenn das Volk nicht will und wenn zugleich die hochentwickelte Propgandaindustrie von drüben zuschlägt. Mit einer neuen DDR (bzw. wie man sie nach einer neuen neuen Verfassung umbenannt hätte) wäre auch die Weltgeschichte günstiger verlaufen, wenn wir global-ökologische Bewertungsmaßstäbe ansetzen.

Aber ich sage nochmal: Solche Geschichtsspekulationen über eine "alternative Geschichte" sind nicht mein Fall. Wir sehen das im Roszakbuch-2003 und ähnlichen Büchern bei Amerikabuch , dass sowohl die Struktur der globalen Machtverteilung, als auch deren Herren, nicht viel "Spielraum" lassen.

Wir hatten zwar - insgesamt (also im Durchscnitt) - eine gute Zeit auf dem Ex-DDR-Boden ("neufünfland"), aber international lief einiges schief und schräg.  - Und alles, was passiert, hat auch wiederum Folgen; nichts bleibt folgenlos.

Ich wiederhole ja nur, was jeder weiß: So oft geschieht es in der Weltgeschichte nicht, dass ein (Teil-) Volk sein Schicksal wirklich in seine Hand nehmen kann. Insofern hat das DDRvolk zwat nicht schmählich versagt, aber war doch leichtfertig. Volk hätte sich zumindestens "teurer verkaufen können" - und das hätte dem westdeutschen Steuerzahler weniger gekostet (weil weniger Arbeitslose im Osten) - und psychologisch ("volksseelenmäßig") wäre "normaler" ("organischer") "zusammengewachsen was zusammen gehört" (Willy Brandt). - Aber wie gesagt: "Die Bewusstseinsindustrie war die eigentliche Schlüsselindustrie des 20. Jahrhunderts." (Enzensberger 1962)

 

 

 

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8.10.

Bisl Demokratietheorie mit Theo Roszak  (und Arnold Schwarzenegger)

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Zum Thema eines "Volksinfokanal".

Ich schreib' immer mal wieder in meinen blog-Texten, dass das deutsche Volk eine 16seitige öffentlich-rechtliche Wochenzeitung braucht und sich dafür anstrengen soll.

Heute hatte ich eine Idee (3-4 Gedanken hintereinander, mehr nicht), dass man  anhand von real passierten Beispielen dem Volk das plausibel machen kann, dass so ein "Teil" nützlich und wohl auch notwendig wäre, ja unersetzbar (durch irgendwas in den normalen elektronischen Medien).

Wenn wir auch sonst nichts tun wollen (oder glauben, es nicht zu können), so sollten wir wenigstens das tun.

"Wochenzeitung" ist nur ein Sammelwort; "Volksinfokanal" ist besser; also irgendein (Doppel-) Medium, wo man sich wenigstens das Minimum mitteilen kann.

Dabei geht es mir meist um kulturhistorische Zusammenhänge. Und dabei geht es mir - erstmal - nicht um Streit, nicht um Diskussion, sondern um solche, die unbestritten sind (falls es jene heute überhaupt noch gibt :-).

Und da kann man durchaus mit jenen beginnen, die niemand bestreitet, die aber aktuelle Bedeutung haben, und die "volksunbekannt" sind.

Natürlich kommen wir dann - vielleicht sehr schnell - in die Zone, wo die "Querdenker" anfangen, rumzumosern. Aber gehen wir erstmal davon aus, dass es noch eine breite "graue Zone" gibt, wo man sagen kann: "Nur weil EINER in Deutschland behauptet, die Erde sei flach, werden wir trotzdem unsere Nachricht senden, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Kugel jemand von der Erde runtergefallen ist." (ironisch ausgedrückt).

Nochmal:  Es gibt allgemeine und spezielle Nachrichten (+Zusammenhänge), die, wenn wir sie volksbekannt und volksanerkannt wären, es dem Volk in den nächsten Jahrzehnten leichter machen würden.

Ich denke, davon könnte man das Volk überzeugen - und eine (kleine) öffentlich-rechtliche Wochenzeitung durchsetzen (wo auch die AfD einen journalistischen FACHMANN hinschicken darf).

Das muss ja - zuerst - gegen die Privatwirtschaft durchgesetzt werden. (Aber der Aufwand würde sich "lohnen", "auszahlen"; und zwar, dass wir uns im kommenden Stress nicht um Vergangenes streiten müssen).

Es soll natürlich eine "Volkszeitung" sein und keine Fachzeitschrift.

Und wir müssen uns auch alle (gegenseitig) motivieren, sie auch ernstzunehmen, also Zeit zu nehmen, zum lesen und studieren und nachdenken.

Die Zeitung braucht keine Bilder und keine Reklame, und keine investigativen und Auslandsreporter.

Es geht um Dinge, die nicht geheim sind, die bekannt sind, aber die unterschiedlich bewertet werden und die Zusammenhänge sind aufzuzeigen.

Dafür (für die Zeitung oder besser: Wochenmagazin) könnte man eine Organisation gründen, sogar eine Partei (wenn es nicht anders geht).

So wichtig fände ich das.

"öffentlich-rechtlich" wegen der Finanzierung und wegen dem "Programmbeirat".

"Finanzierung" - man braucht einen (langjährigen) Chefredakteur, der das Konzept umsetzen kann. Außerdem soll das "abo" "moderat" sein, also "günstig"=billig="erschwinglich". Daher muss "der Staat/Steuerzahler" das "vorfinanzieren". Wenn dann das Abo "durch die Decke geht", dann sollte sich das Wochenzeitungsmagazin "selbst tragen können" und "auf eigenen Füßen stehen". -- Geld bekommen ja auch die Zentralen für politische Bildung, Volkshochschulen, "Staatsfunk" (neutral gemeint).

"Konzept" - "angleichende Bildung" in puncto Staatsangelegenheiten.

"Bildung" - die Bürger (Deutschlands) haben eine Bildung, über die wir eigentlich nichts wissen. Manche machen (nur) acht Jahre Schule und danach bilden sie sich über Gespräche, Bildzeitung, Comics und Fernsehen weiter. - und bleiben durchaus nicht nur Hilfsarbeiter, sondern werden "beruflich erfolgreich". - Aber ihre Bildung bleibt Stückwerk. Dadurch "glauben" sie vieles, was ihnen "einleuchtet" und ihrem "gesunden Menschenverstand" entspricht. (Etwa, dass Kohlendioxid die Pflanzen "düngt".) - Ich will es mit dieser Punktbeleuchtung belassen; es gibt Sach- und Fachbücher und eine jahrzehntelange Diskussion in Fachzeitschriften.  - "Apokalyptisch ausgedrückt": Das deutsche (Volks-) Bildungsniveau (in Staatsangelegenheiten) treibt auf "amerikanische Verhältnisse" zu. (Die "Freie Boulevardpresse" hat in 70 Jahren "ganze Arbeit" geleistet.... bei der Volksverdummung.)

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Ein Beispiel für klärende Artikel:
Artikel 1997 unseres Nobelpreisträgers für Klimaforschung (Prof. Klaus Hasselmann)

 

 

 

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9.10.21

Vermutlich sind auch etliche junge Bürger auf detopia unterwegs. Neulich hatte ich mich mit einem geschrieben.

  • detopia.de ist keinesfalls für "Bürger unter 20", also Jugendliche, gemacht. Ich würde sie nie mit meinem Zeug belasten wollen. Und mir tut auch FfF leid. Das ist schon eine große Belastung für die jungen Menschen. Aber es ist auch richtig, was unten im  Audio gesagt wird: Lieber gemeinsam schreien als depressiv werden. - Das Mindestalter für detopia.de wäre wohl 25.

Danach habe ich dann was im blog-of-detopia zur Zukunftsangstbewältigung geschrieben. Als (robuster) Tipp gegen schlechte Laune fiel mir nur ein: "Leiharbeit", um vielerlei Normalbürger kennenzulernen (mehr als normalerweise) und sie zu hören, dass diese kaum Weltangst empfinden, sondern meist über das Übliche (wie immer) reden, was in der Bildzeitung stand ("im Smartphone", etc). Und das man in diesem "mainstream" (der guten Laune) mitschwimmen kann.  Schicksal ist eben Schicksal. Früher hatten wir Angst vor Atomkrieg (und zurecht, wie wir heute wissen). Und zu allen Zeiten (auch gestern, heute und morgen) starben Menschen nach ganz wenig Leben. Wenn man sich mal wirklich in die Denkstrukturen der Normalität hineinversetzen kann (das gelingt aber nur selten), dann erlebt man, dass die Masse (das Volk) auf groß-gesellschaftlichem Gebiet keinen neuen (gar: utopischen) Gedanken denken kann. (Insbesondere dann nicht, wenn persönliche materielle Nachteile oder "Einbußen" auch nur "drohen".) Die Belege dafür sind überwältigend. Und dieses (Volks-) Denken hat nichts zu tun mit dem wissenschaftlich-technischen Denken. (Es bleibt ein tiefer geheimnisvoller Widerspruch, warum wir heute mit Hubble bis an das Ende des Weltalls spähen (und es fotografieren) können, aber vollkommen überfordert sind (unwillig bis unfähig), um lebensfreundliche Bedingungen "hienieden" zu organisieren. Insofern ist alle faszinierende Sternenphysik für die Zukunft nutzlos, wenn am 1.1.2100 niemand mehr davon weiß; genauso wenig wie vom HERRN über uns und alles.)

 

Heute kann ich gegen die schlechte Laune (wegen des zivilisatorischen Abschwungs) hinzusetzen:
Ein Audio aus dem DLF-nova, 4min.
Über die Therapieforschung für/gegen jugendliche Klimaängste 

Des weiteren schaut unser frischgebackener Nobelpreisträger und Klimaprofessor Klaus Hasselmann auch mit Optimismus in die Zukunft
Hasselmann im  dlf - 9 min

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Der jetzige Weg führt prinzipiell ins Nichts. Egal, nach welchem Zeitraum. In den Abschwung, Niedergang, ins menschenleere Nichts.

Natürlich: würde das Bevölkerungsproblem ernster genommen, dann würde Zeit gewonnen werden.

Dann würde die Zukunft verlängert.

Würde das Klimaproblem ernster genommen, dann ebenso.

Und für Problem 3, 4, 5 und 6 gilt das ebenso.

Und "es ist okay", wenn die gerade lebenden Menschen "nur" an sich selbst denken. Auch das scheint eine Naturkonstante zu sein. Ich bewerte das nicht als "schlecht und falsch und böse".

Aber: dann müssen wir uns auch mit unserem "Los abfinden". (Das hat nichts mit "eine Abfindung erhalten" zu tun.)

Wenn wir uns nicht "ändern wollen", dann werden die Schicksalsgesetze ungehindert wirken.

Aber: Prinzipiell müssten "wir uns ganz schön (viel) ändern", wenn "wir uns" das Jahr 3000 vornehmen. (Vom Jahr 10.000 oder später ist zu schweigen).

Mit "prinzipiell" meine ich das Grundgesetz vom Niedergang durch Arbeit., die zur Geschichte der Naturzerstörung durch Arbeit führt.

Wir "arbeiten dran", die Naturstoffe in Abfall und Müll "umzuwandeln" (und zwar: gerne und täglich und lebenslang).

"Da kann nichts werden".

Die "Arbeitsgesellschaft" (genauer: die gegenwärtige Arbeitsideologie) müsste prinzipiell aufgegeben werden...... (wenn mensch/volk langfristig und freudig leben wöllte).

"Da beißt keine Maus einen Faden ab."

Mittelfristig kämen wir weiter, wenn "wir" die "Privatbesitzvermehrungsideologie" "canceln" würden.

Das bedeutet: alle zugehörigen Rechtssysteme abschaffen (durch Volksabstimmungen natürlich.... nur so!).

Damit kämen wir ins Jahr 3000 - zumindestens.

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Milliardäre planen heute Überlebensbunker - in der Tiefsee, im Weltall und anderswo. Das aber ist für das "detopische Thema" ohne Bedeutung.

Im Übrigen gehe ich davon aus, dass aus Gründen der Fortpflanzung, der Genetik, der Depressionen und des Wahnsinns - dieser "Überlebensspuk" bald vorbei ist.

Aber wenn auch nicht: die Machthierarchien im Dauermangel lassen keine freie Volkskulturentwicklung zu (und das ist es ja, wenn wir den Menschen als Krone der Schöpfung empfinden, die so wichtig für das ("beseelte") Universum ist; und weswegen wir betrübt-vergnatzt sind, dass auch von Beethoven und Bach einst/bald keinerlei Wissen bleibt: "Als ob es sie nie gegeben hätte")

So oder ähnlich wird es werden. Milliarden Menschen können ihr Leben nicht leben. Das ist die unschöne Bilanz des Homo Sapiens.

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Und nochmal:

Die "Linken" widersprechen mir und wissen es besser: "Der Kapitalismus ist schuld!"

Und die "Rechten" wissen es auch, wer schuld ist: "Die Ostküste".

Die Linken machen wenigstens die Struktur verantwortlich - und nicht ("böse" oder dumme) Personen, wie andere "Bescheidwisser". 

Aber es ist auch der normale westliche Mensch, "der Schuld hat"..... auch wenn "die Schuld" in seinem Genotyp programmiert ist. Aber gesagt werden, muss es.

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„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf,den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (G.Orwell im Vorwort zur Farm der Tiere, 1945)

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10.10.21

Vor 100 Jahren hat Ludwig Klages deutliche und anschauliche Worte gefunden. Und zwar auch an und für die Jugend. Das "erinnert" jetzt an die neuen Jugendumweltbewegungen.

Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn Klages war selber erst 41 (und eigentlich kann man zu damaliger zeit noch nicht soviel "globalumweltwissen" haben.

Und es gab auch nicht viel Mitstreiter, dafür viel Kriegsbegeisterung ein Jahr später.

Ohne den erstenweltkrieg wäre das echo größer "gewesen" - und nicht nur das echo, sondern auch die reaktionen.

naja - jetzt, seit wenigen tagen, gibt es "mensch und erde zum hören" - DAS ist fortschritt !!!!

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Zu Klages 1913 passt gut  Maxton 2018 - hundert Jahre später

Mir erscheint Maxton wie ein moderner Klages - "Klages Redivivus" -, anschaulich und deutlich.

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11.10.21

Naja.

Ich hab' ja alles zehnmal aufgeschrieben. Damit meine ich: es genügend oft wiederholt - wegen der Redundanz - gegen Missverständnisse, die dadurch entstehen, weil ich etwas zu knapp ausgedrückt habe.

Jeder kann (und soll und darf) detopia zu seinen Zwecken lesen. Seinen Wissensdurst stillen, ist immer gut.

Dagegen ist nichts zu sagen. Es ist nur hinzuzusetzen: Die "Botschaft" von detopia ist nicht groß. Sie ist nicht so groß wie die Webseite lang ist.

Mit anderen Worten: Der Leser soll das Wesentliche (dieser webseite) aber auch in sich aufnehmen und "abspeichern".

Ich will hier eigentlich nur für eine lange und gesunde Zukunft "werben".

  • Ich kann nur "werben". Es gibt keine freie Stelle als (ein!) Oberlehrer der Nation, auf die ich mich bewerben könnte. Also kein "Parlament" für grundsätzliche Theorie zur Gesellschaft. Das ging meinen Vorbildern auch so. Manchmal wurde deren Bücher viel gelesen, andere schrieben für später (siehe Klages). - Das war irgendwie schon immer so. Und es ging "immer irgendwie weiter". Manchmal wurden "visionäre Theorien" "wiederentdeckt" (so nennt man das dann immer).

Um es ganz platt ausdrücken: Ich gehöre zu den Leuten, die "Recht haben" (hinsichtlich des obigen Zieles). Und 99% der Deutschen haben eben nicht recht. "Sie irren" quasi. Und dazu gehören auch 99% der Politiker und der Parteimitglieder und der Querdenker und der Ökonomen und der Linken und Rechten und so weiter.

Das war ganz platt gesagt. Aber wie gesagt: Falls andere Ziele vorliegen, dann haben andere recht.

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Ab 2022 will ich detopia.de so lassen, wie es ist. Nur Fehler verbessern, aber nichts Neues mehr.

Ab 2022 (März) soll ein kleiner "youtubekanal starten". Alle zwei Wochen ein 15-min-Video. Dort spreche ich dann über kleine und große Aspekte von "Gott und der Welt und Detopia". Das ist mal was anderes als die ewige Tipperei und Leserei. Mein Plan damit ist, dass ich auf diese Weise detopia.de aus den Augen verliere (und aus dem Sinn).

Die Videos sollen konventionell sein. Ich stehe in einem Klassenzimmer und kann auch mal was an eine Tafel hinter mir schreiben. Nichts Besonderes.

Ich werde es hier vermelden/einarbeiten, zu welchem Thema ein Kleinvideo vorliegt.

Und falls mal 50 Videos auf youtube vorliegen (sollten), dann habe ich aber wirklich "meinen Teil getan" (beigetragen). Dann sind mal andere dran.

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Die grauen Blöcke werden in den "blog of detopia" verschoben, wenn ich hier mehr Platz brauche.

 

 

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13.10.21


 

Christian Schüle deto

Über "Storytelling" und "Narrative"

Schüle im dlf über die Berechtigung von Volksforderungen nach "charismatischen" Politikerpersönlichkeiten und Medienforderungen nach großen "Erzählungen"  

 


 

Dialog über die Volkswirtschaft  

heise   Begrenzung-auf-1-5-Grad-mit-unserem-Wirtschaftssystem-nicht-hinzubekommen 

Weinert/Peukert am 23.9.

 


 

Zahlen aus der Heimat

Von 2010 bis 2017 hat sich die Zahl deutscher Milliardäre verdoppelt - von 100 auf 250 .

Obdachlose:  248.000 auf 420.000 (2017)

Quelle heise  Eine-globale-Kaste-koppelt-sich-ab  2021

 


 

Ökohumanistisches Manifest

Warum nur radikales Umdenken die Welt retten kann

Jörg Sommer im Gespräch mit Liane von Billerbeck

dlf  oekohumanistisches-manifest-warum-nur-radikales-umdenken 

INTERVIEW vom 14.10.2021

 


 

15.10.

Monbiot und Weiner

Weiner (*1953) ist eher ein unpolitischer (scheinender) Wissenschaftsjournalist. Und das darf man in seinem Alter auch. Sein letztes großes Buch hat er vor zehn Jahren geschrieben.

Monbiot (*1963) "greift ein". Er kann nicht anders.

Beide haben große Klimabücher geschrieben - besondere, herausragende, spezifische.

Bei beiden habe ich Videos, so dass man sich bisl vorstellen kann, wie sie so drauf sind.

 

Weiner 1990 hat die Vorgeschichte der Forschung erzählt - und sehr schön erzählt.

 

Monbiot 2006 hat sich die Aufgabe gestellt, das Klima tatsächlich zu retten.

 


 

16.10.

 

Manchmal komme ich in Versuchung, wieder ein paar Sätze über Detopia (als mögliche Staatsorganisation) zu schreiben, denn man wird ja jeden Tag älter, reifer und weiser.

Und dann könnte es ja geschehen, dass ich es mal optimal hinkriege - und es morgen nicht besser würde als heute.

Aber in den letzen Monaten gelingt es mir, den Impuls zu unterdrücken. Und am nächsten Tag ist er dann weg.

Und so soll das auch sein.

Falls ich das mit den Videos auf youtube durchziehe, dann kann das Thema nochmal mündlich angepackt werden. Vielleicht gelingt mir das dann lebendiger.

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Bei dem "Vermittlungsproblem" muss beachtet werden, dass ich mich an den Normalbürger wende - bzw. an den "Normalbürger in jedem".

Und er will ohne Leid, Not und Mangel leben - sowohl materiell als auch geistig.

Zu letzterem gehören die bekannten Grundrechte, Freiheiten, Menschenrechte und Demokratie.

Und zu ersterem gehören Lebensfreude und Gesundheit und ungefähr 80 Jahre.

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Das müssen wir wertschätzen. Das kann sogar ein besseres Leben sein als jemals. Aber das wissen wir erst nach ca. 30 Jahren Detopia.

Man könnte auch sagen: Damit müssen wir uns zufriedengeben. Oder. "Auf alles andere müssen wir verzichten, wenn nötig."

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Auf dem gegenwärtigen Weg in die gegenwärtige Zukunft werden "wir" (bzw. das Volk) - m. E. - erst vieles verlieren und einige Jahrzehnte später: noch viel mehr.

Das muss klar sein.

Und zum "gegenwärtigen Weg" gehört - meines Wissens - auch alles, was AfD, Pegida, Querdenker "kann" (und will).

Aber auch alles, was "grün", "links", "FDP", "SPD", Gewerkschaften, (usw.) können, tun können, wollen müssen.

Das muss klar sein - wenn man sich mal mit Detopia beschäftigen will.

Das wäre der große Knackpunkt - wenn das im Volk rechtzeitig begriffen würde.

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Aber genug für heute. Ich will mich da nicht so reindenken. Da gibt es nichtmal einen gedanklichen Ausweg bzw. nur den einen - einer detopischen Partei:

  • Dann kann und darf man Flyer drucken und verteilen, also hat dann zumindestens einen "bescheidenen Informationskanal". Und dann kommt man irgendwann auch mal ein bisl ins Radio/Fernsehen. Alle anderen "Kanäle" sind heute ja selektiv (Publikum) und kaum ohne mächtig Geld zu haben.

  • Aber auch eine detopische Partei braucht ja mindestens hundert aktive Mitglieder.

  • Eigentlich ist es verwunderlich, dass es noch keine gibt - zumindetens irgendwo auf dem Globus. Denn seit dem Beginn der "Gegenkulur" (Roszak) in 60ern in den USA wurden ja unheimlich viele grüne Dinge gemacht und erfunden; bis heute zu FfF und Extinction Rebellion. (Man kann sie gar nicht alle aufzählen.)

  • Aber irgendetwas scheint das (anti-apokalyptische) Denken zu blockieren - also letztendlich: den Überlebenswillen, den "Willen zum Leben" außer Kraft zu setzen.

Heute finde ich einen Abschluß:

Hoimar von Ditfurth wird hundert

- und er erinnert mich, mich mit der Lage abzufinden, denn wir sind heute auch nicht schlauer.

15.10.2021 - Geburtstagsgruß - mit Audio:

deutschlandfunk.de/hoimar-von-ditfurth-vor-100-jahren-geboren-er-warnte 

 

 

 

 

 

 

 

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16.10.

also ich bin ja "mehr so psychosozial drauf". für mich ist alles wie eine "psychokrise" - oder genauer: eigentlich keine psychokrise (der mensch darf sein, wie er nunmal ist), aber eine psychofaulheit: der mensch in der masse ist an weichenstellungen falsch abgebogen. Ich formuliere das mal so rum, um herauszuarbeiten, dass das Problem der Vernunftlosigkeit von Anfang an bestand. schon im alten Ur wurde das volk durch die priesterkaste künstlich dumm gehalten. Ich verzichte auf Zwischenstationen und komme gleich zum Ende der DDR, weil dort die Diskrepanz deutlich war und danach ausführlich das Geheimgehaltene an die Öffentlichkeit kam. Und in den 30 Jahren seitdem ging es eigentlich genauso weiter, zwar mit neuen Eigenschaften, Merkmalen, Faktoren, Frontstellungen, aber eigentlich genauso wie immer - seit Ur. (:-) Jetzt ein einzelnes Beispiel zur Anschaulichkeit zu nennen, ist schwer, denn das Problem kam über mehrere Wege und wohl auch aus mehreren (konkurierrenden?) Machtzentren. Heute jedenfalls haben wir Bildungslosigkeit in den Massen (ich beziehe mich auf USA, GB, BRD) und darauf fußt der "Erfolg" der elektronischen Kurznachrichten in Text, Bild, Audio, Video.

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heute soll der folgende film im zdf kommen. mich regt schon "erzgebirgskrimi" auf. (wie "usedomkrimi")

und dann die beschreibung des inhaltes.

mein fazit: das ist keine lappalie. das öffrecht fernsehprogramm konkurriert um brutalität und gewalt - und gesellschaftszerstörung (durch gehirnzerstörung).

es "müsste" sofort eine massenbewegung entstehen, die fordert und fördert, dass öffrecht keine unterhaltung mehr machen, zumindestens nicht mehr täglich.

anders ist dem nicht beizukommen. man kann sich auch anderes ausdenken.

ich betrachte den filmischen mord an einem richter als angriff und zersetzung des rechtsgefühls.

(naja, keine lust mehr.)


16.10.

2013 erschien ein aufschlussreicher Dokumentarfilm mit großer internationaler Beteiligung, auch arte und ZDF.

"Letzte Warnung - Über die Grenzen des Wachstums", 54 min - über und mit Peccei, Forrester, Meadows, Randers, Donella, "Team Meadows" - und auch Carter, Reagan, Club-of-Rome.

Der Film fasst den Versuch der Aufklärung und Einflussnahme noch einmal schön zusammen.

Es gab schon vorher viel Aktivität, seit 1970 den "Tag der Erde". Es gab Commoner-1971, Vogt-1948, Osborn-1948, Oder denken wir an Taylor-1970.

Und es gab auch danach viel Aktivität: Gruhl-1975, G.A..Z., Grüne, usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde  ab 1970

https://de.wikipedia.org/wiki/Greenpeace  ab 1971

Und bis hin zu den späteren und heutigen "Planetenfilmen" - abt 1982: Koyaanisqatsi.

Und entsprechender "Festivals" - und entsprechender Hoffnungen auf die Erleuchtungs-Wirkung des Umweltfilms.

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Und Gruhl-1975 druckt ja viel Grafiken von Meadows-1972 "nach", auch auf Seite 231 das "Generationengewissen".

Wie weit (zeitlich) reicht unser Sorgen und Kümmern?

Löbsack begann ab 1958 über Umweltprobleme zu schreiben und hat 1974 "das Handtuch geschmissen" - also 2 Jahre nach den GdW ; aber er war auch zwanzig Jahre älter als Meadows. Zuerst schrieb Löbsack in Zeitungen und 1963 das Vorwort zu Carson und sein Bevölkerungsbuch. Also alles schon sehr früh.

Wie komme ich jetzt ihn? Als ein Beispiel, weil die Medien sich oft auf GdW und CoR beziehen und "einschießen" ("Sie haben sich verrechnet." im dlf). Und meiner Meinung nach war der grundsätzliche Entwicklungsweg schon vorher bzw. parallel bekannt.

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wikipedia  Geostorm  2017, gesehen: Sat1, Samstag, 16.10.21, 20:15 Uhr

Da kann einem Angst werden, aber mehr vor den Produktionsfirmen als vor den beschriebenen Dingen. Zuvor denke ich daran,  wieviel solche Filme es schon gibt, wieviel noch gedreht werden, wie oft diese gesehen werden (im Linear-Fernsehen, aber nicht nur dort) und in welchem Alter. (Und der "Franchise" auf Computerspielen, usw.)

Der Film an sich zeigt, wie krank avieles ist - die Notwendigkeit der beständigen weltweiten Wetter"steuerung" (im Film), aber auch, dass darüber drittklassige Gangster- und  -verschwörungsfilme gedreht werden. Also zum Fürchten ist diese Hollywood-Megamaschine, die uns (bzw. die Völker) mit solchen Filmen im Kopf kaputt macht und weiterhin machen wird. Und wenn das Satelliten-Internet weltweit funktioniert, dann kommen zuerst solche Videos/Filme bei den Menschen an, die kaum lesen können oder noch nicht viel lesen konnten.

Zum Film nochmal: Wir hatten das ja schon oft in Filmen, dass es zwar SF-Filme sein sollen, aber die Filmhandlungs spielt schon bald. In diesem Fall 2022. Aber technisch weiß man 2017, dass es 2022 noch keine volständige Wetterkontrolle geben kann. Aber "man lügt trotzdem", wegen der Attraktion bzw. der Angstmache. Es gäbe noch grundhafte Fragen, die zu scharf zu kritisieren wären. Insbesondere das ganze Verschwörungsgeschwurbel und die Rührstories zwischen Vater und Tochter und Brüdern. Und letztendlich sollte durch "Geostrorm" fast die gesamte Menschheit (und alle Feindstaaten) getötet werden. Und die Rest-USA sollte Weltherrscher sein. Wie kann man auf sowas kommen? Wie kann man sowas für 120 Millionen Dollar produzieren?

Eine Botschaft des Filmes ist, dass man das ganze Wetter auf Erden zur Zufriedenheit von allen Völkern, Staaten und Regionen - quasi heute schon - durch Wissenschaft und Technik steuern könne - und quasi auch solle, weil das künstliche Wetter besser sei als das natürliche. Analog zu: Eine wärmere Welt ist besser für die Menschen und CO2 in der Luft würde die Pflanzen "düngen".

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17.10.

Jedenfalls ist die ganze Entertainmentindustrie durch die neuen elektronischen Techniken zu einer internationalen (Bewusstseins-) Macht geworden. "Sie setzt Themen" - also, sie würgt diese rein in die Bürger. Und lenkt sie dadurch von anderen und den normalen Themen des Lebens ab - und entwertet diese. Die gesamtgesellschaftliche Wirkung läßt sich nicht beurteilen, weil es ja vielerlei Einflüsse auf die Seele gibt. Möglicherweise kann die Seele solchen Trash auch "wegwischen". Wer weiß. Nachgewiesen ist, dass Horrorfilme lange traumatisieren können, wenn die Umstände ungünstig sind. Ich denke mal, am gefährdesten sind die Kinder und Jugendlichen, und noch mehr die des nächsten Jahrzehnts. Können die daraus entstehenden Erwachsenen die Welt verwalten?

Für mich ist sowohl die Produktion (von solchen Schundfilmen) als auch deren kritiklose Rezeption (durch das deutsche Volk) Teil des zivilisatorischen Abstieges - eine kulturelle Entropie - analog zu Schütze-Entropie durch Arbeit

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Haben eben bisl auf wikipedia gelesen über netflix, amazon video, disney+, joyn, youtube, sky deutschland, bild-tv, podcast, Game/Computer, Glücksspiel und ähnliches. - ein drittel des internetverkehrs in den usa beanspruchte in einem jahr netflix; außerdem ist bei netflix auch der stromverbrauch angegeben und der ököfußabdruck und die CO2-Produktion, usw.

krass! da wissen wir, was uns bevorsteht, noch bevorsteht. - es wird immer auch "gute filme" geben, neue filme. aber der trash "bleibt ja nicht ungesehen". und der trash beeinflusst und verändert die sehgewohnheiten - und damit das gehirn.

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jedenfalls gehe ich davon aus, dass diese als äußerst negativ zu beurteilenden entwicklungen ("Fort-Schritte"; "Mega-Trends") auf dem Gebiet der elektronischen Unterhaltung (und dauerhafter ablenkung von den problemen des lebens) das ende (der welt, wie wir sie einst liebten) "vorverlegen", quasi beschleunigen. - sicher: es gibt auch weiterhin normale menschen, die sich gesellschaftlich "einbringen". aber sie sind auf resonanz in der masse angewiesen. und diese resonanzfähigkeit wird sinken.

  • das wird man insgesamt erstmal wenig merken, weil ja AfD, Querdenker, Pegida, Qanon, etc., durchaus große demos durch's brandenburger tor bis vor den reichstag organisieren.
  • also die durchschnittliche gesamterregung kann durchaus steigen. (vor-bild: usa mit trump, g.w.bush, reagan)

aber: die gleichgültigkeit und passivität und mutlosigkeit des menschen wird gefördert; vorab des westlichen menschen, denn nur er kann die ökologische weiche "stellen" (weil es hier am meisten demokratie und bildung gibt).

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fazit. hinsichtlich einer langfristigen gesundung, heilung, gleichgewicht, harmonie - gibt es einige anzeichen - und hunderte gegenläufige.

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zusatzinfo zu oben:

Algorithmen formen den Nutzer

Das ist aber nur die Hälfte der Wahrheit. Im Online-Marketing werden sogenannte Bandit-(sic!)-Algorithmen, sowie Algorithmen für Reinforcement Learning (selbstverstärkendes Lernen) eingesetzt.

Diese Algorithmen verfolgen nicht nur das Ziel, durch ihre Nachrichtenauswahl den Nutzer mit dem passenden Angebot zufriedenzustellen, sie versuchen vielmehr die Vorlieben der Nutzer so zu ändern, dass sie für den Algorithmus transparenter werden.

KI-ist-in-der-Tat-dumm-aber-gleichwohl-extrem-maechtig-6219296.html 

Von Matthias Pfeffer

Die-Beinahe-Machtuebernahme-6220055.html

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17.10.

 

 

 

 

 

 

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