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Quellen

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Wissenschaftliche Erkenntnisse sind immer ein Stück weit spekulativ, es sind stets Neubewertungen und Revisionen möglich. Wie spekulativ genau sie sind, ist von Wissenschaft zu Wissenschaft, von Fachbereich zu Fachbereich, ja sogar von Untersuchung zu Untersuchung unterschiedlich.

Im Bereich der Klimaforschung sind sowohl die Tatsache, dass sich die Erde erwärmt (bisher um etwa 1,1 Grad, seit die Menschen fossile Energieträger verbrennen), als auch der Mechanismus, der dahinter steckt (die Treibhausgase, die durch die Verbrennung entstehen, fangen die Wärme ab, die in die Erdatmosphäre abgestrahlt wird), mittlerweile über jeden Zweifel erhaben.

Wie genau sich die Erwärmung zunächst im Verlauf der nächsten Jahrzehnte und dann der kommenden Jahrhunderte auswirken wird, ist weniger gewiss, zum einen, weil wir nicht wissen, wie schnell sich die Menschen von ihrer Sucht nach fossilen Brennstoffen befreien werden, und zum anderen, weil wir nicht genau sagen können, wie das Klimasystem auf die vom Menschen verursachte Störung reagiert.

Doch die Anmerkungen, die hier folgen, bieten, so hoffe ich, einen Überblick über die aktuelle Lage der Wissenschaft. Darüber hinaus dienen sie als Bibliografie für dieses Buch.

Alle Links zu diesen Quellen wurden zwischen dem 21. Januar und dem 26. März 2019, parallel zur Übersetzung, abgerufen.


Anmerkungen

detopia-2022: Die Links habe ich nicht ausprobiert.

 

 

271-335

I  Kaskaden   Lauftext

1  Diese Massenaussterben ereigneten sich am Ende des Ordoviziums, im oberen Devon, am Ende des Perms, am Ende der Trias und am Ende der Kreide. Ein sehr guter, auch für Laien verständlicher Überblick über jedes einzelne von ihnen findet sich in Peter Brannen, The Ends of the World, New York, Harper-Collins, 2017.

2  All diese Zahlen sind Schätzwerte, und unterschiedliche Untersuchungen kommen oft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Manche Studien des Aussterbens am Ende des Perms legen beispielsweise nahe, dass damals nur etwa 90 Prozent der Lebewesen ausgelöscht wurden, während in anderen von 97 Prozent die Rede ist. Die hier genannten Zahlen stammen aus dem Cosmos-Artikel »The Five Big Mass Extinctions«,   https://cosmosmagazine.com/palaeontology/big-five-extinctions   (deto-2022: funkt nicht mehr)

3 Brannen, Ends of the World.

4 Welche Kombination von Umweltfaktoren das Massenaussterben am Ende des Perms nun genau herbeigeführt hat (Vulkanausbrüche, Mikroben, Methan aus der Arktis), wird viel diskutiert, aber eine Zusammenfassung der Theorie, dass vulkanische Aktivität für einen Temperaturanstieg auf der Erde sorgte, was dazu führte, dass Methan freigesetzt wurde, was die Erwärmung wiederum beschleunigte, findet sich hier: Uwe Brand et al., »Methane Hydrate: Killer Cause of Earth's Greatest Mass Extinction«, Paleoworld 25, Nr. 4, Dezember 2016, S. 496-507, https://doi.Org/10.1016/j.palwor. 2016.06.002.

5 »Sowohl beim PETM [Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum] als auch gegen Ende des Perms wurden maximal eine Milliarde Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, und momentan sind es zehn Milliarden Tonnen«, erklärte mir Lee Kump, ein Geowis-senschaftler von der Penn State University, der zu den führenden Fachleuten auf dem Gebiet der Massenaussterben zählt. »Beide Ereignisse dauerten deutlich länger an als die Verbrennung fossiler Energieträger, was die Differenz verringert - aber nicht zehnmal so lang, sondern eher zwei- oder dreimal so lang.«

6 Jessica Blunden, Derek S. Arndt und Gail Hartfield (Hg.), »State of the Climate in 2017«, Bulletin ofthe American Meteorological Society 99, Nr. 8, August 2018, Si-S332, https://doi.org/10.1175/2018BAMSStateoftheClimate. 1.

7 Rob Moore, »Carbon Dioxide in the Atmosphere Hits Record High Monthly Average«, Scripps Institution of Oceanography, 2. Mai 2018. Wie Moore es formuliert: »Vor dem Beginn der industriellen Revolution schwankte der COyGehalt über die Jahrtausende hinweg, aber die Grenze von 300 ppm hat er in den letzten 800000 Jahren niemals überschritten.« https://scripps.ucsd.edu/programs/keelingcurve/2018/05/02/carbon-dioxide-in-the-atmosphere-hits-record-high-monthly-average

8 Siehe zum Beispiel Aradhna K. Tripati, Christopher D. Roberts und Robert A. Eagle, »Coupling of C02 and Ice Sheet Stability over Major Climate Transitions of the Last 20 Million Years«, Science 326, Nr. 5958, Dezember 2009, S. 1394-1397. »Als die Kohlendioxidwerte zum letzten Mal so hoch waren wie heute - und auf dem Level verharrten -, lagen die Temperaturen weltweit etwa 2,5 bis fünf Grad höher als heute«, erklärte Tripati in der Pressemeldung der UCLA zur Studie. »Der Meeresspiegel war rund 20 bis 35 Meter höher, das Meer in der Arktis war nicht dauerhaft von einer Eisschicht bedeckt, und auch in der Antarktis und auf Grönland gab es wenig Eis.«

9 Ebd.

10 Carbon Dioxide Information Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory, »Global, Regional, and National Fossil-Fuel C02 Emissions«, Oak Ridge, Tennessee, 2017, https://doi.org/10.3334/CDIAC/00001_V2017. Es gibt unterschiedliche Berichte und Schätzungen dazu, wie hoch der C02-Ausstoß in früheren Zeiten war, aber laut dem Oak Ridge National Laboratory sind es seit dem Jahr 1751 1578 Gigatonnen durch fossile Brennstoffe, davon 820 Gigatonnen seit 1989.

11 Gemäß dem Oak Ridge National Laboratory sind es seit 1946 insgesamt 1376 Gigatonnen, was 87 Prozent von 1578 entspricht.

12 R. Revelle und H. Suess, »Carbon Dioxide Exchange Between Atmosphere and Ocean and the Question of an Increase of Atmospheric C02 During the Past Decades«, Tellus9,1957, S. 18-27.

13 Siehe zum Beispiel Nicola Jones, »How the World Passed a Carbon Threshold and Why It Matters«, Yale Environment 360,26. Januar 2017, https://e360.yale.edu/features/ how-the-world-passed-a-carbon-threshold-400ppm-and-why-it-matters.

14 Scripps Institution of Oceanography, »Another Climate Milestone Falls at Mauna Loa Observatory«, 7. Juni 2018, https://scripps.ucsd.edu/news/another-climate-miles-tone-falls-mauna-loa-observatory.

15 IPCC, Climate Change 2014: Synthesis Report, Summaryfor Policymakers, Genf, 2014, S. 11.

16 Gaia Vince, »How to Survive the Coming Century«, New Scientist, 25. Februar 2009. Diese Einschätzung ist teilweise recht extrem, aber es trifft unbestreitbar zu, dass weite Teile jener Regionen durch eine Erwärmung dieses Ausmaßes gemäß allen Standards, die wir heute ansetzen, extrem lebensfeindlich würden.

17 Alec Luhn und Elle Hunt, »Besieged Russian Scientists Drive Away Polar Bears«, The Guardian, 14. September 2016.

18 Michaeleen Doucleff, »Anthrax Outbreak in Russia Thought to Be Result of Thawing Permafrost«, NPR, 3. August 2016.

19 Phillip Connor, »Most Displaced Syrians Are in the Middle East, and About a Million Are in Europe«, Pew Research Center 29. Januar 2018, http://www.pewresearch. org/fact-tank/2018/01/29/where-displaced-syrians-have-resettled.

20 »Bis 2050 wird schätzungsweise jeder siebte Bewohner Bangladeschs durch den Klimawandel aus seiner Heimat vertrieben worden sein«, sagte Robert Watkins von den Vereinten Nationen 2015; siehe Mubashar Hasan, »Bangladeshs Climate Change Migrants«, ReliefWeb, 13. November 2015.

21 Weltbank, Groundswell: Preparing for Internal Climate Migration, Washington, D.C., 2018, S. xix, https://openknowledge.worldbank.org/handle/10986/29461

22 Connor, »Most Displaced Syrians«. »Nach sieben Jahren Konflikt im Land haben fast 13 Millionen Syrer ihre Heimat verlassen«, berichtet Phillip Connor.

23 Baher Kamal, »Climate Migrants Might Reach One Billion by 2050«, ReliefWeb, 21. August 2017, https://reliefweb.int/report/world/climate-migrants-might-reach-one-billion-2050

24 U.S. Census Bureau, »Historical Estimates of World Population«,  www.census.gov/data/tables/time-series/demo/international-programs/historical-est-worldpop.html  

25 United Nations Convention to Combat Desertification, »Sustainability. Stability. Security«, www.unccd.int/actions/sustainability-stability-security-3s-initiative.

26 U. S. Census Bureau, Statistical Abstract ofthe United States: 2012, www2.census. gov/library/publications/2011 /compendia/statab/131 ed/tables/12s 1329.pdf, S. 835. Demnach werden im Jahr 2020 595 Millionen Menschen in Nord- und 440 Millionen in Südamerika leben.

27 Eukaryote, »The Funnel of Human Experience«, LessWrong, 9. Oktober 2018, www.lesswrong.com/posts/SwBEJapZNzWFifLN6/the-funnel-of-human-experience.

28 »Marshalls Likens Climate Change Migration to Cultural Genocide«, Radio New Zealand, 6. Oktober 2015, www.radionz.co.nz/news/pacific/286139/marshalls-likens-climate-change-migration-to-cultural-genocide.

29 Genau genommen handelt es sich nicht um eine Glockenkurve, sondern um eine Verteilungskurve, weil es statt einer gleichmäßigen Verteilung optimistischer und pessimistischer Szenarien einen langen Schwanz negativer Ausgänge gibt (das heißt, die Anzahl der schlimmstmöglichen Ausgänge ist deutlich höher als die der bestmöglichen).

30 Die vielleicht beste Referenz für die verschiedenen Vorhersagemodelle ist der »Climate Action Tracker«, der berechnet hat, dass sich die Erde, wenn alle bestehenden Klimaschutzzusagen umgesetzt würden, bis 2100 um 3,16 Grad erwärmen würde.

31 Alexander Nauels et al„ »Linking Sea Level Rise and Socioeconomic Indicators Under the Shared Socioeconomic Pathways«, Environmental Research Letters 12, Nr. 11, Oktober 2017, https://doi.org/10.1088/1748-9326/aa92b6. 2017 erklärten Nauels und seine Kollegen, dass schon bei einer Erwärmung um nur 1,9 Grad der Kipppunkt für das Schmelzen der Eisschilde erreicht sein könnte.

32 Der totale Zusammenbruch der Eisschilde würde den Meeresspiegel Schätzungen zufolge letztendlich um mehr als 60 Meter ansteigen lassen, aber diese Städte würden auch schon bei einem weitaus geringeren Anstieg überflutet. Miami liegt knapp zwei Meter über dem Meer, Dhaka zehn. Bei Shanghai sind es vier Meter, während sich Teile von Hongkong auf einer Höhe mit dem Meeresspiegel befinden - deshalb berichtete die South China Morning Post 2015, dass eine Erwärmung um vier Grad in diesen beiden Städten 45 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertreiben könnte: Li Ching, »Rising Sea Levels Set to Displace 45 Million People in Hong Kong, Shanghai and Tianjin If Barth Warms 4 Degrees from Climate Change«, South China Morning Post, 9. November 2015.

33 Thorsten Mauritsen und Robert Pincus, »Committed Warming Inferred from Observations«, Nature Climate Change, 31. Juli 2017; Adrian E. Raftery et al., »Less than 2°C Warming by 2100 Unlikely«, Nature Climate Change, 31. Juli 2017; Hubertus Fischer et al., »Paleoclimate Constraints on the Impact of 2°C Anthropogenic Warming and Beyond«, Nature Geoscience, 25. Juni 2018.

34 Brady Dennis und Chris Mooney, »Scientists Nearly Double Sea Level Rise Pro-jections for 2100, Because of Antarctica«, The Washington Post, 30. März 2016.

35 Alvin Stone, »Global Warming May Be Twice What Climate Models Predict«, UNSW Sydney, 5. Juli 2018, https://newsroom.unsw.edu.au/news/science-tech/global-warming-may-be-twice-what-climate-models-predict.

36 Fischer, »Paleoclimate Constraints on the Impact... 2018.«

37 Will Steffen et al., »Trajectories of the Earth System in the Anthropocene«, Pro-ceedings ofthe National Academy of Sciences, 14. August 2018, S. 8252-8259.

38 Nauels, »Linking Sea Level Rise and Socioeconomic Indicators«, https://doi. org/10.1088/1748-9326/aa92b6.

39 Robert McSweeney, »The Impacts of Climate Change at 1.5C, 2C and Beyond«, CarbonBrief, 4. Oktober 2018, https://interactive.carbonbrief.org/impacts-climate-change-one-point-five-degrees-two-degrees

40 Ebd.

41 Felipe J. Colon-Gonzalez et al., »Limiting Global-Mean Temperature Increase to 1.5-2°C Could Reduce the Incidence and Spatial Spread of Dengue Fever in Latin America«, Proceedings ofthe National Academy of Sciences 115, Nr. 24, Juni 2018, S. 6243-6248, https://doi.org/10.1073/pnas. 1718945115

42 Ana Maria Vicedo-Cabrera et al., »Temperature-Related Mortality Impacts Un-der and Beyond Paris Agreement Climate Change Scenario«, Climatic Change 150, Nr. 3-4, Oktober 2018, S. 391-402, https://doi.org/10.1007/sl0584-018-2274-3

43 Wie bei allen Untersuchungen des Paläoklimas gehen die Ansichten auch hier auseinander, aber diese Zusammenfassung stammt aus Howard Lee, »What Happened the Last Time It Was as Warm as It's Going to Get at the End of This Century«, Ars Technica, 18. Juni 2018

44 Timothy Morton, Hyperobjects: Philosophy and Ecology After the End of the World, Minneapolis, University of Minnesota Press, 2013

45 IPCC, Climate Change 2014: Synthesis Report, S. 11.

46 Beispielsweise in »The Scientific Consensus on Climate Change: How Do We Know We're Not Wrong?«, in: Climate Change: What It Meansfor Us, Our Children, and Our Grandchildren, Cambridge, Massachusetts, MIT Press, 2014

47 Gernot Wagner und Martin L. Weitzman, Klimaschock: Die extremen wirtschaftlichen Konsequenzen des Klimawandels, Wien, Ueberreuter, 2016. S. 61-64

48 »Wenn das Produktivitätswachstum groß ist, beträgt der Anstieg der globalen Temperatur 2100 5,3°C.« William Nordhaus, »Projections and Uncertainties About Climate Change in an Area of Minimal Climate Policies«, Arbeitspapier, National Bureau of Economic Research, 2016.

49 Steven C. Sherwood und Matthew Huber, »An Adaptability Limit to Climate Change Due to Heat Stress«, Proceedings ofthe National Academy of Sciences 107, Nr. 21, Mai 2010, S. 9552-9555, https://doi.org/10.1073/pnas.0913352107

 

 

50 Jason Treat et al., »What the World Would Look Like If All the Ice Melted«, National Geographie, September 2013.

51 Das ist eine Zahl, die oft von Klimaforschern genannt wird, unter anderem von Katharine Hayhoe in: Jonah Engel Bromwich, »Where Can You Escape the Harshest Effects of Climate Change?«, The New York Times, 20. Oktober 2016. »Zwei Drittel der größten Städte der Welt befinden sich nur wenige Meter über dem Meeresspiegel«, sagt Hayhoe.

52 Wenn jedes Grad Erwärmung die Erträge der Nutzpflanzen um 10 bis 15 Prozent sinken ließe, wie David Battisti und Rosamond Naylor darlegen - wobei sich höhere Temperaturen schlimmer auswirken als niedrigere -, würde ein Temperaturanstieg um acht Grad dazu führen, dass in den heutigen Anbauregionen der Welt kaum noch Nahrung produziert wird.

53 Als die Erde das letzte Mal auch nur fünf Grad wärmer war, war das, was wir heute als Arktis bezeichnen, eine tropische Region, wie Peter Brannen in Ends of the World aufzeigt.

54 Peter M. Cox et al., »Emergent Constraint on Equilibrium Climate Sensitivity from Global Temperature Variability«, Nature 553, Januar 2018, S. 319-322.

55 Mark Lynas, Six Degrees: Our Future on a Hotter Planet, New York, HarperCollins, 2007. Dieses Buch liefert eine wertvolle Übersicht darüber, wie unsere Zukunft durch die Erwärmung aussehen könnte.

56 Edward O. Wilson, Die Hälfte der Erde: Ein Planet kämpft um sein Leben, München, C.H. Beck, 2016.

57 Namentlich die Hurrikans Irma, Katia und Jose.

58 Tia Ghose, »Hurricane Harvey Caused 500000 Year Floods in Some Areas«, Live Science, 11. September 2017, www.livescience.com/60378-hurricane-harvey-once-in-500000-year-flood.html.

59 Christopher Ingraham, »Houston Is Experiencing Its Third >500-Year< Flood in Three Years. How Is That Possible?«, The Washington Post, 29. August 2017.

60 Das war der Hurrikan Ophelia.

61 UNICEF, »16 Million Children Affected by Massive Flooding in South Asia, with Millions More at Risk«, 2. September 2017, www.unicef.org/press-releases/16-milli-on-children-affected-massive-flooding-south-asia-millions-more-risk.

62 Tom Di Liberto, »Torrential Rains Bring Epic Flash Floods in Maryland in Late May 2018«, NOAA Climate.gov, 31. Mai 2018, www.climate.gov/news-features/event-tracker/torrential-rains-bring-epic-flash-floods-maryland-late-may-2018

63 Jason Samenow, »Red-Hot Planet: All-Time Heat Records Have Been Set All over the World During the Past Week«, The Washington Post, 5. Juli 2018

64 Rachel Lau, »Death Toll Rises to 54 as Quebec Heat Wave Ends«, Global News, 6. Juli 2018, https://globalnews.ca/news/4316878/50-people-now-dead-due-to-sweltering-quebec-heat-wave

65 Jon Herskovitz, »More than 100 Large Wildfires in U.S. as New Blazes Erupt«, Reuters, 11. August 2018, www.reuters.com/article/us-usa-wildfires/more-fhan-100-large-wildfires-in-u-s-as-new-blazes-erupt-idUSKBNlKXOOB

66 »Holy Fire Burns 4000 Acres, Forcing Evacuations in Orange County«, Fox 5 San Diego, 6. August 2018.

67 Kirk Mitchell, »Spring Creek Fire >Tsunami< Sweeps over Subdivision, Raising Home Toll to 251«, Denver Post, 5. Juli 2018.

68 Elaine Lies, »Hundreds of Thousands Evacuated in Japan as >Historic Rain< Falls; Two Dead«, Reuters, 6. Juli 2018, https://af.reuters.com/article/commoditiesNews/idAFL4NlU21AH 

69 »Two Killed, 2.45 Million Evacuated as Super Typhoon Mangkhut Hits Mainland China«, The Times oflndia, 16. September 2018, https://timesofindia.indiatimes.com/ world/china/super-typhoon-mangkhut-hits-china-over-2-45-million-people-evacuated/ articleshow/6583061 l.cms

70 Patricia Sullivan und Katie Zezima, »Florence Has Made Wilmington, N. C. an Island Cut Off from the Rest of the World«, The Washington Post, 16. September 2018.

71 Umair Irfan, »Hog Manure Is Spilling Out of Lagoons Because of Hurricane Florence's Floods«, Vox, 21. September 2018.

72 Joel Burgess, »Tornadoes in the Wake of Florence Twist Through North Carolina«, Asheville Citizen-Times, 17. September 2018.

73 Hydrology Directorate, Government of India, Study Report: Kerala Floods of August 2018, September 2018, https://www.iirs.gov.in/iirs/sites/default/files/upload/ document/Kerala_Flood_Sep 18a.pdf.

74 Josh Hafner, »Remote Hawaiian Island Vanishes Underwater After Hurricane«, USA Today, 24. Oktober 2018.

75 Paige St. John et al., »California Fire: What Started as a Tiny Brush Fire Became the State's Deadliest Wildfire. Here's How«, Los Angeles Times, 18. November 2018.

76 Rüben Vives, Melissa Etehad und Jaclyn Cosgrove, »Southern California Fire Devastation Is >the New Normals Gov. Brown Says«, Los Angeles Times, 10. Dezember 2017.

77 »Wallace Broecker: How to Calm an Angry Beast«, CBC News, 19. November 2008, www.cbc.ca/news/technology/wallace-broecker-how-to-calm-an-angry-beast-1.714719

78 Evakuierungsaufforderungen des County Santa Barbara (Kalifornien) 2018.

79 Michael Schwirtz, »Besieged Rohingya Face »Crisis Within the Crisis<: Deadly Floods«, The New York Times, 13. Februar 2018.

80 Phil Helsel, »Body of Mother Found After California Mudslide; Death Toll Rises to 21«, NBC News, 20. Januar 2018, www.nbcnews.com/news/us-news/body-mot-her-found-after-california-mudslide-death-toll-rises-21-n839546.

81 NASA Science, »Is Arctic Permafrost the >Sleeping Giant< of Climate Change?«, NASA, 24. Juni 2013, https://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2013/ 24jun_permafrost.

82 Environmental Protection Agency, »Greenhouse Gas Emissions: Understanding Global Warming Potentials«, www.epa.gov/ghgemissions/understanding-global-war-ming-potentials.

83 Ein guter Überblick findet sich in: Lee R. Kump und Michael E. Mann, Dire Pre-dictions: Understanding Global Warming, 2nd ed., New York, DK, 2015.

84 Melanie J. Froude und David N. Petley, »Global Fatal Landslide Occurrence from 2004 to 2016«, Natural Hazards and Earth Systems Sciences 18, 2018, S. 2161-2181, https://doi.org/10.5194/nhess-18-2161-2018.

85 Bob Berwyn, »Destructive Flood Risk in U.S. West Could Triple If Climate Change Left Unchecked«, Inside Climate News, 6. August 2018, https://insideclimate-news.org/news/06082018/global-warming-climate-change-floods-california-oroville-dam-scientists.

86 Ellen Wulfhorst, »Overlooked U. S. Border Shantytowns Face Threat of Gathe-ring Storms«, Reuters, 11. Juni 2018, https://af.reuters.com/article/commoditiesNews/ idAFL2NlS02FZ.

87 Andrew D. King und Luke J. Harrington, »The Inequality of Climate Change from 1.5°C to 2°C of Global Warming«, Geophysical Research Letters 45, Nr. 10, Mai 2018, S. 5030-5033, https://doi.org/10.1029/2018GL078430.

88 Andrea Thompson, »Drought and Climate Change Could Throw Fall Colors Off Schedule«, Scientific American, 1. November 2016.

89 Pablo Imbach et al., »Coupling of Pollination Services and Coffee Suitability Un-der Climate Change«, Proceedings ofthe National Academy of Sciences 114, Nr. 39, September 2017, S. 10438-10442, https://doi.org/10.1073/pnas.1617940114. Eine Zusammenfassung dieses Artikels in Yales E360 lautet: »Lateinamerika könnte bis 2050 bis zu 90 Prozent seiner Kaffeeanbauflächen verlieren.«

90 Caspar Hallman et al., »More Than 75 Percent Decline over 27 Years in Total Flying Insect Biomass in Protected Areas«, PLOS One 12, Nr. 10, Oktober 2017, https:// doi.org/10.1371/journal.pone.0185809.

91 Damian Carrington, »Climate Change Is Disrupting Flower Pollination, Research Shows«, The Guardian, 6. November 2014.

92 Bob Berwyn, »Fish Species Forecast to Migrate Hundreds of Miles Northward as U. S. Waters Warm«, Inside Climate News, 16. Mai 2018, https://insideclimatenews.org/ news/16052018/fish-species-climate-change-migration-pacific-northwest-alaska-atlantic-gulf-maine-cod-pollock.

93 Kendra Pierre-Louis, »As Winter Warms, Bears Can't Sleep, and They're Getting into Trouble«, The New York Times, 4. Mai 2018.

94 Moises Velaquez-Manoff, »Should You Fear the Pizzly Bear?«, The New York Times Magazine, 14. August 2014.

95 Joel Guiot und Wolfgang Cramer, »Climate Change: The 2015 Paris Agreement Thresholds and Mediterranean Basin Ecosystems«, Science 354, Nr. 6311, Oktober 2016, S. 463-468, https://doi.org/10.1126/science.aah5015. Guiots und Cramers Berechnungen ergeben, dass sich ein Großteil der Region selbst dann in eine Wüste verwandeln würde, wenn die Erwärmung auf unter zwei Grad beschränkt bliebe.

96 »Sahara Desert Dust Cloud Blankets Greece in Orange Haze«, Sky News, 26. März 2018, https://news.sky.com/story/sahara-desert-dust-cloud-bIankets-greece-in-orange-haze-11305011.

97 »How Climate Change Might Affect the Nile«, The Economist, 3. August 2017.

98 Tom Yulsman, »Drought Turns the Rio Grande into the >Rio Sand<«, Discover, 15. Juli 2013.

99 Muthukumara Mani et al., »South Asia's Hotspots: Impacts of Temperature and Precipitation Changes on Living Standards«, Weltbank, Washington, D. C, Juni 2018, S. xi, https://openknowledge.worldbank.org/bitstream/handle/10986/28723/97814648 11555.pdf ?sequence=5&isAllowed=y.

 

 

100 Andreas Malm, Fossil Capital: The Rise of Steam Power and the Roots of Global Warming, London, Verso, 2016.

101 Marshall Burke et al., »Large Potential Reduction in Economic Damages Under UN Mitigation Targets«, Nature 557, Mai 2018, S. 549-553, https://doi.org/10.1038/ S41586-018-0071-9.

102 R. Warren et al., »Risks Associated with Global Warming of 1.5 or 2C«, Tyndall Centre for Climate Change Research, Mai 2018, www.tyndall.ac.uk/sites/default/files/ publications/briefing_note_risks_warren_r 1 -1 .pdf.

103 Laut dem Global Wealth Report 2017 von Credit Suisse betrug das weltweite Vermögen in jenem Jahr 280 Billionen Dollar.

104 Laut der Weltbank lag die globale Wachstumsrate zum letzten Mal im Jahr 1976 bei 5,355 Prozent. Weltbank, »GDP Growth (Annual %)«, https://data.worldbank.org/ indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG.


105 Dieser Begriff gelangte durch Herman E. Daly zu Bekanntheit, dessen Anthologie Toward a Steady-State Economy, San Francisco, W. H. Freeman, 1973, einen unorthodoxen Blick auf die Geschichte des Wirtschaftswachstums warf, der in Zeiten des Klimawandels besonders bestechend wirkt. (»Die Wirtschaft ist eine hundertprozentige Tochter der Umwelt, nicht andersherum.«)

106 Drew Shindell et al., »Quantified, Localized Health Benefits of Accelerated Carbon Dioxide Emissions Reductions«, Nature Climate Change 8, März 2018, S. 291-295, https://doi.org/10.1038/s41558-018-0108-y.

107 IPCC, Global Warmingof 1.5°C: An IPCC Special Report on the Impactsof Global Warming of1.5°C Above Pre-Industrial Levels and Related Global Greenhouse Gas Emission Pathways, in the Context of Strengthening the Global Response to the Threat of Climate Change, Sustainable Development, and Efforts to Eradicate Poverty, Incheon, Korea, 2018, www.ipcc.ch/report/srl5.

108 Diesen Wert nannte die Weltgesundheitsorganisation 2014 in einer Einschätzung, in der sie die Luftverschmutzung als das größte Gesundheitsrisiko der Welt bezeichnete: WHO, »Public Health, Environmental and Social Determinants of Health (PHE)«, www.who.int/phe/health_topics/outdoorair/databases/en.

109 Eine praktische Zusammenfassung dieser Frage, die unter den westlichen Liberalen plötzlich allgegenwärtig ist, und eine ausführliche Gegenrede findet sich hier: Connor Kilpatrick, »It's Okay to Have Children«, Jacobin, 22. August 2018.

110 Eine umfassende Übersicht über diese Klimalösungen (pflanzliche Ernährung, Dachbegrünung, Frauenbildung) liefert er in Drawdown - Der Plan: Wie wir die Erderwärmung umkehren können, Gütersloh, Gütersloher Verlagshaus, 2019.

111 Dieser Wert ist wahrscheinlich zu hoch angesetzt, aber er stammt aus »Less In, More Out«, veröffentlicht von der britischen Green Alliance 2018.

112 Anne Stark, »Americans Used More Clean Energy in 2016«, Lawrence Liver-more National Laboratory, 10. April 2017, www.llnl.gov/news/americans-used-more-clean-energy-2016.

113 David Coady et al., »How Large Are Global Fossil Fuel Subsidies?«, World Development 91, März 2017, S. 11-27, https://doi.Org/10.1016/j.worlddev.2016.10.004.

114 The New Climate Economy, »Unlocking the Inclusive Growth Story of the 2 Ist Century: Accelerating Climate Action in Urgent Times«, Washington, D.C., Global Commission on the Economy and Climate, September 2018, S. 8, https://newclimatee-conomy.report/2018.

115 Zach Conrad et al., »Relationship Between Food Waste, Diet Quality, and Environmental Sustainability«, PLOS One 13, Nr. 4, April 2018, https://doi.org/10.1371/ Journal, pone.0195405.

116 Eric Holthaus, »Bitcoins Energy Use Got Studied, and You Libertarian Nerds Look Even Worse than Usual«, Grist, 17. Mai 2018, https://grist.org/article/bitcoins-energy-use-got-studied-and-you-libertarian-nerds-look-even-worse-than-usual. Siehe  auch Alex de Vries, »Bitcoin's Growing Energy Problem«, Cell 2, Nr. 5, Mai 2018, S. 801-805, https://doi.Org/10.1016/j.joule.2018.04.016.

117 Nicola Jones, »Waste Heat: Innovators Turn to an Overlooked Renewable Resource«, Yale Environment 360, 29. Mai 2018. »In den Vereinigten Staaten erreichen die meisten mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke heute eine Effizienz von etwa 33 Prozent«, schreibt Jones, »während Heizkraftwerke üblicherweise eine Effizienz von 60 bis 80 Prozent haben.«

118 Die Weltbank schätzte die Kohlendioxidemissionen der USA für das Jahr 2014 auf 16,49 Tonnen pro Kopf, während der Durchschnittsbürger aus der EU in dem Jahr nur für 6,379 Tonnen verantwortlich war (es würden also deutlich mehr als 50 Prozent eingespart). Weltbank, »CO2 Emissions (Metrie Tons per Capita)«, https://data.worldbank. org/indicator/EN.ATM.C02E.PC.

119 Die reichsten 10 Prozent der Welt sind verantwortlich für rund die Hälfte aller Emissionen, berechnete Oxfam im »Extreme Carbon Equality«-Bericht von Dezember 2015, verfügbar unter www.oxfam.org/sites/www.oxfam.org/files/file_ attachments/mb-extreme-carbon-inequality-021215-en.pdf. Der durchschnittliche ökologische Fußabdruck eines Mitglieds des reichsten einen Prozents ist laut der Studie 175-mal größer als der von jemandem, der zu den ärmsten 10 Prozent der Welt gehört.

120 Die vielleicht anschaulichste Illustration stellt der Webcomic »A Timeline of Earth's Average Temperature« von xkcd dar, der am 12. September 2016 erschien, siehe www.xkcd.com/1732.



II  Elemente des Chaos

 

Hitzetod

 

121 Steven C. Sherwood und Matthew Huber, »An Adaptability Limit to Climate Change Due to Heat Stress«, Proceedings ofthe National Academy of Sciences 107, Nr. 21, Mai 2010, S. 9552-9555, https://doi.org/10.1073/pnas.0913352107.

122 Ebd. Sherwood und Huber schreiben: »Kurze Perioden der Hitzespeicherung sind verkraftbar, aber nur für wenige Stunden, und danach ist eine ausgiebige Erholungsphase nötig.«

123 Mark Lynas, Six Degrees: Our Future on a Hotter Planet, Washington, D. C, National Geographie Society, 2008, S. 196.

124 John P. Dünne et al., »Reductions in Labour Capacity from Heat Stress Under Climate Warming«, Nature Climate Change 3, Februar 2013, S. 563-566, https:// doi.org/10.1038/NCLIM ATE 1827.

125 Joseph Romm, Climate Change: What Everyone Needs to Know, Oxford, Oxford University Press, 2016, S. 138.

126 IPCC, Climate Change 2014: Synthesis Report, Summaryfor Policymakers, Genf, 2014, S. 11, https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/AR5_SYR_FINAL_SPM. pdf.

127 Romm, Climate Change, 2016, S. 41.

128 Weltbank, Turn Down the Heat: Why a 4°C Warmer World Must Be Avoided, Washington, D. C, November 2012, S. 13, http://documents.worldbank.org/curated/ en/865571468149107611 /pdf/NonAsciiFileNameO.pdf.

129 IPCC, Climate Change 2014, S. 15, www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/syr/ AR5_SYR_FINAL_SPM.pdf. »Für RCP8.5 wird erwartet, dass die Kombination aus hohen Temperaturen und Feuchtigkeit 2100 in einigen Gebieten in bestimmten Abschnitten des Jahres die Alltagsaktivitäten der Menschen einschränken wird, darunter der Anbau von Nahrungsmitteln und das Arbeiten im Freien.«

130 Tom K. R. Matthews et al., »Communicating the Deadly Consequences of Global Warming for Human Heat Stress«, Proceedings ofthe National Academy of Sciences 114, Nr. 15, April 2017, S. 3861-3866, https://doi.org/10.1073/pnas.1617526114. Zum Sommer 2015 schreiben die Autoren: »Die außergewöhnliche Hitze hat tödliche Folgen, allein in Indien und Pakistan wurden 3400 Todesfälle gemeldet.«

131 Weltbank, Turn Down the Heat, S. 37, http://documents.worldbank.org/curated/ en/865571468149107611 /pdf/Non AsciiFileName0.pdf.

132 William Langewiesche, »How Extreme Heat Could Leave Swaths ofthe Planet Uninhabitable«, Vanity Fair, August 2017.

133 Ethan Coffel et al., »Temperature and Humidity Based on Projections of a Rapid Rise in Global Heat Stress Exposure During the 21st Century«, Environmental Research Letters 13, Dezember 2017, https://doi.org/10.1088/1748-9326/aaa00e.

134 Weltbank, Turn Down the Heat, S. 38, http://documents.worldbank.org/curated/ en/865571468149107611 /pdf/NonAsciiFileNameO.pdf.

135 IFRC, »India: Heat Wave - Information Bulletin No. Ol«, 11. Juni 1998, www. ifrc.org/docs/appeals/rpts98/in002.pdf.

136 In Moskau gingen jeden Tag 10.000 Notrufe ein, und viele Ärzte glauben, dass es in Wahrheit mehr Tote gab als offiziell vermeldet.

137 Craig Nelson und Ghassan Adan, »Iraqis Boil as Power-Grid Failings Exacerbate Heat Wave«, The Wall Street Journal, 11. August 2016.

138 Ayhan Demirbas et al., »The Cost Analysis of Electric Power Generation in Saudi Arabia«, Energy Sources, Part B 12, Nr. 6, März 2017, S. 591-596, https://doi.org/ 10.1080/15567249.2016.1248874.

139 Internationale Energieagentur, The Future ofCooling: Opportunities for Energy-Efficient Air Conditioning Paris, 2018, S. 24, www.iea.org/publications/freepublications/ publication/The_Future_of_Cooling.pdf.

140 Nihar Shah et al., »Benefits of Leapfrogging to Superefficiency and Low Global Warming Potential Refrigerants in Room Air Conditioning«, Lawrence Berkeley National

 

 

 

 

 

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