Detopia-Start (deto)

Willkommen daheim!

 

Detopia? Eine vortreffliche

Gesellschaftsordnung suchen

und schnell finden

  • Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Umweltbücher, Ökoliteratur und utopische Schrift für Ökonomie, Ökologie und Opti­mismus

  • Die nächste Gesellschaftsordnung muss das Volk sich ganz alleine ausdenken. Die Tausendquadratmeter-Gleich­besitz­gesell­schafts­ord­nung mit Rechtsstaat und viel Demokratie (Garant für Freiheit und Gerechtigkeit) ist mein Beitrag zur Zukunfts­dis­kussion.

 

Autoren

 

Inwelt- und Umwelt­texte

1500    1800    1900

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2015

in pdf, chronologisch

Themenseiten

Umweltbuch   Ökobuch    Klimabuch 

Utopiebuch    Psychobuch    Bahrobuch 

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Das detopische Hauptbuch

 

 

 

Aktuelle Online-Zeit: 

Nächste Online-Zeit: 

www.detopia.de 

https://detopia.de 

 

Organisatorisches: 

Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

ePost: detopia + posteo + de 

Bei rechtemäßigen Einwänden bitte mir einen Bescheid geben.

 

Technisches  

Der Internet Explorer spielt ein Auto-Audio ab, wenn ich eines programmiert habe. Eventuell kann man andere Browser erweitern, um diese alte Anweisung abzuspielen ("bgsound").

Gegen Über-Zeilenlänge auf Breit-Monitoren hilft Browser-Fenster verengen. Klein-Monitore sollte man quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

Wir haben nicht mehr das "partizipative Internet 2.0" des Jahres 2000. Heute: Plattform-Internet 4.0. Die Rechtslage ist nun anders. So kann ich detopia.de nicht durchgehend ins Netz geben. Das hängt mit der Rechtssicherheit zusammen. Wenn ein Link nicht funken will, dann über ein anderes Register probieren. Man muss auch nicht jeden Text kennen. Gute neuere Sachbuchautoren fassen ihre Vorbilder zusammen und entwickeln sie weiter. Es wandeln sich auch meine Vorstellungen über das Layout; vor  Jahren galten mir manche Seiten als modern und heute als altbacken. Vollbild-Taste: F11. Such-Taste: Strg+F. 

 

Über das Emailschreiben

Man kann mir schreiben, man muss es aber nicht tun. Bei Emails ist mir hilfreich zur Orientierung, wenn genannt wird: (ungefähres) Alter, Wohnregion, berufliches Milieu (Sozialisierung).

 

 

Der detopische Lösungsansatz für die Vielfach-Krise: 

Eine 'frei konstruierte' ergo 'künstliche' Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme  maßgeschneidert - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleichbesitzgesellschaftsordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volksverfassungsabstimmung.

Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopaxautoren mit hinein. Andererseits ist diese Ansicht nicht neu, am Biertisch oder auf einer Party wird sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert. 

Um folgende Themen und Schwerpunkte habe ich nachgedacht:

  1. Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, die Nachkommen, das Volk, das Land.

  2. Die Untersuchung der Zukunft der Anderen (wie: Kapitalismus, Liberalismus, Survivalismus, Konservatismus)

  3. Die Untersuchung der Zukunft der Ähnlichen (wie: Bahro, Ferst, Blubb, Harich)

  4. Die Begründung (Herleitung) der detopischen Gesellschaftsordnung ("besser als / schlechter als", "Unterschiede zu ...")

  5. Der Weg hin zu detopischen Zuständen.

  6. Die Beschreibung der detopischen Gesellschaftsordnung

  7. Trost der Philosophie, wenn es zu keiner detopischen Gesellschaftsordnung kommt.

  8. In Detopia hat jeder tausend Quadratmeter (und keiner mehr). Daraus folgt, dass die seelische Energie des Menschen in die Weiterentwicklung (bzw. Fortschritt bzw. Wachstum) der eigenen und der Volksseele fließt. Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen werden und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  9. Das Buch ist/bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess ("sich selber überreden")

  10. Eine "Partei für Detopia" ist eine feine Sache (zur Selbstorganisation) und die einzige Sache, um im Volk bzw. Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden bzw. um 'Reichweite' zu erreichen.

  11. Marko Ferst hat 2002 wesentliche Elemente einer wünschenswerten Zukunftsgesellschaft flüssig aufgeschrieben. Deshalb sind die Seiten 248 bis 322 seines Buches (Kapitel 13 bis 22) die allerbesten Basistexte für die Zukunft. Diese 75 Seiten sind auch heute, 2019, voll gültig. Jeder detopische Zukunftsfreund sollte sie lesen und merken. Seite 248

  12. Wer wirklich mittun will an einer freundlichen Zukunft, dem sage ich auch 2020: Bahro 1987 studieren. Die 'Logik der Rettung' ist unverzichtbar, bis es moderneres oder gleichwertiges gibt. Ferst 2002 ist wie ein 'Volksbahro' und würde für einen ersten großen Schritt ausreichen. Bahro hat immer mal ungewohnte und nur deshalb komplizierte Abschnitte dabei, die man übergehen kann. Hier ein Kapitel zum Einlesen.

 

Die Schlagzeilen von gestern

  • Asyl für obdachlose Bücher

  • Die Klassiker der Ökoliteratur

  • Sammelstelle für verlorene Utopien

  • Tausend Texte für Deutschland! (seit 1999)

  • Das deutsche Volk im Spiegel seiner Bücher 

 

Die Blogs der letzten Monate

Blogs bis 2018 Zur detopischen Sache

Blog 2019 Gedanken zur Zeit 

Blog April 2020 

Blog Mai 2020

Blog Juni 2020

 

 

 

 

 

 

1.7.20

Neuer Monat - neues Glück!

 

 

 

 

 

 

 

Es ist ein elend jämmerlich Ding um aller Menschen Leben, vom Mutterleibe an,

bis sie in die Erde begraben werden, die unser aller Mutter ist.

Jesus Sirach, 40, 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufbruch und Niedergang der DDR  - Pathos des Anfangs und deprimierendes Ende

1945. In der sowjetischen Zone wird der Neubeginn mit viel Pathos gefeiert. Es folgt ein Weg voller Hoffnungen – und Enttäuschungen.

Der Journalist Dietrich Bub zeichnet ihn bis zum Niedergang der DDR im Jahr 1989 nach.

dlf   aufbruch-und-niedergang-der-ddr-pathos-des-anfangs---  1.7.20

 

 

 

Die Erfindung der Tageszeitung in Leipzig 1650-  01.07.2020

Buchdruck, Verbrennungsmotor, Computer – die Namen der Köpfe hinter diesen Erfindungen aus Deutschland kennen die meisten bis heute.

Timotheus Ritzsch ist dagegen eher unbekannt. Dabei hat er vor genau 370 Jahren einen Grundstein für die Medienwelt gelegt – er erfand die Tageszeitung.

dlf  die-erfindung-der-tageszeitung-ein-unbekannter-pionier

 

 

 

Die Erfindung der industrielle Comedy mit Lacheinspielungen - 2.7.20

dlf    carl_reiner_erfinder_der_industriellen comedy.mp3

 

 

 


 

4.7.20 - detopia

Die Diskussion ist schwierig geworden. Die komplexen neuartigen "Erzählungen" ("Narrative") über Verschwörungen, Schuld und Hass, die wir im Internet nun schriftlich und als Video "uns reinziehen" können, bringen nur auf den Punkt, was vor 30 Jahren schon da war - in "Vorinternetzeiten". (Und wir können sogar einige Berichte aus dem alten Rom so interpretieren, dass die Volksdiskussion schräg und ganz verlief und danach toxisch aus dem Ruder.)

Mein heutiger kurzer Einwurf hängt auch mit meinem Glauben zusammen - ich glaube nämlich daran, dass die Menschen prinzipiell gleich verschaltet sind im Gehirn. Und deshalb müsste man ein Argument finden, dass alle überzeugt. Bzw anderherum: Woher kommt es, dass falschen Argumente die Leute überzeugen? (Und ich habe dazu eigene Erlebnisse und mehrere Denkwürdigkeiten aus der Geschichte zusammengetragen.)

Kann es wirklich sein, dass "die Interessen" (fiskalische Begierde nach einem bequehmen/sorgenfreien Leben bzw. umgekehrt, die Angst, Sorge, Furcht vor dessen Verlust) wirklich alles (im Gehirnapparat) manipuliert?

Die Frage nur zu stellen, genügt heute - denn es ist Weekend.

 

 


 

11.7.20

 

 

 

KLAPPENTEXT

Jenseits der universellen Geschichte menschlichen Unvermögens gibt es heute eine neue Qualität des Idiotentums. Während der alte Idiot aus der Isolation ein Wissen bezog, verweigert sich der neue Idiot jeglichem Weltverständnis. Er erscheint nurmehr als die Figur einer systemischen Inkompetenz, die bis in die letzten Verzweigungen des politischen und medialen Lebens ihre Wirkung entfaltet und dabei neue, meist völlig absurde Kompetenzen ausbildet.

Die heutigen Debatten über "Fake News" oder "postfaktische Gesellschaft" können in dieser Perspektive auch als Anzeichen einer umfassenden Transformation von Formen der Selbstpolitik gelesen werden, in der das Absurde das Bild der Realität neu definiert. Denn während viel von globalem Bewusstsein und Gemeinschaft die Rede ist, scheint der Solipsismus des idiotischen Subjekts unterschwellig eine umso wirksamere Rolle zu spielen. Als isoliertes Selbst der Vielen bildet es das leere Zentrum eines planetarischen, sich um sich selbst drehenden Idiotismus. Zoran Terzics Essay nimmt die kulturhistorische Gestalt des Idioten auf und verfolgt deren Figurationen entlang seiner zahlreichen Auftritte in der Geistesgeschichte, um jenseits einer hypertrophen Gegenwart Idiotie als Kunst in den Blick zu nehmen.

 

zu Deutschlandfunk Kultur, 18.05.2020
Der Idiokratie lässt sich nicht entkommen, lernt Rezensent Bodo Morshäuser von Zoran Terzic. Idioten zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Zusammenhänge beachten, sie kümmern sich nicht um die Verbindung von Ursache und Wirkung. So wie Investmentbankern die Folgen ihrer Spekulationen oder Trumps Wählern die Folgen seiner Politik egal sind, so kümmern sich die Idioten eine Nummer kleiner nicht um ihr Twittergeschwätz von gestern, umreißt Morshäuser den Gedankengang des Autors. Wobei Gedankengang schon zuviel gesagt ist, warnt der Rezensent: Terzic überwältigt den Leser mit einer Kaskade von Ideen, die immer wieder abrupt die Richtung und die Persepktive wechseln, aber offenbar nicht an Kraft einbüßen. Hypnotisierend, meint Morshäuser.


zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2020
Rezensent Cornelius Dieckmann findet Zoran Terzics Geistesgeschichte der Idiotie instruktiv. Dass der Idiot (gr. Idiotes) einmal das Gegenteil eines uneinsichtigen Menschen war, kann ihm der Autor mittels allerhand philosophischer und pokultureller Referenzen von Rousseau bis Robert Zemeckis zeigen. Wenn Terzic im zweiten Teil des Buches gesellschaftstheoretisch wird und den mit politischer Macht ausgestatteten "neuen Idioten" ins Visier nimmt, denkt Dieckmann sofort an Trump. Der hat laut Rezensent übrigens durchaus Gemeinsamkeiten mit Pipi Langstrumpf - und Dieckmann meint nicht die Frisur.

zu Die Tageszeitung, 11.03.2020
Rezensent Jakob Hayner lernt alle "Facetten des Idiotischen" kennen mit diesem Buch des Künstlers und Kulturwissenschaftlers Zoran Terzic. Bei seinem Streifzug durch die Kulturgeschichte der Idiotie begegnet der Kritiker Idioten in Kunst, Literatur, Film, Philosophie und Psychoanalyse, darunter Fachidioten oder gutmütigen Idioten wie Forrest Gump. Interessiert folgt er auch Terzics These, dass die "Idiotie die anarchische und die Dummheit die rationale Seite der Macht" darstelle. Ein neues "Standardwerk" jubelt der Rezensent, der hier auch die Vorteile der Idiotie kennenlernt.

 

URL:

perlentaucher   zoran-terzic/idiocracy 

 

Interview mit Autor am 11.07.2020:

heise  Die-Vereinzelung-in-der-Gesellschaft-als-erzwungene-Idiotie  

 

"Die Pippisierung der Welt hatte in den 1960er Jahren einen sozial revolutionären Anstrich: ein rebellisches anarchistisches Mädchen, das mit dem queeren Äffchen alleine in einer kunterbunten Villa lebt -- das hat auf den ersten Blick nicht Idiotisches und Trumpisches. Trump ist ein sehr guter Onstage-Performer. ein guter Stand-up-Comedian. Wenn man Trump nicht als Politiker, sondern als Komiker wahrnimmt, muss man zugeben: Trump hat große Fähigkeiten zur Improvisation und Bühnen-Potential. Das meine ich nicht zynisch. Er ist in der Lage, unmittelbar auf seine Umgebung zu reagieren - das ist auch ein seltenes Talent. Die Globalisierungskritikerin Naomi Klein hat gesagt: "Donald Trump ist ein Idiot, aber unterschätzen Sie nicht wie gut er darin ist." Das meint genau diese mediale Performance-Qualität. Die Empfehlung, Desinfektionsmittel gegen Corona zu trinken, wäre im Slapstick-Film ein guter Gag."

 

bing  Eigentumsreligion

 

wikipedia  Eigentumstheorien

 

 

12. Juli '20

Im Zuge der gegenwärtigen Verbreitung skurriler Theorien von Seiten fragwürdiger Promis, wie den bekannten veganen Koch Attila Hildmann, stellt sich die Frage, inwieweit Geschichte zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen kann. Hildmann machte nämlich zuletzt durch antisemitische Äußerungen auf sich aufmerksam, wobei er auch behauptet, dass Adolf Hitler verglichen mit Angela Merkel "ein Segen" gewesen sei.

 

 

Die Ideen sind da, doch wir noch nicht so weit -- Warum Utopien scheitern -- Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität, gute Arbeit, materielle Fülle und Gesundheit bringt – diese soziale Utopie ist so alt wie die europäische Neuzeit. - Von Mathias Greffrath

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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