Richard Buckminster Fuller

Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde

First edition: 1969: Operating Manual for Spaceship Earth.

deutsch: Rowohlt 1973, hrsg. u. übers. von Joachim Krausse. 

Die Texte u. Bildvorl. wurden vom Herausgeber zusammengestellt.

Mit zahlreiche Illustrationen. Auflage: 8 Tausend. 

Audio Feature 2009  50 Minuten 

 

Konkrete Utopie (1969)

Die Krise der Menschheit und ihre Chance zu überleben.

 

Econ-Verlag 1974, 416 Seiten, Aus d. Amerikan. von Joachim Schulte

First edition 1969: Utopia or Oblivion. The Prospects for Humanity.
[Utopia oder Verwüstung und in Vergessenheit geraten]

1969    237 Seiten

Wikipedia.Autor  *1895 in Massachusetts bis 1983 (87)

DNB.Raumschiff.Erde  1973: Rowohlt

DNB Buck.Fuller  

 

detopiaF.htm 
Ökobuch   Sterbejahr 

Lewis Mumford *1895    Gregory Fuller 1993   Paul.Crutzen    Taylor 1972    Platonow, *1899 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltverzeichnis Verlag der Kunst, Dresden 1998.

Veränderte Neuausgabe, 318 Seiten

 

2009: Audio 2019 Feature  50 Minuten 

2019: deutschlandfunkkultur  nachrichten-vom-raumschiff-erde-buckminster-fuller-visionaer 

im Abspann: "Rieseberg" (Enkel von Hans-Joachim R.?)

Buckminster Fuller, Visionär. Nachrichten vom Raumschiff Erde 

Von Michael Langer

Regie: der Autor 

Es sprachen: Thomas Lang, Josef Tratnik und Claudia Mischke 

Ton und Technik: Christoph Rieseberg und Jutta Stein 

Redaktion: Ulrike Bajohr

Produktion: Dlf 2009

 

 

 

 

Amazon-Leser

 

Kankin Gawain, 2013

Universalgenie und schöne Seele

 

Das Buch besteht aus dem Werk "Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde", einigen längeren Aufsätzen von Buckminster Fuller und einem etwa hundert-seitigen biographischen Kommentar des Herausgebers Joachim Krause, der etwa ein Drittel des Gesamttextes ausmacht. 

Am beeindruckendsten ist Fullers Schrift über das sog. "Raumschiff Erde". Es beginnt mit einer schwierigen aber brillanten Analyse dessen, was man eigentlich unter dem Begriff des Verstehens zu verstehen hat, reißt in aller Kürze den Lauf der letzten 6000 Jahren Menschheitsgeschichte ab, und in welcher Art ihre prägenden Prinzipien heute noch die Lösung unserer drängendsten Probleme behindern. 

Er verbindet sodann höhere Geometrie und Systemtheorie zu einer anspruchsvollen Lehre von der "Synergetik", und wendet sich dann mit diesem theoretischen Rüstzeug jenen Herausforderungen zu, auf die wir bis in unsere Zeit keine passenden Antworten gefunden haben - nämlich wie wir mit einer Weltbevölkerung von nunmehr sieben Milliarden Menschen unsere natürlichen Ressourcen auf solche Art richtig nutzen können, dass wir trotz ihrer scheinbaren Knappheit allen Bewohnern des Planeten ein bequemes und sinnerfülltes Leben ermöglichen können. 

Buckminster Fuller muss deshalb so weit ausholen, weil er im Prinzip eine frohe und optimistische Botschaft rechtfertigen möchte, nämlich dass der gesamte Reichtum der Menschheit nicht in den, zugegebenermaßen, endlichen, materiellen, Ressourcen der Erde liegt, sondern in der Intelligenz, mit dem wir diese Ressourcen nutzen, miteinander verbinden, sie technisch meistern. 

Reichtum liegt für Fuller einzig und allein im Wissen - dafür muss er eben erklären, was Wissen eigentlich ist, warum, historisch betrachtet, jenes, auch technische, Wissen bislang so selten mit ausreichenden Mitteln ausgestattet wurde, und warum wir für den rechten Umgang mit dem "Raumschiff Erde" so dringend erkennen müssen, dass, Stichwort "Synergetik", das Ganze sich oft anders verhält als jedes seiner Teile. 

An diesen Ausführungen kann man erkennen, wie Fuller sich Problemen zuwendet und wie er für entsprechende Fälle zu seinen fast immer genialen, oft auch genial-, nämlich elegant-, einfachen Lösungen kommt. Fuller betrachtet immer zuerst das Gesamtsystem und bemüht sich dann darum, die Beteiligung der einzelnen Sub-Komponenten an dieser Gesamtdynamik zu begreifen. Aus seinem umfassenden und dabei zugleich detailliertem Verständnis erwachsen ihm dann seine überraschenden, aber eben genial- und elegant-neuartigen Lösungen, die er dann in einer ihm eigentümlich komplexen, dabei jedoch stets präzisen Sprache formuliert. 

Fuller ist kein einfacher Autor, er hat es wohl auch bei all der überlegenen Höhe seines Denkens nie nötig gehabt, sich durch Vereinfachung und Trivialisierung anzubiedern. Wenn man sich auf ihn einlässt und bereit ist, Zeit und Aufmerksamkeit in seine Texte zu investieren, wird man selbst den größten Gewinn aus seinen Bemühungen ziehen. Man wird auch auf einen der seltenen Fälle eines Menschen stoßen, der selbst nach den Prinzipien lebte, die er sich durch tiefgründiges Nachdenken und scharfe Beobachtung erschlossen hatte. 

Fuller ist nicht nur einer der letzten Kandidaten unserer Geistesgeschichte auf den Titel "Universalgenie" - er ist auch, wenn man zwischen den Zeilen liest, eine "schöne Seele".

 

ET

Buchrezension 3. März 2012 

Hallo zusammen, die Sichtweise des Autors zum Teil einfach genial und obwohl vor so langer Zeit geschrieben aktueller denn je. Der Schreibstil ist meiner Ansicht nach sehr anspruchsvoll gehalten. Es wird nur so mit Fremdwörtern um sich geschmissen, daher man vieles nur nach mehrmaligem wiederholen versteht, wenn überhaupt. Dennoch kommen die Kernaussagen gut rüber, weshalb ich drei Sterne dem Buch vergebe. Wäre das Buch allgemein verständlicher formuliert worden, ich bin mir sicher, dass das hätte gemacht werden können, würde ich dem sogar vier Sterne verleihen.

 

 


Einleitung 7

1. Ein Bürger des 21. Jahrhunderts blickt zurück 11
2. Die Musik des neuen Lebens 23
3. Die Künste und ihre Grundlagen 93
4. Programmatische Rede bei der Vision 65 127
5. Zusammenfassende Rede bei der Vision 65 149
6. Das Weltspiel - Wie man die Welt zum Funktionieren bringt 175
7. Geosoziale Revolution 181
8. Der Erfolg des Menschen im Universum 231
9. Utopie oder Tod 295
10. Bildungsgänge und Planungsinitiative 325
11. Planungsstrategie 333
12. Epilog 381


Bibliographie 404
Sach- und Personenregister 406

http://d-nb.info/740264052 

 

 

 

 

 

       

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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