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1950   Detopia Ökobuch   Das Ökopaxbuch organisiert sich 

 

 

1950  Arnold Toynbee - Krieg und Kultur  #  Der Militarismus im Leben der Völker  #  Autor im Vorwort: 
 "Allerdings ist es leider unmöglich, sich mit der Geschichte der Menschheit seit dem Entstehen der ersten Kulturen und der sie tragenden Gesellschaften eingehender zu beschäftigen, ohne dabei festzustellen, daß die Einrichtung des Krieges ein wesentlicher Bestandteil dieses tragischen Gegenstandes ist." 

1956  Lewis Mumford - Hoffnung oder Barbarei   #  Die Verwandlungen des Menschen  #  The Transformation of Man  #  Autor im Epilog: 
 "Unter diesem Aspekt ist die Schaffung einer Weltkultur eine Maßnahme zur Rettung der Menschheit, doch sie würde viel von ihrer wahren Bedeutung einbüßen, wenn sie es nicht auch als ihre Aufgabe betrachtete, einen neuen Menschentyp hervorzubringen." 

1956  Günther Anders - Die Antiquiertheit des Menschen  #  Über die Seele  im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution  #  Audio.1995  #  Autor im Vorwort:
 "Das Zeitintervall zwischen Band I und Band II war daher zum großen Teil mit Aktivitäten ausgefüllt, die sich auf die Atomrüstung und den Vietnamkrieg bezogen. Gleichviel, zu meinem damaligen Essay über die Bombe stehe ich auch heute noch reservelos, ich halte ihn sogar für wichtiger als vor 25 Jahren, weil heute die Kernkraftwerke den Blick auf den atomaren Krieg verstellen und weil sie uns "Apokalypseblinde" noch apokalypseblinder gemacht haben."

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1957  Reinhard Demoll - Bändigt den Menschen!  #  Gegen die Natur oder mit ihr?  #  Ketten für Prometheus, 1954  # Autor im Vorwort:
 "Also keine Anklagen — nur Feststellungen. Und dennoch wird diese Darstellung bisweilen zur Kampfschrift werden, in der nicht mit der Klarinette geblasen wird, wenn es nötig erscheint, in die Posaune zu stoßen." - "Den Sinn aber, der den Weltengeist bewegt, wirklich zu fassen, ist uns nicht gegeben. Wir hören Laotse und stimmen ihm zu: »Der Sinn, den man ersinnen kann, ist nicht der ewige Sinn.« Aber: Eingespannt zwischen den Ewigkeiten, die vor und denen, die hinter unserem ephemeren Dasein liegen, erleben wir wie ein tiefes Ahnen die Weisheit der Schlußworte des Faust: Denn alles Vergängliche / ist nur ein Gleichnis." (Schlusskapitel)

1957  Leopold Kohr - Das Ende des Großen  #  Zurück zum menschlichen Maß  #  Autor: 
 "Frei von Ideologien! Das ist Anarchismus! Es ist die edelste der Philosophien. Aber eine Gesellschaft kann nur ohne Staat und ohne Regierung leben, wenn der Einzelmensch so ethisch erzogen ist, dass es niemandem einfallen würde, in den Bereich des anderen einzudringen; ihm auf die Füße zu steigen. Anarchisten, die jemanden erschießen, die sind Lustmörder. Die sollen eingesperrt werden! Lebenslänglich. Nicht weil sie jemanden umgebracht haben, sondern weil sie sich Anarchisten nennen."

1958  Aldous Huxley - Wieder­sehen mit der schönen neuen wackeren Welt  #  Brave New World Revisited  #  30 Jahre danach #  Audio.2017  #  Autor auf Seite 16: 
 "Ungelöst aber wird dieses Problem all unsere anderen Probleme unlösbar machen. Schlimmer noch, es wird Zustände schaffen, unter denen die Freiheit des Individuums und die sozialen Übereinkünfte der demokratischen Lebens­weise unmöglich, ja fast undenkbar sein werden."

 

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Erweiterung:

 

1951  Gustaw Herling - Welt ohne Erbarmen  #  A World Apart  #  Eine Welt für sich  #  Autor:
 "Es gibt zwei Autoren, mit deren Bücher ich — bei allen Unterschieden — meines vergleichen würde: Solschenizyn und Schalamow. Ich finde, Solschenizyn hat mit seinem <Archipel GULAG> eine Art Enzyklopädie der sowjetischen Arbeitslager geschrieben. Er ist zweifellos ein begabter Schriftsteller und ich schätze ihn sehr. Doch noch höher schätze ich Schalamow und dessen <Geschichten aus Kolyma>. Für mich ist er der größte Schriftsteller des ganzen <KZ-Universums>. Als Autor von <Welt ohne Erbarmen> ziehe ich vor ihm den Hut."

 

 

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