Robert Havemann

 

Morgen. Die Industrie­gesellschaft
am Scheideweg. Kritik und reale Utopie
 

 

Plädoyer für eine  ökologische Zeitenwende  
2010  Von Marko Ferst  (S. 175-183)

Nachwort 2010 (184-186) Von Marko Ferst  

Zum 90sten 2000 von Marko Ferst 

Neuauflage 2010 

1980    232 Seiten  

Wikipedia.Autor *1910 München bis 1982 (72)

DNB.Morgen 

havemann-gesellschaft.de  

detopia: 

H.htm   Umweltbuch   Utopiebuch 

Andrej Bahro   M.Ferst   W.Harich   R.Bahro   W.Biermann    H.Alfvén    Bahro 1980 zu Havemann

   

 

 

 

 

Audio:

Zum 100sten 2010 mit Gerd Poppe 

2010 Feature Bayern.2  

 

2008 Buch von Florian Havemann 

 

 

Google  Florian.Havemann 

 

https://www.mdr.de/kultur/familie-brasch-film-doku-100.html  mit florian 

 


Inhalt Morgen

1. Das Ende unserer Zeit  (7) 2. Warum der Kapitalismus die ökologische Krise nicht abwenden kann (28) 3. Der reale Sozialismus (36) 4. Warum auch der reale Sozialismus die Krise nicht abwenden kann (49)  5. Utopie und Hoffnung  (68)  Millionen Samen - Gedicht vom 15.8.1958 (76) 6. Die Reise in das Land unserer Hoffnungen (78)   Utopia Anfang Industrie (99)  Unterricht (131) Philosophie (151) 7. Evolution und Revolution (178)   8. Restauration und Revolution in Europa (200)     Kurze Schlußbetrachtung (231) 


Als Summe seines politischen Denkens und seiner Lebenserfahrung hat Robert Havemann jetzt die bestehenden Gesell­schafts­systeme kritisch analysiert und seine eigene reale Utopie entworfen. -  Hier liefert ein immer unabhängiger Geist eine aufregend neue Sicht der Probleme, die die menschliche Gesellschaft bedrängen. 

Mit der Arbeit an diesem Buch begann Havemann 1976. - Nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann war eine Weiter­arbeit am Text durch die veränderten Lebens­umstände kaum noch möglich. - Erst 1980 konnte das Manuskript unter schwierigsten Bedingungen vollendet werden. 


Robert Havemann, 
geb. 1910 in München, 1935 Promotion und 1943 Habilitation. 
1932 Eintritt in die KPD. 
1943 vom Volks­gerichtshof wegen antifa­schistischer Tätigkeit zum Tode verurteilt. 

Nach seiner Befreiung 1945 aus dem Zucht­haus Brandenburg wurde er Direktor des Instituts für Physikalische Chemie an der Humboldt Universität Ost-Berlin. 

Heute lebt Havemann, aus der SED ausgeschlossen, von der Hochschule vertrieben, seiner Akademie­mitglied­schaft beraubt, immer neuen Schikanen ausgesetzt, in weitgehender Isolation in Grünheide bei Ost-Berlin. 

 

Buchpublikationen Robert Havemanns:

Atomtechnik geheim? Hg.: Dt. Friedenskomitee und Kammer der Technik, Berlin 1951, 31 S.

 

Einführung in die chemische Thermodynamik. Hg. Franz X. Eder und Robert Rompe, Berlin, Deutscher Verlag der Wissenschaften 1957, 296 S.

 

Dialektik ohne Dogma? Naturwissenschaft und Weltanschauung. Reinbek, Rowohlt 1964, 168 S. [ erweiterte DDR-Ausgabe: Hg. Dieter Hoffmann u. Hartmut Hecht, Berlin, Deutscher Verlag der Wissenschaften 1990, 266 S.]  

 

Fragen Antworten Fragen. München, Piper 1970, 302 S.; Rückantworten an die Hauptverwaltung "Ewige Wahrheiten". Hg. Hartmut Jäckel, München, Piper 1971, 157 S. [ erweiterte DDR-Ausgabe: Berlin, Deutscher Verlag der Wissenschaften 1990, 287 S.] ; 

 

Berliner Schriften. Aufsätze, Interviews, Gespräche und Briefe aus den Jahren 1969 bis 1976. Hg.: Andreas W. Mytze, Berlin, europäische ideen 1976, 152 S.; 

 

Ein deutscher Kommunist. Rückblicke und Perspektiven aus der Isolation. Hg. Manfred Wilke, Reinbek, Rowohlt 1978, 158 S.; 

 

Morgen. Die Industriegesellschaft am Scheideweg, München u. Zürich, Piper 1980, 232 S. [DDR-Ausgabe: Halle u. Leipzig, Mitteldeutscher Verlag 1990, 231 S.]; 

 

Die Stimme des Gewissens. Texte eines deutschen Antistalinisten. Hg.: Rüdiger Rosenthal, Reinbek, Rowohlt 1990, 224 S.; 

 

Warum ich Stalinist war und Antistalinist wurde. Texte eines Unbequemen. Hg.: Dieter Hoffmann u. Hubert Laitko, Berlin, Dietz 1990, 270 S. 

 

 

 

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