Mineralsekretär

Michail

Gorbatschow

Tragischer Held der Sowjetunion 

 

Mein Manifest

 für die Erde

2003

wikipedia.Gorbi  *1931 bei Stawropol

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Waleri Sablin   Trag. Held

Jerofejew Petuschki  Trag. Held

Jens Reich über Gorbi (ausgewogen)

Vaclav.Havel   Gregor Gysi 

R.Kennedy (Trag. Held) 

Soschenizyn Manifest 1990 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gorbi zum 80sten (2011) im dlf:

2011 a  Polen 

2011 b  Schwanensee

2011 c  Image in Russland

2011 d  Genscher

2011 e  ...wird heute 80 Jahre alt

2011 f   Biografie, positiv

2011 g   Biografie, Putsch

 



INHALT von Mein Manifest für die Erde

Inhaltsverzeichnis.pdf

Drei Herausforderungen an unsere Zeit (7)

Wie ich zum »Grünen« wurde (11)

Die globale Krise (31)

Die politische Krise  (34)

Die wirtschaftliche Krise  (37)

Die soziale Krise 39

Die ökologische Krise 43

Was tun? 55

Mein grünes »Kreuz« 79

Die ökologischen Folgen von Kriegen und anderen Konflikten (81)

Wasser als Quelle von Konflikten, Wasser für den Frieden  (87)

Eine Charta für die Erde 92

Wo ist die Ethik? 95

Homo sapiens oder Robot sapiens? 99

Nachwort  (107)

Die Erd-Charta 117

Interview 133

Anmerkungen  (151)

 

Klappentext

Michail Gorbatschow steht für Demokratisierung und Abrüstung, er beendete den Kalten Krieg. Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die Chance vertan worden, eine friedliche Weltordnung zu schaffen, in der Menschenrechte und internationales Recht anerkannt, Ressourcen geschont und die Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigt werden. Die Ungleichheit in der Welt ist die Ursache für die heutigen internationalen Konflikte, die es zu bekämpfen gilt. 

Seit mehr als einem Jahrzehnt widmet er sein Engagement dem Schutz der Erde. Er gründete die Organisation "Green Cross International", die sich in über 30 Ländern für Frieden, Umwelt und Gerechtigkeit einsetzt. 

In seinem Buch fordert er die Stärkung der UNO und Reformen von Weltbank, Welthandels­organisation und dem IWF. Neben die Menschenrechts-Deklaration und die UN-Charta setzt er eine ökologisch ausgerichtete "Erd-Charta", denn die Umweltpolitik wird in Zukunft der wichtigste Teil der Weltpolitik sein.

 

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.01.2004

Udo Scheer beginnt die Besprechung dieses Buches mit dem Hinweis auf die, wie er meint, wenig bekannte Tatsache, dass Michail Gorbatschow nach seiner Amtsniederlegung als sowjetischer Staatchef zum Präsidenten des Internationalen Grünen Kreuzes gewählt worden ist. 

Folglich setzt sich der Autor in diesem Buch für die Ziele des Grünen Kreuzes ein und weist auf den Zusammenhang zwischen globalen Umweltkatastrophen, Armut und terroristischen Aktivitäten hin, fasst der Rezensent zusammen.

Gorbatschow mache keinen Hehl aus seiner Überzeugung, dass die großen Industrienationen die "Hauptverantwortlichen" für die globalen Missstände sind, so Scheer zustimmend. Insbesondere beim Thema der Klimaveränderungen, die Gorbatschow mit der hemmungslosen Ressourcen­verschwendung der reichen Länder in Zusammenhang sieht, erkennt der Rezensent den Autor zwar als "Rufer in der Wüste", dem solange kein Gehör geschenkt wird, solange es nicht für alle zu spürbaren Veränderungen kommt. 

Auch meint er, dass dieses "faktenreiche Plädoyer" im Grunde nichts enthält, was nicht schon bekannt sei. Dennoch ist dieses "Manifest" ein "aufrüttelnder Aufruf zur globalen Perestroika", lobt der Rezensent.

perlentaucher.de/buch/michail-gorbatschow/mein-manifest-fuer-die-erde.html 

 

 




wikipedia  Anti-Alkohol-Kampagne in der Sowjetunion 1985 bis 1991 

 

Gorbi 2009:

aktuell.ru  gorbatschow_fordert_neue_anti_alkohol_kampagne_3812.html 

Dienstag, 30.06.2009 

 

Gorbatschow fordert neue Anti-Alkohol-Kampagne Moskau. Russland braucht neue scharfe Gesetze gegen den Alkoholmissbrauch, so Michail Gorbatschow. Als neuer KP-Generalsekretär hatte er in den 80er Jahren seine Mitbürger mit einer Antialkohol-Kampagne ernüchtert.

„Ein Land, dass 18 Liter Alkohol pro Kopf und Jahr produziert, vernichtet sich selbst“, sagte Michail Gorbatschow in einem Fernsehinterview und bezog sich dabei auf Daten der Weltgesundheits-Organisation. In Russland seien es gegenwärtig 17 Liter pro Kopf.

Ohne strenge Alkoholgesetze kann Russland nicht leben

„Das heißt wir vernichten uns selbst und dann werden wir versuchen herauszufinden, wer das Land zerstört und uns betrunken gemacht hat“, sagte der letzte Generalsekretär der KPdSU. „Die russische Kultur verlangt, dass dieser Prozess gesteuert wird“, so der 78 Jahre alte Gorbatschow.

Gorbatschow erklärte, dass seine damalige Kampagne gegen die Trunksucht absolut richtig gewesen sei. Allerdings hätten Gegner überzogene Schritte eingeleitet, die gegen ihn selbst gerichtet waren – wie beispielsweise die weithin kritisierte Vernichtung von Weinbergen in Südrussland oder die Schließung von Geschäften in Moskau.

Gorbatschow: Schon Breschnjew wollte gegen den Suff vorgehen

Als sensationell bezeichnete die Agentur Itar-Tass die Behauptung Gorbatschows, die Antialkohol-Kampagne sei gar nicht seine Idee gewesen sei, obwohl sie wenige Wochen nach seinem Amtsantritt als Generalsekretär im März 1985 begonnen wurde. „Die entsprechenden Erlasse waren alle schon vorbereitet“, so Gorbatschow.

Mit der Ausarbeitung der Maßnahmen sei bereits unter Breschnjew begonnen worden, erklärte er. Auch unter dessen nur kurz amtierenden Nachfolgern Andropow und Tschernenko hätte man weiter daran gearbeitet.

Liberale verhinderten totales Alkoholverbot

Der damals als „Mineralsekretär“ verspottete Gorbatschow hielt sich sogar zu Gute, ein geplantes völliges Alkoholverbot verhindert zu haben. „Ich, Ryschkow, Schewardnadse und Jakowlew, wir waren gegen die Prohibition. Und deshalb blieb es bei den Gesetzen, wie sie dann eingeführt wurden.“

Gorbatschows Kampagne gegen den Alkohol in den Jahren 1985 bis 1987 führte einerseits zu einer steigenden Lebenserwartung und höheren Geburtenzahlen, heizte aber auch den Schwarzmarkt und das Schwarzbrennen heftig an. Zucker wurde deshalb zu einer Mangelware. ### 

 

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