Egon Friedell

Kulturgeschichte 
der Neuzeit  

Band 1: 840 Seiten 

(also bis 3. Buch, 2. Kapitel) 

 

Egon Friedell :  Kulturgeschichte der Neuzeit    (1927)      

1927

Wikipedia.Autor  *1878 bis 1938 (60,  Freitod in Wien, wg. Nazis)

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detopia:

F.htm   Geschichtsbuch  Sterbejahr

O.Spengler   A.Toynbee   L.Mumford  

F.Reck   Schwanitz 

 

 

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1927 (Einleitung, Erstes Buch); 1928 (Zweites und Drittes Buch); 1931 (Viertes und Fünftes Buch, Epilog)  

#  Ungekürzte Ausgabe in zwei Bänden   #  1. Auflage Mai 1976 (dtv 1168)   #   12. Auflage April 1997  #  Deutscher Taschenbuch Verlag  #   Umschlagbild: <Die Freiheit führt das Volk an> (1830) von Eugene Delacroix  #  ISBN  3-406-02510-2   #    ISBN: 3-833-44808-3 

 

dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/2036948/     RADIOFEUILLETON: KALENDERBLATT     16.03.2013 

Unter den Büchern, die am 10. Mai 1933 von Nationalsozialisten auf dem Berliner Opern-Platz verbrannt wurden, befanden sich auch Werke Egon Friedells. (

Freitod eines Freigeistes     Vor 75 Jahren nahm sich Egon Friedell das Leben       Von Ruth Fühner 

Eine "Chronique Scandaleuse" der "modernen Völkergesellschaft" - so verstand der Schriftsteller Egon Friedell seine "Kulturgeschichte der Neuzeit". Die Nazis beschlagnahmten den ersten Teil des Werks; nach dem Krieg wurde es in viele Sprachen übersetzt und wird bis heute neu aufgelegt.

"Die älteste Ostmark des deutschen Volkes soll von jetzt ab das jüngste Bollwerk der deutschen Nation und damit des deutsches Reiches …"

Zehntausende jubelten Adolf Hitler am 15. März 1938 auf dem Wiener Heldenplatz nach dem "Anschluss" Österreichs zu. 
In seiner Wohnung in der Gentzgasse dachte der Schriftsteller Egon Friedell an Selbstmord. 

 

Friedell, geboren 1878 als Egon Friedmann, entstammte einer jüdischen Fabrikantenfamilie. Ein üppiges Erbe ermöglichte ihm die freie Wahl seines Lebensstils. Als glänzender, hochgebildeter Unterhalter avancierte er - noch während der Arbeit an seiner Dissertation - zusammen mit dem Dichter Peter Altenberg zu einem Zentralgestirn der Wiener Kaffeehaus-Szene; seine Lust an Widerspruch und der satirischen Zuspitzung lebte er als künstlerischer Leiter des Kabaretts "Fledermaus" aus. Eine seiner Glanznummern, "Goethe im Examen", ein Gemeinschaftswerk mit Alfred Polgar, in dem Goethe eine Prüfung zu seinem eigenen Leben ablegen muss, wurde zum viel nachgespielten Dauerbrenner - hier mit Joseph Offenbach als Goethe:

"Wissen Sie zufällig, was Goethes Hauptwerk war?" "Na, die Farbenlehre natürlich." "Was ist denn da zu lachen?" "Das ist allerdings nur zum Weinen." "Wann entstand Tankred?" "1800." "1800. Ein Wunder, dass Sie einmal was wissen. Welche Werke entstanden in diesem Jahr noch?" "Noch? N'paar Gedichtcher denk ich." "Das ist keine Antwort! Gedichte fallen Ihnen jedes Jahr."

Den Ersten Weltkrieg begrüßte Friedell als "Stoffwechselsteigerer" und "Entwicklungsbeschleuniger". Vom Militärdienst wegen Gewichts- und Alkoholproblemen befreit, veranstaltete er patriotische "Kriegsabende" zur "Stärkung der Kampfmoral", an denen sich reaktionärer Chauvinismus und Friedell-typischer Unernst mischten:

"Japan ist eine Mottenplage, Menagerievölker wie die Serben und Montenegriner sind vollends indiskutabel."

Nach dem Krieg arbeitete Friedell als Journalist und Theaterkritiker, aber auch für die "Gegenseite" - als Dramaturg, Regisseur und Schauspieler an Max Reinhardts Theatern in Wien und Berlin. 

Sein eigentliches Lebenswerk begann er mit knapp 50 Jahren: die Arbeit an der "Kulturgeschichte der Neuzeit", die lange nach seinem Tod zum Bestseller wurde. Ausgestattet mit enzyklopädischem Wissensvorrat und großem Einfühlungsvermögen, entfaltet Friedell eine radikal subjektive Sicht auf die Krisen Europas seit der Pest im 14. Jahrhundert.

"Oft wird ein ganzer Mensch durch eine einzige Handbewegung, ein ganzes Ereignis durch ein einziges Detail schärfer, einprägsamer, wesentlicher charakterisiert als durch die ausführlichste Schilderung. Kurz: die Anekdote in jederlei Sinn erscheint mir als die einzige berechtigte Kunstform der Kulturgeschichtsschreibung. … Die Übertreibung ist das Handwerkszeug jedes Künstlers und daher auch des Historikers."

Friedells unumstrittene Helden sind die Dichter und Denker - und mit Vorliebe jene, bei denen eine gewisse Ähnlichkeit mit ihm selbst nicht zu leugnen ist:

"Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heißt: an einem 'System'?"

Im "geräumigem Denkapparat" des konvertierten Juden Friedell war auch Platz für Antisemitismus, und das Ressentiment gegen die Demokratie ist in seiner "Kulturgeschichte" unübersehbar. Kein Wunder, dass er eine Zeit lang glaubte, sich mit den Nazis arrangieren zu können. Selbst als er schon sah, was mit dem so genannten Dritten Reich angebrochen war:

"Das Reich des Antichrist. Jede Regung von Noblesse, Frömmigkeit, Bildung, Vernunft wird von einer Rotte verkommener Hausknechte auf die gehässigste und ordinärste Weise verfolgt."

Seit der Annexion Österreichs musste sich Friedell auch persönlich verfolgt fühlen. Anders als Stefan Zweig, Joseph Roth oder der Freund Carl Zuckmayer wählte er nicht das Exil. Vergeblich versuchte er, an eine Schusswaffe oder Gift zu kommen. Als am Abend des 16. März 1938 die SA an seiner Tür klingelte und fragte, ob da "der Jud Friedell" wohne, stürzte er sich aus dem Fenster. Er war sofort tot. Augenzeugen berichten, er habe die Passanten noch mit dem Ausruf "Treten Sie zur Seite!" gewarnt.

 


 

»Friedell schrieb, mit Vorsatz, eine persönliche Kulturgeschichte. So wenig wie an die Möglichkeit, Geschichte <objektiv> zu schreiben, glaubte er an die Möglichkeit, ihre Kausalitäten logisch zu entwirren. Er wählte einen anderen Weg, in diese einzudringen; den des Künstlers, der die Fakten so formt und belichtet, daß in ihnen die Idee ihres Zeitalters, dessen <Seele> erkennbar wird.«   Alfred Polgar


»Friedells Kulturgeschichte nimmt in der Historienschreibung eine besondere Rolle ein – als einer der eigenwilligsten und faszinierendsten jener Exkurse in die Vergangenheit, die es vermögen, uns frühere Zeiten und Erscheinungen nahezubringen.
Durch seine Gabe einer ebenso klugen und klaren wie leuchtenden Sprache verstand er ein Gedanken­gebäude wie die Kantsche Philosophie nicht minder genial zu umreißen als dem Zeitgeist des Rokoko oder des zweiten Kaiserreichs lebendige Existenz einzuhauchen. 
Mit einer unglaublichen Belesenheit, einem bestrickenden Witz, einem exakt wissenschaftlichen Verstand und wahrhaft subtilen Kunstgeschmack gibt er unzählige Aspekte der kulturellen Entwicklung des europäischen – und amerikanischen – Menschen von der Renaissance bis zum Ersten Weltkrieg.
Er stellt ihn in seine äußere und geistige Umwelt, schildert seinen Alltag, seine Tracht und Sitte mit derselben evokativen Frische wie die großen ideologischen Strömungen der Zeit. In Friedell stand noch einmal die berauschende Fiktion vom universalen Menschen vor uns auf.« 
   Hilde Spiel


Egon Friedell (bis 1916 Friedmann) wurde am 21. Januar 1878 in Wien geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik; 1904 Promotion mit einer Arbeit über >Novalis als Philosoph<. Kabarettist, Schauspieler, Theaterkritiker, Feuilletonist, Schriftsteller. 1908 erschien seine erste literarische Arbeit, >Der Petroleumkönig<. Seit 1913 Schauspieler bei Max Reinhardt. 1923 Uraufführung seiner >Judastragödie< am Burgtheater. Berühmt machte ihn die hier vorgelegte >Kulturgeschichte der Neuzeit<, die von 1927—1931 erschien. Von einer geplanten >Kulturgeschichte des Altertums< wurde 1937 die >Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients< veröffentlicht und 1940 die >Kulturgeschichte Griechenlands<. Sie blieb unvollendet, da sich Friedell am 16. März 1938, kurz nach dem Einmarsch Hitlers in Wien, das Leben genommen hatte. 


..... daß dies alles eben darum in einer Art wahr ist, weil es in einer Art falsch ist.  Augustinus

Wer sich aber wundern sollte, daß nach so vielen Geschichtsschreibern auch mir die Abfassung einer solchen Schrift in den Sinn kommen konnte, der lese zuvor alle Schriften jener anderen durch, mache sich darauf an die meinige, und dann erst wundere er sich.  
Flavius Arrianos   (95-180  n. Chr.) 

Max Reinhardt gewidmet


Inhalt

 

Einleitung:  Was heißt und zu welchem Ende studiert man Kulturgeschichte?   (3-56) 

Der vergessene Stern (3)  Alle Dinge haben ihre Philosophie (3)  Ästhetische, ethische, logische Geschichtschreibung (4)  Landkarte und Porträt (5)  Fibelgeschichte (7)  Unwissenschaftlichkeit der historischen Grundbegriffe (8)  Unterirdischer Verlauf der historischen Wirkungen (10)  Der Irrtum Rankes (11)  Alle Geschichte ist Legende (12)  Homunculus und Euphorien (15)  "Geschichtsromane" (16)  Möglichste Unvollständigkeit (17)  Über­treibung (19)  Hierarchie der Kulturgebiete (19)  Wirtschaft (20)  Gesellschaft (21)  Staat (21)  Sitte (22)  

Wissenschaft, Kunst, Philosophie, Religion (23)  Der Stein der Weisen (25)  Der Repräsentativmensch (26)  Der expressionistische Hund (27)  Seelische Kostümgeschichte (28)  Das Genie ist ein Produkt des Zeitalters (29)  Das Zeitalter ist ein Produkt des Genies (30)  Genie und Zeitalter sind inkommensurabel (32)  Der Pedigree (32)  Lessing und Herder (33)  Winckelmann und Voltaire (34)  Hegel und Comte (35)  Buckle (36)  Burckhardt (37)  Taine (39)  Lamprecht (41)  Breysig (42) 

Spengler(44)  Zivilisationshistorik(45) Pro domo(48)  Der berufene Dilettant(48) Die unvermeidliche Paradoxie(49) Der legitime Plagiator(51) Pathologische und physiologische Originalität(54-56)

 

 

1. BUCH:   RENAISSANCE UND REFORMATION — Von der schwarzen Pest bis zum Dreißigjährigen Krieg

1. DER BEGINN (59)  Der Wille zur Schachtel 59 — Das Recht auf Periodisierung 60 — Die Konzeption des neuen Menschen 62 — Die „Übergangszeit" 63 — Beginn des Exkurses über den Wert der Krankheit 65 — Am gesündesten ist die Amöbe 66 — Alles Werdende ist dekadent 66 — Höherer Wert der minderwertigen Organe 68 — Gesundheit ist eine Stoffwechselerkrankung 69 — Die lernäische Hydra 70 — Achill aus der Ferse 72 — Das Überleben des Unpassendsten 74 — Es gibt kein gesundes Genie 76 — Es gibt kein krankes Genie 78 — Die Dreiteilung der Menschheit 79 — Die Flucht in die Produktion 80

2. DIE SEELE DES MITTELALTERS # Die „Romantik" des Mittelalters 83 — Das Leben als Abenteuer 84 — Psychose der Geschlechtsreife 85 —  Der heilige Hund 86 — Kein Verhältnis zum Geld 87 — Universalia sunt realia 88 — Die Weltkathedrale 90 — Die Physik des Glaubens 91 — Alles ist 92  —  Der Szenenwechsel 93

3. DIE INKUBATIONSZEIT  #   Die Erfindung der Pest 95 — Die Parallelepidemie 98 — Die Brunnenvergifter 99—Kosmischer Aufruhr 100 — Welt­untergang 101 — Entthronung der Universalien 101 — Christus im Esel 103 — Die zwei Gesichter des Nominalismus 105 — Dämmerzustand 105 — Folie circulaire 106 — Anarchie von oben 106 — Auflockerung der Stände 107 — Erkrankung des metaphysischen Organs 109 — Praktischer Nihilismus 110 — Gesteigertes Wirtschaftsleben 111 — Heraufkunft der Zünfte 112 — Fachdilettantismus 113 — Erwachender Rationalismus 114 — Wirklichkeitsdichtung 116 — Emanzipationen 117 — Verfall des Rittertums 118 — Die große Umwertung 121 — Pittoresker Dreck 122 — Orientalischer Tumult 124 — Lebensstandard 124 — Die Landstraße 125 — Die heilige Feme 127 — Erotik durch Sexualität verdrängt 128 — Eßkultur 128 — Der Weltalp 130 — Die vierfache Zange 131 — Der luxemburgische Komet 132 — Gekrönte Paranoiker 134 — Englisch—französisches Chaos 135 — Antiklerikalismus 137 — Wiciif 138 — Papa triumphans 139 — Dämonen und Zauberer 140 — Geldwirtschaft mit schlechtem Gewissen 142 — Das Weltbordell 143 — Das Narrengewand 146 — Die Vision 147 — Der Börsianer auf dem Thron 148 — Der Nihilist auf dem Thron 150 — Die drei Betrüger 152 — Coincidentia oppositorum 153 — Nikolaus Cusanus 154 — Zweifache Wahrheit, doppelte Buchführung, Kontrapunkt und Totentanz 156 — Die Überseele 158 — Die neue Religion 160 — Die Schule Eckharts 162 — Der "Frankforter" 164 — Die gemalte Mystik 167 — Eine Parallele 170 — Weltaufgang 172

4. LA RINASCITA # Die beiden Pole 173 — Kultur ist Reichtum an Problemen 174 — Der italienische Mikrokosmos 175 — Die "lateinische Formation" 177 — Die Wiedergeburt zur Gottähnlichkeit 178 — Der Abschied vom Mittelalter 180—Chronologie der Renaissance 181—Der Vorsprung Italiens 182—Blüte des Frühkapitalismus 183—Die Renaissancestadt 185 — Der Komfort 186 — Künstlerischer Tafelgenuß 186 —Die Welt der Profile 188 — Geburt der Revolverpresse 189 — Der göttliche Aretino 191 — La grande Putana 193 — L'uomo universale 193 — Das Renaisancepublikum 195 — Die „Zerrissenheit" Italiens 197 — Die „Rückkehr zur Antike" 200 — Petrarca 201 — Die Scheinrenaissance 202 — Das Cinquecento 205—Der Stilisierungswille 207 — Ein sophistisches Zeitalter 208 — Die Humanisten 210 — Der „literarische" Charakter der Renaissance 211 — Der Schnitt durch die Kultur 213 — Prädominanz der bildenden Kunst 214 — Michelangelo 216 — Lionardo 217 — Raffael 219 — Raffaels Nachruhm 219 — Der „Götterliebling" 221 — Der Grundirrtum des Klassizismus 222 — Machiavell 225 — Der „Immoralismus" 226 — Die "Schuld" der Renaissance 228 — Schönheit oder Güte 229 — Der zweite Sündenfall 230

5. DAS HEREINBRECHEN DER VERNUNFT # Die Weltgeschichte ist ein dramatisches Problem 231 — Das Drama der Neuzeit 232 — Der neue Blick 233 — Die Kurve von 1500 bis 1900 234 — Die mystische Erfahrungswelt der „Primitiven" 236 — Prälogisch oder überlogisch? 237 — Das rationalistische Intermezzo 239 — Die drei Schwarzkünste 240 — Paracelsus 242 — Menschenmaterial und verschiebbare Letter 244 — Kopcrnikus 246 — Überwindung des „Cap Non" 247 — Columbus 249 — Die Reise um die Erde in elfhundert Tagen 251 — Das Verbrechen der Conquista 252 — Die mexikanische Spätkultur 253 — Christliche Elemente in der aztekischen Religion 255 — Der weiße Gott 256 — Peru 258 — Die Rachegeschenke Amerikas 259 — Faust 261 — Sieg des Menschen über Gott 263 — Vom theozentrischen zum geozentrischen Weltbild 264 — Der Augustinermönch 264

6. DIE DEUTSCHE RELIGION # Gott und die Völker 266 — Die vier Komponenten der Reformation 268 — Die Nachtigall von Wittenberg 270 — Reformatoren vor der Reformation 270 — Der Spatenstich 273 — Das Doppelantlitz Luthers 275 — Der letzte Mönch 276 — Die große Krisis 278 — Jehovah indelebilis 280 — Luthers Damaskus 281 — Luthers heroische Zeit 282 — Die schöpferische Peripherie 283 — Luthers Papst 284 —Triumph des Gutenbergmenschen über den gotischen Menschen 285 — Luther als Sprachschöpfer 287 — Luther und die Künste 288 — Luther und der Bauernkrieg 290 — Luthers Erschlaffen 292 — Luther und die Transsubstantiation 293 — Luther und die Satisfaktionslehre 295 — Paulus 295 — Der jüdischste Apostel 298 — Augustinus 299 — Wahrer Sinn der christlichen Rechtfertigung 301 — Der Calvinismus 302 — Die Radikalen 305 — Sebastian Franck 307 — Geburt der Kabinettspolitik 309 — Psychologie der Habsburger 311 — Das Geheimnis Karls des Fünften 313 — Sieg der Theologie über die Religion 315 — Das Monstrum der Schöpfung 317 — Der Grobianismus 318 — Francois Rabelais 320 — Unverminderter Plebejismus 321 — Das klassische Zeitalter der Vollere; 322 — Der Landsknechtstil 324 — Hegemonie des Kunsthandwerks 326 — Der Hexenhammer 329 —Hexenwahn und Psychoanalyse 331 — Säkularisation der Menschheit 333 — Die antievangelischen Evangelischen 335 — Jesus und die „soziale Frage" 336 — Gott und die Seele 339 — Das heilige Nichtstun 340 

7. DIE BARTHOLOMÄUSNACHT  # Die Erdhölle 342 — Der Gegenstoß 344 — Das Tridentinum 345 — Paneuropäische Intoleranz 346 — Der Anglikanismus 348 — Das Naturrecht 349 — Die Armee Jesu 351 — Die Ubiquität des Jesuitismus 353 — Philipp der Zweite 356 — Der Welteskorial 357 — Die spanische Kolonialpolitik 360 — Der Abfall der Niederlande 361 — Zusammenbruch des philippischen Systems 363 — Don Júan und Don Quixote 364 — Weltherrschaft des spanischen Stils 366 — Französischer Klassizismus und Spielopernaturalismus 368 — Der Skeptiker aus Lebens­bejahung 369 — Der Montaignemensch 371 — Jakob Böhme 372 — Giordano Bruno 372 — Francis Bacon 375 — Der Aufstieg Englands 376 — Der elisabethinische Mensch 378 — Die Flegeljahre des Kapitalismus 380 — Die exakten Wissenschaften 381 — Die Welt des Fernrohrs 383 — Bacon als Charakter 386 — Bacon als Philosoph 388 — Bacon vor Bacon 391 — Bacons Antiphilosophie 393 — Bacons Ruhm 396 — Der heimliche König 399 — Die Seele Shakespeares 400 — Das Theater Shakespeares 402 — Die Welt als Traum 404 — Die Agonie der Renaissance 405 — Das zweite Trauma 406 — Die neue Frage 407

 

ZWEITES BUCH  BAROCK UND ROKOKO — Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Siebenjährigen Krieg

 

1. DIE OUVERTÜRE DER BAROCKE # Das Sinnlose 411 — Das Unkraut 412 — Die „Helden" 415 — Wallenstein 416 — Gustav Adolf 418 — Über­treibende Beurteilungen 420 — Wirtschaftliche Deroute 422 — Die „konstituierte Anarchie" 423 — Das Ende des Mittelalters 424 — Die Vorbarocke 425 — Die Staatsraison 425 — Germanische und romanische Kultur 427 — Das „alamodische Wesen" 428 — Der Trompeter von Säckingen 431 — Tabak und Kartoffel 432 — Die Poeterey 433 — Comenius 436 — Die Naturwissenschaft 437 — Die Vorherrschaft Hollands 438 — Das nieder­ländische Bilderbuch 442 — Die Mythologie des Alltags 444 — Rembrandt 445 — Rubens 446 — King Charles 447 — Cromwell 449 — Die Puritaner 451 — Die Quäker 452 — Milton 453 — Hobbes 454 — Spinoza 455 — Die; „Ethik" 457 — Die Gleichung aus zwei Nullen 459 — Die Welt ohne Zwecke 460 — Die Logik der folie raisonnante 461 — Das luftleere System 462 — Der künstliche Irrationalismus 464 — Das Welttheater 466 — Exaltation, Extravaganz, Aenigmatik, latente Erotik 467 — Die natürliche Unnatürlichkeit 469 — Die Hegemonie der Oper 470 — el sigio de oro 473 — Die Königinnen ohne Beine 476 — Gracian 476 — El Greco 477 — Die drei Therapien gegen den Rationalismus 478 — Die Welt als Fiktion 480 — Pascals Lebenslegende 483 — Pascals Seelenanatomie 485 — Der Überwinder 487 — Der wahre Sonnenkönig 487

2. LE GRAND SIEGLE # Richelieu 489 — Das Hotel Rambouillet 491 — Mazärin 492 — Das cartesianische Zeitalter 493 — Das magische Koordinatenkreuz 494 — Der deduktive Mensch 495 — Die Sonne der Raison 497 — Die Seele ohne Brüder 499 — Übergang der Vorbarocke in die Vollbarocke 501 — Der König als Mittelpunkt des irdischen Koordinatensystems 503 — Innere Verwaltung Ludwigs des Vierzehnten 504 —Das Theater von Versailles 508 — Äußere Politik Ludwigs des Vierzehnten 510 — Der Colbertismus 513 — Dramatische Kristallographie 516 — Der Hofnarr des Zeitgeists 517 — Malerei und Dekoration 519 — Lully 521 — La Rochefoucauld 522 — Die Allonge 524 — Der Kaffee 527 — Die Post 529 — Die Zeitung 530 — Bayle 530 — Das Mikroskop 532 — Newton 533 — Karl der Zweite 535 — Die „glorious revolution" 536 — London 539 — Locke 540 — Thomasius 542 — Der Große Kurfürst 544 — Der Prinz Eugen 544 — Christine von Schweden 545 — Peter der Große 546 — Die russische Psychose 548 — Cartesianische und berninische Barocke 549 — Die Weltfiktionen 550 — Das Ideal der Fettleibigkeit 551 — Das isolierte Individuum 552 — Die Marionette als platonische Idee 553 — Der Infinitesimalmensch 555 — Leibniz 556 — Die Welt als Uhr 560 — Der Maskenzug 561

3. DIE AGONIE DER BAROCKE # Watteau 563 — La petite maison 565 — Pastell und Porzellan 567 — Chinoiserie 568 — Le siicie des petitesses 568 — Der Esprit 570 — Die Liebe als Liebhabertheater 571 — Der Cicisbeo 573 — Erotische Decadence 574 — Das Häßlichkeits—pflästerchen 576 — Die tragische Maske des Rokokos 577 — Spiegelleidenschaft 579 — Theatrokratie 581 — Die Rcgence 582 — Der Lawsche Krach 584 — Louis Quinzc 586 — Die noblesse de la robe 587 — Das Konzert der Mächte 588 — Der Duodezabsolutismus 590 — Fleiß—Athen 592 — Klopstock 594 — Christian Woiff 595 — Der Pietismus 597 — Der bei canto 598 — Bach und Händel; Friedrich der Große 600 — Der König 601 — Der Vater 601 — Der Antimonarchist 603 — Der Philosoph 604 — Das Genie 605 — Der Held aus Neugierde 608 — Der tragische Ironiker 609 — Der Politiker 610 — Der Administrator 613 — Der Stratege 614 — Phlogiston, Irritabilität und Umebel 618 — Unsittliche Pflanzen 620 — Erwachender Natursinn 621 — Bibel und Hauptbuch 623 — The comfort 624 — Franklin und Robinson 625 — Familienroman und comedic larmoyante 625 — Die Wochenschriften 627 — Hogarth 627 — Die Dichter des Spleen 628 — Die frccthin—kcrs 628 — Hume 630 — Berkelcy 631 — Montesquieu und Vauvenargues 632 — Der Generalrepräsentant des Jahrhunderts 634 — Der Märtyrer des Lebens 635 — Voltaires Charakter 637 — Voltaires Werk 640 — Voltaire als Dichter 641 — Voltaire als Historiker 643 — Voltaire als Philosoph 644 — Lejardin 646

 

3. BUCH  AUFKLÄRUNG UND REVOLUTION — Vom Siebenjährigen Krieg bis zum Wiener Kongreß

 

1. GESUNDER MENSCHENVERSTAND UND RÜCKKEHR ZUR NATUR # Kulturzeitalter und Erdzeitalter 651 — Die dreierlei Vorstellungsmassen 652 — Der erste Weltkrieg 654 — Die drei Krisen des Siebenjährigen Kriegs 656 — Die friderizianische Großmacht 657 — Philanthropie der Worte 659 — Die bureaux d'esprit 659 — Die Encyclopedie 660 — Diderot 661 — Die Materialisten 663 — Epigenesis und Neptunismus 666 — Neue Chemie 668 — Galvanische Elektrizität 670 — Astronomie und Mathematik 671 — Blumenbefruchtung und Schutzpockenimpfung 673 — Die Urpflanze 674 — Nicolai 676 — Mendelssohn 678 — Nützliche Auslegung der Bibel 680 — Der Auferstehungsbetrug 681 — Lessing 684 — Lichtenberg 687 — Der Zerleuchter 689 — Katastrophe des Jesuitenordens 693 — Die Illuniinaten 694 — Knigge 695 — Casanova und Cagliostro 696 — Swedenborg 697 — Preußens „Fäulnis vor der Reife" 698 — Der Volkskaiser 699 — Die josefinische Zwangsaufklärung 702 — Das Regime der Vclleitäten 703 — Die Papierrcvolution von oben 706 — Das Ende Polens 708 — Kosmopolitismus 711 —Erziehungsmanie 713 — Die Physiokraten 714 — Konzeption des Maschinenmenschen 715 — Die „Lästerschulc" 717 — Der Abfall Nordamerikas 718 — Beaumarchais und Chamfort 721 — Rousseaus Naturbegriff 723 — Helolse, Contrat und Emile 725 — Rousseaus Charakter 727 — Der Einbruch des Plebejers in die Weltliteratur 730 — Der Rousscauismus 732 — Triumph der Empfind­samkeit 733 — Silhouette und Zirkelbrief 738 — Der Frack 739 — Ossian 740 — Sturm und Drang 741 — Zweidimensionale Dichtung 743 — Hamann 746 — Herder und Jacobi 747 — „Ein sehr merkwürdiger Mensch" 749 — Das Zeitalter Goethes 751 — Der junge Schiller 753 — Der Dichter Flickwort 755 — Schiller als Didaktiker 757 — Gluck und Haydn 758 — Mozarts Lebensgleichung 760 — Der doppelte Kant 762 — "Alleszermalmer" und "Allesverschleierer" 763 — Die Kritik der Vernunft 766 — Die reine Vernunft 769 — Wie ist Natur möglich ? 771 — Wie ist Metaphysik möglich ? 773 — Tiefste Niederlage und höchster Triumph der menschlichen Vernunft 774 — Der Primat der praktischen Vernunft 776 — Das Gesamtresultat der kantischen Philosophie 778 — Die Kritik der kantischen Philosophie 780 — Das unmögliche Ding an sich 783

2. DIE ERFINDUNG DER ANTIKE  #  Der Herr in der Extrapost 786 — Das Genie unter den Völkern 787 — Augusteische, karolingische und ottonische Resnaisance 788 — Die Renaissancen der Neuzeit 790 — Das falsche Klassenpensum 791 — Der „klassische" Grieche 794 — Der „romantische" Grieche 795 — Der Sokratismus 797 — Der Gipsgrieche 799 — Die griechische Plastik 801 — Die griechische Malerei 802 — Der Alexandrinismus 803 — Heraufkunft des Berufsmenschen und des kosmopolitischen Untertans 804 — Hellenistische Großstadtkultur 806 — Hellenistische l'art pour l'art—Kunst und Fachwissenschaft 807 — Hellenistischer Nihilismus 809 — Die griechische Musikalität 810 — Die griechische Sprache 813 — Die griechische Erotik 814 — Die griechische Amoralität 817 — Die Staatsnarren 819 — Die griechische Religiosität 822— — Der griechische Pessimismus 826 — Der griechische Idealismus 827 — Das Volk der Mitte 830 — Der letzte Humanist 833 — Die Ästhetik der Homosexualität 835 — Mengs 836 — Die Gräkomanie 838 — "Rien" 839

Ende von Band 1

 

3. EMPIRE  # Die Fanale 841 — Die Revolution 843 — Die Nation der Extreme 845 — Das Auslösungsschema 847 — Demokratie und Freiheit 851 — Die Zauberlaterne 854 — Die tragische Operette 857 — Geschichte der Französischen Revolution 859 — Mirabeau 864 — Die Kellerratte, der edle Brigant und der Oberlehrer 866 — Die Herrschaft der Vernunft und der Tugend 867 — Die Assignaten 870 — Der Zeitreisende 871 — Die Kurve der Revolution 872 — „Monsieur Giller" 873 — Das schlafende Deutschland 874 — Haben die Klassiker gelebt? 875 — Die beiden Gipsköpfe 877 — Panoramic ability 878 — Der Theatrarch 878 — Das Pathos der faulen Äpfel 881 — Das Genie der Kolportage 882 — Der Bund der Dioskuren 886 —Die Antipoden 889 — Statiker und Dynamiker 893 — Natur und Geschichte 894 — Diktierer und Diktator 895 — Psychologie der romantischen Schule 897 — Die romantische Ironie 900 — Die „Doppellieben" 902 — Die unromantische Romantik 902 — Novalis 905 — Schleiermacher 907 — Fichte 907 — Schelling 910 —Fortschritte der Naturwissenschaft 912 — Das klassische Kostüm 914 — Alfleri, David, Talma und Thorwaldsen 917 — Goya 919 — Beethoven 919 — Der Malthusianismus 921 — Die Kontinentalsperre 923 — Das Napoleondrama 924 — Napoleon und das Schicksal 927 — Napoleon und die Strategie 928 — Der Mann der Realitäten 930 — Der Regisseur Europas 933 — Der antiideologische Ideologe 934

 

VIERTES BUCH    ROMANTIK UND LIBERALISMUS: Vom Wiener Kongreß bis zum deutsch—französischen Krieg

 

1. KAPITEL: DIE TIEFE DER LEERE  #  Der innerste Höllenkreis 939 — Die unwirkliche Gegenwart 940 — Poetische, historische, journalistische Wahrheit 941 — Der Geisterstrom 942 — „Kritische" Geschichtschreibung 944 — Geschichte wird erfunden 947 — Die Rangerhöhung der Geschichte 949 — Was ist Romantik? 952 — Das „Organische" 954 — Die kranke Gans 956 — Der Kongreß 957 — Talleyrand 958 — Die neue Landkarte 959 — Die Heilige Allianz 961 — Die Front nach innen 963 — Der Napoleonmythus 966 — Die Altteutschen 968 — Befreiung Südamerikas und Griechenlands 970 —Die österreichische Infektion 972 — Die „modernen Ideen" 974 — Der Mephisto der Romantik 976 — Romantische Wissenschaft 977 — Der „dichtende Volksgeist" 979 — Der Zauberstab der Analogie 982 — Geburt der romantischen Dichtung 984 — Grillparzer und Raimund 988 — Kleist 990 — Farbenlehre und vergleichende Sinnesphysiologie 992 — Elektrische und chemische Entdeckungen 995 — Homöopathie 998 — Rossini, Weber und Schubert 999 — Biedermeier 1003 — Die Nazarener 1006 — Guericault, Saint—Simon und Stendhal 1008 — Der Titelheld des Zeitalters 1011 — Der Byronismus 1013 — Das Selbstbewußtsein des Zeitalters 1014 — Die dialektische Methode 1017 — Hegels Geschichtsphilosophie 1020 — Amortisation Hegels durch Hegel 1022

2. KAPITEL: DAS GARSTIGE LIED  #  Die Welt im Gaslicht 1023 — Lokomotive Nummer eins 1027 — Die Schnellpresse 1030 — Die Lithographie 1032 — Daumier 1033 — Der neue Gott 1033 — Balzac 1037 — Das Julikönigtum 1041 — Belgien, Polen und Hambach 1043 —Der Romantiker auf dem Thron 1045 — Manchester 1048 — Die soziale Frage 1051 — Friedrich List 1053 — Der Held als Denker 1055 — Der Geisterseher 1059 —Nur ein Lord 1060 — Carlyles Glaube 1063 — David Friedrich Strauß 1067 —Katholische Theologie 1071 — Kierkegaard und Stirner 1072 — Ludwig Feuerbach 1075 — Neptun, Aktualismus, Stereoskop und Galvanoplastik 1076 — Das Energiegesetz 1079 — Guano, Hydrotherapie, Morsetaster und Daguerrotyp 1080 — Ranke 1082 — Die französische Romantik 1084 — Hugo, Dumas, Scribe, Sue 1086 — Delacroix 1088 — Politische Musik 1089 — Mendelssohn und Schumann 1091 — Das junge Deutschland 1092 — Der „Zeitgeist" 1093 — Gutzkow 1096 — Laube und Heine 1098 — Politische Malerei 1101 — Georg Büchner 1102 — Nestroy 1103 — Andersen 1107 — Der blaue Vogel 1110

3. DAS LUFTGESCHÄFT #  Der Refrain 1112 — Die Februarrevolution 1114 — Die Nationalwerkstätten 1116 — Der März 1118—Die Peripetie 1120 — Olmütz 1121 — Napoleon der Dritte 1123 — La civilisation 1125 — Der Krimkrieg 1128 — Der Zarbefreier 1132 — Die russische Seele 1132 — Slawophilen und Westler 1134 — Oblomow 1136 — Solferino 1138—1 mille 1141 — Das genre Canaille 1142 — Offenbach 1145 — Gounod 1146—Das Sittenstück 1147—DerComtismusll48— Spencer und Buckle 1150—Darwin 1152 — Anti—Darwin 1157 — Der Paulus des Darwinismus 1161 — Ignora—bimus 1164 — Die Spektralanalyse 1167 — Die Entstehung des Lebens 1168 — Zellularpathologie und Psychophysik 1172 — Die Milieutheorie 1176 — Flaubert 1180 — Der unsittliche Dichter 1182 — Renan 1184 — Sainte—Beuve 1188 — Die Parnassiens 1189 — Ruskin 1190 — Die Präraffaeliten 1191 — Der Ästhet 1193 —Whitman und Thoreau 1195 — Emerson 1197 — Der Materialismus 1201 — Der Marxismus 1204 — Der Klassenkampf 1206 — Lassalle 1208 — Mommsen 1209 —Das Dichterseminar 1212 — Die Marlitt 1214 — Bilanz der deutschen Literatur 1215 — Hebbel und Otto Ludwig 1218 — Der Antipoet 1220 — Feuerbach und Marees 1223 — Die beiden Philosophen 1225 — Schopenhauers Charakter 1225 — Schopenhauers Philosophie 1229 — Der klassische Romantiker 1233 — Bismarck und Friedrich der Große 1234 — Der letzte Held 1237 — Der Sezessionskrieg 1239 — Juarez und Maximilian 1244 — Schleswig—Holstein 1244 — 1866 1246 — Custozza 1251 — Krismanic und Moltke 1251 — Königgrätz 1253 — Lissa 1256 — Nikolsburg 1257 — Der ungarische Ausgleich 1259 — Der lokalisierte Weltkrieg 1260 — Die spanische Bombe 1261 — A Berlin! 1264

 

FÜNFTES BUCH  IMPERIALISMUS UND IMPRESSIONISMUS  Vom deutsch—französischen Krieg bis zum Weltkrieg

 

1. DER SCHWARZE FREITAG #  Wer macht die Realität? 1269 — Das Zeitalter Bismarcks 1270 — Der französische Aufmarsch 1271 — Die deutschen Kriegshandlungen 1274 — Die Neutralen 1278 — Der Friede 1280 — Die Kommune 1281 — Das Sozialistengesetz 1282 — Der Kulturkampf 1283 — Der Berliner Kongreß 1285 — Krieg in Sicht 1288 — Zweibund, Dreibund und Rückversicherungsvertrag 1290 — Der Geist des Deutschen Reichs 1293 — Dühring 1297 — Der Stil der Stillosigkeit 1300—Das Makartbukett 1301 — Die „deutsche Renaissance" 1303 — Der Eiffelturm 1304 — Das Kostüm 1305 — Die Meininger 1307 — Das "Gesamtkunstwerk" 1309 — Das höchste Theater 1312 — Die Kurve Wagners 1315 — Die „Fledermaus" 1318 — Die Literatur 1319 — Wilhelm Busch 1322 — Fernsprecher, Glühlampe und Fahrrad 1326 — Die Stereochemie 1329. — Die Marskanäle 1329 — Die Vorimpressionisten 1330. — Was ist Impressionismus? 1333 — Der „Ouvrier" 1336 — Der Farbe gewordene Antichrist 1337 — Die Goncourts 1338 — Zola 1339 — Tolstoi und Dostojewski 1341 — Der letzte Byzantiner 1341 — Die Rechtfertigung des Bösen 1343 — Der Entschleierer 1343 — Der Haß des Künstlers 1346

2. VOM TEUFEL GEHOLT  #  Die Zäsur 1349 — Wille zur Macht als Decadence 1350 — Hegel und Halske 1351 — Das neue Tempo 1351 — Die elektromagnetische Lichttheorie 1352 — Die Radioaktivität 1354 — Die Atomzertrümmerung 1357 — Fabier und Kathedersozialisten 1358 — Die Gymnasialreform 1360 — Der Kaiser Wilhelm 1362 — Bismarcks Entlassung 1367 — Kap—Kairo 1369 — Nordamerika 1371 — Ostasien 1371 — Russisch—japanischer Krieg 1374 — Nachbismarckische Weltpolitik 1377 —Tripelentente 1381 — Annexionskrise 1382 — Der Pragmatismus 1384 — Mach 1385 — Bergson 1389 — Wundt 1391 — „Rembrandt als Erzieher" 1394 — „Geschlecht und Charakter" 1395 — Strindberg 1397 — Die Petarde 1401 — Der Wanderer 1403 — Nietzsches Psychologie 1406 — Nietzsches Christentum 1407 — Der letzte Kirchenvater 1410 — Das zweite Stadium des Impressionismus 1411 —Der Sänger aus Thule 1416 — Der letzte Klassiker 1417 — Zenith des bürgerlichen Theaters 1418 — Kleine Dramaturgie 1418 — Ibsens Kosmos 1423 — Die Rache Norwegens 1426 — Ibsens Kunstform 1427 — Das Testament der Neuzeit 1430 — Die literarische Revolution 1434 — Die „Freie Bühne" 1437 — Der Naturalismus 1440 — Hauptmann 1443 — Sudermann 1444 — Fontäne 1447 — Wedekind 1448 — Maupassant 1451 — Die Sezession 1453 — Böcklin 1454 — Schnitzler und Altenberg 1455 — Der Verismo 1458 — Dorian Gray 1459 — Shaws Ironie 1460 — Amor vacui 1465 — Die Symbolisten 1468 — Das Theater der vierten Dimension 1470 — Das telepathische Drama 1473 — Die Lücke 1477 — Was ist Diplomatie? 1479 — Die Balkankriege 1480 — Serajewo 1485 — Die Wolke 1490

 

EPILOG — Sturz der Wirklichkeit  

 

Die neue Inkubationsperiode 1493 — Das Weltall als Molekül 1493 — Das Molekül als Weltall 1494 — Die Zeit ist eine Funktion 1495 — Masse ist Energie 1496 — Es gibt keine Gleichzeitigkeit 1496 — Der Schuß in den Weltraum 1498 — Heraufkunft des Wassermanns 1500 — Untergang der Historie 1501 — Untergang der Logik 1502 — Dada 1504 — Die Katastrophe des Dramas 1506 — Selbstmord der Kunst 1507 — Der Surrealisme 1510 — Der Turmbau zu Babel 1512 — Die beiden Hydren 1513 — Die fünf Möglichkeiten 1516 — Die Metapsychologie 1516 — Der Sklavenaufstand der Amoral 1518 — Der Orpheus aus der Unterwelt 1518 — Die Dogmen der Psychoanalyse 1520 — Das verdrängte Ding an sich 1521 — Das Licht von der anderen Seite 1523

 

Zeitafel  (1527)      Namensregister  (1541)  

 

 

 

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