Paul Lafargue

 

Das Recht auf Faulheit. Die friedliche Beendigung des Klassenkampfes. Widerlegung des <Recht auf Arbeit> von 1848 1883

Die Religion des Kapitals

Wikipedia.Autor  *1842 in Kuba bis 1911 (69)

DNB.Autor  

detopia:

L.htm    Utopiebuch 

Sterbejahr   1800-Buch

Bob.Black   G.Landauer   Jack.London   W.Sombart  

O.Lafontaine   Krysmanski   Robert.Owen

 

 

 

 

 

 

 

 

Audio:

Audio 2014 Rückblick DLF

Audio 2015 Warum fällt Faulsein so schwer?

 

 

sopos.org  Version mit Anmerkungen - "Sozialistische Positionen"

 

hpd.de/node/10466 Humanistischer Pressedienst

deutschlandfunkkultur.de/plaedoyer-fuer-die-faulheit-nichtstun-kann-man-sich-nicht 

 

2001: 3. Auflage dieser Ausgabe im Februar 2001  #  ISBN:  3-931786-03-X 
in Kooperation von Trotzdem-Verlag, 71117 Grafenau, txt.de/trotzdem  
und Anares-Nord,  31311 Uetze  # Umschlag: Veit Schiele, unart  
Druck: Druckcooperative Karlsruhe 

2010: Trotzdem bei Alibri, Aschaffenburg 2010, 97 Seiten, 
Um ein Vorwort von Michael Wilk ergänzte Neuauflage. 

(d-2007:)  L. hat 1911 gemeinsam mit seiner Frau Laura, einer Tochter von Karl Marx, suizidiert. Es soll freiwillig geschehen sein.

 


Vorwort zur deutschen Buchausgabe von 1887

Von Eduard Bernstein, Übersetzer und Herausgeber der deutschen Erstausgabe

Als ich mich seinerzeit entschloß, die vorliegende kleine Schrift meines Freundes Lafargue den deutschen Arbeitern zu unterbreiten – sie erschien zuerst als Feuilleton im Sozialdemokrat –, da ward mir von verschiedenen Seiten die Befürchtung geäußert, sie werde mißverstanden werden; der Titel allein genüge, böses Blut zu machen, und anderes mehr.

Indes, die Furcht stellte sich als unbegründet heraus, es liefen keine Reklamationen ein, vielmehr fanden die Artikel so viel Anklang, daß die Herausgabe des Ganzen in Broschürenform wünschenswert erschien.

Diese deutsche Übersetzung ist nicht ganz wörtlich. Im Einverständnis mit dem Verfasser sind einige nicht unbedingt zum Thema gehörige und nur für französische Leser verständliche Sätze fortgeblieben, während an anderen Stellen auf deutsche Verhältnisse passende Einschaltungen vorgenommen, deutsche Persönlichkeiten an Stelle französischer zur Exemplifizierung benutzt wurden.

Nur so war es möglich, der Schrift den Charakter der Satire zu erhalten. Auch die Kapiteleinteilung ist eine andere als die des Originals.

Im übrigen seien hier die Worte wiederholt, mit denen die Redaktion des 'Sozial­demokrat' seinerzeit die Publikation einleitete:

"...So denken wir uns den Dank unserer Leser dadurch zu verdienen, daß wir sie mit einer Schrift bekannt machen, welche mit ihrem beißenden Sarkasmus, mit ihrer rücksichtslosen Offenheit vortrefflich geeignet ist, mit allerhand Vorurteilen, die sich bis in unsere Reihen eingeschlichen haben, tüchtig Kehraus zu machen. Die Biedermeierei, die in Deutschland das große Wort führt und über die 'Frivolität' eines Heine augenverdrehend zetert, darf in unserer Partei keinen Widerhall finden. Mehr als je müssen wir vielmehr gegen Scheinheiligkeit und Duckmäuserei ankämpfen und uns vor allem daran gewöhnen, offen auszusprechen, was wir für recht halten, und unbefangen zu prüfen, was neu an uns herantritt. Unbefangen prüfen, das ist es auch, was wir den Lesern in bezug auf die Lafarguesche Schrift empfehlen. Nicht aus polemischen Gründen bringen wir sie zum Abdruck - wenn wir polemisieren, so tun wir dies offen und ohne Rückhalt -, sondern ihrer unleugbaren Vorzüge wegen. Sie enthält in knappster Form eine Fülle von anregenden Gedanken sowie von beweiskräftigem Material für unsere Sache, so daß selbst der sie mit Frucht lesen wird, dem ihre 'Moral' oder 'Immoral' - wie man's eben nehmen will - doch einige 'Bedenken' erregt."

 


Aus Wikipedia 2010: 

Paul Lafargue wuchs in Kuba auf, sein Vater war Weinhändler und Besitzer einer Kaffeeplantage. 

1851 emigrierte seine Familie nach Frankreich. 

Paul Lafargue war der Ehemann der Marx-Tochter Laura. Von Marx erhielt er seine politische Schulung. 

Nach dem Fall der Pariser Kommune musste die Familie bis zur Amnestie von 1882 ins Exil nach Spanien und England gehen. Alle drei Kinder des Paares starben in diesen Jahren. 

1882 gründete er zusammen mit Jules Guesde den Parti ouvrier, die erste marxistische Partei Frankreichs. Im Jahr 1889 eröffnete er den Internationalen Arbeiterkongress in Paris.

1911 beging das Ehepaar nach einem Opernbesuch Selbstmord. Über die Gründe schrieb Lafargue in einer hinterlassenen Notiz: 

 "Gesund an Körper und Geist, töte ich mich selbst, bevor das unerbittliche Alter, das mir eine nach der anderen alle Vergnügungen und Freuden des Daseins genommen und mich meiner körperlichen und geistigen Kräfte beraubt hat, meine Energie lähmt, meinen Willen bricht und mich für mich und andere zur Last werden lässt."

"Sain de corps et d'esprit, je me tue avant que l'impitoyable vieillesse qui m'enlève un à un les plaisirs et les joies de l'existence et qui me dépouille de mes forces physiques et intellectuelles ne paralyse mon énergie, ne brise ma volonté et ne fasse de moi une charge à moi et aux autres." 

  • 15.000 Menschen begleiteten den Trauerzug zum Friedhof Père Lachaise, wo Lenin im Namen der russischen Sozialdemokratie eine Grabrede hielt.

  • Lafargue verfasste zahlreiche Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. In seinem berühmtesten Text Das Recht auf Faulheit (dem Untertitel nach eine „Widerlegung“ des in der Pariser Februarrevolution 1848 geforderten Rechts auf Arbeit) von 1883 kritisiert er die bürgerliche Arbeitsmoral und den zeitgenössisch-ideologischen Begriff der Arbeit, sowie die Folgen der Überproduktion. 

  • Eduard Bernstein würdigte den Sozialisten als „geistig bedeutendsten Führer des Sozialismus in Frankreich“. 


 

Einordnung in der Marx'schen Theorie und Praxis  

Im Vordergrund steht bei Lafargue im Gegensatz zu Marx und Engels die Kritik am Konsum, also der Konsumtionssphäre der kapitalistischen Produktion. Lafargue reflektiert hier auch die Bedingungen für die arbeitenden Menschen nach der Revolution. Seine grundsätzliche Kritik am Nationalismus sieht Lafargue im Kommunistischen Manifest begründet. Gleichwohl wird er dafür von Marx mit dem Begriff „proudhonisierten Stirnerianismus“ kritisiert, der später vor allem als Kosmopolitismus kritisiert und verfolgt wird. 

Sein Internationalismus wird auch zum Hintergrund für rassistische Angriffe auf Lafargue als „Mulatte“. Marx selbst sprach von seinem Schwiegersohn abfällig als dem „Neger“ oder dem „Kreolen“. Auf sozialistischen Kongressen wird Lafargue nach seiner Abstammung gefragt. Bernstein schrieb: 

"Das Bewußtsein, daß er zum Teil von Angehörigen unterdrückter […] Rassen abstammte, scheint schon früh sein Denken beeinflußt zu haben“. 

Auf Fragen nach seiner Abstammung ist der Ausspruch überliefert, er sei stolz, von „Negern“ abzustammen. Schon zu Beginn seiner politischen Aktivitäten setzte er sich gegen rassistische und antifeministische Angriffe seiner Genossen zu Wehr. So heißt es in einem mit „Paul Lafargue, Mulatte“ unterzeichnetem Artikel:

"Sie schleudern uns als Beleidigung die Bezeichnung <homme de couleur> ins Gesicht. Es ist unsere Aufgabe als revolutionäre Mulatten, diese Bezeichnung aufzunehmen und sich ihrer würdig zu erweisen. Radikale in Amerika, macht Mulatte zu eurem Sammelruf! … Er bezeichnet Elend, Unterdrückung, Haß. Wißt ihr etwas Schöneres?" 

 


Junge Welt   03.11.2010 

Ein Gespräch mit Michael Wilk: Arzt und Anarchist aus Wiesbaden. 

Im Trotzdem-Verlag hat er <Das Recht auf Faulheit> wieder herausgegeben und mit einem neuen Vorwort versehen. 

 

Warum sollten wir heute wieder »Das Recht auf Faulheit« einfordern?

Wilk: Es ist notwendig, unser Denken und Handeln zu hinterfragen, das den momentanen Zeitgeist in der Republik bestimmt. Dabei geht es immer nur um das eine: daß alle in Brot und Lohn sind. Wenn das der einzige Qualitätsmaßstab ist, den wir haben, wird es Zeit, ihn gegen den Strich zu bürsten. Das hat Lafargue getan. 

Was ist falsch daran, neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen?

Keiner fragt danach, wie produziert wird; warum und unter welchen Umständen Menschen dies tun müssen. Besitzverhältnisse werden kritiklos hingenommen, ebenso die ungerechte Verteilung von Arbeit. Es geht auch nicht um Mindestlöhne, sondern darum, die Verhältnisse grundsätzlich in Frage zu stellen. Lafargue hat vor mehr als hundert Jahren formuliert: Eine Arbeit von drei Stunden pro Tag würde völlig ausreichen, wenn man die vorhandene Arbeit anders verteilt. Im kapitalistischen System aber läuft letztlich alles immer darauf hinaus: Die einen schaffen sich die Knochen kaputt, während andere »freigesetzt« werden. 

Lafargue kritisierte damals nicht nur Ausbeuter und Unterdrücker, sondern auch die proletarische Bewegung, weil sie im vorauseilenden Gehorsam um Arbeit betteln würde. Sie kritisieren heute die Gewerkschaften, weil sie Beschäftigung und Wachstum einfordern – Ihrer Ansicht ist das genau das, was uns alle quält.

In diesem Zusammenhang ist darauf zu verweisen, daß »Das Recht auf Faulheit« im existierenden Sozialismus nie gedruckt wurde. Auch heute ist zu hinterfragen, wie staatstragend Gewerkschaften und linke Parteien sind – oder solche, die sich dafür halten. Wenn der Europäische Gewerkschaftsbund »Vorrang für Beschäftigung und Wachstum« fordert, bewegt er sich in engem Rahmen, will Profitmaximierung und Beschleunigung vorantreiben: höher, schneller, weiter. Ich kritisiere auch den DGB, der weder an Besitzstände rühren will noch an die Verteilung von Arbeit. Die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter Union sieht das anders. Lafargues Text ist immer noch interessant genug, um diese Debatte in Gang zu bringen. 
Sein antiautoritärer Ansatz hat damals schon für viel Ärger gesorgt. Ihm ging es um Genuß und Lebensfreude. Das Leben zu genießen, kann nicht mit gesteigerter Arbeitsintensität einhergehen. Wer das jedem zugestehen will, muß an die Besitzverhältnisse herangehen. 

Lafargue schrieb von einer regelrechten Arbeitssucht.

Wie stark wir darunter leiden, sehen wir daran, daß eine Konfrontation mit Arbeitslosigkeit niemanden glücklich macht. Keiner sagt »ach, wie wunderbar!«. Nicht nur, weil das mit finanziellem Desaster, einem Absturz ins Ungewisse verbunden ist – sondern auch, weil sich die Wertigkeit des Menschen in unserer Gesellschaft von seiner Produktivität als Faktor innerhalb der Wirtschaft ableitet. 
Lafargue hat gesagt, das ist krank. Insbesondere, wenn die Arbeiterbewegung und die Gewerkschaft diese Ideologie weiter vorantreiben. Die Parole der Revolution 1848 »Recht auf Arbeit« fand er falsch. Vielmehr muß gesagt werden: Es gibt ein Recht auf Leben.

Wir, die Bevölkerung, müssen neue Impulse setzen. Es geht darum, wie wir uns weiterhin verkaufen und ob wir das überhaupt wollen. Das Zusammenwirken vom hochgehaltenen Arbeitsmythos der Gewerkschaftsbewegung und der christlichen Arbeitsmoral »ora et labora« hat Lafargue als gefährliche Mischung angesehen, die Menschen in freiwillige Unterwerfungsrituale treibt. In der Gegenwart ergeben sich daraus bizarre Identifizierungen mit Betrieben, die beispielsweise in den Ausspruch münden »Wir sind Opel«. Ist aber Opel nicht erst ein Betrieb der Beschäftigten, wenn diese über die Produktionsmittel verfügen?

Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in der Bundesrepublik einen Trend zu freiwilliger Anpassung und vorauseilendem Gehorsam. Mit Lohnverzicht und längeren Arbeitszeiten werden Betriebe von unten gesponsert, um sie zu retten und konkurrenzfähiger zu machen. In Frankreich und anderen südlichen Ländern übt man hingegen Druck aus, indem man beispielsweise Manager als Geiseln nimmt. Hierzulande undenkbar! 

Wie kommt es, daß bei uns das »Recht auf Arbeit« stärker in die Köpfe gehämmert ist als anderswo?

Als libertär denkender Mensch sehe ich darin einen autoritären Charakterzug, der nicht zuletzt damit zu tun hat, daß die Bewegung der Beschäftigten sich in marxistischen Theorien wiederfindet. Verweigerung gegenüber Obrigkeiten und ziviler Ungehorsam sind hier weitgehend unbekannt. 

Ist die anarchistische Bewegung, die mit strenger Arbeitsmoral nichts zu tun haben will, den Gewerkschaften spinnefeind?

Nein, ich persönlich würde auch vor dem katholischen Landfrauenverband einen Vortrag halten. Ich halte nichts davon, sich abzugrenzen, sondern finde es wichtig, in eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung einzutreten. Wir wollen Zugang zu den Herzen und Köpfen bekommen. 

Aber es mangelt den Anarchisten an Organisationsstärke.

Wir sind in sozialen Bewegungen an der Stelle, wo Multiplikatoren zu sitzen pflegen. Wir sind die Hefe im Teig. Grenzenüberschreitende Denkmodelle sind notwendig, weil wir in unserer Gesellschaft an Utopienverlust leiden. Wer hat schon noch die Vorstellungskraft, daß das menschliche Zusammenleben ganz anders aussehen könnte! Es geht um ein Menschenrecht auf Muße, Genuß und ein notwendiges Maß an Arbeit – nicht aber um ein staatlich verbrieftes Recht, sondern um eine philosophische Debatte.

 

Das Recht auf Faulheit: Widerlegung des „Rechts auf Arbeit“ von 1848. Zuerst 1880 in der Zeitschrift L’Égalité.

Frédéric Engels: Socialisme utopique et socialisme scientifique. Traduction française par Paul Lafargue. Derveaux, Paris 1880.

Le droit à la paresse. Réfutation du droit au travail, de 1848. Henry Oriol, Paris 1883.

Ein verkaufter Appetit. Satire. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 2 (1884), Heft 10, S. 461–469.

Das amerikanische Getreide, seine Produktion und sein Handel. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 3 (1885)

Heft 6, S. 246–252 Heft 7, S. 289–297 Heft 8, S. 337–351

Der Getreidehandel der Vereinigten Staaten. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 3 (1885) I. Der Transport und die Behandlung des Getreides. – II. Der Preis des amerikanischen Getreides in Europa. Heft 10, S. 458–467

III. Das Mehl.

IV. Die Spekulation. Heft 11, S. 499–508

V. Die wahrscheinliche Zukunft des Getreidebaues. Heft 12, S. 546–551

Sapho. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 4 (1886), Heft 5, S. 237–240

Das Mutterrecht. Studie über die Entstehung der Familie. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 4 (1886)
Heft 6, S. 241–251 Heft 7, S. 289–303

Hochzeits-Lieder und -Bräuche. Studie über die Entstehung der Familie. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 5 (1887)

Heft 1, S. 14–21 Heft 2, S. 79–85 Heft 3, S. 97–105.

Das Proletariat der Handarbeit und Kopfarbeit. I. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 5 (1887) und 6 (1888)
Heft 8/1887, S. 349–355 Heft 9/1887, S. 405–411 Heft 10/1887, S. 452–461 Heft 3/1888, S. 128–140.
Die Legende von Victor Hugo. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 6 (1888)
Heft 4, S. 169–176 Heft 5, S. 215–222 Heft 6, S. 263–271.
Die Beschneidung, ihre soziale und religiöse Bedeutung. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 6 (1888), Heft 11, S. 496–505.
Der Ehebruch in Gegenwart und Vergangenheit. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 7 (1889)
Heft 5, S. 193–205 Heft 6, S. 248–255.
Die Kriminalität in Frankreich von 1840–1886. Untersuchungen über ihre Entwicklung und ihre Ursachen. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 8 (1890)
Heft 1, S. 11–23 Heft 2, S. 56–66 Heft 3, S. 106–116.
Die Entwickelung des Eigenthums. Aus d. Franz. v. E. Bernstein. German Cooperative Publishing, London 1890. (= Sozialdemokratische Bibliothek, Bd. 31.)
Die Religion des Kapitals. German Cooperative Publishing, London 1890 (= Sozialdemokratische Bibliothek, Bd. 34.)
Die sozialistische Bewegung in Frankreich von 1876–1890. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 8 (1890), Heft 8, S. 337–353
Karl Marx: Persönliche Erinnerungen. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 9. 1890–91, 1. Bd. (1891)
Heft 1, S. 10–17 Heft 2, S. 37–42
Zur Bevölkerungsfrage in Frankreich. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 11. 1892–93, 2. Bd. (1893)
Heft 40, S. 404–410 Heft 41, S. 423–428
Vilfredo Pareto: Karl Marx: Le capital. Extraits faits par Paul Lafargue. Guillaumin, Paris 1893. (Petite Bibliothèque économique française et étrangère.)
mit Jules Guesde: Le Programme du Parti ouvrier, ses considérants & ses articles. 3. éd., Impr. du Parti ouvrier, Lille 1894.
Kommunismus und Kapitalismus. Der Kommunismus und die ökonomische Entwicklung. Übersetzt von Richard Bernstein. Verlag der Expedition des „Vorwärts“, Berlin 1894
Die Niederlassungen der Jesuiten in Paraguay. In: Karl Kautsky (Hg.): Die Vorläufer des Neueren Sozialismus. Band 2: Von Thomas More bis zum Vorabend der französischen Revolution. Dietz, Stuttgart 1895, S. 719–749. Neuausgabe unter dem Titel Der Jesuitenstaat in Paraguay. In: Karl Kautsky, Paul Lafargue (Hg.): Vorläufer des neueren Sozialismus. Band 3: Die beiden ersten großen Utopisten: Thomas More. Thomas Campanella. Der Jesuitenstaat in Paraguay. Dietz, Stuttgart und Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1921, S. 123–172.

Idéalisme et matérialisme dans la conception de l’histoire. Conférence de Jean Jaurès et réponse de Paul Lafargue. 1895.
Herrn Casimir-Perier’s Präsidentschaft. Szenen aus dem parlamentarischen Komödien-Lustspiel. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 13. 1894–95, 1. Bd. (1895)
Heft 20, S. 635–640 Heft 21, S. 668–672 Heft 22, S. 697–704
Geschichte des Sozialismus in Einzeldarstellungen. Von Eduard Bernstein, C. Hugo, Karl Kautsky, Franz Mehring, Georg Plechanow und Paul Lafargue. Bd. I erster und zweiter Teil. Band III erster und zweiter Teil. Dietz Verlag, Stuttgart 1895–1897.
Pamphlets socialistes. Le droit à la paresse. La religion du capital. L’appétit vendu. Pie IX au paradis. Giard & Brière, Paris 1900
Marx’ historischer Materialismus. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 22. 1903–1904, 1. Bd. (1904)
Heft 25, S. 780–788 Heft 26, S. 824–833
Persönliche Erinnerungen an Friedrich Engels. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 23. 1904–1905, 2. Bd. (1905), Heft 44, S. 556–561
Die christliche Liebestätigkeit. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 23. 1904–1905, 1. Bd. (1905)
Heft 3, S. 75–85 Heft 4, S. 118–127 Heft 5, S. 145–153.
Die Ursachen des Gottesglaubens. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 24. 1905–1906, 1. Bd. (1906)
Heft 15, S. 476–480 Heft 16, S. 508–518 Heft 17, S. 548–556.
Ökonomie, Naturwissenschaft und Mathematik. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 24. 1905–1906, 2. Bd. (1906), Heft 27, S. 25–30
Ursprung und Entwicklung des Begriffs der Seele (= Ergänzungshefte zur Neuen Zeit Heft 6) Stuttgart 1909
Le Déterminisme économique de Karl Marx. Recherches sur l’Origine et l’Évolution des Idées de Justice, du Bien, de l’Âme et de Dieu. V. Giard & E. Brière, Paris 1909. (Bibliothèque Socialiste Internationale.)
Das Problem der Erkenntnis. In: Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 28. 1909–1910, 1. Bd. (1910)
Heft 24, S. 836–844 Heft 25, S. 868–874

Die französische Sprache vor und nach der Revolution. Übersetzt von Karl Kautsky jr. (= Ergänzungshefte zur Neuen Zeit Heft 15), Stuttgart 1912.

Pol' Lafarg. Inst. K. Marksa i F. ·Engel'sa ; Socinenija. Pod red. D. Rjazanova. T 1 Gosizdat, Moskava 1925. (Biblioteka naucnogo socializma.)

Die Religion des Kapitals. Dietz Verlag, Berlin 1930

Das Recht auf Faulheit & Persönliche Erinnerungen an Karl Marx. Hrsg. und eingeleitet von Iring Fetscher. Europäische Verlagsanstalt / Europa Verlag Wien, Frankfurt am Main 1966 (= Politische Texte.)
Vom Ursprung der Ideen. Eine Auswahl aus seinen Schriften von 1886 bis 1900. Hrsg. von Katharina Scheinfuß mit einem Nachwort von Dieter Kurz. Verlag der Kunst, Dresden 1970. (= Fundus-Reihe, 24/25).

Essays zur Geschichte, Kultur und Politik. Hgg. von Fritz Keller, Karl Dietz Verlag, Berlin 2002.

Die Religion des Kapitals. Aus dem Frz. von Andreas Rötzer. Matthes & Seitz Berlin, 2009, ISBN 978-3-88221-748-3.

 

 

 

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