Aufmerksamkeit 

die "neue Währung"

(Geldersatz, Bezahlung, Tauschmittel) 

 

Knappes Gut, Ressource, Rohstoff, Wahrnehmung, Ökonomie, Mentaler Kapitalismus, Neuromarketing, Wissenschaftliche Seelenbeeinflussung, Massenmedienmacht, Bewusstseinsindustrie, Kulturindustrie, Reklame, Medienkritik

Wikipedia.Aufmerksamkeit  

Google.Aufmerksamkeit 

 

detopia:  A.htm   deto

Utopiebuch   Psychobuch

 

Neil.Postman   Bernd.Hamm   Georg.Franck   Deutsche.Sprache   Bildzeitung    A.Huxley   J.Baudrillard  Tom.Konicz    Enzensberger    N.Chomsky   Rainer.Funk   L.Lütkehaus   Michael.Meyen

 

 

 

Audio:

Medien unter Zeitdruck  Audio 2007

Über die Flüchtigkeit der Themen   2004 SWR  D.Asendorpf 

Medienethik 2012 von Ulrich Baron 

 


heise.de  Kritik der Aufmerksamkeit 2009  Von Raal Altmann 

 

(2005)  Kristina Nolte  Amazon.Buch   Blick hinein 

Aufmerksamkeit galt manchen als die neue Währung des Kommunikationszeitalters. 

Doch von der Zurückdrängung des Geldes, welche die Aufmerksamkeitsökonomen versprachen, ist nirgends etwas zu sehen. 

Was dafür rasant wächst, ist das Geschäft mit der Aufmerksamkeit – und die Aufmerksamkeitsausbeutung.


 

1996 tp  rohstoff aufmerksamkeit  

heise.de/tp/artikel/2/2001/1.html  
heise.de/tp/artikel/6/6195/1.html  
heise.de/tp/artikel/6/6200/1.html 
dradio.de politischesfeuilleton/536943/ 
dradio.de /sendungen/kritik/448920/  

 

  


Wissenschaft mit Highlights  
2005 Von Dr. Werner Fuchs, Schweiz 

Seit es sich herumspricht, dass Aufmerksamkeit zum knappsten Gut des 21. Jahrhunderts wird, hat auch der Wettstreit um unsere Aufmerksamkeit für das Thema Aufmerksamkeit begonnen. 

Ich hoffe, dass ich mit meiner Empfehlung dieses Buches dazu beitragen kann, dass die Autorin bei diesem Rennen vorne dabei ist. Denn Kristina Nolte verfasste 176 kompakte Seiten, auf denen es von brillanten Gedankengängen und Schlüssen nur so wimmelt.

Sofern man sich auf einen Text einlässt, der nicht an populärwissenschaftlichen Kriterien gemessen werden sollte. Aber da die Autorin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studierte und als Agentur-Chefin, Journalistin und PR-Frau wirkte, schafft sie es, Wissenschaft so zu präsentieren, dass sie trotz Anmerkungen, Zitaten und Querverweisen sprachlich bestens verdaubar ist.

Mir haben die Verweise auf Autoren gefallen, die zwar berühmt, aber kaum verständlich sind. Denn dank Noltes Übersetzungsleistung begriff ich einige wichtige Gedanken von Luhmann & Co., die ich früher wegen zu komplizierter Ausdrucksweise an mir vorbeigehen liess. Wie der Untertitel antönt, liegt der Schwerpunkt praktischer Anwendung auf den Medien, der Wirtschaft und der Politik.

Der Begriff „Marketing“ kommt selten vor, was nicht weiter schlimm ist, wenn man Marketing als Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens begreift.

Die Kapitelüberschriften: Anerkennung, Aufmerksamkeit als knappe Ressource, Aufmerksamkeits-Management sowie Aufstieg und Fall des Jürgen W. Möllemann.

Mein Fazit: Für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema „Aufmerksamkeit“ auseinandersetzen wollen, den Umgang mit anspruchsvollen Texten gewohnt sind, Freude an brillanten Gedankengängen haben und gute Literaturangaben suchen.

 


 

 

detopia-2020

Das habe ich ungefragt zugeschickt bekommen. Ich finde das nicht lustig. Das ist "Marktwirtschaft" und ein offizieller Betrug. Das (moralisch) geschützte Wort "Rente" wird ausufernd benutzt. Solange wir solche Sachen dulden (und gut finden) .... das hier ist mal wieder etwas Schriftliches, genauso sieht es im Fernsehen und im Internet aus .... solange wird es keine ökologische Rettung geben. (Etwas verkürzt ausgedrückt.) Weil: Sowas zerstört die glaubwürdige Kommunikation. Denn sowas gibt es ja schon seit 50 Jahren und mehr. Und heute haben wir den Salat. Nämlich, dass wir nicht mehr wissen, was "glaubwürdig" ist, z.B. die Klimawissenschaftler.

 

 

 ^^^^

( Ordner )  www.detopia.de