Jacob Burckhardt

Kulturhistoriker

Weltgeschichtliche 

Betrachtungen 

 

 

1905    

Wikipedia Autor  *1818 in Schweiz bis 1897 (79) 

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Cicerone im Volltext 1855:

deutschestextarchiv.de/book/show/burckhardt_cicerone_1855   

 

Aus Wikipedia 2015:

Heutzutage wird Burckhardt nicht nur durch häufiges Zitieren geehrt, der höchste Geldschein der Schweiz, der 1000-Franken-Schein, trägt seit 1995 das Porträt des Basler Kulturhistorikers. Der auch im deutschen Sprachraum viel verwendete Begriff «terrible simplificateur» (Flachdenker) wurde von ihm geprägt, er tritt erstmals in einem Brief Burckhardts an Friedrich von Preen vom 24. Juli 1889 auf.

Burckhardt hat sich auch zur Tugend des «Dilettantismus» bekannt, der er die Fähigkeit einer antispezialistischen Übersicht zuerkannte.

Nach seinem Tod hinterliess Burckhardt vier unveröffentlichte, druckreife Werke, darunter <Erinnerungen aus Rubens>. Des Weiteren wurden aus seinem Nachlass die <Griechische Kulturgeschichte> und die vielgelesenen <Weltgeschichtlichen Betrachtungen> veröffentlicht. Burckhardt hatte nie vor, sein Kolleg <Über Studium der Geschichte>, das er von 1868 bis 1872 dreimal abhielt, zu publizieren. Noch auf dem Sterbebett gab er seinem Neffen Jacob Oeri (1844–1908) den Auftrag, alle handschriftlichen Hinterlassenschaften einstampfen zu lassen, aber die Erlaubnis zur Einsichtnahme konnte ihm Oeri doch noch abringen. Dass diese Einsicht etliche Jahre dauern und mit einer Veröffentlichung enden sollte, war sicher nicht Burckhardts Absicht. 

Wie bei mehrfach gehaltenen Vorlesungen nicht ungewöhnlich, liegen die Skripte in mehreren Fassungen vor, durchsetzt mit Einschüben und Aktualisierungen. Das erhaltene handschriftliche Material – die Mitschriften von Studenten nicht mitgerechnet – ist etwa doppelt so umfangreich wie der Text, den Oeri dann für die Buchausgabe von 1905 herausgab.

Die kühnste Neuerung Oeris war wohl die Veränderung des Titels zu <Weltgeschichtliche Betrachtungen>, die Burckhardts einführende Vorlesung vielleicht in die Nähe von Nietzsches <Unzeitgemäßen Betrachtungen> rücken sollte.

Friedrich Nietzsche, der zeitweise neben Burckhardt Professor in Basel war, verehrte den älteren Burckhardt sehr, versuchte oft mit ihm ins Gespräch zu kommen und verfolgte wohl auch eine seiner Vorlesungen. Burckhardt umgekehrt sah die Begabung des jungen Nietzsche durchaus, hielt ihn aber höflich auf Distanz und konnte wohl auch mit dessen späteren philosophischen Werken wenig anfangen.

 

 

 

 

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