Gordon Rattray Taylor 

Das Experiment Glück

Entwürfe zu einer Neuordnung der Gesellschaft

 

Rethink: A Paraprimitive Solution

Rethink: Radical Proposals to Save a Disintegrating World 

 

1972 by  Martin Secker & Warburg Ltd., London 
1973 im  S. Fischer Verlag  #  Üb. von H. Werner

Gordon Rattray Taylor :  Das Experiment Glück  (1972)  Entwürfe zu einer Neuordnung der Gesellschaft   /  Re-Think   - 

1972   390/400 Seiten  (*1911) 

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Inhalt

Für Denys und Susan

Vorwort  (9)   

Prolog  (11)

 

Literatur  (391)  nach Seitenzahlen 
daher auch als Anmerkung benutzbar

Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, der Pessimist fürchtet, daß das wahr ist.  (James B. Cabell) 

 

277 pages Publisher: Martin Secker & Warburg Ltd; 1st Book Club Associates edition (16 Oct. 1972) Language: English ISBN-10: 0436516357 ISBN-13: 978-0436516351

Rethink: A Paraprimitive Solution # Hardcover – 16 Oct 1972  #  23.6 x 16.2 x 3.4 cm

Rethink: Radical Proposals to Save a Disintegrating World (Pelican) 368 pages  #  18.1 x 11.1  x 2.5 cm 

Publisher: Penguin Books Ltd; New edition edition (25 July 1974) Language: English ISBN-10: 0140218319 ISBN-13: 978-0140218312 

1.  Das schwindende Utopia  (20)
1 Wo gingen wir den falschen Weg?  2 Was sind Lebensstile?  3 Dimensionen des Elends  4 Der Wendepunkt  5 Die Suche nach Glück  6 Apologie

I. Vergangenheit 

2.  Die sexuellen Schwingungen (51)   1 Spontaneität-Kontrolle  2 Maternismus und Paternismus  3 Unser maternistisches Zeitalter  4 Weitere Aspekte  5 Die Mittelpositionen  6 Gründe für die Schwingungen  7 Die Umkehrung des Trends

3.  Die Erfolgsgesellschaft  (82)  1) Hart und zart  2) Pantheist und Puritaner  3) Die Idee des Heiligen  4) Vom Erfolg zum Exzeß 5) Die beiden Achsen  6) Macht, Habgier und Unterordnung  7) Schlußfolgerung

4.  Der Wert der Werte  (110)  1) Einleitung  2) Wertalternativen  3) Absolute Werte und ethischer Relativismus  4) Das Bedürfnis nach Gewißheit

II. Gegenwart

5.  Der psychologische Slum  (141)  1 Der psychologische Slum  2 Emotionelle Investitionen  3 Wetteifern  4 Die Arbeitssituation  5 Andere Bedürfnisse  6 Eine bedürfnisorientierte Gesellschaft

6.  Sozialer Selbstmord  (171)   1 Was ist die Gemeinde? — 2 Die Pros und Kontras der Gemeinde — 3 Der funktionelle Status — 4 Die Zersetzung der Gemeinde — 5 Massengesellschaft — 6 Die anomische Gesellschaft — 7 Die Ursprünge der Anomie

7.  Wer bin ich und wo stehe ich?  (203)   1 Einleitung — 2 Wo bin ich? — 3 Persönlicher Wert — 4 Wie die Gesellschaft die Identität untergräbt — 5 Autonomie und Bürokratie — 6 Die Identitätskrise — 7 Ein Gefühl des Zwecks

III. Zukunft

8.  Die paraprimitive Gesellschaft  (233)  1 Einleitung 2 Wie es wäre 3 Lokalisierung 4 Der Lebensstandard 5 Erziehung und Reflexion 6 Der Weg in die Zukunft 7 Können wir uns anpassen?

9.  Das Wettrennen (262)   1 Einleitung  2 Gemischte Motive  3 Mythen vom Preismechanismus  4 Industrieimperien  5 Der Lohn der Tugend  6 Das Ende der Wirtschaft

10.  Die Bürger von Utopia  (293)  1 Einleitung  2 Wertsysteme ändern sich  3 <Schlag' ihn, wenn er drängt>  4 Eine geordnete Welt  5 Passe deinen Geist nicht an!  6 Kinder in Not

11.  Der neue Anarchismus  (327)   1 Rechts und links  2 Ziele und Mittel  3 Der Vertrauensverlust  4 <Geschlossene Gesellschaft>  5 Falsch-Denken und Nicht-Denken  6 Ein politisches Programm  7 Der neue Anarchismus

12.  Die Technomanen  (355)  1 Einleitung  2 Das Tempo des Wandels  3 Permanenter Wandel  4 Die Söhne und die Väter  5 Aktionspläne  6 Ultra-Gewalt und Revolution  7 Ist Glück möglich?  

    

Vorwort

9

Ein oder zwei Tage nach Kriegsende 1945 begann ich mit einem Buch über eine Gruppe von Ideen, wie die westliche Gesellschaft reorganisiert werden müßte, um ihren Mitgliedern die größtmögliche Chance auf ein gewisses Maß von Glück zu bieten. Dieses Buch wurde 1949 in England und 1950 in den USA unter dem Titel <Conditions of Happiness> (Bedingungen des Glücks) veröffentlicht. 

Wie es sich dann aber herausstellte, wollte zu dieser Zeit niemand die westliche Gesellschaft reorganisieren: man wollte nur die Lebensmittel- und die Treibstoff­rationierung abschaffen und dort weitermachen, wo man aufgehört hatte. Obwohl also <Conditions of Happiness> glänzende Besprechungen und Briefe von prominenten und scharfsichtigen Persönlichkeiten hervorrief, war seine Wirkung ungewöhnlich gering.

Heute sind viele Frustrationen, die in dem Buch untersucht wurden, Gegenstand dringenden Interesses geworden. Die Menschen sind nicht mehr so überzeugt, daß die bekannten politischen Methoden die Probleme lösen können. Deshalb bin ich fünfundzwanzig Jahre später zu dem Thema zurückgekehrt.

Obwohl die Darstellung völlig verschieden ist, tauchen viele der Ideen aus <Condition of Happiness> in dem vorliegenden Buch wieder auf; es hat sich nicht als nötig erwiesen, sie zu ändern, denn die inzwischen verstrichene Zeit hat ihre Gültigkeit bekräftigt. Einige sind sogar ziemlich modisch geworden, wie die Bereicherung der Arbeit, die Dezentralisation oder die Kritik an dem Allheilmittel wirtschaftliches Wachstum.  

Das vorliegende Buch ist jedoch stärker auf praktische Lösungen ausgerichtet und enthält weniger akademische Diskussionen über die Prinzipien. Es ist das fünfte in einer Gruppe von Büchern, in denen ich mich mit der Art, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt, und den Problemen, mit denen wir uns in der Folge konfrontiert sehen, zu befassen versuche. Ich nenne diese Reihe <The Social Imperative> (Der soziale Imperativ).

10

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