Heinz Haber

Stirbt unser blauer Planet? - 
Die Naturgeschichte 
unserer übervölkerten Erde
(1973) 

 

Eiskeller oder Treibhaus
So zerstören wir unser Klima
 (1989)

 

Audio 1973 (Planet) 

Audio 1979 (Frage)

Links:  Heinz Haber   #   Rechts: W. Braun 

Wikipedia.Autor  *1913 in Mannheim bis 13.2.1990 (76)

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   1983-1985

 

 

 

   

1978

 

    

 

Heinz Haber, geboren 1913 in Mannheim, studierte Physik und Astronomie an den Universitäten Leipzig, Heidelberg und Berlin. Im Jahre 1943 wurde er Abteilungsleiter im Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie in Berlin-Dahlem. 1944 habilitierte er sich an der Universität von Berlin. 

Sofort nach dem Kriege wurde er von der amerikanischen Luftwaffe nach Amerika geholt, wo er sich etwa zehn Jahre lang mit Pionierarbeiten über Weltraumfahrt beschäftigte. 1952 erhielt er einen Ruf als Professor an die Universität von Kalifornien in Los Angeles. 

Drei Jahre als Mitarbeiter von Walt Disney haben ihn auf eine neue Laufbahn gebracht: als Vertreter der »öffentlichen Wissenschaft«, die er in fast 400 Fernsehsendungen, auch in Deutschland, verwirklichte. 1962 gründete er das Wissenschaftsmagazin »Bild der Wissenschaft«, als dessen Herausgeber er tätig war. Er war Autor von mehr als 30 Büchern — mehrere davon Bestseller — in den Vereinigten Staaten und in Deutschland. Heinz Haber starb 1990.

Heinz Haber promovierte 1939 in Berlin als Physiker und habilitierte sich dort 1944 in Astronomie. Im Luftfahrtmedizinischen Forschungsinstitut der amerikanischen Luftwaffe begründete er zusammen mit Professor Strughold 1948 die Weltraummedizin. 1950 wurde er Professor für Astrophysik an der Air University, zwei Jahre später übersiedelte er an die University of California in Los Angeles. Seit 1955 produziert er vor allem wissenschaftliche Fernsehsendungen; Heinz Haber ist Herausgeber der Zeitschrift «Bild der Wissenschaft» .

 

Er gilt als der erste deutsche Wissenschaftsjournalist: Heinz Haber. In den 1960er und 1970er Jahren ist der Physikprofessor eines der bekanntesten Fernsehgesichter. Er kann schwierige wissenschaftliche Sachverhalte verständlich und anschaulich präsentieren. Dafür wird er mit der Goldenen Kamera und zwei Mal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zu vielen Sendungen erscheinen auch Bücher — insgesamt über 30 Bände. 

WDR 2008 =>  wdr.de/themen/kultur/stichtag/2008/05/15.jhtml  

Haber gründet die Zeitschrift "Bild der Wissenschaft", schreibt Aufsätze, hält Vorträge und gibt Interviews. Zu den Nachfolgern des Pioniers gehören heute Jean Pütz, Joachim Bublath und Ranga Yogeshwar.  

Geboren wird Heinz Haber am 15. Mai 1913 in Mannheim. Sein Vater ist als Geschäftsmann in der süddeutschen Zuckerindustrie tätig. Heinz besucht bis 1932 das Gymnasium und studiert anschließend in Leipzig, Heidelberg und Berlin Physik und Astronomie. Schon während des Studiums wird er Assistent am Berliner Kaiser-Wilhelm Institut (KWI) für Physik. Während des Zweiten Weltkriegs ist er Reserveoffizier bei der Luftwaffe. Nach einer Verwundung kehrt er 1942 an das KWI zurück. 

Nach Kriegsende geht Haber mit einer Gruppe von Wissenschaftlern - unter ihnen Wernher von Braun - in die USA. Dort begründet er die Weltraummedizin, entwickelt unter anderem den Parabelflug und wird Professor. Nebenbei dreht Haber Filme für Walt Disney. Der Physiker moderiert die Serie "Unser Freund, das Atom". Die Sendung produziert Disney im Auftrag der amerikanischen Regierung. Das Ziel: Das Image der Atomenergie soll verbessert werden. Ende der 50er Jahre kehrt Haber nach Deutschland zurück und beginnt seine Medienkarriere.

Die erste in Deutschland von Haber produzierte Fernsehsendung ist ein Porträt von Otto Hahn: "Fünfundzwanzig Jahre Kernspaltung". Ihr Mann sei oft darauf angesprochen worden, wie die Atomspaltung funktioniert, erinnert sich Irmgard Haber: "Dann kam er auf die Idee, im Studio hundert Mausefallen aufzustellen und die mit Tischtennisbällen auszustatten." Durch den Wurf eines Tischtennisballes auf diese Mausefallen-Ansammlung wird eine Kettenreaktion ausgelöst: "Hunderte Tischtennisbälle sprangen auseinander und haben eben diese Kernspaltung gezeigt", so Irmgard Haber. Gut ist nur, was man sich merkt - heißt Heinz Habers Maxime. 

Seinen Ansatz nennt er "öffentliche Wissenschaft". Neben Energiefragen widmet sich der Atomkraft-Befürworter auch Themen wie Raumfahrt, Planeten und Bevölkerungs­wachstum. Haber arbeitet viel, liest schon in den frühen Morgenstunden und braucht nur wenig Schlaf. Manchmal zu ungewöhnlichen Zeitpunkten: Während der Dreharbeiten macht er drei Minuten lang ein Nickerchen, um dann wie verabredet seine Moderation abzuliefern. 

Heinz Haber erliegt am 13. Februar 1990 im Alter von 76 Jahren in Hamburg einem Nierenversagen.

 

 

 

 

      

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