Walter Jens

 

Audio 2013 zum 90sten 

1998 Gespräch zum 75sten (schön)

Audio 1973 Saar-Radio (zum Fernsehbuch)

wikipedia.Autor  *1923 in Hamburg bis 2013 (90)

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Fernsehkritiken 1963-1973

zeit.de/1985/09/tausendundkein-momos 

3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=11768 

 


 

Aus wikipedia 2018

Öffentliches Wirken

Unter dem Pseudonym Momos verfasste Jens seit 1963 fast wöchentlich Fernsehkritiken für die Wochenzeitung Die Zeit. 

Seit 1965 war er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

In der Gruppe 47 avancierte er zum gefürchteten Kritiker bei den Vorlesungen. Martin Walser beschrieb 1966 in seinem Brief an einen ganz jungen Autor satirisch seinen Umgang mit den Texten: „[…] vor allem aber wird er Dein Vorgelesenes immer wieder in die Luft werfen und wird das Vorgelesene in der Luft verfolgen lassen von einem Geschwader heftig dröhnender Substantive, die im Verbandsflug geschult sind […] Erstaunt also und ergriffen wirst Du zusehen, das weiß ich jetzt schon, wenn er in stürmischer Genauigkeit mit Dir umgeht; an Kinski oder Demosthenes wirst Du denken […]“

1971 wurde Jens in den Gründungssenat der Universität Bremen berufen. Er verstand sich als „Literat und Protestant“.[16] Präsident des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland war er von 1976 bis 1982 und nochmals nach dem Tod Martin Gregor-Dellins von 1988 bis 1989.

Von 1989 bis 1997 war er Präsident der Akademie der Künste zu Berlin, ihm gelang die problematische Vereinigung mit der Ostakademie.[17] Danach war er deren Ehrenpräsident. Von 1990 bis 1995 war er außerdem Vorsitzender der Martin-Niemöller-Stiftung.

 

Sachbuch

Hofmannsthal und die Griechen. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1955, DNB 452195608.

Statt einer Literaturgeschichte. Dichtung im zwanzigsten Jahrhundert. Neske, Pfullingen 1957, DNB 452195756. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2004.

Die Götter sind sterblich. Neske, Pfullingen 1959, DNB 452195586 (neueste Ausgabe von dtv, München 1983, ISBN 3-423-10076-1).

Deutsche Literatur der Gegenwart. Themen, Stile, Tendenzen. Piper Verlag, München 1961, DNB 452195632. – weitere Auflage: dtv, München 1964

Zueignungen. 11 literarische Porträts. Piper Verlag, München 1962, DNB 452195810.

Fernsehen, Themen und Tabus. Momos 1963–1973. Piper Verlag, München 1973, ISBN 3-492-00351-6.

Republikanische Reden. Kindler Verlag, München 1976, ISBN 3-463-00677-4.

Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Mit Inge Jens. Kindler Verlag, München 1977. Rowohlt, Reinbek 2004.

(Hrsg.): Ort der Handlung ist Deutschland. Reden in erinnerungsfeindlicher Zeit. Kindler, München 1981, ISBN 3-463-00813-0.

Momos am Bildschirm. 1973–1983. Piper Verlag, München/Zürich 1984, ISBN 3-492-00604-3.

Kanzel und Katheder. Reden. Kindler Verlag, München 1984, ISBN 3-463-00886-6.

Dichtung und Religion. Pascal, Gryphius, Lessing, Hölderlin, Novalis, Kierkegaard, Dostojewski, Kafka. Mit Hans Küng. Kindler Verlag, München 1985, ISBN 3-463-40028-6.

Deutsche Lebensläufe in Autobiographien und Briefen. Mit Hans Thiersch. Juventa-Verlag, Weinheim/München 1987, ISBN 3-7799-0803-4.

Nationalliteratur und Weltliteratur, von Goethe aus gesehen. Essay. Kindler Verlag, München 1988, ISBN 3-463-40117-7.

Feldzüge eines Republikaners. Ein Lesebuch. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1988, ISBN 3-423-10847-9.

Reden. Kiepenheuer, Leipzig/Weimar 1989, ISBN 3-378-00318-9.

Juden und Christen in Deutschland. 3 Reden. Radius-Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-87173-784-4.

Dichter und Staat. Über Geist und Macht in Deutschland; eine Disputation zwischen Walter Jens und Wolfgang Graf Vitzthum. Verlag Walter de Gruyter, Berlin/New York City 1991

Einspruch. Reden gegen Vorurteile. Kindler Verlag, München 1992, ISBN 3-463-40200-9.

Mythen und Dichter. Modelle und Variationen; vier Diskurse. Kindler Verlag, München 1993, ISBN 3-463-40215-7.

Anwälte der Humanität. Thomas Mann, Hermann Hesse, Heinrich Böll. Mit Hans Küng. Piper Verlag, München/Zürich 1993, ISBN 3-492-11267-6.

Vergangenheit – gegenwärtig. Biographische Skizzen. Mit Inge Jens. Radius-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-87173-011-4.

Menschenwürdig sterben. Ein Plädoyer für Selbstverantwortung. Mit Hans Küng. Piper, München 1995, TBA erw. und akt. 2010.

Dialog mit Hans Küng. Mit Hans Küngs Abschiedsvorlesung. Piper Verlag, München/Zürich 1996, ISBN 3-492-03898-0.

Macht der Erinnerung. Betrachtungen eines deutschen Europäers. Artemis und Winkler, Düsseldorf 1997

Aus gegebenem Anlaß: Texte einer Dienstzeit. Parthas Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932529-19-7.

Rudolf Radler (Redaktion): Kindlers Neues Literatur-Lexikon. Hrsg.: Walter Jens. Komet, Frechen 2001, ISBN 3-89836-214-0 (Lizenzausgabe des Kindler-Verlags, München).

Pathos und Präzision. Acht Texte zur Theologie. Radius-Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-87173-248-6.

Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim. Mit Inge Jens. Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3-498-03338-7.

Katias Mutter. Das außerordentliche Leben der Hedwig Pringsheim. Mit Inge Jens. Rowohlt Verlag, Reinbek 2005, ISBN 3-498-03337-9.

Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn. Die Südamerika-Reise der Hedwig Pringsheim 1907/08. Mit Inge Jens. Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3-498-03337-9.

Unser Uhland. Tübinger Reden. Mit Hermann Bausinger. Klöpfer & Meyer Verlag, Tübingen 2013, ISBN 978-3-86351-062-6.

 

Belletristik

Das weiße Taschentuch (Illustration: Karl Staudinger). Hansischer Gildenverlag, Hamburg 1947, DNB 452195780, als Walter Freiburger. Faber, Berlin/Leipzig 1994.

Nein. Die Welt der Angeklagten. Roman. Rowohlt 1950, DNB 452195721. Verlag Kranichsteiner Literatur, Darmstadt 1993, ISBN 3-929265-02-8).

Der Blinde. Erzählung. Rowohlt Verlag, Hamburg 1951, DNB 452195519 (neueste Ausgabe von Piper, München/Zürich 1976, ISBN 3-492-02191-3).

Vergessene Gesichter. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg 1952, DNB 452195551 (neueste Ausgabe von Droemer Knaur, München 1985, ISBN 3-426-01255-3).

Der Mann, der nicht alt werden wollte. Roman. Rowohlt 1955, DNB 452195683 (neueste Ausgabe von Droemer Knaur, München 1987, ISBN 3-426-01484-X).

Das Testament des Odysseus. Neske, Pfullingen 1957, DNB 452195799 (neueste Ausgabe von Volk & Welt, Ost-Berlin 1984, DNB 840736231).

Ilias und Odyssee. Nacherzählt. Verlag O. Maier, Ravensburg 1958, DNB 452195616 (neueste, 16. Auflage 1996, ISBN 3-473-35503-8).

Herr Meister. Dialog über einen Roman. Piper Verlag, München 1963, DNB 452195705 (neueste Ausgabe von Droemer Knaur, München 1987, ISBN 3-426-01484-X).

Die Verschwörung. Norstar, Grünwald 1969, DNB 457097000.

Der tödliche Schlag. Piper Verlag, München 1974, ISBN 3-492-00411-3.

Der Fall Judas. Verlag Kreuz, Stuttgart 1975, ISBN 3-7831-0453-X (neueste Ausgabe vom Ludwigsfelder Verlag 2006, ISBN 978-3-933022-39-4).

Der Ausbruch. Libretto. Rotsch, Tübingen 1975, ISBN 3-87674-021-5.

Der Untergang. Nach den Troerinnen des Euripides. Kindler Verlag, München 1982, ISBN 3-463-00845-9.

Die Friedensfrau. Nach der Lysistrate des Aristophanes. Kindler Verlag, München 1986, ISBN 3-463-40044-8.

Der Teufel lebt nicht mehr, mein Herr! Erdachte Monologe, imaginäre Gespräche. Radius-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-87173-216-8.

 

 

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