Robert F. Kennedy

Suche nach einer neuen Welt

To Seek A Newer World 

 

 

 

1967 by Doubleday, New York 

1968 bei Bertelsmann-Reinhard Mohn

1969 im rororo-TB

 Robert F. Kennedy (1967) Suche nach einer neuen Welt -- To Seek A Newer World

1967    232+15 Seiten 

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(detopia-2014)  Etwas tut weh beim heutigen Lesen. Ein Buch voller realistischem Idealismus. Zur Beruhigung aber können wir uns sagen: Es ist - wie - ein Naturgesetz, dass 'das Böse' am Ende doch siegt. Solche 'Guten' gab es zwar viele; aber sie kamen nur selten 'nach oben', dorthin, wo man überhaupt eingreifen kann. Freuen wir uns, dass 20 Jahre später wenigstens Gorbatschow kam. 

Übersetzung aus dem Amerikanischen von Wolfgang und Christa Helbich 

 

 

Zu diesem Buch

 

Nicht nur Amerika wurde einer großen Hoffnung beraubt, als am 5. Juni 1968 Robert Kennedy in der Stunde seines Triumphes ermordet wurde. Bob Kennedy hatte alle Chancen, zum 37. Präsidenten der USA und damit zum Protagonisten auf der politischen Weltbühne gewählt zu werden. Dieses Buch ist nun auf tragische Weise zu seinem Vermächtnis geworden.

Liest man diese brillanten Texte und läßt sich von ihrem analytischen Scharfsinn, von ihrem staatsmännischen Ethos und von dem hoffnungsvollen Schwung ihrer politischen Ideen mitreißen, dann verspürt jeder etwas von dem Charisma dieses unkonventionellen Geistes, und jeder ahnt, was dieser Mann im mächtigsten Amt der Welt vermocht hätte.

Vietnam, China, Lateinamerika, die Kernwaffenkontrolle, die Rebellion der Jugend, das Rassenproblem und die Verelendung der Großtädte - die Themen dieses Buches sind die Lebensfragen der Vereinigten Staaten und damit Brennpunkte der Weltpolitik. Robert Kennedys Analysen sind unerbittlich genau und aufrichtig, auch gegenüber seinen eigenen Fehlern und denen der Demokratischen Partei.

Was diesem Buch als politischer Monographie seinen überlegenen Rang gibt, sind seine stilistische Brillanz und seine weltweite Aktualität. In viele Sprachen übersetzt, hält sich dieses Buch seit Monaten auf den Bestsellerlisten.

 

Robert F. Kennedy wurde am 20. November 1925 als Sohn des führenden Finanzmannes und ehemaligen Botschafters in England Joseph P. Kennedy geboren. Er besuchte die Milton-Academy-Massachusetts, absolvierte 1948 die Harvard University und 1951 die University of Virginia Law School.

Im Zweiten Weltkrieg diente er achtzehn Monate in der U.S. Navy. Als Korrespondent der «Boston Post» hielt er sich 1948 in Palästina auf, 1951 machte er eine Weltreise, 1955 besuchte er Zentralasien und die Sowjetunion und 1966 den afrikanischen Kontinent.

Seine juristische Karriere begann Robert Kennedy 1953 als Rechtsberater im Senat unter McCarthy. Nach sechs Monaten legte er sein Amt aus Protest gegen die Methoden McCarthys nieder. Von 1957 bis 1961 war er parlamentarischer Anwalt des von Senator McClellan geführten Unterausschusses. Er beteiligte sich maßgeblich am Wahlkampf seines Bruders John F. Kennedy, der ihn 1961 als Justizminister in sein Kabinett berief. Seit 1965 war Robert F. Kennedy Senator des Bundesstaates New York.

 

Im Wahlkampf um die amerikanische Präsidentenschaft im Jahre 1968 wurde er am 5. Juni 1968 in Kalifornien ermordet. 

Inhalt

Vorbemerkung  (11) 

Einleitung  (13)

 

Die Jugend  (15)

2  Die Rassenfrage und die Großstadt (32)

3  Die Allianz für den Fortschritt (75)

4  Die Kernwaffenkontrolle (137)

5  Auf der Suche nach einer Chinapolitik (160)

6  Vietnam (176)

 

Rede vom 8.2.1968 in Chicago (233)

Nachwort  (242)

Bekanntgabe der Präsident-schafts-kandidatur (246-247)

 

 

 

 

"Eine dritte Gefahr ist die Zaghaftigkeit. Wenige Menschen sind bereit, der Mißbilligung ihrer Mitmenschen, dem Tadel ihrer Kollegen, dem Zorn ihrer Gesellschaft zu trotzen.

Moralischer Mut ist ein selteneres Gut als Tapferkeit in der Schlacht oder hohe Intelligenz. Doch es ist die eine wesentliche, unerläßliche Qualität derer, die eine Welt zu ändern suchen, die sich nur sehr beschwerlich dem Wandel beugt."

(R.Kennedy im Nachwort)

 

 

wikipedia Gracchische Reform 

 

 

Wir können es vielleicht nicht verhindern,

daß diese Schöpfung eine Welt ist, in der Kinder gemartert werden.

Aber wir können die Zahl der gemarterten Kinder verringern.

Und wenn Sie uns dabei nicht helfen,

 wer soll uns dann helfen?

(Albert Camus)

 

 

Von den Felsen beginnen die Lichter zu funkeln;
der lange Tag weicht; langsam steigt der Mond; die Tiefe
klagt mit vielen Stimmen. 

Kommt, meine Freunde, noch ist es nicht zu spät zu suchen eine neu're Welt.

Legt ab, und fest im Boote sitzend schlagt die tönenden
Furchen; denn immer noch ist es mein Ziel weiter zu streben,

über den Sonnenuntergang hinaus, die Fluten,
in denen die Sterne des Westens versinken, bis daß ich sterbe.

(Alfred, Lord Tennyson)

 

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