"Es ist schon alles gesagt!
(Nur noch nicht von allen.)"

karl valentin 
(1882-1948)

Detopia

Eine neue (voll-) demokratische
Gesellschaftsordnung für Deutschland
zur Förderung der Vernunft
zum normalen Leben

Umweltbücher und utopische Schriften für
Öko (-nomie und -logie) und Opti (-mismus)


Die nächste Staats- und Gesellschaftsordnung
muss das Volk sich selbst ausdenken und aufbauen.

Mein Denk-Beitrag dazu: Die
Tausend­quadrat­meter-Gleich­besitz-Staatsorganisation


detopia sendet halbjährlich vom 1.1. bis 1.7.

 

Vier Merkmale einer neuen nächsten notwendigen deutschen Staatsordnung in Stichpunkten:

Gleichbesitz, Autarkiefähigkeit, 10x mehr Demokratie und Volksbildungspflicht

 

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"Aber unmittelbar ist das Einzige, was den Planeten retten wird, die Abschaffung des Kapitalismus und die
Errichtung einer höheren Produktions- und Zivilisations­form, eines neuen Sozialismus."  Atilio Boron-2010 

 

Warum soll Detopia werden?
(wegen Not und Leid in der jetzigen Zukunft)

Wie soll Detopia zustande kommen?
(85% bei einer Volksverfassungswahl)

Wie und was soll Detopia sein?
(eine konkrete Beschreibung)

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 Geburtstage - 100 Jahre 

2013   Stefan Heym    Robert Jungk   Heinz Haber   Georg Picht  Willy Brandt  Albert Camus   2017  Commoner   2018  Forrester   Solschenizyn   2019  Lovelock

2021   Hoimar von Ditfurth    Herbert Gruhl   Wolf Leonhard   Sacharow    Stan Lem    Kurt Hübner   Joseph Beuys    Walter Laqueur    Murray Bookchin   Paulo Freire

2022   Franz Fühmann   Heinz Friedrich   Wassili Mitrochin      Peter Brückner   Carl Amery     Iring Fetscher   Maurice Blin   Horst Stern 

2023   Theo Löbsack   H. E. Richter   Arno Gruen   Rudolf Augstein   Alice Miller    Wolfgang Harich   Franz Vonessen   Jo-Weizenbaum   Walter Jens   André Gorz


2024   Arthur Janov    E. P. Thompson    Peter von Oertzen   Martin Neuffer


2025   Franz J. Dreyhaupt     Johannes Agnoli    William Kornhauser    Frederic Vester   Hannes Hegen   Dan Baldajew 

2026   Ivan Illich     José Lutzenberger    Dimitris Chorafas    Erich Loest    Erhard Eppler   Stalins Tochter   Wassili Archipow  

2027   Christian Schütze     2028  Noam Chomsky     Wolkogonow-Historiker    Toffler-Alvin

2029   Günter Kunert    Heiner Müller   Christa Wolf   Enzensberger   Dahl-Jürgen   Sölle-Doro   Dollinger   Heino Falcke    Karl W. Fricke 

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"Die Welt wird nicht überleben, solange das Privateigentum der Gott aller Götter ist."  Pete Seeger-2010 im Gespräch  

 

 

Organisatorisches 

detopia sendet (immer nur) halbjährlich vom 1. Januar bis 1. Juli

www.detopia.de  =>  https://detopia.de 

Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

Bei rechtemäßigen Einwänden mir bitte einen Bescheid geben.

Email / Kontakt

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Technisches  

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Klein-Monitore dagegen kann man quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

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Die Farb-/Fett-Markierungen in den Texten sind für mich selbst bestimmt
(damit ich in der Textmasse auch mal einen Satz wiederfinde). Kursiv meistens wie im Original.

Schlagzeilen
von gestern

Asyl für obdachlose Bücher / Sammelstelle für verlorene Utopien / Klassiker der Ökoliteratur

Tausend Texte für Deutschland / Das deutsche Volk im Spiegel seiner Bücher 

Online auf Sendung seit dem 1. April 2000 - unter utopie1.de, otopia.de, u1u1.de, detopia.de

Suchmaschinen

qwanteln     bingeln      books.google      dnb.de 

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"... einen in nächster Zukunft notwendigerweise zu realisierenden Gesellschaftstyp mit globaler Ausbreitung, der mit seiner Kultur, seinen Strukturen, Institutionen, Handlungsabläufen
und Entwicklungsprozessen vorrangig auf die langfristige Sicherung des Überlebens der Menschheit und der belebten Natur ausgerichtet ist." (Hillmann-1998, S.125)

 

Wegweisende detopische Bücher

  1. 1913  Ludwig Klages  Mensch und Erde (eine erste Bestandsaufnahme der Umwelt)

  2. 1919  Der Mensch ist dumm. Satirische Bilder aus der Geschichte der menschlichen Dummheiten. Von Charles Richet

  3. 1930  Iljin - Welt am Abgrund   Eine Bestandsaufnahme nach 10 Jahren Sowjetherrschaft

  4. 1933  Massenpsychologie des Faschismus  Von Reich-Wilhelm   

  5. 1947  Die Wüste droht - Von Anton Metternich  - Die erste volkstümliche Um-Welt-Gesamt-Schau 

  6. 1948  Road to Survival von William Vogt (ähnlich Metternich)

  7. 1948   Osborn-1948: plundered Planet - ähnlich Vogt, aber mit anderen Schwerpunkten

  8. 1956  Die Verwandlungen des Menschen - Hoffnung oder Barbarei  / Lewis Mumford      Demoll-1954-1957

  9. 1958  Die schöne neue Welt wiederbesucht (revisited) von Aldous Huxley  Ein Kurzsachbuch der Spitzenklasse

  10. 1969  Alfven - Die Menschheit - Auf nur 160 Taschenbuchseiten gibt uns der Weltphysiker eine nüchtern-unparteiische Ausleuchtung
             der großen Weltsorgen (die sich bis heute kaum geändert haben). Das nenne ich: klares, modernes, neues Denken!

  11. 1970  Widener - Kein Platz für Menschen - Beginn der systematischen Umweltbetrachtung durch Journalisten

  12. 1971  Commoner  "Das beste Buch über Ökologie, das je geschrieben wurde." (New-York-Times-Book-Review)

  13. 1972  Entwürfe zu einer Neuordnung der Gesellschaft   / Gordon Rattray Taylor

  14. 1978  Roszak: Ein Manifest über die schöpferische Auflösung der Industrie­gesellschaft 

  15. 1985  Wir amüsieren uns zu Tode - Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungs­industrie  / Postman-Neil
             Es gibt wohl kein besseres Buch zur anschaulichen Erläuterung der Schadwirkung von Entertainment.

  16. 1987  Bahro über eine "Logik" zur Rettung (der Menschheit)  - Das Buch hat "Alleinstellungsmerkmale" - kann also
       nur durch einen ähnlichen Autorentyp wiedererreicht werden. Komplizierte Abschnitte vorerst überlesen.
       Übersicht: Wie ich die Lage sehe  +  Axiome des Rettungsweges

  17. 1987  Flechtheim  Zusammenfassung von 50 Jahren Zukunftsforschung

  18. 1989  Ditfurth : Innenansichten eines Artgenossen  über alle Themen. Großes Buch!

  19. 1990  Die Neugestaltung der Gesellschaft - Pfade in eine ökologische Zukunft - "Kommunalismus" / Murray Bookchin

  20. 1992  Moderne "Öko-Psychologie" - Der entwurzelte Mensch und der Ruf der Erde  / Roszak-Theodore

  21. 1994  Die Botschaft des Jahrtausends - Von Leben, Tod und Würde / Ein Großessay von Carl Amery

  22. 1996  Gewalt und Form in einer vulkanischen Welt  / Henrich-Rolf    (nicht lustig, aber notwendig)

  23. 2002  Ferst - Volkstümliche Fortsetzung einer <Logik der Rettung> 

  24. 2003  Amerikas Wildwest-Kapitalismus bedroht die Welt  / Theodore Roszak  (kurz und knapp, aus kalifornischer Sicht)

  25. 2012   Dr. Taxacher über das Schweigen der Theologie im Angesicht der Endzeit

  26. 2021  Es gibt kein Grundrecht auf unbegrenztes Eigentum - Anregung zur Einführung eines Existenz-Maximums 
              Von Maurermeister Dieter Drabiniok aus Bottrop, 62 Seiten

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"Klar scheint, wenn es nicht gelingt, die Menschen vom sozialen Druck, also aus dem Konformitätszwang ihrer Gruppen zu befreien, braucht man sich erst gar nicht mit der Frage einer besseren Gesellschaft zu beschäftigen. Ohne eine Reduktion der sozialen Anpassungs-Deformation wird es nicht zu authentischem (sozialen) Fortschritt kommen. Selbst in den Zeiten, wo es einmal liberaler zuging, etwa in den späten 1960er Jahren, haben sofort neu sich bildende Gruppierungen mit Gruppendenken und Konformitätszwängen begonnen. Die alten Strukturen blieben, die Oberfläche wurde renoviert; neue SJW oder Antifa und alte Nazis funktionieren nach gleichen undurchschauten Mechanismen."  (Kollmann-2019)   SJW = Kämpfer für soziale Gerechtigkeit = wikipe  Social-Justice-Warrior      

Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist.

 

 

 

detopia-2024: Die folgenden Kästen will ich mal zusammenfassen und auslagern - vl auf Utopiestart.

 

Detopia - was soll das?
  1. Eine gute, saubere, sichere, vernunftgesteuerte, allgemein-gewollte, langlebige, zuverlässige Gesellschaftsordnung für Deutschland suchen (ausdenken, konstruieren) und finden (sich darauf einigen) und realisieren (auch teilweise und regional, wenn "keine Zeit"). Das Luftschloß sich ausdenken - es in die Wüste 'herunter­laden' - dort herumlaufen - und es rufen und predigen - nicht nur das Ziel verkünden, auch den Weg dorthin, nämlich 85% bei einer Volksabstimmung - das alles ist Detopia.

  2. Weg und Ziel sind "utopisch". Das Ziel ist "richtig". Das Ziel bestimmt den Weg (Freiwilligkeit, Wunsch und Willen zu Detopia). Insofern habe ich diesen biblischen Vergleich gewählt (in der Wüste predigen): Es ist (zwar) aussichtslos, hoffnungslos usw., aber man muss unabhängig von den Erfolgsaussichten "das Richtige tun" bzw. "sein Ding durchziehen" bzw. "sich verwirklichen". Nebenbei: Es kann sein, dass man in der Wüste noch andere trifft. Dann kann man eine "verschworene Gemeinschaft" bilden. Und gemeinsam ist man immer stärker, wenn die Einzelseele genügend "Gott" in sich spürt. 

  3. Detopia ist (und schließt ein) die Überzeugungsarbeit am eigenen Selbst von der Wichtigkeit und Richtigkeit eines gesellschaftspolitischen Weges. Man muß sich Freizeit abknapsen und was für Detopia tut. Zuerst sich bilden ("schlau machen"). Und dann rumlaufen und reden, Veranstaltungen organisieren und daran teilnehmen. Das übliche Programm also.

  4. In den letzten fünfzig Jahren war in Deutschland nicht viel zu sehen von einem "Volkswillen für Detopia", also für einen grundsätzlichen öko- und sozialpolitischen Wandel. Sicher: Es gab immer Aktivisten, von Dutschke bis zu den heutigen Klimaklebern - von 1945 bis 2022. Aber, ich vermute, dass immer 5/6 (nach Schopenhauer) des Volkes dagegen oder gleichgültig waren. Die Bemühungen um einen vernunftgemäßen öko-politischen Neuaufbau der deutschen Gesellschaft fingen eigentlich ab 1945 an, wenn ich Metternichs Buch als Startpunkt nehme.

  5. Ebenfalls ein guter Startpunkt: Das Ahlener Programm 1947 der CDU mit dem Motto: "CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus".

    "Das Ahlener Programm wurde von seinen Verfechtern als christlicher Sozialismus bezeichnet; im Programm selber taucht der Begriff allerdings nicht auf. Das Programm beginnt mit den Worten: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“
    aus wikipe  Ahlener_Programm
     

  6. Aber seitdem ist in der deutschen Seele wenig Neues passiert. Und man kann nicht alles auf die kommerz- und kommunistischen Marketing- und Massenmedien schieben. Die friedensökologische Hoffnungsbotschaft scheint prinzipiell nicht "durchzudringen" wollen, ja: nicht gehört werden zu können

  7. Die globalen Machtstrukturen sitzen fest und werden von Volkes Mehrheit auch prinzipiell anerkannt. Einige Zukunftsteile stehen rechnerisch fest. Der Bevölkerungszuwachs um eine Millarde pro 15 Jahre. CO2, Methan, Temperatur, Stürme und Dürre, die Anzahl der Atomwaffenstaaten, die Rüstungs­produktion.  (usw.)

  8. Die heutige "Volksbildungshöhe" genügt prinzipiell nicht für einen "Gesellschaftswandel" mit dem Ziel einer starken Friedensgesellschaft. Eigentlich dürften wir nicht mehr an die Zukunft denken (sondern nur an die gegenwart; nach Geulen). Andererseits müssen so an die Zukunft denken, als ob es sie geben würde. 

  9. "Presse­freiheit" bedeutet eben auch gewissenlose "Gewerbefreiheit". Das ist seit Hearst, Hugenberg und Bild-Springer ("Zeitungszaren" und "Medienmogule") jedem bekannt.

 

Grundregeln in Detopia

  1. Detopia meint die radikale und volksweite "Verschwörung" zur annähernden materiellen Gleichheit als Voraussetzung für eine Regierung der größtmöglichen Volksvernunft (Volksregierung, Volksdemokratie) in Deutschland/BRD.

  2. Das schließt ein: die "Volksbildungspflicht" - die "Volkspflicht" zur modernen Allgemeinbildung.

  3. Natürlich: Wenn alle dasselbe wollen, dann wird aus einer "Volksverschwörung" der einfache Volkswille.

  4. Den Volkswillen ("Konsens") benötigen wir für die detopischen Grundregeln und Verfassungsgrundsätze.

  5. Wer hier schnell abwinkt, der weiß noch nichts vom Ernst der Lage.

  6. Zuverlässige und einfache Demokratieformen müssen gefunden werden. Beginnen kann man mit den bisherigen Formen, erweitert um Wissenstests beim Wähler und Gewählten.

  7. Aber Detopia bedeutet auch, dass im Parlament Grundsatzfragen neu entschieden werden (müssen) - und zwar solche, über deren Änderungen wir heute noch nicht nachdenken wollen; aber wie gesagt: volldemokratisch und nötigenfalls mit Volksabstimmung und Vier-Fünftel-Mehrheit.

  8. Auch wichtig: Wir fördern in Detopia das private Unternehmertum kräftig. Aber es gibt zwangsläufig kein privates "Kapital", so dass neue Formen der Unternehmerei und Innovation sich entwickeln müssen.

  9. Detopia kommt zustande, wenn die (erwachsenen) Menschen das wollen.

  10. Ja, ich weiß: Nach 50 Jahren Ökopax-Betroffenheit, -Bewegung, -Aufklärung und 250 Jahren Sozialismustheorie (und -Praxis) - gibt es in Deutschland keinen Volkswillen und kein Volkswissen zu einer Friedlichen Revolution für Zivilisation. Aber alles auf der Welt hat seine Gründe und Ursachen.

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Ohne den Heiligen Geist wird's wohl nicht gehen. Daher ein Bildchen davon.

Ohne den Heiligen Geist wird's wohl nicht gehen

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Der detopische Lösungsansatz für die Krisen der Gegenwart

  1. Eine frei konstruierte - ergo künstliche - Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme 'maßgeschneidert' - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleich­besitz­gesell­schafts­ordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volks­verfassungs­abstimmung mit 85% "Ja, ich will!".

  2. Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopax­autoren mit hinein. Andererseits sind detopische Utopien nichts Neues und am Biertisch und auf Partys werden sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert (zumindestens früher, als ich noch redend herumgelaufen bin.)

  3. Begründung, Grundlagen, Zweck, Ziel und Weg hin zu den "detopischen Zuständen" - können heute allgemeinverständlich dargelegt werden.

  4. Auch sie verständliche Beschreibung und Veranschaulichung einer detopischen Gesellschaftsordnung. Und auch der Trost der Philosophie, falls es zu keinem "Gesellschaftswachstum" kommt.

  5. Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  6. Das allgemein-volks-verständliche "populär-wissenschaftliche" (Sach-) Buch bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess, um "sich selber zu überzeugen".

  7. Es ist auch eine ausgefeilte Gegenpropaganda entstanden, wissenschaftlich gesteuert durch Meinungsmacherinstitute (Public-Relation-Denkfabriken) und Reklameindustrielle; vorbereitet und flankiert durch die Unterhaltungs- und Zerstreuungsindustrie. Diese Gegenpropaganda ("einfache und schnelle Lösungen") wirkt "gut". ("Klimaskeptis", "Öko-Optimismus")

  8. Es werden immer neue Umwelt-Bücher publiziert, auch aus kapitalistischen Gründen. Die schiere Masse senkt die Aufnahmefähigkeit der Massen; meine auch.

  9. Selten wird "Detopia als Lösung" präsentiert, propagiert, angepriesen - als Lösung der Krisen der Gegenwart. Es gibt zwar etliche nicht-kapitalistische Aufrufe, aber sie verheddern sie sich schlussendlich in der Eigentums­ und Machtfrage.

  10. Detopia will maximale Volkswohlfahrt durch maximale Demokratie samt maximaler Freiheit. Letztere muss auch das bedeuten: "Wenn Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen das zu sagen, was sie nicht hören wollen.", also maximale Bildungsanstrengungen, solange, bis die Überlebens­grund­ausbildung erreicht ist (dann kann man ruhiger treten).

  11. Detopia ist in einem Punkte mehr wie das (ideale) Christentum und weniger wie (idealer) Kommunismus: Detopia "will" "ewiges Leben des Volkes". Den Bürgern eines detopischen Landes ist es wichtig, das nicht nur ihre Kinder und Enkel gut existieren, sondern auch deren und deren usw. Eine Kurzform zur Anschaulichkeit: "Deutsches Kinderlachen auf deutschem Boden im Jahre 3000". Soweit und so konkret denken die Bürger von Detopia. Und daraus folgt, dass "ein guter Staat" aufgebaut werden muss. Einige Grundprinzipien liegen heute auf der Hand, so dass darüber nicht mehr diskutiert werden kann: Sauberes Trinkwasser, frische Luft, Reisemöglichkeiten, Internet, genügend Freiheit, erträgliches Arbeiten, Renten- und Krankenversorgung, innere und äußere Sicherheit, Stabilität. - Andere Grundprinzipien sind jedoch neu - oder, wo seit langem bekannt, so doch "volksunbekannt"; jedesfalls "tut das Volk so", als höre es zum ersten Mal davon (auch, wenn ich ihm nachweise, dass schon vor 2000 Jahren darüber geredet und geschrieben wurde.)

  12. Ein detopischer Gesellschaftsplan erscheint als der gedanklich-reale Weg in eine lange und gute Zukunft. Auf der anderen Seite ist der "gedanklich-reale Weg" gegenwärtig noch ganz unreal. Der normale (deutsche) Mensch kennt ihn nicht einmal. Deswegen wissen wir auch nicht, wie sehr er dagegen ist. Man kann da nur eines tun: Nachholen, was in der Kindheit, der Familie, der Schule, der Christenlehre den Bürgern nicht nahe-gebracht wurde: das urtümliche Grund­wissen um Detopia.

  13. Für Organisation der Öffentlichkeitsarbeit wäre eine politische Partei nützlich. Aber das hat nur Sinn, wenn "ohne Stress". Das bedeutet: Es muss eine Mindestanzahl von fähigen Leuten vorhanden sein, damit sich die ehrenamtliche Arbeit genügend verteilt. Bescheidener geht es auch: "Infoclub Detopia e.V", also ein einfacher Infoverein.

  14. Wir müssen jetzt auf altes und neues deutsches Heldentum warten. Darunter verstehe ich: Normale Leute knapsen sich Zeit ab von ihrem Alltagsleben - für die Predigt und Propaganda über Detopia. Das ist heutiges Heldentum, denn die Alltagssorgen werden immer größer (nach Corona ist vor Corona) und eigentlich hat man für alles Zusätzliche keine Zeit, keine Kraft, keine Energie. Außerdem wird man als Spinner betrachtet (so, wie die Umweltschützer vor 30 Jahren). Und sowas kann eben nur ein Held aushalten - und vorwärtsgehen. Es wird solche Helden geben; es fragt sich nur, wieviele es sein werden - und wann.

  15. Wir wissen aus den letzten 50 Jahren der Propagierung der politischen Ökologie, dass manche Denkschritte nicht gegangen werden; auch nicht im privaten Gespräch oder im Rahmen einer Party mit lockernder Musik und geistigen Getränken. 

  16. Mehrere Buchwerke über Detopia sind nötig: was kurzes, was langes, was mit Bildern, was für Kinder, was für Ältere, was für Politiker, was Erzählendes, usw.

  17. detopia-2024:  detopia gibt einen Überblick, was sachbuchschreibende Menschen sich zur Ökologiezukunft ausdenken. Weiterhin wissen wir, was Verleger sich zu veröffentlichen trauen und auch, was das Volk manchmal liest und lernt. Über einen künftigen modernen Sozialismus des laufenden 21. Jahrhunderts ist auch ausführlich nachgedacht worden..  Es läuft ja immer hinaus auf Macht, Parlament, Regierung, Vernunft, Besitz, Religion, Geld, Steuern, Gleichheit. Die Denk- und Gestaltungsvarianten sind also begrenzt und mitnichten unendlich. Um schnell über Sozialismus/Detopia bescheid zu wissen, muss man nun mehr "Piketty etc." studieren als "Harari etc.", also mehr Spezialgeschichte der Gesellschaft als Allgemeingeschichte der Zivilisation.

  18. Um Detopia "wollen zu können", muss jeder seinen Willen dazu trainieren

    Sogar den Willen zum Trainung müssen wir in uns erwecken. Die Erweckung setzt voraus, dass Spuren, Sporen, Keime in uns verhanden sind. Wir müssen uns fragen, wie wichtig es uns ist, ob das menschheitliche Leben ordentlich weitergeht und wie es weiter geht, ob mit Zivilisation oder ohne. Weiterhin müssen wir uns fragen, wie wichtig uns unsere Familie und Freunde sind. Wollen wir wirklich tatenlos zusehen..... ?

    Und wir fragen auch nach unserem eigenen Lebensprojekt. Wollen wir alt werden und das im gesunden Körper, in Würde und Demut? Christen und Sozialisten aller Zeiten antworten in der Regel mit: "Ja, das interessiert mich." Auch wenn "überzeugte Christen und gläubige Sozialisten" "Mangelware" sind: der "christlich-jüdische Hintergrund" bleibt erhalten und findet sich in neuen sozialen Bewegungen (Grünes, Klimatisches, Buddhistisches, Therapeutisches, usw.).

    Insgesamt und stärker breitet sich aber eine Art kapitalistischer Individualismus aus; eine (neue) Grundeinstellung zum Leben ("Selbstoptimierung"), die sich nur und immer mit sich selbst befassen will (und teilweise auch zwingend muß). "Jeder ist seines Glückes Schmied; "Eigenverantwortung"; Vom Tellerwäscher...; usw."  Dennoch: Teilmotivationen für Detopia sind in jeden Menschen vorhanden.

  19. Die "Privatbesitzvermehrungsideologie" ist älter als die Weltreligionen - es gibt diese Ideologie seit Krösuszeiten - wikipedia  Krösus  Aber sie macht keinen Sinn mehr - heutzutage und morgenzutage. Sie ist Wegbereiter des Exterminismus - als letztes Stadium der Zivilisation Geologisch heißen wir jetzt Anthropozän, sagen uns die Erdgeologen Gesellschaftlich sind wir über Marx und den Imperialismus hinausgewachsen. Das wichtigste Zivilisationsmerkmal ist heute nicht mehr Profit, Reichtum oder Weltraumfahrt, sondern der Exterminismus.

  20. Die wikipedia  Weltuntergangsuhr  wird einmal jährlich im Januar gestellt  Die Seriösität und Gewissenhaftigkeit der Uhrensteller stehen außer Frage. Die Aussagekraft jedoch ist relativ zu sehen, da wir die Kriterien nicht kennen. Aber gerade "relativ", also in Beziehung zu den vorigen Jahren - ist der "Kurzüberblick" in die Zukunft aussagekräftig.  Ende Januar wird die Uhr wieder "gestellt". Heute steht der Zeiger noch auf 90 Sekunden vor 12 -  thebulletin.org/doomsday-clock/current-time 

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"Detopia" ist - vereinfacht ausgedrückt

  • eine deutsche Gesellschafts- und Staatsordnung

  • die "radikale" volksweite "Verschwörung" zur annähernden materiellen Gleichheit -

  • als Voraussetzung für ein Parlament und Regiment der größtmöglichen Volksvernunft

  • mit dem Ziel eines mindestens erträglichen Lebens für alle

Das schließt ein:

  • die Pflicht des Bürgers zur politischen und Allgemeinbildung = "Volksbildungspflicht"

  •  grundlegende Freiheiten und grundlegende Menschenrechte

  •  ein Gerechtigkeitsgefühl - "Es ist nichts faul im Staate D"

  •  Rechtsstaat (möglichst mehr als jetzt) und 10 x mehr Demokratie

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Aufgrund dieser Definition muss Detopia durch den Volkswillen (85%) gezeugt, geboren und aufgezogen werden

Der individuelle Wille ist immer dann vorhanden, wenn's um's eigene Leben geht.

Hinzu soll kommen: Der moralische Volkswille zum Guten für die Nachgeborenen.

Merkwort gewünscht? "Deutsches Kinderlachen auf deutschem Boden im Jahre 3000!"

 

 

 

 

 

 

 

 

      

   Impressum       ^^^^