Franz Alt 

Frieden ist möglich
Die Politik der Bergpredigt

 

1983 im Piper-Verlag  
4. Auflage, 46.-75. Tausend  

Audio Alt 1983  

Franz Alt   Frieden ist möglich   Die Politik  der Bergpredigt 

1983    117 (119) Seiten 

Wikipedia.Autor   *1938   

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Inhalt

Für Christiane und Caren-Maria  

Literatur-verzeichnis  (118-119) 

Franz Alt, geb. 1938 in Untergrombach bei Bruchsal. Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaft, Theologie und Philosophie in Freiburg und Heidelberg. 1967 Promotion. Seit 1968 Redakteur und Reporter beim Südwestfunk in Baden-Baden. Seit 1972 Leiter und Moderator des politischen Fernsehmagazins »Report«. 

 

1  Die Bergpredigt  (9) 

Die Bergpredigt ist kein Heimatroman (9)  

Die Bergpredigt: Die Rede von der wahren Gerechtigkeit  (13) 

Warum die Bergpredigt heute? (22)  Ist die Bergpredigt auch politisch? (27)  Am Ende der Schöpfung? (30)

2  Die alte Politik  (35) 

Vernichtung oder Frieden? (35)  Die Gnadenfrist (40)  Raketen sind Magneten (43)  Kindergartenreflex in der Politik (45) Politiker ohne Selbsterkenntnis (48) Jede Sekunde ein Weltkrieg (51)  

Die Vernichtung des Gegners (53) Helmut Kohl gegen Nachrüstung? (58) Mit Norbert Blüm in der DDR (60)  Alle reden von Abrüstung (63)  Angst vor dem Frieden (65) CDU-Ost und CDU-West (68) Mißbrauch der Bergpredigt (70) 

3  Die neue Politik  (77) 

Reif für die Bergpredigt? (77)  Ein Friedenskonzil aller Religionen (82) Liebet Eure Feinde! (86) Was tun? (89) Erste Schritte: 1. Keine Nachrüstung (93) 2. Keine Waffenexporte (95)  

Die gesamtdeutsche Friedensbewegung (98)  Die Politik der Bergpredigt (101) Die Bergpredigt oder das Ende der Geschichte (105)  Frieden ist möglich (108) 

 

 

Franz Alt — bekannter Fernsehjournalist, Christdemokrat und aktiver Katholik — war noch vor kurzem ein Vertreter der Nachrüstungspolitik. Heute weiß er: Nur radikale Umkehr gibt der Menschheit eine Chance des Überlebens. Zum drohenden Ende der Geschichte gibt es nur eine Alternative: eine Politik im Geist der Bergpredigt, d.h. die Absage an alle Formen der Gewalt, wie Jesus sie gefordert hat. 

Ost und West zusammen haben heute die Möglichkeit, 1,6 millionenmal Hiroshima zu fabrizieren. Auf jeden Einwohner eines Landes der NATO und des Warschauer Paktes kommen umgerechnet 60 Tonnen Sprengstoff. Aber die führenden Politiker — auf westlicher Seite in der Regel erklärte Christen — rüsten weiter. 

Diese ausweglose Situation, diese Eskalation in Wahnsinn, zwingt uns, mit einer Verspätung von 2000 Jahren endlich die Botschaft der Bergpredigt ernstzunehmen, anzunehmen und praktisch zu machen: Gewaltverzicht, Frieden schaffen, Sanftmut, Menschenfreundlichkeit. Erst wenn wir spüren, daß Frieden und Gewaltverzicht nicht irgendwann irgendeine beliebige Politik sind, sondern daß damit hier und heute jeder einzelne Mensch gemeint ist, können wir anfangen, die Bergpredigt zu begreifen. Frieden ist kein Schicksal, sondern unser Auftrag, so wie der Krieg unser Versagen ist.

Franz Alt stellt dem Leser nicht nur unsere Situation des »5 vor 12« vor Augen, er beschreibt auch einzelne Schritte, mittelfristige Ziele auf dem Weg, den die Menschen in Richtung Frieden gehen müssen, wollen sie Leben und Geschichte retten.  

 

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Frieden ist möglich - Die Politik der Bergpredigt - Von Franz Alt