Fred Pearce

 

Autor: Wissenschaftsjournalist; Umweltberater der Zeitschrift New Scientist; schreibt regelmäßig Beiträge für britische und US-amerika­nische Zeitungen und Zeitschriften. (Daily Telegraph, The Guardian, The Independent sowie Audubon, Foreign Policy, Popular Science.) Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er schrieb eine Anzahl von Berichten für den WWF, das Rote Kreuz, UNESCO, Weltbank sowie internationale und staatliche Umwelt­organisationen.

 

Audio 2020 - Fallout - Buch 2020

wikipedia Autor  *1951 in England 

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detopiaP.htm 

Ökobuch    Klimabuch  

Jon.Weiner.1990    Jim.Lovelock

Wallace.Wells.2019    Schellnhuber 

Rich, Nathaniel   Mike.Davis.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schriften (ungeordnet):


2007: Das Wetter von morgen. Wenn das Klima zur Bedrohung wird.
Verlag Antje Kunstmann 2007. 333 Seiten .
DNB.Buch . Inhalt.pdf . Google.Buch
First: The Last Generation: How Nature Will Take Revenge for Climate Change. Eden Project Books, 2007.


1989: Treibhaus Erde. Die Gefahren der weltweiten Klimaveränderungen.
Westermann, Braunschweig 1990. (Turning up the heat: Our Perilous Future in the Global Greenhouse. 1989.)
DNB.Buch   230 Seiten  Inhalt.pdf 


2007: Wenn die Flüsse versiegen. Kunstmannverlag 2007. (When the Rivers Run Dry: What Happens when Our Water Runs Out? Eden-Project-Books 2007)  DNB.Buch   Inhalt.pdf


1991: Die grünen Macher. Rotpunktverlag 1992. 400 Seiten. (Green Warriors: The People and the Politics behind the Environmental Revolution. 1991)


2007: Die Erde früher und heute. Bilder eines dramatischen Wandels. Fackelträger Verlag, Köln 2007. (Earth Then and Now. Mitchell Beazley, 2007)


2008: Viermal um die ganze Welt. Bekenntnisse eines Öko-Sünders. Fackelträger Verlag, Köln 2008. (Confessions of an Eco Sinner. Eden Project Books, 2008)


2012:  Land Grabbing. Der globale Kampf um Grund und Boden. Kunstmann, München 2012 (The Land Grabbers: The New Fight over Who Owns the Earth. Beacon Press, 2012.)


2016: Die neuen Wilden. Wie es mit fremden Tieren und Pflanzen gelingt, die Natur zu retten. Oekom, München 2016. 330 Seiten. (The New Wild: Why Invasive Species Will Be Nature's Salvation. Icon Books Ltd. 2016)


 

2020: Fallout - Das Atomzeitalter - Katastrophen, Lügen und was bleibt   DNB.Buch

 


 

Nur Englisch:

2010: The Coming Population Crash: and Our Planet's Surprising Future. Beacon Press, 2010.

2010: The Climate Files: The Battle for the Truth About Global Warming. Guardian Books, 2010.

2010: Written in Water: Messages of Hope for Earth's Most Precious Resource. (contributing essayist), National Geographic Society, 2010.

2007: Climate tipping points loom large The Last Generation. Eden Project Books. 2007.

2007: With Speed and Violence: Why scientists fear tipping points in climate change. Beacon Press. 2007.

2004: Keepers of the Spring: Reclaiming Our Water in an Age of Globalization. Island Press, Washington D.C. 2004.

 


 

Das Wetter von Morgen / von Fred Pearce

Wenn das Klima zur Bedrohung wird (2007 The Last Generation)

Angaben aus der Verlagsmeldung:

»Die Natur ist nicht schwach, sie holt gerade zum Gegenschlag aus.« Fred Pearce

Dass sich das Klima wandelt, ist unbestritten; selbst Politikern gehen wissenschaftliche Fakten über CO2-Ausstoß und Erderwärmung inzwischen flüssig über die Lippen. Nur keine Panik, heißt es, werden doch bereits weltweit Programme entwickelt, die den schädlichen Einfluss des Menschen begrenzen und die Natur wieder in ihr »natürliches Gleichgewicht« bringen sollen.

Doch wieviel Zeit bleibt wirklich?

Die neuesten Erkenntnisse der Klimaforschung und Earth Science, die Fred Pearce in diesem Buch versammelt, sind weit beunruhigender als alles, was wir bisher zum Thema gelesen haben. Schon die Vorstellung eines graduellen Wandels ist möglicherweise grundfalsch: Die Natur kennt lineare Prozesse kaum; dagegen gibt es in der Erdgeschichte genügend Beispiele abrupter Veränderung und chaotischer Prozesse, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden. Dass die Menschheit seit der letzten Eiszeit in einem relativ stabilen, vorhersehbaren Klima gelebt hat, war eher eine Ausnahme als die Regel. Die Natur ist nicht schwach, viel schlimmer: Sie holt gerade zum Gegenschlag aus.

Rund um den Globus hat Pearce die Brennpunkte aufgesucht, die diese These bestätigen: vom weltgrößten Sumpfgebiet Sibiriens, in dem auftauende Permafrostböden nahezu unbemerkt Millionen Tonnen Methan freisetzen, bis zur Antarktis, in der unterirdische Flusssysteme aus Schmelzwasser die Eisdecke zu destabilisieren drohen.

Panikmache? Von wegen, sagt Pearce, sind es doch gerade die bedächtigen und seriösen Wissenschaftler, die heute Alarm schlagen und für ein weit radikaleres Umdenken plädieren.

 

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 10.10.2007

Jörg Plath wirkt in seiner Rezension von Fred Pearces Buch über den Klimawandel beeindruckt, aber auch etwas ratlos. Er lobt den britischen Wissenschaftsjournalisten für seinen plastischen Stil und bescheinigt ihm, dem in Klimafragen des öfteren vorkommenden Hang zum Katastrophischen wohltuend fern zu stehen. Pearce behandle die bekannten Phänomene wie den Treibhauseffekt und die schmelzenden Polkappen ebenso wie komplexe und nicht menschengemachte Faktoren der Klimaerwärmung. Dabei gehe er davon aus, dass sich alle Faktoren untereinander beeinflussen und gegenseitig verstärken können.

Wenn der Rezensent am Ende der Lektüre ein wenig verwirrt zurück bleibt, ist das offenbar nicht der mangelnden Darstellungsfähigkeit des Autors geschuldet, sondern der Komplexität des Gegenstandes und insbesondere der verschiedenen und einander widersprechenden Theorien über den Klimawandel, die Pearce in seinem Buch zu Wort kommen lässt.

 

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 04.10.2007

Dieses Buch rüttelt aus Sicht von Rezensent Hans-Jochen Luhmann an einem Fundament bisheriger Klimapolitik, da es den bisherigen Kompromiss als bereits jenseits des von der Natur noch Tolerierbaren einstuft.

Beeindruckt von der existenziellen Wucht, mit der die Darlegungen der Klimaproblematik des Wissenschaftsjournalisten Fred Pearce einhergehen, fasst der Rezensent noch mal den Befund zusammen, dass die Erwärmungsgrenze von 2,5 Grad Celsius bereits die ultimative Marke ist, an der die natürlichen Systeme zu kippen beginnen.

Zustande kommt Pearce' Ergebnis den Informationen zufolge im Wesentlichen auf der Basis von Gesprächen, die er mit führenden Klimawissenschaftlern führte, weshalb das Buch auch wissenschaftlichen Erkenntnissen vorgreife, die erst in einer Dekade amtlich wären. Aber soviel Zeit wäre nicht mehr.

https://www.perlentaucher.de/buch/fred-pearce/das-wetter-von-morgen.html

 

INHALT  2007  Wetter-morgen

Vorwort: Der Kamin  (9)

Einleitung  (12)

Teil Eins: Willkommen im Anthropozän  (17)

1 Die Pioniere - Den Atem der Erde messen  19

2 Die Heizung aufdrehen - Ein kritischer Blick auf den Klimawandel 27

3 Das Jahr - Als das Extremwetter von 1998 alle Rekorde brach  37

4 Das Anthropozän - Ein neuer Name für eine neue erdgeschichtliche Ära  41

5 Der Wachturm - Wie auf einer Insel in der Arktis das Klima überwacht wird  47

Teil Zwei: Verwerfungslinien im Eis  55

6 Auf 90 Grad nördlicher Breite - Warum im hohen Norden das Schmelzen nicht aufhört  57

7 Auf rutschigem Abhang - Grönland gleitet in den Ozean  62

8 Das Schelf - Wenn in der Antarktis der Korken gezogen wird  71

9 Mercers Vermächtnis - Die Achillesferse im unteren Teil der Welt  75

10 Steigende Gezeiten-Abschied von Tuvalu  82

Teil Drei: Eine Reise durch den Kohlenstoffkreislauf  89

11 Im Dschungel - Würden wir es bemerken, wenn der Amazonas-Regenwald in Rauch aufginge?  91

12 Die wilden Flammen Borneos - Brennende Sümpfe und ihr Einfluss auf das Weltklima  97

13 Vom Kohlenstoffspeicher zur Kohlenstoffschleuder - Warum sich der Kohlenstoffkreislauf umkehren wird (101)

14 Die Weltvernichtungsmaschine - Im Permafrost lauert ein tödliches Geheimnis (109)

15 Das Säurebad - Was Kohlendioxid in den Ozeanen bewirkt (120)

16 Wenn ein anderer Wind weht - Tsunamis, Riesenfürze und Fontänen aus der Tiefe (124)

Teil Vier: Die Erderwärmung im Brennglas  135

17 Wat sind Watt - Die unausgeglichene Energiebilanz der Erde 137

18 Die Wolken von beiden Seiten sehen - Fehlersuche in den Klimamodellen  142

19 Eine Milliarde Feuerstätten - Warum der braune Dunst den Monsun abschalten könnte 154

20 Das Hydroxyl macht Urlaub - Wenn die Reinigungskraft unseres Planeten nicht mehr zur Arbeit erscheint 161

Teil Fünf: Kaltzeiten und Sonnenpulse  167

21 Goldlöckchen und die drei Planeten - Warum die Erde »genau richtig« für das Leben ist  169

22 Der Große Frost - Wie eine Variation in der Erdbahn die Kaltzeiten auslöste  175

23 Das marine Förderband - »The Day After Tomorrow« in Echtzeit  186

24 Eine arktische Blume - Hinweise auf eine klimatische Achterbahnfahrt  195

25 Der Puls-Wie die Sonne das Klima verändert  203

Teil Sechs: Tropische Hitze   215

26 Die Vertreibung aus dem Paradies - Das Ende des Goldenen Zeitalters in Afrika  217

27 Das Pendel über dem Ozean - Wie die Sahara-Wüste am Amazonas für Grün sorgt  227

28 Tropisches Hoch - Wie ein Eisforscher die Klimageschichte umschreibt  230

29 Fluch über Akkad - Die erstaunliche Wiederkehr des ökologischen Determinismus  238

30 Ein Stück Koralle - Das verborgene Leben El Ninos  242

31 Der Ernährer Asiens - Was geschieht, wenn der Regen ausbleibt?  250

Teil Sieben: Die Jahrtausendwende  255

32 Die HitzeweEe - Das Jahr, in dem Europa die Erderwärmung zu spüren bekam  257

33 Der Hockeyschläger - Warum es jetzt wirklich anders ist   260

34 Hurrikansaison - Sturmwarnungszeichen nachKatrina  267

35 Ozonlöcher im Treibhaus - Warum Millionen Menschen der Bedrohung durch Strahlung ausgesetzt sind   276

Teil Acht: Unvermeidliche Überraschungen  283

36 Der Tanz - Pole oder Tropen? Wer führt im Tanz des Klimas?   285

37 Neue Horizonte - Rückkoppelungen aus der Stratosphäre  290

Schlussfolgerungen: Ein anderer Planet  300

Anhang:

Eine Billion Tonnen - eine Herausforderung (307) 

Chronologie des Klimawandels (322) 

Glossar (325) Dank (330)  Register (331)

 

deutschlandfunkkultur.de/chaotisches-klima  Lesebericht 2007 von Jörg Plath

Chaotisches Klima Fred Pearce: "Das Wetter von morgen", Verlag Antje Kunstmann 2007, 322 Seiten

Der britische Wissenschaftsjournalist Fred Pearce ist kein Prophet. Auch er kann nicht vorhersagen, wie "Das Wetter von morgen" aussehen wird. Doch Pearce trägt beunruhigende Fakten zusammen und zeigt, dass sich unterschiedliche Klimaphänomene gegenseitig verstärken und zu einem regelrechten Klimachaos führen könnten.

Niemand kennt das Wetter von morgen, auch Fred Pearce nicht. Doch der angesehene britische Wissenschaftsjournalist glaubt, dass es unvorhersagbarer denn je wird, und häuft in seinem Buch "Das Wetter von morgen" eine überwältigende Fülle von Erklärungen angesehener Wissenschaftler zum Klimawandel auf. Nach der Lektüre wechselt man die Glühbirnen gegen Energiesparlampen aus und überdenkt den nächsten Fernflug.

 



Wenn die Flüsse versiegen / von Fred Pearce

Inhalt.pdf

Angaben aus der Verlagsmeldung

Alle Welt redet von schwindenden Energieressourcen; dass sich daneben eine ungleich gravierendere Wasserkrise anbahnt, ist bis jetzt kaum ins Bewusstsein gedrungen. Selbst wer umweltbewusst zu Hause Wasser spart, weiß selten, wieviel »virtuelles Wasser« er über Nahrung und Kleidung tatsächlich verbraucht: 5.000 Liter Wasser sind nötig, um ein Kilo Reis zu erzeugen, 11.000 Liter für das Rindfleisch eines Hamburgers, unglaubliche 20.000 Liter stecken in 1kg Kaffeepulver.

Kein Wunder, dass sich die Flüsse der Welt in atemberaubendem Tempo leeren – während durch Überregulierung andererseits die Flutgefahr dramatisch steigt. Längst weiß man, dass gigantomanische Bewässerungs- und Staudammprojekte eine enorme ökologische und ökonomische Verschwendung darstellen. Doch schon geht man weltweit dazu über, auch die unterirdischen Wasserreservoirs leer zu pumpen. Ressourcenkriege um Wasser bahnen sich an, denn: Ohne Öl können wir zur Not leben, ohne Wasser sicher nicht.

Fred Pearces Berichte lesen sich wie Kriminalgeschichten und geben zugleich einen umfassenden Überblick über die Wasserkrise und ihre Auswirkungen. Nach der »grünen Revolution« der 70er Jahre, mit der eine wachsende Weltbevölkerung vor dem Hunger bewahrt werden sollte, ist nun eine »blaue Revolution« nötig, um unser wichtigstes Lebens-Mittel, das Wasser, zu retten.

Inhalt

Einleitung (13)  1 Der Faktor Mensch (17)  2 Lernen, die Fluten zu lieben (23)

Teil I: Wenn die Flüsse versiegen ... ist die Ernte in Gefahr 35

3 Ein Trip durch den Wasserkreislauf 37   4 Pakistan: Das traurige Tal 46  

5 Nordamerika: Über den Rio Grande 53

Teil II: Wenn die Flüsse versiegen ... greifen wir zum Wasser unserer Kinder 65

6 Indien: Grenzenlose Anarchie 67   7 Halliburtons Job für Gaddafi 81

8 Die größte Massenvergiftung der Welt 86    9 Fata Morganas 95

Teil III: Wenn die Flüsse versiegen... sterben die Feuchtgebiete (105)

10 Der Reichtum der Gemeinschaft 107 11 Tschad: Die Tragödie der Feuchtgebiete 119

12 Todesseen 131  13 Mekong: Den Puls fühlen 137
Teil IV: Wenn die Flüsse versiegen ... drohen Flutkatastrophen 153

14 China: Der Hängende Fluss 155 15 Klimaveränderungen 175

Teil V: Wenn die Flüsse versiegen... arbeiten wir mit Beton 181 16 Die Wunder dieser Welt 183 17 Sonne, Schlamm und Tümpel 194 18 Dämme, die Fluten verursachen 200

Teil VI: Wenn die Flüsse versiegen ... führt die Menschheit Wasserkriege 209

19 Palästina: Gift in den Brunnen des Friedens 211 20 Der erste Wasserkrieg der Neuzeit 224

21 Damoklesschwerter 232

Teil VII: Wenn die Flüsse versiegen... versinken Kulturen 241

22 Elischas Quelle und die Geheimnisse von Angkor ... 243

23 Der Verlust des Westens 252

24 Aralsee: Das Ende der Welt 261

Teil VIII: Wenn die Flüsse versiegen... suchen wir anderswo nach Wasser 283

25 Das Wasser zu den Menschen bringen 285 26 Abwasser aus der Leitung 300 27 Geschlossene Flussbecken und vernagelte Köpfe 306 28 Aus der dünnen Luft gegriffen 315
Teil IX: Wenn die Flüsse versiegen... sammeln wir den Regen 329

29 Regen sammeln 331 30 Es spricht sich herum 342 31 Quellen, die nie versiegen 349
Teil X: Wenn die Flüsse versiegen... schwimmen wir mit dem Strom 359

32 Die Befreiung der Gefangenen Saddams 361

33 Mehr Ertrag pro Tropfen 368 34 Wasserethik 376

Register (385)   Danksagung (399)

 



Inhalt   1989  Treibhaus Erde

Einführung )7)

1. Durch das Ozonloch 21

2. Wie alles begann 50

3. Treibsand 75

4. Leben und Sterben des Regenwaldes 100

5. Bakterien auf Wolke neun 120

6. Wir drehen die Heizung höher 130

7. Das Rätsel des fehlenden Kohlenstoffs 153

8. Wird es so kommen? 169

9. Die Ursachen der Eiszeiten 181

10. Der Treibhauscocktail 209

11. Vor der Flut 223

12. Eine Frage der Zahlen 233

13. Das Drosseln der Heizung 248 Nachwort - Passagiere der Arche Gaia 268

Bibliographie (277)   Register (290)

 

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