Michael J. Sandel

Professor in Harvard

Vom Ende

des Gemeinwohls

Wie die Leistungsgesellschaft
unsere Demokratien zerreißt

The tyranny of merit: what's become of the common good?

 

2020 bei Farrar, Straus and Giroux

2020 bei S. Fischer

Michael J. Sandel Professor in Harvard (2020) Vom Ende des Gemeinwohls Wie die Leistungsgesellschaft unsere Demokratien zerreißt

wikipedia.Autor 
*1953 in Minneapolis

DNB Person 

DNB.Nummer

 

detopia:

Ökobuch   S.htm 

Amerikabuch

 

Aldred

Bookchin 

Chomsky

 

2020

Bing.Buch   DNB.Buch

Lesebericht DLF 2020  Audio Interview Sandel 42min mp3  

dlf  michael-sandel-ueber-corona-in-den-usa.... „Wir waren medizinisch und moralisch unvorbereitet"

Inhalt  Inhalt.pdf

Prolog (9)    Einführung: Reinkommen (15)

1 Gewinner und Verlierer  (29)

2 »Groß, weil gut«: Eine kurze Moralgeschichte von Leistung und Verdiensten (53)

3 Das Gerede vom Aufstieg (95)

4 Kredentialismus: Das letzte akzeptable Vorurteil (131)

5 Die Ethik des Erfolgs (181)

6 Der Ausleseapparat 247

7 Arbeit anerkennen 313

Schluss: Leistung und das Gemeinwohl  (355)

Danksagung 363  Anmerkungen 367   Register 435

Angaben aus der Verlagsmeldung

Gerade in Zeiten des Corona-Virus wird erschreckend deutlich, dass das Gemeinwohl in unseren Gesellschaften in den letzten Jahren an Bedeutsamkeit verloren hat. Die Demokratien stehen auf dem Prüfstand, wir sind Zeugen einer populistischen Revolte. Die Wahl Trumps, der Brexit, der Erfolg der AfD – das sind die wütenden Antworten auf die wachsende Ungleichheit in der Gesellschaft. Der Moralphilosoph Michael J. Sandel sieht die Ursache dafür in der Tyrannei der Leistungsgesellschaft.

Wer hat in unserer Gesellschaft Erfolg – und warum? Unter dem gesellschaftlich unumstrittenen Mantra »Wer hart arbeitet, kann alles erreichen« haben wir gelernt zu glauben, dass jeder genau das hat, was er verdient.

Die Profiteure und Nutznießer dieses Systems, das Erfolg auf Leistung und Talent zurückführt, gehen darum davon aus, dass sie ihren Erfolg verdienen, dass er ihnen zusteht, eben weil sie sich angestrengt haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass diejenigen, die am System scheitern, selbst Schuld sind.

Die Hybris der Gewinner ebenso wie die Demütigung der Verlierer befeuern den populistischen Protest, dessen Zeugen wir aktuell weltweit sind. Im Kern zielt der Unmut gegenüber den Eliten auf eine Kritik an der Tyrannei der Leistungsgesellschaft, und diese Kritik ist berechtigt.

Seit Jahrzehnten nimmt die Ungleichheit in den demokratischen Gesellschaften zu, Verlierer und Gewinner des Systems entfernen sich sowohl auf sozialer als auch auf finanzieller Ebene immer weiter voneinander.

Statt an einer trennenden Ethik des Erfolgs festzuhalten, müssen wir an einer Politik des Gemeinwohls und der Gerechtigkeit arbeiten, die allen Mitgliedern der Gesellschaft zugutekommt.

 

 

2012

DNB.Buch

Bing.Buch

What Money Can't Buy: The Moral Limits of Markets. New York: Farrar, Straus and Giroux. 2012

 

2010

Justice: What's the Right Thing to Do?. New York: Farrar, Straus and Giroux. 2010. ISBN 9780374532505.

https://en.wikipedia.org/wiki/Justice:_What%27s_the_Right_Thing_to_Do%3F

 

DNB.Buch  

 

Bing.Buch

 

 

 

 

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