Rolf Kreibich

Zukunftsforscher

Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

 

Von der Utopie zur realen Vision.
Utopie-Rede 2000
 

Wikipedia.Autor  *1938 in Dresden

wikipedia  Zukunftsforschung  

Google.Autor    Amazon.Autor 

IZT.de Institut.Zukunft.Berlin

detopiaK.htm   Umweltbuch   Utopiebuch  

Bene.Utopie.2000    J.Strasser   P.Kafka   H.Boes   Sven.Sohr  H.Rieseberg   R.Saage   R.Jungk   H.Welzer  E.Eppler   Carl.Amery.1999   M.Horx   Lutz.Wicke 

 

 

"Und wenn es so weiter geht - wie bisher - und keine Veränder­ungen statt­finden - kann man heute deutlich sagen -, werden wir das Ende dieses Jahr­hunderts nicht erreichen. Und wir setzen alles daran, um da aufzuklären." 

Audio 2013 DLF ab 3. min   URL:  DLF  Jungk - Grossartiger-seher-und-absoluter-visionaer 

 

 

"Wir haben am IZT die wichtigsten Welt­entwicklungs­prognosen und Simu­lations­modelle der führenden Zukunfts­forschungs­institute ausgewertet und festgestellt, daß sie in einer zentralen Aussage gut überein­stimmen: Wenn es zu keiner durch­greifenden Umsteuerung kommt, dann liegt die Selbst­zerstörung der Menschheit in diesem Jahrhundert bei einer Wahr­schein­lichkeit von über 90%."

(Rede 2000, Ausgangslage)

 

 

Von der Utopie zur realen Vision - Utopie-Rede 2000 

Nachhaltige Entwicklung in der Zeit des globalen Kapitalismus 

Rede zur <Forderung nach der konkreten Utopie> am 1.6.2000 in Singener Werkstätten:

1 Prolog   

2 Von der Utopie zur realen Vision 

3 Ausgangslage   

4 Zwischenbilanz und Belastungsgrenzen  

5 Nachhaltige Entwicklung   

6 "Informationsgesellschaft" und "Nachhaltige Entwicklung"  
7 Intergenerative Verantwortung   

8 Junge Generation und Zukunftsengagement 

9 Prozeß und Träger der Zukunftsgestaltung   

10 Warum ist das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung eine attraktive Vision?

 

Anhang: Eröffnung und Begründung der Forderung nach der konkreten Utopie von Bene am 31.5.2000 in den Singener Werkstätten

Kreibich bei Wikipedia 2014:

Kreibich absolvierte von 1956 bis 1960 ein Diplomstudium der Mathematik und Physik an der TU Dresden, der Ost-Berliner Humboldt-Universität und schließlich an der Freien Universität im Westteil der Stadt. Ab 1965 studierte er an der FU Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, wurde Assistent am Soziologischen Institut und 1968 auf dem Höhepunkt der Studentenbewegung als erster Nichtprofessor zu dessen Leiter gewählt.

Kreibichs Wahl zum Präsidenten der FU im Jahr 1969 wurde in der Bundesrepublik als hochschulpolitische Sensation empfunden, da erstmals ein Wissenschaftlicher Assistent an der Spitze einer deutschen Universität stand.  

Nach dem Ende seiner ersten Amtsperiode 1976 verzichtete Kreibich auf eine erneute Kandidatur; sein Reformansatz galt als gescheitert.

Seitdem beschäftigt er sich mit Zukunftsforschung. Von 1981 bis 2012 war er Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin. Von August 2012 bis Juni 2013 war er Ehrenpräsident des IZT. Seither widmet er sich verstärkt dem von ihm 1990 gegründeten Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ).

Kreibich promovierte 1985 mit einer umfangreichen Arbeit <Die Wissensgesellschaft: von Galilei zur High-Tech-Revolution> an der TU Berlin. 

Die Arbeit wurde 1986 im Suhrkamp-Verlag veröffentlicht. Er ist Mitglied des <World Future Council>.  

Ehrungen 2013: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

 

  Werner.Stiller  
bei detopia

2010,  222 Seiten

Renate Kreibich

Folgen einer Flucht

http://d-nb.info/99919125X 

INHALT 

VORWORT 7 

1. BULGARIENREISE 9 

2. »SPIONAGE FÜR EINE FREMDE MACHT« 33 

3. FLUCHTPLÄNE 57 

4. FLUCHT 93 

5. ERINNERUNGEN 123 

6. REHABILITIERUNG 143 

7. EINSICHT »NACH AKTENLAGE« 167 

8. NACHDENKEN ÜBER DAS »WARUM?« 221

Nach der Flucht von Werner Stiller, Oberleutnant der Hauptverwaltung Aufklärung der DDR, 1979 nach Westdeutschland wurde Kreibich zu Unrecht der Spionage beschuldigt.

Rolf Kreibichs Ehefrau, Renate Kreibich-Fischer, verarbeitete die Denunziation und die daraufhin erfolgende Hausdurchsuchung und Verhaftung in dem Buch: <Folgen einer Flucht - Leben im Zwielicht des Kalten Krieges>.

1980 in Berlin-Zehlendorf: 
Im Morgengrauen dringen Beamte des Staatsschutzes in das kleine Reihenhaus des Präsidenten der Freien Universität ein. Rolf und Renate Kreibich werden ohne Angabevon Gründen verhaftet und stundenlang verhört. Erst spätererfahren sie, dass man sie der »Spionage für eine fremde Macht«verdächtigt. Sie ahnen, dass sie das Opfer einer politischen Intrigegeworden sind, die ihre gesamte Existenz vernichten könnte… 

In ihrem spannenden autobiografischen Bericht über den Mauerbau und seine Folgen für ihre eigene Familie erzählt Renate Kreibichvon einer abenteuerlichen Reise nach Bulgarien, von dem riskanten Unternehmen einer detailliert geplanten Flucht aus der DDR undschließlich von einem Spionagevorwurf, der zu einer groß angelegten und medienwirksam inszenierten Ermittlung der bundesdeutschen Staatsschützer führte – und fast in einem familiären Desaster geendet hätte. 

Die politischen Hintergründe der »Spionage-Affäre« um den damaligen FU-Präsidenten Rolf Kreibich und seine Frau Renate sind ein Lehrstück deutscher Zeitgeschichte aus der Ära des Kalten Krieges.  


Eine bewegende und erschütternde Geschichte     Von Winfried Stanzick 2011 bei Amazon

In diesem Jahr 2011, wo sich der Bau der Berliner Mauer jährt, erfährt auch das vorliegende schon 2010 erschienene Buch wieder eine besondere Beachtung, die es auch verdient hat. Auf eine bewegende und erschütternde Weise erzählt da Renate Kreibich ihre Geschichte.

Kurz vor dem Mauerbau war sie selbst aus der DDR geflohen, nicht ohne zuvor ihrem Bruder und dessen Familie in die Hand versprochen zu haben, sie irgendwann nachzuholen. Im Westen lernt sie Rolf Kreibich kennen, der ebenfalls einige Jahre zuvor aus der DDR geflüchtet war, und sie schmieden einen Plan, der 1968 auf einer abenteuerlichen Reise über die Tschechoslowakei (kurz vor der Niederschlagung des Prager Frühlings) erfolgreich durchgeführt wird. Renate Kreibichs Vater, ihr Bruder und dessen Frau werden in den Westen geschleust.

Nun endlich wähnen sie sich sicher vor der ständigen Angst vor Entdeckung, hoffen, die schlimmen Erfahrungen in den DDR-Zuchthäusern langsam verarbeiten zu können. Dieser lange Prozess ist noch nicht abgeschlossen, als 12 Jahre danach eines Tages der westdeutsche Staatsschutz vor der Tür der Kreibichs steht und sie der "Spionage für eine fremden Macht" verdächtigt. Zwar werden die beiden nach wenigen Stunden schon wieder freigelassen, weil sich die Vorwürfe schnell als völlig haltlos herausstellen, aber nie wurde der in den Medien hoch geputschte Fall dort auch richtig gestellt. 

Nach unzähligen vergeblichen Versuchen gelang es der Autorin, eine teilweise Akteneinsicht zu erwirken. Was sie dort las, beschreibt sie unter anderem in diesem Buch, ein erschütterndes und bitteres Lehrstück deutscher Zeitgeschichte.

Eine Geschichte aus einer Zeit, an die sich der Rezensent noch gut erinnert, eine Zeit , die geprägt war durch die Raketendebatte zwischen NATO und Warschauer Pakt mit der immer stärker werdenden Friedensbewegung auf der einen, außenpolitischen Seite und der Terrorismus-Angst durch die RAF mit ihren hysterischen politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf der anderen, der innenpolitischen Seite. 

 

 

 

   ^^^^  

www.detopia.de     (Ordner)