deto

Neue Gedanken zur Zeit

 

 

7.1.2020

Es gibt so viele Standpunkte über den richtigen Weg in die Zukunft - für die Menscheit bzw. für ein Volk.

(liberale, neoliberale, konservative, neorechte, reliöse, sektenähnliche.)

 

Ich las gerade meine Rietzschelseite, einschließlich der Amazonkommentare dazu. Da geht es drunter und drüber. Davor habe ich mich mit der Besserwisserseite beschäftigt - sehr anstrengend, bei all den "Positionen" noch den Durchblick zu behalten: in manchen Merkmalen überschneiden sie sich; andere Merkmale sind unvereinbar.

 

Vielleicht kommt mal eine Geistesgröße, die sich 'die ganzen Positionen reinzieht' und sie mir (und ihre Zusammenhänge) Schritt für Schritt erklärt. Yuval Harari wäre so einer, aber (noch) nicht auf dem gewünschten Gebiet. Bei seinem *Homo Deus* (Buch 2015) hatte ich kürzlich viele (angenehme) 'Aha-Momente'.

 

Jedenfalls scheint mir, dass das deutsche Medienkarussell überdreht ist. Talkshow an Talkshow. Bildzeitungschlagzeile schlägt Spiegelschlagzeile. Amazonkommentare gegen Twitter.

 

Was wollen die Leute? Mir ist das unklar. Autofahren wollen sie. Fliegen. Billig wohnen. Billig einkaufen im Supermarkt. Was noch? Ein ordentliches Fernsehprogramm? Immer bessere medizinische Versorgung? Freundliche Ärzte? Einen sicheren Arbeitsplatz? Was noch? Mitbestimmung? Volksherrschaft? Keine Ausländer? Was noch?

 

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Rietzschel schreibt bei achgut ungefähr so: 'die jungen klimaleute wollen den klima-kommunismus'.

Aber Nowak schreibt andesherum:  https://www.heise.de/tp/features/Abschied-von-Thunberg-4614063.html - nämlich, die sollen gerade den kapitalismus verabschieden.

 


Rietzschel: Von wegen Klima. Es geht um das System

Langsam schleicht sich die Katze aus dem Sack. Dass es bei der Klima-Kampagne keineswegs um den CO2-Ausstoß und die Begrenzung der Erderwärmung geht, sondern um einen neuerlichen Versuch, dem Kapitalismus den Garaus zu machen, ist unterdessen sogar Kristina Schröder aufgefallen.

Auf Greta Thunberg angesprochen, sagte die einstige CDU-Familienministerin bei „Maischberger“, es wäre zwar „absolut bemerkenswert“, wie das Mädchen „eine weltweite Bewegung“ angestoßen habe, doch müsse sie dabei „einiges an Fanatismus und Einseitigkeit feststellen“. Ihr, Schröders, Problem sei, „dass der Klimaschutz oft nach vorne gestellt wird, im Grunde aber die Systemfrage gestellt wird – also das marktwirtschaftliche und das parlamentarische System infrage gestellt wird.“

Das war starker Tobak. Nicht akzeptabel für die politische Klasse. Denn womit sonst könnte man die Bürger gefügiger machen als mit einer Ideologie, die den Anschein moralischen Verantwortungsbewusstseins erweckt. Das wussten schon die Kommunisten, als sie den Völkern das Eiapopeia vom Himmel versprachen.

Wann immer es Politiker, gleich welcher Couleur, nach der absoluten Herrschaft verlangte, haben sie zunächst Ängste geschürt, um sich nachher als Retter in der Not aufzuspielen. War es ihnen erst einmal gelungen, für die nötige Hysterie zu sorgen, wurde die sachliche Begründung ihres Handelns zur Nebensache. Mehrheitlich vertrauten ihnen die Geblendeten blindlings.

https://www.achgut.com/artikel/von_wegen_klima._es_geht_um_das_system

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wie denn nun, was denn nun?

reden wir aneinander vorbei?  Wollen wir nun unsere Haut retten - oder nicht?

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für eine wirkliche heilung kann man detopia machen. vielleicht geht auch was anderes. aber dafür sind andere leute zuständig, sich dies auszudenken.

detopia geht ganz einfach. in 70 jahren bundesrepublik haben viele vereine es vorgemacht, wie es geht.

2 merkmale für die detopische bürgerbewegung sind mir so wichtig, dass ich sie immer wiederhole, auch hier: der kränkungsbeauftragte im aufsichtsrat. und 51% der detopischen bewegung ist selbsthilfe, selbstverwirklichung, usw. - es darf also kein ausbrennen geben (für eine zukunft, die man nie erlebt).

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und insofern ist detopia 'normal'. völlig unspektakulär. immer nur auf das volk einreden. (volk sind alle, auch elite und intellektuelle: auch: 'politische klasse' und 'multiplikatoren' mit 'großer reichweite'.)  natürlich kann man ab und zu mal ein bischen budenzauber machen, damit das volk erstmal hinguckt (und die ohren aufsperrt).

es soll aber NICHT in richtung nötigung gehen. also kein herumwedeln mit der apokalypsekeule. warum nicht? weil: der aufbau von detopia setzt ein tatkräftiges und schöpferisches volk voraus. und mit überredungskünsten und silvesterfeuerwerk (alte geister vertreiben) bekommt man dieses volk NICHT. das volk muss sich selber erneuern. und da kann man ihm nur die wege zeigen und es wie ein fitnesstrainer anfeuern.

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der zweck von detopia ist, dass 'das geld' den einfluss auf die politik verliert.

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und ja: es gibt dann automatisch keinen 'exportweltmeister deutschland' mehr. fantasieren wir kurz mal, dass jeder in deutschland ordentlich arbeiten will und es tut. dann stehen wir im detopischen deutschland alle früh auf und wollen arbeiten - aber was und wo? anfangs zumindestens können wir das tun, was wir heute tun. das wird eine weile so gehen. aber ausländische betriebe werden abwandern. müssen wir uns dann neue produkte ausdenken? und wo soll der strom für die produktion herkommen? bwz. allgemeine "die energie"? und die rohstoffe? -- und: wie soll die landesverteidigung sichergestellt werden? (wenn die panzer nicht aus der halle kommen).

 

antwort: nach heutigem wissen wird 'der wohlstand' rapide sinken. Aber sind wir dann 'arm' oder 'arm dran'? antwort: auf dem gegenwärtigen (2020) wege werden wir alles materielle verlieren. - auf dem detopischen weg werden wir viel mehr haben als nichts - und es wird immer mehr (werden). und wenn wir zusammenhalten (können), dann wird es uns an nichts mangeln. die nötigen devisen müssen erwirtschaftet werden (z.b. für medikamentenrohstoffe). wir brauchen vielleicht weniger devisen, als wir heute denken. und auch weniger primärenergie. wir nehmen nicht mehr an dem heutigen spezifischen energieverschwendenden weltmarkt teil. sondern wir bauen uns 'konviviale technik'. also etwa ein auto, dass 1 liter verbraucht und hundert jahre hält. (und das kauft uns vielleicht sogar jemand ab - oder tauscht mit uns.)

 

ich bin natürlich kein ökonomieprofessor. aber das ist auch gar nicht nötig. denn: wenn das gesamte volk detopia WILL, dann sind da millionen kluger gehirne, die sich um die einzelnen produkte (die wir brauchen bzw. haben wollen) gedanken machen. nochmal: auf dem jetzigen (geldvermehrungstriebgesteuerten und -angetriebenen) weg werden wir (deutschen) alles materielle verlieren. und wer meine persönliche zeitliche schätzung wissen will: bis zum 1.1.2050.

 

und: der weg der afd ist - ebenfalls - 'der jetzige weg'. er ist ein 'trumpweg'.

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12.1.

Demokratie

Bei telepolis ein guter Artikel über die Mühen grundsätzlicher (also 'radikaler') Reformen in Demokratien, aus der Sichtweise von PDS und Grünen.

https://www.heise.de/tp/features/Was-blockiert-die-Gesellschaftstransformation-4617185.html  Von Meinhard Creydt.

 

Dazu passend der Audiobericht auf DLF zur notwendigen Wahlrechtsreform. 3 Minuten. Der Bundestag SOLL eigentlich nur 600 'Mann' zählen. Jetzt sind es 700. Und 2021 könnten es 800 werden. Aufgrund der kleineren Parteien. Mir geht es hier um die Bemerkung im Audio, dass alle Parteien eine Reform verhindern, wenn sie dabei Mandate verlieren.

 

Und dann habe ich bisl bei Büso/Neue Solidarität gelesen. (Schlimm oder oberschlimm? Man mag sich gar keine neuen Worte mehr ausdenken.)

 

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Jedenfalls ist Detopia einfach - einfach zu verstehen und einfach zu machen.

Jedoch ist Detopia schwer zu wollen. (Insbesondere für Ältere und Reichere)

Jedenfalls: Theoretisch funktioniert Detopia. Man kann es - leider - nicht im zu Kleinen (Maßstab) umsetzen. Eine Mindestgröße beim Land ist nötig, um alle Staatsfunktionen erfüllen zu können, wie innere und äußere Sicherheit, Rente, Gesundheitsorganisation, Grundbedürfnisse.

Praktisch werden wir nur was Genaues wissen, wenn ein Volk diesen Weg geht... UND wir es darin unterstützen.

Jedenfalls: Man kann mit und in Detopia einige Probleme nicht lösen: Kaputte oder verschwundene Ökosysteme sind erstmal weg (bis neue gewachsen sind und man(mensch die alten vergessen hat.) Die Klimafrage kann von einem einzelnen detopischen Land auch nicht gelöst werden.

 

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23. Januar

Ja. "Es geht seinen Gang."   und  "Zukunft als Katastrophe" 

 


5.2.

Deutsche Welle Artikel 2019  über Atomwaffen  Mininukes auf Ubooten

Video 2019, 42 min, sehr sachlich, mit spektakulären Aufnahmen (selten gesehen)
"Das Atomwaffenkartell - Das Ende der Abrüstung" 

 

Ja. Tja. Hm.

Zuerst muss man den Antiatom-Aktivisten (ICAN usw., auch dem Filmemacher) danken (sie ermutigen und unterstützen), damit die Dinge eine gewisse Bekanntheit haben! Ich gehöre zu denen, die es lieber vorher wissen wollen.

 

Kriege haben heute sowieso und ohnehin große ökologische Auswirkungen. Man denke an Menschenfluchten, etwa aus Syrien nach Deutschland 2020. An die Zerstörung von "Infrastruktur", ohne die das Land schwer unbewohnbar wird (Zerstörung von Staudämmen).

Bei Atomwaffen auf Großstädte kommen die ("Mega"-) Brände hinzu ("Feuerstürme"). Diese verändern das Wetter und für einige Jahre auch das Klima, auch woanders, aber immer zum schlechteren. ( mp3 Atomkrieg und Klima )

 

Also ich denke mal, es gibt aus dieser Zukunft keinen Ausweg. - Ein Ausweg würde bedingen, dass Menschen da sind, die ihn gehen wollen und gehen können. Und die Zahl dieser Menschen müsste die/eine "kritische Masse" überschreiten. Und "gehen können" bedeutet auch, dass die Menschen genügend Klugheit und Stärke haben, den vorgezeichneten Weg eine gewisse Weile zu gehen, bis sich erste Erfolge einstellen ("die erste Wasserstelle vorbeikommt").

 

Das alles ist nur "theoretisch vorstellbar" - schwerer ausdenkbar als ein fantasy-science-fiktion-Film, wie Star Wars oder Terminator oder Waterworld.

 

Das Problem sehe ich darin, dass die Menschen heute materiell und ideell so sehr in die Gegenwart eingebunden sind, dass sie kaum Bewegungsspielraum haben. Zum einen so, wie es Dirk Fleck im Wiesenvideo 2018 ausdrückte (Überleben im Kapitalismus). Zum anderen durch die Informationsüberwältigung - Hinzu kommt das, was wohl schon immer und allen Regionen vorhanden war: Die (allermeisten) Leute können sich nur um das kümmern (gestalten), was um sie herum ist. Ich will das bewertungsfrei als "Spießbürgertum bis zum Tellerrand" ausdrücken.

 

Naja. Nagut. Was wir tun können, das habe ich geschrieben. Kurzform: Verein=Partei anmelden (nur 7 Leute sind nötig). Wissens-Veranstaltungen organisieren. An Wahlen zum LT und BT teilnehmen. Schwergewicht auf innerparteilichen Frieden und Harmonie legen. Das ist alles. Mehr braucht es nicht (um 'die Welt' zu retten).

 

Das ist aber nur, damit wir was tun. Es ist hauptsächlich für uns (tun ist das beste gegen Depressionen, neben Wandern). "Aus heutiger Sicht". Anzeichen für einen "Stimmungsumschwung" (der Bevölkerung in die detopische Richtung) kann ich nirgendwo erspähen. Deshalb muss man mehrgleisig in die Zukunft fahren. Die Partei ist für unsere Psyche gut. Wer darüber hinaus Kraft und Freude hat, der kann bei anderen Ökopaxvereinen mitmischen (und z.B. bei ICAN 'gegen Atomwaffen kämpfen'.)

 

Ein weiteres Gleis ist die 'philosophische Bewältigung'. Da das Große und Ganze (Gott und die Welt) offensichtlich unabänderlich ist, brauchen wir es nur 'beobachten und begleiten'.

Dabei kommt es natürlich auf das jeweilige Lebensalter an. Bei mir klappts einigermaßen. Meine Kinder werden mehr Schwierigkeiten haben. Und meine Enkelkinder noch mehr. Meine Aufgabe ist wohl, die Enkelkinder dabei zu unterstützen, dass nur ein natürlicher Kinderwunsch bei ihnen entsteht (und kein 'neurotischer'). Anders ausgedrückt: Ich werde ihnen die Vater-/Mutterschaft nicht ausreden - aber auch nicht einreden.

 

 

Zum gleiche Thema heute bei Telepolis:

heise.de/tp/features/Pentagon-Erste-Mini-Nukes-sind-einsatzbereit-auf-einem-U-Boot-4653140.html

Ende Januar hatten William M. Arkin und Hans M. Kristensen von der Federation of American Scientists berichtet, dass das Pentagon bereits die neuen taktischen nuklearen Sprengköpfe W76-2 für die Trident D5-Marschflugkörper der Navy übergeben haben. Die taktischen Atomwaffen mit einer geringeren Sprengkraft von 5 Kilotonnen TNT sollen der Abschreckung dienen, aber auch neue Angriffs- und Reaktionsmöglichkeiten eröffnen (Flexibilität) und als Bunkerbrecher eingesetzt werden - und dabei unterhalb der Schwelle zur Auslösung eines Atomkriegs bleiben. Vorgänger sind die Sprengköpfe W76-1 mit 90 Kilotonnen oder auch W88 mit 455 Kilotonnen. So soll das Atom-U-Boot USS Tennessee (SSBN-734) bereits mit den W76-2-Sprengköpfen bestückt Ende 2019 zu einer Patrouillenfahrt auf dem Atlantik ausgefahren sein. Jede der Trident-Marschflugkörper kann 8 Sprengköpfe befördern.

 

 

 



7.2.

Atomwaffen'modernisierung': Frankreich zieht nach.

https://www.dw.com/de/atomwaffen-wohin-steuert-kommandant-macron/a-52279881

auch wieder mit dem erstklassigen Video: "Das Atomwaffen-Kartell" (42 min)

 

 

Alles** erscheint ganz logisch und ganz normal, ganz friedenssichernd, überhaupt nicht schädlich.

Aber das scheint nur so. Die Wirklichkeit ist entgegengesetzt -"aus detopischer Sicht". Denn die ganze Weltatomaufrüstung (pardon: "Modernisierung") ist mehr als nur ein weiterer Sargnagel. Sie ist eher wie ein Halsschlinge, die das "Versterben" (des Patienten) ganz sicher macht - meiner Meinung in diesem Jahrundert, quasi unserem letzten. (Und es ist erst 200.000 Jahre her, als wir so hoffnungsvoll in eine erleuchtete Zukunft aufbrachen.)

Denn: Bei kommenden Verdopplung des Psychostress (durch die Gleichzeitigkeit mehrerer Einzelkatastrophen) leuchtet der Rote Knopf (für den Startbefehl) "verführerisch", insbesondere dann, wenn man ihn mittels "Sprachsteuerung" auslösen kann - auch im Kauderwelsch, denn die Künstlerische Intteligenz wird das Lallen schon korrekt verstehen und wissen, wie es gemeint war.

 

Ja, so ist das.

Traurig, aber war.

Die Krone der Schöpfung ist nicht aus Gold und mit Diamanten besetzt, sondern ...

... aus Drähten und Glasfasern, mit integrierten Schaltkreisen besetzt.

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29.2.

 

Eine "Chronik der laufenden Ereignisse" zu schreiben, ist heutezutage keine dankbare Aufgabe mehr.

Corona, Syrien/Türkei, immer wieder Donald, ... usw.



18.03.

Tja, neue Gedanken zur Zeit?

Ich hab' doch-schon-soviel geschrieben.

Na, wenn ich jetzt in Corona-Kurzarbeit gehen sollte, dann hätte ich Zeit, was Neues zu schreiben (oder alte Texte aufzuarbeiten)

 

Jedenfalls bin ich Leiharbeiter und komme daher viel rum und rein in die Betriebe und rede und höre 'naturgemäß' viel, was die 'Arbeiterschaft' so redet.

Ich bin pro jahr in 5 bis 10 Betrieben.

Ich glaube deshalb bescheid zu wissen, wo der 'Arbeiterstandpunkt' steht. Und ähnlich wird es auch bei vergleichbaren 'Arbeitnehmern' (Arbeitsplatzbesitzern) zu hören sein (Handwerk, Landarbeit, etc.)

Und obwohl ich meist wackere Leute treffe, so kümmern sie sich tatsächlich nur um das, wie ich aus dem Fernsehenprogramm vermute, also etwa Bahres für Rahres ... und alles andere (worüber man nebenbei reden kann).

Ich gebe zu Protokoll: Hier (in den Werkhallen) ist nichts zu hören, was auf eine detopische Revolution hinlaufen könnte.

(Es wird alles laufen 'wie immer'. Reförmchen für Reförmchen in den baldigen Niedergang.)

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

** Merkhilfe für mich, um es später genauer ausführen.
Zwei Sterne deswegen, damit ich es besser sehen kann.

 

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