Wladimir Jemeljanowitsch Maximow 

Sie und wir

Essays zur Zeit - Aufrüttelnde Darstellung der Kontroversen,
welche die russische Emigration bewegen

Entlarvung der Schwächen westlicher Politik
angesichts der sowjetischen Bedrohung 

Ein Ullsteinsachbuch 1984

1984    144 Seiten

Wladimir Jemeljanowitsch Maximow   (1930-1995)  Sie und Wir   --  Sieben Tage der Schöpfung   

 

wikipedia.Autor  *1930 in Moskau, 1974 Paris, 
bis 1995 (64, Krebs)

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wikipedia Liste russischer Autoren

 

detopia: Kommbuch   

M.htm    Sterbejahr   1980-Buch

Malzew 1981   Bukowski 1995   A.Platonow   A.Tarkowski 

 

 

Ich will leben Maksimov, Vladimir E.. -

  

 

 

Sie und Wir (1984)

DNB.Buch   Bing.Buch 

Inhaltsverzeichnis:

[...]

Die Zeitschrift <Kontinent> (118) 

Realpolitik als Mittel zur Selbsttäuschung (121)

Literatur gegen Totalitarismus (125) 

Helsinki auf sowjetisch (128) 

Russland, mon amour (132)

Zum Dissidententum im Allgemeinen (138)

Untergang oder Aufstieg Europas (142)

 


aus wikipedia 2020

 

Maximow wurde unter dem Namen Lew Samsonow geboren.

Er wurde als Straftäter verurteilt und verbrachte mehrere Jahre in den Lagern und in der Verbannung.

Nach seiner Freilassung 1951 lebte er im Kuban-Gebiet, wo er mit seiner schriftstellerischen Tätigkeit begann.

Maximow wurde im Jahr 1973 aus dem Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen und emigrierte 1974 nach Frankreich, wo er Redakteur der Zeitschrift Kontinent war.

 

Werk


  • Ich will leben -  Berlin : VEB Verl. Kultur u. Fortschritt, 1963. 78 Seiten- Živ celovek [Aus d. Russ. Dt. von Margit Koblischke u. Rolf Bräuer]- 1963  Dennoch lebt der Mensch : Erzählung / Wladimir Maximow. [Aus d. Russ. von Josef Hahn] - 80 Seiten

  • Die sieben Tage der Schöpfung. Roman. Frankfurt, 1971

  • Die Quarantäne. Frankfurt, 1973      Bing.Buch   Google.Buch

  • Abschied von Nirgendwo. Autobiographischer Roman, Frankfurt, 1974, 2. Auflage 1982

  • Die Ballade von Sawwa. Frankfurt, 1979

  • Sie und wir. Essays. Ullstein-Verlag, 1984

  • Der Kelch des Zorns. Roman. Ullstein 1984. 414 Seiten.

  • Der weiße Admiral. Paris, 1986

 


Nachruf Spiegel  spiegel.de/spiegel/print/d-9181431.html 

 

"Aus prinzipiellen Gründen" hat der russische Schriftsteller während seines 20jährigen Pariser Exils nie Französisch gelernt: Er hoffte auf baldige Rückkehr in die Heimat. Doch als dem 1975 Ausgebürgerten nach dem Zerfall der Sowjetunion Rehabilitation zuteil wurde, nutzte er sie nicht - weil er Rußland in den Händen einer nur gewendeten und noch unfähigeren Nomenklatura sah.

Schon den früheren Machthabern galt Maximow als "unberechenbare Person". Der Sohn eines Trotzkisten landete früh in Erziehungsheimen für Minderjährige, arbeitete auf dem Bau in Sibirien, dann als Redakteur im Kaukasus. Sein erster Gedichtband fiel 1954 ebenso unter den Bannstrahl der Partei wie die späteren Romane. Das offizielle Verdikt: "Schädigung des Ansehens der Sowjetunion".

Nachdem Maximow ausreisen durfte, leitete er in Paris die Emigrantenzeitschrift Kontinent und stellte sich - obwohl "kein Politiker, sondern zutiefst gläubig" - an die Spitze einer "Internationale des Widerstands" gegen den "kommunistischen Imperialismus".

"Rußlands Lage scheint aussichtslos. Doch solange ich lebe, werde ich das Volk aufrütteln, bis es sich endlich erhebt", hat Maximow kurz vor seinem Tod zu Protokoll gegeben - der Moskauer Prawda, dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei.

Wladimir Maximow erlag am 26. März 1995 in Paris einem Krebsleiden. 

Wladimir Jemeljanowitsch Maximow, der eigentlich Lev Alexejewitsch Samsonow hieß, war der Sohn eines Arbeiters. Er verlor seine Eltern früh und lebte auf der Straße. Seine Jugend verbrachte M. vorwiegend in Erziehungsheimen und Jugendstrafanstalten. Mit achtzehn Jahren fand M. Arbeit in einer Kolchose. Hier veröffentlichte er zum ersten Mal Gedichte in einer Provinzzeitung. 

1954 sollte sein erster Gedichtband erscheinen, doch auf Grund eines Parteibeschlusses wurde der bereits fertige Satz vernichtet. Zwei Jahre später kam dann M.s zweiter Gedichtband heraus. Einen ersten größeren Erfolg verbuchte er mit einem Theaterstück, das in einer kaukasischen Provinzstadt uraufgeführt wurde. Ab 1960 lebte M. als freier Schriftsteller in Moskau. 

Er schrieb Kabarettexte, Verse zu Illustrationen, Liedertexte, Rezensionen, Übersetzungen und Zeitungsartikel.

Um 1961 fand M. breite Beachtung durch Erzählungen, die sich mit den gesellschaftlichen Ursachen des Scheiterns russischer Jugendlicher befaßten. Erinnert sei besonders an die Erzählung "Dennoch lebt der Mensch" (1962; dt. 1963).

M. wurde Mitarbeiter der konservativen Moskauer Zeitschrift "Oktjabr'" ... 

 



 

 

 

 

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Wladimir Jemeljanowitsch  Maximow (Dissident, Emigrant) Sie und wir  - Essays zur Zeit über Frieden und Gerechtigkeit

Andere Schreibweisen von Maximow:

Maksimov, Vladimir Emel'janovic (Vollständiger Name) #  Maksimow, Wladimir Jemieljanowicz  #  Maximov, Vladimir  #  Samsonov, Lev  #  Alekseevic (Wirklicher Name)  #  Samsonow, Lew A.  # Samsonow, Lew Aleksiejewicz  #  Maximow, Wladimir J. (RAK-ÖB) #  Maksimov, Vladimir  #  Maximow, Wladimir  #  Maksimov, Vladimir Vladimirovic  # Maximow, Wladimir E.  #  Maximov, Wladimir  # Maksimov, Vladimir Emel’janovic #