Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen.
Karl Valentin

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Die nächste Gesellschaftsordnung muss das Volk sich ganz alleine ausdenken. Die Tausendquadratmeter-Gleich­besitz­gesell­schafts­ord­nung mit Rechtsstaat und viel Demokratie (Garant für Freiheit und Gerechtigkeit) ist mein Beitrag zur Zukunfts­dis­kussion.

 

Autoren

 

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Organisatorisches: 

Ulf Turlach aus Zwickau in Sachsen  

ePost: detopia + posteo + de 

Bei rechtemäßigen Einwänden bitte mir einen Bescheid geben.

 

Technisches  

Der Internet Explorer spielt ein Auto-Audio ab, wenn ich eines programmiert habe. Eventuell kann man andere Browser erweitern, um diese alte Anweisung abzuspielen.

Gegen Über-Zeilenlänge auf Breit-Monitoren hilft Browser-Fenster verengen. Klein-Monitore quer halten, damit es einigermaßen aussieht.

Wir haben nicht mehr das "partizipative Internet 2.0" des Jahres 2000. Heute: Plattform-Internet 4.0. Die Rechtslage ist nun anders. So kann ich detopia.de nicht durchgehend ins Netz geben. Das hängt mit der Rechtssicherheit zusammen. Wenn ein Link nicht funken will, dann über ein anderes Register probieren. Man muss auch nicht jeden Text kennen. Gute neuere Sachbuchautoren fassen ihre Vorbilder zusammen und entwickeln sie weiter. Es wandeln sich auch meine Vorstellungen über das Layout; vor  Jahren galten mir manche Seiten als modern und heute als altbacken. Vollbild-Taste: F11. Such-Taste: Strg+F. 

 

 

Mein Lösungsansatz für die Vielfach-Krise: 

 

Eine 'frei konstruierte' ergo 'künstliche' Wirtschafts- und Sozialordnung - auf die Probleme  maßgeschneidert - ohne Privat­besitz­vermehrungs­ideologie, als Gleichbesitzgesellschaftsordnung organisiert; geschaffen durch einen Gesellschaftsvertrag mittels Volksverfassungsabstimmung.

Diese Lösung wird selten gepredigt und gehört somit in den Lösungs­blumen­strauß der anderen Ökopaxautoren mit hinein. Andererseits ist diese Ansicht nicht neu, am Biertisch oder auf einer Party wird sie mit Kopfnicken und einem "Ja, aber..." quittiert. 

Der Studosius wird eventuell ermüden, denn ich wiederhole gern und oft. Daher gebe ich jetzt die Themen an, um die es sich dreht. Dann kann der Leser 'vorspulen', wenn er merkt: "Aha, jetzt kommt das Thema wieder." 

  1. Die Beschaffenheit des jetzigen Weges in das Jahr 2100 und in das Jahr 3000 - für den Einzelnen, die Nachkommen, das Volk, das Land (naja: wohl auch für Europa und die Weltmenschheit).

  2. Die Untersuchung der Zukunft der Anderen (wie: Kapitalismus, Liberalismus, Survivalismus, Konservatismus)

  3. Die Untersuchung der Zukunft der Ähnlichen (wie: Bahro, Ferst, Blubb, Harich)

  4. Die Begründung (Herleitung) der detopischen Gesellschaftsordnung ("besser als / schlechter als", "Unterschiede zu ...")

  5. Der Weg hin zu detopischen Zuständen.

  6. Die Beschreibung der detopischen Gesellschaftsordnung

  7. Trost der Philosophie, wenn es zu keiner detopischen Gesellschaftsordnung kommt.

  8. In Detopia hat jeder tausend Quadratmeter (und keiner mehr). Daraus folgt, dass die seelische Energie des Menschen in die Weiterentwicklung (bzw. Fortschritt bzw. Wachstum) der eigenen und der Volksseele fließt. Alle Vergleiche mit 'früher' (z.B. mit "Kommunismus") dürfen gezogen werden und müssen beantwortet werden - aber nicht als erstes, sondern nachdem der detopische Grundgedanke verstanden wurde. Gleiches gilt für die Argumente der Anti-Umweltschützer.

  9. Vertiefende (eigene) Texte zum Thema befinden sich im Ordner 0-Texte 

  10. Das Buch ist/bleibt das mediale Hauptwerkzeug für den selbstgesteuerten Bewusstseinsprozess ("sich selber überreden")

  11. Eine "Partei für Detopia" ist eine feine Sache (zur Selbstorganisation) und die einzige Sache, um im Volk bzw. Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden bzw. um 'Reichweite' zu erreichen.

  12. Marko Ferst hat 2002 wesentliche Elemente einer wünschenswerten Zukunftsgesellschaft flüssig aufgeschrieben. Deshalb sind die Seiten 248 bis 322 seines Buches (Kapitel 13 bis 22) die allerbesten Basistexte für die Zukunft. Diese 75 Seiten sind auch heute, 2019, voll gültig. Jeder detopische Zukunftsfreund sollte sie lesen und merken. Seite 248

  13. Wer wirklich mittun will an einer freundlichen Zukunft, dem sage ich auch 2020: Bahro 1987 studieren. Die 'Logik der Rettung' ist unverzichtbar, bis es moderneres oder gleichwertiges gibt. Ferst 2002 ist wie ein 'Volksbahro' und würde für einen ersten großen Schritt ausreichen. Bahro hat immer mal ungewohnte und nur deshalb komplizierte Abschnitte dabei, die man übergehen kann. Hier ein Kapitel zum Einlesen.

 

Über das Emailschreiben

Man kann mir schreiben, man muss es aber nicht tun. Bei Emails ist mir hilfreich zur Orientierung, wenn am Schluss genannt wird: ungefähres Alter, Wohnregion, berufliches Milieu.

 

 


 

Ein Viertel des Jahrs 2020 ist nun-bald-schon-wieder-vorbei. Wie geht's weiter?

 

Future is now!  Zeit für neue Utopien! Gibt es Alternativen? Wie könnten neue, konstruktive Utopien aussehen?  (Deutsche Welle 2019)

 

Als deutschsprachiges Hauptbuch für 2020 empfehle ich das Artenschutzbuch von Prof. Matthias Glaubrecht  (2019)

 

Als fremdsprachiges Hauptbuch für 2020 empfehle ich das Klimabuch von David Wallace-Wells  (2019)

 

2020:  500 Jahre Müntzer in Zwickau  +  40 Jahre Global 2000 (born)  +  40 Jahre Gruppe Wildemann (born)  +  40 Jahre Wladimir Wyssozki (dead) 

 

Interview mit dem Vize-Chef der AFD (Aktionsgemeinschaft der Freunde der Diktatur)  (4 min, RBB auf youtube, 1999)

 

Vogelgrippe - Zur gesellschaftlichen Produktion von Epidemien  (Mike Davis, 2005)

 

 

 

 



detopia-2020 (21.03.)

 

 

 

Die Menschen sind wahrscheinlich immunisiert - durch die jahrzehntelange Marketing-Gesellschaft einschließlich Reklameindustrie und Skandalmedien. (Auch die real-existierende (BRD-)Demokratie fußt nicht unwesentlich auf dem Markt-Gedanken. Man wählt die Volksvertreter, die gute "Angebote" machen. Und als spätere Politiker sollen sie ihre Gesetze gut "verkaufen". Kein Minister ist zuständig, um das Gute im Menschen zu fördern.)

Da kann man wohl nichts machen.

Das hätte ich früher wissen sollen.

Eben sah ich ein bisl den Godzilla-Film von 2014 auf Pro7 - mit dem Dauerlogo oben rechts: "#Wir bleiben zu Hause". Der Film ist furchtbar. Die ganze Vermischung (und Verwurstung) der Lebensdinge - ähnlich wie in den Emmerichfilmen. Und dann noch das schleimige Logo.

 

Es werden seit Jahrhunderten kluge Texte veröffentlicht. Aber sie haben nichts bewirkt. Und sie konnten nichts bewirken. Oder es lag an etwas anderem. ("An den Genen")

Durch die globale Medienindustrie ist nun alles aus dem Häuschen. (einschließlich ihrer Unterindustrien, wie soziale Netzwerke, Computer-"Spiele" samt "eSport", Pornoindustrie, Apothekenrundschau, ...)

"Demokratische Populisten" werden an die Staatsspitze gewählt. "Alternative Fakten" und "Fake News" (also Lügen) sind ganz normale Begriffe geworden.

Es wird langsam oder schnell den Berg-Bach runtergehen - je nachdem, woran man das "runtergehen" bewertet. Falls man sagt: "Ein Stadtplanet ist okay." oder "100 Milliardäre überleben immer - also lebt die Menschheit ewig.", dann wäre alles okay. - (Ich befürchte: die meisten einflussreicheren Menschen der Industriestaaten würden mir solche Worte sagen.)

Irgendwann muß man einmal zugeben, dass sích die reiche Menschheit immer weiter von einer Milderung oder gar Lösung der Megakrise entfernt.

Aber ich denke immer öfter, dass wir uns gar nicht aufregen müssen, denn: Es war alles immer 'vorherbestimmt'. Verschiedene Autoren haben das verschieden ausgedrückt. (Richet, Löbsack, Lauterburg, Bahro, H.G.Wells, etc.)

Der einzelne Mensch hat es schon schwer genug, die 10% seines Willens (der frei sein soll) einzusetzen, um gute Taten zu vollbringen. Und ein Industrievolk hat es noch schwerer, da die Gesamtdemokratie nicht nur aus dem deutschen Bundestag besteht, sondern auch aus Rocker- und Fußballbanden (mit Schlagringen). Und aus Entertainern und Influencern.

Deswegen können durchaus etliche moralisch hochstehende Persönlichkeiten im Bundestag sitzen, aber ihr "Bestimmungsgewicht" ist noch kleiner als ihre Zahl.

Und in der Demokratie gibt es auch "Machtwort", kein "Durchgreifen". Und in der Diktatur dient das "Machtwort" zuerst dem Eigennutz.

Theoretisch ist nichts mehr denkbar - wenn man die allgemeine Sanierung der Lage zum Ziel hat, also auch den inneren und äußeren Frieden des Volkes.

Niemand hat Schuld. Es musste so kommen. Es war alles vorherbestimmt. Ich verweise zum Beweis auf den reichhaltigen Lesestoff auf detopia, den ich nie in einem Satz zusammenfassen kann.

(Alleine die Blockbusterindustrie der letzten dreißig Jahre hat - eventuell - mehr seelische Zerstörung angerichtet als die Reklameindustrie der letzten hundert Jahre.)

Insofern ist detopia - auch - ein Gesang auf die Menschheit, eine Verabschiedung.

Aber man muss auch vorsichtig sein. Denn bis jetzt hat sich noch niemand bedankt (bei den ernsthaften Warnern). Mit "Niemand" meine ich: das Volk (die Nation). Und weniger noch: Es sind weder die Namen der Großen bekannt (dem Volke), noch deren Verdienste und die Titel ihrer Schriftwerke. (Stattdessen habe ich schon "Runtermache" gehört und gelesen. Und das auch schon vor der Internetzeit. Ditfurth 1985 berichtet davon.)

Und es gibt kein Anzeichen dafür, dass das Volk irgendwann 'zur Vernunft kommt'. (Aber es gibt Zeichen dafür, dass die Krankheit weiter voranschreitet, "wächst", sich ausbreitet.) Und geschichtlich gesehen ist (irgendein)ein Volk nur sehr sehr selten zur Vernunft gekommen.

Letztendlich wirkt die persönliche Bekanntschaft (und die Masse) immer viel emotionaler als alle Zeitungsartikel. (Nur deswegen gibt es die gegenwärtige Fußball- und Profisportidiotie.)

Und an das Massenbewusstsein kommen wir nicht ran. Und im Megastreß immer weniger.

Also kurz und gut (ich will ja auch nicht zu lang schreiben): An alle guten Menschen: Wir erarbeiten uns nun einen Weg, um im Niedergang uns noch viele Tage wohlzufühlen.

Das schließt durchaus ein, beim regionalen und globalen Umweltschutz mitzuarbeiten, denn das kann einige Katastrophen verzögern und mildern.

Zur gegenwärtigen Hauptkrise (namens Corona) möchte ich mich nicht äußern. Und auch nicht zu der vom Vorjahr.

Nochmal: Niemand ist schuld. Wir haben gewonnen und - verloren (z.B. verloren wir - und gedenken ihrer jetzt - die vielen "Eingeborenen", die bei und durch die weiße Welteroberung umkamen. 100 Millionen können es gewesen sein, die vor ihrer Zeit starben. Aber die Zahl sagt uns heute wenig, weil wir sehr viel mehr Milliarden geworden sind.) Ja, ich weiß: Dschingis Khan hat auch Millionen umgebracht. Und man soll Workuta nicht mit Auschwitz vergeichen.

Niemand war schuld. Es war so vorherbestimmt. Und es wurde immer mal wieder geweissagt - nicht nur durch die Bibel.

 

Noch einen Satz zum Textmaterial auf detopia: Ich wollte das breite Meinungsspektrum, welches durch Sachbücher auf das Volk wirkt, abbilden. In vielen Einzelfragen schüttele ich den Kopf über manche Schwerpunkte der Autoren, manchmal auch über deren (reißerische) Buchtitel. Ich habe meine (Gegen-)Positionen in meinen Texten genügend ausführlich dargestellt. Nur eine Sache hier: Ich halte überhaupt nichts davon, in Deutschland, die "Eliten" anzuklagen. Ich schreibe das hier nur, weil 'die Eliten' nun öfter in Überschriften und Buchtiteln genannt werden. Damit habe ich nicht viel am Hut. Das ist zu allgemein, zu pauschal. Vom Prinzip her würde ich mitmachen (wenn ich nicht schon 'die Eliten' der DDR mit-gestürzt hätte). Aber damit nach dem 'Elitensturz' was Besseres wächst, muß das Medienwesen reformiert, ja: revolutioniert, werden. Ich kann mir aber nur das Minimum vorstellen, dass gekämpft wird für eine öffentlich-rechtliche Wochenzeitung ohne Bilder und ohne Entertainment - und für einen kleinen Preis als Schutzgebühr gegen Wegschmeißen. Im Wesentlichen bezahlt durch die Rundfunkgebühren. Mit erstmal mit wenig Seiten (16 pro Woche). Der Kampf für die Zeitung ist Antwort auf die 'Gretchenfrage', ob man dem Volk überhaupt noch was begreiflich machen kann. Es muß so sein, wie immer: Aktivisten beginnen diesen 'Kampf'' - und das Volk reiht sich in die Marschkolonne ein. (Ich nehme mal einen alten Begriff und das damit verbundene Bild.) Kurz: Das Volk muss für seinen klaren Kopf kämpfen; es muss gesunden wollen; es muß um und für diese Zeitung kämpfen (die kann durchaus erstmal als Internetzeitung beginnen). Die Zeitung soll die Innenpolitik bringen und nur nötige Außen- bzw. Weltpolitik.

 

Man soll ja kein Untergängler sein und ich bin auch keiner. Ich weise den Weg mit dem Arm in eine gute Zukunft. Und mit dem anderen Arm weise ich auf einen anderen Weg, der schlechter ist: den jetzigen.

 

"Endzeittheoretiker" und "Endzeitpropheten" werden nicht nur nicht geliebt, sondern wollen nicht gehört werden. (Maxeiner/Miersch behaupten in ihrem Ökooptimismusbuch 1996 das Gegenteil, nämlich, das apokalyptische Artikel in Zeitschriften gibt und diese vom gesamten Volk total ernsgenommen werden und einen Rieseneinfluss haben.)

Wer hat nun recht?

 

Jedenfalls sehe ich in den letzten 50 (70?) Jahren keinen Aufbruch - in Richtung "Neues Denken".

Es gab sehr viele große deutliche Aufbruchsinitiativen (besonders in den 80er Jahren). Aber diese haben sich nicht zu einem dauerhaften und einheitlichen neuen Denken verfestigt. Jedemfalls ist heute kein neues Denken mehr da! (Falls es mal da war, dann ist es wieder verschwunden.) Man denke nur daran, wieviele Jahrzehnte sich schon um die gedankliche Durchdringung der astronomischen Weltbevölkerungsvermehrung herumgedrückt wird. (Immer sollen das anderen später tun.) Oder die gesamte Atomfrage. Hier ist immer noch kaum Volkswissen vorhanden. (Außer: "Mein Strom kommt aus der Steckdose.")

Aus allem kann abgeleitet werden, das es morgen so weitergeht wie gestern - im Guten wie Schlechten.

Ab eines Tages wird das Schlechte das Gute täglich übertreffen ("erfolgreicher" sein).

Vielleicht ist Corona der Beginn dessen, dass wir täglich Miese machen. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ist ein furchtbarer Ausdruck, denn er "wirbt" für die Gedankenfaulheit.

Aber gut: Es ist erwiesen (seit Jahrtausenden), dass der Mensch "nicht kann" (schöpferisch denken bzw. neu denken bzw. anders denken)

Er muss den Weg weitergehen, der ihm von seinem Nervensystem diktiert wird.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Aber meines Wissens gibt es momentan keine (genügend großen) Initiativen, die in die richtige Richtung wollen. Auch bei allem Respekt und Achtung vor und für FFF und attac und mehr. So bleibt der Kreis der gedanklichen Durchdringung klein. (Greta ist es zuzutrauen, aber nicht der Kindermehrheit - auch nicht in Zukunft, wenn sie in zehn Jahren erwachsen sind. Ich schlussfolgere das aus der Vergangenheit, den 80er Jahren. Es gab damals schon präzise lesbare Schriften, genügend viele. Und sie konnten kein verfestigtes neues Denken bewirken.)

Ich beende heute (mal) mit Trost: Es wird immer wieder Stabilisierungsversuche geben. (Mal eine eine Volksausgangssperre, mal eine Maskenpflicht.) Diese werden energischer werden und auch Stabilisierung erreichen. Damit müssten wir zufrieden sein. Soweit zum Trost.

Wir müssen auch unterscheiden und trennen den Technologiefortschritt (der Menscheit) vom sozialpsychologischen. Letzterer verläuft in seiner eigenen Geschwindkeit, die man als "gemächlich" bezeichnen kann, wenn man etwa an die Geschwindigkeit der Frauengleichberechtigung in Deutschland denkt (in den letzten 150 Jahren).

Deswegen können wir zwar himmelweit ins Weltall hinausstarren - und unbeeindruckt davon (vielleicht auch unwissend) verbreiten sich kriminelle Vereinigungen auf dem Erdboden. Aus solchen Beobachtungen leite ich ab, dass Technologie (bzw. angewandte technische Wissenschaften) keine sozialbiologischen Hauptprobleme lösen können werden wird.

Man kann - zwar - sehr viele gegensätzliche, also positive Beispiele finden. Aber deren Ausbreitungsgeschwindkeit ist klein. Denken wir z.B. an Drogenhilfe. Gerade haben sich die Suchtberatung und Therapie einigermaßen auf Alkohol, Heroin eund Kokain eingestellt und emanzipiert, da überfallen und überfordern neue Drogen und Süchte die Beratungsstellen und andere Sozialsystem (und natürlich auch die Familien). Also hier ist die Geschwindgkeit der Suchterfindung und Drogenbereitstellung höher als die der Behandlung und Heilung.

Letztendlich müssten wir einen materiell ganz anderen Weg einschlagen - und zwar "aus freien Stücken", also mit Initiative und Begeisterung (auch aus Ekel vor dem falschen Weg, dem jetzigen). Diesen neuen Weg kann nicht von oben verordnet und nicht mit Gewalt erzwungen werden. Selbstverständlich kann man sich gegenseitig motivieren und anfeuern - und auch mit Selbstdisziplin in die Pflicht nehmen (denn der neue Weg ist manchmal durstig, manchmal steinig). 

Das alles ist real unvorstellbar. Und man kann diesen Weg ja nicht einmal den (allen) Menschen (in Deutschland) mitteilen (verkünden, anpreisen) - ergo:  ist man noch weiter weg bzw.: der Weg ist noch unvorstellbarer.

 

Versöhnliches zum Schluss: Vielleicht wird die jetzige Zukunft (und zu ihr führt der jetzige Weg) nicht als schlimm erlebt (werden). Ich schließe das nicht aus, denn der Mensch hat eine wandelbare Psyche. (Er soll noch das selbe Nervensystem wie in seiner Urzeit haben.) Vielleicht kann sich die Psyche noch weiter wandeln, so dass er die Entbehrungen der jetzigen Zukunft als erträglich und menschenwürdig empfindet. Dagegen sprechen aber einige Beobachtungen aus der heutigen Zeit; die Psyche scheint nicht mehr weit wandelbar. Insbesondere dann nicht, wenn eines Tages der Sauerstoff in der Atmosphäre knapp würde. Auch dann reden die Ökooptimisten auf uns ein: "Alles halb so schlimm - der Mensch hat schon viel Schlimmeres erlebt und überlebt und sich daran angepasst. Nur keine Panik. Panik ist schlimm. Jetzt können wir sowieso nichts mehr ändern."

Ich denke, viele Umwelt- und Friedensprobleme hängen auch mit der Spezifik des Sexualtriebes des Mannes zusammen - und den kann man wohl schwerlich dauerhaft und weltweit beeinflussen, mildern, 'vernünftig machen. Aber das nur am Rande und auch nur, weil es selten ausgeschrieben wird (und noch seltener ausgsprochen).

 

Insgesamt darf ich hoffen, dass ich mich irre (die Dinge falsch sehe), denn die deutsche Mehrheit hat ja mehrere ganz andere Meinungen (etwa SPD; CDU, PDS, AFD). Ergo kann es ja sein, dass Millionen Köpfe klüger sind als die hundert oder zweihundert, deren Meinung ich teile. (Früher waren es mehr. Es sind weniger geworden.) Insofern darf ICH auf einen Illtum meinerseits hoffen. Wenigstens was den Zeitraum betrifft. Vielleicht zieht sich das Ende noch zurück. Nichts ist unmnöglich. - Zusätzlich wird nach Drogen gefahndet, die uns in eine beständige gute Laune versetzen, ohne Nebenwirkungen, preiswert, rezeptfrei und aus einheimischen Rohstoffen. #

 

Über die (klassischen) Utopien wissen wir heute insofern mehr als früher, als das sie dauerhaft (über Jahrhunderte) nicht funktioniert hätten - gesetzt dem Fall, die Schriften und Predigten hätten das Volk begeistert. (Platon, Morus, Campanella). Denn: Die Welt war immer schon 'global'. Irgendwann kommt von außen eine fremde Macht und verleibt sich das Territorium ein - ob utopisches oder leviathanisches. Man denke daran, dass nur Kleinigkeiten es verhindert haben, dass die Mongolen sich in Europa festsetzen oder die Türken Wien erobern. Oder der Aufstieg Japans aus der Handwerkerkultur zur Militärindustrie innerhalb von 30 Jahren (ab 1870). - Und die große "unbesiegbare" Sowjetunion krachte nach nur 70 Jahren zusammen; kein hundertjähriges Reich, geschweige denn ein tausendjähriges. - Und jetzt sehen wir China aufsteigen. Und die Ölscheichs kaufen sich Fußballclubs. Es wurde - also wieder - neu gewürfelt (oder die Karten neu gemischt).

Aber das alles spricht nicht gegen die detopische Utopie, sondern für sie. Mit einem detopischen Staat kann man China überholen, ohne China einzuholen.

(An Maxeiner-Miersch-Horx: So geht Öko-Optimismus! ;)

 

 

 

 

 

 

Der Pessimismus und seine Gegner - Von Agnes Taubert, 1873

 

29.03.2020 - Eigentumsreligion
Von der Idee, mit Grund und Boden reich zu werden Die einen erben Immobilien, die anderen zahlen exorbitante Mieten. Gerechtfertigt wird das gerne mit dem freien Markt oder mit dem Grundrecht auf Eigentum. Aber muss die Gesellschaft unbedingt so funktionieren? Wie sähe sie ohne die „Eigentumsreligion“ aus?  (Von Timo Rieg, dlf)
deutschlandfunk.de/eigentumsreligion-von-der-idee-mit-grund-und-boden-reich-zu werden

 

 

 

 

"Zwischen Hysterie und Bagatellisierung"
Coronalog mit Pörksen, Bernhard, Medienfachmann am 28.März, 14 min, klug
 

 

 

 

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