Der detopische Blog

 

The Blog of detopia

 

Das detopische Notizbuch

 

Notizen am Tage und bei Nacht

 

 

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 wikipedia  The_Line - Saudi-Arabien   detopia-2022: Hä? Geht's noch? 500 Meter hoch?

 

 

Weltmacht Amazon - Das Reich des Jeff Bezos
 Doku, Power of Amazon ZDFinfo

youtube.com/watch?v=7JBi5kYNCck 

Premiere 11.10.2020, 145 Minuten

auch hier:    youtube.com/watch?v=YNa1GrmqSOc

google.com/search?q=Weltmacht+Amazon+Reich+Bezos

youtube.com/results?search_query=weltmacht+amazon 

 

Am Anfang und am Ende kommt was, wo Bezos im Saal seine Visionen vorstellt. Das war das wichtigste für mich.

Sein Zeitungsauschnitt am Anfang. Und hinten will er zwar nicht die Welt, so doch die Menschheit retten.

 


Chinas Aufstieg zur Seemacht | Doku HD | ARTE

Dokumentation von Anne Loussouarn (F 2021, 53 Min)
Video auf YouTUbe verfügbar bis 06/11/2022

https://www.youtube.com/watch?v=RnCqjF6aGJw 

  youtube.com/results?search_query=chinas+seemacht

Seit seinem Machtantritt vor zehn Jahren hat Xi Jinping die "nationale Wiedergeburt Chinas" zu einer Art heiligem Gral erhoben. Getragen wird diese Vision von einem rückwärtsgewandten Nationalismus. Umgesetzt wird sie durch eine zunehmend aggressive Politik im Südchinesischen Meer unter Einsatz sogenannter maritimer Milizen. Droht der gesamten Region ein Konflikt?

Bei seinem Machtantritt 2012 machte Xi Jinping die „nationale Wiedergeburt Chinas“ zur Priorität. Einhergehen würde sie mit dem Aufbau einer mächtigen Armee sowie der „Wiedervereinigung“ mit Taiwan. In diesem Bestreben ist die Kontrolle der Weltmeere entscheidend geworden. Amerika wurde zum Hindernis: Seit zehn Jahren versucht die Kommunistische Partei, den Einfluss der USA im Südchinesischen Meer und im Pazifik gezielt zu mindern. Mit aktiver Unterstützung sogenannter maritimer Milizen – von der Armee ausgebildeten Fischern – schafft Peking eine Grauzone zwischen Krieg und Frieden und destabilisiert damit sowohl seine Nachbarn als auch die Militärgroßmacht USA.
Als Antwort auf die zunehmende Aggressivität Chinas hat sich auf Initiative Indiens und Japans eine neue Front gebildet: der Indopazifik. Ein neues geopolitisches Konzept, das für freie Schifffahrt steht und ein Gegengewicht zu Chinas wachsendem Einfluss in der Region bildet.
Für die USA bedeutet die Taiwan-Frage ein existenzielles Dilemma: Soll man nun in den Krieg ziehen, um Taiwan vor einer Zwangsvereinigung mit China zu schützen? Oder soll man das Risiko in Kauf nehmen, dieses Bollwerk gegen die Einflussnahme Pekings im Pazifik zu verlieren und damit jedoch selbst weiter geschwächt zu werden?
Weder die USA noch China wollen heute einen Krieg. Dennoch bereiten sich beide darauf vor und die Gefahr, dass der Konflikt eskaliert, ist groß. Die zunehmenden Spannungen im Pazifik läuten eine Ära der Unsicherheit und Instabilität für die ganze Welt ein.


 

Merkzettel:

heise  Amazon-beteiligt-sich-an-Entwicklung-einer-privaten-Raumstation

 

heise  Was-die-Zeitenwende-von-Bundeskanzler-Scholz-bedeutet 

 

 pharmazeutische-zeitung   coronainfektion-schadet-dem-gehirn-deutlich 

 

  wikipedia  Katharer      wikipedia  Albigenser     wikipedia  Waldenser  

 


 

12.09.22

 

anschaulich ist hier die katholische (/Klerus-)Kirche - einst und jetzt - in Rom und in Deutschland.

Oder auch USA: Der Rollback beim Schwangerschaftsabbruch.

Ich meine alle Ereignisse und Zustände, wo die etablierten Machtstrukturen die (neuen) guten und vernünftigen Ideen bekämpfen.

Vermutlich gab es auch nie eine Weggabelung, es gab keine Möglichkeit, den Jetzt-Weg zu verlassen.

Mit Völkerbund und United Nations (UNO) kam zwar etwas Neues in die Welt.

Sie konnte einiges zum Guten regeln und Konflikte eindämmen bzw. die Eskalation stoppen.

Auch das Hippietum ab den 60ern war was neues Gutes; das Einüben von sich gegenseitig helfen, kooperieren.

Ich kann noch lange, die guten und menscheits-fortschrittlichen Dinge aufzählen.

Aber ab einer gewissen Größe des Guten schlug das Imperium immer zurück und machte Gegenoffensive (Rollback, Konterrevolution).

Das war vielleicht schon so im alten Ur und Uruk, der Wiege der Zivilisation. Und es war scheinbar überall auf der Welt so, bei allen Ethnien.

(In China bekriegten sie sich seit Urzeiten, in Indien, in Mittelamerika von -500 bis 1500.)

Allerdings wurden "Weltverbesserer" nicht immer und überall gleichermaßen verfolgt.

Manchmal konnten sie auch eine Zeitlang in Ruhe forschen, nachdenken, wirken und lehren.

(Man kann das Atmen vergessen, wenn man erfährt, zu welchen Denkleistungen das Menschenhirn fähig ist. z.B. die Himmelsforschung der Maya; ohne Metall; ohne Rad; ohne Last- und Zugtiere; nur mit Holz und Stein habe sie die Planetenbewegungen berechnet und konnten die Sonnen- und Mondfinsternisse auf die Minute genau vorhersagen. -- Wenn man mit dieser Gedankenkraft (überall auf der Welt) die Gesellschaftsordnung erforscht und verbessert hätte, dann wäre in 3000 Jahren schon etwas Brauchbares herausgekommen.)

 

Aber gut:

Ich brauche nicht alles neu schreiben, was schon oft nachgedacht und in Buchform gepresst wurde.

Wir haben es bis heute nicht geschafft, wichtige Gedanken dem Volk mitzuteilen.

Das ist ein Fakt, den ich aber an dieser Stelle auch nicht vertiefen will.

(Habe hier genug Lesematerial darüber eingestellt. Zum aktuellen "Kulturimperialismus" siehe z.B. bei Postman und Kollmann.).
Zwar gibt es Sachbücher und das Internet und Mobil. Aber das nutzt nur den 10%, die aktiv suchen und von selbst lesen; die noch länger lesefähig sind.
Man kann das Volk (in heutigen Medienumfeld) nicht erreichen, ermuntern und weitere Bedingungen dafür schaffen (Zeit; Anregung), damit es sich mit Gesellschaftspolitik beschäftigt kann.

In den Volkshochschulen oder Arbeiterbildung ist in der Qualität verkommen (auch weil es keine Nachfrage gibt; für Gesellschaftsthemen).

Auch die Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung oder die reichhaltige deutsche Bibliothekslandschaft vermitteln nicht viel Volksbildung an Erwachsene.

#

Die zu schnellen/zu großen wissenschaftlich-technischen Revolutionen (seit 1850) waren unser Niedergang.

In Verbindung mit den männlichen Herrschaftsstrukturen; aber diese sind vielleicht genetisch festgelegt.
Und zu mehr, als zu einer Kapital-Demokratie haben wir es nicht gebracht.
Mehr haben wir nicht gekonnt.
Vielleicht ging nicht mehr.

Vielleicht würde eine detopische Demokratie nie funktionieren - selbst nach 200 Jahren nicht.

(weil die (meisten) Menschen letztendlich nicht demokratisch sein wollen.)

(sondern nur ums Private sich kümmern wollen und nicht "um Politik")

Aber bei der jetzigen und künftigen Problemfülle ist es erforderlich, dass jeder "mitdenkt";

mindestens 500 Jahre lang; bis wir aus dem Gröbsten raus sind;

dann ist die ganze Erd-Welt detopisch-demokratisch.

 

 


 

Eine detopischer Artikel zur Ukraine vom 3.7.22 von Kolenda

 heise  Ukraine-Konflikt-USA-und-ihre-Verbuendeten-hauptsaechlich-fuer-dieses-Unglueck-verantwortlich 

 


 

21.09.2022

Die kommerziellen Massenunterhaltungsmedien tragen mit zum realen Untergang bei.

Hier ein etwas älterer Artikel über Computerspiele zum Schießen.

Eine "Werkschau" bereitet noch größere Probleme als bei Hollywoodblockbustern, denn um sie zu kritisieren, muss man sie kennen, was mehr Zeit erfordert als ein Film.

Und kaum ein feingesitiger Kulturkritiker will sich all den Schwachsinn antun. Hinzu kommt die Zeitschwendung.

 heise.de/tp/features/Spielend-in-die-Apokalypse 
2014 über paramilitärische Computerspiele von Tom Konicz

auch sein Massenmedienkapitel-2015 ist sauber recherchiert

und auch seine Blockbuster-Werkschau-2015

 


 

 goog  Limitarismus   ("Obergrenze")

 

 

heise  Massenunterhaltung-fuer-Vorkriegszeiten  2021

Die kommerziellen Massenmedien in Privathand unterstützen den Niedergang. Er wird "nun" früher stattfinden, als er aus Umweltfriedensursachen "eigentlich" stattfinden würde.

#

Abhilfe: Zuerst sich selbst klarmachen, ob der Nachteil des Dauermedienkonsums bei einem selbst den Vorteil aufwiegt. Und dann muss man eines Tages aufhören mit Kommerzmedien. Einfach aufhören. Wie mit dem Rauchen und anderen Lastern. (Natürlich kann man sich ein Ausstiegsprogramm vornehmen, eine Schrittfolge.)

#

Ich habe jetzt noch etwas Zeit und mir ist nach generellen Aussagen. Aber mir fallen keine mehr ein. Vermutlich habe ich alles schon oft genug wiederholt, für den Leser scheinbar versteckt, weil ich irgendwann alles in die Tiefe verschiebe, weil Neues geschrieben werden sollte.

Wir haben kein utopisches Bewusstsein. Daran mangelt's. Uns geht es eigentlich recht gut. Und meistens treibt einen (und ganze Völker) "nur" die Not und das Leid (und der Hunger usw.) zum Handeln und zum "neuen Denken". Das ist ein Dilemma. Es gibt heute zwar Fridays for Future und die Rebellion gegen den Exitus. Aber es gibt auch vermehrt gegenläufige Bewegungen (also welche, die die großen Ziele ignorieren und Klein-Klein in den Vordergrund stellen).

Möglicherweise hat alles "seine Richtigkeit". Möglichweise ist das jahrtausendalte Ringen um eine zufriedene menschliche Gesellschaftsform am 1.1.2100 vorbei. Ich kann das nicht gut finden. Ich hätte es gerne so gehabt, dass es noch tausend weitere Generationen gegeben hätte. (Warum? Weiß ich nicht.) Beruhigen tut mich nur, dass niemals jemand über uns nachdenken wird, geschweige denn um uns trauern. Selbst unsere "Artefakte" im Weltraum wird nie jemand zu Gesicht bekommen. Sogar das Ende "höchstpersönlich", wird in dem Augenblick verschwinden, in dem es entstand.

Wir können nichts machen. Wir können nichts tun. Es fehlen "radikale" Volksbewegungen auf der Welt (bzw. ich höre nicht von ihnen).

Der einzige Weg ist die Tippel-Tappel-Tour (wenigstens den detopischen Gedanken im Volk zu verbreiten), zu der ich schon seit zwanzig Jahren aufrufe. Aber wenn das so langsam weitergeht, dann kommen wir zu spät (bzw. es wird immer schwerer, etwas Gutes-Neues in Deutschland aufzubauen, wenn es drumherum Holterdipolter geht).

Man kann ein bischen darauf hoffen (besser: darauf spekulieren), das aus FfF etc. eine neue Generation heranwächst, mit mehr (anderem, neuen) Heldenmut (und die auch gut zusammenarbeiten können; das ist auch sehr wichtig). Aber ich kann es mir nicht recht vorstellen (wenn ich mir die Lehren aus der Vergangenheit betrachte). Die jungen Leute müssten dann in ihren Zwanzigern die Lust und die Muße zum Theoriestudium haben, um eine theoretisch-fundierte Partei gründen zu können. Ein neuer-aktueller Geistesriese wie Marx wäre auch nicht verkehrt.

Jedenfalls hat uns irgendwas "geschöpft" - sei es Gott, sei es die Natur, sei es die Evolution, sei es der Zufall. Die gegenwärtige Warmzeit hat die Zivilisation ermöglicht. Die "Schätze" im Boden  (Kohle, Öl, Erz, usw.) haben die gegenwärtige Hochkultur mit den vielen Annehmlichkeiten ermöglicht. Vielleicht "war es das"? Vielleicht können wir gar nicht mehr erreichen? Die allerneusten Erfindungen (KI, Gen, Nano, Quanten-PC) betrachte ich jedenfalls schon als Teil des Abstieges (weil die Anwendungsgebiete in der Hauptsache der Zerstörung dienen). 

 

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