Blog 2022
detopia-2022:
Hä? Geht's noch? => wikipedia The_Line - Saudi-Arabien
Weltmacht Amazon
- Das Reich des Jeff Bezos
Doku, Power of Amazon ZDFinfo
youtube.com/watch?v=7JBi5kYNCck
Premiere 11.10.2020, 145 Minuten
auch hier: youtube.com/watch?v=YNa1GrmqSOc
google.com/search?q=Weltmacht+Amazon+Reich+Bezos
youtube.com/results?search_query=weltmacht+amazon
Am Anfang und am Ende kommt was, wo Bezos im Saal seine Visionen vorstellt. Das war das wichtigste für mich.
Sein Zeitungsauschnitt am Anfang. Und hinten will er zwar nicht die Welt, so doch die Menschheit retten.
Chinas Aufstieg zur Seemacht
Doku ARTE
Dokumentation von Anne Loussouarn
Frankreich 2021
53 Min
Video auf YouTUbe verfügbar bis 06/11/2022
https://www.youtube.com/watch?v=RnCqjF6aGJw
youtube.com/results?search_query=chinas+seemacht
Merkzettel:
heise Amazon-beteiligt-sich-an-Entwicklung-einer-privaten-Raumstation
heise Was-die-Zeitenwende-von-Bundeskanzler-Scholz-bedeutet
pharmazeutische-zeitung coronainfektion-schadet-dem-gehirn-deutlich
wikipedia Katharer wikipedia Albigenser wikipedia Waldenser
detopia-12.09.2022
anschaulich ist hier die katholische (/Klerus-)Kirche - einst und jetzt - in Rom und in Deutschland.
Oder auch USA: Der Rollback beim Schwangerschaftsabbruch.
Ich meine alle Ereignisse und Zustände, wo die etablierten Machtstrukturen die (neuen) guten und vernünftigen Ideen bekämpfen.
Vermutlich gab es auch nie eine Weggabelung, es gab keine Möglichkeit, den Jetzt-Weg zu verlassen.
Mit Völkerbund und United Nations (UNO) kam zwar etwas Neues in die Welt.
Sie konnte einiges zum Guten regeln und Konflikte eindämmen bzw. die Eskalation stoppen.
Auch das Hippietum ab den 60ern war was neues Gutes; das Einüben von sich gegenseitig helfen, kooperieren.
Ich kann noch lange, die guten und menscheits-fortschrittlichen Dinge aufzählen.
Aber ab einer gewissen Größe des Guten schlug das Imperium immer zurück und machte Gegenoffensive (Rollback, Konterrevolution).
Das war vielleicht schon so im alten Ur und Uruk, der Wiege der Zivilisation. Und es war scheinbar überall auf der Welt so, bei allen Ethnien.
(In China bekriegten sie sich seit Urzeiten, in Indien, in Mittelamerika von -500 bis 1500.)
Allerdings wurden "Weltverbesserer" nicht immer und überall gleichermaßen verfolgt.
Manchmal konnten sie auch eine Zeitlang in Ruhe forschen, nachdenken, wirken und lehren.
(Man kann das Atmen vergessen, wenn man erfährt, zu welchen Denkleistungen das Menschenhirn fähig ist. z.B. die Himmelsforschung der Maya; ohne Metall; ohne Rad; ohne Last- und Zugtiere; nur mit Holz und Stein habe sie die Planetenbewegungen berechnet und konnten die Sonnen- und Mondfinsternisse auf die Minute genau vorhersagen. -- Wenn man mit dieser Gedankenkraft (überall auf der Welt) die Gesellschaftsordnung erforscht und verbessert hätte, dann wäre in 3000 Jahren schon etwas Brauchbares herausgekommen.)
Aber gut:
Ich brauche nicht alles neu schreiben, was schon oft nachgedacht und in Buchform gepresst wurde.
Wir haben es bis heute nicht geschafft, wichtige Gedanken dem Volk mitzuteilen.
Das ist ein Fakt, den ich aber an dieser Stelle auch nicht vertiefen will.
(Habe hier genug Lesematerial darüber eingestellt. Zum
aktuellen "Kulturimperialismus" siehe z.B. bei Postman und Kollmann.).
Zwar gibt es Sachbücher und das Internet und Mobil. Aber das nutzt nur den 10%,
die aktiv suchen und von selbst lesen; die noch länger lesefähig sind.
Man kann das Volk (in heutigen Medienumfeld) nicht erreichen, ermuntern und
weitere Bedingungen dafür
schaffen (Zeit; Anregung), damit es sich mit Gesellschaftspolitik beschäftigt kann.
In den Volkshochschulen oder Arbeiterbildung ist in der Qualität verkommen (auch weil es keine Nachfrage gibt; für Gesellschaftsthemen).
Auch die Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung oder die reichhaltige deutsche Bibliothekslandschaft vermitteln nicht viel Volksbildung an Erwachsene.
#
Die zu schnellen/zu großen wissenschaftlich-technischen Revolutionen (seit 1850) waren Teil unseres Niedergangs
In Verbindung mit den männlichen Herrschaftsstrukturen; aber
diese sind vielleicht genetisch festgelegt.
Und zu mehr, als zu einer Kapital-Demokratie haben wir es nicht gebracht.
Mehr haben wir nicht gekonnt.
Vielleicht ging nicht mehr.
Vielleicht würde eine detopische Demokratie nie funktionieren - selbst nach 200 Jahren nicht.
(weil die (meisten) Menschen letztendlich nicht demokratisch sein wollen.)
(sondern nur ums Private sich kümmern wollen und nicht "um Politik")
Aber bei der jetzigen und künftigen Problemfülle ist es erforderlich, dass jeder "mitdenkt";
mindestens 500 Jahre lang; bis wir aus dem Gröbsten raus sind;
dann ist die ganze Erd-Welt detopisch-demokratisch.
Eine detopischer Artikel zur Ukraine vom 3.7.22 von Kolenda
heise Ukraine-Konflikt-USA-und-ihre-Verbuendeten-hauptsaechlich-fuer-dieses-Unglueck-verantwortlich
detopia-21.09.2022
Die kommerziellen Massenunterhaltungsmedien tragen mit zum realen Untergang bei.
Hier ein etwas älterer Artikel über Computerspiele zum Schießen.
Eine "Werkschau" bereitet noch größere Probleme als bei Hollywoodblockbustern, denn um sie zu kritisieren, muss man sie kennen, was mehr Zeit erfordert als ein Film.
Und kaum ein feingesitiger Kulturkritiker will sich all den Schwachsinn antun. Hinzu kommt die Zeitschwendung.
heise.de/tp/features/Spielend-in-die-Apokalypse
2014 über paramilitärische Computerspiele von
Tom Konicz
auch sein Massenmedienkapitel-2015 ist sauber recherchiert
und auch seine Blockbuster-Werkschau-2015
goog Limitarismus ("Obergrenze")
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heise Massenunterhaltung-fuer-Vorkriegszeiten 2021 Die kommerziellen Massenmedien in Privathand unterstützen den Niedergang. Er wird "nun" früher stattfinden, als er aus Umweltfriedensursachen "eigentlich" stattfinden würde. # Abhilfe: Zuerst sich selbst klarmachen, ob der Nachteil des Dauermedienkonsums bei einem selbst den Vorteil aufwiegt. Und dann muss man eines Tages aufhören mit Kommerzmedien. Einfach aufhören. Wie mit dem Rauchen und anderen Lastern. (Natürlich kann man sich ein Ausstiegsprogramm vornehmen, eine Schrittfolge.) # Ich habe jetzt noch etwas Zeit und mir ist nach generellen Aussagen. Aber mir fallen keine mehr ein. Vermutlich habe ich alles schon oft genug wiederholt, für den Leser scheinbar versteckt, weil ich irgendwann alles in die Tiefe verschiebe, weil Neues geschrieben werden sollte. Wir haben kein utopisches Bewusstsein. Daran mangelt's. Uns geht es eigentlich recht gut. Und meistens treibt einen (und ganze Völker) "nur" die Not und das Leid (und der Hunger usw.) zum Handeln und zum "neuen Denken". Das ist ein Dilemma. Es gibt heute zwar Fridays for Future und die Rebellion gegen den Exitus. Aber es gibt auch vermehrt gegenläufige Bewegungen (also welche, die die großen Ziele ignorieren und Klein-Klein in den Vordergrund stellen). Möglicherweise hat alles "seine Richtigkeit". Möglichweise ist das jahrtausendalte Ringen um eine zufriedene menschliche Gesellschaftsform am 1.1.2100 vorbei. Ich kann das nicht gut finden. Ich hätte es gerne so gehabt, dass es noch tausend weitere Generationen gegeben hätte. (Warum? Weiß ich nicht.) Beruhigen tut mich nur, dass niemals jemand über uns nachdenken wird, geschweige denn um uns trauern. Selbst unsere "Artefakte" im Weltraum wird nie jemand zu Gesicht bekommen. Sogar das Ende "höchstpersönlich", wird in dem Augenblick verschwinden, in dem es entstand. Wir können nichts machen. Wir können nichts tun. Es fehlen "radikale" Volksbewegungen auf der Welt (bzw. ich höre nicht von ihnen). Der einzige Weg ist die Tippel-Tappel-Tour (wenigstens den detopischen Gedanken im Volk zu verbreiten), zu der ich schon seit zwanzig Jahren aufrufe. Aber wenn das so langsam weitergeht, dann kommen wir zu spät (bzw. es wird immer schwerer, etwas Gutes-Neues in Deutschland aufzubauen, wenn es drumherum Holterdipolter geht). Man kann ein bischen darauf hoffen (besser: darauf spekulieren), das aus FfF etc. eine neue Generation heranwächst, mit mehr (anderem, neuen) Heldenmut (und die auch gut zusammenarbeiten können; das ist auch sehr wichtig). Aber ich kann es mir nicht recht vorstellen (wenn ich mir die Lehren aus der Vergangenheit betrachte). Die jungen Leute müssten dann in ihren Zwanzigern die Lust und die Muße zum Theoriestudium haben, um eine theoretisch-fundierte Partei gründen zu können. Ein neuer-aktueller Geistesriese wie Marx wäre auch nicht verkehrt. Jedenfalls hat uns irgendwas "geschöpft" - sei es Gott, sei es die Natur, sei es die Evolution, sei es der Zufall. Die gegenwärtige Warmzeit hat die Zivilisation ermöglicht. Die "Schätze" im Boden (Kohle, Öl, Erz, usw.) haben die gegenwärtige Hochkultur mit den vielen Annehmlichkeiten ermöglicht. Vielleicht "war es das"? Vielleicht können wir gar nicht mehr erreichen? Die allerneusten Erfindungen (KI, Gen, Nano, Quanten-PC) betrachte ich jedenfalls schon als Teil des Abstieges (weil die Anwendungsgebiete in der Hauptsache der Zerstörung dienen). |