5/26:

Meine (kleine?) Motivationskrise scheint erstmal vorbei.

Aber ich habe noch keine neuen Gedanken für einen Einleitungstext hier.

Es tat mir jedenfalls gut, einige Monate nicht mehr auf detopia gewesen zu sein - und (schon gar nicht) etwas verbessern gewollt zu haben.

 

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Mir hängen meine Webseiten mal wieder zum Halse 'raus.

Die anderen haben viel mehr Anhänger. Aber jeder braucht Anhänger. Die anderen haben sie.

Elon Musk hat welche, auch Qanon weiterhin, auch in DL, auch "der Fußball" mit dem runden Leder. Und die Wettspiel-Glücksindustrie. Und die Graffiti-Beschmierer.

Alle haben Fans in DL oder Follower und Likes. DL hat die viertgrößte Milliardärsanzahl und die zweitgrößten Gold"reserven".

Gegen Überdruss hilft Urlaub, Abschalten, Ausschalten, Ruhe, Umdrehen und Weggehen.

Die Sprüche und Handlungen aus den USA verstärken die Überdruss; die Erkenntnis, dass mein halbes Leben versaubeutelt ist; hier reingesteckt; hier investiert; hier versenkt. - Das letzte war Spaß; Halbspaß.

Ich will ja nur das sagen, was ich immer sage: ca. 90% der erwachsenen Deutschen kennen nichts davon, worum meine 3 Webseiten handeln. Keine Autorennamen, keine Büchernamen, keinen Bücherinhalt. - Und ich kenne auch persönlich kaum Leute, die das interessiert. Ich "musste" Kontakt aufnehmen zu einigen Autoren, damit das Gesamtthema überhaupt mal personalisiert wurde. (Gottseidank ging das früher noch einfach. Ich habe einfach angerufen.)

Aber nun haben wir 2026 und nicht mehr 2005. Das Internet ist kaputt, wird gesagt. Damit meint man, dass das Kapital die Aufmerksamkeit ausraubt. Aber auch in der realen Welt gehen die Dinge schlechter. Die Bevölkerungsexplosion wird weiter ignoriert; Atomwaffenverträge auch. Und die klimatische Zukunft sehe ich wie Wallace-Wells-2019.

(Jedenfalls brauche ich eine Auszeit, eine Ruhezeit. Bisher habe ich immer wieder angefangen, 25 Jahre lang. Und vermute das auch diesmal.)

Aber keine Volksbewegung entsteht, um das deutsche Zukunftsschiff zu lenken. Und weniger noch: auch keine geistige.

Ich weiß: das ist schwer in einer kapitalen Demokratie. Man braucht dazu ein freies Massenmedium. Das gibt es nicht. Das kann es - nunmehr - nicht geben, auch gedanklich nicht (denn man müsste ja die deutschen Leute zum Lesen längerer Texte bringen).

Aber da die Überlebensfragen sozusagen im Bauch fühlbar sind, braucht man theoretisch keine Theorie von außen, sondern jeder müsste jeden Tag von selbst darauf kommen und darüber reden wollen.

Naja, alles Theorie; alles nur freie Gedanken. Alles Schnee von gestern. Alles veraltet.

Machen wir also hier einen Schnitt. Und warten darauf, dass eine neue Klasse von Machern entsteht (Organisationstalenten), die die Rettungsinitiativen (real, Internet, Buchform) zusammenführt. Dann hätten wir ein einheitliches Portal, auf das wir mit dem Finger zeigen können.

Aber zum Schluss nur Pessimismus: der Kenntnisstand der Bürger (einschließlich Jugendliche und Alte) reicht absolut nicht aus, um auch nur ansprechbar dafür zu sein, eine Rettungsgesellschaft zu wollen.

 

Zum Schlusse:

 

 

 

Kleine Artikel zur Lage von Ökopax:

 

 

 

Ich möchte eigentlich wieder was schreiben (über die Weltlage). Aber wenn ich mir zu wenig Zeit nehme dafür, dann wirkt das so spinnerisch.

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Es ist nun mal so, dass "es" zu spät ist: vieles, einiges, wichtiges; genauer: Das detopische Hauptthema (also von detopia.de) kommt "zu spät". Nur das Hauptthema. (Wie lautet es?)

"Wir" konnten noch 100 Millionen Jahre leben. Also nochmal soviel, wie von unserem ältesten Vorfahren - dem Spitzhörnchen - bis heute. Das wäre gut geworden! Wenn wir den wiss.-techn. "Fortschritt" der letzten 200 Jahre in die 100 Millionen Jahre Zukunft hochrechnen, dann "wäre da noch eine ganze Menge drinn gewesen sein". (Einschließlich der Fantasie: "Eine neue Erde suchen".)

Es wurde aber nichts draus.

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Niemand kann was dafür, denke ich, vermute ich, glaube ich.

Es gab die Mahner zuhauf. Insbesondere in den letzten 200 Jahren. (Die Warner, die Wissenschaftler, die Analytiker, die Gesellschaftstheoretiker, die Utopisten, die Revolutionäre.). Und es gab die realen Erfahrungen und Erlebnisse der Menschhheit: Hunger, Sklaverei, Kriegsdienst, Vergewaltigungen, Vertreibungen, Zwangsarbeit, Frondienst, Krankheit, unnötige Unfälle.

Die Mahner sprachen klar und schreiben klar. Klarer (besser!) geht's nicht, ging's nicht - auch in Zukunft nicht.

Ein bischen was hat sich immer bewegt, ja! (Manchmal ganz schön viel; in 200 Jahren, seit 1826).

Jedoch heute: 1. Die (weltlichen) Strukturen sind fest (global und national). 2. Die seelischen Strukturen (der Deutschen) sind fest (und falsch!),

Beides zusammen macht jegliche Fantasie über 2099 hinaus.... unmöglich.

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Tut mir leid. Ich hab's nicht gewollt. Ich beschwöre und belege, dass ich 30 Jahre "Widerstand geleistet" habe.... womit ich aber ausdrücken will, dass sich mir keiner angeschlossen hat - oder ich keinen fand, dem ich mich anschließen kann; noch genauer: "In persona" fand ich fast keinen (kaum einen), dem die Sache irgendwie nahegeht. (Und ich war - weiß Gott - auf vielen Veranstaltungen.) - Das letzte soll der Leser sich mal länger auf der Zunge zergehen lassen.

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Ich schließe mich Christoph Lauterburg an, wenn er fragt, ob hier Vorwürfe zu adressieren seien? Auch ich bin - nun - der Meinung, der Mensch ist noch nicht soweit. (Er wäre bestimmt dahin gekommen. 100 Millionen Jahre hätte er nicht gebraucht. Jeder kann wie Buddha werden, wie Jesus, wie Laotse; meint Bahro und auch ihm schließe ich mich an.) - Jedenfalls ist der Mensch, so wie er "nunmal" ist, noch. Ich erlaube ihm ausdrücklich nunmehr so zu bleiben. Die weitere Zukunft findet ohne uns statt. Zuerst der relativ kurze Abschnitt bis 2099. (Da sind wir zwar noch da. Aber "Zukunft" kann man das nicht mehr nennen, eil sie nicht lebendig ist, nicht "offen", nicht "neu", nicht "überraschend". Sie ist wie eine nicht enden wollende Gegenwart, wie 300 Jahre Sklaverei in Ägypten und Südnordamerika.)

Danach dann ein lange Zukunftsabschnitt ohne Leid. Kein Mensch, nirgends.

 

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Schwäbische Zeitung Mai 2026:

 

Das sagt so vieles. Aber ich erkläre nichts .... neues... denn es wurde alles mehrfach schon erklärt auif detopia.

Nur soviel:
   Die Zeitung verantwortet die Überschrift, also die Ausdrücke, also die (weitere) Verballhornung der deutschen Sprache, also dass sie unbenutzbar wird, dass wir uns nicht mehr austauschen können, also DANN tatsächlich dem Ende entgegentreiben (müssen) - wenn auch nicht: absichtsvoll "steuern".

Und: Vor einigen Wochen stand in der Zeitung, dass Deutschland die zweitgrößten Goldreserven (auf der Welt) hat. Was geschieht mit denen nach dem "Ende"?

Jedenfalls ist das Gesamtpaket (Milliardär, Redakteur, "Schlag"zeile; Google-News) FÜR MICH ein Hinweis, ein Beleg auf "das Ende".

   Nochmal: In DIESEM Fall deshalb, weil die Sprache verhunzt wird (=unbenutzbar, weil beliebig).... UND weil die vielleicht wirklich daran glauben, was sie sagen/schreiben. Das ist ja das eigentlich Schlimme was mich hoffnungslos macht, also wahrhaft an das Ende glauben läßt, aber an das wirkliche (menschliche) Ende, nicht an das Ende aller Schrauben (und aller großbürgerlicher Zeitungen).

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