David Wallace-

Wells Die

unbewohnbare Erde

Leben nach der

Erderwärmung

 

"Es ist schlimmer, viel

schlimmer, als Sie denken."

The Uninhabitable Earth

Life After Warming

2017/19     333 Seiten

wikipedia Autor  ca. *1975

wikipedia Buch    DNB Buch

Google Buch   Bing.Buch

Verlag.Buch Lesen bis S.33

 

detopia:  W.htm 

Klimabuch   Ökobuch

Prof.Liebmann.1973 

MikeDavis.2008

Schellnhuber.2015 

M.Glaubrecht.2019 

Jörg.Friedrich.2019

 

 2017 im New York Magazine
2019 bei Tim Duggan Books
2019 bei Ludwig, München

 

 

 

 

 

 

Mehr bei detopia: 

Fred Pearce 2007     Heike.Buchter 2019  

Goris-Hutter.2009    Guha.1993    Ghosh.2017 

Alan.Weisman.2013   Stephen Emmott 2013  


Verlag:

Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem spektakulären Report. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen?

Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird.

Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Und am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden?


Inhalt

Für Risa und Rocca, für meine Mutter und meinen Vater (#2016)

I   Kaskaden (9)    ( Kaskaden.pdf )

II  Elemente des Chaos  (53)
Hitzetod  (55)   Hunger (66)   Ertrinken (76)   Flächenbrand (88)
Naturkatastrophen, die keine mehr sind (96)   Süßwassermangel (105)
Sterbende Meere (113)   Verpestete Luft (119)  Seuchenalarm (128)
Wirtschaftskollaps (135)  Klimakonflikte (145)  »Systeme« (152)

III  Das Klimakaleidoskop  (165)
Erzählungen (167)   Krisenwirtschaft (184)
Die Kirche der Technologie (199)   Konsumpolitik (215)
Geschichte jenseits des Fortschritts (228)   Ethik am Ende der Welt  (236)

IV Das anthropische Prinzip (251)

Dank (265)  Quellen (269)  Anmerkungen (271)

 


Leseberichte

 

"Ein tiefgreifendes Buch,  das mich zugleich in Schrecken versetzt und mir Hoffnung für die Zukunft gibt." (J.Foer)
(wikipedia Jonathan S. Foer *1977)

 

Video bei Youtube, 5min

ndr.de/kultur/buch/Die-unbewohnbare-Erde-von-David-Wallace-Wells  mit Text

 

Video mit Autor in ARD-Mediathek

ndr.de/kultur/buch/Die-unbewohnbare-Erde-von-David-Wallace-Wells,wallace132.html

amazon.de/Die-unbewohnbare-Erde-Leben-Erderw%C3%A4rmung/dp/3453281187  Leseprobe bis S. 20

elli-radinger.de/rezension-die-unbewohnbare-erde/

freitag.de/produkt-der-woche/buch/die-unbewonbare-erde

klimawandel.de  die-unbewohnbare-erde-eine-geschichte-der-zukunft-von-david-wallace-wells 

sueddeutsche.de  erderwaermung-helfen-weltuntergangs-szenarien-dem-klimaschutz 

sonnenseite.com/de/tipps/die-unbewohnbare-erde.html

faz.net  klimawandel-us-journalist-ueber-akute-folgen-fuer-mensch-und-planet

https://www.elli-radinger.de/rezension-die-unbewohnbare-erde/  !

 


 

Aus Wikipedia-2019:     wikipedia Buch

'Die unbewohnbare Erde' ist der Titel eines Artikels im New York Magazine aus dem Jahr 2017 und eines Buches aus dem Jahr 2019, beide verfasst vom US-amerikanischen Journalisten David Wallace-Wells.

Prolog

Zwar werden verschiedene Aspekte der Klimakrise in den Medien häufig thematisiert, doch wie sich die Lebensumstände auf der Erde in den nächsten Jahrzehnten im Detail verändern könnten, spielt in der öffentlichen Diskussion eine eher untergeordnete Rolle.

David Wallace-Wells hat konkrete Szenarien für eine möglicherweise unerträgliche Zukunft entwickelt. Der Autor bekennt: „Ich bin kein Umweltschützer und sehe mich nicht einmal als Naturliebhaber“. Er wollte nicht über die wissenschaftlichen Aspekte der Erderwärmung schreiben, beispielsweise die exakten physikalischen Folgeerscheinungen der Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Seine Texte beruhen jedoch auf Forschungen und Prognosen anerkannter Wissenschaftler. Daraus entwickelte der Journalist Szenarien, welche konkreten Auswirkungen die Erderhitzung auf die Biosphäre und auf menschliche Gesellschaften haben könnte. Der Autor beschreibt die schlimmstmöglichen Folgen im Rahmen verschiedener Worst Case-Szenarien, zeigt sich jedoch optimistisch, dass die Menschheit in der Lage sein wird, die kommende Krise zu bewältigen.

Kernthesen des Artikels

Titelbild des New-York-Magazine-Artikels ist die Darstellung eines männlichen Skeletts mit Sonnenbrille. Die Resonanz auf den Artikel sprengte sämtliche Erwartungen, er wurde zum meistgelesenen Artikel dieser Publikation.

„Es ist, das verspreche ich, schlimmer als Sie denken.“ Mit diesem Satz beginnt der erste Abschnitt über die von Menschenhand geschaffene Apokalypse, die sich, so der Autor, deutlich angekündigt hat.

Er beschreibt die Probleme des Svalbard Global Seed Vault, eines weltweiten Saatgut-Tresors auf Svalbard in Norwegen, erbaut 2006 und 2007, welcher aufgrund des Klimawandels und dem Auftauen der Permafrostumgebung massive statische Probleme bekam. Er sieht das Schicksal dieser Rettungsstruktur als Metapher für das der Erde.

Er erinnert daran, dass im arktischen Permafrost 1,8 Billionen Tonnen Kohlenstoff gespeichert sind, mehr als doppelt so viel wie derzeit in der Erdatmosphäre schwebt, und wie dessen Freisetzung den Klimawandel beschleunigen kann.

Die Sprache des Autors ist klar und unmissverständlich: „Die meisten Menschen reden, als hätten Miami und Bangladesch noch Überlebenschancen. Die meisten Wissenschaftler, mit denen ich gesprochen habe, gehen davon aus, dass wir sie innerhalb des Jahrhunderts verlieren werden, auch wenn wir im nächsten Jahrzehnt aufhören, fossile Brennstoffe zu verbrennen.“

Doomsday steht im Englischen für den Weltuntergang, für das Jüngste Gericht. Der Spitzname des norwegischen Saatgut-Tresors war "Doomsday". Wallace-Wells zitierte weiters die Szenarien des Weltklimarats (IPCC), die im ungünstigsten Fall (repräsentativer Konzentrationspfad RCP 8.5) einen Temperaturanstieg von 2,6 bis 4,8 °C bis zum Ende des 21. Jahrhunderts veranschlagen,[4] wenn die gegenwärtigen Emissionen nicht drastisch verringert werden. Als oberen möglichen Wert prognostiziert der IPCC bis zu acht Grad, wobei die Folgen des schmelzenden Permafrosts noch nicht eingerechnet wurden. Der Autor erinnerte weiters an das Perm-Trias-Ereignis vor rund 252 Millionen Jahren, in dessen Verlauf etwa 95 Prozent der marinen Lebensformen und 75 Prozent der Landfauna ausstarben.

Rezeption

Laut einer Rezension des Österreichischen Rundfunks bietet das Buch keine dezidierte Lösungen an. Lediglich Steuern, öffentliche Investitionen in alternative Energien und vor allem die Wahl von Regierungen mit klimafreundlichen Agenden würden hervorgehoben. Der Autor werte individuelle Konsumentscheidungen wie den Verzicht auf Plastiktrinkhalme oder auch einen veganen Lebensstil eher als Ablenkung und als Ersatz für politisches Handeln.

In einem offenen Brief lobten ihn zwar drei namhafte Akademiker für die drastisch beschriebenen Szenarien, widersprachen hingegen dem Optimismus und dem Glauben an die mögliche Rettung des Planeten. Insbesondere seien die Perspektiven des Geoengineering zu optimistisch dargestellt. Um eine Klimakatastrophe zu vermeiden, müsse der Gesellschaft vielmehr vor Augen geführt werden, dass ein Kollaps („some kind of eco-induced societal collapse“) inzwischen nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich sei.

Auszeichnung

Das Buch ist auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde als Books of The Times ausgezeichnet. Die überregionale deutsche Wochenzeitung Der Freitag wählte das Buch zum Buch der Woche.

 

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