Konrad Lorenz

 

Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit
1970/1973, 109 Seiten

Der Abbau des Menschlichen
1983,  290 Seiten

Wikipedia Autor *1903 in Wien bis Februar 1989 (85)

DNB.Autor 1000 Treffer, auch wegen Übersetzungen, also gleich Zusatzwort eingeben.

WEEBER.Lorenz (wichtig)

 

detopia:   L.htm   1970-Buch

Umweltbuch   Psychobuch

Sterbejahr   Eibesfeldt

 

Konrad Lorenz, geboren 1903 in Wien, Professor Dr. med. Dr. phil., Studium der Medizin und Zoologie, 1940 o. Professor für vergleichende Psychologie in Königsberg, 1949 Gründer des Instituts für vergleichende Verhaltens­forschung in Altenberg (öster­reichische Akademie der Wissenschaften), seit 1957 Honorar­professor an der Universität München, seit 1961 Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltens­physiologie in Seewiesen b. Starnberg. 

 

"Ästhetisches und ethisches Empfinden sind offenbar sehr eng miteinander verknüpft. Sie kommen aus derselben Wurzel. Schönheit der Natur und Schönheit der kulturellen Umgebung sind beide nötig um einen Menschen seelisch gesund zu erhalten. Die totale Seelenblindheit für alles Schöne ist eine Geisteskrankheit." (K.L., 1989)

 

 

 

 

 

 

Weitere Lorenzbücher:

1964: Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression. 1964 im Dr.-Borotha-Verlag, Wien, 415 Seiten  DNB.Buch 80 Treffer  Wikipedia.Buch.1964

1973: Die Rückseite des Spiegels. 1973. "Hauptwerk". DNB.Buch 40 Treffer. Wikipedia.Buch.1973


Audio:

1970 Lorenz im Radio Bayern Vortrag zu Todsünden, Anfang

1970 Gespräch  Fragen an den Autor mit Kalbfuß, Europawelle

1988 Rückblick 1001 Sendung

2014 Das sogenannte Böse  

2014 Todestag 


Lorenz im Video:

https://www.youtube.com/results?search_query=konrad+lorenz  (alles)

https://www.youtube.com/watch?v=72VeX909Nhs   1972 Vortrag in deutsch über soziale Bindung. Man kann ihm gut zuhören.

 


detopia-mehr:

Prof. Reinhard Demoll   Hubert Weinzierl   H.Haber   Eibesfeldt    H.Ditfurth   Urban.1971   Rieseberg.1992  

 


detopia-2019:

Zur Rede:

1970 eine Ansprache im Rundfunk. Das haben genug gehört. Da wussten genug bescheid, Medienleute, Politiker, Volk. Man war aufgerüttelt und hätte was tun können. Das Volk/Politik können nicht sagen: "Wir hatten keine Zeit zum Bücherlesen."

Zehn Jahre vorher hat Demoll in München vor tausend Kollegen eine Rede gehalten, auch mit den deutlichen Zukunftsaussichten.

1970 hat Herbert Gruhl eine deutliche Umweltrede im Bundestag gehalten.

1963 hat Hoimar von Ditfurth eine Rede im Radio (WDR) gehalten über Bevölkerungsexplosion. Und es gibt noch mehr Beispiele.

Mir geht es um den 'öffentlichen Raum' (Geistesraum) Und ein noch so gutes Sachbuch ist eben keiner.

Außerdem haben in diesen frühen Jahren schon Verbände Petitionen an öffentliche Stellen geschrieben udn auf die aktuellen und die sich notwenig daraus ergebenen zukünftigen hingewiesen, vergleiche etwa bei Hubert Weinzierl.

Wenn man sich bei youtube etwas von den Lorenzschen Reden anhört, dann braucht man nicht speziell die Todsündenreden zu hören, sondern diese eher lesen.

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Zum 'Rassismusvorwurf':

Ich beschränke mich, weil ich heute keine Lust habe, es missverständnisfrei auszuformulieren.

Mein Hauptpunkt: Das, was Lorenz uns nach dem Krieg mitgeteilt hat, ist wichtig genug. Wir sollten keinen Vorwand dafür suchen, es zu ignorieren.

Kann es sein, dass er zur Hitlerzeit eine spezielle Einstellung zu den Dingen hatte, die aus seinem Erleben resultierte? Kennen wir dieses Erleben (wirklich)?  Kann es sein, dass sein Hauptgrund das gesehene Elend war und nicht die Naziideologie einer 'starken Rasse'? Kann es sein, dass er ganz Wissenschaftler war (und das Tierreich konsequent auf den Menschen übertrug) und die Zukunft voraussah (die jetzt auch eingetroffen ist)? Mit diesen Fragen will ich es heute bewenden lassen.

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Damit hängt zusammen, ob man 'Leben und Werk' trennen kann. Ja, aber man muss in einem solchen Fall (und es gibt viele, wenn wir die Künstler mit einbetrachten) eben viel genauer auf das Werk schauen.

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Zur Frage: "Können wir Lorenz glauben?" bzw. "Was können wir Lorenz glauben?" lese man bei WEEBER, der gutes Material dazu gefunden und zusammengetragen hat:

http://www.langelieder.de/lit-lorenz.html

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Noch was:

Manche Visionäre, und zwar welche, die sich auch öffentlich einmischen, wie auch Willy Brandt, werden einem Volk nur einmal pro Jahrhundert geschenkt (so sagte Erhard Eppler im hohen Alter über Willy Brandt). Bei allen Ecken und Kanten, die jeder von uns hat: Wir sollten anerkennen, dass unser heutiger Lebensstandard, einschließlich unserer Denkweise (und unserer Überheblichkeit) auf ihnen/jenen fusst.

 

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