Jewgenij Samjatin

 

WIR

 

Roman einer Zukunftswelt

1920 + 1923

Wikipedia.Autor  *1884 in Westrussland bis 1937 in Paris (53)

DNB.Buch  (mit Hörbuch)

wikipedia Buch

Google Buch   Amazon.Buch 

 

detopia:  S.htm    Utopiebuch 

Kommbuch   Sterbejahr   1920-Buch

 

I.Iljin   A.Huxley  G.Orwell  F.Kafka    K.Malewitsch    K.Capek 

Partisanen.der.Utopie (Audio von W.Rossum)

R.Saage mit Essay   Platonow

 

 

 

 

Samjatins WIR und die Zukunft der politischen Utopie 
Essay von Prof. Richard Saage (Halle) ca. 1999 (PDF)


Oberbaumausgabe:
Neuübersetzung 1994 von Thomas Reschke (kein Nachwort)

KiWi-Ausgabe 1958-2000:
Mit einem Nachwort (Essay)
von Jürgen Rühle aus 
Übersetzt von Gisela Drohla


Nachwort  von Jürgen Rühle 

Audio 2015 Wir 

Audio 2019 Wir (Theater Mannheim)

 

detopia-2005:
Eine soziale Vorausschau. -
Es kommt eben nicht "immer anders als man denkt". Prognosen sind eben nicht "immer schwierig, besonders, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen". 


 

Wie die Romane von George Orwell und Aldous Huxley, die von dem russischen Schriftsteller Jewgenij Samjatin beeinflußt wurden, gehört Wir zu den großen visionären Romanen dieses Jahrhunderts.

Schon 1920 entwarf Samjatin (1884-1937), von der Revolution enttäuscht, in seinem Roman die alptraumhafte Welt eines totalitären Staates. D 503, Bürger des Einzigen Staates und Konstrukteur des Raketen­weltraum­schiffes Integral, berichtet in seinem Tagebuch vom Leben in einer strahlenden, kristallen durchsichtigen Stadt, in der die Bürger als uniformierte Nummern leben. 

Von der Arbeit bis zur Liebe ist das Leben streng nach mathematischen Gesetzen organisiert, jede Regung wird beobachtet und kontrolliert. Doch D 503 entdeckt in sich dunkle Triebe aus einer längst vergangenen Zeit — bei ihm hat sich »eine Seele gebildet«. Die ganze seelenlose Ordnung der technischen Welt gerät durcheinander....

»Ein Buch, das allen Dogmatikern und Menschheitsbeglückern gleich welcher Couleur sowie ihren Anhängern zur Pflicht­lektüre gemacht werden sollte.«  Die Zeit 

 


2019

dlf  jewgenij-samjatins-dystopie-wir-duestere-allegorie 

KOMPRESSOR | Beitrag vom 24.05.2019

Jewgenij Samjatins Dystopie „Wir“ Düstere Allegorie auf den Stalinismus

Roscha A. Saïdow im Gespräch mit Max Oppel

 

Das Nationaltheater Mannheim bringt einen vergessenen Sci-Fi-Klassiker auf die Bühne: Der Roman „Wir“ des Russen Jewgenij Samjatin beschreibt, vor Huxley und Orwell, einen Überwachungsstaat. Dessen Optimierungswahn sei sehr aktuell, sagt Regisseurin Roscha Saïdow.

Die ferne Zukunft.

Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des „Einzigen Staates“ und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs „Integral“, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten.

 

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