Lutz Wicke, Peter Spiegel, Inga Wicke

Kyoto Plus

So gelingt die Klimawende

Nachhaltige Energieversorgung 
PLUS globale Gerechtigkeit 

 

Audio 2007 dradio 
Interview  

Audio 2015 dradio
Interview

 

2006    251 Seiten  

wikipedia.Autor *1943 in Herrnhut

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Wikipedia GCCS 

 

detopiaW.htm 

Klimabuch    Umweltbuch 

H.Grassl   K.Hasselmann 

M.Latif   R.Kreibich 

 

Die 2°max-Klimastrategie - Ein Memorandum - Lutz Wicke, Hans J. Schellnhuber, Daniel Klingenfeld - 2010, 48 Seiten

 

Lutz Wicke ist ein deutscher Umweltökonom, Hochschullehrer und ehemaliger Staatssekretär des Landes Berlin. Längere Zeit war er auch Mitarbeiter des deutschen Umweltbundesamtes.

Zwischen 1965 und 1972 studierte Wicke Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin, wo er sich auf Technische Chemie spezialisierte. 1972 schloss er das Studium als Diplom-Ingenieur ab. Zwischen 1973 und 1978 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter ebenfalls an der TU Berlin. 1977 promovierte er an der TU mit einer Arbeit über "Vermögensverteilung und schleichende Inflation". 1982 habilitierte er sich ebenfalls an der TU Berlin und wurde zum Privatdozenten ernannt. 

Von 1978 bis 1991 war er Mitarbeiter des deutschen Umweltbundesamtes, wo er ab 1983 "Wissenschaftlicher Direktor" war. 1991 schied er aus dem Umweltbundesamt aus, um Staatssekretär im Land Berlin (Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz) zu werden, was er bis 1996 blieb. Ab 1997 wurde er an der TU Berlin zum Professor für Volkswirtschaft, Schwerpunkt Umweltökonomie ernannt. 

Seit 1997 ist er Professor an der Europäischen Wirtschaftshochschule in Berlin, die im Berliner Europa-Center angesiedelt ist. Dort ist er Direktor des Instituts für Umweltmanagement an der privaten Wirtschaftshochschule ESCP Europe in Berlin.

Wicke veröffentlichte zahlreiche teilweise auch populärwissenschaftliche Bücher und Aufsätze zu Themen der Umweltökonomie, des Verhältnisses von Umweltschutz und Wirtschaftswachstum und zu Problemen des Klimaschutzes. 

Er ist Mitglied der CDU. 

 

Ein weltweites Klima-Zertifikatesystem (2007)    dradio.de/dkultur/sendungen/interview/613049  

Nach dem jüngsten Weltklimabericht der Vereinten Nationen hat der ehemalige wissenschaftliche Direktor am Umweltbundesamt und Professor am Institut für Umweltmanagement in Berlin, Lutz Wicke (CDU), ein globales Emissionshandelssystem gefordert. Man müsse diesen gewaltigen Trend, dass immer mehr CO2 ausgestoßen werde, begrenzen, sagte Wicke im Deutschlandradio Kultur. 

"Auf jeden Menschen muss genau die gleiche Menge verteilt werden. Pro Kopf gilt also die gleiche Menge nach dem ökodemokratischen Grundsatz: Jeder Mensch hat das gleiche Recht, genau die gleiche Menge zu emittieren. Wenn wir das hätten, könnten die Entwicklungsländer und die Schwellenländer die Zertifikate, die sie nicht mehr benötigen, verkaufen." 

Damit seien die Schwellenländer erstmalig interessiert, sich am Klimaschutz zu beteiligen. Dann könnten sie kurzfristig Geld verdienen. Nach Wickes Worten hätte man dann "gewisse Chancen, dass die USA und Russland auch ernsthaft mitziehen", wenn man die Entwicklungsländer und die Schwellenländer in ein Weltklimaschutzsystem auf diese Art und Weise integriert habe.

"Wenn das der Fall ist, bestehen noch Chancen, dass wir Wende beim Klimawandel hinkriegen." 

Nur durch eine globale Begrenzung und die Einbeziehung von Indien, China und den anderen Schwellen- und Entwicklungsländern habe man eine Chance, zu einem weltweit funktionierenden System zu kommen. Zumal ein weltweites Klima-Zertifikatesystem eine "original USA-Erfindung" sei. Von daher bestehe auch eine bessere Chance, die USA zu integrieren, erklärte der Wissenschaftler. 

 

 

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