Hoimar von Ditfurth 

Innenansichten

 eines Artgenossen 

Meine Bilanz 

 

1989 im Claassen-Verlag 
1997 bei DTV - 5. Auflage 1997
2013 im Geest-Verlag 

Innenansichten eines Artgenossen -- Meine Bilanz -- Von Hoimar von Ditfurth   -

1989   432/435 Seiten 

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Inhalt

 

 

Epilog  (422) 

 

Namensregister (433) 

 

 

Teil 1  Weimarer Republik, Hirnentwicklung 

1 Ankunft aus dem <Nichts>  (8)   2 Die große Pause  (20)   3 Hirn und Wirklichkeit  (27)  

4. Die Welt der Eltern (36)  5. Jahre der Geborgen­heit (40) 

6 "Schwarz-Rot-Mostrich" (49)  7 Schwere Zeiten (58)  8. Welten hinter der Wirklichkeit (63)  9 Post von Adolf Hitler (70)

Teil 2  Naziregime, Weltbilder, Neandertaler 

1. Das Debüt der neuen Herren (82)  2. Wie ich zu einem Paddelboot kam (88)  3. Die "Deutschen" und die "Nazis" (93)  4. Was Weltbilder vermögen (102) 

5. Vom "Recht des Stärkeren": Darwin und der Darwinismus (109)  6. Neuer Glanz und erste Kratzer (117)

7. Das letzte Schuljahr - und Wilhelm Stumpf (124)  8. Das Ende der Illusion (134)

9. Die Paläontologie des Gehirns (142)  10. Der Neandertaler und der Demagoge (152) 

11. Die siegreichen Jahre (159)  12. Das Feld der Ehre (172)  

13. "Was Du nicht willst, das man dir tu..."  (180)  14. Das Blatt wendet sich (190)  15. Der Zusammen­bruch (199) 

Teil 3  Restauration (in der BRD), Wissenschaft, Ökonomie 

1. Der Rausch der Freiheit und der große Hunger (210)  2. Gespräch über Bäume  #  3. Endlich am Anfang  #  4. Das Universum als Geschichte  5 Kopf und Kosmos (241)  6 Die Welt ist nach oben offen (251)  7 Zufall und Notwendigkeit  (258)  8 Leben und Zeit (268)  9 "...wenn die Kosaken kommen" (278)  10 Goethe auf der Couch (290)  11 Menschliches, Allzumenschliches (310)   12 Im Reich des Kommerzes (323)  13 Rechtshändigkeit und linke Politik (340)  

14 Der große Basar (354) 

Teil 4  Der kosmische Hintergrund, Bilanz  

1 Vor der letzten Grenze (376)  2 Tanz auf dem Vulkan (390)  3 Sub specie aeternalis (412) 

 

 

 

 

 

 

Hoimar von Ditfurths letztes Buch ist keine Biographie, vielmehr ein großer Memoiren­band — <Memoiren> im Sinne von <Denk­würdigkeiten>, von welt­umspann­ender Fülle. 

Dieser genial begabte Aufklärer hat es verstanden, seinen Lesern den Schauer vor der Rätsel­haftigkeit des Alls, der Evolution, aber auch der Mikrokosmen zu vermitteln.     Süddeutsche Zeitung 

 

 

 

 

Verlagstext:

 

Am Anfang steht die Ankunft aus dem Nichts, am Ende ist die Rede von der Zukunft des Universums.

In den Kapiteln dazwischen entdecken wir das überraschende Porträt des menschlichen Artgenossen, der dem Irrtum zu erliegen droht, sich als ein reines Geisteswesen zu betrachten und seine biologische Herkunft zu verleugnen.

Dabei — so die spätere Erkenntnis — ist unser Denken und Handeln, auch das politische, nicht erklärbar ohne das Erbe des Neandertalers, das wir mit uns herumschleppen.

Ditfurth bedient sich in seinem letzten, umfassendsten Buch des autobiographischen Gerüsts, um darin das gewaltige Themen­spektrum aus Naturwissenschaft und Philosophie zu entwickeln, das ihn sein Leben lang beschäftigt hat. Er beschreibt zwar auch die verschiedenen Stationen seines Lebens, sein konservatives, aber anti­nazistisches Elternhaus, seine Kindheit und Jugend im Dritten Reich, seinen Weg als Wissenschaftler und seine politische Entwicklung mit allen Irrwegen.

Aber er verbindet diese Lebens­daten immer wieder mit Reflexionen über die Existenz­bedingungen des Menschen innerhalb des Universums. Es entsteht dabei das Weltbild eines Denkers, der die Grenzen zwischen den Wissen­schaften überschritten hat. Seine Innenansichten fördern erstaunliche, manchmal erschreckende Ergebnisse zutage, aber auch den tröstlichen Gedanken, daß »unser Dasein einen Sinn hat, der auf die Existenz des Universums und seiner Schöpfung gründet«.

 


 

Amazon.de:

 

Einmalige Ratio im emotionalen Gerüst der Autobiographie 
2000 Von Wolfgang Langh aus Hamburg

 

Dieses Buch muß man entdecken. Wer sich immer wieder mit der Frage beschäftigt - Wo kommen wir her, wo gehen wir hin - der wird früher oder später auf dieses Buch treffen. Eingebettet in das sympathische, emotionale, autobiographische Gerüst, fasst Hoimar v. D. sein ganzes unglaubliches Wissen in diesem seinem letzten Buch zusammen. 

Wer das Buch gelesen hat, findet in allen anderen Hoimar v. D. Büchern nichts Neues mehr. Allerdings muß man bereit sein, sich mit dem Buch auseinanderzusetzen. Rational erarbeiten, um das Gelernte dann auf individuelle aber spirituelle Art und Weise in sich selbst zur Reife gelangen zu lassen. Ein großartiges Buch, ein großer persönlicher Schritt, für jeden, der er es entdeckt und versteht.

 

 

Die Lebensbilanz eines großen Denkers - sein bestes Buch 
1998 Von Hajo Köhler aus Paderborn

 

Nicht mehr neu, aber immer noch bewegend. Das Werk erschien erst nach seinem Tod, da der Autor, der wusste, dass der Krebs seinem Leben ein Ende bereiten würde, bis kurz vor dem Ende daran gearbeitet hat. Ein Werk, das auf der einen Seite das Werden des Hoimar von Ditfurth, seine ganz persönliche Geschichte schildert.

Aber auf der anderen Seite erfahren wir, was ihn bewegte, wie bereits der junge Hoimar die Ereignisse seiner Zeit, die Erfahrungen und Erkenntnisse nicht nur einfach in sich aufnimmt, sondern sie reflektiert, wie er neugierig wird auf diese Welt, ihre natur- und auch geisteswissenschaftlichen Errungenschaften verarbeitet zu einem Weltbild, das gerade ihn auszeichnete: Das Bild des Menschen, der so wurde, weil die Welt so ist und er sich nicht anders entwickeln konnte. 

Ein Weltbild, nicht festgelegt in bestimmten wissenschaftlichen Disziplinen, sondern bestimmt von dem Versuch, zu verstehen "was die Welt im Innersten zusammenhält". Seine Innenansichten sind manchmal überraschend, manchmal beinahe erschreckend in ihrer Konsequenz. Aber kurz vor seinem - gewußten - Tod sieht er den Sinn des menschliches Lebens in seiner Existenz selbst, darin, das es einen Platz hat in all dem Sein in unserem Universum. Ein Buch, das es zu lesen lohnt - auch fast 10 Jahre nach seinem ersten Erscheinen! 

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