Detopia - Eine neue und die nächste Gesellschaftsordnung? Die Neugestaltung der Gesellschaft

Detopia

Die einfache Gesellschaftsordnung

Über eine gedanklich-mögliche
Neugestaltung

  • "Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen." (Karl Valentin)

  • Audio 2021 über die Meinungsinflation, 4min.

  • Umweltbücher und utopische Schriften für Öko (-nomie und -logie) und Opti (-mismus)

  • Die nächste Gesellschaftsordnung muss das Volk sich selbst ausdenken, weil es sonst die Milliardäre tun werden.

  • Ein Denk-Beitrag zur Volksdiskussion: Die Tausend­quadrat­meter-Gleich­besitz-Gesell­schafts­ord­nung mit Rechtsstaat und  Demokratie, mit Freiheit und Gerechtigkeit

        

    

2021 => 100 Jahre Leonhard  =>  100 Jahre Sacharow  => 100 Jahre Stanislaw Lem  => 100 Jahre Ditfurth  => 100 Jahre Gruhl 

    

    

Autoren


 

Zeittafel und pdf


Kleine Themenseiten: 

Amerikabuch    Aufmerksamkeit    Sprachkritik  

Bevölkerungsbuch   Inflationsheilige 

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Themenseiten

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Web Links    The blog of detopia  

 

 

Was aber ist Detopia?

Eine gute, saubere, sichere, vernunftgesteuerte, gewollte, langlebige Gesellschaftsordnung für Deutschland suchen (ausdenken, konstruieren) und finden (sich darauf einigen) und realisieren (auch teilweise und regional, wenn "keine Zeit"). Das Luftschloß sich ausdenken - es in die Wüste 'herunterladen' - dort herumlaufen - und es rufen und predigen - nicht nur das Ziel verkünden, auch den Weg dorthin, nämlich 90% bei Volksabstimmung - das alles ist Detopia.

 

 

Organisatorisches: 

  • www.detopia.de  =  https://detopia.de 

  • Aktuelle Online-Zeit:  Januar bis Oktober 2021

  • Nächste Online-Zeit: ab 2.2.22

  • Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

  • ePost: detopia + posteo + de 

  • Bei rechtemäßigen Einwänden bitte mir einen Bescheid geben.

Über das Emailschreiben

  • Man kann mir schreiben, man muss es aber nicht tun.

  • Emails kann ich besser verstehen, wenn ein Zusammenhang zu detopia genannt wird.

  • Hilfreich für das Verständnis und eine Beantwortung ist außerdem eine biografische Angabe (Wohnregion, berufliches Milieu, Sozialisierung).

Technisches  

  • Selbsthilfe bei leeren Links: über ein anderes Register probieren.

  • Gegen die Über-Zeilenlänge auf Breit-Monitoren hilft "Browser-Fenster verengen".

  • Klein-Monitore dagegen kann man quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

  • Schriftvergrößerung geht immer und überall mit: STRG + Mausrad.

  • Am Anfang war das Mitmach-Internet - ab 1999 kam es in Schwung. Heute ist das Internet im Besitz der Medien-Industrie. Die Rechtslage ist nun "kapital-normal" und ich kann detopia nicht (mehr) "bürger-normal" betreiben.

  • Im Internet ist es nun oft grell-bunt-wacklig. Da kann detopia mit Graufarbe auftrumpfen.

  • Bei detopischer Sendepause funkt nur diese Startseite noch. Die tiefen Links führen dann zur weißen Seite: "Not Found".

  • Man muss nicht jeden Alt-Text kennen. Gute neuere Sachbuchautoren fassen ihre Vorbilder zusammen.

  • Leider werden immer neue Umwelt-Bücher publiziert (auch aus kapitalistischen Gründen). Die schiere Masse senkt die Aufnahmefähigkeit der Massen (und meine auch).

Schlagzeilen von gestern

  • Asyl für obdachlose Bücher

  • Die Klassiker der Ökoliteratur

  • Sammelstelle für verlorene Utopien

  • Tausend Texte für Deutschland!

  • Das deutsche Volk im Spiegel seiner Bücher 

  • Online auf Sendung seit dem 1. April 2000 - meist unter utopie1.de

 

 

 

 

Einige detopische Bücher

 

 

 

 

 

Der detopische Lösungsansatz für die Krisen der Gegenwart

 

  • Eine frei konstruierte - ergo künstliche - Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme 'maßgeschneidert' - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleich­besitz­gesell­schafts­ordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volks­verfassungs­abstimmung.

  • Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopax­autoren mit hinein. Andererseits sind detopische Utopien nichts Neues und am Biertisch und auf Partys werden sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert (zumindestens im ersten Jahrzehnt nach 1989, als ich noch viel redend rumgelaufen bin.)

  • Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, seine Nachkommen, das Volk, das Land.

  • Die Begründung, Grundlagen, Zweck und Ziel einer detopischen Gesellschaftsordnung

  • Der Weg hin zu den detopischen Zuständen.

  • Die verständliche Beschreibung und Veranschaulichung einer detopischen Gesellschaftsordnung.

  • Der Trost der Philosophie, falls es zu einer detopischen Gesellschafts-Innovation nicht kommt

  • Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  • Das allgemeinverständliche (Sach-) Buch bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess, um "sich selber zu überzeugen".

  • Seitdem hat die Quantität zugenommen. Wirkung war durchaus vorhanden. Der große Durchbruch/Aufbruch blieb jedoch aus.

  • Es ist auch eine ausgefeilte Gegenpropaganda entstanden, wissenschaftlich gesteuert durch Meinungsmacherinstitute (Public-Relation-Denkfabriken) und Reklameindustrielle; vorbereitet und flankiert durch die Unterhaltungs- und Zerstreuungsindustrie. Diese Gegenpropaganda ("einfache und schnelle Lösungen") scheint dauerhaft zu wirken - in Verbindung mit den realen Notlagen.

  • Der Angriff auf die (Kapital-) Demokratie-Systeme in den USA und anderswo zeigen die Richtung der Reise der Demokratie an. (Und dabei bevorzugen die kapitalistischen Wahlsysteme ohnehin den Status quo des Weiter-so.)

  • Das alles läßt den Schluss zu, dass die Welt immer verrückter wird. Die Dominanz der privat-kommerziellen Massenmedien (samt Reklame) wird den Glauben an feste humanistische und zivilisatorische Werte weiter untergraben. Das alles führt nicht zwingend zu einem Verbrechensplaneten, aber doch zu einem permanenten Abstieg.

 

 

 

 

Ohne den Heiligen Geist

wird's wohl nicht gehen.

 

Daher ein Bild davon,

das der Leser nicht erwartet.

  • Ich werte es als ein Symptom der Krankheit, dass selten etwas wie Detopia propagiert wurde und wird. Es gibt zwar nichtkapitalistische Konzepte, aber sie verheddern sie sich schlussendlich in der Eigentumsfrage.

  • Detopia will maximale Volkswohlfahrt durch maximale Demokratie samt maximaler Freiheit. Letztere bedeutet in der Praxis und muss das bedeuten: "Wenn Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen das zu sagen, was sie nicht hören wollen.", also maximale Bildungsanstrengungen, solange, bis die Überlebensgrundausbildung erreicht ist (dann kann man ruhiger treten).

  • Detopia ist in einem Punkte mehr wie das (ideale) Christentum und weniger wie (idealer) Kommunismus: Detopia "will" "ewiges Leben des Volkes". Den Bürgern eines detopischen Landes ist es wichtig, das nicht nur ihre Kinder und Enkel gut existieren, sondern auch deren und deren usw. Eine Kurzform zur Anschaulichkeit: "Deutsches Kinderlachen auf deutschem Boden im Jahre 3000". Soweit und so konkret denken die Bürger von Detopia. Und daraus folgt, dass "ein guter Staat" aufgebaut werden muss. Einige Grundprinzipien liegen heute auf der Hand, so dass darüber nicht mehr diskutiert werden kann: Sauberes Trinkwasser, frische Luft, Reisemöglichkeiten, Internet, genügend Freiheit, erträgliches Arbeiten, Renten- und Krankenversorgung, innere und äußere Sicherheit, Stabilität. - Andere Grundprinzipien sind jedoch neu - oder, wo seit langem bekannt, so doch "volksunbekannt"; jedesfalls "tut das Volk so", als höre es zum ersten Mal davon (auch, wenn ich ihm nachweise, dass schon vor 2000 Jahren darüber geredet und geschrieben wurde.)

  • Ein detopischer Gesellschaftsplan erscheint als der gedanklich-reale Weg in eine lange und gute Zukunft.

  • Auf der anderen Seite ist der "gedanklich-reale Weg" gegenwärtig noch ganz unreal. Der normale (deutsche) Mensch kennt ihn nicht einmal. Deswegen wissen wir auch nicht, wie sehr er dagegen ist.

  • Man kann da nur eines tun: Nachholen, was in der Kindheit, der Familie, der Schule, der Christenlehre den Bürgern nicht nahe-gebracht wurde: das urtümliche Grundwissen um Detopia.

  • Für Organisation der Öffentlichkeitsarbeit wäre eine politische Partei nützlich. Aber das hat nur Sinn, wenn "ohne Stress". Das bedeutet: Es muss eine Mindestanzahl von fähigen Leuten vorhanden sein, damit sich die ehrenamtliche Arbeit genügend verteilt. Bescheidener geht es auch: "Infoclub Detopia e.V", also ein einfacher Infoverein.

  • Wir müssen jetzt auf echtes deutsches Heldentum warten. Darunter verstehe ich: Normale Leute knapsen sich Zeit ab von ihrem Alltagsleben - für die Predigt und Propaganda über Detopia. Das ist heutiges Heldentum, denn die Alltagssorgen werden immer größer (nach Corona ist vor Corona) und eigentlich hat man für alles Zusätzliche keine Zeit, keine Kraft, keine Energie. Außerdem wird man als Spinner betrachtet (so, wie die Umweltschützer vor 30 Jahren). Und sowas kann eben nur ein Held aushalten - und vorwärtsgehen. Es wird solche Helden geben; es fragt sich nur, wieviele es sein werden - und wann.

  • Wir wissen aus den letzten 50 Jahren der Propagierung der politischen Ökologie, dass manche Denkschritte nicht gegangen werden; auch nicht im privaten Gespräch oder im Rahmen einer Party mit lockernder Musik und geistigen Getränken. 

  • Mehrere Buchwerke über Detopia sind nötig: was kurzes, was langes, was mit Bildern, was für Kinder, was für Ältere, was für Politiker, was Erzählendes, usw.

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Blöcke werden einmal (immer mal) in den "blog of detopia" verschoben,

wenn ich hier mehr Platz brauche.

 

 

 

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  • Kürzlich las ich etwas über ältere Utopien und Gesellschaftstheorien, etwas zum  Bakuinismus.

  • Es wäre gut, wenn jemand zu den alten Utopien bzw. den utopischen Vorläufern Antworten geben kann - möglichst aus dem "FF" bzw. "aus der Hüfte".

  • Diese Leute gibt es noch - engangierte Sozialwissenschaftler an/aus den Universitäten mit Utopiedekanat, z.B. in Halle.

  • Für eine heutige Utopie können wir - erstmal - wenig von früher lernen, weil die damaligen Schwerpunkte andere waren (Ende der Armut, Ungerechtigkeit, Unfreiheit, Kanonenfutter, usw.).

  • Aber man sollte frühere Utopien so gut (grob) kennen, dass "man weiß, wo man hingreifen soll" (falls doch wichtig).

  • Heute sind Dinge wichtig, die früher fast unbekannt waren. Und bei Marx, Engels, Bakunin, Kropotkin (etc) nicht "im Werk" enthalten sind; höchstens in Einzelsätzen, in Privatbriefen, mündlich; aber nicht im jeweiligen Hauptwerk.

  • Heute müssen die Bürger überredet werden, weniger zu wollen (was viele mit "Armut" gleichsetzen und "strikt dagegen sind").

  • Heute müssen die Bürger überredet werden, mehr an der Demokratie teilzunehmen. (Damals war es umgekehrt.)

  • Ich will nur darauf hinweisen, dass es keine ältere Utopie geben kann, die wir einfach nur zu übernehmen bräuchten.

  • Ein detopisches Land muss heutzutage auch ein kräftig-charmanter detopischer Staat sein, denn er muss gegen Klimakalypse, Biokalypse, Plastiksintflut, autonome Atomwaffen, Missbrauch im Weltall auftreten - und gegen Zunahme von Menschen und Menschenwerk.

  • Wahrlich keine konventionelle utopische Aufgabe.

 

 

 

 

 

2

 

 

Wenn man den Willen hat - und dass ist heutzutage schon die Gretchenfrage -, wenn man also den Willen hat, dass auf der Erde einmal alles gut und richtig werden soll, dann muss man in seinem Lande, in seinem Volke etwas für Detopia tun.

 

Das ist vorerst für jeden gefahrlos möglich, weil man - solange es wenige sind - als Spinner abgetan wird.

Das kann man aushalten - wenn man sonst gut mit den Menschen klarkommt.

 

Man muss sich also zuerst selbst bekennen - falls es denn mal soweit ist, dass man sich den Willen zu Detopia erarbeitet hat.

Und dann kann man Ortsgruppen gründen, Veranstaltungen organisieren, usw., das Übliche halt.

Wenn man sich den Willen zu Detopia erarbeitet hat, dann macht man (danach) das, was man machen will.

 

Mensch muss natürlich auch ein vollständiger Mensch werden (wollen), also Freundschaften und Verwandschaften, Kollegenschaft und Nachbarschaft pflegen und genießen können. Zufriedenheit und Genuss in zwischenmenschlichen Beziehungen ist "urdetopisch".

 

Detopia ist die radikale Verschwörung zur materiellen Gleichheit verbunden mit der Pflege der heutigen human-zivlisatorischen Werte (Freiheit und Gerechtigkeit, Menschenrechte und Rechtsstaat)

 

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Wir brauchen vorerst nicht daran zweifeln, dass der freiwillige Verzicht auf Besitzwerte über 1000qm der deutschen Volkseele psychologisch unmöglich ist - vorerst, momentan, heutzutage.

Hinzu kommt der Verzicht = das Verbot, jemals mehr haben zu können. Ich weiß darüber bescheid und kenne - wie jeder andere - die Lösung. Der Mensch hat einen Überlebenstrieb, den berühmten "Willen zum Leben". Er wird zu mehr bereit sein als heute.

Aber vorher braucht er einen Plan, damit der Überlebenstrieb in die richtige Richtung geht.

Was aber ist die "richtige Richtung"? Frieden, Sicherheit, essen, trinken, schlafen, Haus, Gesundheit, Kultur, Freiheit, Gerechtigkeit, Rechtsstaat, Demokratie.

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Andererseits denke ich an The Road von McCarthy und an die wenigen realistischen Szenen in den Hollywood-Phantastik-Spielfimen über Endzeit, Ende und Danach.

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Und ich denke hier an die Ökooptimisten, die uns von Überlebens-Gedanken abbringen wollen.

 

Wegen der vielen Gegenpropaganda der letzten Jahrzehnte (sei es gegen die Umweltbewahrung; sei es gegen Sozialismus) füge ich hinzu, dass es "Ökooptimisten" und "Anti-Umweltschützer" gibt, die behaupten, dass der gegenwärtige (kapitalistische) Weg gut ist und nicht in die Apokalypse führt.

 

Dem ist jedoch nicht so. Aber es war ein schöner Traum  .... auch für mich; nämlich dass alles immer so - und immer ein bischen besser ("Man baut sich was auf.") - weitergeht, wenn ich meine Steuern und Rechnungen pünktlich bezahle und bisl spende und Ehrenamt mache.

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Klimapropagandaschlacht - über aktuelle Frontverläufe

Audio 2021  dlf  8min - über Klimapropaganda - Lesebericht zum Buch von M. E. Mann.

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Hauptsächlich geht es auf detopia um Langfristigkeit (Nachhaltigkeit, Zukunft, Perspektive), aber nur falls es Leute gibt, die langfristig denken (können/wollen) und dann denken, dass alles humanistisch und zivilisatorisch sein solle bzw. bleiben solle bzw. werden solle.

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Falls 'alle' nicht an Morgen denken und nicht an die Nachommen und nicht an die Volkswohlfahrt, dann wäre m. E. alles in guter Ordnung, weil es dann "irgendwie werden" darf, so wie es etwa die Technokratie (Naturskeptizismus) es anstrebt (Stadtplanet, Dauerfußballfernsehen, Marskolonialisierung, Algenfleisch)

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Neulich hörte ich, dass das höchste Haus der Welt (in Dubai) mit Betonsand aus Australien gebaut wurde, weil es im Wüstenstaat keinen einheimischen Sand gab. Und tausend Tonnen Stahl aus dem Palast der Republik in Berlin stecken auch in dem Häuschen. - Himmlische Wolkenkratzerwachstumsobergrenzen.

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Es geht auch unterhaltsam - We love to entertain you:

Audio dlf 2021 über die "gute" Endzeitfilme - 5min

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Greta nochmal:

Drei Jahre Fridays for Future. Was wurde erreicht? - 5min dlf 2021

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Der langjährige Nachrichten-Chefsprecher der Tagesschau (Jan Hover, 68) arbeitet nun (2021) für einen Kommerzsender (RTL). Das ist nicht gut. Der Verbraucher "vertraut" der Mimik, Gestik und Stimme. Und RTL bringt nach den Nachrichten Reklame für Vibratoren und Achselenthaarung. Das Problem, dass wir von Printmedien her kennen, ist hier im Fernsehen nicht beherrschbar, das Problem der Vermischung und Gleichsetzung von Nachrichten mit Firlefanz. Ich will jetzt nicht auf die Person meckern (es tun ja auch andere das selbe), aber sowas "Unmoralisches" führt zu amerikanischen Medienverhältnissen in Deutschland. 

Man lese hierzu erneut den Postman-Klassiker von 1985

 

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Es gibt heute etliche kurze oder kurzweilige Audios/Hörbilder (von 5 bis 50 min) über die über den öffentlichen Umweltschutz in Deutschland seit 1950 (seitdem liegen Audiodokumente vor, "knackige O-Töne". Eine kleine Auswahl bei Umweltbuch oben.

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Afghanistan

Nadja Maurer schreibt gut-kurz über die Geschichte der Taliban auf Telepolis bei Heise. (bis jetzt drei Teile)

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Taliban (ich beziehe mich auf die Artikel von Frau Maurer) war oder ist einen Art "Basisbewegung". Eine "bildungsferne", aber sie lehnt auch 'Weiterbildung' ab. Taliban ist eine "Waisenbewegung". (Jetzt mit moderner Militärtechnik aus USA/EU).

Taliban war/ist auch in einigen Gebieten eine soziale Bewegung. Auch eine intellektuellenfeindliche, also geistfeindliche. -- Hinzu kommen die Ökofaktoren und die Machtfaktoren und weitere traditionelle Faktoren ("Volksfaktoren").

Worauf will ich letztendlich hinaus?

Denken wir "Taliban" und Weltklimapolitik zusammen. Kann man (wann?) Taliban für den Klimaschutz begeistern?

Weiterhin: Flucht, Auswanderung, Emigration, Menschanzahlzunahme, Dürre, Mohn und Opium.

Ich will sagen:  Das Gesamtproblem ("die Probleme") kann sprunghaft in die Höhe schießen. Und es gibt keine himmlische Problemwachstumsobergrenze. Die Flutereignisse: "1. Auf einmal waren sie da. 2. Die Fluten waren höher als gedacht."

Also dürfen wir nicht mehr auf die Ökotechnik-Optimisten, Kapitalismus-Optimisten (Markt-, Mars- und Musk-Optimisten) vertrauen, sie würden die Schnelligkeit und die Höhe der Zukunft schon richtig einschätzen. Stattdessen ist zu erwarten: Erst ein galoppierender Treibhaus- und dann ein Seneca-Effekt. (Bardi 2017, Seneca-Effekt, Sachbuch).

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Die Banalisierung des Denkens

Sowohl die Trumpvolks- als auch die Talibanbewegung sind Vereinfachungsbewegungen. Ähnlich auch die deutschen Ableger (Ausländer-, Klima- und Coronagegner).

Sie sind aus der Not geboren; der materiellen als auch der geistigen.

Hundert Jahre Kapitalkommunismus haben die Technologie zwar hoch- aber den Geist (des einfachen Menschen) zurückentwickelt (relativ gesehen zu den Notwendigkeiten).

Jedenfalls werden die Havard- und Princetonabsolventen (wie Jeff Bezos) vorläufig die Nutznießer sein, weil sie die komplizierte Materie teilweise begreifen (durch deren Mitgestaltung) und für sich ausnutzen können.

Wenn ich ein bisl auf der wikipediaseite über jeff bezos und elon musk lese und vergegenwärtige, dass hunderte genauso sind und tausende ihnen "nacheifern", dann weiß ich, dass wir wenig chancen haben.

bezos und musk verkaufen ihr TUN als umwelt- und zukunftsfreundlich. Sie spenden immer mal eine million. bezos macht im tv klimareklame. außerdem sind sie "medienprofis". jüngere menschen empfinden sie oft als "kultig", zum teil wie popstars; zum teil auch, weil sie als "visionäre" die (kommerz-) phantasien der sciencefiction in die realität umsetzen.

Falls die welt solange hält, so kann man voraussagen, dass die nächste generation der digitalfürsten mit noch weniger moral und und mit noch mehr "visionen" agieren werden.

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Was kann die detopische Bewegung von der Taliban- und der Trumpvolks-Bewegung lernen?

Nichts, vermutlich.

Allerdings gibt es noch gar keine detopiavolksbewegung. Sie besteht nichtmal aus einem Einzigen, denn ich zähle nicht mit, da ich mich kaum bewege, weil ich nur am Rechner sitze, und wenn ich mich mal wieder bewege, dann kümmere ich mich um mein persönliches Fortkommen. - Detopia ist eine Volksbewegung des Geistes. Emotional angetrieben wird sie vom Willen zum Guten.

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Niemand weiß, warum wir (Menschheit) so weit gekommen sind - im Guten wie im Bösen. Einerseits machen wir scharfe Fotos vom Pluto (2015; ca. 40x Erde-Sonne). Andererseits besteht bei den einfachen sozial-politischen Problemen "unüberbrückbare Meinungsdifferenz". Wie konnte das nur geschehen? Wie konnte sich das nur so stark "auseinanderdividieren"? War Plato schuld? War Archimedes schuld? Eher die Geisteswissenschaftler oder eher die Techniker?

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"Aus meiner Sicht" besteht die Möglichkeit nicht, dass die Menschen in angemessener Zeit genügend Punkte im Gegenüber finden, damit sie genügend gemeinsam und genügend gut handeln können. Die Möglichkeit für eine Vernunft-Weltzivilisation besteht nicht.

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"Irgendwie geht es immer weiter.", so sagt man (gerne und oft). Und man meint damit, dass es immer wieder einen neuen Aufschwung geben kann - nach einem (auch weltweiten) Abschwung. Beispiel dafür gibt es: Der Aufschwung nach den Zweiten Krieg, insbesondere Deutschlands und Japans. Der Aufschwung der "Asiatischen Tiger". Der Aufschwung Chinas nach dem Kalten Krieg. Und Indiens. Und der "Schwellenländer".

Ja: Es wird immer weitergehen. Irgendwie. Mit oder ohne Menschen. Mit viel Menschen oder wenigen.

Wem das ein Trost ist: Ich widerspreche nicht!

 

 

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Neues vom Weltklima-Ingenieurwesen - 7 min  (Zum Buch von E.Kolbert: "Wir Klimawandler")

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dw  kann-geoengineering-den-klimawandel-aufhalten   Kurzvideo Klimaproduktion

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dw  was-macht-science-fiction-filme-so-erfolgreich   Kurzvideo SF-Filme

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dw  arm-und-reich-im-jahr-2200    Kurzvideo Zukunft

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heise  227-toedliche-Angriffe-auf-Umweltaktivisten  

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15.09.21

Habe mal wieder alte Bücher angeguckt - zum Bevölkerungsthema im "Bevölkerungsbuch".

Das war/wäre im Prinzip die einfachste Sache, um das humane Leben lange zu verlängern und "um Zeit zu gewinnen".

Aber die Weltorganisation hat das irgendwie nicht hingekriegt.

(also "pillen zu verteilen" oder "es wie china zu machen" oder anders oder ähnlich oder besser)

Und zwar bis heute.

Und deswegen ist auch nicht so traurig, weil es ja nicht so ist, dass wir heute endlich zur Erkenntnis gekommen sind, aber es zu spät ist (für Veränderung).

Man mag formulieren: Gottseidank sind wir noch nicht mal zur Erkenntnis gekommen. (denn dann brauchen wir uns "hinterher" nicht ärgern. "wie wussten es damals nicht besser", müssen wir nie sagen.)

Und wenn wir auf "Klimadiktatur" und "Coronadikatur" schauen (und "Pro Life"), dann könnte es sein, dass wir selbst in der einfache Bevölkerungsfrage nie zur Erkenntnis kommen.

Mit "Weltorganisation" meine ich die UNO-Konferenzen zum Bevölkerungswachstum und ähnliche Konferenzen und eben die nachfolgende "Organisation", wenigstens diese kleinen Beschlüsse umzusetzen. (also so, wie der Begriff Organisation in der DDR-Sprache gebraucht wurde, nämlich wie Organisierung der Arbeit, des Sports, usw.)

Und mit "Klimadiktatur" meine sowohl die "Leugner" im Volke, aber auch die halbseidenen offiziell-staatlichen Bemühungen um Klimaschutz.

Machen wir uns nichts vor: Die AfD hat zum Klima und Klimaschutz die "Position" wie Donald Trump.

Und die jetzigen Staatsparteien müssen in der Praxis immer "auf die Wirtschaft hören".

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also wie gesagt: nach meiner milchmädchenrechnung (aber immerhin "nach adam riese"), haben wir 2024 acht milliarden. allerdings las ich vorhin, wir hätte jetzt schon 7,9. dann wird es wohl anfang 2023 schon "soweit sein" (mit acht mrd.)

ja, da kann man nicht mehr viel sagen. es wird zwar manchmal über den "ökologischen fußabdruck" geredet, aber seltener über die anzahl der füße.

und dann berichten die normalen medien jedes jahr auch über den  google  erdueberlastungstag - (2021: ende juli)

aber so richtig kann ich das mediengeschehen bis 2050 noch nicht "berechnen".

es wird verschiedene tendenzen geben - auf jeweils ihren eigenen kanälen.

die leugnung/esoterik/feindbildsuche wird an kraft gewinnen und sich ausweiten.

ausnahme: den bevölkerungsdruck wird sie zwar anerkenne, aber die schuld auf die entsprechenden völker abschieben.

aber die "normalen medien" können auch nicht uferlose schlechte nachrichten senden. sie werden sich nicht dazu durchringen: "wir haben versagt und sind am ende."

sie werden wahrscheinlich auch "esoterischer werden" - und oft matthias horx (maxeiner, miersch, ederer, etc.) "bringen", der den "Peak" schon sieht als "trendforscher".

hm, naja. einen teil werde ich noch miterleben..... davon, wie das deutsche volk und seine medien die "dinge, die da kommen" (und zwar: auf uns zu), bearbeiten und "anbieten" werden.

ich gehe davon, dass die grundlegende medienorganisation so bleibt, wie sie jetzt ist, also mit viel "wirtschaftlicher freiheit", also kapitalismus. und daraus kann man auch "das programm" ableiten. also "zuschauerbindung durch unterhaltung und ablenkung" und spaßfaktor.

das wird vielleicht solange so bleiben, bis der strom ausfällt. mal sehen.

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also wie gesagt - und zwar schon wie so oft: nach adam riese muss die unbeschränkte und unbegrenzte menschenvermehrung zum count down führen, zuerst "nur" zum sozialen crash.

das deutsche volk wäre gut beraten, die verringerung der einwohnerzahl zu wünschen, zu fordern, zu fördern und sich zu erarbeiten.

FALLS das eine "rechte position" ist, dann antworte ich: hier lege ich meine gesamtposition dar - und begründe diese mit büchern, in denen wiederum begründungen angegeben sind.

es ist mir unmöglich, mich auch noch mit allen aktuellen gruppierungen der bundesrepublik zu beschäftigen und nachzuvollziehen, was die sich im moment so ausdenken.

ich habe das durchaus mal gemacht, in den 90ern mit den BÜSO/LaRouche, weil die viel gedrucktes material hatten. aber das endet letztendlich im nirgendwo, weil man letztendlich keinen fragen kann, der einem "rede und antwort steht". als beispiel kann man etliche bücher nennen, die bei anti-öko-besserwisser aufgeführt sind. nehmen wir heinz hug als beispiel. er "hetzt" 300 seiten auf die grünen und "ignoriert" ein hauptproblem (bevölkerungszunahme) und schreibt dann in den letzten zeilen lapidar - sinngemäß: dieses einfache problem sollen die andern lösen.

das ist doch verarsche? oder?

und da habe ich noch mehr beispiele.... dafür, "dass das nichts bringt". - also, dass die anti-öko-leute einen an der nase herumführen.

daher: es wird in den nächsten jahrzehnten "noch mehr überschneidungen" zu detopia geben.

und das kann gut sein - nämlich dann, wenn das dahin führt, dass von links bis rechts und von oben bis unten - alle eingesehen haben, dass sie eigentlich und letztendlich die gesellschaftsordnung detopia schaffen und aufbauen wollen.

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letztendlich ist es so, dass das menschenhirn "unbestimmbar" ist. es denkt sich alles mögliche aus (das kann auch für mich gelten).

deswegen kann "aufklärung" nur unter entsprechenden (ruhigen) rahmenbedingungen erfolgen.

die heutigen (gesellschaftlichen) rahmenbedingungen sind viel zu hektisch, um erwachsene weiterbilden zu können.

und irgendwie hat das volk eine art selbstbewusstsein entwickelt, dass sie alles wichtige aus der bildzeitung etc. erfahren.

das ist ein nachteil der konkreten brd-demokratie.

die leute glauben: "wenn ich steuern zahle, dann darf ich glauben, was ich will."

und deswegen werden noch mehr (politische) ideen entstehen, die im endeffekt aber dazu führen, dass die meisten großen probleme "unbeachtet" bleiben, quasi ignoriert werden. ("verschwinden von alleine wieder")

und deswegen wird immer alles so weiterlaufen wie bisher; selbst eine grüne bundeskanzlerin kann keine wende bringen - schon nach ihrem selbstverständnis (parteiprogramm) nicht.

es kann keine umkehr geben. jedenfalls schlussfolgere ich aus persönlich gesprächen, dass die köpfe meilenweit entfernt sind.

die nächten 30 jahre werden lustig werden. jeder neue trump wird raffinierter als sein vorgänger sein.

und die digitalbarone (facebook, amazon, etc) werden auch richtig mitmischen - und zwar unbescheiden wie einst trump.

aber das ist letztendlich alles egal - vom standpunkt einer (erwünschten) humanen weltentwicklung. dieser zug ist irgendwie abgefahren. die gründe dafür liegen irgendwie in der komplexen marketing-massen-gesellschaft, aber schon früher, wahrscheinlich schon vor 1990. zwischen 1960 und 1990 muss irgendwie eine umprogrammierung der gehirne stattgefunden haben. (in der flachen masse; nicht bei den rebellischen studenten in den universitätsstädten)

irgendwie wird seitdem nichts mehr so richtig ernstgenommen, wenn der eigene geldbeutel stimmt.

aber ich weiß nicht, wie ich es in einem satz ausdrücken soll. jedenfalls kann das ergebnis heute jeder "besichtigen", wenn er gesprächen von "studierten" zuhört. (da hört man nichts, was hoffnung macht; also dass sie tief und gerne und grundsätzlich-politisch nachdenken.... und auch irgendwie handeln wollen.)

also setzen wir unsere hoffnung ganz auf bisl klimaschutz und klimatechnik und bisl einsicht gegen das vielkinderkriegen und bisl einsicht gegen "moderne kriegsführung" - und sowas.

aber hoffen wir nicht mehr auf die entstehung eines utopischen bewusstsseins (im volke) - dieser zug ist m. E. "echt abgefahren".

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"Globalisierung" - "Imperialismus" - "Bewusstseinsindustrie" - "Blockbuster"

Enzensberger hat sich schon "sehr früh" - quasi "als junger Mann" - damit beschäftigt.

Quasi "kurz nach Kriegsende" (von heute aus gesehen), hat er ab 1960 die Formierung und den Aufstieg der "Bewusstseins-Industrie" beobachtet und miterlebt.

Enzensberger

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ich werde vl doch noch mal eine kleine themenseite über blockbuster anfangen.

"das darf ich mir einfach nicht entgehen lassen."

durch die jahrelangen und ständigen wiederholungen im fernsehen, kennt jeder viele davon.

und die PLOTS ähneln sich ja. so dass man auch nicht alle gesehen haben muss (oder sich erinnern) - wenn ich etwas bestimmtes kritisiere.

blockbuster: "bewusstseinsindustrie-live"

und eben volksbekannter als "Games" oder zeitschriftenartikel, radiosendungen, usw.

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4

 

 

 

 

 

 

21.09.21


 

Influencer im Lockdown - Harte Zeiten

In den schicksten Hotels übernachten, bei den großen Modenschauen dabei sein, in den hippsten Restaurants essen, alles perfekt für Social Media ausgeleuchtet. Die Pandemie hat das alles gestoppt. Jetzt sind die, die ein scheinbar glamouröses Leben geführt haben, in ihren Wohnungen gefangen.

dw  welt-im-lockdown-harte-zeiten-für-influencer   Video 4 min

 


 

Herbst-Interview mit Sonneborns "PARTEI"

 

detopia:

  Ich bin kein großer Freund mehr von Realsatire und Sonneborn, seit er einmal über's Ziel hinausgeschossen ist; denn detopia will mehr Klarheit und nicht mehr Verwirrung.

Andererseits ärgere ich mich über Reklame, Blockbuster, Ökonomieoptimisten und - auch - "Staatsversagen"

Daher dieses ordentliche aktuelle PARTEI-CHEF-Interview, an dem ich wenig auszusetzen habe.

heise   Bewaffnete-Auslandseinsaetze-wird-es-unter-mir-hoechstens-in-Thueringen-geben 

Telepolis-Sommerinterview 2021 mit PARTEI-Chef Martin Sonneborn

Martin Sonneborn ist Vorsitzender der Partei Die PARTEI und Abgeordneter des Europäischen Parlaments.

Profiteurin des schwächsten Bundestagswahlkampfs aller Zeiten könnte Die PARTEI werden, die sich in diesem Sommer als einzige noch keine Negativschlagzeilen geleistet hat. Wir sprachen im traditionellen Sommer-Interview mit dem PARTEI-Vorsitzenden und Europaabgeordneten Martin Sonneborn, der im September auch ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen will.

 


 

Coronaseuche

Mike Davis (USA) - Covid-19, Vogelgrippe und die Plagen des Kapitalismus  

 


Blockbuster

Sehe gerade X-Men-2016 - im Fernsehen ab 20:15.

Es ist "mitten in der Woche", ein Dienstag im September.

Und kein Schwein regt sich auf. (Die Altlinken und Altachtundsechziger und Altgrünen und andere Altgesellen werden sich schon bisl aufregen; hoffe ich zumindestens.)

Nun glaube ich, ich muss keine "Blockbuster-Themenseite" (mehr) machen. Es ist eindeutig, dass solche Filme kulturzerstörend wirken. Ich führe mir vor Augen, dass ja nicht ein Film als einzelner wirkt. Er wird quasi "ständig wiederholt" (über die Jahre). So bekommt er den Anschein von etwas ganz Normalen. Und es gibt ja so viele davon. (Bestimmt schon über tausend.) Blockbuster sind "Bewusstseinspolitik", auch dann, wenn sie "nur" der Sucht des Produzenten nach "Erfolg" entspringen (und nicht irgendwelchen CIA-oder Jeff-Bezos-Plänen).

 

Eine fundierte Kritik der Blockbusterfilme, die die Gewalt anpreisen und den Krieg verherrlichen.

gab uns vor 15 Jahren Peter Bürger mit "Kino der Angst"  

 

Und auch Huxley-1958 hat solche Dinge schon beschrieben.

 

 

 

 

5

23.9.21

Irgendwie ist alles so geworden wie es ist.

Da kann einem schon mulmig werden.

Die Technologie hat in den 200 Jahren seit 1820 einen Riesensprung gemacht.

Die Technologie bewirkte die Weltbevölkerungsexplosion.

Die Technologie bewirkte die Atombombenexplosion.

Die Technologie bewirkte nichts in den Seelen der Massen und deren Führer.

Ausnahmen gab es und gibt es und wird es immer geben, aber hinsichtlich des (dauerhaften) Einflusses müssen wir von einer "Minderheit in der Minderheit" sprechen.

Und wir müssen klar sehen, dass "das Böse" sich effektiver durchsetzen kann ("Populismus") als "das Gute" ("Wahrheit").

Hinzu kommt, dass das Böse das Gute "angreift" (verdrängt, bekämpft, ausschaltet, lächerlich/lebensfremd macht, usw.).

Nochmal: Das "Böse" "kann" keine "friedliche Koexistenz" mit dem "Guten".

(Das Böse sagt sich: "Warum soll ich mich denn immer selbst anzweifeln und verbessern? Es geht viel einfacher und endgültiger: Ich schlage dem Guten ins Gesicht bzw. ich haue ihm auf die Fresse.")

 

Ein Veranschaulichung ist die kurze Videoszene, wo IS-Leute einige Reliefs von Ninive zerschlagen, weil das für sie ein vor- und nichtislamischer Kult ist.

(Das können wir aber auch auf Europa und USA übertragen - auf die entsprechenden evangelikalen Personengruppen samt Machtstrukturen.)

Hier wird das Kulturgedächtnis zerstört. Hier wird aus kaum nachvollziehbaren Gründen zerstört (ist ja nochmal was anderes als die Zerstörung des Buddhas durch die Taliban). Hier wird zerstört, was 3000 Jahre aufbewahrt wurde - und es ist für immer weg.

Es gibt sicher mehr anschauliche Beispiele. Ein weiteres ist, wie Stalin die Kirchen zerstörte. Wie die deutschen Städte kaputtgemacht wurden.

Es geht hier um Anschaulichkeit; nicht um Ursache und Schuld! Es geht darum, was der moderne Mensch KANN - und was er nicht kann.

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Jedenfalls haben wir nicht mehr viel Zeit, auf ein Wunder zu hoffen - ein Wunder im normalen Bürgerbewusstsein, das so groß sein muss, dass es quasi nur von Gott kommen kann.

Wir brauchen dieses Wunder, denn von alleine schaffen wir es nicht.

(Und wenn das Wunder zu spät kommt, dann schaffen wir es auch nicht.)

"Irgendwie" geht es natürlich immer weiter. Das streite ich nicht ab.

Aber es gibt mehr als eine religiöse Gruppe, denen das egal ist, sagen sie. Denken wir an die aus den USA gesteuerten Zeugen Jehovas, um uns eine Vorstellung davon bilden. Und denken wir daran, das sie bei weitem nicht die einzigen sind, die an Wiedergeburt/Entrückung (unabhängig vom Zustand der Ökologie) glauben. In anderen Weltgegenden gibt es bei anderen Religionen ebensolche Gruppen, bei den Mohammedanern, bei Hinduisten mit ihrem Kastensystem.

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Meiner Meinung nach ist der jetzige Weg prinzipiell falsch und schlecht. Und das deutsche Volk muss immer wieder aufgerufen werden, dass zu erkennen und anzuerkennen.

Für eine Änderung des jetzigen Weges gibt es nicht viele Möglichkeiten.

Zur Sicherheit füge ich hinzu, obwohl es numehr bereits klar sein müsste: AfD, Reichsbürger, Pegida, Querdenker, usw. sind "Mainstream": Sie gehen auf dem jetzigen Weg!

Wir müssen uns vom alltäglichen Luxus verabschieden.

Dann können wir die Privatbesitzvermehrungsideologie aufgeben.

Dann können wir eine Gleichbesitz- und Gleichlohngesellschaft machen.

Dann können wir gesellschaftliche Bildung und (maximale) Demokratie machen (und die schützt und entwickelt den Rechtsstaat, Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte.)

Nachteile? Wenn wir Lebensfreude, Gesundheit und hohes Alter als allein bestimmende Faktoren anerkennen (und das realisieren wollen), dann gibt es nur Vorteile.

Und ich füge hinzu: Auf dem jetzigen Weg (der Privatbesitzvermehrungsideologie) werden wir alles verlieren.

Vielleicht gibt es noch weitere Wege. Aber auch die müssen wir GEHEN (und werden nicht getragen).

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Am Reformationstag gehe ich in den detopischen Ruhestand.

So Gott will, sende ich erneut ab dem 2.2.22.

(Wenn ER mir den Antrieb dafür schenkt.).

 

 

6

25.9.21

Ich habe wieder einen Blockbuster im Fernsehen angekuckt, um 20:15. Aus dem Jahr 2012, kein Fantasy-SciFi. Auch keinen in der Verbrecherwelt. Sondern einer mit "Verschwörung" im höchsten US-Militär.

Ich möchte den Titel nicht nennen, oder noch nicht, damit ich allgemeine (Meinungs-) Aussagen treffen kann.

Meine Behauptung ist: Solche Filme verändern das Gehirn bzw. die Seele bzw. das Bewusstsein.

Zum Negativen. Dauerhaft.

Zu wieviel Prozent? Ich sage mal "5", damit der Leser weiß, dass ich es nicht für eine Lappalie halte.

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Man muss mitbedenken, dass das auch Kinder und Jugendliche sehen. Und das diese Filme oft wiederholt werden. Und dass diese Filme auch im Kino gesehen werden, mit mehr emotionaler Wirkung. Und dass sie auch von dort als etwas "Normales" und "Richtiges" präsentiert werden. Bsp: "Sommerblockbuster". Und im ARD/ZDF-Fernsehen sah ich schon manche und von dort bekommen so den Anschein von "Filmkunst". (Bsp. "2012" auf ZDFNeo an einem Sonnabend um 20:15 als "Familienfilm".)

Die Inhalte beim heutigen Film waren "gruselig", weil anti-zivilisationär. Da muss ich mich nicht mehr über die Seelenlage der Trump-Fans wundern. Oder von Qanon-Freunden in Deutschland.

Eigentlich müsste vor jedem Film wenigstens eine ausführliche Einleitung kommen, in der wenigstens der kulturelle Antiwert und der bildungsmäßige Nullwert aufgezeigt wird.

Mehr fällt mir auch nicht ein. Nur: In Detopia schrumpfen solche Problem schlagartig auf ein Zehntel (durch den fehlenden Geldantrieb), also auf eine Größenordnung, bei der man noch therapeutisch arbeiten kann.

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Peter Bürger hat 2005 und 2007 sachliche Kritiken von "Kriegskino aus Hollywood" vorgelegt. Das war gut. Wir müssten das "Kriegskino" heute erweitern, auf etwas wie "Antizukunftskino" oder "Kulturzerstörungskino".

Aber wenn wir schon bei "Klima", "Korona" und "Impfung" unüberzeugbare Lager haben, dann beim Antiblockbusterthema erst recht.

Da ist wieder mal guter Rat teuer.

Ein Volksaufstand gegen Fernsehblockbuster ist nicht zu erwarten. Dagegen kündigt sich eine Intensivierung der Blockbusterproduktion an. (Konkurrenz der Medienplattformen bzw. Streamingdienste).

Vereinfacht sage ich: Diese Antikulturen haben schon das deutsche Volk "umgebaut" (James Bond gibt es ja seit 1962). Die "amerikanischen Verhältnisse" beim "Sturm auf den Bundestag" und verschiedene Mordtaten sind für mich schon Ausdruck und Beleg. Hinzu kommt natürlich vieles anderes, was auch Einfluss und Wirkung hat. ("Profikillergames" bzw. "Geldkillergames"))

"Radikalisierung" trifft nicht den Kern des Problems, denn "Radikalinski" muss nicht schlecht sein, sondern kann Konsequenz beinhalten.  Aber hier bei den amerikanischen Blockbustern wird ja eine neue Geisteshaltung erzeugt, nämlich dass das Umfeld einen prinzipiell anlügt und einem Schlechtes will.

Naja, gut für heute.

"Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt." - "Und wohin das alles führt."

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Bis jetzt kann ich noch nicht richtig sehen, ob wir hier auf was Neues-Gutes hoffen können.

Man wird mir vielleicht Fridays for Future anpreisen, aber das läßt sich nicht übertragen, weil FfF eine Ein-Punkt-Bewegung ist, der ich viel Erfolg wünsche, aber das Schlecht-Fernseh-Problem ist mental woanders angesiedelt. Das ist eine Volkssucht und darunter müsste das Volk erstmal bewusst leiden, bevor man zu Protestkundgebungen und "Fernsehstreiks bzw. "Blockbusterstreiks" aufrufen kann.

Und ich schließe mit der Erinnerung daran: "Blockbuster" waren und hießen die Spezialbomben von USA/England, mit der 1940-45 die "Blocks" in den deutschen Städten zersprengt wurden.

Wir sollten wissen, was - mit unserer tätigen Mithilfe - auf uns zukommt.

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7

26.9.2021

Ja, ich war wählen.

Danach habe ich mich mit einem 40 Jahre alten Ditfurth-Essay über Pazifismus beschäftigt. 

Bei einer einfachen Googlesuche dazu: "der Algorithmus" hat mir was ganz Trauriges "angeboten", nämlich ein Buch von 2020 über "Hochgradfreimaurer" und "Illuminatenorden" und deren Ausrottungspläne für die halbe Menschheit und "der Rest erlebt die grün-sozialistische Neue Weltordnung".

So schnell kann's gehen!

Eben war ich noch in den Tiefen der Hoch-Aufklärung über die Atomkriegsvermeidung - und schwupps war ich am anderen Ende des Aufklärungs"krieges".

Naja, der Leser weiß inzwischen, wie ich darauf reagiere. Zwar nicht am liebsten, aber am klügsten, alles hinschmeissen; sich nie mehr darum kümmern.

Aber manchmal möchte man doch verstehen - aber heute mal nicht!

Bin ich auf dem Wege der Besserung?

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(1945) Der Geist am Ende seiner Möglichkeiten

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Nagut, nun kennen wir die Wahlergebnisse.

600 Volksvertreter aus 300 Wahlkreisen sollen es sein (ca., laut Gesetz).

Es können 750 werden, also plus 150, mal 10.000 Euro/Monat = 1,5 Mio => mal (ca.) 50 Monate => "Schwarze Zahlen sehen anders aus."

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27.9.21

 

 

 

 

 

 

 

 

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