Ehrhart

Neubert

 

Wikipedia.Autor  *1940 in Thüringen

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detopia:  N.htm 

Kommbuch    Zwickaubuch 

H.Knabe    S.Wolle    I.Kowalczuk    

B.Eisenfeld    J.Gauck  

M.Böttger    E.Jesse  

 

 

 

Schriften:

 

1997  Geschichte der Opposition in der DDR  1949-1989 

1998  Die Aufarbeitung des Sozialismus in der DDR  
          (Kapitel im Schwarzbuch des Kommunismus)

2001  Macht, Ohnmacht, Gegenmacht - Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR  
          mit Bernd Eisenfeld (Hrsg.)


 

2008   Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/90

Audio 2008 dradio  Udo Scheer zum Buch 2008

Lesebericht von Dr. Martin Böttger   und  Lesebericht als pdf

Böttger zum Buch 2008:

 

An einigen Stellen gewinnt der Leser den Eindruck, als favorisierten alle, die zunächst einen eigenen ostdeutschen Staat wollten, einen Staatssozialismus. Beispiel Seite 235: „Dabei war Ullmanns Hoffnung, dass eine souveräne DDR weiterexistieren könne, keinesfalls mit der Haltung der SED völlig identisch.“ Durch die Verwendung des Wortes „völlig“ entsteht der Eindruck einer gewissen Nähe zur SED. Wer Wolfgang Ullmann kannte, weiß aber, dass er sich nie auch nur in die Nähe der SED-Ideologie stellte und schon gar nicht den Machtanspruch dieser Partei billigte. 

Auf Seite 250 geht es um die am 10. November erhobene Forderung mehrerer Oppositionsgruppen (Grüne Partei, SDP, DA, DJ) nach freien Wahlen. Neubert dazu: „Das Neue Forum trat dieser Forderung nicht bei, da es darauf bestand, die Führungsrolle der SED nicht infrage zu stellen, weil die Opposition das Machtvakuum nicht füllen könne.“ 

Wenn ich als Gründungsmitglied und Organisator dieser Bewegung im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt etwas von dieser Haltung zur SED erfahren hätte, wäre ich sofort aus dem Neuen Forum ausgetreten. Die im Buch an dieser Stelle angemerkte Quelle kann ich nicht verifizieren.

 

 

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