Friederike Otto

 

Wütendes Wetter 

 

Auf der Suche nach den Schuldigen
für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme

2019 bei Ullstein

 

Audio DLF 2019 mp3
mit Autorin

2019     230 Seiten

wikipedia Autorin  *1983 in Kiel 

DNB Buch 

Bing.Buch  

Leseprobe bis Seite 29:
ullstein - wuetendes-wetter 

 

detopia:

Klimabuch 

O.htm 

 

Inhalt

Inhalt - PDF - DNB

 

Das neue Wetter
Prolog
vom Verlag (9)

 

Epilog (204)

Dank (209)  

Anhang (211) 

Editorische Notiz (211)

Anmerkungen (212)


 

Interview DLF

dlf  physikerin-friederike-otto-die-hitze-von-2018

mit Audio

 

I. Geburt eines neuen Forschungszweigs: So viel Klima steckt in unserem Wetter

Kapitel 1: Ursache und Wirkung:
Wie wir unser Wetter geschaffen haben  (27)

Kapitel 2: Wer Zweifel sät:
Die Klimaskeptiker*innen  (43)

Kapitel 3: Revolution in der Klimawissenschaft:
Vom Kopf auf die Füße gestellt (62)

Kapitel 4: Der menschliche Faktor:
Den Einfluss des Klimawandels aufs Wetter berechnen  (80)

Kapitel 5: Hitzewellen, Starkregen und Co.:
So viel Klimawandel steckt im Wetter (102)

II. Konsequenzen: Die Macht der Zuordnungswissenschaft

Kapitel 6: Verplant:
Wie der Klimawandel sich rächt, wenn man ihn missachtet  (123)

Kapitel 7: Fakten statt Fatalismus:
Wer die Ursache von Katastrophen kennt, kann handeln 137

Kapitel 8: Eine Frage der Gerechtigkeit:
Sind die Kosten des Klimawandels bekannt, sind die Industrieländer in der Pflicht  (153)

Kapitel 9: Globale Verantwortungsdebatte:
Staaten und Konzerne auf der Anklagebank  169

Kapitel 10: Klimawandel im Alltag:
Das Wetter mit anderen Augen sehen (189)

 

Aus wikipedia-2020

 

Otto schloss ein Diplomstudium der Physik und ein Promotionsstudium der Philosophie an der Freien Universität Berlin ab. Sie ist eine Mitbegründerin und eine führende Vertreterin der Zuordnungsforschung, mit deren Hilfe die Zuordnung von Extremwetterereignissen zum Klimawandel möglich ist.

Ihre Arbeit, u. a. als führende Wissenschaftlerin im internationalen Projekt World Weather Attribution, befasst sich schwerpunktmäßig mit Extremwetterereignissen (Dürren, Hitzewellen, Niederschlägen) und der Verbesserung und Entwicklung von Methoden zur Beantwortung der Frage nach dem Einfluss externer Klimatreiber auf die Wahrscheinlichkeit von Extremwetter.

Sie untersucht außerdem die sich daraus ergebenden politischen Implikationen. Ihre Berechnungen zum Beitrag des Klimawandels zur Dürre und Hitze in Europa 2018 wurden von der Presse weltweit aufgegriffen.

Ihr Sachbuch <Wütendes Wetter – Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme> kam im Sommer 2019 mehrfach auf die vorderen Plätze der gemeinsamen „Sachbuchbestenliste“ von ZDF, DLF Kultur und Die Zeit. Es schildert die zeitgenössischen Extremwetterphänomene aus dem Blickwinkel der neuartigen Zuordnungsforschung, ihrem Arbeitsgebiet innerhalb der Klimawissenschaft. Anschaulich wird gezeigt wie differentialanalytisch Daten ausgewertet, Zusammenhänge hergestellt und Wahrscheinlichkeiten berechnet werden können. Der Deutschlandfunk-Rezensent lobte die allgemeinverständliche Sprache und Strukturierung.

Im Buch stellt Otto die Erreichbarkeit des Zwei-Grad-Ziels in Frage:

"Drei Grad? Ist das nicht ein arg unrealistisches Szenario, schließlich hat sich die Weltgemeinschaft doch im Pariser Abkommen darauf verständigt, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad. Nein, aus heutiger Sicht ist es keinesfalls unrealistisch – es ist genau die Marke, auf die wir gerade zusteuern.“

 

 

 

 

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Friederike Otto (2019) Wütendes Wetter - Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme