Gesagt ist alles, doch nichts getan

Detopia

Die neue Staats- und
Gesellschaft­sordnung für Demokratieländer
stabil, sicher, zuverlässig, human, gerecht, frei, neutral

  • "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
        (Karl Valentin) goog.Zitat

  • Umweltbücher und utopische Schriften für Öko (-nomie und -logie) und Opti (-mismus)

  • Die nächste Gesellschaftsordnung muss das Volk sich ganz alleine ausdenken; andernfalls tun es die Milliardäre und Autokraten.

  • Mein Denk-Beitrag dazu: Die Tausend­quadrat­meter-Gleich­besitz-Staatsorganisation mit Rechtsstaat, Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit.

 

 

 2022 =>  100 Jahre Franz Fühmann (Januar)   100 Jahre Wassili Mitrochin (März)    100 Jahre Iring Fetscher (März)  100 Jahre Pasolini  (März)

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Kleine Themenseiten: 

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Anti-Öko-Besserwisser    Bevölkerungsbuch 

Demokratiebuch   Inflationsheilige    Justizbuch

Kulturalltag     Militärtechnik    Milliardärsbuch  

Propagandabuch    Seuchenbuch    Sprachkritik  

 

Was aber ist denn nun "Detopia"?

Eine gute, saubere, sichere, vernunftgesteuerte, gewollte, langlebige Gesellschaftsordnung für Deutschland suchen (ausdenken, konstruieren) und finden (sich darauf einigen) und realisieren (auch teilweise und regional, wenn "keine Zeit"). Das Luftschloß sich ausdenken - es in die Wüste 'herunterladen' - dort herumlaufen - und es rufen und predigen - nicht nur das Ziel verkünden, auch den Weg dorthin, nämlich 90% bei Volksabstimmung - das alles ist Detopia.

 

3

Organisatorisches: 

  • Ich plane:  Immer nur das erste Halbjahr online gehen. Dann wäre heuer am 30.06.22 Schluss. Und am 1.1.23 geht's weiter. Da wird nicht viel mit Bing und Google. Es dauert Monate, bis die Suchmasch das ganze detopia indiziert haben. Und wenn ich abschalte, dann fliegt alles wieder raus. Aber zum Ende des Sendezeitraumes geht es dann einigermaßen.

  • www.detopia.de  =  https://detopia.de 

  • Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

  • ePost: detopia + posteo + de 

  • Bei rechtemäßigen Einwänden bitte mir einen Bescheid geben.

Über das Emailschreiben

  • Man kann mir schreiben, man muss es aber nicht tun.

  • Emails kann ich besser verstehen, wenn ein Zusammenhang zu detopia genannt wird.

  • Hilfreich für das Verständnis und eine Beantwortung ist außerdem eine biografische Angabe (Wohnregion, berufliches Milieu, Sozialisierung).

Technisches  

  • Selbsthilfe bei leeren Links: ein anderes Register probieren.

  • "Browser-Fenster verengen" - gegen die Über-Zeilenlänge auf Breit-Monitoren

  • Klein-Monitore dagegen kann man quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

  • Schriftgröße ändern: STRG-Taste & Mausrad

  • Am Anfang war das Mitmach-Internet - ab 1999 kam es in Schwung. Heute ist das Internet im Besitz der Medien-Industrie. Die Rechtslage ist nun "kapital-normal" und ich kann detopia nicht (mehr) "bürger-normal" betreiben.

  • Im Internet ist es nun oft grell-bunt-wacklig. Da kann detopia mit Graufarbe auftrumpfen.

  • Bei detopischer Sendepause funkt nur diese Startseite noch. Die tiefen Links führen dann zur weißen Seite: "Not Found".

  • Man muss nicht jeden Alt-Text kennen. Gute neuere Sachbuchautoren fassen ihre Vorbilder zusammen.

  • Leider werden immer neue Umwelt-Bücher publiziert (auch aus kapitalistischen Gründen). Die schiere Masse senkt die Aufnahmefähigkeit der Massen (und meine auch).

Die Schlagzeilen von gestern

  • Asyl für obdachlose Bücher

  • Die Klassiker der Ökoliteratur

  • Sammelstelle für verlorene Utopien

  • Tausend Texte für Deutschland!

  • Das deutsche Volk im Spiegel seiner Bücher 

  • Online auf Sendung seit dem 1. April 2000 - meist unter utopie1.de, otopia.de, u1u1.de

 

2023   100 Jahre Arno Gruen    100 Jahre Löbsack    100 Jahre Augstein   

2024    100 Jahre Arthur Janov      100 Jahre  E. P. Thompson      

 2025   100 Jahre Johannes Agnoli    25 Jahre detopia.de  

2026    100 Jahre  Ivan Illich      100 Jahre  José Lutzenberger

 

4

Einige detopische Hauptbücher

 

  2021   100 Jahre Leonhard  = 100 Jahre Sacharow  = 100 Jahre Lem = 100 Jahre Ditfurth =

 100 Jahre Gruhl = 100 Jahre Dubcek  = 100 Jahre Kurt Hübner  = 100 Jahre Joseph Beuys  =  100 Jahre Walter Laqueur

 

 

 5

Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.

 

Der detopische Lösungsansatz für die Krisen der Gegenwart

 

  • Eine frei konstruierte - ergo künstliche - Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme 'maßgeschneidert' - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleich­besitz­gesell­schafts­ordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volks­verfassungs­abstimmung.

  • Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopax­autoren mit hinein. Andererseits sind detopische Utopien nichts Neues und am Biertisch und auf Partys werden sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert (zumindestens im ersten Jahrzehnt nach 1989, als ich noch viel redend rumgelaufen bin.)

  • Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, seine Nachkommen, das Volk, das Land.

  • Die Begründung, Grundlagen, Zweck und Ziel einer detopischen Gesellschaftsordnung

  • Der Weg hin zu den detopischen Zuständen.

  • Die verständliche Beschreibung und Veranschaulichung einer detopischen Gesellschaftsordnung.

  • Der Trost der Philosophie, falls es zu einer detopischen Gesellschafts-Innovation nicht kommt

  • Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  • Das allgemeinverständliche (Sach-) Buch bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess, um "sich selber zu überzeugen".

  • Seitdem hat die Quantität zugenommen. Wirkung war durchaus vorhanden. Der große Durchbruch/Aufbruch blieb jedoch aus.

  • Es ist auch eine ausgefeilte Gegenpropaganda entstanden, wissenschaftlich gesteuert durch Meinungsmacherinstitute (Public-Relation-Denkfabriken) und Reklameindustrielle; vorbereitet und flankiert durch die Unterhaltungs- und Zerstreuungsindustrie. Diese Gegenpropaganda ("einfache und schnelle Lösungen") scheint dauerhaft zu wirken - in Verbindung mit den realen Notlagen.

  • Der Angriff auf die (Kapital-) Demokratie-Systeme in den USA und anderswo zeigen die Richtung der Reise der Demokratie an. (Und dabei bevorzugen die kapitalistischen Wahlsysteme ohnehin den Status quo des Weiter-so.)

  • Das alles läßt den Schluss zu, dass die Welt immer verrückter wird. Die Dominanz der privat-kommerziellen Massenmedien (samt Reklame) wird den Glauben an feste humanistische und zivilisatorische Werte weiter untergraben. Das alles führt nicht zwingend zu einem Verbrechensplaneten, aber doch zu einem permanenten Abstieg.

 

 

 

 

6

 

 

Ohne den Heiligen Geist wird's wohl nicht gehen

Ohne den Heiligen Geist wird's wohl nicht gehen. Daher ein Bild davon.

Der detopische Lösungsansatz für die Krisen der Gegenwart (2)

 

  • Ich werte es als ein Symptom der Krankheit, dass nur ganz selten etwas wie Detopia propagiert wurde und wird.

  • Es gibt zwar nichtkapitalistische Konzepte, aber sie verheddern sie sich schlussendlich in der Eigentumsfrage.

  • Detopia will maximale Volkswohlfahrt durch maximale Demokratie samt maximaler Freiheit. Letztere bedeutet in der Praxis und muss das bedeuten: "Wenn Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen das zu sagen, was sie nicht hören wollen.", also maximale Bildungsanstrengungen, solange, bis die Überlebensgrundausbildung erreicht ist (dann kann man ruhiger treten).

  • Detopia ist in einem Punkte mehr wie das (ideale) Christentum und weniger wie (idealer) Kommunismus: Detopia "will" "ewiges Leben des Volkes". Den Bürgern eines detopischen Landes ist es wichtig, das nicht nur ihre Kinder und Enkel gut existieren, sondern auch deren und deren usw. Eine Kurzform zur Anschaulichkeit: "Deutsches Kinderlachen auf deutschem Boden im Jahre 3000". Soweit und so konkret denken die Bürger von Detopia. Und daraus folgt, dass "ein guter Staat" aufgebaut werden muss. Einige Grundprinzipien liegen heute auf der Hand, so dass darüber nicht mehr diskutiert werden kann: Sauberes Trinkwasser, frische Luft, Reisemöglichkeiten, Internet, genügend Freiheit, erträgliches Arbeiten, Renten- und Krankenversorgung, innere und äußere Sicherheit, Stabilität. - Andere Grundprinzipien sind jedoch neu - oder, wo seit langem bekannt, so doch "volksunbekannt"; jedesfalls "tut das Volk so", als höre es zum ersten Mal davon (auch, wenn ich ihm nachweise, dass schon vor 2000 Jahren darüber geredet und geschrieben wurde.)

  • Ein detopischer Gesellschaftsplan erscheint als der gedanklich-reale Weg in eine lange und gute Zukunft.

  • Auf der anderen Seite ist der "gedanklich-reale Weg" gegenwärtig noch ganz unreal. Der normale (deutsche) Mensch kennt ihn nicht einmal. Deswegen wissen wir auch nicht, wie sehr er dagegen ist.

  • Man kann da nur eines tun: Nachholen, was in der Kindheit, der Familie, der Schule, der Christenlehre den Bürgern nicht nahe-gebracht wurde: das urtümliche Grundwissen um Detopia.

  • Für Organisation der Öffentlichkeitsarbeit wäre eine politische Partei nützlich. Aber das hat nur Sinn, wenn "ohne Stress". Das bedeutet: Es muss eine Mindestanzahl von fähigen Leuten vorhanden sein, damit sich die ehrenamtliche Arbeit genügend verteilt. Bescheidener geht es auch: "Infoclub Detopia e.V", also ein einfacher Infoverein.

  • Wir müssen jetzt auf echtes deutsches Heldentum warten. Darunter verstehe ich: Normale Leute knapsen sich Zeit ab von ihrem Alltagsleben - für die Predigt und Propaganda über Detopia. Das ist heutiges Heldentum, denn die Alltagssorgen werden immer größer (nach Corona ist vor Corona) und eigentlich hat man für alles Zusätzliche keine Zeit, keine Kraft, keine Energie. Außerdem wird man als Spinner betrachtet (so, wie die Umweltschützer vor 30 Jahren). Und sowas kann eben nur ein Held aushalten - und vorwärtsgehen. Es wird solche Helden geben; es fragt sich nur, wieviele es sein werden - und wann.

  • Wir wissen aus den letzten 50 Jahren der Propagierung der politischen Ökologie, dass manche Denkschritte nicht gegangen werden; auch nicht im privaten Gespräch oder im Rahmen einer Party mit lockernder Musik und geistigen Getränken. 

  • Mehrere Buchwerke über Detopia sind nötig: was kurzes, was langes, was mit Bildern, was für Kinder, was für Ältere, was für Politiker, was Erzählendes, usw.

 

 

 

 

 

7

Um Detopia zu wollen, brauchen wir den Willen dazu.

 

 

Den haben wir nicht, also müssen wir ihn in uns erwecken.

Die Erweckung setzt voraus, dass Spuren, Sporen, Keime in uns verhanden sind.

Das ist momentan das Wichtigste.

Wir müssen uns fragen, wie wichtig es uns ist, ob das menschheitliche Leben ordentlich weitergeht und wie es weiter geht, ob mit Zivilisation oder ohne.

Weiterhin müssen wir uns fragen, wie wichtig uns unsere Familie und Freunde sind. Wollen wir wirklich tatenlos zusehen, wie sie zugrundegehen?

Und wir müssen uns auch nach unserem eigenen Lebensprojekt fragen. Wollen wir wirklich hornalt werden und in Würde und Demut sterben?

Christen und Sozialisten (aller Zeiten) antworten in der Regel mit: "Ja, das interessiert mich."

Zwar nehmen bekennende C+S in Deutschland ab (beständig), aber die Grundeinstellung finden sich in neuen sozialen Bewegungen (Grün, Klima, Buddhismus, attac), und nimmt somit nicht so stark ab wie Kirchensteuerzahler und SPD/PDS-Parteimitglieder.

Insgesamt breitet sich aber eine Art kapitalistischer Individualismus aus -- eine (neue) Grundeinstellung zum Leben, die sich nur und immer mit sich selbst befassen will. 

Aber auch diesem neuen "Bewusstseinsanteil" ist klar: Manche Dinge kann man allein nicht  (oder Nur gemeinsam ist man stark).

Jedenfalls:

Die unterschiedlichen Motivationen für Detopia sind in jeden Menschen vorhanden. Sie können klein sein, zudeckt, zugeschüttet. Jeder ist selbst in der Zuständigkeit und in der Verantwortung, "diese Samen zu gießen", zu pflegen, zu fördern. Dann werden wir sehen, ob die in den Keimen verborgene Pflanze groß und grün genug wird, um Detopia zu wollen.

Falls nicht, dann habe ich nichts mehr zu sagen.

Was nicht geschehen soll, das kann auch nicht geschehen.

Andersherum betrachtet:  Das Ende - Fünf nach Zwölf - Es ist soweit - Apokalypse

 

 

 

 

 

8

 

Die kommerziellen Massenmedien in Privathand machen den Untergang unumkehrbar und beschleunigen ihn.

Er wird - also - früher und eher stattfinden, als er aus Umweltfriedensursachen "eigentlich" stattfinden würde.

Medien-Gesichter kommen in höchste Ämter: Reagan, Schwarzenegger, Berlusconi, Trump, Selenski.

Umgekehrt produzieren ehemalige Politiker Trash-und-Junk-Medien: Clinton, US-Generäle.

heise  Massenunterhaltung-fuer-Vorkriegszeiten  2021

#

Abhilfe: Zuerst sich selbst klarmachen, ob der Nachteil des Dauermedienkonsums bei einem selbst den Vorteil aufwiegt. Und dann muss man eines Tages aufhören mit Kommerzmedien. Einfach aufhören. Wie mit dem Rauchen und anderen Lastern. (Natürlich kann man sich ein Ausstiegsprogramm vornehmen, eine Schrittfolge.)

#

Ich habe jetzt noch etwas Zeit und mir ist nach generellen Aussagen. Aber mir fallen keine mehr ein. Vermutlich habe ich alles schon oft genug wiederholt, für den Leser scheinbar versteckt, weil ich irgendwann alles in die Tiefe verschiebe, weil Neues geschrieben werden sollte.

Wir haben kein utopisches Bewusstsein. Daran mangelt's. Uns geht es eigentlich recht gut. Und meistens treibt einen (und ganze Völker) "nur" die Not und das Leid (und der Hunger usw.) zum Handeln und zum "neuen Denken". Das ist ein Dilemma. Es gibt heute zwar Fridays for Future und die Rebellion gegen den Exitus. Aber es gibt auch vermehrt gegenläufige Bewegungen (also welche, die die großen Ziele ignorieren und Klein-Klein in den Vordergrund stellen).

Möglicherweise hat alles "seine Richtigkeit". Möglichweise ist das jahrtausendalte Ringen um eine zufriedene menschliche Gesellschaftsform am 1.1.2100 vorbei. Ich kann das nicht gut finden. Ich hätte es gerne so gehabt, dass es noch tausend weitere Generationen gegeben hätte. (Warum? Weiß ich nicht.) Beruhigen tut mich nur, dass niemals jemand über uns nachdenken wird, geschweige denn um uns trauern. Selbst unsere "Artefakte" im Weltraum wird nie jemand zu Gesicht bekommen. Sogar das Ende "höchstpersönlich", wird in dem Augenblick verschwinden, in dem es entstand.

Wir können nichts machen. Wir können nichts tun. Es fehlen "radikale" Volksbewegungen auf der Welt (bzw. ich höre nicht von ihnen).

Der einzige Weg ist die Tippel-Tappel-Tour (wenigstens den detopischen Gedanken im Volk zu verbreiten), zu der ich schon seit zwanzig Jahren aufrufe. Aber wenn das so langsam weitergeht, dann kommen wir zu spät (bzw. es wird immer schwerer, etwas Gutes-Neues in Deutschland aufzubauen, wenn es drumherum Holterdipolter geht).

Man kann ein bischen darauf hoffen (besser: darauf spekulieren), das aus FfF etc. eine neue Generation heranwächst, mit mehr (anderem, neuen) Heldenmut (und die auch gut zusammenarbeiten können; das ist auch sehr wichtig). Aber ich kann es mir nicht recht vorstellen (wenn ich mir die Lehren aus der Vergangenheit betrachte). Die jungen Leute müssten dann in ihren Zwanzigern die Lust und die Muße zum Theoriestudium haben, um eine theoretisch-fundierte Partei gründen zu können. Ein neuer-aktueller Geistesriese wie Marx wäre auch nicht verkehrt.

Jedenfalls hat uns irgendwas "geschöpft" - sei es Gott, sei es die Natur, sei es die Evolution, sei es der Zufall. Die gegenwärtige Warmzeit hat die Zivilisation ermöglicht. Die "Schätze" im Boden  (Kohle, Öl, Erz, usw.) haben die gegenwärtige Hochkultur mit den vielen Annehmlichkeiten ermöglicht. Vielleicht "war es das"? Vielleicht können wir gar nicht mehr erreichen? Die allerneusten Erfindungen (KI, Gen, Nano, Quanten-PC) betrachte ich jedenfalls schon als Teil des Abstieges (weil die Anwendungsgebiete in der Hauptsache der Zerstörung dienen).

Ich "für meinen Teil" (und in meinem Alter) erlaube mir, "mein Teil getan zu haben", meinen Beitrag geleistet zu haben. Ich werde diese Seite (bis 2030) aufrechterhalten (das ist nicht immer einfach; manchmal gibt es Stress). Und "ich arbeite dran", ab Frühjahr noch zehn bis zwanzig Folgen (je 15 min) auf youtube zu produzieren, in denen ich einiges/wichtiges mündlich darlege. (Vielleicht bringt das ja was.)


Der alternativlose Kapitalismus (2014)

Audio  4 min   PDF

Von Markus Reiter, "Schreibtrainer", früher FAZ

 

 

 

 

 

 

 

 

   Die folgenden Blöcke werden bei Platzbedarf in den detopischen Blog verschoben. 

 

26.5.22

 

Altes und Neues

 

Altes

 

Neues

  1. heise  Europas-Freiheitskampf   Was für die neuen Ideale geopfert wird. Ein Zwischenruf 

  2. heise  Kritik-des-Sofa-Bellizismus  Der hasardeurhafte Umgang mit der zunehmenden Atomkriegsgefahr gehört dringend auf die politische und mediale Tagesordnung

  3. heise  Ukraine-Einigkeit-und-Kampf-um-Freiheit  Im Gedächtnis der Leitmedien hierzulande hat vom Euro-Maidan nur die simplifizierte Deutung vom Freiheitskampf überlebt. Die Wirklichkeit ist komplizierter

  4. heise  Wir-brauchen-eine-echte-Debatte-ueber-den-Ukraine-Krieg  Es ist an der Zeit, die etablierte Sicht auf den Krieg in der Ukraine zu hinterfragen. Ein Kommentar

  5. heise  Mit-Doppelstandards-in-den-naechsten-Weltkrieg  

  6. heise  Lehrstueck-Philippinen-Warum-Linke-verlieren-und-Diktatoren-siegen   Der Sohn eines verhassten Diktators siegt bei den philippinischen Wahlen. Das Scheitern des Liberalismus hat den Autoritarismus populär gemacht.

 

 

 

27.5.

Eben habe ich einiges in Wallace-2019 gelesen.

Und dabei einen Käpt'n-Amerika-Schinken geschaut. (The Return of the First Avenger. SciFi-Comicverfilmung, USA 2014)

Irgendwie hat das Ruhe in meinem Kopf erzeugt.

Die Lage ist trostlos.

Aber sie ist nicht hoffnunglos; es kann immerhin noch ein Wunder geschehen.

Darauf können wir bauen. Das Universum wird uns nicht im Stich lassen.

Das war küchenphilosophischer Schnickschnack.

#

Irgendwie wird die Welt schon weitergehen. Warum auch nicht?

Aber es wird eine immer häßlichere Welt werden und eine immer anstrengendere. Nichts mehr mit Luxus und Wohlstand für die (europäischen) Massen.

Letztendlich werden Selbstherrscher "die Welt übernehmen", seien es Kriminelle oder Milliardäre oder Kriegsfürsten.

Alle werden sich auf unendliche lange Zeit bekriegen. Menschenrechte wird es nicht mehr geben. Zivilisten werden quasi Sklaven oder Leibeigene werden.

Aber wegen der angesammelten negativen Ökopax-Prozesse ist mit einer kurzen Lebensdauer "der einst zivilisierten Menschheit" zu rechnen.

Ich will jetzt keine Jahreszahlen nennen. Das ist nun nicht mehr nötig.

Persönlich betrachte ich das als ein "echtes Ende", weil es in gewisser Weise kein "Danach" gibt, weil "danach" eine "neue" Welt sein wird, mit der ich nichts mehr zu tun habe; und keine Welt, wofür die Friedensstifter seit 5000 Jahren "gekämpft" haben. (Also eine friedliche Welt, die ewig und mit Freuden existiert.)

Den "Tod des letzten Menschen" wird es vielleicht erst in tausend Jahren geben; dann aus Gründen der Inzucht und der Depression. Bis dahin können morallose Manager/Stammesfürsten (oder mit ihrer selbstgezimmerten Geschäftsmoral) irgendwie mit Hightech noch durchhalten. Und es kann auch Landstriche geben, in denen "neue Naturvölker" ihr Auskommen haben. - Aber das ist alles private Spekulation; nur gestützt auf die Bücher auf detopia. - Das alles liegt jenseits meiner Erdenzeit. Ich werde die Falschheit oder Richtigkeit meiner Annahmen nicht überprüfen können. (Und ich gehe davon aus, dass ich auch keinen Wunsch dazu verspüre, da mein Gehirn dann schon zu Staub zerfallen ist.)

Damit sei auch gesagt, dass ich mit den Zukunftsprojekten der Technokraten nichts anfangen kann. Erstens halte ich sie für unrealisierbar. Zweitens übersteigen die "Nebenwirkungen" die gewünschte Hauptwirkung. Drittens halten sie am Kapitalsystem fest. Viertens beenden sie die zwischenmenschlichen Beziehungen, indem sie die Psychologie des Menschen vergewaltigen.

Die Menschheit hat sich niedergewirtschaftet. Wahrscheinlich hat niemand schuld. "Es ist so passiert." - "Es musste ja so kommen."

Ich kann heute auch keinen "Knackpunkt" mehr nennen; keine Weggabelung, wo mensch aus Zufall falsch abgebogen ist.

Einerseits bin ich kein Historiker bzw. nur ein Laienhistoriker - ich kann also die historischen Prozesse nicht vollumfänglich verstehen.

Andererseits: Wenn ich "dumme Zufälle" "wegdenke", dann muss ich das selbe auch für die günstigen tun - denn die gab es ja auch.

Letztendlich regiert uns auch heute unsere "Kriegerpsychologie", wie einst in der Urzeit. Wir können aus dieser "Haut" nicht heraus. (Man sieht es jetzt wieder in puncto Ukraine, was unerwartet böse Folgen haben kann.)

#

Wenn ich oben die Techno-Kapital-Optimisten erwähnt habe, dann er erwähne ich auch noch die neuen Aktionsgruppen, wie FfF und Letzte Generation/Aufstand gegen das Aussterben. Die sind eine Weiterführung der "alten" Gruppen, wie Greanpeace, Earth First, usw.

Aber ich erwähne sie nur. Ich weiß davon nicht viel. - Ich wiederhole nur, was ich hier im Blog schon zweimal schrieb: Aus diesen Gruppen müssen ein neuer "Marx, Dutschke oder Bahro" hervorgehen; also Leute, die auch theoretisch "radikal" (also: konsequent) sind; ansonsten "erleiden sie das Schicksal der Grünen"; sie werden also in das System integriert. Oder anders: Protest ist nur die eine/erste Seite; er kann nur der Anfang sein. Das tun die jungen Leute gut! - Aber: Was soll denn heute anders "laufen" als vor 50 Jahren? (Dem ersten Aufschwung der Ökologiebewegungen, auch schon mit Untergangsprophezeiungen, -warnungen.) Das sehe ich noch nicht! (Tut mir leid.)

#

Wir müssen uns also nicht auf "das Ende" einstellen, sondern auf eine weitere, fortlaufende, bislang nicht einmal gebremste, Zerstörung der Öko-, Bio- und Sozial-Sphäre. Eventuell verbunden mit "Geldmangel" durch Arbeitslosigkeit und Inflation.

Das ist unsere Zukunft.

"Wissenschaftlich-technische Durchbrüche" können Entlastung bringen - für eine begenzte Zeit.

Ansonsten erwarte ich aber nichts Großes von der Technokratie, weil sie immer auch "neue" Probleme schafft und gleichzeitig die "alten" verstärkt.

Von der "KI" wird was erwartet, viel erwartet, Gutes erwartet. Bislang werden damit die Waffen "zielgenauer".

Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Es gibt nichts Neues im Westen.

#

Fußnote zum Blockbuster oben; damit ich auch zu diesem Thema alles gesagt habe (was ich momentan dazu sagen kann).

Auch dieser Film (Amerikakapitän-2014) ist kulturzerstörend (...indem es den Geist des Zusschauers, sein Bewusstsein, umprogrammiert, neu programmiert, zersetzt.)

"SciFi-Comicverfilmung"?: Das ist wohl der neue Begriff dafür, dass die "Filmemacher" sich an überhaupt keine Vorgaben mehr halten wollen, was irgendwie dem Menschen-Normalverstand entspricht, oder gar einem künstlerischen "Anspruch", wenigstens einem kulturellen.

Es ist also kein "Fantasy" mehr und keine "wissenschaftliche Fiktion" oder "wissenschaftliche Phantastik". Es ist einfach nur eine "Verfilmung". Und zwar von - letztendlich: "Schundliteratur"; aber nicht einmal von "Literatur", sondern Bilder-"Stories".

Das ist hart. Das ist richtig hart. Das ist krass.

Die "Einspielergebnisse" betragen pro Film manchmal eine Milliarde Dollar (weltweit). Und die Kosten oft um die 200 Millionen.

Aber manchmal geht man auch in Vollen:

"Mit Avatar schuf Regisseur James Cameron nach Titanic seinen zweiten größten Epos, der ebenfalls zum Kassenschlager wurde. Mit der Science-Fiction-Story wurde die 3D-Technik erstmals salonfähig gemacht und von vielen anderen Filmen adaptiert. Knapp 480 Millionen Dollar betrugen die Produktionskosten, von denen das Marketing allein 150 Millionen Dollar verschlang. Besonders die aufwändigen Dreharbeiten und zahlreichen Spezialeffekte machten den Film um Hauptdarsteller Sam Worthington so teuer. Gelohnt hat es sich: Avatar wurde schnell zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und spielte weltweit über 3,1 Milliarden Dollar ein." ( popkultur.de/die-teuersten-filme-aller-zeiten )

Diese ganze kommerzielle "Filmemacherei" hat also keinen Weltverbesserungsabsichten sondern ist ein niedliches "Business" (und "knallhartes"; manchmal auch tödliches; oft auch umweltzerstörendes, also naturzerstörendes, also zukunftszerstörendes).

  • Ohne in Häme zu verfallen, erinnere ich, dass John Wayne früh starb, weil er seinen Dschingis-Khan-Film im atomverseuchten (Test-) Gelände (in den USA) drehte.

Aber

   mein Thema ist hier (und meist) nur die zersetzend--lähmend-verwirrend-zerstörende Wirkung von "Blockbustern" und "Thrillern" auf den menschlichen Geist

  • in Hinblick auf die "Rettung des Planeten" (also der Menschheit, also der Eigenrettung)

  • die Propagierung (Erschaffung) völlig falscher (künstlicher) Welt- und Menschenbilder.

 

 

Als Merkhilfe für mich, um nicht alles gleich wieder zu vergessen:

 

wikipedia  Captain_America:_The_First_Avenger  2011

wikipedia  The_Return_of_the_First_Avenger  2014

wikipedia  Avengers:_Age_of_Ultron  2015

wikipedia  The_First_Avenger:_Civil_War  2016

wikipedia  Captain_America

wikipedia  Figuren_aus_dem_Marvel-Universum

 

Erweitert - denn das war bei den Filmen verlinkt; also beteiligt sich "wikipedia" auch an der (bildungsmäßigen) Aufwertung von "Schundfilmen"

(die ausgedachten Dinge in dem Film werden mit realer Spionage gleichgestellt.)

wikipedia  Spionage

wikipedia  Nachrichtendienstliche_Mittel

wikipedia  Verhältnismäßigkeitsprinzip

#

Was bedeutet es, sich von fiktiven Weltuntergängen unterhalten zu lassen, während wir der Möglichkeit eines realen ins Auge sehen?
fragt Wallace-2019

 

Detopia ist also der einzige Weg zur Rettung (Weiterexistenz) von Zukunft, Welt und Menschheit.

(Wer es noch nicht glaubt, der irrt noch.)

Der Weg dahin ist denkbar einfach.

Das deutsche Volk muss sich überall (in Stadt und Land) kleine Zimmer mieten und darin Infobüros machen.

Dann brauchen wir noch hundert Wanderprediger, die ihren Vortrag auswendig können.

Und die wandern dann in die Infobüros, wenn sie dorthin eingeladen werden.

Diese Vorträge (Predigten?) sind ein solider Anfang.

 

Es gibt danach die verschiedenen Lesetexte, auch mit Bildern.

 

Und vertiefenden Lesetext im Internet.

 

Die Infobüros organisieren dann den Erfahrungsaustausch, wieweit jeder schon in seiner Selbst-Überzeugungsarbeit fortgeschritten ist.

 

Und wenn es irgenwo gedanklich nicht mehr weitergeht, dann brauchen wir eine Adresse, die über diese Fragen nachdenkt.

 

Ich selber glaube, hier auf detopia alles geschrieben zu haben, was ich weiß und was notwendig ist; jedenfalls genügend, damit der Bürger selber und alleine weiterdenken kann.

 

Aber gut: Ich stehe noch bis 2030 zur Verfügung, um mir neue Gedanken zu machen bzw. auf vorhandene Textstellen hinzuweisen oder diese zu verbessern.

 

Mein geplanter Youtube-Kanal muss noch warten, da mir der Beruf (und diese Webseite) kaum Freizeit übrig läßt.

 

Aber 2023 wird Youtube schon werden. Dort kann man dann mich befragen, widersprechen und diskutieren.

 

(Eventuell auch seine eigene Meinung länger vortragen; wer das gerne tut.)

 

Aber ich beharre jetzt schon darauf, dass das detopische Zukunfts-Prinzip jetzt schon jedem klar ist.

 

Nämlich:

 

So, wie es jetzt ist, geht es nicht (so lange, wie es soll und könnte) weiter.

 

Falls es (lange) weitergehen soll, dann brauchen wir die menschliche Vernunft an der Regierung.

 

(Diese Regierung muss in einem Land beginnen, um zu zeigen, dass es geht; aber es nützt auch jedem Land selbst.)

 

Ob es weitergehn soll....... dazu muss der Bürger sich auch hindurchringen und diesen Willen in sich befreien.

 

(Er muss also ernst machen, mit: "Meine Kinder sollen es einmal besser haben.")

 

(Er muss ernst machen mit seinem "Willen zum Leben"; denn der "Abschwung" wird alle "-50" betreffen.)

 

(Er muss also ernst machen mit seinem Christsein - "Bewahrung der Schöpfung und der Gemeinde".)

 

(Er muss also ernst machen mit seinem Linkssein - die Schaffung einer egalitären, klassenlosen Gesellschaftsordnung.)

 

(Er muss also ernst machen mit seinem Grünsein - die Erhaltung der Lebensgrundlagen.)

 

(Er muss also ernst machen mit seinem Deutschsein - dem einfachen Volk zu dienen.)

 

 

"Wenn die Welt noch eine Zukunft hat, dann ist es eine asketische Zukunft.“

(zitiert bei Taxacher-2015, S.51)

 

 

 

 



 

 

 

Zum Schluss nochmal was zu meinem Steckenpferd

 

 

Die für mich gräulichsten Untergangsymptome sind nicht Klimawandel und Artensterben, also die Zerstörung der Erdökologie.

Bedenklich und hoffnungszerstörend finde ich:

 

 

kommerzieller Fußballfanatismus (Suchttatbestand)

Blockbuster/Thriller (mit und ohne apokalyptischen Inhalt)

Privat-kommerzielle Weltraumpläne, -fahrt, -abenteuer

Computerzockerei samt "eSport"

Tech-Milliardäre, die sich Massenmedien kaufen

Tech-Milliardäre mit Welt-Visionen zur Zukunft (Bezos, Musk)

einschließlich aller Fasziniertheit (oder Schulterzucken) der Bevölkerung (aktiver Teile)

(von Weltraumvisionen, von Musk und Bezos,...)

 

 

Daneben gibt es noch die üblichen Verdächtigen, vor denen wir (auch) Angst haben müssen

(islamischer Fundamentalismus, nordkoreanischer Fundamentalismus, evangelikaler Fundamentalismus, usw.)

 

 

 

Kurz:

Die kollektive Ablenkung durch Zerstreuung und das Beharken von Nebenschauplätzen

 

 

Desweiteren

ist die westliche Staatsorganisation ("Parlamentarisch-repräsentative Vertreter-Demokratie") nunmehr nur partiell unabhängig und damit nicht voll funktionsfähig.

Es kann nur noch teilweise "Politik gemacht werden".

(Dazu gibt es gute-leichte Bücher, etwa von Kloenne-2013 oder von Koschnik-2015)

 

 

 

Wir haben also kaum ein Mittel oder einen Hebel in der Hand, womit wir "was bewegen" könnten.

Das muss man klar sehen.

 

 

Zwar gibt es (noch) die Verlagsfreiheit, die "Bundeszentrale für politische Bildung" und den "Deutschlandfunk", aber auch hierüber erreicht man nur eine Minderheit
falls man überhaupt jemals und oft genug dort reinkommen sollte,

und ich rede hier nicht über Detopia, sondern über "kleinere Grundsatzfragen".

 

Man kann ein Buch schreiben und dann den üblichen Weg gehen (Lesereisen, Berichte in den Massenmedien, usw.)

Desweiteren kann man "gleich auf mediale Wahrnehmung" setzen, wie es Greenpeace einst angefangen hat.

Oder eben die anderen heutigen - modernen - "Protestformen", die meist im Medienzirkus mitspielen wollen.

 

 

Aber all das zeigt nur, dass es eben keinen normalen (bodenständigen) Weg in die Augen, Ohren und Herzen der Bürger, des deutschen Volkes, gibt.

 

Das soziale Terrain ist überbesetzt.

Dutzende politische Findelkinder irren umher und suchen nach Anschluss.

(Kürzlich ging es mal wieder um den §219)

 

 

Und "die Guten" sind zu lahm (ich nehme mich da nicht aus).

Kanzler Schröder forderte mal "den Aufstand der Anständigen".

Aber wie denn?

 

 

Daher

mein obiges Projekt

einer ganz normalen Bildungsbewegung

dann eine ganz normale Sammlungsbewegung

dann eine ganz normale Parteigründung

erstmal nur, um sich landesweit Gehör zu verschaffen; um zu wissen, ob man gehört werden will; ob zugehört wird; ob genickt wird; geklatscht wird.

 

Eine Parteigründung verstärkt das Megaphon enorm; aber es geht auch ohne; dann muss man halt "mehr Lunge geben".

 

 

 

Den einzigen Beitrag den ich dazu leisten will, ist ein "Youtube-Kanal" ab Mitte nächstes Jahr (2023).

Dort werde ich in "15-Minuten-Episoden" die Thematik von detopia.de nochmal "durchkauen".

 

 

Aber man soll sich davon nicht zuviel versprechen,

auch dann nicht, wenn der "Detopia-Kanal" kurzzeitig ein "Kult" werden sollte.

Das Grundproblem bleibt immer bestehen:

Wir können die Welt nicht vom heimischen Internetcomputer aus retten.

Wir müssen aufstehen

und das Zimmer verlassen.

 

 

 

 

 

 

Zwei Bücher von 2019

machen uns noch einmal richtig klar, wo wir heute stehen.

Wallace-2019 beleuchtet auch viele Aspekte um die Klimawelt herum.

Glaubrecht-2019 meint, dass Wallace-2019 falsch liegt,

weil das Klima das kleinere Problem ist.

 

 

 

 

Es ist noch keine Zeit für Fatalismus (= Die Flinte ins Korn werfen),

bevor wir nicht alles (Vernünftige) versucht haben.

 

 

 

 

 

 

Oder ist doch schon "die Zeit für den Fatalismus" angebrochen?

(also gar nichts mehr tun; nur noch sich ablenken und seine Angehörigen vorbereiten auf den jeweils nächsten Crash)

Objektiv sind wir schon weit in den (ökologischen, politischen) "Miesen".

Und zu "objektiv" zähle ich auch Teile von "subjektiv" -

nämlich die die Grundüberzeugungen und das Grundwissen der handelnden Menschen.

(Wobei ich jetzt nicht nur an Deutschland denke, und nicht nur an den Westen; sondern auch an "woanders", weil ich gerade bisl Dokus sah, wo auch die Bevölkerungsüberzeugung beleuchtet wurde.)

Insofern ist der GLAUBE der Menschen auch "objektiv", weil er mit der seelischen Stabilität der Person verbunden ist. Nur langsam "fällt man vom Glauben ab".

 

Und zu "objektiv" zähle ich auch die Trends und Planungen (von Wirtschaft, Militär und Politik)

Diese sind zwar noch nicht geschehen, aber "eine Menge Leute arbeiten hart daran, dass sie termingetreu Realität werden".

Mit anderen Worten: Die Strukturen des Systems erzwingen die Realisierung von dem, wo man schon Geld reingesteckt hat.

 

 

 

Ich muss also versuchen, mehrere Dinge (des Weltgeschehens) gleichzeitig anzusehen und zu beachten.

 

Nicht nur Musk und Bezos (und andere Tech-Milliardäre).

 

Nicht nur Arten- und Klimatod.

 

Sondern auch Chinas Wille (1,4 Mrd.) zur militärischen Weltmacht.

Den Willen der USA dazu

Russlands Wille.

Nordkoreas Wille

Irans Wille

usw. und so sofort

 

Wenn wir nur allein das Weltmilitär ohne Krieg betrachten (einschließlich Industrieproduktion, "Handelsmessen" und Manöver)

dann ist nichts davon zu sehen, dass die CO2-Produktion (durch Menschen) 2050 auf Null geht....

oder dem Artentod Einhalt geboten wird.

 

 

 

Insofern könnte man vielleicht sagen:

Bezos und Musk verschlimmern die Lage nur.

 

 

 

Wir haben also beides - gleichzeitig:

 

Den wirtschaftlichen Imperialismus

 

und den politischen Imperialismus.

 

 

 

Und außerdem haben wir noch viel Verwirrung in allen Köpfen:

bei Bezos und Musk,

bei Trump und Putin,

bei "Abtreibungs- und Verhütungsgegner",

bei den einer Mrd. Chinesen und den meisten Amerikanern.

 

 

 

All das und die vermutbare Aussichtslosigkeit detopischer Bemühungen in Deutschland scheinen
das detopische Engagement (für "Volksregierung der Vernunft")
zum nutzlosen-überflüssigen Zeitfresser zu machen.

 

 

Wer will das entscheiden?

Das kann jeder nur persönlich entscheiden.

 

 

Auf der anderen Seite:

Es steht ja nicht wenig "auf dem Spiel".

Die "Verhandlungsmasse"
ist immerwährendes persönliches Leid (ab einem gewissen Zeitpunkt; und wenn man seiner "Nachzucht" liebend zugetan ist, dann "sieht und weiß man sie leiden")

und es ist das Wissen, dass "das Projekt menschlich-zivilisatorische Menschheit" gescheitert,
womöglich "auf immer", generell, im gesamten Universum, für alle zeiten und endgültig.

(Warum sollten ferne und fremde Zivilisationen nicht genau den selben psychologisch-seelischen Weg gehen müssen, wie "hierzulande"?

 

 

 

 

 

Zusätzlich zu Wallace-2019 und Glaubrecht-2019

kann man sich zwei aktuelle Doku-Filme angucken,

um unser Problem in großer Breite zu sehen.

 

youtube.com/watch?v=RnCqjF6aGJw   über die Seemacht China 2021

 

 

youtube.com/watch?v=YNa1GrmqSOc   über Weltmacht Amazon 2021 (Das Reich des Jeff Bezos)

 

 

(auf der Seite "Detopischer Blog" mit mehr Infos)

 

 

Und dann könnte man sich noch eine "Doku" über den neusten Flugzeugträger der USA "reinziehen" (Ford-Klasse), um sich eine Vorstellung vom Ressourcenverbrauch zu machen.

(aber bislang gibt es nur eine häßliche BILD-TV-Doku darüber).

 

Dieses "Boot" ist ja in gewisser Weise "die größte Maschine der Welt" (zumindestens die schwerste Kriegsmaschine).

 

 

 

 

 

 

 

4.6.22

 

Bei mir ist alles im Lot.

Und bei dir?

Wächst das Rettende noch? Sag' mir, wo die Utopien sind! 

 

 

»Es ist leichter, sich das Ende der Welt vorzustellen als ein Ende des Kapitalismus«,
postulierte der Literaturkritiker Fredric Jameson und schrieb diese Formulierung ganz bescheiden »jemandem« zu,
der »es einst gesagt hätte«.
Dieser Jemand würde heute vielleicht sagen:
»Warum dazwischen wählen?«
(Wallace-2019-s187)

 

 

 

 

 

8.6.22

Es gibt neue Artikel zu detopischen Themen

 

 

 

 

Es sei "erschreckend, wie das ‚Siegen wollen‘ die Menschen verwirrt", so der langjährige Friedensaktivist und ehemalige hessische Landtagsabgeordnete Willi van Ooyen (Die Linke). "Die Schrecken des Krieges – zumal eines Atomkrieges – werden völlig ausgeblendet. Scheinbar sind die Erkenntnisse über die Auswirkungen eines Atomkrieges und der Nutzung der Atomenergie verdrängt worden."

https://www.heise.de/tp/features/Meinungsumschwung-pro-Atomwaffen-Schrecken-des-Krieges-voellig-ausgeblendet-7131946.html

 

 

 

Warum es der ehemaligen Kolonie so schlecht geht? Letztes Wochenende veröffentlichte die New York Times eine ausführliche Geschichte des Inselstaates und verfolgte das Elend der haitianischen Bevölkerung bis zu seiner Gründung zurück. Die ehemaligen Kolonialmächte -und später die USA- wollten nicht zulassen, dass Haitis Weg in die Unabhängigkeit eine Erfolgsgeschichte wird. Denn einst hatten genau hier versklavte Menschen das Undenkbare getan: Europa herausgefordert und gesiegt.

https://www.heise.de/tp/features/Unabhaengigkeit-darf-keine-Erfolgsgeschichte-sein-7132082.html 

 

 

 

Warum nehmen so viele Deutsche gegenwärtig gern für "die Ukraine" Partei? Das Gute und das Böse erscheinen säuberlich getrennt. Kommentar und Hintergrund

https://www.heise.de/tp/features/Ukraine-Krieg-Drang-zum-eindeutigen-Bekenntnis-7131506.html

 

 

 

Dass die inzwischen abflauenden Corona-Proteste der "Querdenker" nicht generell dieser Szene zugeordnet werden, begründeten Haldenwang und Faeser nicht zuletzt mit deren unterschiedlicher Zusammensetzung in südlichen und östlichen Bundesländern. In Thüringen oder Sachsen seien sie stark von rechts dominiert worden – in Baden-Württemberg und Bayern seien dagegen "Esoteriker aller Art", die zum Teil überhaupt nicht völkisch orientiert seien, stärker vertreten. In Süddeutschland sei der Protest vielleicht sogar teilweise "eher von links" gekommen.
Viele der "Delegitimierer" wüssten aber noch nicht so recht, wo so hinwollten, so Faeser und Haldenwang – diese heterogene Gruppe sei sich nur in der Ablehnung der staatlichen Institutionen einig. Zudem seien sie "thematisch flexibel" und würden sich mit dem Auslaufen der restlichen Corona-Maßnahmen vermutlich andere "anschlussfähige" Themen suchen – etwa steigende Lebenshaltungskosten infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine oder die Klimapolitik der Bundesregierung, so Haldenwang. Dabei ließ er offen, ob sich klassische "Delegitimierer" aus seiner Sicht in Zukunft mehr oder weniger Klimaschutz wünschen.

https://www.heise.de/tp/features/Verfassungsschutz-Delegitimierer-des-Staates-sind-thematisch-flexibel-7133955.html

 

 

 

neu auf detopia

Buchter und Busse (Heike und Tanja)

Buchter-2015    Busse-2019

 

 

12.6.22

 

Gegen die Reklame, das Marketing, Bildzeitung und andere bunte Zeitschriften hätten wir zur Not noch bestehen können.

Aber die audiovisuellen Medien (kapitalistisch, privat, kommerz) rauben uns den letzten Nerv' und machen ihn kaputt.

Deswegen haben wir keine Chance mehr, die Offenbarung der Wahrheit (über alles) zu verhindern bzw. ihr zu entgehen.

So einfach ist das.

So klar ist das.

So einfach und klar ist das.

Aber stopp! Ich habe Wichtiges vergessen und das lautet:

Es scheint niemanden zu stören. Und die Meisten scheinen sogar zufrieden damit.

  • Sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen.

  • ... mit dem Entertainmentoverkill und mit der Offenbarung.

Allerdings kann man sich heute auch schlecht im Internet finden. Alle Suchworte werden vom Kommerz besetzt. (Vorbei die Zeiten, als ich mit "Utopie" auf Platz eins bei Google war.)

Vielleicht können die Leute sich auch nicht artikulieren. Das wäre auch möglich.

Sie schalten dann eben um (das Fernsehkanal) - auf den Fernsehkoch Tim M.

Naja.

Letzte Ausfahrt Brooklyn?

Die letzte Hoffnung setzen wir auf den detopischen Erklärbär auf youtube ab 2023.

  • Allerdings nur Hoffnung dafür, ob und wie und wann überhaupt noch eine menschenwürdige Abschiedsdiskussion durchgeführt wird.

 #

 

"Die Dynamik des Industriesystems kann nur dann
in ihrer äußeren Wirklichkeit gestoppt werden,
wenn sie zuvor in der Motivation
zusammen­gebrochen ist."

 

#

Mythos Mobilfunk

Kritik der strahlenden Vernunft

 

 

2015   dlf  deutsche-rufe-10-der-verfassungsentwurf-des-runden-tisches 

 

 

 

 

 

18.06.22

Gregor Taxacher

 Apokalypse ist jetzt

Vom Schweigen der Theologie im Angesicht der Endzeit

Eine Theologie für einen Habitus des Überlebens statt einer Religion bürgerlicher Stabilität

2012 im Gütersloher Verlagshaus, Bertelsmann, 222 Seiten

 

19.06.22

neu:   Goulson  Stumme Erde  2021

Aldred-2019      Sandel-2020   

#

20.6.22

Ich will nochmal auf Schopenhauer hinweisen.

Er hat schon vor 170 Jahren darauf hingewiesen, dass alle Bemühungen um die Verklügerung der Menschen ("unten, wie "oben") vergeblich sind.

Er hatte auch etliche Sinnesgenossen und Nachfolger. Er war also nicht der einzige "Kluge". (Man kann auch andere lesen/hören.)

Aphorismen zur Lebensweisheit

#

Fjodorow bestritt jede Möglichkeit, das menschliche Leben durch eine wie auch immer geartete Umgestaltung der Gesellschaft glücklich zu machen, weil die Wurzeln des Übels für ihn tiefer liegen — nämlich in der Naturselbst, in dem unerkannten und unbewußten Wesen der Natur.

Die Menschheit — eine im ganzen Kosmos einzigartige Erscheinung — soll dem höchsten Schöpfer selbst gleich werden und die ganze Welt neu machen, jeder einzelne Mensch soll nicht für sich selbst und soll auch nicht für andere leben (Altruismus), sondern für alle (Brüderlichkeit); nur die freiwillige Vereinigung aller Menschen zur gemeinsamen Tat vermag diese titanische Aufgabe zu bewältigen.

Fjodorow

#

Wir sehen also dem Abschied des Menschen von der Erde entgegegen (... und auch aus dem Kosmos).

Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Guter Rat ist nicht mehr teuer - weil er schon so oft gegeben wurde; hunderte Jahre lang.

#

Der Mensch hat irgendwie nicht die geistigen Kapazitäten, um durchzuhalten auf Erden.

(Löbsack aus dem Harz hat das schon 1974 erkannt und konnte es uns mitteilen, da er ein etablierter Autor war.)

#

Und die "Coronaverschwörungstheoretiker" überzeugen mich erneut davon, dass es prinzipiell falsch läuft.

(Egal, zu wieviel Prozent ich ihnen zustimme; das Problem liegt auf einer anderen Ebene, die sie nicht sehen wollen.)

#

Zu Corona weise ich nochmal auf Davis-2020 hin.

Alle Coronabesserwisser müssten diese primäre Sichtweise kennen, wenn sie mit mir diskutieren wollen - und mir ihre Verschwörungsargumente an den Kopf knallen.

Ich sehe die primären Ursachen also so wie Mike Davis. Es sind gesellschaftspolitische Ursachen. Erst danach kämen die "Geheimpläne" (Machtgelüste) der Milliardäre bzw. "des Staates" als sekundäre Ursache.

Aber:

Ich denke, dass...

Die letzten fünf Jahrzehnte haben das Bewusstsein durcheinander gebracht und "neu kaputtgemacht".

Das heutige (Denk-) Bewusstsein des typischen deutschen Menschen (einschließlich Eliten) ist ein Scherbenhaufen.

Wir haben nichts mehr, worauf wir aufbauen können.

Hinzu kommt der steile Anstieg der Krisen und Probleme.

Bei einer gleichbleibenden Problemhöhe hätte ich noch mehr Willen, um mein detopisches Zeug hier durchzuziehen.

#

 

 

 

 

26.6.22

Es bleibt auch immer wichtig, fein und klar zu unterscheiden zwischen den verschiedenen "Endzeittheorien".

detopia.de hat nichts zu tun mit:

Evangelikalen, Zeugen Jehovas, Prepper/Individualsurvial, Elon Musk und Jeff Bezos, Ulrich Walter, Mars- und Mondtheorien, "die Menschheit als Spezies retten", LaRouche- und Scientology-Ideologie, usw.

#

darüber ein Audio 9 min dlf-2022

darüber der Prolog von Glaubrecht-2019

#

detopia hat zu tun mit gesamtgesellschaftlicher Volkszukunft

detopia hat zu tun mit der Beendigung der Verdummung des Volkes.

detopia hat zu tun mit einer Revolution der Psyche (um überhaupt wieder klarzusehen)

#

Die Belehrung des Volkes (einschließlich Professoren) ist natürlich ein schwieriges Unterfangen.

Vielfache Hemmnisse stehen dem entgegen.

Zum einen kann ich nicht in Kürze beweisen, dass ich recht habe.

  • Ich muss auf gewisse Grundbildung vertrauen; die Leser müssten detopia.de lange studieren (sich also durchaus auch die Papierbücher anschaffen/fernleihen); ...

Zum anderen wissen andere "alles besser" und halten anderes für richtig und wahr und wichtiger. Und da gibt es nicht wenige "alternative Theorien". Und diese punkten oft mit populären Pseudoargumenten. Anschauliche Beispiele dafür gibt es etliche:

  • "Pro Life"

  • "Waffennarrheit"

  • Kriegsbegeisterung

#

Aber ich will hier hauptsächlich darauf reagieren, was in dem obigen Audio angesprochen wird, nämlich alle möglichen Kampf-Theorien ausgebrütet und umgesetzt werden, obwohl sie meinem Welt- und Zukunftsbild widersprechen. Es dürfte sie eigentlich gar nicht geben. Stattdessen gibt es sie immer mehr. -- Ein trauriger Zustand. Da ist guter Rat teuer.

#

Ich kann nur immer wieder das Richtige gegen das Falsche setzen. Etwas anderes ist mir nicht gegeben.

  • Und mehr will ich auch nicht wagen.

  • Man müsste ja durch Stadt und Land laufen und den Leuten zuhören und dann meistens sagen: "Das, was du denkst, ist falsch."

  • Es ist ein Kreuz damit, dass die polit-ökologische Lage überhaupt so viele Denkrichtungen hervorgebracht hat. Man kommt mit dem Reagieren und Antworten gar nicht mehr nach.

Letztendlich ist es wohl so, das wir einen steilen Anstieg der Weltdummheit zu erwarten haben. Der Trumpismus kämpft in den USA und anderswo rigoros um die Macht im Staate. Vielleicht ist er weltpolitisch nicht schlimmer als gemäßigter-höflicher-demokratischer Imperialismus.

Jedenfalls scheint es so zu sein, dass "detopia" immer weniger interessiert (und begriffen werden kann); sowohl absolut als auch prozentual; sowohl international als auch in Europa und Deutschland. - Mit "detopia" meine ich "Ökopax" mit allem, was dazugehört; also alle notwendigen Neugestaltungen ergreifen zu wollen; damit Deutschland die Zukunft zivilisiert erlebt.

#

Diese soziopolitischen Entwicklungen kamen nicht über Nacht. Hier zwei US-Autoren:

Sam-Keen-1990-Vorwort

Theo-Roszak-2003-Vorwort.

#

 

27.06.2022

 

Ukraine:

Ein "detopisch"-"radikaler" Artikel in einem größerem Medium:

Oder: eine vernünftig-konsequente Sichtweise und Begründung:

heise  Die-Ursachen-des-Unfriedens-ausraeumen    27. Juni 2022 Günter Rexilius

 

#

Und nochmal Ukraine:

Noam Chomsky im Interview:

heise  Papiertiger-Russland-und-Doppelmoral-gegenueber-Washingtons-Kriegsverbrechern 

#

Und noch ein guter (inhaltlich und Lesbarkeit) Ukraine-Aufruf des US-Ökonomen Sachs

und mit prominenten Unterzeichnern:

heise  Den-Trommelschlaegen-des-Kriegs-muessen-Worte-des-Friedens-weichen

#

 

 

 

 

 

28.6.22

Wie oft gesagt:

Es wird alles so weitergehen, wie immer; also quasi im Westen nichts Neues.

Ich sehe keinen Volkswillen, irgendetwas Prinzipielles zu ändern - und zwar in Richtung Vernunft, in Richtung Überleben, in Richtung einheitliches Denken, um handlungsfähig zu sein.

Ich sage das wertfrei, ich klage nicht an. Ich weise keine Schuld zu.

Der Mensch ist nunmal kein kluges Tier. Er kann nichts dafür.

#

Und so muss ich nochmal die Zukunft erwähnen, die ich erwarte:

Es wird nun alles von Jahr zu Jahr schlechter. Wir werden uns daran gewöhnen.

Gewalttätige (Jungmänner-) Gruppen werden nach politischer Macht greifen - oder alte Männer, die sich der jungen paramilitärischen Kampfgruppen/Fußsoldaten bedienen bzw. sie bezahlen.

Es wird Inflation und Arbeitslosigkeit geben - und ewige "Zeiten klammer (Staats-) Kassen". (beliebter Ausdruck in den Massenmedien).

Das ist die eine Sphäre. So was ist vorauszusehen. Die bisherigen Schritte sind medial bekanntgemacht. (etwa Kapitolsturm; Fackelzüge der AfD, usw.)

Das war mehr die innerdeutsche Wahrnehmung. Es wird eine weitere De-Sozialisierung geben, vorab in den Städten. Die "Mütterlichkeit" wird weiter abnehmen. Das wird Kinder zurücklassen, die sich kein intaktes Zuhause schaffen können.

2021 gab 500.000 Kirchenaustritte (300.000 Katholik, 200.000 evangelisch), meldete die Tagesschau heute.

#

Und dann das übliche Umweltzeug, was ich nicht nochmal aufzählen will. Falls wir ganz großes Pech haben, dann haben wir ewiges "Sodom und Gomorrha" ab 2050. Wann das Leben zur Last wird, hängt von Faktoren ab, die sich (von mir als Laie) zeitlich nicht festlegen lassen. (Etwa, wann sich das Methan aus dem Dauerfrost und Küstenschelf löst und wann die Wirkung eintritt.)

Auch weiß ich nicht, wann es den ersten Atomwaffeneinsatz gibt und ob er gleich ausartet/eskaliert.

Oder wie dicht die "KI" am Auslöseknopf sitzt.

Oder wie stark das organisierte Verbrechen weltweit schon ist.

Anderseits:

Falls Lulu in Brasilien gewählt wird, dann geht es mit der Regenwaldvernichtung eine Zeitlang langsamer voran.

Oder falls Franziskus einen ebensolchen Nachfolger bekommt, dann mildert sich der reaktionäre politische Kurs dieser Weltkirche.

Und sowas eben.

Das Gute wie das Böse trittt zeitlich unbestimmt ein.

Aber aus einer Analyse der Geschichte Europa seit 1800 - kann man eigentlich auch "nach vorne schauen" (also quasi begründet vermuten, dass das es genauso weitergeht, wie seit 200 Jahren).

Und ich bin optimistisch (das meine ich ernst!) und sage voraus, dass bis 2050 im reichen Deutschland die Lebensverhältnisse erträglich bleiben (wenn auch "nur" auf einem materiellen Niveau der 60er Jahre).

Derweil geht es in anderen Ländern/Regionen schon rasant abwärts.

Ab/Um 2050 wird auch die deutsche Republik davon erfasst.

Bis 2100 sollte das Gröbste überstanden sein.

Die bisherige - durchaus auch menschenfreundliche - Zivilisation (auf die wir so stolz waren) wird verschwunden sein (und auch die bewohnten und bewohnbaren Regionen schrumpfen).

#

 

 

Ukraine

Und noch ein guter (inhaltlich und Lesbarkeit)

Ukraine-Friedens-Aufruf des US-Ökonomen Sachs

und mit prominenten Unterzeichnern:

heise  Den-Trommelschlaegen-des-Kriegs-muessen-Worte-des-Friedens-weichen

28.06.2022

 


29.9.22

Aber mit aktueller Kriegspolitik will ich nicht abschließen,

sondern mit aktueller Utopieliteratur.

Erik Olin Wright 2010-2019

 


 

Auch mit Utopieliteratur will ich auch nicht aufhören,

sondern mit Utopiepraxis:

Samantha Reed Smith - 1982 - kindliche Friedensbotschafterin gegen Atomkrieg

 

 


 

Im Kasten oben habe ich wieder schlechte Nachrichten ausgestoßen.

Mein Hauptgrund für miesepetrige Prognosen sind aber nicht Klima, Korona, Ukraine, Artentod, Energiemangel, usw.,
sondern der Entertainment-Kapitalismus, der im Untergang am Untergang verdienen "will" (und auch: muß)
und der quasi keine Schranken oder Hemmungen oder Scham oder Verantwortung kennt.

Und eben: Das Volk (in USA, in BRD und vermutlich überall) "zieht sich das rein".

UND: Ich beharre darauf, dass das tiefe und lange Wirkung hat !! ("Thriller" als Buch oder Film oder anders medial.)

Bedenke: Die aggressiven Vermarktungs-Strategien solcher anti-humanen Machwerke.

Anschaulicher Artikel darüber von 2021:

heise  Massenunterhaltung-fuer-Vorkriegszeiten (Johannes Schillo)

#

Und diese Vermüllung der Hirne, Köpfe, Denkapparate (durch Gewalt-Medien) führt - meines Erachtens - eben zu jener abgestumften Passivität der Masse, die wir gerade erleben und an der man verzweifeln kann....

und auch zu Qanon, Flache Erde, Däniken, Buttlar, AfD, Prepper, Pegida, Reichsbürger, Mondverschwörung, "Area 51" - und vieles mehr.

Das führt zu pseudopolitischen Wut-Bewegunggen.

Und deswegen wage ich es, das Weltende auf dieses Jahrhundert zu datieren.

Denn:

Nun können die Big Bosse tatsächlich machen, was ihnen ein- und gefällt.

Und:

Man kritisiert immer die PDS-Partei und die Grünen.

Aber deren Aufweichnung und Verflachung hängt auch mit der "Verbraucher-Basis" zusammen.

Man kann nicht "die Leute da abholen, wo sie sind", wenn sie immer tiefer im geistigen Morast versinken.

 

 

Reklame auf klack.de

Daher als Abschluß die Reklame, die ich oft sehe, wenn ich bei klack.de das Fernsehprogramm anschaue.

Jedes einzelne Bild samt Unterschrift hätte ich hart zu kritisieren.

Und diese Bauernfängerei können wir in allen Medien finden.

Das hier ist nur eine Veranschaulichung

für alles Verwirrend-Verdummende, was täglich auf uns einprasselt

(Internet, Mobilphone, Drucksachen, Radio, Fernsehen, Kino).

 

 

Es tut mit zwar weh, meine solide Webseite mit Trash und Junk abzuschließen,

aber es kann auch ein Sinnbild sein, wie es in unseren Köpfen aussieht -

(denn das hat alles Wirkung, auch wenn man nichts anklickt)

und mehr noch wohl in den Köpfen unserer Führer (Donni Trump?)

wenn wir den kurzen Artikel von Johannes Schillo (oben) lesen.

(dort US-Hochpolitiker als stolze Autoren von Schundliteratur).

 

 

 

 

 

Ich sehe gerade im Fernsehen

3sat.de/gesellschaft/politik-und-gesellschaft/gewalt-in-der-erziehung-104.html

Und das erinnert mich daran, dass ich detopia einst mit "Psychobuch" begonnen habe.

Daher jetzt die Auffrischung der alten Erkenntnis, dass wir mit Politik (z.B. im Bundestag, Landtage, EU-Parlament) alleine nichts dauerhaft Gutes erreichen.

Es muss also auch im Sinne von Janov-1973 gehandelt werden. Oder im Sinne von Maaz-2003

Oder im Sinne von Janus, deMause, Alice Miller, Odent-2013, Leboyer, usw.

Also kurz: Unsere Kindern das geben, was sie naturnotwendig brauchen.

#

Denn:

Aus drangsalierten und zermanschten Kindern werden neurotische Erwachsene,

die keinen Nerv' für gesellschaftliche Utopien haben.

(Bis'l Therapie ist zwar möglich; aber nicht in der Masse. Vorbeugen ist allemal besser als heilen.)

 


 

30.6.22

 

Ich kann nicht mit der kulturzerstörenden Unkultur der (obigen) Trashreklame aufhören.

Muß noch etwas Seriöses anbieten.

 

Eine politisch-anklagende Rede zur Verleihung eines Nobelpreises

(für Literatur 2005, von Harold Pinter)

 


 

Kurzer Artikel über Faschismus gegen Frauen in den USA

heise  Hyperkonservatismus-Frei-sich-seine-eigene-Hoelle-zu-schaffen

 


 

Kurzer Artikel über den Rebellen Elon Musk

heise  Elon-Musk-Kein-Rebell-sondern-Profiteur-des-US-Imperiums 

 


 

Kurzer Artikel über Rüstungsgeld:

 heise  Das-Pentagon-erhaelt-noch-mehr-Geld-den-Preis-werden-die-US-Amerikaner-zahlen 

Von Katrina vanden Heuvel - Chefredakteurin der US-Wochenzeitung The Nation.

 


 

Kurzer Artikel über Don Trump:

 heise  Sturm-aufs-Kapitol-Trump-der-Brandstifter

Wobei der Trumpismus schon heute Doppelgänger/Nachahmer hat (Brasilien, Türkei,...).

Was würde Herman Kahn darüber schreiben? ("Gute Jahre vor uns?")

 


 

30.6.22

Lassen wir das alles.

Ich will ja morgen abschalten (ein halbes Jahr).

Und wenn ich am 1.1.23 wieder anschalte, dann werden die heutigen Hiobsbotschaften durch aktuelle ersetzt werden müssen.

 

 

Ich setze - also - den ganzen Visionen

von Musk/Bezos bis Trump/Biden, von Selenski bis Erdogan, von China bis Russland, von SPD bis CDU, von links bis rechts,

meine eigene Vision entgegen.

(über die Zukunft bis 2100)

 

1. Lauterburg-1998 (Gesamtzukunft) - Wallace-2019 (Teilzukunft) - Glaubrecht-2019 (Teilzukunft)

 

2. Falls jemand "Probleme damit hat" ("Bauchschmerzen"), dann muss er sich mit Detopia anfreunden,
dem einzigen Zukunftsweg, der überhaupt in eine (längere) Zukunft führt.

Natürlich: Globalität und Ökozerstörung machen auch (in) Detopia das Leben schwer(er)

(als es im Paradies einst war).

 


 

Es beeindruckt mich immer wieder, wieviel Leute sich noch Mühe geben.

Man lese das Inhaltsverzeichnis von Fahrenholz-2013.

Da staunt man....

über all die komplexen und feinsinnigen Gedankengänge.

 


 

Und ja:

Detopia ist unrealistisch (="utopisch")

Detopia ist/wäre zwar ganz einfach realisierbar, wenn genügend Menschen das wollen.

Und Detopia ist auch absolut logisch erklär- und vermutlich auch wissenschaftlich beweisbar.

Aber zuviel steht diesem Weg entgegen.

Es würde eine Volksumwandlung voraussetzen, wohl auch Opferbereitschaft (falls die USA mit uns so verfährt, wie mit Chile, Kuba und Nikaragua),

die nicht nur real-geschichtlich ohne Beispiel ist, sondern auch in der Literatur bis hin zm Märchen, Sagen und Legenden.

Das gesamte Volk müsste "an einem Strang ziehen".

Minderheiten müssten aktiv dem demokratisch herausgearbeiteten Mehrheitswillen folgen.

Man ist versucht, an die ersten Christen im Kolosseum in Rom zu denken, wenn die wilden Tiere eingelassen werden.

Der (wissenschaftlich festgestellte) "Glaube" (also: Überzeugung) müsste die Herzen höher schlagen lassen.

usw.

Vergessen wir's.

#

Auf der Erde wurden Machtstrukturen hergestellt, in denen die niederen Instinkte "das Sagen haben".

Außerdem ist der Begriff der "Megamaschine" nach Mumford nützlich.

Außerdem verflacht das moralische Bewusstsein.

Außerdem organisieren sich die Kriminellen weltweit.

Dann das Welt-Drogen-Problem (einschließlich anderer Süchte und Abhängigkeiten)

Außerdem haben wir das Problem der durchdrehenden Medienindustrie.

Und natürlich das der stetig wachsenden Weltbevölkerung (Afrika: bald 1 Milliarde)

samt den stetig wachsenden Ansprüchen (im Durchschnitt) an den Materieverbrauch.

(auch ohne eigenes Zutun, wenn man kein Selbstversorger mehr sein kann).

usw.

Vergessen wir's.

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Es bleibt nur, sich mit allem abzufinden und "das Beste daraus zu machen " ("für sich herauszuholen").

Dabei hat jeder seine eigenen Schwerpunke.

Dem einen ist seine Würde im Sterben wichtig.

Einem anderen seine Ahnen.

Ein Anderer will noch mal genießen.

Ein Vierter vergräbt Büchsen mit Leberwurst im Wald und merkt sich die Stellen.

usw.

Vergessens wir's.

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Hätte...., wäre....

Es gab zweifellos in der Vergangenheit Kreuzungen, Weichen, Abzweigungen, die wir hätten nehmen können,

dann hätten wir jetzt noch mehr Zeit.

Und falls einige lebenswirkliche Projekte hätten wachsen können, dann hätten wir sogar mehr Vorbilder heute.

(Und ich bräuchte nicht soviel schreiben und Bücher abschreiben.)

Aber im Großen und Ganzen verlief die Geschichte (seit 5000 Jahren) "gesetzmäßig" bzw. gleichförmig.

(Letztendlich hauen die Bösen/Stärkere die Guten/Schwächere immer tot.)

(Oder unterjochen sie anderweitig.)

usw.

Vergessen wir's

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Man bedenke auch, dass die vielfältigen sozialen Revolutionen keineswegs als erstes den friedlichen Ausgleich
zwischen den Völkern und der Natur im Auge hatten. Das ist kein Vorwurf. Aber wir wissen nicht sicher, ob dort "besere Menschen" gewachsen wären.
Als Beispiel für Gesetzmäßigkeit, Folgerichtigkeit, Notwendigkeit des Geschichtsverlaufes:
George Perkins Marsh in "Mensch und Natur"

1864:

 

"Die Verwüstungen, die der Mensch angerichtet hat, bringen die Naturbeziehungen durcheinander
und zerstören das von der Natur eingerichtete Gleichgewicht.

Und nun rächt sie sich selbst an dem Störenfried, indem sie ihren destruktiven Energien freien Lauf lässt.

Die Erde ist nahe daran, für ihren vornehmsten Bewohner unbewohnbar zu werden.

Ein weiteres Zeitalter vergleichsweiser menschlicher Kriminalität und Kurzsichtigkeit -

und sie wäre endgültig in einen Zustand herabgesetzter Produktivität, einer zerstörten Erdoberfläche,
klimatischer Extreme versetzt, so dass allgemeines Elend, Barbarei,
wenn nicht gar die Auslöschung der menschlichen Rasse die Folge wären."

 



 

1.7.2022

Nagut!

Ich drifte oft in die "Untergangsrhethorik" ab.

Daher auch die helle Seite der Zukunft.

Man höre das Audio bei  Propagandaschlacht ums Klima (Lesebericht dlf)

Wir können noch 'ne ganze Menge tun!

 

 

 

google  Krankmacher+Kohle+Polen  2021, solide Doku, Rybnik, Polen

Kohleverbrennung ist klimatötend, aber auch krankmachend, wegen Aschepartikel im Menschenblut.

 

 

 

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