Paul Josef Crutzen

niederländischer Meteorologe - von 1980 bis 2000 Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz - 1995 Nobelpreis für Chemie - Entdecker des 'Ozonloch's

 

1986: Schwarzer Himmel. Auswirkungen eines Atomkrieges

1989: Das Ende des blauen Planeten? Der Klimakollaps: Gefahren und Auswege 

2011: Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang.113 Seiten
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Wikipedia Autor *1933 in Amsterdam

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detopia:  C.htm

Ökobuch    Klimabuch 

Mike Davis   Sloterdijk    Jonathan.Weiner   Michael.Müller   Buckminster Fuller   H.Schellnhuber

 

 

 

Crutzen

2019 (222 Seiten)

Das Anthropozän.

Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter.

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Inhalt  Einführungen:

Paul J. Crutzen - ein Jahrhundertmensch (Michael Müller 11)

Crutzen und das neue Weltbild   (Hans Joachim Schellnhuber 61)

Die parlamentarische Demokratie im Anthropozän  (Klaus Töpfer 67)

Leben im Anthropozän  (Kai Niebert 73)

Die normative Wende im Anthropozän  (Volker Gerhardt 79)

Schlüsseltexte - Aus dem Werk Paul J. Crutzens:

Mein Leben mit O3, NOx und anderen YZOx-Verbindungen - Nobel-Vortrag  (93)

Schutz der Ozonschicht - ein Beispiel gelungener Umweltpolitik  (143)

Auswirkungen eines Atomkrieges auf Klima und globale Umwelt  (149)

Die Geologie der Menschheit  (171)

Eine kritische Analyse der Gaia-Hypothese als Modell für die Wechselwirkung zwischen Klima und Biosphäre (175)

Erdabkühlung durch Sulfat-Injektion in die Stratosphäre  (205)

 

Das hier vorliegende Buch enthält nicht nur die Geburtsurkunde des »Menschenzeitalters«, es führt ein in Leistungen und Gedankenwelt eines Forschers, dessen Anliegen es war und ist, Naturerscheinungen auf den Grund zu gehen und Zusammenhänge zu verstehen.

 


1985-Buch

1986: Schwarzer Himmel - Auswirkungen eines Atomkrieges auf Klima und globale Umwelt

 


Verlag 2011 Raumschiff

Die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima erinnert uns daran, daß der »Umgang der Menschen mit ihrem Planeten einem Katastrophenfilm gleicht, in dem rivalisierende Mafiagruppen sich an Bord eines Flugzeugs in 12.000 Meter Höhe ein Feuergefecht mit großkalibrigen Waffen liefern« (Peter Sloterdijk). Die Reaktorkatastrophe wird verstrahlte Gebiete und verseuchte Gewässer zurücklassen, die Menschheit erweist sich einmal mehr als eine geologische Macht, welche den Gewalten der Natur kaum nachsteht.
Bereits im Jahr 2000 hat der niederländische Atmosphärenforscher Paul J. Crutzen, der für seine Arbeiten zur Erforschung des Ozonlochs 1995 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, die Bezeichung »Anthropozän« für unser Erdzeitalter vorgeschlagen, in dem – so Peter Sloterdijk – endgültig »der Punkt erreicht ist«, an dem das »Raumschiff Erde« »bestimmte Formen des unwissenden Verhaltens« seiner Passagiere nicht länger erträgt.

Dem kurzen, aber überaus einflußreichen Essay Paul J. Crutzens, der hier zum ersten Mal auf deutsch erscheint, werden in diesem Band Beiträge von Klimaforschern, Soziologen und Philosophen gegenübergestellt. Michael D. Mastrandrea und Stephen H. Schneider vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) geben einen kompakten Überblick über ihre Arbeit und ihre Handlungsempfehlungen an die Politik. Mike Davis referiert kurz die Kritik an den Berichten des IPCC und erläutert dann, warum ökologische und wahrhaft demokratische Städte einen Ausweg aus der Klimakrise bieten könnten. Und Peter Sloterdijk denkt in seiner »Kopenhagener Rede« nach über Buckminster Fullers Metapher des »Raumschiffs Erde« und das Ende des »kinetischen Expressionismus«.

 


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