Anders Levermann

Physikprofessor

 

Audio 2017 dlf zur US-Kältewelle

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wikipedia.Autor  *1973 in Bremerhafen 

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L.htm   Klimabuch

Schellnhuber   Grassl 

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Professor für die Dynamik des Klima­systems am PIK. Anhand von Modellen — etwa von Monsunen und Ozeanen — erforscht er die Klima­entwicklung auf langen Zeitskalen. Mit seinen Forschungsergebnissen und Expertisen berät er sowohl Großkonzerne wie Shell als auch die Bundes­regierung. Er ist Leitautor für das Meeres­spiegel-Kapitel im nächsten, fünften Sachstandsbericht des Welt­klimarats IPCC. 


 

 

 

 

FAZ vom 30.12.2010:  faz.net  unsere-systeme-sind-erschreckend-verwundbar 

Unsere Systeme sind erschreckend verwundbar 

 

Kaum erleben wir mal wieder einen Bilderbuchwinter, mit tiefem Schnee und Rodelbahn für die Kinder, bricht in Deutschland das Verkehrssystem zusammen. Fahrverbot für Lastwagen in Teilen des Landes; die Bahn rät von Reisen mit der Bahn ab; Flugzeuge bleiben am Boden. Wer hierauf nur mit Spott reagiert, der verkennt, was geschieht: Es zeigt sich, wie fragil unsere technisierte Gesellschaft auf Wetterereignisse reagiert. Diese Verletzbarkeit wiegt schwer, denn unser Klimasystem ist aus dem Gleichgewicht.

Knietief im Schnee stehend vernehmen wir von Forschern der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und demnächst auch von anderen Spitzeninstituten, dass 2010 das wärmste Erdenjahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 130 Jahren war. Die derzeitige Winterkälte in Europa ist alles andere als ein Gegenbeweis, sondern könnte durch die globale Erwärmung noch verstärkt werden. Kollegen haben den entsprechenden Mechanismus entdeckt: Durch das Schmelzen des Eises in der russischen Karasee kann sich ein Hochdruckgebiet bilden, das arktische Winde nach Eurasien umlenkt und damit zu extrem kalten Temperaturen in Europa führt.

Sorge wegen unvorhersehbaren Ereignissen 

Schon dieses eine aktuelle Beispiel zeigt, dass globale Erwärmung keineswegs bedeutet, dass es zu jedem Zeitpunkt überall auf der Erde wärmer wird. Je mehr und je schneller wir Treibhausgase ausstoßen, desto mehr gerät unser Klima aus der Balance. Es sind also im Grunde gar nicht die vorhersagbaren Folgen der Erderwärmung, wie der wahrscheinliche Verlust des "ewigen Eises" am Nordpol, die uns Sorgen machen sollten. Es sind tatsächlich die Ereignisse, die wir nicht vorhersagen können, die unsere Grenzen bestimmen.

In den Medien — immer wieder überdeckt vom politischen Tagesgeschehen — können wir seit einiger Zeit die Epizentren eines Phänomens verfolgen. Das Klimasystem bebt. Seit Jahren verzeichnen wir klimatische Jahrhundertrekorde. In Pakistan entstand im letzten Sommer der größte Süßwassersee der Erde — als Folge von Überschwemmungen, die Folge von Rekordniederschlägen waren. Für diese wiederum gab es einen direkten Zusammenhang mit der Hitzeperiode in Russland. Temperaturen übertrafen dort die Normalwerte um nahezu acht Grad und führten zu verheerenden Bränden und einem Exportverbot für Weizen. Wir selbst erlebten eine erneute Hitzewelle in Europa und Überschwemmungen im Odergebiet.

Der wärmste mögliche Zukunftspfad 

So war der Sommer 2010 wieder einmal ein Sommer der Extremereignisse, und wieder können wir Klimaforscher die Geschehnisse nicht eindeutig auf den Klimawandel zurückführen. Das wird niemals mit Sicherheit möglich sein, denn generell kann kein Einzelereignis auf den globalen Erwärmungstrend zurückgeführt werden. Die Frage ist: Müssen wir dieses wissenschaftliche Kunststück vollbringen, um zu wissen, wohin die Reise geht? Und die Antwort ist: Nein. Denn schon jetzt ist praktisch sicher, dass wir in einer sich rasant erwärmenden Welt häufigere und stärkere Extremereignisse zu erwarten haben.

Derzeit werden weltweit die Szenarien der Erderwärmung für den kommenden Bericht des Weltklimarats IPCC berechnet. Wir simulieren dazu die klimatischen Folgen verschiedener möglicher Emissionsszenarien in Klimamodellen — also welche Erwärmung folgt welchem Pfad des zukünftigen Ausstoßes von zusätzlichen Treibhausgasen. Da die Ergebnisse auf physikalischen Grundgleichungen beruhen, werden sich die Projektionen der unterschiedlichen Forschergruppen weltweit kaum unterscheiden. Was wir aus unseren neuesten Studien schon jetzt sagen können, ist: Wir befinden uns weiterhin auf dem wärmsten der möglichen Zukunftspfade.

Grenzen der Anpassungsfähigkeit 

Schon beim ersten Blick auf die globale Temperaturentwicklung dieses "Business as usual"*-Szenarios erkennt man, dass wir diesen Pfad nicht bis zum Ende gehen werden. Die Temperaturprojektion ergibt eine Erwärmung von mehr als acht Grad im Jahre 2200. Das wird die Konsequenz sein, wenn wir einen Großteil der bislang entdeckten fossilen Energieträger wie bisher mit jährlich ansteigender Intensität verbrennen.  

* (d-2011 aus Wikipedia:)  Diese englische Wendung wurde von Winston Churchill geprägt, der in einer Rede am 9.11.1914 sagte: "The maxime of the British people is Business as usual !" -- "Die Maxime des britischen Volkes ist <Die Geschäfte gehen ihren normalen Gang>." Churchill bezog sich damit auf den Einfluss des soeben begonnenen Ersten Weltkriegs und dessen Einfluss auf das Geschäftsleben.

Der Punkt ist: Zu einer solch starken Erwärmung wird es niemals kommen. Und zwar nicht etwa, weil die Berechnungen falsch sind. Auch nicht, weil das Klimasystem einen Puffer böte, der die Auswirkungen unseres Handelns mildern könnte. Zu der Erwärmung um acht Grad wird es deshalb nicht kommen, weil es eine andere Grenze gibt — die Grenze der Anpassungsfähigkeit unserer Gesellschaft. Mit ihr erreichen wir auch das Limit unseres Wirtschafts­systems. Der Pfad Richtung acht Grad plus setzt voraus, dass es funktionierende Industriestaaten gibt, deren Ausstoß von Treibhausgasen mit wachsender Wirtschaftsleistung ansteigt. Doch schon heute entpuppen sich diese Systeme als erschreckend verwundbar. 

Repertoire unkalkulierbarer Phänomene 

Wo genau die Grenze unserer Anpassungsfähigkeit ist, ob bei drei, vier, fünf oder erst bei sechs Grad, vermag heute niemand zu sagen. Fest steht, dass der Unterschied zwischen einer Eiszeit und einer Warmzeit, in der wir uns seit etwa zehntausend Jahren befinden, ungefähr fünf Grad beträgt. Der Übergang zwischen diesen beiden Extremen der vergangenen zwei Millionen Jahre unserer Klimageschichte — zwischen Eiszeit und Warmzeit — dauerte gut fünftausend Jahre. Wenn die Menschheit heute mit dem Ausstoß von Treibhausgasen weitermacht wie bisher, erreichen wir eine Erwärmung von gleicher Stärke fünfzigmal schneller als in der Vergangenheit. Das ist, als schlüge man mit einem Hammer auf einen Gong — alles fängt an zu vibrieren. Klimaschwankungen werden extrem und unkalkulierbar. Am Repertoire unkalkulierbarer Phänomene mangelt es dem Klimasystem nicht.

Was, wenn die Zeit zwischen den Extremen nicht ausreicht, die Schäden zu beseitigen? Wenn Überschwemmungen, Hitzewellen und Kälteperioden in schneller Folge die öffentlichen Haushalte an den Rand der Leistungsfähigkeit zwingen? Wenn Versicherungen und Rückversicherungen die Schäden nicht mehr auffangen? Bei einer derart rasanten Erwärmung reden wir nicht mehr über Bekanntes, sondern über eine neue Qualität der Entwicklung.

Fundamentale, ungelöste Fragen 

Es ist wahrscheinlich, dass in einer solchen Situation Länder wie Bangladesch und Teile von Afrika bereits unbewohnbar geworden sind. Sei es, weil die Trinkwasserversorgung durch Dürren oder das Eindringen von Meerwasser zusammengebrochen oder weil Landwirtschaft unmöglich geworden ist. Selbst ohne Extremereignisse schätzen die Vereinten Nationen die Anzahl der Klimaflüchtlinge bei einem Meeresspiegelanstieg von einem Meter auf 90 Millionen.

Welcher Teil der Gesellschaft zuerst an seine Grenzen stößt, ob öffentliche Haushalte, Wirtschafts-, Finanz-, Rechts- oder politisches System, wird von Region zu Region unterschiedlich sein. Die entsprechenden gesellschaftlichen Mechanismen beim Annähern an die Grenze stellen fundamentale und ungelöste Fragen an die Sozialwissenschaften. 

Fest steht, dass es eine Erwärmung von acht Grad nicht geben wird. Denn bis dahin wird die Ursache unter ihren eigenen Folgen kollabiert sein. 

Die Wand, auf die wir zufahren, liegt im Nebel, aber sie ist da. 

 

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"Wenn wir so weiter machen wie bisher, wird unsere Welt zum Geisterhaus" 

Über die möglichen Auswirkungen des Klimas auf die Gesellschaft   

 

Telepolis 30.11.2009  Von Maria Benning   heise.de/tp/r4/artikel/31/31596/1.html : "Das Gespräch, das wir unter diesem Titel veröffentlicht haben, wurde von uns aufgrund der Bitte des Interviewten und der Interviewerin wieder vom Netz genommen. Offenbar hat es hier Missverständnisse gegeben, was die Veröffentlichung betraf, von denen wir nichts wussten."

 

Auszug:

Wir hier am Potsdam Institut und mit uns viele andere Wissenschaftler gehen von drei Welten aus. Die erste Welt ist die vor der Industriellen Revolution. In dieser Welt gab es keine Emissionen. Das Klima bleibt wie es ist. Natur. 0 Grad Erwärmung. Die zweite Welt ist aus unserer Sicht das Halbparadies. Das ist die Welt, in der die Temperatur auf der Welt durchschnittlich um 2 Grad ansteigt.

Das dritte Szenarium, das wir vor Augen haben, meint die Situation, die eintritt, wenn alle Klimakonferenzen scheitern: Die Konzentration von CO2 steigt hemmungslos an. Hier dürfte das Maximum bei 4,5 Grad Erwärmung sein. Wenn wir nichts ändern, wird die Temperatur so ansteigen. Bis zum Jahre 2250, dann haben wir nichts mehr zu verbrennen, weil dann alles verbrannt sein wird, was zu verbrennen war.

Es muss uns auch klar sein, dass die CO2-Konzentration ohnehin ansteigt in der Luft, weil wir Energie mit Emissionen erzeugen. Es ist dies so, als hätte man einen Topf mit CO2, der ist schon da, weil wir seit der Industriellen Revolution unaufhörlich CO2 produzieren. Und dieses Konzentrat in der Luft steigt unaufhörlich an, wenn wir nicht auf 0 gehen. Wir werden aber nicht auf 0 gehen, weil nur Windkraft und Solarenergie ohne Emissionen Energie produzieren. Und diese Energie reicht uns nicht aus. Unser Leben hier in den gemäßigten Zonen wird dann einem Hochsicherheitstrakt ähneln. 

...

Wir streben 2 Grad Erwärmung an. Dafür müssen wir uns allerdings weltweit anstrengen. Und schon bei 2 Grad globaler Erwärmung wird es eine Reihe von Veränderungen geben: Die Gebirgsgletscher sind weg. Das arktische Meer wird im Sommer eisfrei sein. Ich stelle mal eine Frage an Sie. Wie stellen Sie sich den Nordpol vor? Gehört da Eis dazu?

...

Wir plädieren für eine Politik der Einsicht und der Anreize. Es ist utopisch zu glauben, dass man die Menschheit verbessert; dass ein Appell an die Welt unser Klimaproblem löst. 

Unser Vorschlag ist daher, dass ein Handel mit Emissionen in Gang kommt. Wir müssen das Interesse der Menschen, Geld zu verdienen, mit dem Interesse, das Klima zu schonen, in Verbindung bringen. Wir haben das Höchstmaß an Emissionen ausgerechnet, das ausgestoßen werden darf. Mit diesem Höchstmaß, das von Jahr zu Jahr verringert werden muss, darf nun gehandelt werden. 

Das Ganze ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn Jahr für Jahr weniger Emissionen zulässig sind. So hat die Industrie die Gelegenheit, sich umzustellen. Die Wissenschaft zeigt seit Jahren eine klare Linie auf. Sie sagt, dass es so nicht weiter gehen kann. Dies muss nun in der Mitte der Gesellschaft ankommen. So wie heute kein ernstzunehmender Politiker etwas Fremdenfeindliches sagt, muss alles geächtet werden, was ohne Klimakonzept daher kommt. 

...

Alltag in 50 Jahren? 

Es kommt darauf an, wo man lebt. In Europa darf man wahrscheinlich — hoffentlich — nicht mehr soviel Energie verbrauchen und ausstoßen. Vielleicht ergreifen Einzelne auch zu Maßnahmen, die einem das Leben in einem wärmeren Land erträglich machen. Weiße Hauswände, die Kälte abstrahlen, begrünte Dächer. Das alles sind Maßnahmen, die eine 2-Grad-Welt erträglich machen können. 

 

Sollte es zu 4 Grad kommen, haben wir unsere Probleme nicht mehr im Griff. Die Vier-Grad-Welt ist keine angenehme. Die Ressourcenknappheit in dieser Welt wird dann für alle fassbar. Und diejenigen, die über die knappen Vorräte verfügen, werden leben wie in einer Trutzburg. Ich persönlich stelle mir das vor wie bei Isabelle Allende "Das Geisterhaus". 

Es gab da eine Welt vor der Revolution, so beschreibt das der Roman. Und dann ist diese Welt plötzlich weg. So wird es auch beim 4-Grad-Szenarium sein: Alles, worauf wir jetzt stolz sind, alles das, was unsere Selbstvergewisserung ausmacht, unsere Freiheit, unsere Autonomie, unsere Demokratie, unsere Offenheit, alles das wird dann mit einem Mal weg sein. #

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Leser-Kommentare auf FAZ.de zum obigen Artikel 

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31.12.2010    "8 Grad" Erderwärmung, und was die kosten [140] Klaus Ermecke

Kommen wir - nach dieser Märchenstunde aus Potsdam - zu den Fakten: Wenn Materie auch nur geringfügig "warm" ist, dann strahlt sie Energie in ihre Umgebung ab: als sehr schwaches Infrarotlicht. Wird die Materie wärmer, dann steigt diese Abstrahlung an: mehr Energie pro Zeiteinheit wird abgegeben. Dieses Prinzip kennen wir von modernen Keramikherden: Schaltet man eine "Platte" an, glüht die Heizspirale sofort. Jetzt strahlt sie durch das Kochfeld hindurch auf die Topfunterseite und erhitzt diese. Schaltet man dann den Strom ab, kühlt der Heizdraht durch die Abstrahlung innerhalb weniger Sekunden wieder aus. Wir halten also fest: Ein Heizdraht des Herdes kann nur solange heiß bleiben und erhöht abstrahlen, wie ihm Energie aus dem Stromnetz zugeführt wird, die die abgestrahlte Energie ständig kompensiert.

Was bedeutet das nun für Erde und "Klima"? Wenn die Erde sich erwärmt, dann steigt ihre Abstrahlung ins Weltall. Daraus folgt, daß die der Erde zugeführte "Heizleistung" ansteigen muß, um diese erhöhte "Kühlleistung" zu kompensieren. Eine "Erderwärmung" um 8 Grad erhöht die Abstrahlung der Erde grob überschlagen um 13 Prozent. Wo aber kommen die zum Ausgleich erforderlichen 13 Prozent zusätzlicher Sonnenenergie her?


Achgottchen.... [315] Jan Weber 

 ... die Welt geht unter. Mal wieder. Und der Wald stirbt. Und das Öl geht aus. Schon im Jahre 2000 sollte der Planet ja kahlgefressen sein (Global 2000, Club of Rome, die Älteren werden sich erinnern). Schreckliche Zeiten in denen wir leben, alles geht den Bach runter. Früher war alles besser. Auch die Zahnbehandlung. 

Die Menschheit wird immer einen Weg finden! 


Fassen wir die Aussagen des Artikels noch einmal faßlich zusammen:   [366] Stefan Pohl  

  1. Das Klimasystem ist so komplex und dynamisch, daß wir es nicht verstehen können. 

  2. Deshalb darf auch niemand Beweise für unsere Thesen erwarten. Schließlich sind wir keine gewöhnlichen Schamanen, sondern wir haben Computermodelle. Diese geben uns das Recht, in solchen Artkeln Ereignisse publizistisch mit dem »Klimawandel« zu verknüpfen, die wir nicht kausal auf diesen zurückführen können. 

  3. Der Fortschritt der Klimaforschung manifestiert sich darin, daß es heute möglich ist, die schlichte Formel »warme Tage = Klima = Beweis für Erderwärmung · kalte Tage = nur Wetter, also irrelevant« viel hübscher zu verklausulieren. 

  4. Wir wissen zwar nicht, was vor sich geht und wie es sich auswirkt, aber wir wissen genau, wer daran schuld ist und was wir dagegen unternehmen müssen. 

  5. Auf jeden Fall ist es folglich in Kauf zu nehmen, wenn wir eine leidlich funktionierende Volkswirtschaft durch die größte Fehlallokation volkswirtschaftlicher Ressourcen der Geschichte sofort gegen die Wand fahren, denn irgendwo dahinten in dem Nebel, in dem wir auf so einträgliche Art und Weise stochern, könnte ansonsten möglicherweise in späteren Äonen eine andere Wand lauern.


Ideologie [290] Jürgen Heberle 

Die Temperatur schwankt schon immer, mal war es wärmer, mal kälter. Die Ursachen dafür kann der Mensch nur erahnen. CO2 ist ein vom Menschen nicht zu beziffernder Faktor. Er kann sogar umgekehrt wirken. (Als manche denken) Klimaerwärmung hat heute nichts mit Wissenschaft zu tun. Sie ist eine politische Veranstaltung, die vor allen durch die von ihr lebenden Forscher und Institutionen verkündet wird. Ich bin für Umweltschutz, für Artenschutz, für Schutz des Regenwaldes, für Einsparung von fossilen Brennstoffen. Ich bin gegen CO2-Ablasshandel, gegen Solarstromförderung. Weil sinnlos und nur ideologisch begründet.

Grundannahmen falsch [230] Jürgen Heberle

1. Es ist bis heute nicht im geringsten geklärt, wie das Klima im Einzelnen zustande kommt.
2.Das Hauptargument der "Forscher", CO2-Reduktion entbehrt jeder gesicherten Grundlage. Aus Untersuchungen der vergangen Jahrtausende geht klar hervor, dass die Temperatur mal höher, mal niedriger war als heute. Aber vor allem war stieg die Temperatur immer zuerst, dann etwa 800 Jahre später die CO2-Konzentration.
3. Die Daten der Temperaturmessung (mit Thermometer) umfassen einen Bereich etwa ab 1850. Zum Ende der letzten kleinen Eiszeit. Daher war die Ausgangssituation naturgemäß sehr niedrig. Hätte man vor 900 Jahren begonnen, dann wäre es heute sogar kälter.
4. Sogar die Messtationen, die heute verwende werden, müssen auf ihre Repräsentativität hin untersucht werden. Kürzlich las ich den Kommentar eines Kanadiers, der erzählte, dass die dort befindliche Messstation früher in der freien Natur stand, heute aber an einen Flughafen und an Gewerbe grenzt. Dann ist es natürlich dort schon wärmer, das ist klar.


vielleicht gibt es eine Klimaerwärmung... [187] Karl Hammer 

vielleicht spielt sogar der Mensch eine Rolle, vielleicht sogar das antropogene CO2. Aber ich möchte den Tag erleben, an dem ein Klimaforscher(profiteur) sagt "ich bin mir nicht sicher". Soviel dazu, daß einem ausgerechnet von der Seite dauernd mangelnde Wissenschaftlichkeit vorgeworfen wird.


Klimawandel - Fossile Zivilisation, welch feinsinnige Doppeldeutigkeit [263]  Stefan Umnus 

Im Laufe der Erdgeschichte stellte akryogenes Wärmeklima wohl bis zu 90% den Normalzustand dar, Polvereisungen waren die Ausnahme. Seit gut 10.000 Jahren befindet sich unser Planet in einer Warmzeit eines Eiszeitalters, dem Holozän. Zu den großen kosmischen Zyklen (Präzession, Exzentrizität etc., nachzulesen ebenda) gesellten sich kleinere Schwankungen (Misox, Piora) sowie Einschläge von Erdbahnkreuzern mit dem Ergebnis periodischer, langfristiger Klimawechsel, die "Gewinner und Verlierer" zeitigte, ganz ohne menschliches Zutun starben Arten aus, neue nutzten die entstandenen Nischen. Die anthropozentrische Position des IPCC entspricht der üblichen, menschlichen Hybris, das ewig gescholtene Gas, dessen anthropogene Vermehrung durch einen einzigen Vulkanausbruch bis zur Bedeutungslosigkeit relativiert werden könnte, gibt in diesem Szenario den caper emissarius, der den fadenscheinigen Grund für einen postmodernen Ablasshandel mit Emissionen liefert, nun ja, Vespasianus scheute sich nicht, öffentliche Toiletten zu besteuern, auf Methan als Treibhausgas kann hier mangels Platz leider nicht auch noch eingegangen werden. Und wenn dann die "Grenze der Anpassungsfähigkeit" erreicht ist, fallen wir von der Scheibe. Guten Rutsch!


Grundgleichungen  [177]  Karsten Koop 

Das Klima ist eine extrem komplexe Angelegenheit, die auch mit Supercomputern kaum zu simulieren ist. Welche physikalischen Grundgleichung sind dort also nun entdeckt worden?


Letzte Zuckungen? [220]   Armin Reichert 

Ich hoffe, Artikel wie diese sind die letzten Zuckungen der Katastrophen-Propheten des IPCC und ihres Papstes Albert Gore.


Panikmache [251] Karsten Koop (kkoop)

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist für seine Panikmache bekannt. Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass die Wirkung von zusätzlichem CO_2 in der Atmosphäre eine logarithmische Wirkung hat, d.h. zusätzliche ausgestoßenes Gas hat einen immer kleineren Effekt. Auch die Behauptung, dass der Klimawandel zu immer mehr Naturkatastrophen führt, deckt sich nicht mit der Realität. Es fällt auf, dass die Klimaforscher sowohl steigende als auch fallende Temperaturen als Beleg für ihre Behauptungen nutzen. Noch vor wenigen Jahren hieß es, in Mitteleuropa gäbe es in Zukunft keine harten Winter mehr. Jetzt wird das Gegenteil ebenfalls als Beleg der "Klimakatastrophe" gesehen.


 

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